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Alles lecker! – Das Junge Buch für die Stadt (JBfdS)

19 Jun

Mmmmhhhh…das wird lecker!!!
Vom 01. – 06. Juli dreht sich bei uns alles um das Junge Buch für die Stadt: Alles lecker! und damit auch um viel Essen! Wir haben viele tolle Veranstaltungen dazu quer durch unsere Stadtteilbibliotheken und natürlich auch in der Zentralbibliothek.

Buchcover zu Alles lecker!

Alles Lecker! © Klett Kinderbuch.

Vorwort von Ines Dettmann zum Jungen Buch für die Stadt (JBfdS)

Auf geht es in die 2. Runde unserer Kölner Leseaktion „Junges Buch für die Stadt“. In diesem genialen Kindersachbuch Alles lecker! von Anke Kuhl und Alexandra Maxeiner dreht sich alles ums Essen: Es wird geschlemmt und geekelt, gewundert und gekostet.

Essen gehört zu unserem Alltag, es ist ein wichtiger und alltäglicher Teil unserer Kultur. Trotzdem wissen wir an vielen Stellen doch sehr wenig darüber. Nur 20 Prozent aller Menschen essen überhaupt mit Besteck. Und damit sind wir mitten im Thema: Warum tun wir das bloß? Oder noch besser gefragt: Warum essen wir das bloß?

Alles lecker! erklärt und zeigt – in schrägen Bildern werden Alltags- und Kulturgeschichten erzählt, die man in einem Rutsch vorlesen oder selbst lesen, aber auch häppchenweise genießen kann. So, wie man es gerne mag.
Ein Kinderbuch voller spannender Fakten, Geschichten und Bilder. Ein Buch, das vor allem Lust auf genießerische Vielfalt macht.

Unsere Gesellschaft verändert sich und wird immer vielfältiger. Umso mehr wir voneinander wissen, umso besser verstehen wir einander. Denn was wir essen, hängt immer davon ab, wo wir leben: in Mexiko Stinkekäfer, in China Hunde und in Kambodscha tatsächlich Vogelspinnen.
Von Tischmanieren bis zur Lebensmittelknappheit in armen Ländern wird kaum ein Thema ausgespart.

Wir freuen uns auf viele köstliche, anregende und vielfältige Aktionen rund um Alles lecker! und das Thema Essen.
Unsere Veranstaltungen und Anmeldemöglichkeiten zu Alles lecker! findet ihr hier:
http://www.stbib-koeln.de/Alleslecker

Weitere Informationen des Kölner Stadt-Anzeigers zum JBfdS findet ihr hier.

Das Junge Buch für die Stadt (JBfdS) ist eine gemeinsame Aktion von Kölner Stadt-Anzeiger, Junges Literaturhaus Köln und Stadtbibliothek Köln (1. Juli bis 6. Juli 2018).

Alle Kölner Institutionen sind eingeladen sich an der Aktion zu beteiligen.

Die Niederlande zu Gast in Köln

25 Mai

Die Internationalen Kinder- und Jugendbuchwochen feiern in diesem Jahr Jubiläum: Zum 20. Mal sind Autoren aus einem anderen Land zu Gast hier in Köln, um in Bibliotheken, Schulen und an öffentlichen Orten ihre Literatur in zweisprachigen Lesungen vorzutragen. Im Jubiläumsjahr haben wir uns wieder dem Land zugewandt, mit dem 1996 alles angefangen hat: Die Niederlande.

Eröffnet werden die Kinder- und Jugendbuchwochen am 25. Mai mit einer ganz besonderen Ausstellung: Unter dem Titel „Schau mich an“ werden im Museum für Angewandte Kunst Köln Illustrationen der flämischen Illustratorin Ingrid Godon und Kinderporträts des berühmten Kölner Fotografen August Sanders gezeigt, begleitet von Texten des niederländischen Autors Toon Tellegen.

Die Autorinnen und Autoren kommen zwischen dem 29. Mai und dem 12. Juni; unsere Bibliothek beteiligt sich mit Lesungen in acht Stadtteilbibliotheken. Wie immer gibt es auch ein begleitendes Kinoprogramm im jfc Medienzentrum sowie ein Theaterstück für Kinder im COMEDIA Theater. Letzteres ist auf Niederländisch mit einer kurzen deutschen Einführung. Es gibt zwei Aufführungen (am 29. und am 30. Mai).

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In der Kinderbücherei der Zentralbibliothek kann man sich ab heute in einer Sonderausstellung viele Bücher der eingeladenen Autorinnen und Autoren anschauen und ausleihen, und zwar auf Deutsch und Niederländisch! Außerdem findet man hier – sowie in allen Bibliotheken, in denen Lesungen stattfinden – die Programmhefte mit Autorenporträts und Informationen über Theater, Kino und Ausstellung zum Mitnehmen. Zusätzlich wird es in der Q-Thek einen Thementisch zum Thema „Flandern und Niederlande“ geben.

Die Veranstaltungsreihe ist eine Kooperation mit der SK-Stiftung Kultur.

(Waltraud Reeder-Dertnig)

Rosel von Melaten – Nikolaus Heidelbach in der Zentralbibliothek

17 Sep
Rosel von Melaten

Rosel von Melaten

Bedeutender Zeichner stellt aktuelles Buch mit Köln-Bezug vor

Der Samstag gilt in der Kölner Stadtbibliothek als beliebter Treffpunkt für die ganze Familie. Am kommenden Samstag, 19. September, 15 Uhr, stellt Nikolaus Heidelbach, einer der bedeutendsten Zeichner Deutschlands, in der Zentralbibliothek am Josef-Haubrich-Hof sein aktuelles Buch mit so skurrilem wie sympathischem Köln Bezug vor: „Rosel von Melaten“:

Schauerliche Dinge gehen vor sich in der großen Stadt. Drei Kinder kommen ums Leben und jedes Mal behauptet jemand, ein Mädchen in einem weißen Kleid und mit einer ro-ten Krawatte gesehen zu haben, das schreiend über dem Unglücksort schwebte. Eine Weile rätseln die Leute noch über das Mädchen, dann gerät es wieder in Vergessenheit. Nur Georg denkt weiter an die kleine weiße Gestalt und geht sie suchen – auf dem Friedhof von Melaten.

Nikolaus Heidelbach studierte Germanistik und Kunstgeschichte in Köln und Berlin. Heu-te lebt er mit Frau und zwei Kindern in Köln. Er gilt als einer der anerkannten und zu-gleich eigenwilligsten Zeichner und Illustratoren Deutschlands.

Die Veranstaltung, die sich an Jugendliche ab 12 Jahren und an Erwachsene richtet, findet in Kooperation mit der Buchhandlung Klaus Bittner statt. Der Eintritt ist frei.

Liebeserklärung

11 Feb

Aus der einen Richtung wird man einen verzückten Ausruf hören.

„Ohhh,…wie süüüüß!“

Von der anderen Richtung ertönt ein: „Ohhh, der ist aber niedlich“.

Die weibliche Stimmlage geht um einige Oktaven höher und die Augen fangen an zu strahlen. Solch eine Reaktion tritt häufig bei kleinen, süßen, pelzigen Tieren auf oder bei Kleinkindern.

In dem Fall handelt es sich aber um Ersteres.

Die Rede ist von Wombats!

Wie bitte was?

Wombats sind kleine pelzige Tiere aus Australien. Es handelt sich um höhlengrabende Pflanzenfresser, die aussehen wie Bären im Miniaturformat.

Mir ist dazu ein Bilderbuch mit dem Titel „Tagebuch eines Wombats“  von Jackie French und Bruce Whatley in die Hände gefallen. Das Buch ist schon 2005 erschienen, aber hat erst jetzt meine Aufmerksamkeit durch eine Neuauflage und Anschaffung in der Bibliothek erhalten.

Auf den wenigen Seiten bekommt man einen Einblick in das Leben der Wombats. Die knuffeligen Tierchen verbringen ihre Abendzeit mit 3 bis 8 Stunden Grasen und den Rest verschlafen sie vermutlich. Solch ein entspanntes Leben wird uns auf den ersten paar Seiten präsentiert.

Doch wer hat sich nicht schon mal die Frage gestellt. Wer erzieht eigentlich wen? Das Haustier das Herrchen/Frauchen oder umgekehrt?

Der Wombat weiß wie es funktioniert und wickelt den Menschen geschickt mit seiner tollpatschigen Art um den Finger.

Das Bilderbuch ist toll gezeichnet und bringt dem Betrachter das fremde Wesen ein Stück näher. Jeder der das Bilderbuch in der Hand hält muss schmunzeln, selbst die männliche Leserschaft.

Das Bilderbuch ist für jedes Alter geeignet und in dem kleinen handlichen Format auch gut zu verschenken. Es gibt zu diesem Buch auch eine Fortsetzung mit dem Titel „Tagebuch eines Babywombats“. Mir persönlich gefällt das erste Buch jedoch etwas besser.

TR

Bilderbücher über Wombats