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Schon gelesen? Teil 31 – Leben unter Wölfen

12 Jan

„Wolfsküsse – Mein Leben unter Wölfen“ von Elli H. Radinger

Ich habe schon einige Wolfsbücher gelesen, weil ich Wölfe faszinierend und schön finde. Besonders toll sind Bücher über andere Menschen, die Wölfe ebenfalls lieben. Dieses Buch ist so eines und es ist klasse und mitreißend geschrieben.

Die Autorin ist keine „gelernte“ Wolfsforscherin, sie hat es sich über die Jahre angeeignet, nachdem sie ihren Beruf (zuerst Stewardess, danach Anwältin) an den Nagel gehängt hat. Elli H. Radinger hat ihre Berufung gefunden und hat lange und immer wieder bei den Wölfen gelebt, sie beobachtet und von ihnen gelernt. Mittlerweile hat sie einige Bücher über Wölfe, Hunde und auch über Menschen geschrieben, die alle die gemeinsame Basis „den Wolf“ haben.

In diesem Buch lernt man zum Beispiel, dass auch Lamas hervorragende Hütetiere sind, die Schafe vor den Wölfen verteidigen, dass Tiere Gefühle haben und dies auch von der Wissenschaft mittlerweile anerkannt wird und den Unterschied im Verhalten der Wölfe, wenn sie frei oder in Gefangenschaft leben.

Einmal angefangen zu lesen, nimmt es einen einfach mit und man ist selber unter Wölfen.

Schon gelesen? Teil 30 – Aquarellmalerei

7 Jan

Habt ihr Lust, mal ein neues Hobby auszuprobieren? Wer gerne kreativ ist, kann es mal mit Aquarellmalerei versuchen. Aquarellfarbe ist umweltschonend, da sie keine giftigen Zusatzstoffe enthält, und kann jederzeit mit etwas Wasser wiederverwendet werden – anders als Acryl, das mit der Zeit eintrocknet. Außerdem kann es leicht abgewaschen werden, nicht so wie Ölfarben, die nur schwer zu entfernen sind, vor allem wenn man kein Lösungsmittel parat hat.

Die Stadtbibliothek Köln verleiht die verschiedensten Bücher zum Thema, egal ob man gerade erst anfängt oder schon erfahren ist. Für die ersten Versuche tun es auch ein Wasserfarbkasten, ein Pinsel und ein Blatt Papier. Wer tiefer in die Materie einsteigen will, kann sich mal folgende Bücher anschauen:

Das Buch „Alles über die Technik der Aquarellmalerei: das komplette Nachschlagewerk zu Material und Anwendung“ aus dem EMF Verlag bietet sehr gute Informationen zu Material, Farbenlehre, Mal- und Mischtechniken. Es erklärt auch, wie verschiedene Effekte und Strukturen erreicht werden können und gibt hilfreiche Tipps. Somit ist es perfekt dafür geeignet, die Theorie zu erlernen und Methoden nachzuschlagen.

Wer direkt mit der Praxis beginnen möchte, der kann zu „Aquarellmalerei : die wichtigsten Techniken Schritt für Schritt“ aus dem Frech Verlag greifen. Die Theoriekapitel sind kurz gehalten und es folgt direkt eine entsprechende Übung, sodass man auch nach kurzer Zeit schöne Erfolge erzielen kann und die Motivation bleibt, sich an der nächsten Herausforderung zu versuchen.

Damit sich das Papier beim Bemalen nicht zu stark wellt, sollte es gespannt werden. Dafür wird das Papier durchfeuchtet und mit Kreppband an allen Seiten auf einen Untergrund aufgeklebt. Während es nun trocknet, nimmt es wieder sein ursprüngliches Volumen an und bleibt durch das Kreppband gespannt. Wem das zu aufwendig ist und kein Geld für Papier mit einer Grammatur von über 300g/m2 ausgeben will, da dieses durch seine Dicke mehr Wasser aufnehmen kann, sollte über die Anschaffung eines Aquarellblocks mit einer Mindeststärke von 200g/m2, nachdenken. Blöcke sind in einer Vielzahl von Formaten und Sorten erhältlich. Mit klebegebundenen Blättern ist auch ein spannen nicht mehr nötig. Nach dem Malen muss das Blatt nur noch herausgetrennt werden.  Wer mag, kann sich einen leeren Aquarellkasten kaufen und mit den gewünschten Farben befüllen. Ansonsten gibt es auch kostengünstige Einsteigerkästen mit einer guten Sortierung. Pinsel gibt es in unterschiedlichsten Sorten und Größen. Für den Beginn eignen sich Mischhaarpinsel aus synthetischen Fasern mit einem Naturhaaranteil, meistens Marderhaar. Billige Kunsthaarpinsel sind nicht zu empfehlen, da sie durch die glatte Oberfläche nicht so viel Farbe aufnehmen können. Jedoch gibt es auch Anbieter, die hochwertig verarbeitete Kunsthaarpinsel mit angerauter Oberfläche anbieten.

Wer sich schon näher auskennt, kann sich ja mal von den Werken der Aquarellisten wie August Macke, Paul Klee, Albrecht Dürer, William Turner, Emil Nolde und Carolyn Brady  inspirieren lassen oder sucht sich Motive draußen in der Natur.

Schon gelesen? Teil 29 – Inspector Ayala ermittelt

18 Nov

„Das Ritual des Wassers“ von Eva García Sáenz – Inspector Ayala ermittelt (Band 2)

Warum nicht mal einen Krimi aus dem Baskenland lesen?!

In Vitoria, der Hauptstadt des Baskenlandes, geht mal wieder ein Mörder umher. Inspector Unai Ayala – genannt Kraken – (Profilingexperte der Kriminalpolizei von Vitoria) der immer noch schwer von seinem letzten Fall gezeichnet ist, darf sein Team nur als Berater unterstützen.

Jemand scheint Menschen nach einem keltischen Ritual zu töten, die in naher Zukunft Mutter oder Vater werden. Diesmal ist Inspector Ayala besonders betroffen. Seine erste Liebe aus Jugendtagen ist das erste Opfer und seine Chefin Alba (zugleich seine Geliebte) erwartet ein Kind von ihm. Was könnte persönlicher sein?

Ayala muss zu alter Form auflaufen und sich beeilen. Welche Offenbarungen sind echt und was haben seine Freunde mit den Morden zu tun? Seine Kollegin Estibaliz (Viktimologin und spezialisiert auf die Analyse der Opfer), sein Bruder German und sein neunzigjähriger Großvater Santiago versuchen, ihn so gut es geht zu unterstützen. Doch was passiert, wenn einer von ihnen in die Schusslinie gerät? Wird Ayala die Nerven behalten? Kann er seine „Familie“ schützen?

Viele überraschende Wendungen machen den Roman zu einem aufregenden Thriller! Nicht nur die Charaktere machen diesen Krimi absolut lesenswert, sondern auch die vielen historischen Aspekte und die Einblicke in die baskische Mythologie.

Absolut empfehlenswert!

Inspector Ayala ermittelt:

Band 1: „Die Stille des Todes“

Band 2: „Das Ritual des Wassers“

Band 3: „Die Herren der Zeit“

Schon gelesen? Teil 28 – Leben mit der Eule „Mumble“

12 Nov

„Die Eule, die gern aus dem Wasserhahn trank – Mein Leben mit Mumble“ von Martin Windrow

Ich liebe Tiere und Bücher von Menschen, die mit ihnen zusammenleben, noch viel mehr.  Daher habe ich mich sehr gefreut, als ich in der Zentralbibliothek über dieses Buch gestolpert bin.

Martin Windrow ist ein britischer Historiker, der durch seinen Bruder die Liebe zu Eulen entwickelte.

Als erstes begeisterte mich am Anfang des Buchs die Anmerkung des Autors über die Erstversorgung von gefundenen Eulenjungen. Hier wird aufgeklärt, dass das Küken keinesfalls verlassen worden sein muss und man sehr genau abwägen sollte, es einfach mitzunehmen und falls ja, wie es dann weitergeht.

Mumble

Das ganze Buch besteht nicht nur aus den Erzählungen und Tagebucheinträgen über Mumble, der Eule, die 15 Jahre bei und mit Martin Windrow lebte, sondern auch über wissenschaftliche Daten und Fakten und die Mythologie über Eulen. Immer kapitelweise abwechselnd. So ist es einfach zu differenzieren, wenn man nur die Erzählungen oder die Fakten lesen will.

Mit viel Charme und Witz schreibt er über diese ungewöhnliche Lebensgemeinschaft, am Anfang in einer kleinen Wohnung in der Stadt und dann ganz lange auf dem Land.

Das Buch ist fesselnd geschrieben und macht Lust auf mehr!

Schon gelesen? Teil 27 – „Battle Mage – Kampf der Magier“

5 Aug

High Fantasy Roman, der Lust auf mehr macht

„Battle Mage – Kampf der Magier“ von Peter A. Flannery

Es gibt so viele Fantasy-Romane, die demselben Schema folgen und die immer gleichen Elemente in die Geschichte einfließen lassen. Und auch in „Battle Mage“ gibt es Ritter, Magier*innen und Drachen.

Falco Dantés Welt wird von finsteren Mächten heimgesucht. Horden von Besessenen drohen unter der Führung von Dämonen die Menschheit in tiefe Verzweiflung zu stürzen und sie auszulöschen. Einzige Hoffnung sind die Kampfmagier. Nur mit ihrer Hilfe vermögen es die Menschen Widerstand zu leisten. Und auch nur sie sind in der Lage, Drachen zu beschwören und zu zähmen. Seite an Seite sind Kampfmagier*innen und Drachen mächtige Verbündete gegen die Dunkelheit. Doch bei der Beschwörung können auch schwarze Drachen erscheinen. Scheinbar wahnsinnige Wesen, die die Menschen hassen und sich nicht besänftigen lassen.

Battle

Aber auch wenn sich die Geschichte nicht sehr originell anhört: Es macht Spaß, den Roman zu lesen. Die Handlung ist spannend und braucht nicht lange, um in Fahrt zu kommen. Der Schreibstil ist so flüssig, dass man die Seiten einfach so weg liest. Die Haupt- und Nebencharaktere sind interessant und vielschichtig. Ihr Schicksal lässt mich als Leserin nicht unberührt. Um nur ein paar Protagonist*innen zu nennen:

Falco Danté ist ein kränklicher junger Mann mit einem dunklen Erbe. Er scheint einer der wenigen zu sein, die das Potenzial zum Kampfmagier haben. Sein bester Freund Malaki zeichnet sich als herausragender Schwertkämpfer aus, der trotz seiner niederen Abstammung davon träumt, ein Ritter zu werden. Bryna will sich als letztes lebendes Kind einer Adelsfamilie als Bogenschützin in der von Männern dominierten Armee beweisen.

„Battle Mage – Kampf der Magier“ ist ein spannender Fantasy Roman, der alles andere als langweilig ist und Spaß auf mehr macht.

Einziger Wermutstropfen: Der englische Originalband wurde im Deutschen wieder einmal in zwei Bände aufgeteilt („Kampf der Magier“ und „Rückkehr des Drachen“). Der erste deutsche Band endet also unbefriedigender Weise eher abrupt. Aber keine Sorge: Band 2 ist natürlich schon erschienen und lässt auf weitere Teile hoffen.

Schon gelesen? Teil 26 – „Als Larson das Glück wiederfand“

27 Jul

„Als Larson das Glück wiederfand“ von Martin Widmark und Emilia Dziubak

– Eine vielschichtige Bilderbuchgeschichte mit viel Herz (nicht nur für Kinder!) –

Man möchte ungern bei einer Rezension zu viel vom Inhalt verraten. Bei kurzen Bilderbuchgeschichten ist dies noch mal besonders schwierig umzusetzen. Leider lassen sich hier ein paar „Spoiler“ nicht vermeiden, um dieser wunderschön illustrierten und erzählten Geschichte gerecht zu werden.

Der alte Mann Larson lebt seit dem Tod seiner Frau vollkommen alleine. Er bewegt sich antriebslos durch das große Haus und hängt seinen Erinnerungen nach. Eines Abends steht der kleine Nachbarsjunge vor seiner Tür. Er bittet Larson darum, sich in den Ferien um seine Topfpflanze zu kümmern. Die Samen haben allerdings noch nicht angefangen zu sprießen, weshalb Larson ganz besonders Acht darauf geben soll. Widerwillig nimmt Larson den Blumentopf mit ins Haus, ohne zu ahnen, was diese kleine Geste in ihm auslösen sollte.

LarsonTrauer, Liebe, Familie und Glück sind nur die ersten Motive, die mir spontan einfallen, um dieses Buch zu beschreiben. Ohne aufdringlich zu erscheinen, bringt der Autor Martin Widmark all diese Themen unter. Die Illustrationen von Emilia Dziubak unterstützen dabei die sanfte Erzählweise und hinterlassen einen harmonischen Gesamteindruck. Beim Cover würde man vielleicht auf den ersten Blick denken, dass es für Kinder etwas zu „düster“ ist. Doch genau diese düsteren Illustrationen erlauben den Kindern einen Einblick in Larsons Wahrnehmung seiner Umwelt. Durch den Verlust seiner Frau findet Larson kaum noch die Kraft, sich um sich selbst und sein Haus zu kümmern. Die kleine Topfpflanze und der Kontakt zum Nachbarsjungen schenken ihm wieder mehr Lebensmut. Diese Veränderungen werden auch in den Illustrationen sehr gut widergespiegelt. Dabei lassen manche Seiten viel Raum für Interpretationen zu, sodass man länger bei diesen Seiten verweilen und darüber sprechen möchte. Leider endet die Geschichte auf der letzten Seite etwas zu abrupt. Man möchte gerne wissen, wie es mit Larson und dem Nachbarsjungen weitergeht. Aber insgesamt ist das Bilderbuch sehr realitätsnah und macht Lust auf mehr.

„Als Larson das Glück wiederfand“ ist nicht für Kinder, sondern auch für Erwachsene einen Blick wert. Da mich Larson etwas an Carl aus dem Pixar-Film „Oben“ erinnert hat, fand ich schnell Zugang zur Geschichte. Für Eltern ist das Buch ein schönes Vorlesebuch, um auch über ernste Themen mit den Kindern sprechen zu können. Eine klare Empfehlung.

Schon gelesen? Teil 25 – „Bella Ciao“

21 Jul

„Bella Ciao“ von Raffaella Romagnolo

Bella Ciao

Kurz vor der geplanten Hochzeit verlässt Giulia Masca, schwanger und mittellos, ihre Heimatstadt Borgo di Dentro im italienischen Piemont. Mit dem für die Aussteuer ersparten Geld bezahlt sie die Überfahrt nach New York. Erst 45 Jahre später, im Ausland zu Ansehen und Wohlstand gelangt, kehrt sie an den Ort ihrer Kindheit und Jugend zurück. Zwei Weltkriege, Arbeiterbewegung, Feudalherrschaft, Faschismus und Widerstand haben das Land verändert und Familienschicksale geprägt. Giulia, für die sich der amerikanische Traum erfüllt hat, begibt sich auf Spurensuche…

Schon gelesen? Teil 24 – „Nebelinsel“

9 Jul

Mystische Inselmärchen für erwachsene Leser*innen

„Nebelinsel“ von Zoe Gilbert

Ich gebe es zu: Ich habe mir „Nebelinsel“ zum Teil nur gekauft, weil ich das Cover so schön finde. Aber auch beim Lesen überzeugt das Buch auf ganzer Linie.

Nebelinsel

Melancholisch-düster und auch eigentümlich schön, aber immer auf eine ruhige Weise spannend – so kommen die Kurzgeschichten daher, die inhaltlich alle auf der geheimnisvollen Nebelinsel spielen. Die Welt dieser Insel mutet märchenhaft an. Es ist ein traditionelles, altmodisches Umfeld. Es gibt keinen Strom. Die Bewohner sind Fischer oder Viehzüchter. Anders als bei klassischen Märchen sind die Charaktere realistisch beschriebene Wesen mit individuellen Eigenschaften und Träumen.

Da es sich um einzelne Geschichten handelt, die nicht direkt im Zusammenhang zueinanderstehen, bietet sich das Buch auch für Personen an, die nicht die Zeit dazu haben, eine Geschichte am Stück zu lesen. Anderseits machen die einzelnen Geschichten Lust auf mehr, so dass man das Buch eigentlich gar nicht weglegen möchte. Auch wenn man die Geschichten unabhängig voneinander betrachten kann, so begegnet man vorherigen Protagonist*innen und Figuren doch immer wieder als Nebencharakteren. Im voranschreitenden Geschehen kann man dadurch erahnen, wie viel Zeit zwischen den Kapiteln vergangen ist. Am Ende sind die Kinder des Dorfes erwachsen geworden und haben eigene Kinder.

„Nebelinsel“ ist ein etwas anderes Buch, das ich allen empfehlen kann, die nicht immer nur die gleichen Krimis, Familien- oder Fantasyromane lesen möchten.

Schon gelesen? Teil 23 – Young Sherlock Holmes

3 Jul

Jugendbuchreihe: „Young Sherlock Holmes“

In der „Young Sherlock Holmes“-Reihe von Andrew Lane erfahren wir alles über die Jugend des berühmten Ermittlers.

Als er mit 14 Jahren (auf Wunsch seines großen Bruders Mycroft) die Sommerferien bei seiner Tante und seinem Onkel auf dem Land verbringen soll, ist er alles andere als erfreut. Doch schon bald lernt er neue Freunde kennen, die ihn auf seinen ersten, spannenden Abenteuern begleiten.

Als erstes Matty, der schlaue Junge vom Hausboot, der durch die Straßen streunt und sich mit allerlei Gelegenheitsjobs über Wasser hält. Er zeigt Sherlock das „wahre“ Leben, ohne Privilegien und einen wohlhabenden Bruder, der zur Not stets zur Stelle ist.

Zudem Amyus Crowe, sein amerikanischer Hauslehrer. Sherlocks väterlicher Freund, der ihm hilft, sein analytisches Denken zu perfektionieren und sich jeder Situation zu stellen.

Hinzu kommt Amyus‘ Tochter Virginia, für die Sherlock zärtliche Gefühle hegt. Kann es eine gemeinsame Zukunft geben, obwohl Sherlock seinen Hang zu mysteriösen Fällen und Gefahren nicht ablegen kann?

Zu guter Letzt Rufus Stone, (Spoiler: verdeckter Agent von Mycroft, und) Sherlocks Freund und Geigenlehrer. Zusammen meistern sie einige gefährliche Situationen.Young Sherlock

Nicht nur die Fälle sind spannend und führen Sherlock und seine Freunde in verschiedenste Länder, sondern es ist auch interessant, die Entwicklung des späteren Meisterdetektivs zu verfolgen. Viele Eigenschaften, Laster und Leidenschaften des erwachsenen Sherlocks, z.B. die Geige, werden aufgegriffen und nehmen hier ihren Anfang.

Interessant für Jugendliche und alle Fans von Sherlock Holmes!

Empfehlenswert auch als Hörbuch gesprochen von Jona Mues!

  1. Der Tod liegt in der Luft
  2. Das Leben ist tödlich
  3. Eiskalter Tod
  4. Nur der Tod ist umsonst
  5. Der Tod kommt leise
  6. Der Tod ruft seine Geister
  7. Tödliche Geheimnisse
  8. Daheim lauert der Tod

Schon gelesen? Teil 22 – „Magi – The Labyrinth of Magic“

29 Jun

„Magi – The Labyrinth of Magic“ von Shinobu Ohtaka

Jeder kennt die bekannten Figuren aus den Märchen aus 1001 Nacht.
In der Mangaserie von Shinobu Ohtaka werden diese Charaktere aber in ein völlig neues Licht gerückt. Hier kreuzen sich die Wege unserer beliebten Märchenhelden Aladin und Ali Baba. Nicht nur das, sie werden sogar die besten Freunde!

Magi

Ali Baba möchte unbedingt einen sogenannten „Dungeon“ erobern. Dungeons sind mysteriöse Baustätten, die eines Tages plötzlich aus dem Nichts auf der Erde erschienen sind. Jeder Dungeon wird dabei von einem Dschinn gehütet. Wenn man alle Gefahren und Prüfungen übersteht, gelangt man zu Macht und Reichtum. Für die Eroberung des Dungeon bekommt Ali Baba magische Unterstützung von dem mysteriösen Jungen Aladin, den er kurz zuvor kennengelernt hat. So beginnt die abenteuerliche Reise unserer beiden Helden.

Diese gänzlich andere Version der Märchen aus 1001 Nacht beschert vor allem Märchenliebhabern (wie mir) eine große Freude. Es macht Spaß, zu entdecken, welchen bekannten Charakteren man noch begegnet und wie diese völlig auf den Kopf gestellt werden.

Doch es bleibt nicht immer so märchenhaft. Politische Machtkämpfe, Sklaverei und Krieg sind auch Themen, denen man im Manga zwar leider öfters begegnet, die aber gleichzeitig durch eine realitätsnahe Erzählweise für viele spannende Momente sorgen. Die Handlung hält dabei so einige tückische Wendungen bereit und begeistert mit magischen Kampfszenen. Für mich persönlich sticht aber die Beziehung und enge Freundschaft unserer Protagonisten besonders heraus, die diese Serie so liebenswert macht.

Mit 37 Bänden ist die Reihe bereits abgeschlossen und wurde auch schon als Animeserie (2 Staffeln) umgesetzt.