Lesetipp und Literaturkreis zu „Ostende“ von Volker Weidermann

7 Jan
Volker Weidermann: Ostende

Volker Weidermann: Ostende

 

Volker Weidemann, Feuilletonchef der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung, beschreibt mit großem Detailwissen die Freundschaft zwischen Stefan Zweig und Joseph Roth.

Eine Hommage an unsere deutschsprachigen Exilautoren, gleichzeitig auch eine Ode an das Schreiben und Lesen.
Eine schmale, gut lesbare Novelle!
Handlungsort ist Ostende 1936, hier trifft sich eine Gesellschaft der Stürzenden. Bedeutende Autoren wie Hermann Kesten, Egon Erwin Kisch, Ernst Toller, Arthur Koestler… kommen zu Wort. Sie haben alles verloren, ihre Bücher sind verboten, werden auch im Ausland kaum verlegt.
Auch gibt es ein Wiedersehen mit Irmgard Keun, damalige Geliebte von Joseph Roth. Sie lebte zuletzt in Köln und erlebte noch einmal einen kurzen Durchbruch in den 80er Jahren. Ihr Buch „Das kunstseidene Mädchen“ wurde 2003 das erste Buch für die Stadt Köln.
Im letzten Kapitel „Mystery Train“ verfolgt Weidermann die Lebenswege der Autoren bis zum Lebensende und das berührt wirklich!

 

Keine Lust selbst zu lesen? Dann lass doch lesen! 😀 Am 9.1.2015 von 10-12 Uhr wird das Buch in der Stadtteilbibliothek Neubrück im Rahmen des Literaturkreises besprochen. Herzliche Einladung dazu.

lab

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