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Schon gelesen? Teil 47 – Autobiografie von Marcel Reich-Ranicki

16 Apr

„Mein Leben“ von Marcel Reich-Ranicki

Ich muss gestehen, ich hatte noch nie eine Folge „Das Literarische Quartett“ gesehen und kannte Marcel Reich-Ranicki nur vom Namen her, als mir seine Autobiografie in die Hände fiel.

Unterteilt hat Herr Reich-Ranicki seine Lebensgeschichte in unterschiedlich lange Zeitabschnitte. Mal sind es 18 Jahre, mal nur sechs. Er beginnt seine Erzählung mit seinen Eltern und seiner Geburt im Jahre 1920 und beendet das Buch 1999 mit dem 79. Geburtstag seiner Frau Teofila.

Dazwischen berichtet er von seinem langen Weg, angefangen vom Warschauer Ghetto im 2. Weltkrieg, über sein Leben im Polen der Nachkriegszeit, bis hin zu seiner Rückkehr nach Deutschland, wo er als Literaturkritiker groß und bekannt wurde.

In seinem Buch erfährt man nicht nur etwas über einen wichtigen Teil der deutschen Geschichte, sondern natürlich auch viel über die deutsche Literaturszene.

Durch Reich-Ranickis flüssigen Erzählstil vergeht die Zeit mit diesem umfangreichen Buch wie im Flug.

Buchvorstellung für Erstleser – „Zombert“

14 Apr

Wer auf der Suche nach dem richtigen Erstlesebuch ist, der könnte einmal die Bücher aus dem Tulipan-Verlag ausprobieren, z.B. „Zombert – Hilfe die Autos“ kommen.

In diesem Buch geht es um Zombert, einen Zombie, der auf dem ur-ur-ur-alten Friedhof lebt. Er hat einen allerbesten Freund: Konrad aber auch einen allerbesten Feind. Der heißt Ignaz und ist der Friedhofswächter.

Zombert ist sauer, denn durch den Friedhof soll eine große Straße gebaut werden und wie sich herausstellt, ist auch Ignaz nicht begeistert von der Straße. Deshalb tun die beiden sich zusammen, um die Straße zu verhindern. Ob sie das schaffen und wie die Geschichte ausgeht, das erfahrt ihr, wenn ihr das Buch lest.

Finden könnt ihr die Erstlesebücher aus dem Tulipan-Verlag, wenn ihr in unserem Online-Katalog in der Schnellsuche „Erstlesebuch“ und „Tulipan“ eingebt. Viel Spaß beim Lesen!

Die neue Kinderbuch-Reihe „Die Tierpolizei“ – Spannung, Witz und Freundschaft

13 Apr

Die Katzenbärin Flopson stolpert unverhofft in ihren ersten Kriminalfall: Ihr Käfiggenosse Tjalle, ein kleiner Streifentenrek, ist verschwunden. Gutes Rüstzeug zur Lösung des Falls bringt Flopson allerdings mit, hat sie sich doch bei ihrer Besitzerin Frau Huppenschuh täglich beim abendlichen Fernsehkrimi kriminalistisch weiterbilden können.

Plötzlich sitzt Flopson vor der Tür, in der Freiheit, hat einen Kriminalfall zu lösen – und braucht dazu dringend Freunde und ein Team, das sich in Gestalt des Zwergponys Fridolin, der Blaumeise Meili und des mürrischen Teddyhamsters Jack auch bald findet. Gemeinsam wollen sie Tjalle wiederfinden – als DIE TIERPOLIZEI.

Die beiden Bände sind spannend, aber auch witzig und so schön harmlos, dass sie sich auch schon für Kinder ab 6 Jahren eignen (der Verlag empfiehlt sie ab 8 Jahren). Natürlich geht es nicht nur um die Fälle, sondern auch immer wieder um das Thema Freundschaft, darum, wie schmerzhaft es ist, von „Stadt-Tieren“ als „Käfig-Tier“ bezeichnet zu werden, um alte Traumata und wie man sie gemeinsam überwindet und und und.

Kind von hinten, es sitzt vor den zwei Tierpolizei-Büchern und einem Tablet, auf dem die Tierpolizei als E-Audio zu sehen ist
© Sarah Dudek
Der kleine Fan vor den Büchern und E-Audios meint: „Da sind immer so spannende Fälle und das ist auch immer interessant, das mitzukriegen, wie die die lösen. Band 2 ist noch besser.“

Auch im zweiten Band, der Anfang des Jahres erschienen ist, gibt es wieder einen Fall für die Tierpolizei: Das Kaninchenkind Rosine sucht seine Mama, die zusammen mit anderen Park-Kaninchen verschwunden ist. Bei Youtube kann man schonmal reinhören, wenn die Autorin Anna Böhm, die unverkennbar aus Berlin stammt, selbst liest und uns außerdem schonmal in den dritten Band spinksen lässt, der im Juli erscheinen soll.

Parallel zu den Büchern sind Teil 1 „Kommissare mit Fell und Feder“ und Teil 2 „Ohren hoch oder es knallt!“ auch als Hörbücher erschienen. Sprecherin Carmen-Maja Antoni erweckt die verschiedenen Tier-Charaktere mit ihrer markanten Stimme zum Leben.

Schon gelesen? Teil 46 – „Kennt man dich? Geschichten eines Influencers“

7 Apr

„Kennt man dich? Geschichten eines Influencers“ von Timon

Aktuell ist das Wort „Influencer“ (böses Pfuiwort, wird im Weiteren nicht mehr verwendet) in aller Munde und das oft nicht im Guten. Die Wenigsten würden sich selbst so bezeichnen, denn in vielen Köpfen entsteht sofort die Vorstellung einer Person mit Starallüren, die auf Social Media ihr komplettes Leben präsentiert und dabei Werbung für irgendetwas macht, zu viel Geld verdient und eigentlich gar nicht richtig arbeitet.

Was hinter den Kulissen passiert, welchen Aufgaben und Herausforderungen diese ganz normalen Menschen gegenüberstehen, die unter den verschiedensten Umständen in ihrer Position als Internetpersönlichkeiten gelandet sind, davon erzählt dieses Buch.

Es wird auf unglaublich humorvolle Weise vom Alltag eines YouTubers berichtet, der irgendwie im Internet bekannt wurde und dessen Arbeit nun mal ganz anders aussieht, als man es erwartet. Es handelt von Begegnungen mit Menschen, Freunden, Familie, Fans oder Kollegen, absurden Situationen, Geschäftsanfragen, dem Kampf mit der Technik. So erhascht der Leser einen augenzwinkernden Blick auf das Leben eines Menschen, der beruflich im Internet angesiedelt ist, der plötzlich Tausende von Abonnenten und Followern hat, aber trotzdem auf dem Boden bleibt und sich durchaus bewusst ist, dass einige Dinge in dieser Branche einfach völlig bekloppt sind. Natürlich sind sämtliche Geschichten frei erfunden, es handelt sich um ein fiktives Werk, sämtliche Ähnlichkeiten mit lebenden Personen sind rein zufällig.

Der Autor Timon, auch bekannt als Klengan, startete 2012 ursprünglich als Minecraft YouTuber, später änderte sich sein Content zu Satirevideos. Inzwischen ist er unter anderem YouTuber, Podcaster, Schauspieler, Autor, Musiker und, laut eigener Angabe auf Twitter, auch Beauty-Babe und It-Girl.

Das Buch landete nicht ohne Grund auf Platz 17 der SPIEGEL Bestseller-Liste, es ist auch als Hörbuch verfügbar, vom Autor selbst eingesprochen. Es ist ein Pageturner, der sich leider nur bedingt zum Lesen oder Hören in öffentlichen Verkehrsmitteln eignet, wenn man seine Mitmenschen nicht durch plötzliches Kichern oder Lachen verstören möchte. Wer also gute, entspannte Unterhaltung sucht, ist bei „Kennt man dich?“ genau richtig.

Schon gelesen? Teil 45 – „Animant Crumbs Staubchronik“

31 Mrz

„Animant Crumbs Staubchronik“ von Lin Rina

Animant Crumb ist eine bücherbegeisterte, junge Frau vom Land zu Zeiten Königin Victorias und liest alles, was sie in die Finger bekommt.

Sie ist genervt von ihrer Mutter, die sie auf Bälle und andere Veranstaltungen mitnimmt, um sie mit einer guten Partie unter die Haube bringen zu können und ebenso von den „dummen“ Männern, welche sie mit ihrem großen, angelesenen Wissen immer wieder in Verlegenheit bringt.

Da ergibt es sich gut, als ihr Onkel, der in London lebt, eine Bibliotheksassistentin für die Universitätsbibliothek sucht. Der einzige Haken: Kein Assistent hat es bislang mehr als ein paar Tage mit dem garstigen Bibliothekar ausgehalten.

Animant stimmt zu, um ihrer Mutter und den Männern zu entfliehen und erlangt so auch Zugang zur Bibliothek. Ein Privileg, welches Frauen zu dieser Zeit sonst nicht gewährt wird.

Auf 552 Seiten berichtet Animant von der neuen Welt, die sich nun durch das Leben in der Großstadt und die Arbeit in der Bibliothek für sie eröffnet. Eine spannende Reise, auf der man sie ebenso lesebegeistert begleitet.

Schon gelesen? Teil 44 – „Der Herr der Raben“

24 Mrz

„Der Herr der Raben – Mein Leben als Ravenmaster im Tower of London“ von Christopher Skaife

Christopher Skaife, der Ravenmaster des Tower von London, erzählt in seinem Buch nicht nur von sich persönlich, sondern hauptsächlich vom Leben und Arbeiten mit den Raben, für die er und sein Team verantwortlich sind. Die Legende besagt, dass immer schon Raben auf dem Grundstück des Towers lebten. Sollten sie jemals verschwinden, würden die Monarchie und das ganze Königreich zugrunde gehen. Somit trägt jeder Ravenmaster immer eine große Verantwortung, damit die Raben gesund bleiben, auf dem Towergelände leben und verweilen.

Christopher Skaife ist kein gelernter Ornithologe, hat sich aber im Laufe der Zeit ein umfassendes Wissen über Vögel und speziell über Raben angeeignet und gibt alles für seine Schützlinge. Er berichtet von Geschichten und Begebenheiten aus dem Tower der Vergangenheit und Gegenwart und wie der unterschiedliche Charakter eines jeden Rabens ihn jedes mal aufs Neue beeindruckt.

Für Vogel- und Rabenfreunde gibt es im Verlauf des Buchs immer wieder viele interessante Fakten zu erfahren. Der britische Charme und Witz kommt auch in der deutschen Übersetzung sehr gut rüber und wer Freude und Interesse an den Briten und ihrer Geschichte hat, kommt hier voll auf seine Kosten. Auf den sozialen Kanälen kann man ihn und seine Raben ebenfalls finden, z.B. auf Twitter oder Instagram.

Für alle England-Fans haben wir hier noch zwei Buchtipps:

Schon gelesen? Teil 37 – „The Crown“ und

Schon gelesen? Teil 2 – Auf einen Tee mit der Queen.

Schon gelesen? Teil 43 – Wunderkind Carson McCullers

19 Mrz

„Die Ballade vom Wunderkind Carson McCullers“ von Barbara Landes

Barbara Landes beleuchtet das Leben der Autorin in ihrem biografischen Roman „Die Ballade vom Wunderkind Carson McCullers“. Der Titel ist angelehnt an einen Roman von McCullers, „Die Ballade vom traurigen Café“.

Ben Jackson, ein fiktiver Freund, erzählt im Rückblick von den Höhen und Tiefen ihres schicksalsreichen Lebens. Er schildert die behütete Kindheit und Jugend McCullers‘ in einer Kleinstadt in Georgia und wie sie mit ihrem Debütroman „Das Herz ist ein einsamer Jäger“ über Nacht zum Star der Literaturszene wird.

An diesem unglaublichen Erfolg scheitert dann auch ihre ohnehin schon turbulente Ehe mit Reeve McCullers. Er fühlt sich durch den Erfolg seiner Frau als Versager.

Sie erkrankt immer wieder schwer. Carsons gesundheitliche Verfassung verbessert sich auch nicht, als die beiden 1945 zum zweiten Mal heiraten. 1948 versucht sie sich dann, nach dem zweiten Schlaganfall und der folgenden halbseitigen Lähmung, das Leben zu nehmen. Ihr Ehemann begeht 1953 Selbstmord. Zeit ihres Lebens versucht sie sich immer wieder gegen ihren körperlichen Verfall aufzulehnen, stirbt aber 1967 nach ihrem dritten Schlaganfall mit nur 50 Jahren.

Ein einfühlsamer, biografischer Künstlerroman über das Gelingen und Scheitern. Man bekommt einen genauen Einblick in das aufwühlende Leben dieser Ausnahme-Autorin. Eine Zeitreise in das literarische New York der 50er-Jahre.

»Barbara Landes hat nun aus Anekdoten und Biographien, aus Berichten und Erinner­ungen einen kenntnisreichen Lebensroman zusammengesetzt.«

Manuela Reichart, Deutschlandradio Kultur

Schon gelesen? Teil 42 – „Descender“

15 Mrz

Science-Fiction Comicreihe mit Suchtpotenzial

„Descender“ von Jeff Lemire und Dustin Nguyen

Eine ferne Zukunft: Roboter sind Teil des menschlichen Alltags geworden. Doch dann tauchen überall in der Galaxie gigantische, unbekannte Roboter auf, sorgen für Chaos und Zerstörung und… verschwinden einfach wieder.

10 Jahre später: Die einst so hilfreichen Roboter werden inzwischen gehasst. Sie werden aus Rache oder für Geld gejagt und abgeschlachtet.

In dieser Welt erwacht nach langem Schlaf TIM-21: ein Android, der entwickelt wurde, um Kindern als Freund und Beschützer zur Seite zu stehen. Obwohl er aussieht wie ein Kind, ist er hochintelligent und durch seine Programmierung zu Emotionen fähig. Auch als TIM-21 erfährt, was sich in der Galaxie zugetragen hat, kennt er zunächst nur ein Ziel: Er will seinen menschlichen Bruder Andy finden, dem er vor der Katastrophe als Begleiter zugeteilt war. Dabei wird er in ein gefährliches Abenteuer verwickelt. Denn scheinbar ist TIM-21 der Schlüssel, um das Geheimnis der gigantischen Todesroboter zu lüften.

Auch wenn es verschiedene Personengruppen mit eigenen Erzählsträngen gibt, so wird die Handlung dadurch nie unübersichtlich. Gerade die unterschiedlichen Charaktere, allen voran TIM-21, steigern das Interesse an der Geschichte, sodass man am liebsten immer weiterlesen möchte.

Zusätzlicher Pluspunkt ist die Ästhetik: Die Aquarell-Zeichnungen sind unglaublich schön und scheinen eher im Kontrast zu der teilweise erbarmungslosen Welt von „Descender“ zu stehen.    

Insgesamt ist die Comicreihe eine Mischung aus „Mass Effect“ und „A.I – Künstliche Intelligenz“ mit einem Hauch von „Blade Runner“. Aber natürlich auch etwas ganz Eigenes und sollte von keinem Sci-Fi- oder Comic-Fan verpasst werden. Und auch wer noch kein Interesse an solchem „Nerd-Kram“ zeigt, kann es gerne mal ausprobieren ;-)

„Descender“ ist zwar mit 6 Bänden abgeschlossen, die Handlung geht aber mit der Folgereihe „Ascender“ weiter und sollte auf jeden Fall weitergelesen werden, da die Geschichte um TIM-21 & Co noch nicht beendet ist.

Schon gelesen? Teil 41 – Einschlafgeschichten für Erwachsene

13 Mrz

„Träum schön – Einschlafgeschichten für Erwachsene“ von Kathryn Nicolai

Kathryn Nicolai ist eigentlich bekannt für ihren Podcast, mit dem sie schon vielen Menschen beim Einschlafen geholfen hat. Nun hat sie einige ihrer kleinen Geschichten in diesem Buch herausgebracht und viele neue hinzugefügt.

Jede Geschichte ist im Schnitt vier Seiten lang und wird durch schöne Illustrationen, Anleitungen für Meditationen oder Rezepte ergänzt.

Ich habe mich schon nach den ersten Geschichten in dieses Buch verliebt und finde, dass es zusätzlich eine schöne Hilfe ist, um sich aus dem Corona-Tief zu holen.

In den Geschichten geht es um Wohlfühlerlebnisse. Sei es zum Beispiel das Vergnügen, sich etwas im Lieblingsschreibwarengeschäft zu kaufen, das Pflanzen von Blumen im eigenen Garten, Begegnungen mit lieben oder auch fremden Menschen, die einem etwas Gutes tun, oder denen man selber eine Freude macht.

Es ist so schön geschrieben, dass man immer wieder darin lesen will. Hygge für die Seele.

Das Buch ist ein tolles Geschenk; an andere oder auch an sich selbst.

Schon gelesen? Teil 40 – „Yona – Prinzessin der Morgendämmerung“

24 Feb

„Yona – Prinzessin der Morgendämmerung“ von Mizuho Kusanagi

Die Geschichte dieser abenteuerlichen Manga-Reihe spielt in dem märchenhaften Königreich Koka. Unsere Titelheldin Yona ist die Tochter des Königs und wächst sehr wohlbehütet und sorglos im Palast auf. Das ändert sich schlagartig, als ihr Cousin Su-won, in den sie heimlich verliebt ist, ihren Vater ermordet und Yona die Flucht ergreifen muss. Zum Glück ist sie nicht alleine. Ihr Leibwächter und Kindheitsfreund Hak begleitet und beschützt sie. Wenig später erfährt Yona durch eine Prophezeiung, dass sie sich auf die Suche nach den legendären Drachenkriegern begeben muss. Nur auf diesem Weg können sie und Hak überleben. Die Legende, welche Yona schon aus Erzählungen ihres Vaters kennt, handelt von dem ersten König von Koka, dem Mensch gewordenen roten Drachenkönig und seinen Beschützern, den vier Drachenkriegern.
Und mit der Suche nach diesen sagenumwobenen Wesen beginnt das Abenteuer von Yona.

Die Reihe ist bisher noch nicht abgeschlossen (zuletzt Band 27 im Tokyopop-Verlag). Zu der Manga-Reihe ist auch bereits ein Anime erschienen.

Die Charakterentwicklung ist in dem Manga besonders positiv hervorzuheben. Vor allem Yona hat es zu Beginn der Reihe wirklich nicht einfach, da sie mit der Realität über den wahren Zustand ihres Königreiches konfrontiert wird, von dem sie bisher immer abgeschirmt wurde. Aber auch die Freunde, die sie auf ihrem Weg dazugewinnt, haben interessante und einzigartige Hintergrundgeschichten. Das macht die Reihe sehr warmherzig. Aber natürlich gibt es auch Charaktere, die für viele witzige Szenen sorgen. Das Charakterdesign, vor allem auch die Kostüme, sind der Zeichnerin und Autorin besonders gut gelungen.
Allen, die sich gerne in neue Fantasiewelten mit Drachen und einer starken weiblichen Hauptrolle begeben wollen, ist „Yona – Prinzessin der Morgendämmerung“ sehr zu empfehlen.