Magische Kräfte für die Umwelt

Im Mittelalter bekannt als das edelste Fabelwesen und Symbol für das Gute – das Einhorn! Als Sticker, Tapete oder Bild ziert es viele Kinderzimmer und wird als Kuscheltier zum ständigen Begleiter.

Im Herzwald, wo alle ganz gli-gla-glücklich sind. Wo man Seifenblasen pupst. Wo Schnecken Sirup schleimen, hat sich bereits das NEINhorn durchgesetzt. Aber was es bisher noch nicht gab ist das Umwelt-Einhorn. Nicoletta erweitert das Team der Superhelden um das magische Einhorn. In Zeiten von Klimawandel, zunehmenden Extremwetterereignissen und den aktuellen Bränden könnten wir ein Super-Einhorn definitiv gebrauchen.

In den letzten Wochen haben wir regelmäßig eine Auswahl an Bildern und Geschichten von unserer Kunstausstellung “Der Super-Dino-Drache und seine Freunde” gezeigt. Heute gibt es das letzte Bild zu sehen und die letzte Geschichte zu lesen. Die Ausstellung hat allerdings noch weitere Kunstobjekte und Geschichten zu bieten.

Das Super-Einhorn (von Nicoletta)

Das Einhorn lebt im Wald. Es hat Superkräfte und rettet die Natur.

Einmal kam ein Unwetter. Es donnerte, es blitzte. Ein Blitz schlug in einen Baum ein: Psssss!

Der Baum fing an zu brennen. Das Einhorn holte schnell Wasser von einem See und löschte den Baum. Nun hatte das Einhorn einen Riesenhunger. Es suchte sich eine schöne Weide und fraß Gras.

Da kamen seine Freunde, die Ponys. Sie fragten: „Hallo Einhorn, wie war dein Tag?“ – „Aufregend war es, stellt euch vor, aus dem Baum kam Feuer raus! Aber ich habe es geschafft! Ich habe das Feuer gelöscht!“

ENDE

Für alle Interessierten der Ausstellung:

Zentralbibliothek am Neumarkt
3. Etage
Josef-Haubrich-Hof 1, 50676 Köln
Während unserer Öffnungszeiten

Partner des Projekts:
Museumsschule Köln
Gefördert durch:
Kreissparkasse Köln und Landesprogramm NRW Kultur und Schule

Artikel über die Ausstellung:
Kölnische Rundschau, Samstag 17. Juni
“Superhelden sind ihr Element” von MARIA FASHCHEVSKAYA

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Impuls Plus: Sinfonische Fantasie

Einführungsworkshop plus Konzert “Junge Deutsche Philharmonie”

Unvergessliches Hörerlebnis: Die Junge Deutsche Philharmonie ist mit Dirigent Matthias Pintscher zu Gast in der Kölner Philharmonie. Das Nachwuchsorchester zählt zu den besten seiner Art. Im Konzert widmen sich die jungen Musikerinnen und Musiker unter anderem dem Element Wasser.

Mit der klangfarbenschillernden Tondichtung von Alexander Zemlinskys »Die Seejungfrau« steht ein bisher kaum gespieltes Stück auf dem Programm. Zemlinskys spätromantisches Werk basiert auf der gleichnamigen Erzählung von Hans Christian Andersen und bespiegelt die zeitlos bedeutsamen Themen Liebe, Sehnsucht und Verlust. Neben dem von Dirigent Matthias Pintscher selbst komponierten Werk »neharot«, hebräisch für »Flüsse« oder »Tränen«, steht Mendelssohns berühmtes Violinkonzert e-Moll op. 64 auf dem Programm, das von der jungen Violinistin Noa Wildschut interpretiert wird.

Im Impuls Plus in der Stadtbibliothek Köln lädt Musikvermittlerin und Musikerin Johanna Risse vorab zu einer näheren Auseinandersetzung mit dem Konzertprogramm ein. Dabei werden Themenbereiche rund um die Gattung der sinfonischen Fantasie in Anlehnung an Zemlinskys »Die Seejungfrau« interaktiv beleuchtet. Selbstverständlich ist Raum für Fragen und Austausch.

                        Bild © Achim Reissner

Konzert:                              »Junge Deutsche Philharmonie | Matthias Pintscher«

Datum:                                Dienstag, 19.09.2023

Mitwirkende:                  Noa Wildschut Violine

                                                 Junge Deutsche Philharmonie

                                                 Matthias Pintscher Dirigent

Konzertprogramm:     Matthias Pintscher

                                                 neharot für Orchester

                                                 Felix Mendelssohn Bartholdy

                                                 Konzert für Violine und Orchester e-Moll op. 64

                                                 Pause

                                                  Alexander von Zemlinsky

                                                  Die Seejungfrau

                                                  Fantasie für Orchester

 

Link zum Konzert:

https://www.koelner-philharmonie.de/de/programm/junge-deutsche-philharmonie-matthias-pintscher/3529

 

Ablauf:

17:30 – 18:30 Uhr     Stadtbibliothek Köln: Einführung mit Johanna Risse

18:30 – 19:00 Uhr     Stadtbibliothek Köln: Führung durch die Musikbibliothek

20:00 Uhr     Konzertbesuch »Junge Deutsche Philharmonie | Matthias Pintscher« in der Kölner Philharmonie (Einlass ab 60 Minuten vor Konzertbeginn)

Kosten:     34,-€/17,-€* pro teilnehmende Person inkl. Einführung, Konzertkarte und VVK-Gebühren. Ein VRS-Ticket ist in der Konzertkarte erhalten.

Informationen zur Ticket-Buchung und elektronischen Bezahlung erhalten Sie nach Ihrer Anmeldung.

*Ermäßigung für Schüler, Schülerinnen und Studierende unter 29 Jahren sowie Köln-Pass-Inhabende.

 

Anmeldeschluss:     03.09.2023

Frist der Ticketbuchung:     10.09.2023

 

>> Für die Anmeldung bitte hier klicken <<<

Eine Kooperation der Stadtbibliothek Köln und der Kölner Philharmonie.

© Kölner Philharmonie

 

Beitragsbild  © Salar Baygan

 

Spider-Man ist nicht gleich Spider-Man

Die Geschichten von Spider-Man, Captain America und allen anderen Superhelden des Marvel Universums sind mittlerweile fast jedem bekannt. Doch seit einiger Zeit schwingt sich auch Miles Morales gekonnt durch die Häuserschluchten.

Bei der Ausstellungeröffnung “Der Super-Dino-Drache und seine Freunde” stand der junge Künstler Youssef neben seinem Bild und sah seinem Vorbild zum verwechseln ähnlich. Für ihn war es besonders wichtig, dass es sich bei seinem Spider-Man um Miles handelt und nicht um Peter Parker. Das zeigt, wie wichtig es ist, dass Kinder sich mit ihren Vorbildern identifizieren können.

So sind auch alle anderen Kunstwerke von Youssef natürlich stilecht in rot-schwarz gehalten. Für alle Fans und Interessierte, die Ausstellung läuft noch bis zum 09.08.2023.

Eine Geschichte dazu gibt es natürlich auch wieder.

Spiderman und das Team (von Youssef)

Zombis haben New York verwüstet. Spiderman kommt in seinem neuen Anzug durch die Luft geflogen.

Spiderman: „Oh, mein Gott!“

Da sieht er Aquaman, der aus dem Wasser steigt.

Aquaman: „Schau dir das an!“

Spiderman: „Wo sind die Menschen?“

Aquaman:  „Wir rufen das Team!“

Das Team kommt schnell angeflogen. Alle zusammen kämpfen sie gegen die Zombis.

Captain America hält seinen Schild und trifft einen Zombi: Päng!!!

Spiderman Miles macht sich unsichtbar und knotet mehrere Zombis mit dem Spinnennetz zusammen.

Hulk schleudert die Zombis auf die Straße:  Aaaah!!!   Auaa!!!

Peter Parker: „Ich bin wieder da! Lasst uns kämpfen!“

Da sehen sie wie Feuer ausbricht. Die Freiheitsstatue brennt: „Es brennt, es brennt!  Feuer! Feuer!“

Spiderman, Hulk und das Team von Marvel löschen das Feuer und befreien die Stadt.

ENDE

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Heldenhafte Katze

Im Internet erhalten Beiträge, Bilder und Videos von Katzen viele Klicks und Millionen Tierliebhaber können nicht irren. Aber wenn Katzen schon von sich aus einfach niedlich sind, was sagt ihr dann zu einer Katze mit goldenen Flügeln?

Diese Katze hat auch noch Superkräfte, denn in unserer aktuellen Ausstellung der Paul-Kraemer-Schule geht es um die Elemente, Superkräfte und jede Menge Superhelden.

Die Förderschülerin Lili hat die Katze nicht nur in einem Comic-Graffiti-Bild festgehalten, sondern auch eine Ton-Figur und eine Superheldenmaske dazu gestaltet. Vorbeikommen lohnt sich!

Neben den Kunstwerken gibt es natürlich auch wieder eine bezaubernde Geschichte mit einer heldenhaften Zauberkatze.

Die fliegende Katze und der Riese (von Lili)

Die fliegende Katze ist wunderschön. Sie hat goldene Flügel, die in der Nacht glitzern. Die Katze hat keine Angst. Sie hat Zauberkräfte.

Eines Tages trifft sie einen Riesen: „Oh, bist du aber groß und stark!!!“

Die Katze und der Riese gehen zusammen zum Kiosk und kaufen sich Apfelschorle. Dann gehen sie in den Regenwald und sehen dort einen Affen, der in einer Falle sitzt. Der Riese sagt: „Komm wir retten den Affen!“

Die Katze sagt einen Zauberspruch: „Simsalabim, Falle geh auf!“

Da geht die Falle auf und der Riese setzt den Affen in einen hohen Baum. So retten die beiden den Affen.

ENDE

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Wachsame Ordnungshüter

In dieser Woche geht es um Feuer und ganz wichtige Institutionen und Behörden, wie das Ordnungsamt, die Feuerwehr und die Polizei. Für die Ausstellung “Der Super-Dino-Drache und seine Freunde” hat Felix nicht nur ein Bild gemalt, sondern auch eine Geschichte geschrieben. In dieser Geschichte geht es um einen ganz gewitzten Bösewicht, der mit dem Feuer nichts Gutes im Sinn hat.

Der Feuerknaki (von Felix)

Es war Mitternacht und der Feuerknaki hatte vor Häuser abzubrennen. Er parkte seine Feuerausrüstung und machte sich auf den Weg. Schon war er am Brennort angekommen. Er holte sein Feuerzeug aus der Tasche und hielt es ans Haus. Der Feuerknaki hatte Glück, denn das Haus war aus Holz und Holz brannte gut. Da kam das Ordnungsamt und der Feuerteufel musste handeln. Er zog sich eine Feuerwehruniform an und täuschte vor, er löschte das Feuer. Das Ordnungsamt war verwirrt und fuhr weiter. Der Feuerknaki rieb sich die Hände. Aber irgendwie hat sich der Feuerknaki zu früh gefreut, denn mir nichts dir nichts kam die Polizei um die Ecke. Im Gefängnis gibt’s für den Feuerteufel Wasser und Brot.

                                                                                  ENDE

Auch wenn die Polizei für viele Menschen Superhelden sind, hat Felix der Stadt noch einen weiteren Beschützer zur Seite gestellt. S-Man – der Helfer für jede Bürgerin und jeden Bürger. Ein Superheld für die ganz kleinen, aber auch großen Dinge, die in einer Stadt passieren können.

Deshalb dieses Mal sogar eine zweite Geschichte:

Der Superheld der immer zur Stelle ist (von Felix)

Es war einmal ein Superheld namens S-Man. S-Man war überall sehr beliebt, er half zum Beispiel dem Automechaniker beim Wechseln der Autobatterie, denn die Chemikalien in einer Autobatterie sind ätzend. Um die Autobatterie ersetzen zu könne, musste S-Man sich eine Schutzausrüstung anziehen. Als die Batterie aus dem Auto raus war, tat S-Man die Batterie in eine spezielle Box, damit sie nicht in die Umwelt gelangt. Aber ein Superheld ist ja nicht dafür zuständig, Autobatterien auszutauschen, sondern um die Welt zu retten. Einmal hatte S-Man den Fall, einem Mann seinen Rucksack zurückzuholen. Der Mann, der Opfer vom Rucksack Klau war, berichtete: Er wollte gerade mit seiner Nichte im Park spielen, als da ein Mann auf einem Fahrrad vorbeikam und ihm den Rucksack abgezogen hatte. Bevor S-Man den Rucksack zurückholen wollte, brauchte er zuerst eine Information über den Rucksack. Das ist ein rot-grüner Rucksack mit Adidas-Zeichen drauf. S-Man flog los, mit seinen Adleraugen konnte S-Man den Rucksack schon von weitem sehen. Er landete und stellte sich dem Rucksack-Dieb in den Weg. Mutig boxte S-Man den Rucksack-Dieb zur Seite und flog mit dem Rucksack davon. Zum Schutz vor Dieben schenkte S-Man dem Mann eine Metallbox und wenn man versucht, den Metallkoffer aus der Hand zu reißen, gibt er einen lauten Ton von sich. Der Mann bedankte sich bei S-Man und ging weiter. Schon wurde S-Man zum nächsten Einsatz gerufen. Auf einem Industriegelände wurde eine Bombe aus dem Ersten Weltkrieg gefunden und S-Man musste sie entschärfen. Als S-Man das Industriegelände erreichte, machte er sich daran, diese Bombe zu entschärfen, doch dann erkannte S-Man, dass es keinen Sinn mehr hatte, die Bombe zu entschärfen. Was nun? Zum Glück hatte S-Man eine große Tonne, die aus meterdickem Stahl war. Als die Bombe in der Tonne explodiert war, nahm S-Man die Tonne mit in sein Labor, um sie dort zu vernichten. Als die Bombe zerstört war, hatte S-Man endlich Feierabend.

ENDE

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Geschwindigkeitsduell und jede Menge Hotdogs

Anlässlich unserer aktuellen Kunstausstellung “Der Super-Dino-Drache und seine Freunde” , möchten wir auch in dieser Woche einen weiteren Superhelden vorstellen.

Sonic – ein blauer Igel der die Fähigkeit besitzt mit Schallgeschwindigkeit zu rennen. Der Schüler Baran von der Paul-Kraemer-Schule in Frechen hat den schnellen Igel selbst gestaltet und eine Geschichte dazu geschrieben.

Sonic und Shadow (von Baran)

Sonic ist ein super schneller Igel. Er hat Superkräfte und kann sich verwandeln. Unter Wasser wird er blau und schwimmt wie ein Fisch. Auf dem Land gräbt er sich wie ein Maulwurf durch die Erde. Dabei wird er grün. Sein Freund ist ein schwarzer Igel, der heißt Shadow. Die beiden machen jeden Tag ein Rennen und schauen, wer schneller ist. Meistens gewinnt Sonic, aber einmal hat auch Shadow gewonnen. Sonic hat sich mit ihm gefreut und gesagt: „Heute bist du der Beste!“  

Sonic und Shadow sind zu ihrer Insel gelaufen und haben hundert Hot Dogs gekauft. Sie haben ihre Freunde in eine große Villa eingeladen und Sonic hat die meisten Hot Dogs gegessen. Zum Schluss sind alle gemeinsam in den Pool gesprungen.

Das Buch zur Ausstellung und auch einen Teil der Kunstwerke können käuflich erworben werden.

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Superhelden in der Bibliothek

Bei uns haben die Superhelden die Bibliothek erobert, denn seit dem 15.06.2023 gibt es in der Zentralbibliothek am Neumarkt die Kunstausstellung „Der Super-Dino-Drache und seine Freunde“ zu sehen. Noch bis zum Ende der Sommerferien können die Kunstwerke bestaunt werden.

14 Schülerinnen und Schüler der Paul-Kraemer-Schule in Frechen-Habbelrath haben sich ebenfalls auf ein Abenteuer begeben und in dem Comic-Graffiti-Kunstprojekt gesprüht, gebastelt, Maltechniken ausprobiert, Ecken angeflämmt oder auch mal mit Röhrchen und Halmen die Farbe über die Bilder gepustet. Entstanden sind Kunstwerke aus verschiedenen Materialien.

Doch jede Figur und jedes Bild hat eine eigene Geschichte. Die Schülerinnen und Schüler haben in der Kunst viele Gedanken, Wünsche aber auch Sorgen verarbeitet und so gibt es Umwelt-Einhörner, hunderte Hot Dogs, eine fliegende Katze mit goldenen Flügeln und es geht ganz viel um Freundschaft und Zusammenhalt.

Wer also wissen will, was Spiderman mit einem Eisbären zu tun hat, weshalb ein Netz um die Sonne gesponnen werden muss, seit wann Batman nicht nur ein Batmobil – sondern auch einen Riesenfön besitzt und Captain America nun Motorrad fährt, darf in den nächsten Wochen gespannt sein.

Während der Ferien veröffentlichen wir regelmäßig eine Geschichte der Schülerinnen und Schüler mit dem dazugehörigen Kunstwerk.

Wir starten deshalb auch direkt mit der ersten Geschichte von Alan:

Aquaman (von Alan)

Der alte Aquaman ist gestorben. Nun möchte der junge Aquaman König und Herrscher über den Ozean mit allen Tieren werden. Dazu braucht er den Dreizack, der ihm Zauberkräfte gibt. Der Dreizack wird in einer Höhle von einem großen, schwarzen Tintenfisch bewacht. Der Tintenfisch hat schon viele gefressen, die versucht haben, den Dreizack zu nehmen.

Der junge Aquaman macht sich auf den Weg zur Höhle im Meer. Dabei fällt er ohnmächtig durch einen Wasserfall. Als er aufwacht, liegt er genau vor der Höhle und wundert sich, was da so rüttelt. Er merkt, das ist der böse Tintenfisch, der ihn nicht durchlassen will.

Der Tintenfisch sagt zu dem jungen Aquaman: „Wenn der Dreizack dir gehorcht, lasse ich dich frei!  Wenn nicht, fresse ich dich auf!“

Aquaman schwimmt zum Dreizack und nimmt ihn in die Hand. Da beginnen seine Augen gelb zu leuchten, weil der Dreizack ihm gehorcht. Das sieht der Tintenfisch und lässt ihn wie versprochen gehen. Aquaman läuft durch den Wasserfall zurück zur Insel. „Jetzt bin ich der König!“ ruft er laut. Aquaman verliebt sich in Königin Mera, als sie zusammen im Wasser schwimmen.  Sie wird seine Freundin.  

                                                                                            ENDE  

Das Buch zur Ausstellung und auch einen Teil der Kunstwerke können käuflich erworben werden.

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Juni ist Pride Month – Auch bei uns

Im Juni findet weltweit der sogenannte Pride Month statt, in dem die LGBTQIA+ Community (Lesbian, Gay, Bisexual, Trans*, Queer, Intersexual, Asexual und weitere Geschlechtsidentitäten und sexuelle Orientierungen) mit Stolz die Freiheit feiert, sie selbst sein zu können – oder protestiert gegen die Unfreiheit dies nicht an allen Orten tun zu können. Weltweit bemühen sich somit Menschen Hass, Diskriminierung und Ausgrenzung entgegenzuwirken, aber es gibt auch beunruhigende Entwicklungen, z. B. in den USA.

Dort gibt es vermehrt sogenannte Book Bans, die gezielt Bücher aus den Bibliotheken entfernen wollen, die LGBTQIA+ Themen enthalten. So ist etwa „And Tango Makes Three“, ein Kinderbuch über zwei männliche Pinguine, die ein Baby adoptieren, eines verbotenen Bücher in den USA. Auch die Graphic Novel „This One Summer“, die eine lesbische Beziehung thematisiert, ist betroffen. Diese Zensurmaßnahmen richten sich in der Regel gegen Kinder- und Jugendliteratur und haben das Ziel, „moralische Werte“ zu schützen. Dabei wird oft vergessen, dass Bücher nicht nur (bunte) Buchstaben auf Papier sind, sondern wichtige Quellen gesellschaftlicher Bildung und Aufklärung darstellen. Die Anzahl der Book Bans in Bibliotheken ist in den letzten Jahren sogar gestiegen, obwohl die LGBTQIA+ Bewegung in den USA immer stärker wird. Bibliotheken sind jedoch Orte, wo jede Person unabhängig von ihrer sexuellen Orientierung oder Genderidentität akzeptiert und unterstützt wird.

Aber auch in Deutschland sorgen queere Themen in Bibliotheken für Kontroversen. Die Münchner Stadtbibliothek erregte kürzlich Aufsehen aufgrund einer Kinderlesung mit Drag-Queen und Drag-King. Diese Veranstaltung sorgte nicht nur für positive Resonanz: Kritiker*innen warfen der Bibliothek vor, Kinder indoktrinieren zu wollen – von „Kindeswohlgefährdung“ war gar die Rede. Es zeigt sich: Gelebte Diversität erhitzt so manche Gemüter, der Weg der Aufklärung und Sensibilisierung scheint ein langer zu sein.

Uns als Stadtbibliothek Köln ist es wichtig mit unseren Angeboten Menschen aller Geschlechter anzusprechen. Deshalb begleiten wir den Pride Month in diesem Jahr wieder mit Ausstellungen in verschiedenen Bibliotheken. Gleichzeitig wissen wir, dass dies auch aus Intoleranz und Ignoranz geborene Anfeindungen provozieren kann – die Kolleg*innen in München haben das jüngst, oft persönlich, erfahren. Derlei Angriffe, Beleidigungen und Drohungen sind indiskutabel und inakzeptabel. Köln steht solidarisch neben allen, die Haltung zeigen für Vielfalt, Akzeptanz und Teilhabe. Denn Bibliotheken müssen die Orte bleiben, an denen alle Menschen willkommen sind.

Mehr Informationen zu den Book Bans in den USA

https://www.npr.org/2023/05/23/1177636289/georgia-school-book-bans-may-hostile-environment

https://www.npr.org/2023/05/18/1176879171/florida-book-ban-lawsuit

https://www.npr.org/2023/05/13/1175964336/opinion-books-are-not-landmines

https://www.npr.org/2023/04/15/1169848627/scholastic-childrens-book-racism

https://www.npr.org/2023/05/24/1177877340/amanda-gorman-poem-restricted-miami-school

https://www.npr.org/2023/05/16/1176334055/florida-investigating-teacher-disney-movie-gay-character-desantis

https://www.npr.org/2023/04/24/1171570138/number-of-books-banned-or-challenged-up-in-2022-ala

https://www.npr.org/2023/04/24/1171112806/judy-blume-are-you-there-god-its-me-margaret-forever

https://www.npr.org/2023/04/22/1171474014/alabama-governor-education-director-woke-book

TRANSIT Chorweiler x Kollwitz

Anknüpfend an die erfolgreiche und viel beachtete Ausstellung Ende 2022 im Käthe Kollwitz Museum Köln wird nun im Rahmen eines gemeinschaftlichen Outreach-Projekts das Werk der Künstlerin nach Chorweiler gebracht – mit einer von Jugendlichen in der Kreativwerkstatt Outline e.V. getroffenen Auswahl von Reproduktionen, die den Porträts von Damian Zimmermann gegenübergestellt sind.

Eine Ausstellung des Käthe Kollwitz Museum Köln und des Outline e.V. in Kooperation mit der Stadtteilbibliothek Chorweiler und der Karl-Arnold-Stiftung e.V., gefördert durch die Landeszentrale für Politische Bildung NRW

Mitten in Chorweiler, in der Kreativwerkstatt Outline e.V., leben und erleben Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene Hiphop- und Graffiti-Kultur. Sie erheben auf diese Weise ihre Stimme, bringen sich ein und gestalten ihr Viertel. Im Sommer 2022 hat der selbst aus Chorweiler stammende Kölner Fotograf Damian Zimmermann fast 50 Kinder und Jugendliche aus dem Umfeld von Outline getroffen und fotografiert. Entstanden sind ruhige Porträts von meist in sich gekehrten Menschen an Orten, die ihnen wichtig sind oder an denen sie sich gerne aufhalten, die aber möglichst nicht die gängigen Klischees, die man von dem Stadtteil hat, reproduzieren. Ende vergangenen Jahres präsentierte das Käthe Kollwitz Museum Köln in einer multimedialen Installation die Fotografien von Damian Zimmermann sowie Graffiti, Texte und Musikvideos, die in der Kreativwerkstatt im Rahmen von Projekten der aufsuchenden politischen Bildung unter der Leitung von Puya Bagheri entstanden sind oder ihren Anfang genommen haben.

Über 50 Jahre lebt Käthe Kollwitz in einem Berliner Arbeiterviertel, wo sie dem Großstadtelend unmittelbar begegnet. In zahlreichen Porträts rückt sie die Menschen ihrer direkten Umgebung in den Fokus, konzentriert sich dabei auf das Wesentliche eines jeden Individuums.

»Ich will wirken in dieser Zeit …« ist der Anspruch, der vielen Werken von Käthe Kollwitz zugrunde liegt. In den Nachkriegsjahren nutzt sie ihre Kunst, um aktuelle
sozialpolitische Probleme in den Vordergrund zu stellen. Ikonisch ist ihr Plakat »Nie wieder Krieg« von 1924 – ein Friedensappell an die Jugendlichen in einer Zeit des Umbruchs. Mit ihrer Kunst übernimmt sie Verantwortung, engagiert sich gegen soziale Ungerechtigkeit, ruft zu gemeinschaftlichem Handeln und zu Solidarität auf. Zeitlebens unterstützt und ermutigt sie gerade junge Menschen, aktiv an der Gestaltung ihrer Zukunft mitzuwirken. Durch die Ernsthaftigkeit, mit der sie den jungen Männern und Frauen begegnet, gelingt es ihr bis ins hohe Alter den Kontakt zur Jugend zu halten.

Auf mehreren Ebenen lassen sich Verbindungen vom Leben und Werk der Künstlerin zu den Porträtfotografien von Damian Zimmermann und der Arbeit von Puya Bagheri mit den Jugendlichen bei Outline e.V. herstellen. Auch hier findet eine Begegnung auf Augenhöhe statt, werden die Porträtierten ernst genommen und als Individuen, unabhängig von ihrer Herkunft oder sozialen Zuordnung, wahrgenommen. Zugleich werden sie ermuntert, Verantwortung für sich selbst aber auch ihre Umgebung zu übernehmen.

Umgekehrt sind die Themen der Kollwitz so aktuell und präsent, dass es den jungen Menschen auch heute leichtfällt, einen Zugang zu ihrer Kunst zu finden. Gemeinsam mit Kunstvermittlerinnen des Käthe Kollwitz Museum Köln haben Jugendliche der Kreativwerkstatt über mehrere Wochen eine Auswahl von Werken der Künstlerin getroffen, die nun in qualitativ hochwertigen Reproduktionen in der Ausstellung präsentiert werden. Darüber hinaus werden einige von ihnen professionell geschult und zu Guides ausgebildet, um Besucher*innen durch ›ihre‹ Ausstellung zu führen.

Öffentliche Führungen in der Ausstellung
mit Puya Bagheri / Damian Zimmermann
und einem/einer Jugendlichen aus der Kreativwerkstatt
Fr 9.6. // Mi 14.6. // Do 10.8. // Do 24.8., jeweils 17 Uhr
Die Teilnahme ist kostenlos.

Führungen für Gruppen und Schulklassen
nach Vereinbarung unter info@outline-ev.de

Stadtspaziergang durch Chorweiler
mit Fokus auf die Jugendkultur Graffiti und Streetart

mit Puya Bagheri / Damian Zimmermann
Samstag, 26.8.2023 und 21.10.2023, jeweils 12-14 Uhr
Kosten: 10 €
Anmeldung unter 0221 / 227-2899 oder museum@kollwitz.de

Informationen zur den Öffnungszeiten und der Anreise zur Stadtbibliothek Chorweiler finden Sie unter: https://www.stadt-koeln.de/service/adressen/00337/index.html

Maker Kids Ferienprogramm Ostern 2023

Langeweile in den Osterferien? Nicht mit uns! In unserer Reihe Maker Kids konnten in den Osterferien wieder zahlreiche Kinder spannende und abgedrehte Workshops besuchen. Es ging um Platinen, Roboter, Musik, virtuelle Realität, Nachhaltigkeit und um die eigene Kreativität. Die Workshops waren allesamt kostenlos und fanden sowohl in der Zentralbibliothek als auch in den Stadtteilbibliotheken Mühlheim, Rodenkirchen, Sülz und Nippes statt.

Die strahlenden Kinderaugen nach den Workshops waren eine wahre Freude und der Spaß der Kinder hat sofort angesteckt.

Wie auch im letzten Jahr haben die Kinder gemeinsam mit dem Klanginstitut in dem Workshop „Sonic Pi“ spielerisch Musik programmiert, mit dem Videospiel “Ring Fit Adventure!” die Muskeln spielen lassen, dem humanoiden Roboter NAO allerlei Kunststücke beigebracht und kleine Finch-Roboter programmiert. In einem weiteren Workshop konnten sich die Teilnehmer*innen kreativ austoben und eigene Taschen mit Fockfolie gestalten. Das ist ein flauschiges Material, das mit der Hitze eines Bügeleisens auf Textil übertragen wird. Hierfür haben die Kinder ihre eigenen Motive am Computer entworfen und mit dem Schneideplotter ausgeschnitten.

Einführung in den Schneideplotter © Stadtbibliothek Köln

In dem Workshop „Entdecke die Galaxie“ und „Vom Dinosaurier zum Fossil“ haben sich die Teilnehmer*innen gemeinsam mit dem Expedition Team der Stadtbibliothek auf eine virtuelle Reise durch unser Universum begeben und sind mit einer schicken Brille und einem Smartphone ausgestattet in die Zeit der Dinosaurier zurückgereist. Anschließend konnten sie coole Weltraum-Objekte basteln oder selbst zum Paläontologen werden und Fossilien freilegen.

Virtuelle Reise in fremde Welten © Stadtbibliothek Köln

Ausgestattet mit einer Schutzbrille experimentierten die Kinder am Dienstag gemeinsam mit „Frühes Forschen Langenfeld“ mit Farben und begaben sich auf eine spannende chemische und biologische Tätersuche. Hierfür untersuchten sie unter anderem Fingerabdrücke und ein rätselhaftes weißes Pulver.

Dem Täter auf der Spur… © Stadtbibliothek Köln

Auch in den Stadtteilbibliotheken war einiges los! Mit der Verbraucherzentrale NRW wurden in den Stadtteilbibliotheken Sülz und Rodenkirchen kleine Autos gebaut, die mit Solarenergie betrieben werden. Die Teilnehmer*innen lernten spielerisch die Eigenschaften verschiedener Energieträger und deren Einfluss auf das Klima kennen. Höhepunkt des Workshops war ein Wettrennen mit den selbstgebauten Solarautos. In Rodenkirchen durften die Kinder eigenes Papier schöpfen und ein Kamishibai-Vorlesetheater erleben. Die Stadtteilbibliothek Kalk ließ die Teilnehmer*innen kleine Robotik-Autos durch die Gegend flitzen und in Nippes lernten sie die japanische Papierfaltkunst kennen.

Auf die Plätze fertig los! © Stadtbibliothek Köln

Zum krönenden Abschluss des Osterferienprogramms verriet die Kölner Jugendbuch-Autorin Christina Bacher in Nippes zehn Jungen und Mädchen Tipps und Tricks, wie sie einen spannenden Krimi schreiben können. An fünf Vormittagen „plotteten“ sie ihre eigene Geschichte und präsentierten diese bei einer Abschlussveranstaltung vor rund 40 Gästen. Die Schreibwerkstatt wurde über das Projekt SchreibLand NRW gefördert.

Schreibwerkstatt in Nippes © Stadtbibliothek Köln

Auch die AWB war mit am Start und ließ die Kinder spielerisch in die Welt des Mülls eintauchen und aus Tetra-Pack Osterhasen basteln und mit einem Gemisch aus Erde und Blumensamen befüllen.

Kleine Upcycling-Osterhasen aus Tetra-Pack © Stadtbibliothek Köln

In dem Workshop “Monstermäßiger Wirbelwind” haben die Teilnehmer*innen mit Hilfe eines kleinen Elektromotors und einer Bürste lustige Monster Laufroboter gebastelt. Wie auf dem unteren Bild zu sehen ist, ließen die Kinder bei der Gestaltung der Roboter ihrer Fantasie freien Lauf.

Modenschau der Monster Laufroboter © Stadtbibliothek Köln

Dank der tollen Zusammenarbeit mit den zahlreichen Kooperationspartner*innen und dem Engagement der Kolleg*innen der Stadtbibliothek konnte in diesem Jahr wieder ein spannendes und buntes Programm auf die Beine gestellt werden. Die Vorfreude auf das MINT-Festival im Herbst ist groß, wo weitere spannende Workshops auf euch warten!

© Verbraucherzentrale NRW

© AWB

© SchreibLand NRW

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