Die neue Kinderbuch-Reihe „Die Tierpolizei“ – Spannung, Witz und Freundschaft

13 Apr

Die Katzenbärin Flopson stolpert unverhofft in ihren ersten Kriminalfall: Ihr Käfiggenosse Tjalle, ein kleiner Streifentenrek, ist verschwunden. Gutes Rüstzeug zur Lösung des Falls bringt Flopson allerdings mit, hat sie sich doch bei ihrer Besitzerin Frau Huppenschuh täglich beim abendlichen Fernsehkrimi kriminalistisch weiterbilden können.

Plötzlich sitzt Flopson vor der Tür, in der Freiheit, hat einen Kriminalfall zu lösen – und braucht dazu dringend Freunde und ein Team, das sich in Gestalt des Zwergponys Fridolin, der Blaumeise Meili und des mürrischen Teddyhamsters Jack auch bald findet. Gemeinsam wollen sie Tjalle wiederfinden – als DIE TIERPOLIZEI.

Die beiden Bände sind spannend, aber auch witzig und so schön harmlos, dass sie sich auch schon für Kinder ab 6 Jahren eignen (der Verlag empfiehlt sie ab 8 Jahren). Natürlich geht es nicht nur um die Fälle, sondern auch immer wieder um das Thema Freundschaft, darum, wie schmerzhaft es ist, von „Stadt-Tieren“ als „Käfig-Tier“ bezeichnet zu werden, um alte Traumata und wie man sie gemeinsam überwindet und und und.

Kind von hinten, es sitzt vor den zwei Tierpolizei-Büchern und einem Tablet, auf dem die Tierpolizei als E-Audio zu sehen ist
© Sarah Dudek
Der kleine Fan vor den Büchern und E-Audios meint: „Da sind immer so spannende Fälle und das ist auch immer interessant, das mitzukriegen, wie die die lösen. Band 2 ist noch besser.“

Auch im zweiten Band, der Anfang des Jahres erschienen ist, gibt es wieder einen Fall für die Tierpolizei: Das Kaninchenkind Rosine sucht seine Mama, die zusammen mit anderen Park-Kaninchen verschwunden ist. Bei Youtube kann man schonmal reinhören, wenn die Autorin Anna Böhm, die unverkennbar aus Berlin stammt, selbst liest und uns außerdem schonmal in den dritten Band spinksen lässt, der im Juli erscheinen soll.

Parallel zu den Büchern sind Teil 1 „Kommissare mit Fell und Feder“ und Teil 2 „Ohren hoch oder es knallt!“ auch als Hörbücher erschienen. Sprecherin Carmen-Maja Antoni erweckt die verschiedenen Tier-Charaktere mit ihrer markanten Stimme zum Leben.

Schon gelesen? Teil 46 – „Kennt man dich? Geschichten eines Influencers“

7 Apr

„Kennt man dich? Geschichten eines Influencers“ von Timon

Aktuell ist das Wort „Influencer“ (böses Pfuiwort, wird im Weiteren nicht mehr verwendet) in aller Munde und das oft nicht im Guten. Die Wenigsten würden sich selbst so bezeichnen, denn in vielen Köpfen entsteht sofort die Vorstellung einer Person mit Starallüren, die auf Social Media ihr komplettes Leben präsentiert und dabei Werbung für irgendetwas macht, zu viel Geld verdient und eigentlich gar nicht richtig arbeitet.

Was hinter den Kulissen passiert, welchen Aufgaben und Herausforderungen diese ganz normalen Menschen gegenüberstehen, die unter den verschiedensten Umständen in ihrer Position als Internetpersönlichkeiten gelandet sind, davon erzählt dieses Buch.

Es wird auf unglaublich humorvolle Weise vom Alltag eines YouTubers berichtet, der irgendwie im Internet bekannt wurde und dessen Arbeit nun mal ganz anders aussieht, als man es erwartet. Es handelt von Begegnungen mit Menschen, Freunden, Familie, Fans oder Kollegen, absurden Situationen, Geschäftsanfragen, dem Kampf mit der Technik. So erhascht der Leser einen augenzwinkernden Blick auf das Leben eines Menschen, der beruflich im Internet angesiedelt ist, der plötzlich Tausende von Abonnenten und Followern hat, aber trotzdem auf dem Boden bleibt und sich durchaus bewusst ist, dass einige Dinge in dieser Branche einfach völlig bekloppt sind. Natürlich sind sämtliche Geschichten frei erfunden, es handelt sich um ein fiktives Werk, sämtliche Ähnlichkeiten mit lebenden Personen sind rein zufällig.

Der Autor Timon, auch bekannt als Klengan, startete 2012 ursprünglich als Minecraft YouTuber, später änderte sich sein Content zu Satirevideos. Inzwischen ist er unter anderem YouTuber, Podcaster, Schauspieler, Autor, Musiker und, laut eigener Angabe auf Twitter, auch Beauty-Babe und It-Girl.

Das Buch landete nicht ohne Grund auf Platz 17 der SPIEGEL Bestseller-Liste, es ist auch als Hörbuch verfügbar, vom Autor selbst eingesprochen. Es ist ein Pageturner, der sich leider nur bedingt zum Lesen oder Hören in öffentlichen Verkehrsmitteln eignet, wenn man seine Mitmenschen nicht durch plötzliches Kichern oder Lachen verstören möchte. Wer also gute, entspannte Unterhaltung sucht, ist bei „Kennt man dich?“ genau richtig.

Trage die Stadtbibliothek auf deiner Haut!

1 Apr

Als Stadtbibliothek Köln verspüren wir immer eine große Nähe zu unseren Kund*innen. Diese enge Beziehung möchten wir ab heute auf ein neues Level bringen und präsentieren unsere neue Unterwäschekollektion. 

Die Wäsche setzt dabei unbedingt auf Komfort, denn wir wollen unsere Kund*innen in aller Gemütlichkeit begleiten. Weiche Bio-Baumwolle schmeichelt dem Körper und trägt das schlichte Logo unseres Hauses, appliziert in freundlichen Farben. Die perfekte Wäsche, um es sich an lauschigen Abenden gemütlich zu machen. 

„Nie war die Stadtbibliothek so nah – hautnah!“

von uns für unsere Kund*innen

Smart wie unsere Kund*innen

Natürlich wird die Wäsche auch als SmartWear mit Bluetooth-Verknüpfung erhältlich sein. Sie ergänzt automatisch die Zugangsdaten für all unsere digitalen Angebote und umgeht so die Hürde der immer wiederkehrenden Authentifikation. Der eindeutig einfachste Zugang für die beste Flatrate der Stadt. 

© Stadtbibliothek Köln

Diese Premium-Variante fungiert darüber hinaus auch als digitaler Schrittzähler. Immer dabei, ermöglicht sie unseren Kund*innen Meilensteine zu sammeln. Diese können selbst konfiguriert werden. Beim Erreichen eines Meilensteins, wird das Ergebnis in den Social Media Kanälen nach Kund*innen-Wahl veröffentlicht. Egal ob “das hundertste Kinderbuch” vorgelesen oder “der zweite Sprachkurs begonnen” wurde – alles ist möglich. 

Jedes Stück der Kollektion, smart oder nicht, wurde vor Versand mind. 4 Wochen in unserem Magazin* gelagert – für das einzigartige Bibliotheks-Flair to go und to wear.

*(Die Lagerplätze wurden zuvor sorgfältig von unseren Designer*innen ausgewählt, damit die Wäsche unter optimalen Bedingungen die Aura besonderer literarischer Schätze aufnehmen konnte.)

Limitierte Lingerie

Es gilt jetzt zuzugreifen, um den Komfort noch im Frühjahr zu genießen, denn aufgrund von Problematiken im Suez-Kanal ist die voraussichtliche Ankunft von Nachschub ungewiss. Auch die bisher produzierte SmartWear bleibt vorerst exklusiv aufgrund des Halbleiter-Dilemmas im Rausch um Spielekonsolen und Elektro-Autos. 

Die ersten einhundert Besteller*innen erhalten ihre Wäsche auf Wunsch mit der handschriftlichen Signatur ihres Lieblingsbibliotheksmenschen.

Schon gelesen? Teil 45 – „Animant Crumbs Staubchronik“

31 Mrz

„Animant Crumbs Staubchronik“ von Lin Rina

Animant Crumb ist eine bücherbegeisterte, junge Frau vom Land zu Zeiten Königin Victorias und liest alles, was sie in die Finger bekommt.

Sie ist genervt von ihrer Mutter, die sie auf Bälle und andere Veranstaltungen mitnimmt, um sie mit einer guten Partie unter die Haube bringen zu können und ebenso von den „dummen“ Männern, welche sie mit ihrem großen, angelesenen Wissen immer wieder in Verlegenheit bringt.

Da ergibt es sich gut, als ihr Onkel, der in London lebt, eine Bibliotheksassistentin für die Universitätsbibliothek sucht. Der einzige Haken: Kein Assistent hat es bislang mehr als ein paar Tage mit dem garstigen Bibliothekar ausgehalten.

Animant stimmt zu, um ihrer Mutter und den Männern zu entfliehen und erlangt so auch Zugang zur Bibliothek. Ein Privileg, welches Frauen zu dieser Zeit sonst nicht gewährt wird.

Auf 552 Seiten berichtet Animant von der neuen Welt, die sich nun durch das Leben in der Großstadt und die Arbeit in der Bibliothek für sie eröffnet. Eine spannende Reise, auf der man sie ebenso lesebegeistert begleitet.

Hasengirlande basteln

24 Mrz

Pünktlich zu Ostern haben wir ein kleines Bastelvideo für euch erstellt.

Oster-Basteltipp: Hasengirlande!

Hier gibt es die Vorlage damit ihr alles zu Hause habt. Viel Spaß beim Basteln!

Vorlage Hasengirlande

Benötigte Bastelmaterialien:

– Bastelkarton in bunten Farben oder Mustern

– weiße Wolle (Stärke 3-4 mm)

– 1 große Gabel mit 4 Zinken

– 1 dicker Nagel

– 1 dünne Häkelnadel

– Bleistift, Klebestift, Schere, Klebeband

bp

Schon gelesen? Teil 44 – „Der Herr der Raben“

24 Mrz

„Der Herr der Raben – Mein Leben als Ravenmaster im Tower of London“ von Christopher Skaife

Christopher Skaife, der Ravenmaster des Tower von London, erzählt in seinem Buch nicht nur von sich persönlich, sondern hauptsächlich vom Leben und Arbeiten mit den Raben, für die er und sein Team verantwortlich sind. Die Legende besagt, dass immer schon Raben auf dem Grundstück des Towers lebten. Sollten sie jemals verschwinden, würden die Monarchie und das ganze Königreich zugrunde gehen. Somit trägt jeder Ravenmaster immer eine große Verantwortung, damit die Raben gesund bleiben, auf dem Towergelände leben und verweilen.

Christopher Skaife ist kein gelernter Ornithologe, hat sich aber im Laufe der Zeit ein umfassendes Wissen über Vögel und speziell über Raben angeeignet und gibt alles für seine Schützlinge. Er berichtet von Geschichten und Begebenheiten aus dem Tower der Vergangenheit und Gegenwart und wie der unterschiedliche Charakter eines jeden Rabens ihn jedes mal aufs Neue beeindruckt.

Für Vogel- und Rabenfreunde gibt es im Verlauf des Buchs immer wieder viele interessante Fakten zu erfahren. Der britische Charme und Witz kommt auch in der deutschen Übersetzung sehr gut rüber und wer Freude und Interesse an den Briten und ihrer Geschichte hat, kommt hier voll auf seine Kosten. Auf den sozialen Kanälen kann man ihn und seine Raben ebenfalls finden, z.B. auf Twitter oder Instagram.

Für alle England-Fans haben wir hier noch zwei Buchtipps:

Schon gelesen? Teil 37 – „The Crown“ und

Schon gelesen? Teil 2 – Auf einen Tee mit der Queen.

Rätselspaß für die grauen Zellen

19 Mrz

Rätsel aller Art stehen bei uns im Moment hoch im Kurs. Dabei macht nicht nur das Lösen, sondern auch das Erstellen Spaß, wie unsere Kolleg*innen festgestellt haben.

Wer es auch einmal versuchen möchte: Die drei Kreuzworträtsel wurden mithilfe der Seite https://kreuzwort-raetsel.com/ erstellt und das Autorensuchsel mit der Seite http://suchsel.bastelmaschine.de/.

Also, ran an Stift und Tastatur und viel Spaß beim Lösen und Selbsterstellen!

Schon gelesen? Teil 43 – Wunderkind Carson McCullers

19 Mrz

„Die Ballade vom Wunderkind Carson McCullers“ von Barbara Landes

Barbara Landes beleuchtet das Leben der Autorin in ihrem biografischen Roman „Die Ballade vom Wunderkind Carson McCullers“. Der Titel ist angelehnt an einen Roman von McCullers, „Die Ballade vom traurigen Café“.

Ben Jackson, ein fiktiver Freund, erzählt im Rückblick von den Höhen und Tiefen ihres schicksalsreichen Lebens. Er schildert die behütete Kindheit und Jugend McCullers‘ in einer Kleinstadt in Georgia und wie sie mit ihrem Debütroman „Das Herz ist ein einsamer Jäger“ über Nacht zum Star der Literaturszene wird.

An diesem unglaublichen Erfolg scheitert dann auch ihre ohnehin schon turbulente Ehe mit Reeve McCullers. Er fühlt sich durch den Erfolg seiner Frau als Versager.

Sie erkrankt immer wieder schwer. Carsons gesundheitliche Verfassung verbessert sich auch nicht, als die beiden 1945 zum zweiten Mal heiraten. 1948 versucht sie sich dann, nach dem zweiten Schlaganfall und der folgenden halbseitigen Lähmung, das Leben zu nehmen. Ihr Ehemann begeht 1953 Selbstmord. Zeit ihres Lebens versucht sie sich immer wieder gegen ihren körperlichen Verfall aufzulehnen, stirbt aber 1967 nach ihrem dritten Schlaganfall mit nur 50 Jahren.

Ein einfühlsamer, biografischer Künstlerroman über das Gelingen und Scheitern. Man bekommt einen genauen Einblick in das aufwühlende Leben dieser Ausnahme-Autorin. Eine Zeitreise in das literarische New York der 50er-Jahre.

»Barbara Landes hat nun aus Anekdoten und Biographien, aus Berichten und Erinner­ungen einen kenntnisreichen Lebensroman zusammengesetzt.«

Manuela Reichart, Deutschlandradio Kultur

Digitale Workshop-Programme „Maker Kids“ und „Makerspace“

17 Mrz

Wir bieten weiterhin Workshops für Groß und Klein an – diesmal ganz und gar digital!

Maker Kids“ – Kreatives Ferienprogramm für 8- bis 12-jährige

In unserer Reihe „Maker Kids“ gibt es in den Osterferien spannende Workshops. Es geht um Roboter, Musik, Kuschelhasen und das mit viel Kreativität. Wenn du zwischen acht und zwölf Jahre alt bist, können dich deine Eltern gerne anmelden. Die Teilnahme erfolgt über die Online-Seminar-Plattformen Edudip oder ClickMeeting und ist kostenlos! Wir freuen uns auf dich!

„Makerspace“ – Workshops für Selbermacher

Songwriting, Crashkurs Comic, Vorlagen für den Schneideplotter vorbereiten, Ukulele lernen, unseren Roboter NAO oder auch Musik programmieren und Origami falten. Auch unsere Workshops für Jugendliche und Erwachsene sind vielfältig! Also, Webcam und Mikrofon aktivieren und dabei sein!

Eine Anmeldung für alle Workshops ist erforderlich:
www.stbib-koeln.de/buchung

Schon gelesen? Teil 42 – „Descender“

15 Mrz

Science-Fiction Comicreihe mit Suchtpotenzial

„Descender“ von Jeff Lemire und Dustin Nguyen

Eine ferne Zukunft: Roboter sind Teil des menschlichen Alltags geworden. Doch dann tauchen überall in der Galaxie gigantische, unbekannte Roboter auf, sorgen für Chaos und Zerstörung und… verschwinden einfach wieder.

10 Jahre später: Die einst so hilfreichen Roboter werden inzwischen gehasst. Sie werden aus Rache oder für Geld gejagt und abgeschlachtet.

In dieser Welt erwacht nach langem Schlaf TIM-21: ein Android, der entwickelt wurde, um Kindern als Freund und Beschützer zur Seite zu stehen. Obwohl er aussieht wie ein Kind, ist er hochintelligent und durch seine Programmierung zu Emotionen fähig. Auch als TIM-21 erfährt, was sich in der Galaxie zugetragen hat, kennt er zunächst nur ein Ziel: Er will seinen menschlichen Bruder Andy finden, dem er vor der Katastrophe als Begleiter zugeteilt war. Dabei wird er in ein gefährliches Abenteuer verwickelt. Denn scheinbar ist TIM-21 der Schlüssel, um das Geheimnis der gigantischen Todesroboter zu lüften.

Auch wenn es verschiedene Personengruppen mit eigenen Erzählsträngen gibt, so wird die Handlung dadurch nie unübersichtlich. Gerade die unterschiedlichen Charaktere, allen voran TIM-21, steigern das Interesse an der Geschichte, sodass man am liebsten immer weiterlesen möchte.

Zusätzlicher Pluspunkt ist die Ästhetik: Die Aquarell-Zeichnungen sind unglaublich schön und scheinen eher im Kontrast zu der teilweise erbarmungslosen Welt von „Descender“ zu stehen.    

Insgesamt ist die Comicreihe eine Mischung aus „Mass Effect“ und „A.I – Künstliche Intelligenz“ mit einem Hauch von „Blade Runner“. Aber natürlich auch etwas ganz Eigenes und sollte von keinem Sci-Fi- oder Comic-Fan verpasst werden. Und auch wer noch kein Interesse an solchem „Nerd-Kram“ zeigt, kann es gerne mal ausprobieren ;-)

„Descender“ ist zwar mit 6 Bänden abgeschlossen, die Handlung geht aber mit der Folgereihe „Ascender“ weiter und sollte auf jeden Fall weitergelesen werden, da die Geschichte um TIM-21 & Co noch nicht beendet ist.