Tag Archives: Köln

Mini Maker Faire: Die Maker – Teil 3

14 Okt

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Hier stellen wir euch die nächsten fünf Projekte vor, die auf unserer Mini Maker Faire zu bestaunen sein werden. Außerdem haben wir die Blogseite zur Faire ein bisschen ausgebaut. Schaut sie euch an!

Jukebox4Kids

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Foto: © Huy Do

Diese Jukebox ist ein kindgerechter MP3-Player für kleine Menschen ab zwei bis drei Jahren. Die Kiste wird mit RFID-Chips gesteuert, sodass sie technisch flexibel bleibt. Das Innenleben besteht aus Raspberry Pi, Arduino, STM32 Discovery-Board und mehr – das Team aus Rommerskirchen zeigt euch gerne, was drin steckt!

OpenAir Cologne

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Foto: © Marcel Belledin

Marcel Belledin aus Köln kommt mit einem Projekt des Internet of Things: OpenAir Cologne! Das ist ein Projekt, das Klimasensoren an verschiedenen Orten in Köln anbringen möchte. Wo und wie entstehen Schadstoffkonzentrationen in Köln? Wie verbreiten sie sich? Bringt euren eigenen Arduino mit oder benutzt Marcels Arduinos, um live Messergebnisse zu visualisieren!

In den Rechner -> In den Drucker -> In die Welt

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Foto: © Frank Mengel

Frank Mengel aus Köln ist ein guter Freund aus unserem Makerspace. Als Nutzer der ersten Stunde hat er schon verschiedene Robotermodelle am Rechner entworfen und Stück für Stück bei uns ausgedruckt – so auch die beiden Maschinen oben im Bild. Links das CAD-Modell, rechts das Ergebnis. Beeindruckend! Zur Mini Maker Faire bringt er seine Modelle mit und lässt sie auf die Menschheit los.

Bestellknopf

In Nürnberg ist man amazon um Lichtjahre voraus: Mit diesem Selbstbau-Bestellknopf könnt ihr verschiedene Produkte per Knopfdruck in eine Einkaufslisten-App hinzufügen. Am Stand könnt ihr euch das Projekt erklären lassen, selbst einen Knopf konstruieren und gegen Materialkosten mit nach Hause nehmen. DIY-Smart Home!

Musik für alle

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Foto: © Martin Simpson

Martin Simpson aus Köln lädt mit seinem Projekt zwischenmenschliche Interaktion auf eine musikalische Ebene. Ein Sensor nimmt eure Bewegungen auf und erzeugt daraus Bild und Ton – und sofern ihr darauf wiederum mit Bewegung reagiert, entsteht eine Feedbackschleife, ein audiovisueller Dialog zwischen Instrument und Publikum. Je mehr mitmachen, desto opulenter das Werk.

Nächste Woche geht’s weiter! 🙂

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Erste Mini Maker Faire Köln

27 Jun Köln_rundesIcon_neu

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Zentralbibliothek der Stadtbibliothek Köln

Samstag, 5. November 2016

10 bis 18 Uhr

Grund zur Freude: Wir holen das Erfolgskonzept der Maker Faire nach Köln – in die Bibliothek!

Ob Roboter, Handwerk, Upcycling, Steampunk, 3D-Druck, Quadrocopter, Wearables, Crafting oder etwas anderes zum Thema Making – eine Maker Faire bringt das alles unter einem Dach zusammen. Und sie lebt vom Engagement der Maker, denn sie ist ein Festival für Inspiration, Kreativität und Innovation.

Unsere Bibliothek wird sich an diesem Tag verwandeln. Auf jeder Etage halten spannende, bunte, kreative und vielleicht auch laute Projekte Einzug. (Die Möglichkeiten zur Medienausleihe bleiben aber unberührt.)

Der Eintritt ist kostenlos!

Für die Verpflegung konnten wir mehrere Kölner Foodtrucks gewinnen.

Die Maker Faire lebt von den Makern

Wenn ihr ein Projekt habt und es gerne bei der Maker Faire ausstellen möchtet: meldet euch an!

Call for Makers / Anmeldung

Beschreibt euer Projekt, teilt uns euren Platz- und Strombedarf mit und wir bringen euch unter. Wir brauchen eure Anmeldung bis zum 21. August. Noch sind ein paar Plätze frei. Die Anmeldung wurde bis zum 4. September verlängert!

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Wir veranstalten die Mini Maker Faire in Kooperation mit dem Heise-Verlag/Maker Media GmbH.

Alle Infos zur Mini Maker Faire Köln sammeln wir auf www.stbib-koeln.de/makerfaire

Power to the people!

Allerdings sind wir schon seit mehr als drei Jahren aktiv im Thema Making. Mit dem ersten Makerspace in einer deutschen Bibliothek vermitteln wir Medienkompetenz, ermächtigen Bürgerinnen und Bürger zur Selbstverwirklichung an Hard- und Software und – am allerwichtigsten – bringen Menschen zusammen. Denn das haben Bibliotheken sowieso schon immer gemacht.

Begleitet wird der Makerspace von einem Workshop-Programm, übrigens auch für Kinder. Wir entwickeln ihn stetig weiter und schaffen neue Hardware an – jüngst die HTC Vive sowie eine Overlock-Nähmaschine.

Falls ihr ein Thema habt, das euch besonders am Herzen liegt und das ihr in unserem Haus gerne als Workshop/Tech-Stammtisch/whatever sehen würdet: Sprecht uns gerne an!

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Wir haben’s! Alles rund ums Thema GPS

9 Jun
GPS, Karten, Radwandern, Wandern, Navigieren

Das Komplett-Paket zum Thema GPS

Wusstet ihr eigentlich, dass ihr hier in der Zentralbibliothek auch GPS-Navigationsgeräte ausleihen könnt?
Wir haben das Garmin Dakota 20 (3x) und das Garmin eTrex Venture HC (3x) auf der 1. Etage für euch zur Ausleihe bereitstehen. Genau auf dieser Etage findet ihr übrigens auch die Reiseführer (Signatur: M) oder Radwanderkarten, Stadtpläne, Landkarten, Wanderkarten und die Literatur rund um Köln und Umgebung (Signatur: N).
Mittlerweile beinhalten fast alle neuen Reiseführer, die ihr hier bei uns ausleihen könnt, entweder GPS-Tracks zum Download oder der Verlag bietet eine eigene App an, mit der ihr Zusatzinformationen oder GPS-Tracks abrufen und downloaden könnt.

Aber das ist noch nicht alles: an einem PC in der 1. Etage  („CD-ROM-Teststation“) könnt ihr euch GPS-Tracks direkt auf euer Navigationsgerät laden. Dazu haben wir auf dem PC mehrere Programme bereitgestellt, wie z.B. Garmin BaseCamp 425 oder den Tour Explorer 25 Deutschland V6.08, die euch beim Touren planen, erstellen und übertragen unterstützen. Zusätzlich befindet sich auf dem PC noch eine Liste mit nützlichen Internetadressen, auf denen neue Routen und Tracks kostenlos zur Verfügung gestellt werden.

Reiseführer mit GPS-Tracks

Hier siehst du eine klitzekleine Auswahl  unserer Reiseführer, die GPS-Tracks zum Download enthalten.

Bei Verlagen, die ihre eigene App gleich mit anbieten, habt ihr einmal den Reiseführer als Buch an sich und dazu eine App, in der Zusatzinformationen und Updates nach Redaktionsschluss angeboten werden. Meistens gibt es im Reiseführer einen Link oder einen QR-Code, der euch auf die jeweilige Seite des Verlags führt. Mit der App hat man dann Zugriff auf Kartenmaterial oder Routenführung. Aber auch ein Audiotrainer kann mit integriert sein, mit dem ihr die Sprache trainieren könnt.

Wenn ihr gerne eine Schulung zum Thema GPS besuchen möchtet, dann seid ihr hier gut aufgehoben: http://www.uncites.de/gps-geocaching/gps-seminare/. Dort bietet der Geologe Sven von Loga GPS-Schulungen an.

Die nächsten Termine zum Thema GPS hier in der Zentralbibliothek sind:
30.6. Kompass und Karte
14.7. Einführung GPS
11.8. GPS für Senioren
18.8. Open Street Map
29.9. Einführung GPS
13.10. Mein Garmin-GPS-Gerät kennenlernen
3.11. GPS für Senioren
Die Veranstaltungen finden in der Zentralbibliothek, 3. Etage, Raum 303 statt. Die Veranstaltung geht von 17:30 bis 19:30 Uhr. Der Preis beträgt 15 Euro. Die Teilnehmerzahl ist auf maximal 20 Personen beschränkt. Eine Anmeldung ist erforderlich und per E-Mail an mailbox@uncites.de oder über folgende Telefonnummer möglich: 0221 / 8609015.
Aktuelle Veranstaltungen der Stadtbibliothek Köln sind hier einsehbar:
http://www.stadt-koeln.de/leben-in-koeln/freizeit-natur-sport/veranstaltungskalender?num=10&veranstaltung_kategorie=59&to=20201231.

Dem Abenteuer Wandern steht nun nichts mehr im Wege, da die Tracks und Geräte sehr genau sind. Ob per Pedes oder mit dem Rad: ein Verirren wie Hänsel und Gretel ohne die Brotkrümelspur ist mit einem Navigationsgerät quasi ausgeschlossen!

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Sanierung Zentralbibliothek: Sieger steht fest

3 Jun

Der Sieger des innenarchitektonischen Wettbewerbs zur Sanierung der Zentralbibliothek am Neumarkt steht fest! Geplanter Beginn: 2018!

Am Mittwoch hat das Preisgericht Platz 1 bis 3 vergeben:

  1. Preis: UKW Innenarchitekten GbR, Krefeld
  2. Preis: Marina Stankovic Architekten BDA, Berlin
  3. Preis: Mecanoo International, NL-Delft

Vorgestellt wurden die prämierten Entwürfe am Mittwoch durch die Kulturdezernentin Susanne Laugwitz-Aulbach, die Betriebsleiterin der Gebäudewirtschaft Petra Rinnenburger und die Direktorin der Stadtbibliothek Dr. Hannelore Vogt im Forum der VHS im Rautenstrauch-Joest-Museum.

Nachdem schon im Jahr 2008 umfangreiche Sanierungsarbeiten stattfanden und weitere notwendige Maßnahmen erforderlich sind (insbesondere auch Eingriffe in die Gebäudesubstanz) wurde der Wettbewerb im Oktober 2015 europaweit von der Stadt Köln ausgeschrieben. In einem Auswahlverfahren hatten sich 18 Innenarchitektur-/ Architekturbüros unter dem Jury-Vorsitz des Münchner Architekten Prof. Andreas Meck qualifiziert. Besonders wichtig war (neben dem qualitätsvollen und zeitgemäßen Umbau) die Interaktion, Kooperation und Kommunikation mit den Nutzerinnen und Nutzern darzustellen.

Nach einer Vernissage am Donnerstag, 23. Juni (Beginn 18 Uhr), bei der Jurymitglieder sowie die Preisträgerbüros anwesend sein werden und für Fragen rund um die Ausstellung zur Verfügung stehen, werden vom 24. Juni bis 9. Juli 2016 die ersten drei Siegerentwürfe im Erdgeschoss der Zentralbibliothek zu besichtigen sein.

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Stadtbibliothek Köln startet eigene Dating-Plattform

1 Apr

Bibliotheken sind – das wird man ja nicht müde zu erwähnen – nicht bloß ein Container von Büchern, CDs und DVDs, sondern auch ein Ort der Begegnung. Schon immer gewesen.

Und wo sich begegnet wird, da wird sich auch verliebt. So zumindest Theorie und Praxis der Menschheitsgeschichte. Wir wären aber nicht die Stadtbibliothek Köln, wenn wir nicht auch in der Zwischenmenschlichkeit progressiv denken würden. Die Medienkulturen der Gegenwart machen es vor: Partner finden wir heute nicht mehr beim Tanzcafé oder im Darkroom, sondern medial und von Algorithmen gestützt. Schon mal was von Tinder gehört?

Viele Dating-Plattformen bauen aus den ihnen zur Verfügung stehenden Daten Profile von Personen und gleichen diese mit den Profilen anderer Personen ab – werden dabei gemeinsame Interessen oder Vorlieben entdeckt, schlägt die Plattform vor, Kontakt miteinander aufzunehmen. Über den Rest entscheiden dann die Pheromone.

Was haben wir also?

  1. Wir sind eine Bibliothek und verbinden Menschen. Naturgemäß.
  2. Wir können Algorithmen programmieren.
  3. Wir besitzen Daten über das Lese- und Ausleihverhalten unserer Nutzerinnen und Nutzer.

Was hindert uns also daran, eine eigene Dating-Plattform bereitzustellen? Genau: Gar nichts.

Darum kündigen wir mit Stolz den Launch unserer eigenen Dating-Plattform für den 1. Juni 2016 an.

Die Plattform

Sie wird automatisch an jedes bestehende Nutzerkonto angegliedert und findet sich als neuer Menupunkt im Konto (Klick zum Vergrößern).

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Die grüne Markierung zeigt den Ort der neuen Plattform.

Im Screenshot oben sieht man, wo in der Konto-Übersicht der Link zur Plattform steht. Mit einem Klick darauf kann man zunächst das Suchprofil erstellen. Wir erläutern die Funktionen hier im Einzelnen:

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Übersicht der Dating-Plattform.

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  • Matching: aktiviert oder deaktiviert. Sofern das Matching aktiviert ist, werden regelmäßig passende Parterinnen oder Partner (sog. „Matches“) gemäß des Such-Profils vorgeschlagen. Wenn das Matching nicht aktiviert ist, werden keine Vorschläge gemacht (und man wird auch niemandem vorgeschlagen) – man ist sozusagen nicht auf Partnersuche.

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  • Geschlecht: männlich oder weiblich oder egal. Hier gibt man das Geschlecht an, über das die Vorschläge verfügen sollen.

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  • Alter: X bis X Jahre. Für die Altersspanne. Wer das Alter exakt vorgeben möchte, kann z.B. „32 bis 32“ eingeben. Achtung: Zahlenwerte unter 18 werden vom System nicht akzeptiert.

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  • Wohnort: Köln. Da wir starken Ortsbezug haben, ist mit Köln der Standort der Zentralbibliothek plus ein Radius von 5 Kilometern gemeint. Zulässige Eingaben sind außerdem die entsprechenden Stadtteilbibliotheken (z.B. Ehrenfeld, Bocklemünd, Kalk usw.), deren Radius dann ihrerseits 5 Kilometer beträgt. Kölns Umland (z.B. Bergisch Gladbach oder Hürth) wird auch erfasst, allerdings ist mit zunehmender Entfernung zu Köln auch mit weniger Vorschlägen zu rechnen.

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  • Matching-Kriterium: Buchgeschmack oder Filmgeschmack oder Musikgeschmack. Mit dieser Funktion wählt man aus, anhand welcher Medienart das System nach möglichen Partnerinnen oder Partnern sucht. Wer vornehmlich Filme sieht und weniger Bücher liest, wird mit Filmgeschmack passendere Vorschläge bekommen.

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  • Profil anwenden speichert das Suchprofil.

Matching

Unter dem Suchprofil befindet sich die Matching-Liste. Sie wird bei einem neuen Bibliothekskonto leer sein und sich im Laufe der Zeit mit immer passenderen Vorschlägen/Matches füllen. Unser Testkonto von Otto Krüger hat bereits den ersten Match: Petra Hillerbrand. Otto kann im Match nun die Eckdaten von Petra einsehen: Alter und Postleitzahl. Die Matches sind beidseitig, d.h. auch Petra wird Otto als Match vorgeschlagen. Wichtiger sind jedoch die Matching-Titel – das sind diejenigen Bibliotheksbestände, die von beiden verbucht wurden. Beiden gefällt offenbar das Buch Ziemlich beste Freunde, beide interessieren sich für Lissabon und Esoterik-Bücher (Zauber der Naturreiche).

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Petra Hillerbrand ist ein Match.

Otto hat nun verschiedene Optionen:

  • Als hot markieren. Wenn Otto an Petra interessiert ist, kann er sie als hot (Deutsch: heiß) markieren. Wenn Petra ihrerseits Otto als hot markiert (also beide sich gegenseitig hot finden), wird die zweite Funktion freigeschaltet:
  • Kontakt aufnehmen. Dieser Button ist noch ausgegraut, weil noch keine gegenseitige Hot-Markierung stattgefunden hat. Sobald sich beide gegenseitig attraktiv finden, können sie Kontakt miteinander aufnehmen und Textnachrichten austauschen. Gesprächsthemen werden von den Matching-Titeln angeregt.
  • Auf Merkliste setzen. Wenn sich Otto noch nicht entscheiden möchte, ob er Petra als hot markiert oder nicht, kann er sie auf seine Merkliste setzen und sie so später noch einmal leicht finden (analog zur Merkliste für Medien im Katalog).
  • Löschen. Petra wird von der Matching-Liste entfernt. Petra wird dies nicht mitgeteilt.
  • Alle als hot markieren. Mit dieser Funktion wird die gesamte Matching-Liste als hot markiert. Die Matching-Liste fasst maximal 20 Matches.

Wir sind gespannt, was passiert. Am 1. Juni startet die Plattform in jedem Nutzerkonto, allerdings ist die Matching-Funktion standardmäßig ausgeschaltet. Erste interne Beta-Tests haben schon einige vielversprechende Anbandelungen ergeben!

In diesem Sinne: Spread the love! Der Frühling kommt!

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EDIT: Ihr werdet es schon vermutet haben: Nach dem Einsatz von Google Glass 2014 und dem Transport von Medien per Quadrokopter 2015 war die Dating-Plattform unser Aprilscherz 2016.

In unserem Online-Katalog könnt ihr aber weiterhin in unserem Medienangebot recherchieren, Titel vormerken und Leihfristen verlängern! Und das Verlieben funktioniert immer noch ganz altmodisch am Regal: in der Zentralbibliothek, den 11 Zweigstellen, 2 minibibs und im Bücherbus. 😉

Service-Innovation: LAT-EX – Medien per Drohne

1 Apr

Jeder kennt das: der Feierabend oder das Wochenende naht und zum Freizeit-Glück fehlen noch die Medien aus der Stadtbibliothek. Aber jetzt noch mal durch die Stadt quälen, um an den begehrten Stoff zu kommen? Mancher überlegt sich das zweimal.  Derweil haben wir die Lösung für dieses Problem gefunden:

Wer den aktuellen Stand des Drohnen-Frachtverkehrs verfolgt (sei es in den USA oder an der Nordseeküste), erkennt das große Potential der neuen Transportmethode. Die wendigen und flexiblen Flugkörper schlagen sämtliche anderen Liefer-Optionen, was Geschwindigkeit und Punktgenauigkeit von Start und Ziel betrifft.

Aus diesem Grund ist die Stadtbibliothek Köln heute besonders stolz, ihren Start ins Drohnen-Zeitalter bekannt zu geben. Eine kleine hoch motivierte Tech-Unit des Hauses stemmte in den letzten Monaten die Herkulesaufgabe: Galt es doch als weltweit erste Bibliothek einen Leihverkehr durch die Luft zu realisieren. Frei nach dem Motto:

The sky is the limit

In einem langwierigen Einigungsprozess mit den Behörden, der Luftaufsicht und dem ortsansässigen Flughafen gelang es uns schließlich, die notwendigen Genehmigungen einzuholen. Bei der Beschaffung der Flitzer achteten wir auf die spezifischen Anforderungen unserer Medien. Vier Drohnen stehen jetzt zur Verfügung: Vom wendigen „Bee Speeder“ für leichte CDs und DVDs, über zwei „Quadrocopter Air Dogs“ für normale Bücher bis zum „Sky Bull“ für schwere Kunstbände.

Anfang Juli heißt es lift off für das Projekt LAT-EX. Das steht für Library Air Transportation-Express. Im Video oben haben wir die entscheidenden Abläufe zusammengefasst.

Und so wird es funktionieren:

Telefonisch nehmen wir die Bestellung entgegen. Sofern Sie vom Smartphone aus abgesetzt wird, empfangen wir danach die GPS-Daten, sodass wir den genauen Standort des Lesers kennen. Ein Mitarbeiter sucht die Medien im Haus zusammen und schickt sie per interner Logistik an den UAV-Beauftragten.

Dieser bestückt die Drohne, die inzwischen mit den Standortdaten gefüttert wurde. Die Route berechnet der Bordcomputer – und schon geht’s los. Je nach Auslastung kann die Drohne mehrere Ziele im Kölner Stadtgebiet anfliegen, bevor sie zur Zentrale zurückkehrt. Zur Zeit funktioniert jedoch nur die Ausleihe von Medien – die Rückgabe wird wahrscheinlich ab Herbst 2015 zur Verfügung stehen.

gp & sa

P.S.:  Wer sich für den Service interessieren, kann sich ab sofort bei unserem Kundenservice registrieren lassen. Einfach eine Mail mit der Mitgliedsnummer an:  kundenservice@stbib-koeln.de

Dort erfährt man auch, was der Spaß kostet, aber keine Bange, es wird nach Gewicht abgerechnet.

Alle Jahre wieder in Neubrück…

28 Nov

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… kommt unser obligatorisches Weihnachtsfenster. Für Neubrück ein wahres Highlight! Die Kinder drücken sich die Nasen platt, fast wie in Köln vor dem Steiff-Fenster vom Kaufhof. Und auch die Erwachsenen haben Spass an diesem Lichterglanz.
Wir sind halt eine „Wald -und Wiesenbibliothek“ am Rande der Stadt, klein, aber dennoch fein Wir freuen uns auf Euren Besuch! (StB Neubrück)