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Wie ich meinen Horizont erweitere – eine Ehrenamtliche erzählt aus dem sprachraum

18 Mai

Regelmäßig trifft sich einmal in der Woche ein Kreis von Menschen in einer Ecke des sprachraums. Spannend ist es schon zu Beginn – da schreibt jede*r den Vornamen und das Heimatland an die bereitgestellte Tafel. Häufig ist das der Einstieg in die Fragerunde – wie heißt dieses Land, auf welchem Kontinent liegt es, welche Sprache spricht man da eigentlich? Mir kommt es manchmal so vor, als würde sich hier im sprachraum die halbe Welt treffen und genau deshalb bin ich so gerne an Bord.

Vielfältig wie das Leben

Jede Woche haben wir ein anderes Thema, die Gruppe legt es in der Woche zuvor fest. Viele Menschen kommen regelmäßig und sind gut vorbereitet. Es ist dennoch leicht neu einzusteigen, auch ohne Planung, schließlich hat jede*r etwas zu sagen.

Es ist vielfältig was wir besprechen – unsere Themen reichen von Wünschen an die Zukunft, traditionelle Feste (z.B. Weihnachten, Ostern, Zuckerfest oder Nowruz) oder Reisen bis hin zum Kölner Karneval. Auch Alltagsthemen wie das Leben in Deutschland oder die Schule, in jeglicher Form vom Kindesalter bis zum Deutschkurs (und was danach kommt) haben wir schon besprochen .

Wordcloud sprachraum

Die Themen im sprachraum sind so vielfältig wie das Leben.

Hotel Mama

Bei einigen Themen hatte ich besonders Spaß – als wir über das „Hotel Mama“ sprachen, gab es erst mal eine Menge zu erklären. Dabei stellten wir fest, dass es in vielen Ländern völlig normal ist, dieses Hotel bis zur Hochzeit zu bewohnen – und einige Teilnehmer*innen haben sich dann über das Bestreben der Deutschen gewundert, so früh wie möglich unabhängig zu sein und auf eigenen Beinen zu stehen.

Auch das Thema Pünktlichkeit war sehr bereichernd. So habe ich gelernt, dass es in vielen afrikanischen Ländern gar kein Thema ist, wenn man zu spät kommt. Zu spät heißt aber nicht 15 bis 30 Minuten, das können auch vier oder fünf Stunden sein. Es ist auch niemand böse, wenn man gar nicht kommt. Mein Bild im Kopf war, dass ich mit schön gedecktem Tisch und stundenlanger Arbeit in der Küche da stehe und meine Gäste kommen einfach, wann sie wollen – für einen Menschen aus Afrika gar kein Ding…

(c) Stadtbibliothek Köln

Besonders schön fand ich, als wir über die traditionelle Kleidung zu bestimmt Festen sprachen und unsere Teilnehmerinnen und Teilnehmer dann ihre Handys auspackten und mich ins Staunen versetzten. Ich sah aufwändige Kleidungsstücke, die liebevoll hergestellt und mit Stolz getragen wurden. Das beeindruckte mich sehr und ich war fast ein bisschen traurig, weil ich hier in Köln so etwas gar nicht habe. Es sei denn, man rechnet das Lappe-Clown-Kostüm, welches mein Vater mir vererbt hat, mit.

 

Respekt!

Spannend fand ich auch, als wir in der Woche des Respekts dieses Thema aufgegriffen haben. Ich habe gelernt, dass in vielen anderen Ländern, vor allem Eltern mit einer ganz anderen Form des Respekts behandelt werden. So darf man in einigen afrikanischen Ländern die Eltern nur auf Knien ansprechen und diese dürfen auch nicht direkt angesprochen werden, sondern nur, wenn man gefragt wird. Wichtig ist dabei, dass man „Sie“ sagt. Dies scheint in vielen Ländern gang und gäbe zu sein – in Deutschland ist das schon seit einigen Generationen nicht mehr üblich, zum Glück wie ich finde.

Als wir über Märchen sprachen, stellten wir fest, dass diese oft gar nicht so unterschiedlich sind. Rotkäppchen scheint auf der ganzen Welt zu Hause zu sein, nur der Name ist jeweils anders.

Es ist auch sehr interessant, dass die meisten Menschen die Deutschen gut und freundlich finden. In der Vergangenheit hatte ich oft das Gefühl, dass besonders die Tugenden wie Fleiß, Ordnung oder Pünktlichkeit als etwas Strenges und Schwieriges empfunden werden – aber inzwischen habe ich gelernt, dass genau das Gegenteil der Fall ist.

 

Hauptsache: Miteinander reden

Ein bisschen traurig macht es mich, wenn ich höre, dass im Alltag nicht deutsch gesprochen wird, weil es keine Gelegenheit dazu gibt. Es gab schon mehrfach Teilnehmer, die erzählt haben, dass sie nur im Sprachkurs unsere Sprache sprechen.

(c) Stadtbibliothek Köln

Wir haben viele Themen, die uns beschäftigen, aber es gibt einige Dinge, die immer wieder mit einfließen, zum Beispiel das Thema Kultur oder die Rivalität zwischen Köln und Düsseldorf. Egal wie lange die Menschen hier sind, das scheint sich irgendwie – so wie eine geheime Story –, schnell zu verbreiten.

 

Jede Jeck is anders

Die Gruppe ist immer anders und doch haben wir etwas gemeinsam – wir sprechen regelmäßig deutsch miteinander. Manchmal kommen auch Menschen, die einfach nur zuhören – das ist auch in Ordnung. Noch nie hatte ich das Gefühl, dass kein Interesse da war, den aktuellen Redner aussprechen zu lassen oder dass dieser nicht verstanden wurde. Oft stelle ich auch den Fortschritt der Deutschkenntnisse fest – das ist besonders schön. Alle Teilnehmer*innen haben meinen allergrößten Respekt, dass sie, egal welchen Alters, unsere Sprache lernen. Zudem freue ich mich über das Vertrauen in unsere Gruppe, von dem „alten“ Leben zu berichten.

(c) Stadtbibliothek Köln

Für mich ist der Gesprächskreis jedes Mal aufs Neue eine Reise durch die Welt und durch die Kulturen. Ich wünschte, ich hätte die Gelegenheit, die Dinge, die beschrieben werden, auch einmal vor Ort zu erleben.

Mein Fazit ist, dass jede Jeck anders ist, wir haben eine wunderbare Runde, gerade weil wir die Unterschiede beschreiben und anschließend die Gemeinsamkeiten feststellen.

 

Edit (19.05.): Wir wollen euch natürlich nicht unterschlagen, von wem dieser Artikel stammt: 

Martina Thomas, gebürtige Kölnerin, Projektmitarbeiterin in einer Agentur, Mutter von drei Kindern und interessiert an Menschen von nah und fern.

 


Mitmachen?

Wir suchen zurzeit eine Person für das ehrenamtliche 4er-Team des Gesprächskreis. Haben Sie Interesse daran, im Team alle 2 Wochen mittwochs von 17-18 Uhr den Gesprächskreis zu leiten? Dann nehmen Sie Kontakt zu uns auf: sprachraum@stbib-koeln.de

 

Mit unserem NAO auf der CeBIT 2017

3 Apr

Als wir die Einladung erhielten, waren wir euphorisch: Ein Stand auf der CeBIT 2017 für uns und unseren NAO-Roboter! Im gemeinsamen Bereich der Behörden und Einrichtungen Nordrhein-Westfalens, Stand B28 in Halle 7, dem „Public Sector Parc”. Wir durchliefen die Anmeldungen, schickten Fotos und Texte, gaben beim Messebau einen Tisch mit Plexiglaswänden in Auftrag und rückten am 19. März zum Aufbau an. Am 20. März öffnete die CeBIT dann ihre Tore. Viele der diesjährigen Messethemen passten gut zu dem was uns momentan beschäftigt: Digitalisierung, Robotik, Künstliche Intelligenz, Virtuelle Realität.

Perfekt positioniert an einem der Hauptgänge der Halle 7 zog unser Roboter viel Aufmerksamkeit auf sich. Selten verging eine Minute ohne dass jemand fasziniert stehen blieb und mehr über unseren NAO erfahren wollte. Oft bildeten sich richtige Menschentrauben oder wir gingen wie ein Staffelstab vom einem zum nächsten Gesprächspartner.

Anfangs schien es schwierig von dem allgegenwärtigen „Und was kann der so?“ wegzukommen, doch nach kurzer Zeit hatten wir den Bogen raus. „Der Roboter stellt sich Ihnen am besten erstmal selbst vor.“ Und schon erzählte NAO von seiner Mission: Mit seinem niedlichen Auftreten ist er die perfekte Motivationshilfe, um Kindern und Erwachsenen den Einstieg in die Programmierung zu versüßen. Er bringt eine ganze Reihe von Sensoren, Motoren und Basiseigenschaften mit, um verblüffend komplexe Programme zu erlauben. Allerdings fällt der Einstieg leicht, da in der Programmierumgebung „Choregraphe“ sowohl mit echtem Python-Code als auch mit vorgefertigten Code-Blöcken gearbeitet werden kann. NAO ist nicht unser erster Roboter (wir hatten bereits Kurse mit Lego Mindstorms und Finch-Robotern) aber wir sehen ihn als unseren Einstieg in das Thema Robotik, mit dem sich auch unsere Veranstaltungsreihen geeks@cologne und wissenswert beschäftigen werden. Und da sich die Stadtbibliothek auch in der MINT-Förderung stark macht, wird NAO Vorlesestunden begleiten, in denen Kinder mehr über Wissenschaft und Technik erfahren und kleine Experimente durchführen.

Auf dieser Basis fielen die Gespräch mit den Messebesuchern leicht. Viele informierten sich über die Eigenschaften des Roboters, ließen sich die Programmierumgebung erklären, philosophierten über die Zukunft der Mensch-Roboter-Interaktion, gaben uns ihre Visitenkarten für zukünftige Kooperationen oder zeigten sich verblüfft über die Angebote unserer Bibliothek. Unsere Antwort zu letzterem: Wir sind eine Kultur- und Bildungseinrichtung, ein Ort jenseits des Konsumzwangs. Ja, wir verleihen Bücher und engagieren uns in der Leseförderung, aber wir beschränken uns bei weitem nicht auf das Medium Buch und das geschriebene Wort. Wir sind nicht passiv und statisch, sondern ein aktiver Ort, der Wissen vermittelt, Kreativität fördert und zum Selbertun aufruft. Dazu dienen unser Makerspace, unsere Workshops und unsere Veranstaltungen.

Über unsere Angebote in der digitalen Bildung hielt unsere Direktorin Dr. Hannelore Vogt am 23. März einen Vortrag auf der CeBIT.

Da wir uns nur weiterentwickeln können, wenn wir am Ball bleiben, nutzten wir den CeBIT-Besuch natürlich auch für eine Erkundung der insgesamt 14 Hallen. Hier zum Beispiel unsere Erlebnisse vom 24. März:

Wir fuhren mit einem selbstfahrenden Schweizer Postbus, der uns den Weg durch eine der weitläufigen Hallen ersparte. Dieser Bus ist bereits auf einer 1,5km langen Rundstrecke in Sitten im Testbetrieb.

Neben unserem Stand in Halle 7 präsentierte die Bundesdruckerei die ID MiniFab. Diese kompakte Maschine ist mit Roboterarmen, Förderbändern, Rollen, Fräsen und Nähmaschinen ausgestattet und produziert den neuen Reisepass. Sie ist eine Eigenproduktion der Bundesdruckerei und kann ohne Umrüstzeiten zwischen den verschiedenen Reisepass-Varianten wechseln.

Am Stand des Fraunhofer Instituts konnte man u.a. bei einer Hacking-Schnitzeljagd mitmachen und sein Alter durch ein neuronales Netzwerk schätzen lassen (Merke: Lächeln macht dich jung!). Spannend war es, in die Haut eines KFZ-Mechanikers zu schlüpfen, der sich Montageanleitungen per Augmented Reality direkt am Objekt ansehen kann, indem er ein Tablet davorhält oder eine AR-Brille aufsetzt. Hier wurde mir zum ersten Mal die Microsoft HoloLens aufgesetzt durch deren durchsichtige Gläser ich meine Umgebung immer noch normal wahrnahm, aber gleichzeitig durch Fingerbewegungen einzelne Bauteile anwählen und virtuell herausheben konnte. Dann wurden mir die Platzierung der Schrauben und die empfohlenen Drehmomente angezeigt. Stand ich an der Seite des Autos konnte ich mit der AR-Brille das Innenleben der Fahrertür sehen.

Am Stand des Deutschen Forschungszentrums für Künstliche Intelligenz (DFKI) kam dann unsere nächste AR-Erfahrung. Mit der HoloLens konnte ich Greifarme und Roboterfahrzeuge im per Webcam live dazugeschalteten DFKI-Labor in Saarbrücken bewegen. Hier zeigte sich wie klein der AR-Bildschirm der Hololens ist. Als sich ein Roboter partout nicht anwählen lassen wollte, musste ich feststellen, dass sich das gesuchte Bewegungsmenü schon längst geöffnet hatte: es schwebte aber außerhalb meines AR-Sichtfeldes, so dass ich erst hochgucken musste. An einer anderen Station des DFKI zeigte ein Mitarbeiter wie er mithilfe eines Oberkörper-Exoskeletts die Roboterdame AILA steuern kann. Alle Bewegungen die er mit seinen Armen und Fingern ausführte, übertrugen sich auf den Roboter, der dadurch kleine Kippschalter umlegen konnte. Nebenan konnte sich eine DFKI-Mitarbeiterin per Videochat auf einen Amy-Roboter schalten und so als Telepräsenz herumfahren und mit Besuchern sprechen. Als Einsatzgebiet kommen zum Beispiel allein lebende Senioren in Frage. Ein weiterer Roboter am Stand des DFKI: der kleine NAO. Hier war er in ein Sporttrikot gehüllt und gehörte dem RoboCup-Team B-Human, das ihm seit Jahren höchst erfolgreich das Fußballspielen anprogrammiert. Bei den Fußballwettkämpfen des RoboCup ersetzt der humanoide NAO seit 2007 den Roboterhund AIBO.

Am Stand der Telekom wurde ein Projekt vorgestellt, welches in Kooperation mit der Hansestadt Hamburg ein stadtweites digitales Parkleitsystem etablieren soll. Autofahrer können mit diesem System per App freie Parkplätze suchen. Hierfür werden Narrowband-IoT-Sensoren genutzt, also Sensoren die in einem Netz miteinander kommunizieren, welches für geringe Datenmengen, aber lange Distanzen und eine stabile Übertragung optimiert ist.


Bei IBM stand die Künstliche Intelligenz „Watson“ im Vordergrund. Im selbstfahrenden Bus Olli wird Watson zur Konversation mit den Fahrgästen eingesetzt: die KI beantwortet Fragen zur Wegstrecke und zu seinen Funktionen. Hat man Hunger, so schlägt sie passende Restaurants vor. Dabei muss man sich bei Fragen kaum an die KI anpassen. Hat man von Olli den Wetterberichte erhalten, kann man „Und wie sieht es morgen aus?“ fragen, ohne dabei das Wort Wetter noch einmal zu wiederholen. Olli erkennt den Zusammenhang und antwortet entsprechend. Mit der Hilfe von Watson soll Olli sogar in der Lage sein, sarkastische Antworten der Mitfahrer zu erkennen und darauf adäquat zu reagieren. Ebenfalls am Stand von IBM trafen wir zum ersten Mal NAOs große Schwester Pepper, die ebenfalls an Watson angeschlossen war und Fragen zu Finanzdienstleistungen beantworten konnte. Wie unser NAO kam sie mit der heftigen Geräuschkulisse der Messe aber nicht gut zurecht. Wenn man sie ansprechen wollte, musste man die Umgebung übertönen.

Am Stand von Huawei fiel vor allem das Intelligent Operation Center ins Auge. Auf mehreren verbundenen Großbildschirmen waren Informationen zu Peking visualisiert: Bruttoinlandsprodukt, Verkehrsindex, Luftqualität, Live-Bilder von Videoüberwachungsanlagen, Anzahl und Verteilung von Rettungskräften im gesamten Stadtgebiet und speziell im Nationalstadion.

Ein zweites Mal trafen wir Pepper am Stand ihres Herstellers Aldebaran/SoftBank. Hier war sie mit Apps von Humanizing Technologies ausgestattet und konnte zum Beispiel personalisierte Grüße wiedergeben. Pepper ist im Gegensatz zu NAO übrigens kein Forschungsroboter sondern soll als Service-Roboter zum Beispiel in Kaufhäusern eingesetzt werden. Sie ist 1,20m groß, hat Räder statt Beinen und ein Akku das stattliche 12 Stunden hält.

 

Eine ganze Roboterfamilie trafen wir am Stand von Henan Tanscorp Technology. Der Smart Robot UU tanzte vor großem Publikum während der kleine UNO und der mittelgroße Baymax (Eva aus Wall-E?) eine Pause einlegten.

Nebenan fand gerade ein FPV-Racing-Event statt. Dabei wurden kleine, mit Kameras ausgestattete Drohnen von ihren Piloten durch einen Parcour gesteuert. Die Piloten trugen Brillen, an die das jeweilige Kamerabild live übertragen wurde, so dass sie den Flug im First-Person-View (FPV) erlebten.

Partnerland der CeBIT 2017 war Japan. Hier nur drei beispielhafte Stände der vielen japanischen Unternehmen: So gab es einen Stand an dem ein neuronales Netz in einem kleinen Bauteil implementiert war, welches dann den Weg zwischen 4 Zielobjekten lernte. An einem anderen Stand konnte man mit einem bloßen Blick ein Objekt auswählen, welches dann durch einen Greifarm herbeigeholt wurde (ich habe mich für den Fuji entschieden). Ein weiterer Stand bot Schuhe an, die einem in einer Virtual-Reality-Umgebung unterschiedliche Bodenbeschaffenheiten vorgaukeln sollen (Wasser, Schnee, Sand etc.) und gleichzeitig die Position der Füße an die Software weitergeben können.

Wie ihr seht hatten wir in jeder Hinsicht einen erfolgreichen CeBIT-Aufenthalt. Wir konnten unsere Geschichte erzählen und haben viel gesehen und gelernt. Vielen Dank an IT.NRW für die Einladung, auf der CeBIT als Aussteller dabei zu sein und für die großartige Standorga! Ebenso einen lieben Gruß an die Kolleginnen und Kollegen, die die anderen Stationen des NRW-Standes betreut und so die Woche mit uns verbracht haben. Ein riesiges Dankeschön an unseren NAO-Praktikanten, der dem NAO-Team der Stadtbibliothek mächtig unter die Arme gegriffen hat und den Roboter mit kleinen Beispielprogrammen und einer Menüstruktur messetauglich gemacht hat.

Und wir drücken der CeBIT die Daumen, denn nächstes Jahr will sie sich neu erfinden. Statt einer Messe möchte sie sich zur einem Innovationsfestival wandeln. Gutes Gelingen!

(ba)

Bildungspartnerschaften – fast wie eine gute Ehe

29 Mrz

Gute Partnerschaften müssen zwar im Alltag ihre Beständigkeit beweisen, aber manchmal ist es auch ganz schön, sie aus dem Alltag herauszuheben und zu feiern. Man feiert die Zeit, die hinter einem liegt, und freut sich auf das, was man noch gemeinsam erleben wird.

Am Montag dieser Woche gab es einen solchen Anlass zum Feiern: Die Initiative Bildungspartnerschaften NRW hat  sozusagen einen neuen Ehevertrag aufgesetzt, nämlich die Gemeinsame Erklärung „Kommunale Bildungs- und Kultureinrichtungen und Schulen sind Bildungspartner in NRW“. Damit werden die Bildungspartnerschaften zwischen Schulen und außerschulischen Bildungs- und Kultureinrichtungen bis 2025 gestärkt.

(c) Stadtbibliothek Köln

Unterzeichnet wurde diese Erklärung von hochrangigen Gästen: den Ministerinnen Sylvia Löhrmann und Christina Kampmann sowie den Geschäftsführern der kommunalen Spitzenverbände. Neben den politischen Akteuren waren auch Vertreter der Schulen (Lehrerinnen und SchülerInnen) und der außerschulischen Einrichtungen anwesend. Alle Beteiligten konnten noch einmal kurz resümmieren, wie sie diese Partnerschaft erleben und bewerten. So kam ein vielfältiges Bild von ganz praktischen Bildungsbeispielen zusammen. Fazit war, dass das theoretische Lernen in der Schule durch die außerschulischen Lernorte erst erfahrbar gemacht wird und die praktische Komponente für die Schüler und Schülerinnen ganz wichtig ist, um Unterrichtsinhalte wirklich zu begreifen. Die regelmäßigen Besuche helfen dabei, die Partnerschaft zu pflegen und zu intensivieren, und sie betonen den Wert, den die Veranstaltungen für beide Partner haben.

Auch wir waren mit Vertretern unserer Partnerschule bei der Unterzeichnung anwesend. Frau Dr. Küpper-Popp, Chiara, Greta und Finn vom Gymnasium Kreuzgasse und Constanze Döring vom Schulservice der Stadtbibliothek konnten von den Erfahrungen mit dem Methodentraining für die Facharbeit berichten. Und trotz des hochoffiziellen Rahmens im Landtag in Düsseldorf war die Atmosphäre während der Veranstaltung heiter, locker und inspiriert. So kann es mit den Bildungspartnerschaften gerne weitergehen!

(c) Nicole Schäfer (LVR-ZMB)

Edit: Gerade sind noch einige Fotos eingetroffen, die wir euch nicht vorenthalten wollen (alle (c) Nicole Schäfer, LVR-ZMB):

(cd)

Was sollen die Bananen?

24 Feb

Wir Azubis besuchten die Einstieg Köln-Ausbildungsmesse am 10. und  11. Februar. Ähnlich wie bei Hermines Perlenhandtäschchen passte erstaunlich viel in unseren Koffer. Mit dabei waren die BeeBots inklusive Teppich, LittleBits und Makey Makey.

Makey Makey ist ein Erfinder-Kit, das über verschiedene Programme und Internetseiten funktioniert. Wir haben uns für das Bananenklavier entschieden. Das sah folgendermaßen aus:

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Nach anfänglichen Fragen, ob die Bananen wohl gegessen werden dürfen, führten wir die Besucher an das Klavier heran und ließen Sie ihren inneren Mozart entdecken.

Nebenan hatten wir den Teppich mit den BeeBots ausgerollt. Diese werden für interaktive Lesungen mit Kindern benutzt. Die Besucher waren vor allem an der Entstehung und Entwicklung solcher Projekte im Rahmen der Ausbildung interessiert.

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Begeistert wurden die kleinen Roboter ausprobiert und über den Köln-Teppich geschickt. Die Bienen erweckten auch die Aufmerksamkeit der Aussteller, die immer wieder verstohlen herüber sahen. Diese schickten sogar 2 Bienen gleichzeitig ins Rennen.

Auf einem 2. Laptop konnten die Messebesucher den FaMI-Film sowie den Halloween-Trailer aus der Juniorbibliothek Bocklemünd ansehen. Der FaMI-Film erklärt unsere täglichen Aufgaben sehr anschaulich. Die Abkürzung steht für Fachangestellte/-er für Medien- und Informationsdienste. Es gibt insgesamt 5 Fachrichtungen, in unserem Fall die Fachrichtung Bibliothek. Das Verfügbar machen und Bereitstellen der verschiedenen Medien (Wir haben nicht nur Bücher ;D) ist eine wichtige Aufgabe, doch unser Beruf zeichnet sich vor allem durch kundenorientiertes Arbeiten aus. Bei der Entwicklung von Veranstaltungsideen kann man vielseitig seine Interessen mit einbringen. So entstand auch die Gruselnacht an Halloween in Bocklemünd. Die Juniorbibliothek wird von uns Azubis betreuend geleitet und bietet Raum für die Umsetzung von vielen Projekten.

Wir freuen uns schon auf die nächste Messe, die noch vor den Sommerferien stattfinden wird.



Consumer Electronics und die Virtuelle Realität

12 Dez

Hier im Blog konntet ihr in den letzten Monaten Freikarten für die Bitkom-Seminare der „deutschen medienakademie“ gewinnen. Eines dieser Seminare haben wir auch selbst besucht und möchten euch unseren Nachbericht nun nicht vorenthalten.

Am frostigen 29. November ging es in Sank Augustin um Consumer Electronics, genauer gesagt um das Thema „Wearables, Augmented und Virtual Reality, Künstliche Intelligenz, IoT und die Folgen“. Die Veranstaltung fand auf dem Gelände des Fraunhofer Instituts für Angewandte Informationstechnik (FIT) statt – ein thematisch absolut passender Ort. In starkem Kontrast dazu, standen die ausgewählten Räumlichkeiten: das mit etwas über 100 Jahren noch junge, aber doch sehr romantisch-herrschaftliche Schloss Birlinghoven auf dem FIT-Gelände.

Die Veranstaltung dauerte von 13 bis 18 Uhr und umfasste 7 Vorträge, die sich den genannten Themen aus verschiedenen Blickwinkeln widmeten. Wie üblich bei den Seminaren der medienakademie beteiligten sich die Teilnehmenden außerdem rege mit Fragen und eigenem Wissen. Den ganzen Nachmittag zusammenzufassen, würde den Rahmen dieses Blogs sprengen. Daher folgen nun Einblicke in drei der Vorträge:

Klaus Böhm von der Deloitte GmbH stellte die Ergebnisse des Global Mobile Consumer Survey in Bezug auf Deutschland vor. Es zeigt sich, dass der Boom mobiler Endgeräte seinen Zenit erreicht hat. Die Verbreitung von Laptops und E-Readern stagniert, die Nachfrage nach Tablets hat sich seit 2014 halbiert. Nur das Smartphone zeigt moderates Wachstum und verdrängt zuverlässig das Standardhandy. Durch den Wunsch nach aktuellen Modellen geben immerhin 30% der Befragten an, sich in naher Zukunft ein neues Smartphone kaufen zu wollen – ein leichter Anstieg gegenüber 2015. Neues Wachstum könnte über neue Geräteklassen generiert werden. Ein möglicher Kandidat war die Smart Watch, doch sie hat die hohen Erwartungen bisher nicht erfüllen können. Mit einer Verbreitung von 4% fristet sie in Deutschland ein Nischendasein; die Nachfrage sinkt. Laut einigen Seminarteilnehmenden liegt dies zum Beispiel an der geringen Größe der Smartwatch-Displays und an der Abhängigkeit vom Smartphone. Standalone-Produkte oder Kombinationen mit Augmented-Reality-Brillen könnten den Markt beleben.

Weitere neue Geräte drängen über das Internet der Dinge auf den Markt: die Zahnbürste mit App, der Heizungsregler der von unterwegs gesteuert werden kann und der Kühlschrank mit WLAN. Doch der Hype ist bisher kaum beim Endverbraucher angekommen. Das Internet der Dinge entwickelt sich an den Bedürfnissen der Konsumenten vorbei – es fehlen Anwendungen mit echtem Mehrwert. Dazu kommen Datenschutz- und Sicherheitsprobleme sowie fehlende Standards, durch die die einzelnen Geräte zu Inseln werden.

Ein weiterer aktueller Hype ist die Virtuelle Realität, getrieben durch die Markteinführung mehrerer Full-Feature-, also smartphoneunabhängiger VR-Brillen. Die Unterhaltungsbranche bastelt an Angeboten im Bereich Gaming, News, Film, Musik und Sport. Doch noch lässt die Geräteverbreitung auf sich warten. Nur 2,5% der Deutschen besitzen überhaupt VR-Hardware und auch die Kaufabsicht für die nächsten Monate ist gering. Noch fehlt es an attraktiven Inhalten. Ohne Frage treibt der Gaming-Sektor den VR-Markt voran. Für Anwendungen in der Sportübertragung ist in der Branche bereits Zurückhaltung eingekehrt, da viel Geld für wenig Mehrwert in die Hand genommen werden muss. In der Filmbranche hat VR zwar viel Potential, aber noch muss Pionierarbeit geleistet werden, um den nun nicht mehr gänzlich passiven Zuschauer in den Film zu integrieren. Ein Teilnehmender hielt es außerdem für unwahrscheinlich, dass die Deutschen bereit sind, für das Anschauen von Filmen, Musik oder sonstigen Fernsehinhalten zusätzliche Anschaffungen von VR-Hardware auf sich zu nehmen. Trotz alledem: Für das Jahr 2020 rechnet Deloitte im deutschen Consumer-Markt mit Virtual-Reality-Umsätzen von über einer Milliarde Euro, die sich aus den Verkaufserlösen von Hardware und Virtual-Reality-Inhalten zusammensetzen.

Dr. Wolfgang Prinz vom Fraunhofer Instituts für Angewandte Informationstechnik beleuchtete das Thema VR von der technischen Seite. Den heutigen Ausprägungen von Virtual und Augmented Reality geht eine lange Entwicklungszeit voraus. Schon in den 50er Jahren arbeitete zum Beispiel Morton Heilig an dem so genannten Sensorama, einem Arcade-ähnlichen Aufbau mit einem Trichter für den Kopf. Im Sensorama erlebte der Benutzer eine Motorradfahrt in einer 3D-Umgebung mit Fahrtwind, Gerüchen und den Vibrationen des Motorrads. In den 60er Jahren ermöglichte Ivan Sutherlands „Sword of Damocles“ das Tracking der Augen- und Kopfbewegungen. Der Nutzer trug dabei einen brillenähnlichen Aufsatz, der wegen des noch enormen Gewichts an der Decke befestigt war. In den 80er und 90er Jahren experimentierte Steve Mann, der Vater der Wearables, mit allen Variationen selbstgebauter AR-Brillen. In den Spielhallen lockte Dactyl Nightmare in eine klobige Mehrspieler-3D-Welt und im Kino weckten Filme wie Tron und der Lawnmower Man Erwartungen, die die (virtuelle) Realität nicht erfüllen konnte.

Nach der großen VR-Desillusionierung der 90er Jahre ist die Technologie nun zurück. Viele aktuelle Entwicklungen tragen zu diesem zweiten Frühling bei: die stark verbesserte Grafikleistung moderner Computer, Vernetzung, der Trend zu mobilen Endgeräten und die Fortschritte bei Sensorik und Lokalisierung. Wo früher Ultraschallempfänger und GPS den Nutzer verorteten, sorgen heute Tiefenbildkameras und stark verkleinerte Initialsensoren für realitätsnahe Erfahrungen. Solche Technologien werden sich in Zukunft auch in Tablets und Smartphones finden, wie Googles Tango-Projekt nahelegt.

Und so finden VR und AR langsam geeignete Anwendungsbereiche, die über das medienträchtige Gaming hinausgehen. Zum Beispiel im Bildungssektor für die Visualisierung von Lerninhalten wie dem Doppler-Effekt oder Luftströmungen. Oder in Laboren zur Begleitung von Arbeitsschritten durch die Einblendung von Bedienungsanleitungen, Arbeitsabläufen und Benachrichtigungen sowie der Möglichkeit zur Live-Dokumentation. Oder aber in Architekturbüros zum Visualisieren der Planungen. Aufbauend auf dem Building Information Modelling (BIM) werden die Gebäude von Anfang an in 3D angelegt. Dies ermöglicht unter anderem ein Durchschreiten der zukünftigen Räumlichkeiten mit einer VR-Brille oder das Betrachten des neuen Gebäudes in seiner realen Umgebung.

In der Kaffeepause konnte man eine BIM-Umsetzung für HTC Vive, Samsung Gear VR und das Tango-Tablet ausprobieren.

 


Prof. Dr. Heiko Hecht vom psychologischen Institut der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz beschäftigt sich damit, wie Körper und Gehirn auf Aufenthalte in der virtuellen Welt reagieren. Was passiert in unserem Gehirn, wenn einige unserer Sinne die virtuelle Welt wahrnehmen und andere die wirkliche Welt? Hier zeigen einige Menschen ähnliche Symptome wie ein Beifahrer im Auto: die Reisekrankheit nennt sich im VR-Kontext Cybersickness.

Ein wichtiger Punkt für eine gelungene VR-Erfahrung ist die Immersion, also das vollständige, ungestörte Eintauchen in die virtuelle Welt. Aber wie real erscheint uns das Virtuelle tatsächlich und welches Suchtpotential birgt dies bei längerer Nutzung?

Und noch ein interessanter Punkt: Wie so vieles in der modernen Welt ist die virtuelle Realität eine Quelle exogener Aufmerksamkeit. Das heißt in vieler Hinsicht bestimmt nicht der Nutzer, auf welche Objekte und Stimuli der virtuellen Welt er seine Aufmerksamkeit bündelt, sondern die VR-Welt tut es für ihn. Im Allgemeinen gilt: Wenn Menschen ihre Aufmerksamkeit immer weniger selbst steuern, können Aufmerksamkeitsdefizite entstehen. Gibt es hier Unterschiede zwischen Virtual Reality und Augmented Reality? Da AR-Brillen die reale Welt zeigen und sie mit zusätzlichen Details und Informationen erweitern, gibt es hier eine Chance auf mehr endogene Aufmerksamkeit. Voraussetzung ist jedoch, dass die Einblendung der AR-Elemente vom Nutzer selbst gesteuert werden kann. Hierfür kommen die üblichen Steuerungsmechanismen, wie Sprach-, Tasten oder Gestensteuerung in Frage, doch für eine effizientere, unangestrengtere Interaktion fällt der Blick bereits auf ein anderes Mittel: das Brain Interface, welches die Absichten des Nutzers direkt umsetzt.

Und damit endet der Nachbericht, der nur einen kleiner Einblick in einen gelungenen Nachmittag in royaler Atmosphäre geben konnte. Wir danken ganz herzlich, dass wir dabei sein durften!

(ba)

 

Besuch in Porto

28 Okt

Vergangenes Wochenende konnten wir einen Kollegen nach Porto schicken. Der portugiesische Verband öffentlicher Bibliotheken (Associação Portuguesa de Bibliotecários, Arquivistas e Documentalistas – kurz BAD, das schafft coole Assoziationen!) feierte sein dreißigjähriges Jubiläum. Das Goethe-Institut Portugal hatte darum gebeten, dass unser preisgekröntes Haus etwas zu Innovationen und neuen Services erzählt.

In Porto

© Stadtbibliothek Köln

Die Feierlichkeiten fanden im Auditorium der Biblioteca Municipal Almeida Garrett statt, die sich in den Gärten des Kristallpalastes (der von den Einheimischen liebevoll „Ufo“ genannt wird) befindet.

Der Verband dort hat wohl das Gefühl, dass Bibliotheken derzeit bei den politischen Vertretern der portugiesischen Gesellschaft nicht den Stellenwert haben, den sie haben sollten, und deshalb wurde auch die Initiative Somos Bibliotecas initiiert, die das Selbstvertrauen der Kultureinrichtungen gegenüber Entscheidungsträgern wieder stärken soll. Eine tolle Sache, die durchaus Vorbildcharakter haben kann. Hier noch ein paar Impressionen zur Bibliothek.

Nach einigen portugiesischen Laudatios und Ansprachen wurde am Nachmittag dann auch das Thema Innovation angegangen. In dem Panel wurde, neben der Vorstellung unserer Services, auch theoretisch die Entwicklung von Innovation in Einrichtungen unter die Lupe genommen. Außerdem berichtete ein spanischer Kollege von einer „digitalen Bibliothek“, die freie Inhalte sammelt und zugangsoffen zur Verfügung stellt.

Nach weiteren feierlichen Programmpunkten folgte noch ein inoffizieller Austausch mit den Kollegen. Besonders beeindruckend war ein Herr, der mit seinem kleinen Bücherbus über die Dörfer fährt und dort insbesondere Senioren (jüngere Einwohner sind längst in urbanere Gegenden gezogen) mit Literatur versorgt. Viele können auch nicht lesen und sind insbesondere an Jagd- und Handarbeitszeitschriften interessiert. In seinem Blog sprechen auch die Bilder schon für sich, selbst wenn man nicht des Portugiesischen mächtig ist. Als er davon sprach, dass seine aufsuchende Bibliotheksarbeit auch viele Gespräche und ein offenes Ohr für die Kunden beinhält, war die gedankliche Verknüpfung zu unserer Blindenbibliothek nicht weit. Auch hier findet man Kunden mit Geschichten und Redebedarf. So gleichen sich manchmal ländliche und städtische Services.

Zuletzt bleibt noch Danke zu sagen für eine sehr persönliche Stadtführung einer Dame des Goethe-Instituts, die bereits 30 Jahre vor Ort lebt. Darüber hinaus wurde man überall mit Freundlichkeit empfangen und es gab bewundernswert motivierte Kolleginnen und Kollegen, mit denen auch ein tieferer Austausch noch wünschenswert gewesen wäre. Auch die Stadt ist wunderschön und sei empfohlen, auch wenn mancherorts der Wunsch nach etwas weniger Touristik zu vernehmen war.

bp

Auf Forschungsreise: Als #BibRanger in der Stadtbibliothek Köln

3 Mrz

„Es begab sich an einem Morgen im Monat Dezember. Ich stand unter der Dusche, duschte so vor mich hin und dann … *dramatischeMusik*“

Auf ihrer #Bibreise durch einige Bibliotheken NRWs wollte Wibke Ladwig auch unseren Arbeitsalltag genauer kennelernen. Und so verbrachte sie im Februar 2016 einen Tag mit uns. Stauraum, Einstellen, Schulservice, EDV, Infotheke, Makerspace: Wibke did it all. Herausgekommen ist ein toller Blogartikel, den wir euch wärmstens ans Herz legen: Auf Forschungsreise: Als #BibRanger in der Stadtbibliothek Köln

 

Unser #BibRanger (Quelle: Wibke Ladwig)

(ba)