Wie finde ich eine Wohnung?

28 Jan

Das fragen sich in Köln viele.
Wir laden alle in der Flüchtlingsarbeit Engagierten und Geflüchteten zu unserer Infoveranstaltung am Donnerstag, dem 31. Januar, 16-17:30 Uhr im sprachraum ein.

Wohnungssuche in Köln

©Stadtbibliothek Köln.

Die Wohnungssuche in Köln ist ein großes Problem. Dennoch gibt es grundlegende Schritte, mit denen die eigenen Chancen erhöht werden können. Die Veranstaltung richtet sich an Geflüchtete und in der Flüchtlingsarbeit engagierte Personen, weitere Interessierte sind ebenso herzlich willkommen.

Die Veranstaltung ist eine Kooperation zwischen der Stadtbibliothek Köln, dem Auszugsmanagement des Kölner Flüchtlingsrat e. V. und dem Forum für Willkommenskultur.
Das Forum für Willkommenskultur ist ein Kooperationsprojekt des Kölner Flüchtlingsrat e. V. und der Kölner Freiwilligen Agentur e. V. (kurz: KFA), gefördert durch die Stadt Köln.
Das Auszugsmanagement ist eine Kooperation zwischen Caritasverband für die Stadt Köln e. V., DRK Kreisverband Köln e. V. und Kölner Flüchtlingsrat e. V., gefördert durch die Stadt Köln.

Hier noch mal die wichtigsten Infos im Überblick:

  • Wo? sprachraum, gegenüber der Zentralbibliothek am Neumarkt, Josef-Haubrich-Hof 1a
  • Wann? Donnerstag, 31.01.2019 um 16:00 Uhr bis 17:30 Uhr
  • Kosten? Der Eintritt ist frei

senseBox:edu jetzt in der Ausleihe

24 Jan

sensebox foto

Wie in unserem Beitrag zur senseBox (Auf’s Dach gestiegen: eine senseBox!) schon angekündigt, gibt es ab sofort drei Exemplare der senseBox:edu zum Ausleihen.

Damit könnt Ihr zuhause zahlreiche Messungen, wie zum Beispiel Temperatur, Luftfeuchtigkeit & Druck, Lautstärke und UV-Strahlung anstellen – perfekt für Hobbyforscher!

Zusätzlich haben wir noch ein kleines Heft beigelegt, das Euch bei den ersten Schritten unterstützt und durch kleine Aufgaben mit dem Umgang vertraut machen soll.

Für mehr Infos und Hinweise, was vor Gebrauch beachtet werden sollte, verweisen wir auf die Homepage der senseBox. Die Boxen findet Ihr – sofern nicht entliehen – auf der ersten Etage der Zentralbibliothek unter der Signatur Ihg 6 SenseBox / SenseBox:edu. Natürlich könnt Ihr sie auch vormerken und Euch in jede Zweigstelle schicken lassen via Online-Katalog.

Viel Spaß!

„Ich arbeite gerne hier“ – Ein Bufdi erzählt aus dem sprachraum

24 Jan

Mein Name ist Rami Shouha, ich komme aus Syrien und bin seit September 2018 als Bufdi (Bundesfreiwilligendienst) in der Stadtbibliothek Köln beschäftigt. Ich arbeite auf der zweiten Etage der Zentralbibliothek und im sprachraum mit.

Im sprachraum kümmere ich mich zum Beispiel darum, dass es saubere Tassen für den (kostenlosen) Tee gibt oder ich achte darauf, dass Papier im Drucker ist. Wenn eine Tafel kaputt ist, muss ich daran denken, dass der Hausmeister sie repariert. Zu meinen Aufgaben gehört es auch, dass ich die Bücher in die Regale sortiere. Ich habe auch schon einmal das Sprachlernprogramm Rosetta Stone erklärt: wie man sich kostenlos anmelden und wie man mit dem Programm Deutsch lernen kann.

rami shouha mit rosetta stone

Im sprachraum bin ich zusammen mit den Ehrenamtlichen verantwortlich für alle Besucher und Besucherinnen und ihre Fragen: Wie können wir uns anmelden? Wie viel kostet es? Was gibt es hier? usw.

Alle, die Unterstützung beim Deutschlernen brauchen, können in den sprachraum kommen, ohne sich anzumelden in der Öffnungszeit von

Montag – Freitag 14-18 Uhr

Samstag 10-15 Uhr.

  • Es gibt insgesamt fast 110 Ehrenamtliche, die im sprachraum helfen (es sind immer drei gleichzeitig dort): sie sind im sprachraum, sie helfen den Leuten (z. B. Hilfe bei Hausaufgaben oder sie erklären unverständliche Briefe vom Jobcenter).
  • Im sprachraum steht WLAN kostenlos zur Verfügung.
  • 4 PCs sind verfügbar zum Sprachenlernen und zur Internet-Recherche.
  • 508 Bücher und weitere Deutschlern-Materialien sind im sprachraum vorhanden. Man darf sie nicht mitnehmen und nicht in die Bücher schreiben, aber im sprachraum benutzen oder einzelne Seiten kopieren.
  • Es gibt zurzeit 6 regelmäßige offene Veranstaltungen pro Woche.
  • Es gibt auch einen Drucker/Kopierer, den man kostenlos nutzen kann (20 Seiten pro Tag).

Außerdem stehen viele weitere Infos in 15 Sprachen auf der Website der Stadtbibliothek.

Gerne arbeite ich hier, weil ich den Menschen helfen mag und in der gleichen Zeit meine deutsche Sprache verbessern kann. Schließlich möchte ich noch sagen, dass man in der Stadtbibliothek, besonders im sprachraum (z. B. als Bufdi) eine gute Chance hat, Deutsch zu sprechen und dadurch seine Kenntnisse zu verbessern. Zuletzt bedanke ich mich bei allen Leuten dafür, dass sie mich dabei unterstützen, meine deutsche Sprache zu nutzen.

Rami Shouha

 

Ab Mitte März wird wieder ein Platz frei im Bundesfreiwilligendienst im sprachraum/der Zentralbibliothek

Möchtest du gern im sprachraum, in der Zentralbibliothek und generell im interkulturellen Bereich mitarbeiten? Interessiert dich die Arbeit mit Menschen aus vielen verschiedenen Kulturen? Wir besetzen ab dem 15. März 2019 eine Stelle im Bundesfreiwilligendienst neu. Wir bieten eine abwechslungsreiche Arbeit in einem netten Team, viel Kontakt zu Menschen und ein Kennenlernen der Bibliotheksarbeit.

Bist du selbst geflüchtet und hast mindestens B1-Sprachkenntnisse im Deutschen?

Dann bewirb dich bei uns!

Kontakt: Sarah Dudek/Carolin Köhnen, sprachraum@stbib-koeln.de

 

,خدمة تطوعية في مكتبة مدينة كولن,

من منتصف أذار ، يصبح المكان شاغر مرة أخرى في الخدمة الاتحادية للمتطوعين في منطقة اللغة / المكتبة المركزية

هل ترغب العمل في غرفة تعلم اللغة, في المكتبة المركزية, و عموماً في المنطقة بين الثقفات ؟

هل انت مهتم بالعمل مع العديد من الاشخاص من الثقفات المختلفة ؟

اعتباراُ من ١٥ أذار ٢٠١٩ ,سوف نستأنف وظيفة في الخدمة الاتحادية للمتطوعين.

نحن نقدم العمل المتنوع مع فريق لطيف والكثير من التوصل مع الناس و التعرف على كيفية العمل في المكتبة.

؟ B1أو انت لاجئ ولديك مهارات في اللغة الألمانية على الاقل

!أذاً بادر بالتواصل معن

:للتواصل: سارة دوديك / كارولين كوهن

sprachraum@stbib-koeln.de

Du

 

Immer online! Was wisst Ihr über WhatsApp, Instagram und Co.

22 Jan

Es ist selbstverständlich, über WhatsApp das nächste Treffen zu planen oder mit Freunden Urlaubsbilder über Instagram zu teilen. Doch welche Daten werden dabei von mir gespeichert? Darf ich alle Bilder im Netz posten und was mache ich, wenn ich im Internet belästigt oder beleidigt werde?

plakat immer online

©Stadtbibliothek Köln

 

Am 05.02.2019 findet unter dem Motto „Together for a better internet“ der internationale Safer Internet Day statt. Dabei gibt es weltweit verschiedene Veranstaltungen und Aktionen, um auf das Thema Internetsicherheit aufmerksam zu machen. Auch wir als Stadtbibliothek möchten uns an diesem Tag beteiligen und veranstalten einen Familienworkshop.

Unter dem Thema „Immer online! – Was wisst Ihr über WhatsApp, Instagram und Co.“ können Kinder, Jugendliche und ihre Eltern bei einem interaktiven Vortrag ihr Wissen testen und gleichzeitig Fragen stellen. In einem Quiz am Ende zeigt sich, wer fitter im sicheren Umgang mit dem Internet ist.  Darüber hinaus gibt es auch unterschiedliches Informationsmaterial für zu Hause. Die Zielgruppe des Workshops sind verstärkt Schüler*innen der 5. und 6. Klasse, sowie ihre Eltern.

Wochentag: Dienstag
Datum: 05.02.2019
Uhrzeit: 17:00 – 18:30 Uhr
Veranstaltungsort: Raum 303 in der Zentralbibliothek
Eintritt: frei

Anmeldungen bitte hier oder unter der Telefonnummer 0221-221-23924.

Verliebt in die Natur – Gemeinschaftliches Gärtnern in Köln

18 Jan
verliebt in die natur

©Stadtbibliothek Köln.

Reicht Euch der Platz auf eurem Balkon zum Anbau von Tomaten, Gurken und Zucchini nicht mehr aus? Dann geben die beiden folgenden Referenten am Donnerstag, 14.02.19 Anregungen zum Thema Urban Gardening – gemeinschaftliches Gärtnern in der Stadt.

Frank Bowinkelmann vom Ernährungsrat Köln, wird das Projekt und den Aktionsplan „Essbare Stadt Köln“ vorstellen.
Des Weiteren wird Dr. Volker Ermert von der Gartenwerkstatt Ehrenfeld über „Gemeinschaftliches Gärtnern in Köln“ referieren: Die Entstehung der Gemeinschaftsgärten, deren Aktivitäten, die Zusammenarbeit und die Herausforderungen.
Der krönende Abschluss wird der Bau einer Pflanzkiste sein.

Begleitend zur Veranstaltung finden Ausstellungen auf der 1. wie auch 3. Etage der Zentralbibliothek statt.
Auf beiden Etagen habt Ihr die Gelegenheit, eine kleine Actionbound-Rallye zum Thema „Verliebt in die Natur“ schon vorab mitzumachen. Als Preis winkt ein Buch zum Thema „Urban Gardening“.

Noch mal die wichtigsten Fakten im Überblick:

  • Wann: Donnerstag, 14.02.2019
  • Uhrzeit: 17:30 – 19:45 Uhr
  • Veranstaltungsort: Zentralbibliothek am Neumarkt, 1. Etage im Bereich V
  • Eintritt: frei

Um Anmeldung wird gebeten unter zb-naturwissenschaften@stbib-koeln.de oder unter der Telefonnummer: 0221-221-23924.

Wie gestalte ich ein Bullet Journal?

18 Dez

Momentan hört man sehr viel davon, fast auf allen Social Media Kanälen wird davon gesprochen. Ich rede vom Bullet Journal.

Aber was ist das überhaupt und wofür braucht man das?
Zunächst seht Ihr hier erstmal eine Auswahl von den Büchern, die es bei uns zu diesem Thema gibt und die Ihr ausleihen könnt. Einfach bei uns im Katalog nach „Bullet Journal“ suchen.

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Bullet Journal Buchcover ©Stadtbibliothek Köln.

Die Idee stammt von Ryder Carroll, der die sogenannte Bullet Methode erfunden hat. Hierbei konzentriert man sich bei seinen Terminen auf das Wesentliche und fasst diese dann in kurzen Stichpunkten (oder Bullets) zusammen.
Diese Methode kann man nun beliebig erweitern. Und wie Ihr seht, haben das auch einige andere Autoren getan.

Das Grundgerüst ist also ein Index, der Future Log, der Monthly Log und der Daily Log.
So kann man seine Termine gut im Überblick behalten und rausfiltern was wichtig ist und was weniger wichtig.
Neben diesem Grundgerüst kann man allerdings sein Bullet Journal noch anderweitig verschönern und benutzen. Frei nach dem Prinzip: Nimm dir was du brauchst und nutze es.

Alles was einem wichtig erscheint, kann man hier unterbringen. Ob es eine Einkaufsliste ist, ein Rezept oder die gelesenen Bücher, für alles gibt es einen Platz. Man muss ihn nur schaffen.
Zusätzlich kann man auch noch einen Weekly Spread gestalten, um seine wöchentlichen Termine und Aufgaben unter einen Hut zu bekommen.

Viele nutzen ihr Bullet Journal nicht nur als Kalender, sondern man kann auch sogenannte Tracker unterbringen, wo man z.B. festhält wie häufig man Sport gemacht hat oder wie viel Wasser man getrunken hat. Und auch hier sind in der Gestaltung der Fantasie keine Grenzen gesetzt.
Man kann sich zusätzlich notieren wie das Wetter war oder die eigene Stimmung, alles was einem Freude bereitet oder durch den Kopf geht. Dazu kann man alles wunderbar farbig und graphisch illustrieren. Ob schöne bunte Rahmen oder kleine lustige Bildchen, alles findet im Bullet Journal seinen Platz.

Ich nutze meines hauptsächlich für meinen eigenen Blog und notiere dort meine Termine und Beiträge rund um diesen. Aber jetzt kurz vor Weihnachten habe ich dort auch eine Weihnachtsgeschenke-Liste angefertigt, damit ich den Überblick behalte.
Auch nutze ich mein Bullet Journal viel, um mir meine gelesenen Bücher zu notieren, oder mir eine kleine Lese-Liste für einen gewissen Zeitraum festzulegen. Aber auch kleine Erinnerungen von besonderen Erlebnissen im vergangenen Monat finden ihren Platz in meinem Bullet Journal. Man kann also wirklich fast alles tracken oder festhalten.
Um zu starten braucht man eigentlich nur ein leeres Notizbuch und einen Stift.
Und wenn Ihr jetzt Lust bekommen habt selber mal auszuprobieren, wie es ist, ein Bullet Journal zu führen, dann könnt Ihr zunächst in unseren Büchern stöbern oder Euch direkt für unser Lernteam im Januar anmelden. Denn da werden in einem kostenlosen 3-wöchigen Kurs kreative Ideen und Gestaltungsmöglichkeiten vorgestellt:

Das Lernteam trifft sich dienstags von 18:00 Uhr bis etwa 19:30 Uhr an folgenden Tagen:

  • 08.01.19
  • 15.01.19
  • 22.01.19

Eine Anmeldung ist hier und unter der folgenden E-Mail-Adresse möglich:
lernteams@stbib-koeln.de.

 

Plakat_Bullet-Journal

Auf’s Dach gestiegen: eine senseBox!

28 Nov

Seit heute steht auf dem Dach der Zentralbibliothek eine senseBox.

Eine was?

Die senseBox ist aus einem studentischen Projekt der Geoinformatiker der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster entstanden. Sie ist ein Do-it-yourself-Bausatz für stationäre und mobile Sensorstationen. Das Exemplar auf unserem Dach misst jetzt ständig Temperatur, Luftdruck, Helligkeit, Luftfeuchtigkeit, UV-Intensität und – ganz besonders aktuelles Thema! – die Feinstaubbelastung.

Selbstverständlich, und das ist ein wichtiges Ansinnen des Projekts, teilen wir unsere Messdaten auf der openSenseMap offen und für alle. Darum passt eine senseBox auch wunderbar zu einer Bibliothek: Wir beide setzen uns dafür ein, Informationen möglichst ohne Zugangsbeschränkung zur Verfügung zu stellen – Open Access und Open Data!

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Hat Domblick: die senseBox auf dem Dach der Zentralbibliothek. Foto: Stadtbibliothek Köln

senseBox ausleihen

In Kürze werden wir auch drei senseBox:edu-Kits in die Ausleihe geben, so dass ihr selbst zu Hause aktiv werden könnt. Spannend für alle!

Die senseBox, die ab sofort unser Dach verziert, wurde uns vom Projekt kostenfrei zur Verfügung gestellt.

Wir möchten uns ausdrücklich bei unseren Hausmeistern Adam und Arkadius bedanken, die uns bei der praktischen Umsetzung geholfen haben.

P.S.: Die senseBox sendet Daten über unser LoRaWAN, zu sehen auf dieser Seite.