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Von Olchi bis Oregano

10 Jul

Google Expeditions: auf kultureller und kulinarischer Reise mit der GGS Ahl Wipp.

Wenn Olchi-Opa kocht, kommt das bei kleinen Zuhörern schon sehr gut an. Die Geschichte über sein Leibgericht „Schnürsenkel-Spaghetti mit grünem Schimmelpilzstampf“ bot eine lustige Einstimmung auf das Thema unserer Veranstaltung. Die hieß nämlich „Essen und Gewürze aus aller Welt“. Start und Ziel der Reise war die Stadtteilbibliothek Mülheim. Zu Besuch waren zwei Klassen der Gemeinschaftsgrundschule Alte Wipperfürther Str. aus Köln-Buchheim.

 

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Wir machen jetzt eine Weltreise… ©Stadtbibliothek Köln.

„Was ist denn euer Lieblingsessen?“, fragten wir die Kinder und die Antworten überraschten uns nicht: „Lasagne, Pizza und Döner!“
Somit waren internationale Gerichte schnell im Gespräch.
Wir wollten aber ganz genau wissen, welche Speisen in den Herkunftsländern der Kinder beliebt sind und vor allem welche Gewürze in der jeweiligen Küche eingesetzt werden. Und was gibt es eigentlich in den verschiedenen Ländern zu sehen?
Um das Reisefieber der Kinder so richtig zu wecken, schlugen wir etwas ganz Besonderes vor: „Wir machen jetzt eine Weltreise und dafür müssen wir die Bibliothek nicht einmal verlassen.“
Das wollte uns zunächst keiner glauben und so kam Google Expeditions ins Spiel.

Google Expeditions ist eine Software, mit der man virtuelle Reisen zu entfernten Landschaften, Sehenswürdigkeiten und sogar ins Weltall unternehmen kann.
Alle setzten die Cardboard-Brillen auf und mit einem Klick waren wir in Italien.
Unsere Reise führte uns weiter nach Polen, Griechenland, Marokko, Indien und in die Türkei. Den Besuch der Wüste Namib in Westafrika fanden die Kinder besonders spannend. Wie bei den anderen Expeditionen war auch diese mit schönen 360-Grad-Rundblicken gefüllt. Die letzte Expedition brachte uns nach Berlin zum Reichstag.

Puh! So viel Sightseeing ist ganz schön anstrengend! Zur Abwechslung ging jetzt die Nase auf Reise.
Acht Schalen mit Gewürzen standen bereit und nun galt es zu riechen und zu raten. Wie heißen wohl die verschiedenen Gewürze? Alternativ lud ein Medienkoffer mit dem Thema „Kinder aus aller Welt“ zum Stöbern ein. Die Stationen wurden gruppenweise besucht und zwischenzeitlich durfte gemalt werden.

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Welches Gewürz befindet sich in welcher Schale? ©Stadtbibliothek Köln.

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Die Kinder malen ihr Lieblingsessen. ©Stadtbibliothek Köln.

Zum Abschluss sangen wir alle zusammen Lieder aus der Schule, u.a. „Unser Stammbaum“.
Und so endete unsere gemeinsame Reise.

Ziel dieser Veranstaltung war die Verbindung von Google Expeditions mit der interkulturellen Bibliotheksarbeit. Alle Beteiligten hatten sehr viel Spaß und wir freuen uns auf weitere Veranstaltungen mit Google Expeditions.
Ein ganz großes Dankeschön für die sehr gute Zusammenarbeit geht an die GGS Ahl Wipp und an alle anderen, die uns bei der Mitgestaltung dieser Veranstaltung unterstützt haben.

mc

Meine Fantasie geht auf Reisen

9 Jul

Eine Ausstellung in der Lernwelt der Zentralbibliothek

Na, habt ihr schon eure Koffer gepackt? Die Sommerferien stehen kurz bevor, die Sonne verheißt aber auch den Daheimbleibenden eine schöne Zeit in Köln. Irgendwo im Grünen liegen, ein Eis essen, schwimmen gehen – oder aber ganz neue Welten erkunden.

Dazu muss man gar nicht weit weg fahren, wie die Schülerinnen und Schüler der Paul-Kraemer-Schule und der Grundschule Grefrath im letzten Schuljahr feststellen konnten. Sie haben sich in einer intensiven Projektwoche mit der Künstlerin Sabine Puschmann-Diegel kennengelernt und haben anschließend zum Thema „Fremde Welten“ künstlerisch gearbeitet. Die Vielfalt der Kunstwerke könnt ihr ab sofort bis zum Ende der Sommerferien bei uns in der Zentralbibliothek bestaunen.

Hier ein kleiner Vorgeschmack:

Ein buntes Tonrelief stellt verschiedene Regionen einer Welt dar

Gruppenarbeit: So bunt und vielfältig kann die Welt sein (c) Stadtbibliothek Köln

Dieses große bunte Tonrelief besteht aus mehreren Teilen, die in Gruppenarbeit erstellt wurden. Jede Gruppe hat  eine andere Klimazone gestaltet und mit Tieren und Pflanzen ausgestattet. Wer vor Ort genauer hinschaut, kann sogar den Vulkan glühen sehen!

Buntes Diorama in der Obstkiste

Obstkisten-Dioramen aus Kleinschrott und Fundstücken (c) Stadtbibliothek Köln

Andere fremde Welten wurden etwas kleiner in eine Obstkiste hineingearbeitet. So entstanden aus Ton, Kleinschrott und anderen Fundstücken wunderschöne Dioramen.

Die Materialien finden sich auch in anderen Kunstwerke. So sind z.B. die Leinwände nicht nur bemalt, sondern auch beklebt, und die Lebewesen (Menschen und Tiere) wirken dadurch oft dreidimensional. Aus Ton gibt es weitere Gestalten und Behausungen, die z.T. in den Regalen zu finden sind, aber auch einen sicheren Standort in Vitrinen gefunden haben.

Bereits zum vierten Mal stellen wir die Kunstwerke aus, die die Schüler*innen der Paul-Kraemer-Schule mit einer anderen Schule erarbeitet haben. Die bunten Kunstwerke zeugen von harmonischer Zusammenarbeit und bringen nicht nur Farbe zwischen die einförmigen Lernhilfen, sondern hinterfragen unsere Weltsicht. Wie möchten wir unsere Welt am liebsten haben? Wenn man diese Ausstellung sieht, kann es eigentlich nur eine Antwort geben: Bunt!

Die Ausstellung ist noch bis zum 25.08.2018 in der Zentralbibliothek zu sehen.

 

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Farbe, Töne und Platinen – Kunst verbindet

3 Jul

Was hat „MINT“ (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik) mit dem Begriff „Heimat“ zu tun? Dieser Frage sind am 19. Juni in der Stadtteilbibliothek Haus Balchem zwölf Schülerinnen und Schülern einer internationalen Klasse der igis Köln (integrierte Gesamtschule Innenstadt) in einem Workshop nachgegangen.

Gestartet wurde mit der Frage: „Was bedeutet für dich Heimat?“. Neben Orten, Freunden und der Familie wurden auch andere Dinge genannt. In Gruppen haben sich die Schülerinnen und Schüler dann daran gemacht, ihre Gedanken zum Thema auf Leinwand zu bannen – und das nicht nur zum Anschauen. Mittels leitender Farbe wurden spezielle Bereiche auf den Bildern ausgewählt, die anschließend „sprechen“ können. Dazu mussten die Gruppen nicht nur malen, sondern sich auch die gewünschten Töne ausdenken, aufnehmen und auf ein „Touch Board“ überspielen. Mit viel Elan, Kreativität und Enthusiasmus entstanden auf diese Weise vier verschiedene Bilder zum Thema Heimat, die abschließend in großer Runde stolz präsentiert wurden.

Das Video zur Veranstaltung könnt ihr hier anschauen.

Seit 2017 könnt ihr in der Stadtbibliothek Köln die „MINT-Bibliothek der Dinge“ finden. Wir fördern damit die Heranführung von Kindern an die MINT-Themen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik. Wir möchten alle Kinder ermutigen, sich für MINT-Themen zu interessieren. Das Ziel dieses Workshops war es, einen niedrigschwelligen Zugang für Kinder einer internationalen Vorbereitungsklasse zu ermöglichen und ihnen einen spielerischen Weg zu zeigen, um sich mathematisch-naturwissenschaftlich-technische Inhalte zu erschließen.

Konzipiert und umgesetzt hat das Angebot Codiviti. Codiviti bereitet Kinder und Jugendliche auf die Digitalisierung vor und vermittelt mittels kreativer und spielerischer Methoden Medienkompetenz.

Ermöglicht wurde die diese Veranstaltung durch eine Spende der Hausgemeinschaft von Haus Balchem, die der Stadtteilbibliothek zur Wiedereröffnung überreicht wurde. Im November wird es eine weitere Veranstaltung – ebenfalls für Kinder der igis Köln – geben, auf die sich alle Beteiligten schon sehr freuen.

Die im Juni entstandenen sprechenden Bilder sind noch bis zum Ende der Sommerferien in der Stadtteilbibliothek ausgestellt.

©Stadtbibliothek Köln.

Eines der sprechenden Heimat-Bilder. ©Stadtbibliothek Köln.

Alles lecker! – Das Junge Buch für die Stadt (JBfdS)

19 Jun

Mmmmhhhh…das wird lecker!!!
Vom 01. – 06. Juli dreht sich bei uns alles um das Junge Buch für die Stadt: Alles lecker! und damit auch um viel Essen! Wir haben viele tolle Veranstaltungen dazu quer durch unsere Stadtteilbibliotheken und natürlich auch in der Zentralbibliothek.

Buchcover zu Alles lecker!

Alles Lecker! © Klett Kinderbuch.

Vorwort von Ines Dettmann zum Jungen Buch für die Stadt (JBfdS)

Auf geht es in die 2. Runde unserer Kölner Leseaktion „Junges Buch für die Stadt“. In diesem genialen Kindersachbuch Alles lecker! von Anke Kuhl und Alexandra Maxeiner dreht sich alles ums Essen: Es wird geschlemmt und geekelt, gewundert und gekostet.

Essen gehört zu unserem Alltag, es ist ein wichtiger und alltäglicher Teil unserer Kultur. Trotzdem wissen wir an vielen Stellen doch sehr wenig darüber. Nur 20 Prozent aller Menschen essen überhaupt mit Besteck. Und damit sind wir mitten im Thema: Warum tun wir das bloß? Oder noch besser gefragt: Warum essen wir das bloß?

Alles lecker! erklärt und zeigt – in schrägen Bildern werden Alltags- und Kulturgeschichten erzählt, die man in einem Rutsch vorlesen oder selbst lesen, aber auch häppchenweise genießen kann. So, wie man es gerne mag.
Ein Kinderbuch voller spannender Fakten, Geschichten und Bilder. Ein Buch, das vor allem Lust auf genießerische Vielfalt macht.

Unsere Gesellschaft verändert sich und wird immer vielfältiger. Umso mehr wir voneinander wissen, umso besser verstehen wir einander. Denn was wir essen, hängt immer davon ab, wo wir leben: in Mexiko Stinkekäfer, in China Hunde und in Kambodscha tatsächlich Vogelspinnen.
Von Tischmanieren bis zur Lebensmittelknappheit in armen Ländern wird kaum ein Thema ausgespart.

Wir freuen uns auf viele köstliche, anregende und vielfältige Aktionen rund um Alles lecker! und das Thema Essen.
Unsere Veranstaltungen und Anmeldemöglichkeiten zu Alles lecker! findet ihr hier:
http://www.stbib-koeln.de/Alleslecker

Weitere Informationen des Kölner Stadt-Anzeigers zum JBfdS findet ihr hier.

Das Junge Buch für die Stadt (JBfdS) ist eine gemeinsame Aktion von Kölner Stadt-Anzeiger, Junges Literaturhaus Köln und Stadtbibliothek Köln (1. Juli bis 6. Juli 2018).

Alle Kölner Institutionen sind eingeladen sich an der Aktion zu beteiligen.

Wenn DOT Vader gegen R2DASH2 kämpft

3 Mai

 

Azubi-Projekt mit den Robotergeschwistern Dash&Dot

Umgeben von 7 gespannten Kindern, saßen wir Azubis in der Stadtteilbibliothek Bocklemünd. Bewaffnet mit iPads, Robotern und Euphorie, galt es für die WorkshopteilnehmerInnen jetzt das erste Mal einen Roboter zu programmieren! Mit der App „Wonder“ lernten sie anschaulich etwas über einfache Coding-Bausteine.

 

 

In zwei Gruppen eingeteilt machten sich die Kinder peu à peu mit Kategorien wie Sound – Bewegung – Aktion vertraut und unternahmen erste virtuelle Gehversuche.

Mit großen Augen beobachteten wir, wie schnell sich die „Nachwuchs-Coder“ zurechtfanden und im Team schon die ersten Ideen entwickelten. Beide Gruppen überlegten sich jeweils eine kurze Story, die mit den Robotern nachgestellt werden sollte. Dafür konnten sie ihrer Phantasie freien Lauf lassen – Dash&Dot verwandelten sich in Superhelden, Piraten, Aliens, Tiere… und schließlich Star Wars-Charaktere.

Um die Roboter-Geschwister auch möglichst echt wirken zu lassen, durfte natürlich die richtige Verkleidung nicht fehlen. Dot wurde der berühmt-berüchtigte Dot Vader und Dash sein Widersacher R2Dash2.

 

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© Stadtbibliothek Köln

 

Ihre Filmpremiere in den Produktionen feierten ebenfalls die Minions, Prinzessin Leia oder Luke Skywalker!

Nun entwarfen die Kinder ein kurzes Coding-Konzept: Wie programmiert man Handlungsabläufe, um die erdachte Geschichte wirkungsvoll zu verfilmen? Ginge es nach den jungen Programmierern, wäre hier bereits der nächste abendfüllende Blockbuster entstanden. Wir mussten den Elan der ambitionierten Storyteller fast schon bremsen, so viele Szenen wollten sie nachstellen.

 

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© Stadtbibliothek Köln

 

Durch die Funktionen der App standen viele Möglichkeiten zur Verfügung: Geräusche, eigens aufgenommene Sounds, Bewegungen, Lichter und vieles mehr versetzten nicht nur die Roboter-Motoren in Schwung, sondern erfüllten die ganze Bibliothek mit Leben. Um die Früchte der harten Arbeit auch für nachfolgende Generationen junger Coder festzuhalten, haben wir die Geschichten aufgenommen, geschnitten und bearbeitet. So besitzen die Kinder eine jederzeit abrufbare Erinnerung an ihr erstes Programmieren mit Dash und Dot.

 

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© Stadtbibliothek Köln

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© Stadtbibliothek Köln

 

 

Azubis der Stadtbibliothek Köln – Eileen, Kira, Zoraya und Simon

Ostern 2018 mit den Maker Kids

26 Apr

Die Osterferien brachten das siebte Maker Kids Programm mit sich und wie immer möchten wir euch hier ein bisschen teilhaben lassen an der Vielfalt. Mit Foto und Video haben wir wieder die thematisch neuen Kurse begleitet.

Aus alt mach neu

Ganz neu war eine Zusammenarbeit mit den Abfallwirtschaftsbetrieben der Stadt Köln, Dank derer wir Tanz auf Ruinen ins Boot holen konnten. Thomas Zighan machte einen Spitzen-Kurs zu Upcycling. Hier werden alte Gegenstände, also Müll, zu neuem Leben erweckt.

Planeten-Flummis

Bereits im Herbst wurde bei einem Workshop Google Expeditionen eingesetzt, damals noch mit Dinosauriern. Dieses Mal wollten wir etwas anderes anbieten und schnell war ein Thema gefunden: Hüpfend durch die Galaxie. Die Kombination aus virtueller Realität und der Herstellung von Planeten-Flummis war einfach fantastisch.

Kreativ zur Musik

Habt ihr schon mal etwas von Waldteufeln und Rührtrommeln gehört? Wir bis dahin jedenfalls nicht. Aber wir freuten uns sehr, dass sich dahinter ein Workshop zum Instrumentenbau versteckte. Wie die Instrumente klingen, könnt ihr auch ganz unten im Video noch erleben.

Robotik zum Malen

Auch bei der Robotik konnten wir mit etwas Neuem aufwarten: es gab kleine farbsensitive Mini-Roboter, die Ozobots. Von Codiviti wurde alles spielerisch in einen Oster-Kontext gebracht, was man bestens bei den Roboter-Modifikationen sieht.

Am besten kann man alles in Wort und Bild genießen, daher hier noch ein paar filmische Eindrücke zu unseren schönen neuen Kursen:

Auch an dieser Stelle danken wir allen Workshop-Anbietern und den Kindern für schöne Zeit.

Das neue Programm beginnt pünktlich zu den Herbstferien. Dieses Mal können wir Dank großen Sondermitteln von Seiten der Stadt mit einem riesigen Programm in allen Stadtteilbibliotheken und der Zentralbibliothek aufwarten. Voraussichtlich werden etwa 60 Workshops in den zwei Wochen laufen – seid gespannt!

bp

Wir schwimmen neuerdings mit Haien…

29 Dez ©Stadtbibliothek Köln

Seit jetzt nun mehr als zwei Monaten ist Google Expeditions bei uns in der Bibliothek im Einsatz. Eins ist klar, ob als Bestandteil von Klassenführungen, als offene Veranstaltung oder im Rahmen des MakerKids Programms – die Google VR-Cardboards sorgen regelmäßig für strahlende Kinderaugen und versetzen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer jedes Mal in große Begeisterung. Im Nachfolgenden präsentieren wir Ihnen/Euch deshalb ein paar Impressionen der vergangenen Veranstaltungen in Form von Text und Bild. Anschließend gibt es einen kleinen Ausblick für das neue Jahr.

Kleiner Exkurs: Was ist Google Expeditions?
Google Expeditions ist ein Virtual-Reality-Tool für Kinder, ursprünglich konzipiert für den Schulunterricht. Die App ermöglicht virtuelle Expeditionen zum Mond oder Unterwasserlandschaften – und das alles ohne das Klassenzimmer – oder in unserem Fall die Bibliothek – zu verlassen. Expeditions steht dabei nie allein und wird in der Regel in andere Aktivitäten mit eingebunden.

©Stadtbibliothek Köln

Das Google Expeditions-Kit besteht aus einem Tablet, Smartphones (auf denen die Expeditions App vorinstalliert ist), einem Router, mit dem die Expeditions App über ein eigenes WLAN ausgeführt werden kann sowie VR-Cardboards ©Stadtbibliothek Köln

Bisherige Veranstaltungen:
BIPARCOURS-Medienmarathon in der Kinderbibliothek:
Seit Anfang Oktober ist Google Expeditions Bestandteil des BIPARCOURS-Medienmarathons. Dafür wurde der bestehende Parcours für Klassenführungen um die Komponente „Google Expeditions“ erweitert. Während dieser Etappe nehmen die Kinder an einer Expedition teil. Dabei gibt der Expeditionsleiter wichtige Informationen, die sich die Kinder merken müssen und anschließend werden im Parcours Fragen dazu beantwortet.

Ran ans Lesen:
Auch im Rahmen von „Ran ans Lesen“ wird Google Expeditions bereits eingesetzt. Die Kinder besuchen hier während der Veranstaltung ausgewählte Expeditionen (z.B. Vulkane) und tragen dabei ihr Wissen zu dem Thema zusammen. Im Anschluss werden drei Geschichten zum Thema vorgestellt und angelesen. Jedes Kind kann sich dann eines dieser Bücher aussuchen und ausleihen. Das ermöglicht uns, spielerisch Wissen zu vermitteln und zum Lesen anzuregen.

Offene Veranstaltung zum Ausprobieren:
Im Rahmen dieser Veranstaltung werden immer ausgewählte Themen (z.B. Mond, Vulkane, Weihnachten) vorgestellt. Kinder haben hier die Möglichkeit, die Google VR-Brillen auszuprobieren und verschiedene Orte zu besuchen – und das alles ohne die Bibliothek zu verlassen. Die Reisen werden durch Wissensfragen angereichert und anschließend werden passende Bücher präsentiert, die von den Teilnehmern ausgeliehen werden können. Im Dezember gab es ein Weihnachts-Spezial mit einer Vorlesung und passendem Weihnachtsgebäck.

MakerKids:
Das MakerKids-Programm führte die Abenteurer durch Museen auf der ganzen Welt. Ausstellungsobjekte waren Dinosaurier-Skelette. Nach dieser Reise gruben die Kinder mit Hammer und Meißel T-Rex-Knochen aus Gips aus und bauten die Knochen anschließend zu einem vollständigen T-Rex-Skelett zusammen. Eine Riesensauerei – und ein Riesenspaß! Mehr dazu: hier

©Stadtbibliothek Köln

©Stadtbibliothek Köln

Sonstiges:
Darüber hinaus wurde Expeditions bereits auf vielen Sonderveranstaltungen gezeigt und vorgeführt. Mit dabei war beispielsweise der „Tag der virtuellen Realität“, der „Digital Education Day“ und unser Auftritt im EU-Parlament in Brüssel #GenerationCode. Expeditions war außerdem Teil des Workshops „Bau dein eigenes Cardboard“.

Ausblick:
Im kommenden Jahr wird Expeditions fortgesetzt und das Medium bietet noch zahlreiche Verwendungsmöglichkeiten, um Themen anschaulich zu gestalten, Wissen zu vermitteln und neugierig auf Bücher zu machen. Wir wollen deshalb weitere Bausteine entwickeln, die für allgemeine Führungen geeignet sind. Expeditions ist eine wunderbare Ergänzung, um mit Worten und Sprache zu spielen und zu Aktivitäten anzuregen. Wir freuen uns deshalb auch im Jahr 2018 auf eine spannende Zeit mit dem Projekt und freuen uns auf noch viele weitere „Ohhhs und Ahhhs“.

(im)