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Immer online! Was wisst Ihr über WhatsApp, Instagram und Co.

22 Jan

Es ist selbstverständlich, über WhatsApp das nächste Treffen zu planen oder mit Freunden Urlaubsbilder über Instagram zu teilen. Doch welche Daten werden dabei von mir gespeichert? Darf ich alle Bilder im Netz posten und was mache ich, wenn ich im Internet belästigt oder beleidigt werde?

plakat immer online

©Stadtbibliothek Köln

 

Am 05.02.2019 findet unter dem Motto „Together for a better internet“ der internationale Safer Internet Day statt. Dabei gibt es weltweit verschiedene Veranstaltungen und Aktionen, um auf das Thema Internetsicherheit aufmerksam zu machen. Auch wir als Stadtbibliothek möchten uns an diesem Tag beteiligen und veranstalten einen Familienworkshop.

Unter dem Thema „Immer online! – Was wisst Ihr über WhatsApp, Instagram und Co.“ können Kinder, Jugendliche und ihre Eltern bei einem interaktiven Vortrag ihr Wissen testen und gleichzeitig Fragen stellen. In einem Quiz am Ende zeigt sich, wer fitter im sicheren Umgang mit dem Internet ist.  Darüber hinaus gibt es auch unterschiedliches Informationsmaterial für zu Hause. Die Zielgruppe des Workshops sind verstärkt Schüler*innen der 5. und 6. Klasse, sowie ihre Eltern.

Wochentag: Dienstag
Datum: 05.02.2019
Uhrzeit: 17:00 – 18:30 Uhr
Veranstaltungsort: Raum 303 in der Zentralbibliothek
Eintritt: frei

Anmeldungen bitte hier oder unter der Telefonnummer 0221-221-23924.

Ein hinreißendes Buch: „Meine algerische Familie“ von Alice Schwarzer

14 Mrz

Alice Schwarzer hat ein hinreißendes Buch geschrieben – so das Fazit in ttt (titel-thesen-temperamente) in der Sendung am 4. 3.

 

Alice Schwarzer ist am Donnerstag, 22. 3. um 19:30 in der Kölner Zentralbibliothek zu Gast, um ihr aktuelles Buch „Meine algerische Familie“ vorzustellen.

Der Muezzin und die Kuckucksuhr. Dieses Buch ist eine Überraschung. Denn wer wusste schon, welch enge und liebevolle Beziehung Alice Schwarzer seit Jahrzehnten zu einer Familie in Algerien hat, einer Familie, die in ihrer Vielfalt und Lebendigkeit ein regelrechtes Abbild dieses nordafrikanischen Landes zwischen Tradition und Moderne ist, zwischen islamistischer Bedrohung und demokratischen Hoffnungen?

Zuerst traf Alice Schwarzer 1989 Djamila, eine algerische Journalistin, die nach dem drohenden Wahlsieg der Islamisten und dem von ihnen angezettelten Bürgerkrieg mit über 200.000 Toten in den 90er-Jahren wie viele andere um ihr Leben fürchten musste und für einige Jahre nach Deutschland emigrierte. Doch Djamila hat Eltern und Großeltern, Brüder und Schwestern, Neffen und Nichten, die Alice Schwarzer in deren Heimat bei Neujahrsfeiern, Ferienbesuchen und Hochzeiten kennen und lieben lernte. Diese Familie lässt Alice Schwarzer zusammen mit der Fotografin Bettina Flitner in ihrer ganzen Vielfalt lebendig werden: die Generation der Alten, geprägt von der Kolonialzeit, dem Befreiungskrieg und den Jahren des Aufbruchs, in dem Algier »das Mekka der Revolution« war; die Generation, die die »schwarzen Jahre« des islamistischen Terrors und der politischen Repression durchlebte – und die jungen Leute von heute zwischen High Heels und Verschleierung, zwischen Instagram und spätsozialistischer Stagnation.

(c) Bettina Flitner

Alice Schwarzer ist eine deutsche Journalistin und Essayistin. In ihrer Zeit als politische Korrespondentin in Paris war sie zu Beginn der 1970er Jahre eine der Pionierinnen des Mouvement de la liberation des femmes (MLF). Ihre Gespräche mit Simone de Beauvoir in den Jahren 1971-1983 erschienen als Buch in mehreren Sprachen. 1971 initiierte sie in Deutschland die Aktion „Ich habe abgetrieben“ – und forderte das Recht für jede Frau dazu. 1977 gründete sie das politische Frauenmagazin EMMA, dessen Verlegerin und Chefredakteurin sie bis heute ist. Sie veröffentlichte bisher insgesamt 21 Bücher als Autorin und 22 Bücher als Herausgeberin. Darunter 1975 den in 12 Sprachen übersetzten Bestseller »Der kleine Unterschied und seine großen Folgen« (über die Rolle von Liebe und Sexualität bei der Unterdrückung von Frauen), sowie Biografien u.a. über Gräfin Dönhoff und Romy Schneider. 2013 publizierte sie als Herausgeberin: »Prostitution – ein deutscher Skandal«. Über den Islamismus veröffentlichte Schwarzer seit 1979 zahlreiche Artikel und gab bei KiWi drei Bücher heraus: »Die Gotteskrieger und die falsche Toleranz« (2002), »Die große Verschleierung. Für Integration, gegen Islamismus« (2010) sowie »Der Schock – Die Silvesternacht von Köln« (2016). 2011 erschienen die Lebenserinnerungen von Alice Schwarzer: »Lebenslauf«.

Das Buch ist am 15. 2. 2018 im Verlag Kiepenheuer & Witsch erschienen.

Gerne signiert Alice Schwarzer nach der Buchpräsentation.

Mehr Informationen unter www.aliceschwarzer.de

 

 

Die Veranstaltung findet  im Rahmen des Literatur-in-Köln-Archivs der Stadtbibliothek Köln und in der Reihe „wissenswert – Gespräche am Puls der Zeit“ statt.

Weitere Veranstaltungen im Kulturprogramm.

Der Eintritt kostet 8 Euro, ermäßigt 6 Euro für Schüler, Studenten und Köln-Pass-Inhaber. Karten sind im Vorverkauf über KölnTicket und an der Abendkasse erhältlich.