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Reale Lizenz für virtuelle Realität

3 Jun

HTV Vive-Nutzerin

Am 20. Juni starten wir ein neues Angebot:

die VR-Lizenz!

Bedeutet: Wir bringen euch in Workshops bei, wie man die Brille und den dazugehörigen Computer richtig bedient – und danach könnt ihr Termine reservieren und unsere HTC Vive kostenfrei und selbstständig nutzen. Bis zu drei Stunden täglich.

Voraussetzungen

  • ein gültiger Bibliotheksausweis
  • ein Mindestalter von 16 Jahren

That’s it. Wenn ihr das erfüllt, steht einer Lizenz für die virtuelle Realität nichts im Wege. Es entstehen keine weiteren Kosten.

Kick-Off

Am 20. Juni findet um 14:00 Uhr die Eröffnung der VR-Station auf der dritten Etage der Zentralbibliothek statt. Wer direkt eine Lizenz erwerben möchte, muss sich anmelden!

Zur Anmeldung

Die Plätze sind für diesen ersten Termin auf 15 beschränkt. Ab Juli wird es dann regelmäßige Termine geben, sodass möglichst viele Leute die Chance erhalten eine Lizenz zu erwerben.

Was ist die VR-Station?

Zur Zeit bauen wir noch dran, daher gibt es noch keine Bilder. Aber die VR-Station ist ein Ort, der euch alles bietet, was ihr für ausgedehnte Spaziergänge in der virtuellen Realität braucht: Ein Gaming-Rechner ist integriert und wir ermöglichen euch den Zugang zu zwei Vive-Controllern und der Brille. Ihr bedient Hard- und Software selbstständig. Unter Steam findet ihr eine Auswahl von Spielen, die laufend aktualisiert wird.

Noch Fragen? Dann ab in die Kommentare. Wir freuen uns auf den 20. Juni und die Zukunft!

sa

Wenn Spongebob und Pingu aufeinandertreffen

1 Jun

Laut, quirlig, grell und schnell – Das ist die einstimmige Meinung zu der Kinderserie „Spongebob“ unter den Erwachsenen im Plenum der Veranstaltung Kinderwelten – Medienwelten.

„Die Musik ist sehr hektisch und die Szenen wechseln schnell. Das kann aufregend wirken und das Kind nervös machen. Kann – muss aber nicht. Wichtig ist, dass mit den Kindern über das Gesehene gesprochen wird“, empfiehlt Dr. Bettina Lendzian vom Grimme Institut. Den nur so könne man erfahren, wie das eigene Kind Eindrücke verarbeitet.

Kindermedien als Erwachsener durch die Augen des Kindes wahrnehmen, hieß die Herausforderung des Abends. Damit diese Aufgabe gelingen konnte, ging es auf kurze Entdeckungsreise in die eigene Vergangenheit. Fernsehen geguckt, haben wir alle – und einen ganz persönlichen Helden, hatte jeder:

Wer war mein Medienheld und warum fand ich sie/ihn so toll?

Von Sailor Moon, zu Jim Knopf und über Little Joe zu Michel aus Lönneberga. Jeder der Teilnehmer kannte einen Medienhelden, den er irgendwie „cool“ fand. Aber warum ist das so? „Besondere Kräfte, Spannung, Mystisches und Lustiges zieht Kinder an“, erklärt Dr. Lendzian. Ein Sachverhalt, der für die Kinder der heutigen Generation nicht anders ist.

Vier- bis Fünfjährige sollen am Tag nicht mehr als 30min mit einem Erwachsenen Fernsehen, lautet die Empfehlung. Eine Aussage, die viele der Anwesenden zum Schmunzeln bringt, war doch der eigene Fernsehkonsum in der Kindheit deutlich höher. Doch noch wichtiger als die Frage Wie viel ist die Frage nach dem Was. In der gemeinsamen Analyse erhält die Kinderserie „Pingu“ eine deutlich bessere Kritik als Spongebob. „Spongebob ist für 3-4jährige einfach zu früh“, fasst Dr. Lendzian zusammen. Was hingegen für Pingu spricht, ist der gleichmäßige Ablauf des Spannungsbogens, die ruhige Musik und die nachvollziehbare Handlung.

Dr. Lendzian stellt hilfreiche Internetseiten vor

Bei der Meinung zu Vorleseapps auf iPad und Tablet spaltet sich das Plenum. „Vielleicht bin ich altmodisch, aber ich kann mich mit diesen Medien nicht anfreunden. Ein Buch bleibt für mich nicht ersetzbar“, erklärt einer der Teilnehmer. Auch dazu hat Frau Dr. Lendzian eine klare Meinung: „Ob App oder Buch, das ist eigentlich egal. Für das Kind geht es um die gemeinsame Zeit, die beim Vorlesen miteinander verbracht wird.“

Das Fazit der Veranstaltung ist die Kommunikation. „Schauen sie sich eine Serie gemeinsam an, beobachten sie ihr Kind und reden sie mit ihm darüber, warum eine Serie oder ein Charakter gut gefunden wird, oder etwas Angst gemacht hat“, empfiehlt Dr. Lendzian.

Die Veranstaltung fand im Rahmen der Initiative Eltern+Medien, einem Angebot der Landesanstalt für Medien Nordrhein-Westfalen (LfM), statt.

MR

Lasst die Würfel entscheiden

23 Mai

Am vergangenen Freitag trafen sich in gemütlichem Rahmen Tabletop-Nerds und Neuinteressierte, um gemeinsam Blood Bowl und Warhammer: The End Times zu testen.

Der Abend wurde durch Andreas Pfüller – Kapitän der deutschen Blood Bowl Nationalmannschaft – mit einem Kurzvortrag eingeleitet. Was ist eigentlich Blood Bowl? Was macht den Reiz aus? Wie sieht eine Weltmeisterschaft aus? Zum Schluss beschäftigte sich Pfüller ebenfalls mit der Frage, die unserer Veranstaltungsreihe ihren Namen gab: Welcher Unterschiede finden sich zwischen digitaler und analoger Version? Der Vortrag kann auf der Homepage des DBBC abgerufen werden.

Andreas Pfüller – Kapitän der deutschen Blood Bowl Nationalmannschaft und sein Team aus der DBBC beantworteten alle Fragen der Neugierigen und  erleichterten so den Einstieg ins Spiel Blood Bowl. Eine Partie kann dabei locker 2-3 Stunden dauern. Langweilig wurden den Teilnehmer der Veranstaltung trotzdem nicht: Hier wurde über das Bemalen der Figuren diskutiert, im nächsten Satz ging es wieder um Spielstrategie: Wie blocke ich den Spieler, damit er keinen Touchdown schafft? Welcher Würfel wird bei für welche Spielaktion genutzt und warum werden die Figuren nach einem Spielzug umgedreht? Andreas Pfüller und sein Team erklären mit viel Geduld und Witz die Kniffe und Tücken einer Blood Bowl Partie.

Das Team von Hiveworld unterstütze uns dabei mit den Blood Bowl Figuren und Bretten und bestach selbst auch durch Fachwissen und spannende Anekdoten, die es zu erzählen gab.
Im Raum nebenan wurde an den Konsolen gegen mutierte Ratten gekämpft – das Hauptinteresse lag jedoch eindeutig auf dem Tabletop Spiel Blood Bowl.

„Blood Bowl & Warhammer: The End Times“ ist Teil der Reihe „Analog vs. Digital“, in der wir uns mit Spielkonzepten auseinandersetzen, die sowohl analog als auch digital adaptiert wurden.

Vielen Dank für die Unterstützung an Andreas Pfüller & sein Team, FJMK und Hiveworld. Das Konzept wurde von Jan Scheurer im Rahmen seines Praxisphasenpraktikums im Studium der Bibliothekswissenschaft Ende 2016 in der Stadtbibliothek Köln entwickelt.

(si)

Wie ich meinen Horizont erweitere – eine Ehrenamtliche erzählt aus dem sprachraum

18 Mai

Regelmäßig trifft sich einmal in der Woche ein Kreis von Menschen in einer Ecke des sprachraums. Spannend ist es schon zu Beginn – da schreibt jede*r den Vornamen und das Heimatland an die bereitgestellte Tafel. Häufig ist das der Einstieg in die Fragerunde – wie heißt dieses Land, auf welchem Kontinent liegt es, welche Sprache spricht man da eigentlich? Mir kommt es manchmal so vor, als würde sich hier im sprachraum die halbe Welt treffen und genau deshalb bin ich so gerne an Bord.

Vielfältig wie das Leben

Jede Woche haben wir ein anderes Thema, die Gruppe legt es in der Woche zuvor fest. Viele Menschen kommen regelmäßig und sind gut vorbereitet. Es ist dennoch leicht neu einzusteigen, auch ohne Planung, schließlich hat jede*r etwas zu sagen.

Es ist vielfältig was wir besprechen – unsere Themen reichen von Wünschen an die Zukunft, traditionelle Feste (z.B. Weihnachten, Ostern, Zuckerfest oder Nowruz) oder Reisen bis hin zum Kölner Karneval. Auch Alltagsthemen wie das Leben in Deutschland oder die Schule, in jeglicher Form vom Kindesalter bis zum Deutschkurs (und was danach kommt) haben wir schon besprochen .

Wordcloud sprachraum

Die Themen im sprachraum sind so vielfältig wie das Leben.

Hotel Mama

Bei einigen Themen hatte ich besonders Spaß – als wir über das „Hotel Mama“ sprachen, gab es erst mal eine Menge zu erklären. Dabei stellten wir fest, dass es in vielen Ländern völlig normal ist, dieses Hotel bis zur Hochzeit zu bewohnen – und einige Teilnehmer*innen haben sich dann über das Bestreben der Deutschen gewundert, so früh wie möglich unabhängig zu sein und auf eigenen Beinen zu stehen.

Auch das Thema Pünktlichkeit war sehr bereichernd. So habe ich gelernt, dass es in vielen afrikanischen Ländern gar kein Thema ist, wenn man zu spät kommt. Zu spät heißt aber nicht 15 bis 30 Minuten, das können auch vier oder fünf Stunden sein. Es ist auch niemand böse, wenn man gar nicht kommt. Mein Bild im Kopf war, dass ich mit schön gedecktem Tisch und stundenlanger Arbeit in der Küche da stehe und meine Gäste kommen einfach, wann sie wollen – für einen Menschen aus Afrika gar kein Ding…

(c) Stadtbibliothek Köln

Besonders schön fand ich, als wir über die traditionelle Kleidung zu bestimmt Festen sprachen und unsere Teilnehmerinnen und Teilnehmer dann ihre Handys auspackten und mich ins Staunen versetzten. Ich sah aufwändige Kleidungsstücke, die liebevoll hergestellt und mit Stolz getragen wurden. Das beeindruckte mich sehr und ich war fast ein bisschen traurig, weil ich hier in Köln so etwas gar nicht habe. Es sei denn, man rechnet das Lappe-Clown-Kostüm, welches mein Vater mir vererbt hat, mit.

 

Respekt!

Spannend fand ich auch, als wir in der Woche des Respekts dieses Thema aufgegriffen haben. Ich habe gelernt, dass in vielen anderen Ländern, vor allem Eltern mit einer ganz anderen Form des Respekts behandelt werden. So darf man in einigen afrikanischen Ländern die Eltern nur auf Knien ansprechen und diese dürfen auch nicht direkt angesprochen werden, sondern nur, wenn man gefragt wird. Wichtig ist dabei, dass man „Sie“ sagt. Dies scheint in vielen Ländern gang und gäbe zu sein – in Deutschland ist das schon seit einigen Generationen nicht mehr üblich, zum Glück wie ich finde.

Als wir über Märchen sprachen, stellten wir fest, dass diese oft gar nicht so unterschiedlich sind. Rotkäppchen scheint auf der ganzen Welt zu Hause zu sein, nur der Name ist jeweils anders.

Es ist auch sehr interessant, dass die meisten Menschen die Deutschen gut und freundlich finden. In der Vergangenheit hatte ich oft das Gefühl, dass besonders die Tugenden wie Fleiß, Ordnung oder Pünktlichkeit als etwas Strenges und Schwieriges empfunden werden – aber inzwischen habe ich gelernt, dass genau das Gegenteil der Fall ist.

 

Hauptsache: Miteinander reden

Ein bisschen traurig macht es mich, wenn ich höre, dass im Alltag nicht deutsch gesprochen wird, weil es keine Gelegenheit dazu gibt. Es gab schon mehrfach Teilnehmer, die erzählt haben, dass sie nur im Sprachkurs unsere Sprache sprechen.

(c) Stadtbibliothek Köln

Wir haben viele Themen, die uns beschäftigen, aber es gibt einige Dinge, die immer wieder mit einfließen, zum Beispiel das Thema Kultur oder die Rivalität zwischen Köln und Düsseldorf. Egal wie lange die Menschen hier sind, das scheint sich irgendwie – so wie eine geheime Story –, schnell zu verbreiten.

 

Jede Jeck is anders

Die Gruppe ist immer anders und doch haben wir etwas gemeinsam – wir sprechen regelmäßig deutsch miteinander. Manchmal kommen auch Menschen, die einfach nur zuhören – das ist auch in Ordnung. Noch nie hatte ich das Gefühl, dass kein Interesse da war, den aktuellen Redner aussprechen zu lassen oder dass dieser nicht verstanden wurde. Oft stelle ich auch den Fortschritt der Deutschkenntnisse fest – das ist besonders schön. Alle Teilnehmer*innen haben meinen allergrößten Respekt, dass sie, egal welchen Alters, unsere Sprache lernen. Zudem freue ich mich über das Vertrauen in unsere Gruppe, von dem „alten“ Leben zu berichten.

(c) Stadtbibliothek Köln

Für mich ist der Gesprächskreis jedes Mal aufs Neue eine Reise durch die Welt und durch die Kulturen. Ich wünschte, ich hätte die Gelegenheit, die Dinge, die beschrieben werden, auch einmal vor Ort zu erleben.

Mein Fazit ist, dass jede Jeck anders ist, wir haben eine wunderbare Runde, gerade weil wir die Unterschiede beschreiben und anschließend die Gemeinsamkeiten feststellen.

 

Edit (19.05.): Wir wollen euch natürlich nicht unterschlagen, von wem dieser Artikel stammt: 

Martina Thomas, gebürtige Kölnerin, Projektmitarbeiterin in einer Agentur, Mutter von drei Kindern und interessiert an Menschen von nah und fern.

 


Mitmachen?

Wir suchen zurzeit eine Person für das ehrenamtliche 4er-Team des Gesprächskreis. Haben Sie Interesse daran, im Team alle 2 Wochen mittwochs von 17-18 Uhr den Gesprächskreis zu leiten? Dann nehmen Sie Kontakt zu uns auf: sprachraum@stbib-koeln.de

 

Träumeliese, Zappelphilipp oder irgendwie anders?

16 Mai

 

Um die vielschichtigen Aspekte von AD(H)S und Asperger im Kinder- und Jugendalter geht es in unserer nächsten Veranstaltung der Reihe “GESUND LEBEN – Körper Geist Gesellschaft”.

 

Zappelphilipp

Wenn Kinder in der Schule durch Unaufmerksamkeit, erhöhte Ablenkbarkeit, mangelnde Impulskontrolle oder Rückzug in ihre eigene Welt auffällig werden, sorgen sich viele Eltern um Schulerfolg und berufliche Chancen und fragen sich, wie sie ihr Kind unterstützen können, damit die soziale Integration gelingen kann.

Frau Dr. Elisabeth Authmann vom ADHS Kompetenznetzwerk Köln,

http://www.adhsnetz-koeln.de/index.html

selber tätig im Kinder- und Jugendgesundheitsdienst, informiert aus der Praxis über Kernmerkmale und Erklärungsmodelle/Herangehensweisen für die betroffenen Kinder und ihre Eltern und Lebensbegleiter.

Datum: 30.05.2017

Ort: Zentralbibliothek, Forum Lernwelt 3. Etage

Zeit: 18:00 – 20:00 Uhr

Eintritt: frei

Begleitend zur Veranstaltung erwartet euch auch eine schöne Buchausstellung.

 

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Um Anmeldung wird gebeten unter Tel.: 0221/221-23937 oder per Mail an zb-paedagogik@stbib-koeln.de

 

 

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Football mit Waldelfen?

3 Mai

… oder auch Blood Bowl & Warhammer: The End Times!

Testet euer Können bei „Blood Bowl“ oder spielt mit uns „Warhammer: The End Times“ an der PS4. Am 19.05. laden wir euch im Rahmen unseres neuen Veranstaltungskonzeptes “Analog vs. Digital” von 18-22 Uhr zu “Blood Bowl & Warhammer: The End Times” ein. In der Reihe „Analog vs. Digital“ setzen wir uns mit Spielkonzepten auseinander, die sowohl analog als auch digital adaptiert wurden und bieten euch die Möglichkeit diese im angenehmen Rahmen selbst auszuprobieren. Als Kick-Off-Veranstaltung entführen wir euch am 19.05. in die Tiefen des Warhammer Universums. Ursprünglich als sogenanntes Tabletopspiel erschaffen, gibt es heute auch verschiedene Adaptionen z.B. in Computer- und Konsolenspielen.

„Zwei Spieler führen dabei zwei Armeen aus bemalten Miniaturen, die Menschen einer mittelalterlichen bzw. Renaisance-Welt, Orks und Goblins, Hoch-, Wald- und Dunkelelfen, Zwerge, Tiermenschen, Echsenmenschen, zweibeinigen, intelligenten Ratten – Skaven genannt – und weitere Fantasygestalten darstellen, gegen einander in den Kampf.“ – Warhammer Lexicanum

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CC: Quelle

Das Tabletopspiel “Blood Bowl” ist eine Football-Variante mit Bezug zu Fantasy, in der zwei Spieler die Rolle der Trainer übernehmen und versuchen das Spiel für sich zu entscheiden – z.B. als Waldelf, Zwerg oder eine andere der 24 Spielrassen. Charakteristisch für das Miniaturfiguren-Spiel sind die strategische Tiefe und der hohe Unterhaltungsfaktor. Habt ihr selbst schon ein wenig Erfahrung gesammelt oder besitzt sogar ein eigenes Team? Dann kommt gerne bei uns vorbei und bringt eure eigenen Teams und Bretter mit! 

Aber keine Sorge – wenn ihr noch keine Profis seid, erleichtert euch Andreas Pfüller – Kapitän der deutschen Blood Bowl Nationalmannschaft  aus der Deutschen Blood Bowl Community den Einstieg ins Spiel.

Bei “Warhammer: The End Times – Vermintide” kämpft ihr zu viert in Left4Dead-Manier gegen durch das Chaos mutierte Rattenmenschen und versucht eure Stadt zu retten.

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Copyright: Quelle

Hiveworld  – euer Lieferant für Spiele und Zubehör ist mit einem Stand vor Ort und präsentiert euch interessantes Merchandise.

Plakat Blood Bowl Version Stbib

Bitte beachtet, dass die Veranstaltung ab 18 Jahren freigegeben ist. Um eine Anmeldung unter gaming@stbib-koeln.de  wird gebeten, ihr könnt aber auch spontan vorbeikommen. Für Verpflegung ist gesorgt!

Wo? Zentralbibliothek, Josef-Haubrich-Hof 1, Köln

Wann? 19.05.2017, 18-22 Uhr

Wer? Ab 18 Jahren mit Einlasskontrolle!

Anmeldung unter gaming@stbib-koeln.de möglich!

In Kooperation mit der Fachstelle für Jugendmedienkultur,  Hiveworld und Andreas Pfüller von der DBBC.

Tatort Zentralbibliothek

25 Apr

Ein Jahr ist es her – die Kirschblüte vor der Zentralbibliothek war in vollem Gange. Ich kam zur Arbeit und stieg unerwarteter Weise nicht am Kölner Neumarkt aus, sondern in Dortmund Mitte. In unserem sprachraum trafen sich keine Geflüchteten und Deutschlernenden sondern Bankangestellte. Auf dem Vorplatz sah ich Nashörner mit Flügeln und daneben ein auf den Kopf gedrehtes Polizeiauto in einer Wolke aus Asche und Staub. Und Sondereinsatzkommandos schlichen lautlos über den Platz. Verrückte Welt, wenn der Dortmunder Tatort zu Gast ist.

Am 16. April 2017 wurde die Folge „Sturm“ nun ausgestrahlt nachdem sie mehrfach verschoben wurde. Viele haben erkannt, dass die Zentralbibliothek als Location gewählt wurde und einige Kölnerinnen und Kölner können sich sicher noch an die Drehtage erinnern. Zum Beispiel daran, dass sie während der Außenaufnahmen das Haus weder betreten noch verlassen konnten bis es von draußen hieß: “Danke AUS! Straße auf, Fußgänger auf, Tiefgarage auf, Bibliothek auf!” Der ein oder andere bahnte sich in seiner Not sogar einen Weg zum Mitarbeitereingang, um in unsere heiligen Hallen zu gelangen.

Öfter hörte man quietschende Reifen und Schüsse. Man sah brennende Wrackteile, blutverschmierte Komparsen und große Gebläse, die Rauch simulierten. Doch irgendwann hatte man sich daran gewöhnt und hörte Kollegen sagen: „Die letzten zwei Stunden waren nicht so spannend. Da wurde immer und immer wieder die gleiche Szene gedreht. Da sind dann ein paar Vermummte aus dem Auto gesprungen und herumgelaufen, mehr war nicht.“

Aber der Dortmunder Tatort ließ sich nicht lumpen und setzte zur Sprengung an!

(ba)