Phil lebt… tja, wo wohnt er eigentlich in Wirklichkeit?

Punxsutawney Phil schoß heute wie ein Komet durchs www.  Ob Twitter, FB oder Blog – das berühmteste Murmeltier der Welt  hatte seinen jährlichen großen Auftritt. Wie immer am 2. Februar, dem “Groundhog Day” (Murmeltiertag), hat der kleine Petz seine Wettervorhersage abgegeben. In Punxsutawney im US-Bundesstaat Pennsylvania teilte er uns mit, ob der Frühling im Anmarsch ist. Und… was sollen wir glauben: zumindest der amerikanische Winter ist bald vorbei. In einem Drittel des Landes sah es allerdings gar nicht danach aus. Dort bereiten sich zur Stunde Millionen Amerikaner  auf einen schweren Schneesturm vor.

Auch zum 125. Jubiläum des Rituals reisten Tausende Phil-Fans nach Punxsutawney, um die Prognose mitzuerleben. Pünktlich bei Sonnenaufgang wurde der schlaue Nager aus seinem Bau geholt. Die Regel lautet: Kann das Tierchen seinen Schatten sehen, muss weitere sechs Wochen gezittert werden. Sieht Phil ihn nicht, darf man auf ein baldiges Frühlingslüftchen hoffen. Und – er ließ sich nicht lumpen – zur Freude der Zuschauer vor Ort und vor den TV-Geräten daheim.

Was kaum einer weiss, Phil wird eigens für die Veranstaltung in den Bau gesteckt, den Rest des Jahres verbringt er…

da kommen Sie nie drauf….  in der

Stadtbibliothek vonn Punxsutawney.         

gp                                                                                                      

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Rolling Stone tötete wertvolle Bibliothekspflanze

Tatort: New York Public Library
Tatzeit: Freitag, 29. Oktober 2010, vermutlich zwischen 18 u. 19 Uhr
Seine lange rabenschwarze Liste ergänzte der “Böse Bube” der Rolling Stones um eine weitere Übeltat: Keith Richards vergiftete eine wertvolle Bibliothekspflanze.
Die Umstände: Eingeladen von der New Yorker Bibliothek sollte der Gitarrist bei einem Podiumsgespräch seine Biografie “Life” vorstellen. Innerhalb von 42 Sekunden waren die 600 Eintrittskarten per Internet verkauft  (neuer Rekord für derlei Veranstaltungen der NYPL).
Der Tathergang: Vor seinem Auftritt stellte ihm eine der Direktorinnen des Hauses, Mairie d´Origny, ihr Büro quasi “backstage” zur Verfügung. Dort allein gelassen machte es sich der “Stone” an ihrem Schreibtisch gemütlich. Kurz darauf bat ein Richards-Agent Frau d´Origny für den Star ein Fenster ihres Büro zu öffenen. Als sie den Raum betrat fand sie den Rock-Musiker grinsend eine Zigarette rauchend vor. Den Topf-Untersetzer ihrer Orchidee benutzte er zudem als Aschenbecher. An dieser Stelle darf nicht unerwähnt bleiben, dass im ganzen Gebäude strengstes Rauch-Verbot herrscht.
Direktorin d´Origny öffenete das Fenster, um für die gewünschte frische (und schon kalte) Oktober-Luft zu sorgen. Der anschließende kurze small-talk verlief sehr harmonisch (“Er war ein echter Gentleman, so gar nicht der teuflische Rock-Star”). Richards signierte ihr sogar den Untersetzer.
Das Ergebnis: 4 Tage später war die Orchidee tot – es handelte sich übrigens um eine eine Phalaenopsis amabilis! Der Zigarettenqualm und der kalte Luftzug gaben ihr keine Chance.

Der signierte Untersetzer

und Marie d’ Origny mit ihrem Orchideen-Rest.

Quelle: NYDailyNews.com 09.10.2010

 
Im Video: Keith Richards kurz nach der Tat. Noch ahnt hier keiner die Folgen.

gp

P.S.: Die Biografie “Life” von  ist sowohl als  “Bestseller” im Bestand der Stadtbibliothek als auch unter der Signatur “Lbm 9.1 Richards, Keith” auf der 4. Etage.

 
 
 
 
 
 
 
 

 

Erinnert sich noch jemand an George Bush jr.?

Um uns allen auf die Sprünge zu helfen, hat der ehemals mächtigste Mann der Welt jetzt seine Memoiren vorgelegt, die vermutlich demnächst in den Bibliotheken auftauchen. Kaum in seinen Erinnerungen zu finden sein dürfte diese Story:
Der gute George pflegte in seinen öffentlichen Reden des öfteren seine Frau Laura, ihren Beruf als Bibliothekarin und seine Kinder zu erwähnen. Als abgedroschener Witz kam dann immer, dass für Laura eine gute Rede nur aus dem Zischlaut “Pssst!” bestünde.  Dieses Klischee über Bibliothekarinnen, die ständig  Bibliotheksnutzer zum Schweigen bringen wollen, nervte Laura eine Zeitlang, bis sie zurückschlug. In einer ihrer Reden erzählte sie dem Auditorium: “George denkt, dass eine Bibliografie die Biografie des Menschen ist, der die Bibel geschrieben hat.” Nachdem er die Botschaft verstanden hatte, erwähnte Bush jr. den “Pssst”-Witz nie mehr.

Nochmal so'n Spruch...



Nachzulesen bei Googlebooks:
Laura Bush: America´s First Lady  von Beatrice Gormley, S. 72

gp

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