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Der beste türkische Film

28 Jan

Bei allen Dingen, die wir sonst noch machen, verleihen wir in erster Linie immer noch Medien. Und damit ihr schöne Entdeckungen machen könnt, versuchen wir euch ein reichhaltiges Angebot zu bieten. Nur wie entscheiden wir, was wir kaufen? Gerade im Bereich Film gibt es nicht wirklich veraltete Auflagen und so ist auch immer wieder der Blick in vergangene Dekaden spannend. Für Cineasten gibt es hunderte Quellen, die damit prahlen, die besten Filme aller Zeiten zu präsentieren. Überall stößt man auf Empfehlungen und Must-Sees. Welche Filme dann wirklich gefallen und begeistern, ist vom persönlichen Geschmack abhängig – ein Glück, denn nur auf diese Weise gibt es so ein Füllhorn an Produktionen.

Neben anderen Empfehlungen verwenden wir zur Auswahl auch den Online-Dienst Internet Movie Database – IMDb, der neben der Präsentation der Titel auch massenhaft Nutzerwertungen einsammelt. Aus diesen Bewertungen wurde eine Top-250-Liste generiert mit den Publikumslieblingen aller Dekaden. Hier erfüllte jetzt ein türkischer Film von 2005, „Babam ve oğlum“, die erforderlichen Kriterien und landete direkt unter den ersten einhundert Filmen. Oft halten sich die Filme, die neu so weit oben einsteigen, nicht lange (besonders bei Kinofilmen), da eine erhöhte Aufmerksamkeit und ein breites Publikum manchem Enthusiasmus entgegentritt. In diesem Fall hält sich der Film aber schon geraume Zeit und die zusätzliche Aussage von KollegInnen mit Türkisch-Kenntnissen, der Film sei tatsächlich hochkarätig, nahmen wir zum Anlass über eine Anschaffung nachzudenken.

babam-ve-oglum_imdb

Tatsächlich ist der Film, der hier unter dem deutschen Titel „Mein Vater und mein Sohn“ gelistet ist, noch gar nicht in einer deutschen Fassung zu haben. Über unsere regulären Bezugsquellen ließ sich aber auch keine Import-Fassung erwerben, sodass wir intensiver nachdenken mussten. Weiteres Nachforschen ergab den Hinweis, dass es in der Keupstraße in Mülheim tatsächlich ein Geschäft für türkisch-sprachige Medien gibt: Music Gala.

Ein Besuch vor Ort wäre trotz allem fast schiefgegangen, denn tatsächlich gibt es dort mindestens zwei Fassungen des Filmes und nur eine davon mit Untertiteln. Die wollten wir euch aber nicht vorenthalten. Unser Exemplar hat jetzt Untertiteln in Deutsch, Englisch und Französisch.

imag0490_1Kennt ihr den Film schon? Ist es eurer Meinung nach wirklich der beste türkische Film aller Zeiten?

Übrigens könnt ihr euch über dieses Formular jederzeit Medien wünschen, die in den Medienbestand aufgenommen werden sollen.

bp

Wenn die BBC eine Top 100 Liste der Filme des 21. Jahrhunderts macht …

25 Aug

… dann sind wir in der Filmabteilung gleich ganz elektrisiert. Hier ist die Liste im Original zu finden. Viele von euch kamen auch schon zu uns und haben Filme dieser Liste nachgefragt. Um es für euch noch einfacher zu machen, hier mal die Liste mit den deutschen Titeln. Alle grünen Filme sind bereits im Bestand, die orangenen Titel werden noch angeschafft und an die anderen kommen wir im Moment leider nicht heran.

100. Toni Erdmann (Maren Ade, 2016)

100. Requiem for a Dream (Darren Aronofsky, 2000)

100. Carlos – Der Schakal (Olivier Assayas, 2010)

99. Zwei Jahre danach (Agnès Varda, 2000)

98. Ten (Abbas Kiarostami, 2002)

97. White Material (Claire Denis, 2009)

96. Findet Nemo (Andrew Stanton, 2003)

95. Moonrise Kingdom (Wes Anderson, 2012)

94. So finster die Nacht (Tomas Alfredson, 2008)

93. Ratatouille (Brad Bird, 2007)

92. Die Ermordung des Jesse James durch den Feigling Robert Ford (Andrew Dominik, 2007)

91. In ihren Augen (Juan José Campanella, 2009)

90. Der Pianist (Roman Polanski, 2002)

89. The Headless Woman (Lucrecia Martel, 2008)

88. Spotlight (Tom McCarthy, 2015)

87. Die fabelhafte Welt der Amélie (Jean-Pierre Jeunet, 2001)

86. Dem Himmel so fern (Todd Haynes, 2002)

85. Ein Prophet (Jacques Audiard, 2009)

84. Her (Spike Jonze, 2013)

83. A.I. Künstliche Intelligenz (Steven Spielberg, 2001)

82. A Serious Man (Joel and Ethan Coen, 2009)

81. Shame (Steve McQueen, 2011)

80. Die Rückkehr (Andrey Zvyagintsev, 2003)

79. Almost Famous – Fast berühmt (Cameron Crowe, 2000)

78. The Wolf of Wall Street (Martin Scorsese, 2013)

77. Schmetterling und Taucherglocke (Julian Schnabel, 2007)

76. Dogville (Lars von Trier, 2003)

75. Inherent Vice (Paul Thomas Anderson, 2014)

74. Spring Breakers (Harmony Korine, 2012)

73. Before Sunset (Richard Linklater, 2004)

72. Only Lovers Left Alive (Jim Jarmusch, 2013)

71. Tabu – Eine Geschichte von Liebe & Schuld (Miguel Gomes, 2012)

70. Stories We Tell (Sarah Polley, 2012)

69. Carol (Todd Haynes, 2015)

68. Die Royal Tenenbaums (Wes Anderson, 2001)

67. Tödliches Kommando – The Hurt Locker (Kathryn Bigelow, 2008)

66. Frühling, Sommer, Herbst, Winter, … und Frühling (Kim Ki-duk, 2003)

65. Fish Tank (Andrea Arnold, 2009)

64. La Grande Bellezza – Die große Schönheit (Paolo Sorrentino, 2013)

63. The Turin Horse (Béla Tarr and Ágnes Hranitzky, 2011)

62. Inglourious Basterds (Quentin Tarantino, 2009)

61. Under the Skin – Tödliche Verführung (Jonathan Glazer, 2013)

60. Syndromes and a Century (Apichatpong Weerasethakul, 2006)

59. A History of Violence (David Cronenberg, 2005)

58. Moolaadé – Bann der Hoffnung (Ousmane Sembène, 2004)

57. Zero Dark Thirty (Kathryn Bigelow, 2012)

56. Die werckmeisterschen Harmonien (Béla Tarr, director; Ágnes Hranitzky, co-director, 2000)

55. Ida (Paweł Pawlikowski, 2013)

54. Once Upon a Time in Anatolia (Nuri Bilge Ceylan, 2011)

53. Moulin Rouge (Baz Luhrmann, 2001)

52. Tropical Malady – Liebe kennt nur den Moment (Apichatpong Weerasethakul, 2004)

51. Inception (Christopher Nolan, 2010)

50. The Assassin (Hou Hsiao-hsien, 2015)

49. Goodbye to Language (Jean-Luc Godard, 2014)

48. Brooklyn (John Crowley, 2015)

47. Leviathan (Andrey Zvyagintsev, 2014)

46. Die Liebesfälscher (Abbas Kiarostami, 2010)

45. Blau ist eine warme Farbe (Abdellatif Kechiche, 2013)

44. 12 Years a Slave (Steve McQueen, 2013)

43. Melancholia (Lars von Trier, 2011)

42. Liebe (Michael Haneke, 2012)

41. Alles steht Kopf (Pete Docter, 2015)

40. Brokeback Mountain (Ang Lee, 2005)

39. The New World (Terrence Malick, 2005)

38. City of God (Fernando Meirelles and Kátia Lund, 2002)

37. Onkel Boonmee erinnert sich an seine früheren Leben (Apichatpong Weerasethakul, 2010)

36. Timbuktu (Abderrahmane Sissako, 2014)

35. Tiger & Dragon (Ang Lee, 2000)

34. Son of Saul (László Nemes, 2015)

33. The Dark Knight (Christopher Nolan, 2008)

32. Das Leben der Anderen (Florian Henckel von Donnersmarck, 2006)

31. Margaret (Kenneth Lonergan, 2011)

30. Oldboy (Park Chan-wook, 2003)

29. WALL-E (Andrew Stanton, 2008)

28. Sprich mit ihr (Pedro Almodóvar, 2002)

27. The Social Network (David Fincher, 2010)

26. 25 Stunden (Spike Lee, 2002)

25. Memento (Christopher Nolan, 2000)

24. The Master (Paul Thomas Anderson, 2012)

23. Caché (Michael Haneke, 2005)

22. Lost in Translation (Sofia Coppola, 2003)

21. Grand Budapest Hotel (Wes Anderson, 2014)

20. Stage Play (Charlie Kaufman, 2008)

19. Mad Max: Fury Road (George Miller, 2015)

18. Das weisse Band (Michael Haneke, 2009)

17. Pan’s Labyrinth (Guillermo Del Toro, 2006)

16. Holy Motors (Leos Carax, 2012)

15. 4 Monate, 3 Wochen und 2 Tage (Cristian Mungiu, 2007)

14. The Act of Killing (Joshua Oppenheimer, 2012)

13. Children of Men (Alfonso Cuarón, 2006)

12. Zodiac – die Spur des Killers (David Fincher, 2007)

11. Inside Llewyn Davis (Joel and Ethan Coen, 2013)

10. No Country for Old Men (Joel and Ethan Coen, 2007)

9. Nader & Simin – eine Trennung (Asghar Farhadi, 2011)

8. Yi Yi (Edward Yang, 2000)

7. The Tree of Life (Terrence Malick, 2011)

6. Vergiss mein nicht (Michel Gondry, 2004)

5. Boyhood (Richard Linklater, 2014)

4. Chihiros Reise ins Zauberland (Hayao Miyazaki, 2001)

3. There Will Be Blood (Paul Thomas Anderson, 2007)

2. In the Mood for Love (Wong Kar-wai, 2000)

1. Mulholland Drive (David Lynch, 2001)

Wir finden, dass die Liste teils verblüfft und teils ist man voll und ganz einverstanden. Wir wünschen auf jeden Fall viel Spaß beim Anschauen oder kennt ihr womöglich schon alle?

BP

Comic-Sintflut

22 Jul

Der Kinofilm The First Avenger: Civil War feierte am 28. April seine Deutschlandpremiere und seit dem 19. Mai läuft auch der neue X-Men Film X-Men: Apocalypse in unseren Kinos. Für die nächsten Jahre sind noch viele Kinostarts von Comicverfilmungen geplant und weitere Filme sind derzeit noch in Produktion. Dieses Jahr können wir uns noch auf Suicide Squad und Doctor Strange freuen. Hier findet ihr eine kleine Übersicht, was uns noch erwarten wird:

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Quelle: comicsalliance.com

Doch Iron Man, Thor, Spider-Man (übrigens mein persönlicher Favorit) und auch Superhelden aus dem DC-Universum wie Batman und Superman sind nicht nur in der Filmwelt bewandert. Vorlagen dieser Superhelden-Filme sind Comics. Durch das Marvel Cinematic Universe hat sich eine große Fangemeinde gebildet. Doch der Großteil der Fans ist mit den Comics nicht so gut vertraut.

Marvel-Comics werden seit über 50 Jahren veröffentlicht. Was die meisten Fans abschreckt, ist die Menge an Comicserien und Comicwelten. Nicht umsonst spricht man vom Marvel Universe und DC Universe (vom Multiverse ganz zu schweigen). Und wenn ihr zum ersten Mal an diese Comicwelt herantretet, findet ihr schnell heraus, wie verworren dieses Universum wirklich ist.

Die Filme kratzen gerade mal an der Oberfläche. Als neuer Fan würde man am liebsten vollständig in die Geschichte seiner Superheldenlieblinge eintauchen und alles aufnehmen, was man nur kann. Aller Anfang ist schwer. Ebenso wie ich werdet ihr euch fragen, wo man bei dieser Comic-Sintflut einen guten Einstieg finden kann.

Dank den neuen Marvel-Comics Generationen ist Comicneulingen ein perfekter Einstieg geboten. Die Serie Marvel NOW! setzt keine allzu großen Expertenkenntnisse voraus. Die Kenntnisse aus den Filmen reichen zunächst völlig aus. Auch die DC-Comics haben eine neue Generation mit DC Comics: The New 52 gestartet. Das heißt: Vorgeschichten und erste Anfänge der Superhelden werden neu erzählt. Neben den monatlichen Heftserien wird auch eine Reihe von Sonderbänden veröffentlicht.

Diese beinhalten abgeschlossene Handlungen aus mehreren Comicheften. Solche Bände findet ihr auch bei uns in der Stadtbibliothek. In der Zentralbibliothek befinden sie sich auf der 2. Etage (Sign. 22.5 und Ug).

Ein Beispiel für einen Einstieg: Ich habe mit der Spider-Man Serie The Superior Spider-Man angefangen. Man findet sich schnell in die Handlung ein und anfängliche Verwirrungen werden nach und nach aufgelöst. Dazu haben wir in der Bibliothek vier Sonderbände. Den ersten Band der Reihe findet ihr unter dem Titel Im Körper des Feindes (Sign. Ug Spider-Man). Außerhalb der Reihe sind Bände, wie Spider-Man: erste Schritte (Sign. 22.5 Spider-Man-erste Schritte) für den Anfang sehr zu empfehlen. Bekannte Events aus den Filmen findet ihr auch entsprechend unter den Titeln wie Avengers: Age of Ultron (Sign. 22.5 Benders). Und wenn ihr eher DC-Fans seid: Auch hier gibt es beispielsweise die Batman-Anthologie (Sign. Ug Batman-Anthologie) und viele Einzelbände zu der Justice League (Sign. 22.5 Justice League). Kenntnisse aus den Filmen wie auch den TV-Serien Gotham, Arrow und The Flash reichen für einen Vorgeschmack ebenfalls aus.

Ich hoffe, die Flut lässt sich jetzt etwas bändigen. Neuerscheinungen in der Superheldenfilmwelt werden stets in unserem Bestand ergänzt. Der neueste Film in unserem Bestand ist übrigens Deadpool (Sign. Uv *Action*).

mc

Oscar-Anwärter vor der Verleihung sehen

15 Jan

Wenn dann der große Moment gekommen ist und das alljährliche Film-Happening der Oscars beginnt, dann fiebert man meist besonders bei Filmen mit, die man bereits gesehen hat. Wir möchten hier mal eine Übersicht geben, wo man welche Oscar-Nominierung sehen kann (Kurzfilme wurden nicht berücksichtigt):

Bester Film

 The big small Seit 14. Januar im Kino
 Bridge of spies – Der Unterhändler Seit 26. November im Kino
 Brooklyn – Eine Liebe zwischen zwei Welten Ab 21. Januar im Kino
 Mad Max: Fury Road Bei uns auf DVD und Blu-Ray
 Der Marsianer – Rettet Mark Watney Erscheint am 18. Februar auf DVD und BluRay

Bereits für die Stadtbibliothek bestellt.

 The Revenant – Der Rückkehrer  Seit 6. Januar im Kino
 Raum  Ab 17. März im Kino
 Spotlight  Ab 25. Februar im Kino

Beste Regie

Lenny Abrahamson für „Raum  Ab 17. März im Kino
Alejandro G. Iñárritu für „The Revenant – Der Rückkehrer Seit 6. Januar im Kino
Tom McCarthy für „Spotlight Ab 25. Februar im Kino
Adam McKay für „The big short Ab 14. Januar im Kino
George Miller für „Mad Max: Fury Road Bei uns auf DVD und Blu-Ray

Bester Hauptdarsteller

Bryan Cranston für „Trumbo Ab 10. März im Kino
Matt Damon für „Der Marsianer – Rettet Mark Watney Erscheint am 18. Februar auf DVD und BluRay

Bereits für die Stadtbibliothek bestellt.

Leonardo DiCaprio für „The Revenant – Der Rückkehrer Seit 6. Januar im Kino
Michael Fassbender für „Steve Jobs Seit 12. November im Kino
Eddie Redmayne für „The danish girl Seit 7. Januar im Kino

Beste Hauptdarstellerin

Cate Blanchett für „Carol Seit 17. Dezember im Kino
Brie Larson für „Raum Ab 17. März im Kino
Jennifer Lawrence für „Joy Seit 31. Dezember im Kino
Charlotte Rampling für „45 years Seit 15. Januar auf DVD erhältlich

Bereits für die Stadtbibliothek bestellt.

Saoirse Ronan für „Brooklyn – Eine Liebe zwischen zwei Welten Ab 21. Januar im Kino

Bester Nebendarsteller

Christian Bale für „The big short Ab 14. Januar im Kino
Tom Hardy für „The Revenant – Der Rückkehrer Seit 6. Januar im Kino
Mark Ruffalo für „Spotlight Ab 25. Februar im Kino
Michael Fassbender für „Steve Jobs Seit 12. November im Kino
Mark Rylance für „Bridge of spies Seit 26. November im Kino

Beste Nebendarstellerin

Jennifer Jason Leigh für „The hateful 8 Ab 28. Januar im Kino
Rooney Mara für „Carol Seit 17. Dezember im Kino
Rachel McAdams für „Spotlight Ab 25. Februar im Kino
Alicia Vikander für „The danish girl Seit 7. Januar im Kino
Kate Winslet für „Steve Jobs Seit 12. November im Kino

Bestes Originaldrehbuch

Bridge of Spies Seit 26. November im Kino
Ex Machina Bei uns auf DVD und BluRay
Alles steht Kopf Erscheint am 11. Februar auf DVD und BluRay
Spotlight Ab 25. Februar im Kino
Straight outta Compton In Kürze bei uns auf DVD und BluRay entleihbar

Bestes adaptiertes Drehbuch

The big short“ nach Michael Lewis Ab 14. Januar im Kino
Brooklyn – Eine Liebe zwischen zwei Welten“ nach Colm Tóibín Ab 21. Januar im Kino
Carol“ nach Patricia Highsmith Seit 17. Dezember im Kino
Der Marsianer – Rettet Mark Watney“ nach Andy Weir Erscheint am 18. Februar auf DVD und BluRay

Bereits für die Stadtbibliothek bestellt.

Raum“ nach Emma Donoghue Ab 17. März im Kino

Bester Animationsfilm

Anomalisa Ab 21. Januar im Kino
Der Junge und die Welt Bislang nur vereinzelt im Kino
Alles steht Kopf Erscheint am 11. Februar auf DVD und BluRay
Shaun das Schaf – Der Film Bei uns auf DVD
Erinnerungen an Marnie Seit 12. November im Kino

Bester fremdsprachiger Film

Der Schamane und die Schlange (Kolumbien) Ab 10. März im Kino
Mustang (Frankreich) Ab 25. Februar im Kino
Son of Saul (Ungarn) Derzeit nicht verfügbar
Theeb (Jordanien) Derzeit nicht verfügbar
A war (Dänemark) Derzeit nicht verfügbar

Bester Dokumentarfilm

Amy Bei uns auf DVD
Cartel Land Bei uns auf DVD
The look of Silence Erscheint am 28. Januar auf DVD und BluRay

Bereits für die Stadtbibliothek bestellt.

What happened, Miss Simone? Erschienen bei Netflix
Winter on Fire Erschienen bei Netflix

Beste Filmmusik

Bridge of spies Seit 26. November im Kino
Carol Seit 17. Dezember im Kino
The hateful 8 Ab 28. Januar im Kino
Sicario Erscheint am 4. Februar auf DVD und BluRay

Bereits für die Stadtbibliothek bestellt.

Star Wars: Episode VII Seit 17. Dezember im Kino

Bester Filmsong

„Earned it“ aus „Fifty shades of grey Bei uns auf DVD und Blu-Ray
„Manta Ray“ aus „Racing extinction Derzeit nicht verfügbar
„Simple song #3“ aus „Ewige Jugend Seit 26. November im Kino
„Till it happens to you“ aus „The hunting ground Derzeit nicht verfügbar
„Writing’s on the wall“ aus „James Bond 007: Spectre Seit 5. November im Kino

Bester Ton

Mad Max: Fury Road Bei uns auf DVD und Blu-Ray
Der Marsianer – Rettet Mark Watney Erscheint am 18. Februar auf DVD und BluRay

Bereits für die Stadtbibliothek bestellt.

The Revenant – Der Rückkehrer Seit 6. Januar im Kino
Sicario Erscheint am 4. Februar auf DVD und BluRay

Bereits für die Stadtbibliothek bestellt.

Star Wars: Episode VII Seit 17. Dezember im Kino

Bester Tonschnitt

Bridge of spies Seit 26. November im Kino
Mad Max: Fury Road Bei uns auf DVD und Blu-Ray
Der Marsianer – Rettet Mark Watney Erscheint am 18. Februar auf DVD und BluRay

Bereits für die Stadtbibliothek bestellt.

The Revenant – Der Rückkehrer Seit 6. Januar im Kino
Star Wars: Episode VII Seit 17. Dezember im Kino

Bestes Szenenbild

Bridge of spies Seit 26. November im Kino
The danish Girl Seit 7. Januar im Kino
Mad Max: Fury Road Bei uns auf DVD und Blu-Ray
Der Marsianer – Rettet Mark Watney Erscheint am 18. Februar auf DVD und BluRay

Bereits für die Stadtbibliothek bestellt.

The Revenant – Der Rückkehrer Seit 6. Januar im Kino

Beste Kamera

Carol Seit 17. Dezember im Kino
The hateful 8 Ab 28. Januar im Kino
Mad Max: Fury Road Bei uns auf DVD und Blu-Ray
The Revenant – Der Rückkehrer Seit 6. Januar im Kino
Sicario Erscheint am 4. Februar auf DVD und BluRay

Bereits für die Stadtbibliothek bestellt.

Bestes Make-up und beste Frisuren

Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand Bei uns auf DVD und Blu-Ray
Mad Max: Fury Road Bei uns auf DVD und Blu-Ray
The Revenant – Der Rückkehrer Seit 6. Januar im Kino

Bestes Kostümdesign

Carol Seit 17. Dezember im Kino
Cinderella Bei uns auf DVD und Blu-Ray
The danish girl Seit 7. Januar im Kino
Mad Max: Fury Road Bei uns auf DVD und Blu-Ray
The Revenant – Der Rückkehrer Seit 6. Januar im Kino

Bester Schnitt

The big short Ab 14. Januar im Kino
Mad Max: Fury Road Bei uns auf DVD und Blu-Ray
The Revenant – Der Rückkehrer Seit 6. Januar im Kino
Spotlight Ab 25. Februar im Kino
Star Wars: Episode VII Seit 17. Dezember im Kino

Beste visuelle Effekte

Ex Machina Bei uns auf DVD und BluRay
Mad Max: Fury Road Bei uns auf DVD und Blu-Ray
Der Marsianer – Rettet Mark Watney Erscheint am 18. Februar auf DVD und BluRay

Bereits für die Stadtbibliothek bestellt.

The Revenant – Der Rückkehrer Seit 6. Januar im Kino
Star Wars: Episode VII Seit 17. Dezember im Kino

Bis zum 28. Februar ist noch Zeit und auch wenn nicht alle Filme rechtzeitig zu sehen sein werden, so kann die Liste ja vielleicht doch helfen, die ein oder andere Lücke zu füllen. Viel Spaß!

Weihnachtsfilm mit Bibliothekarin: „Ist das Leben nicht schön?“

22 Dez

Was wäre Weihnachten ohne Weihnachtsfilm im Fernsehen? Zum Beispiel der Klassiker „Ist das Leben nicht schön?“ von 1946. Zwar gewann er keinen Oscar, gilt aber trotzdem als einer der besten Filme der Filmgeschichte. ARD oder ZDF zeigten ihn immer zum Fest (zuletzt wenigsten nachts), aber diesmal läuft er nur im Bezahl-TV. Umsonst und dank YouTube könnt Ihr ihn gleich hier und in voller Länge sehen.

Bibliothekarinnen genießen die Tragikkomödie mit James Stewart und Donna Reed allerdings nur mit gemischten Gefühlen. Denn der Erfolg des Streifens von Regisseur Frank Capra prägte maßgeblich (und das leider bis heute) das Image ihres Berufsstandes.

 Zur Erinnerung kurz die Story: Kleinstadtbürger George Baily (James Stewart), ein Gutmensch wie er im Buche steht, erleidet ähnlich wie Hiob in der Bibel, schwerste Schicksalsschläge. Ausgerechnet am Heiligabend verlässt ihn der Lebensmut. Schutzengel Clarance (Henry Travers) verhindert seinen Selbstmord. Quasi therapeutisch erfüllt er Georges Wunsch, nie geboren worden zu sein. Dadurch erlebt George, was aus seinem sein Heimatstädtchen geworden wäre (ein nacktes Grauen), hätte es ihn und seine guten Taten nicht gegeben. Geläutert kehrt er ins reale Leben zurück und wird mit einem Happy Ending belohnt, das schwer auf die Tränendrüse drückt.

 In der Schlüsselszene des Films will er vom Engel erfahren, wie es seiner Ehefrau ergangen wäre? Diese Begegnung verläuft für ihn besonders niederschmetternd und ist der Wendepunkt der Story. Seine hübsche, lebensfroh blühende Mary (Donna Reed) hat sich in eine schwache ängstliche „alte Jungfer“ verwandelt, eine Bibliothekarin.  So sahen die Amerikaner 1946 die Frauen in diesem Beruf: unattraktiv, unverheiratet und unglücklich. Ohne George ist Mary ein lediges Nichts und in einer Bibliothek trifft sie keinen Mann fürs Leben.

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 Glücklicherweise hat sich inzwischen auch im Film das Bild der Bibliothekarin gewandelt. Aber die ständige Wiederholung dieses Films mit seiner extrem emotionalen Wirkung, ausgestrahlt für ein sentimental weihnachtlich gestimmtes Publikum, lässt doch Zweifel aufkommen, ob sich Klischees jemals ausrotten lassen. In diesem Fall zumindest nicht unbedingt bei jenen, die nie eine Bibliothek betreten.

gp

P.S.: Die kurze aber umso bedeutendere Szene mit Mary als Bibliothekarin beginnt ab 1:54 h/min. Zur ihrer Entschuldigung muss man natürlich sagen, dass jede Frau ähnlich reagieren würde. Schließlich wird sie von einem vermeintlich Irren aufgelauert, der behauptet, ihr Mann zu sein.

Bilder aus dem Film: Oben glückliche Ehefrau, unten unglückliche Bibliothekarin.

Kinostart: „Der Geschmack von Apfelkernen“ – Hannah Herzsprung als Bibliothekarin

26 Sep

1,5 Millionen verkaufte Exemplare, 2 Jahre auf der Spiegel-Bestsellerliste und Übersetzungen in 25 Sprachen… Mit ihrem Debütroman „Der Geschmack von Apfelkernen“ gelang der Autorin Katharina Hagena 2008 ein sensationeller Erfolg. Heute startet in den deutschen Kinos der gleichnamige Film.
Die Hauptrolle der Bibliothekarin Iris spielt die 32jährige Hannah Herzsprung. Obwohl die Geschichte (eine Familiensaga über drei Generationen) wenig mit dem Beruf der Protagonistin zu tun hat, lassen sich im Buch Bezüge zwischen der Welt der Bücher und dem Haus und Garten der Großmutter aufspüren. Über das Buch schrieb die ZEIT: „Es riecht nach Sommer, nach Äpfeln und Johannisbeeren.“
Iris, Bibliothekarin an der Freiburger Universitätsbibliothek, liebt besonders an ihrem Beruf: „das Aufstöbern vergessener Bücher, Bücher, die schon seit Hunderten von Jahren an ihrem Platz standen, wahrscheinlich noch nie gelesen worden waren, eine dicke Staubkruste im Schnitt, und die doch Millionen von ihren Nichtlesern überlebt hatten.“ Gleichwohl scheut sie die Berührung. „Wie die meisten Bibliotheksbücher rochen sie schlecht, das Gegenteil von frisch.“
Gern hatte Iris den Beruf gewählt, obwohl dieser sie vom Lesen abbrachte. „Erst hatte ich Germanistik studiert, aber bei den Seminararbeiten merkte ich, dass mir alles, was nach dem Bibliographieren kam, belanglos erschien. Kataloge, Schlagwortregister, Handbücher, Indizes hatten ihre eigene feine Schönheit, die sich beim flüchtigen Lesen ebenso wenig erschloss wie ein hermetisches Gedicht.“
So deutet der Roman gleich zu Beginn an, wie Iris sich ihrer Familiengeschichte nähern wird, durch Stöbern in Erinnerung und Vergessen, Sinnlichem und Übersinnlichem, Vergilbtem und Verstaubtem. Fans des Buches können gespannt sein, wie das im Film umgesetzt wird. Bibliothekarinnen werden Iris eventuell durch die berufliche Brille betrachten.
Und wir hier sind (allein aufgrund der Buchlektüre) froh, dass wir in einer öffentlichen statt einer wissenschaftlichen Bibliothek arbeiten. Also können und wollen wir nicht mitreden und bitte keine Rückschlüsse, sollte im Film eine Bibliothekskulisse auftauchen!

gp

Film-Premiere in der Zentralbibliothek

7 Dez

 Handzettel_Filmpremiere_Jürgen_Becker

Im Juli 2012 ist einer der „bedeutendsten Schriftsteller und Dichter der deutschen Gegenwartsliteratur“ (Kölner Stadt-Anzeiger) 80 Jahre alt geworden. Bewusst gibt Filmemacher Christoph Felder in seinem ca. 80-minütigen Porträt das Wort nur dem Schriftsteller selbst – bis auf kurze Ausschnitte der damals jungen Kollegen Grass, Johnson und Enzensberger (im „Zusammenhang mit der legendären „Gruppe 47″).

Die Zuschauer sollen sich selbst ein Bild machen. Der imposante Schwarzweiss-Dokumentarfilm ist auch ein erhellender Blick in die Befindlichkeiten des Nachkriegsdeutschland. Der Schriftsteller spricht über „die Hölle des Schweigens“, über „die Gedanken, Wörter und Sätze, die formuliert werden wollen“, den Prozess den das Schreiben an sich ausmacht. Wo der Kopf nicht immer weiß, was die schreibende Hand da eigentlich macht. Dies alles zeigt Felder in ruhigen und langen Einstellungen, beginnend mit dem legendären „Max Frisch-Fragebogen“, der Zeit mit dem Kollegen in New York, den fotografischen Eindrücken entlang des Broadway, seiner persönlichen Auseinandersetzung mit dem Leben und dem Hier und Jetzt. Ein Film, der sich die Zeit nimmt. Eine selten gewordene, authentische Nähe entsteht, die wohl auch jüngere Zuschauer ansprechen dürfte. 

Jürgen Becker erhielt u.a. den Preis der Gruppe 47, den Literaturpreis der Bayerischen Akademie der schönen Künste, das Villa Massimo Stipendium, den Bremer Literaturpreis, den Heinrich Böll Preis. 

Christoph Felder arbeitet seit 1986 als mehrfach ausgezeichneter Filmemacher u.a. für die ARD, das ZDF, für arte und 3sat.

 In der Hölle des Schweigens

Der Schriftsteller Jürgen Becker

Ein neuer Film von Christoph Felder

Deutschland 2012, ca. 80min., s/w, Regie: Christoph Felder, Produktion: CFF (www.cff-online.de), Verlag: Die Neue Sachlichkeit, Ch. Schroer

 

Öffentliche Erstaufführung

Mittwoch, 12.12.12, 19 Uhr

Zentralbibliothek, Josef-Haubrich-Hof 1, 50676 Köln

Eintritt: 5 Euro

 

Bei der Filmpremiere sind Jürgen Becker und Christoph Felder anwesend.