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Genießen mit natürlichen Zutaten

26 Mrz

Klingt erst mal nicht weiter spektakulär, aber wenn es dann auch noch vegan und glutenfrei sein darf?
Das Buch Gesund backen ist Liebe : Kuchen, Tartes und Brot aus natürlichen Zutaten von Veronika Pachala liefert tolle Rezeptideen dazu.

Buchcover, Copyright: Stadtbibliothek Köln

Buchcover: Gesund backen Copyright: Stadtbibliothek Köln

Kleines Genuss-Beispiel gefällig? Ausprobiert habe ich die Frühstückskekse:

Als Zutaten braucht man geschrotete Leinsamen, weiche Datteln, Kokosöl, glutenfreie Haferflocken und an Gewürzen Meersalz, Bourbonvanillepulver und Zimt.

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Die Grundzutaten. Copyright: Stadtbibliothek Köln.

Zuerst lässt man die Leinsamen 10 Minuten in Wasser quellen: 1 EL Leinsamen und 1 EL Wasser ersetzen hier das Ei, damit das Rezept vegan bleibt.
Währenddessen kann man die Datteln kleinschneiden und pürieren, je kleiner die Stücke werden, desto homogener wird die Masse am Ende.
Das Dattelmus wird dann mit allen anderen Zutaten vermengt. Die Masse ist ziemlich fest, deswegen am besten mit den Händen den Teig bearbeiten.

 

Insgesamt entstehen mit diesem Rezept etwa 16 Kekse, die von Hand oder mit einem Eisportionierer auf das mit Backpapier ausgelegte Backblech gesetzt werden. Anschließend kommt das Blech für 8-10 Minuten in den Backofen. Danach werden die Kekse abgedeckt mit einem weiteren Backpapier und nochmal 3 Minuten weiter gebacken.

 

Kekse im Ofen.

Kekse im Ofen. Copyright: Stadtbibliothek Köln.

Nachdem die Kekse fertig sind, lässt man sie auf dem Backpapier auskühlen, damit sie nicht brechen. Nach dem sie erkaltet sind, kann man fröhlich drauflos schnabulieren. Yummy!
Die Frühstückskekse sind einfach, natürlich und wirklich ziemlich lecker. Ist ja klar, dass die ratzfatz alle waren.

Weitere Rezeptideen aus dem Buch, die mir das Wasser im Mund zusammenlaufen haben lassen:

  • Nuss-Nougat-Crunch-Cremetorte
  • Weihnachtlicher Apfelkuchen
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Eine kleine Buch-Auswahl. Copyright: Stadtbibliothek Köln.

Dies ist nur ein Buch von vielen aus unserem Bestand, welches sich mit Clean Eating/Natürlich Essen o.ä. beschäftigt. In unserem Katalog könnt Ihr einfach mal mit folgenden Schlagwörtern stöbern:

  • Clean Eating
  • Natürlich Kochen
  • Pur genießen

… oder vorbeikommen und euch von unseren Kochbüchern mitreißen lassen!

fh

Backen ohne Mehl, einfach und unkonventionell

18 Okt

 

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Backen ohne Mehl – Kaffeeklatsch glutenfrei von Anja Donnermeyer

 

Ein Titel, der ohne Fachwörter wie Zöliakie daherkommt und den jeder aussprechen kann.

Es kennt wohl jeder von uns jemanden, der Zöliakie hat und somit kennt jeder jemanden der mindestens einmal im Jahr vor der Frage steht: Welchen Kuchen backe ich denn für Ihn/Sie und vor allem wie, wenn da gar kein Mehl rein darf?

Spannende Frage; beim Überfliegen des Buches konnte ich mir die meisten Kuchen tatsächlich nicht als funktionsfähig vorstellen… ein Tortenboden ohne Mehl… was ist denn dann da drin?!

Deshalb wollte ich dieses Buch austesten.
Als Test-Torten und -Kuchen habe ich folgende ausgesucht:

  • Zitronenquarkcreme auf Reiswaffelboden
  • Mandelkuchen

Die Torte mit der Zitronenquarkcreme geht überraschend fix. Der Boden schmeckt richtig gut. Wie Schoko-Puffreis. Nur weicher. Darüber kommt dann eine Quarkcreme mit Zitronensaft. Eine kleine Herausforderung war es für mich, die Gelatine zuzubereiten. Ich habe so etwas noch nie gemacht und in dem Rezept stand leider keine genaue Anleitung. Die Gelatine wird mit der Quarkcreme vermischt und festigt diese. Als ich die Suppe aus Creme und Gelatine aber auf den Tortenboden kippte, sah es noch lange nicht danach aus, als ob es jemals eine schnittfeste Creme würde. Aber eine Nacht im Kühlschrank brachte dann die Erkenntnis: Ja es klappt tatsächlich!

Der Kuchen ist noch einfacher zuzubereiten. Er wird mit Zimt veredelt, sodass man ihn auch durchaus zu Weihnachten backen könnte. Als Mehlersatz nimmt man hier die gemahlenen Mandeln. Zusammen mit Eiern, Puderzucker, Vanillezucker und Backpulver ergibt das später einen saftigen und lockeren Kuchen. Auf den abgekühlten Kuchen kommt noch die Kuvertüre. Mit der habe ich es wohl ein bisschen übertrieben, denn das Schneiden des Kuchens mit einer schokoladenharten Oberfläche und einem saftigen, weichen Kuchen darunter brachte ein zerkrümeltes Ergebnis auf den Teller. Was dem Geschmack natürlich keinen Abbruch tat.

 

Mein Fazit fällt also wieder ganz hervorragend aus, denn die Torte und der Kuchen waren wirklich sehr lecker und nicht schwer. Dazu gelernt habe ich auch wieder und weiß nun, wie man Gelatine macht bzw. dass man weiche Kuchen nicht mit einer dicken Kuvertüre überziehen sollte.

Beim Durchblättern habe ich natürlich noch weitere Alternativen als Mehlersatz entdeckt, wie Popcorn (Himbeer-Popcorn-Torte), Zwieback oder Vanillepuddingpulver (Joghurtcreme-Torte) für den Boden oder Haselnüsse im Teig.

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Dieses und andere Bücher zum Backen ohne Mehl findet ihr im Katalog, wenn ihr das Schlagwort „Glutenfrei“ eingebt. In der Zentralbibliothek steht ein Großteil der Rezepte ohne Mehl unter dem Standort „Wdm 3“.

fh