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Sanierung Zentralbibliothek: Sieger steht fest

3 Jun

Der Sieger des innenarchitektonischen Wettbewerbs zur Sanierung der Zentralbibliothek am Neumarkt steht fest! Geplanter Beginn: 2018!

Am Mittwoch hat das Preisgericht Platz 1 bis 3 vergeben:

  1. Preis: UKW Innenarchitekten GbR, Krefeld
  2. Preis: Marina Stankovic Architekten BDA, Berlin
  3. Preis: Mecanoo International, NL-Delft

Vorgestellt wurden die prämierten Entwürfe am Mittwoch durch die Kulturdezernentin Susanne Laugwitz-Aulbach, die Betriebsleiterin der Gebäudewirtschaft Petra Rinnenburger und die Direktorin der Stadtbibliothek Dr. Hannelore Vogt im Forum der VHS im Rautenstrauch-Joest-Museum.

Nachdem schon im Jahr 2008 umfangreiche Sanierungsarbeiten stattfanden und weitere notwendige Maßnahmen erforderlich sind (insbesondere auch Eingriffe in die Gebäudesubstanz) wurde der Wettbewerb im Oktober 2015 europaweit von der Stadt Köln ausgeschrieben. In einem Auswahlverfahren hatten sich 18 Innenarchitektur-/ Architekturbüros unter dem Jury-Vorsitz des Münchner Architekten Prof. Andreas Meck qualifiziert. Besonders wichtig war (neben dem qualitätsvollen und zeitgemäßen Umbau) die Interaktion, Kooperation und Kommunikation mit den Nutzerinnen und Nutzern darzustellen.

Nach einer Vernissage am Donnerstag, 23. Juni (Beginn 18 Uhr), bei der Jurymitglieder sowie die Preisträgerbüros anwesend sein werden und für Fragen rund um die Ausstellung zur Verfügung stehen, werden vom 24. Juni bis 9. Juli 2016 die ersten drei Siegerentwürfe im Erdgeschoss der Zentralbibliothek zu besichtigen sein.

ab

Eine neue Zentralbibliothek im Kulturquartier Köln

6 Feb

Die Aufgabe: Die Zentralbibliothek soll durch „ein neues, den geänderten Ansprüchen der Nutzer, beispielsweise in Hinblick auf neue Medien, angepasstes Gebäude ersetzt werden.“

Das Ziel: „Ein Raum für Bildung, Unterhaltung und Begegnung“.

Studierende der Fachhochschule Köln konnten  in ihren Diplom-Arbeiten die Zentralbibliothek neu erfinden. Zu besichtigen sind die Ergebnisse derzeit an der Fakultät für Architektur (Institut für Entwerfen und Konstruieren) in Deutz. Laut FB-Eintrag von letzter Woche kann man die Ausstellung im alten Gebäude der FH noch bis Ende dieser Woche besuchen.

Und hier einige Impressionen:

gp

Bitte nicht nachahmen!

30 Jun

Woran mag das erinnern?

Den Verspielten: an den letzten Besuch im Freizeitbad

Den Frankophilen: an einen viel zu runden Eiffelturm

Den Bibelfesten: an das Kapitel in Babel

Den Bibliothekar: an die Bibliothek…

…WAS? Nicht weil wir jede Minute an unseren Arbeitgeber denken, nein! Wer hier genauer das Bild betrachtet, sieht: Das sind alles Bücher! Quasi die Zentralbibliothek mit ihren 4 Obergeschossen als Installation.

Nur hören Sie in unserem Treppenhaus nicht pausenlos das Wort „Buch“ in zig Sprachen, was Ihnen vor einigen Wochen in Buenos Aires, in dem dieses Kunstwerk bis Ende Mai stand, per Audiodauerschleife in die Ohren gedrungen wäre. Besteigen ließ sich dieses Bücherbabel wie ein Treppenhaus, wobei man jeweils eines der Bücher als Souvenir mit nach Hause nehmen durfte. Und gespendet wurden die Bücher von Bibliotheken, Privatpersonen und 50 verschiedenen Botschaften weltweit, entworfen von der argentinischen Konzeptkünstlerin Marta Minujin. Aber warum Buenos Aires? Die Stadt ist für dieses Jahr von der UNESCO zur Welthauptstadt des Buches ernannt worden.

Und warum sollen Sie das nun nicht nachahmen?

Tun Sie das gern – aber bitte nicht in unseren Räumlichkeiten 8)

(via Etsys Deutscher Blog)

(mks)