Tag Archives: Köln

Alle Jahre wieder in Neubrück…

28 Nov

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… kommt unser obligatorisches Weihnachtsfenster. Für Neubrück ein wahres Highlight! Die Kinder drücken sich die Nasen platt, fast wie in Köln vor dem Steiff-Fenster vom Kaufhof. Und auch die Erwachsenen haben Spass an diesem Lichterglanz.
Wir sind halt eine „Wald -und Wiesenbibliothek“ am Rande der Stadt, klein, aber dennoch fein Wir freuen uns auf Euren Besuch! (StB Neubrück)

Skulpturen im Innenhof der Stadtteilbibliothek Kalk!

24 Sep

Im Rahmen von „Kalk-Kunst 2014“ sind seit dem 19.09. 2014 zahlreiche Skulpturen des Landschafts-Architekten Dr. Paul Seitz in unserem Innenhof ausgestellt. Die Kunstwerke wurden aus Sandstein, Lahn- und Eifel-Marmor (Traventin), Granit, Quarz und Schiefer geschaffen.

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Natursteine sind die geheimnisvollsten, aber auch faszinierensten Werkstoffe der bildenden Kunst.

Sie beeindrucken vor allem durch ihre klare natürliche Formensprache.

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Der Künstler, Dr. P. Seitz ist am Montag, den 06. Oktober 2014 um 17 Uhr persönlich in der Bibliothek anwesend.

Kr / An

Zweite Minibib eröffnet

2 Apr

Kinder besangen sie, der Bürgermeister lobte sie und der Förderverein eröffnete sie…

Die zweite Minibib der Stadtbibliothek ging im Rechtsrheinischen an den Start. Und das einem ganz besonderen Ort. Im denkmalgeschützten Wasserturm der früheren Chemischen Fabrik Kalk. Quasi als Gegenstück zur ersten Minibib im Stadtgarten. Was beide verbindet ist ist originelle Architektur. Einerseits avantgardistisches Ambiente , andererseits originelle Historie. Der Förderverein betrachtet den neuen Standort als ideal, um dort Leseförderung auf breiter Ebene zu betreiben. Große Unterstützung kam vom Einkaufszentrum Köln Arcaden, dem jetzigen Eigentümer des Turms.

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So freute sich Stadtbibliotheksdirektorin Dr. Hannelore Vogt über die Eröffnung durch den Förderverein. Bezirksbürgermeister Markus Thiele würdigte den kulturellen Gewinn für den Stadtteil und Fördervereinsvorsitzender Anton Bausinger das kreative Miteinander aller Beteiligten.

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Prasselnden Applaus gab es bei der Eröffnung für die Kinder der Grüneberg-Grundschule. Mit ihren Lehrerinnen Veronika Franken und Barbara Westermeyer hatten sie ein Lied einstudiert, dessen Text (zu kölscher Melodie) sich eigens auf die Minibib bezog. „Loss mer lese“ lautete der Song und im Refrain hieß es: „mer lese all die Bücher, he em Wasserturm, medden in unser’m Veedel“.

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Dann stiegen Luftballons für den jüngsten Sympathieträger der Stadtbibliothek in den Kalker Himmel und für die Gäste wurden erste Führungen durch die Minibib angeboten.

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Öffnungszeiten der Minibib im Wasserturm:

Montag bis Freitag, 14 bis 17 Uhr
Samstag, 12 bis 15 Uhr

Das Projekt wird ehrenamtlich betreut, die Ausleihe erfolgt völlig unbürokratisch, ohne Anmeldung darf jeder darf ein Buch für 2 Wochen ausleihen.

 

Bilder:
1.  Der alte Wasserturm an den Köln Arcaden
2. Eröffnung, von links: Anton Bausinger, Vorsitzender des Fördervereins der Stadtbibliothek Köln, Dr. Hannelore Vogt und Bezirksbürgermeister Markus Thiele.
3. Die Schulklasse der Grüneberg-Schule
4. Die neue Minibib von innen

 

3 neue Navigationsgeräte zum Ausleihen in der Zentralbibliothek

4 Feb

Ab sofort sind 3 Garmin Dakota 20 zum Ausleihen da.

Vorinstalliert sind die Feierabendtouren Köln, Band 2 von Steffi Machnik und auszugsweise die Freizeitkarte Deutschland.

Die Feierabendtouren sind in Buchform bei der Ausleihe mit dabei.

 Garmin Dakota 20

Garmin Dakota 20

Es besteht die Möglichkeit OSM (OpenStreetMap)-Karten aller Länder abzuspeichern (Micro-SD-Speicherkartenplatz), entweder zuhause oder am PC (CD-ROM-Teststation) auf der 1. Etage der Zentralbibliothek. Auch weitere Touren sind hier mit entsprechender Software zu planen und im gpx-Format auf das Navigationsgerät herunterzuladen.

Außerdem sind digitale Wander- oder Radtourvorschläge aus unseren entleihbaren Reiseführern zu übertragen.

Der nächste Urlaub oder Kurzausflug in die nähere Umgebung kann nun technisch unterstützt per Navigationsgerät erfolgen!

Übrigens die nächste GPS-Schulung mit dem Geologen Sven von Loga findet am Donnerstag, den 13.2. in der Zentralbibliothek statt.

eda

Druckfrisch: Neue Schriftenreihe unserer Literaturarchive

18 Dez

Logo LiK-Archiv Köln

Erster Band der neuen Schriftenreihe der Literaturarchive der Stadtbibliothek:

„In der Stadt, wo du lebst – Hans Bender in Köln“

Eine neue Schriftenreihe gewährt Einblick in die Schätze des Literatur-in-Köln-Archivs (LiK) und des Heinrich-Böll-Archivs der Kölner Stadtbibliothek und ehrt mit dem ersten Band einen der bedeutendsten Kölner Autoren und Herausgeber, Hans Bender. Die beiden einzigartigen Literaturarchive dokumentieren seit vielen Jahren das facettenreiche literarische Leben und bewahren das ‚literarische Gedächtnis’ der Stadt Köln. Zahlreiche international bedeutende Schriftsteller wie Jürgen Becker, Heinrich Böll, Rolf Dieter Brinkmann, Hilde Domin, Irmgard Keun und Dieter Wellershoff sind hier vertreten. Bereits in den 1970er Jahren trat das LiK-Archiv mit einem Publikationsorgan an die Öffentlichkeit, um Kölner Autoren und Autorinnen vorzustellen.

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Der graue Einband erinnert an Archivboxen. Durch die Ausstanzung „lik“ entsteht der Eindruck, man könne in das Buchinnere und gleichzeitig auch in die Bestände unserer Archive blicken.

Hans Bender lebt und arbeitet seit über 50 Jahren in Köln, von hier aus betrieb er bis 1980 die redaktionelle Arbeit der Zeitschrift „Akzente“, die bis heute zu den renommiertesten deutschen Literaturzeitschriften zählt. Durch die Herausgabe von Anthologien hat sich Bender um die Förderung neuer Dichtung verdient gemacht. Sein erstaunliches Gespür für schriftstellerische Qualität verhalf vielen noch unbekannten Autoren auf das literarische Parkett. Bender und Köln gehören seit mehr als einem halben Jahrhundert untrennbar zusammen. Die Stadt hinterließ Spuren im Werk des Autors und umgekehrt.

Der erste Band der neuen Schriftenreihe möchte diese Spuren sichtbar machen und die poetischen Reflexionen des Autors über die Rheinmetropole dokumentieren. Benders Texte laden gleichzeitig zu einem imaginären Spaziergang ein, sie bieten dem Lesepublikum damit auch Anlass, den Autor auf seinen Ausflügen durch die Stadt zu begleiten. Neugierig durchstreifte Bender die Straßen Kölns, besichtigte die romanischen Kirchen, die Museen, beschrieb das kulturelle und gesellschaftliche Leben und gab Einblick in den Prozess des Schreibens im privaten Domizil.

Dr. Gabriele Ewenz, Leiterin der Archive, betreut die neue Schriftenreihe namens „lik“. Die Stadtbibliothek freut sich, mit dem Verlag der Buchhandlung Klaus Bittner einen engagierten Partner für das Erscheinen der Publikation an der Seite zu haben.

„In der Stadt, wo du lebst – Hans Bender in Köln“, hrsg. von der Stadtbibliothek Köln, ausgewählt, zusammengestellt und bearbeitet von Dr. Gabriele Ewenz, Verlag der Buchhandlung Klaus Bittner, Köln 2013, ISBN 978-3-926397-16-4, Preis: 16,80 Euro, erhältlich direkt in der Buchhandlung Klaus Bittner oder über den Buchhandel.

Das fehlende Puzzlestück: unser neuer Digitizer

6 Dez

Die Technologie des 3D-Drucks erlaubt es, digitale Dateien in physische Objekte zu verwandeln. Damit arbeiten wir schon länger und das Interesse daran ist seit Februar 2013 ungebrochen. Der Übergang zwischen dinglich und digital lässt sich aber auch in der anderen Richtung vollziehen: vom Objekt zur digitalen Datei.

Interessanterweise ist diese Umkehrung eines der häufigsten Themen, denen wir uns bei der Präsentation des 3D-Druckers stellen. Das äußert sich dann in Fragen wie

 „… und wie komme ich jetzt an so ein 3D-Modell?“

oder

 „Kann ich meine Kaffetasse theoretisch auch einscannen?“

Die Antwort darauf können wir nicht nur begeistert bejahen, sondern jetzt auch auf den entsprechenden 3D-Scanner zeigen. Gestern haben wir den MakerBot Digitizer der Presse vorgeführt. Das Gerät kostet rund 1.400 Euro und scannt mittels einer Kamera und zwei Lasern Objekte ein, d.h. es generiert eine Punktewolke, die dann von einem Algorithmus zu einem 3D-Modell umberechnet wird, das wiederum ausgedruckt oder mit den gängigen CAD-Programmen bearbeitet werden kann. Es richtet sich ausdrücklich an Designer, Pioniere, experimentierfreudige Maker und early adopter – ist also bei uns genau richtig.

Im Vorfeld der Pressekonferenz haben wir schon eifrig herumexperimentiert und alles mögliche (und unmögliche) eingescannt. Wir haben gelernt, dass die Beschaffenheit des Objekts sehr maßgeblich für einen gelungenen Scan ist. Ding zu dunkel? Schwierig. Stofftier? Umrisse zu unklar. Ding durchsichtig oder reflektierend? Fast unmöglich.

Aber eben nur fast. Als Maker und Pionier lässt man sich von technischen Einschränkungen nicht abschrecken, sondern herausfordern. Eine günstige Lichtsituation (kein Tageslicht, keine Lichtquelle in die Kamera des Scanners) hilft dabei enorm – und dann kann man das zu scannende Objekt ja noch anpassen. Es gibt z.B. ein spezielles weißes Spray, das man auf einen zu dunklen Gegenstand aufsprühen und später wieder entfernen kann. Andere arbeiten mit Maismehl – oder Babypuder. Kleine Objekte stellt man einfach auf ein Podest, geometrisch schwierige Figuren scannt man mehrfach ein, die Software fügt es dann zu einem Modell zusammen.

Allerdings müssen wir ehrlich sein: Der Digitizer ist kein Ding-Kopierer. Kein Gerät, das exakte Duplikate von Gegenständen herstellt. Das ist – noch – Science-Fiction (aber das war 3D-Druck auch mal). Technisches Potenzial und menschliche Kreativität führen dann aber doch zu gelungenen Ergebnissen. So sind die Modelle eine zeitsparende Grundlage für 3D-Designer und es ist schlichtweg erstaunlich, dem „Internet der Dinge“ und der fortschreitenden Verschränkung von digitaler und physischer Sphäre zuzusehen.

Der Digitizer ergänzt ab sofort unser Equipment im Makerspace auf der 4. Etage. Ihr könnt ihn (Edit 17.3.14: samstags von 10-15 Uhr) während unserer Öffnungszeiten eigenverantwortlich nutzen und mit ihm experimentieren.

 sa

Presseresonanz

http://www.koeln.de/koeln/3d-scanner-stadtbibliothek-makerspace-drucker_785675.html

http://www.report-k.de/Koeln/Lokales/Zentralbibliothek-mit-neuem-3D-Scanner-26535

http://www.rundschau-online.de/koeln/3-d-scanner-angebot-fuer-bastler-und-macher,15185496,25537910.html

http://www.welt.de/print/welt_kompakt/koeln/article122616604/In-der-Stadtbibliothek-kann-jetzt-3-D-gescannt-werden.html

Heute wäre Christa Päffgen 75 Jahre alt geworden

16 Okt

„Eisige deutsche Schönheit“,  „germanische Walküre“  „geisterhafte Erscheinung“, „geheimnisvoll düster“, „Göttin aus Walhalla„.

Wohl kaum eine Künstlerin der Pop-Geschichte hat die Phantasien so bewegt wie Nico (gebürtige Christa Päffgen). Und von allem, was über sie erzählt und geschrieben wurde, stimmt vermutlich nur ein nichtbezifferbarer Bruchteil.

Selbst zu ihrer Geburt gibt es widersprüchliche Angaben. Das renommierte Munzinger-Archiv (auf das wir uns immer gerne verlassen), gibt als Datum und Ort an: „15. März 1940 Budapest (n.a.A. 15. März 1943 Budapest )“.

 Die meisten Quellen sehen sie jedoch als gebürtige Kölnerin, und zwar heute vor 75 Jahren († 18. Juli 1988). Ihren Nachnamen erhielt sie vom Vater. Dieser stammte (zumindest für Ortsansässige zweifelsfrei) aus der berühmten Brauerei-Familie. Nico selbst trug durch ihre Erzählungen dazu bei, jeden biographischen Versuch in die Irre zu leiten. Hinzu kam, dass sie in ihrem Herkunftsland nie so populär wurde, wie in den USA, Frankreich und England.

Aber vieles spricht für diesen Nenner:

 sie sah umwerfend aus und machte Karriere als internationales Supermodel;

sie konnte nicht schauspielern, trotzdem war Fellini von ihr fasziniert;

sie konnte nicht singen, aber ihre Stimme schlug alle in den Bann!

Ungeachtet aller Widersprüchlichkeiten: Nico ist gebürtige Kölnerin. Gewürdigt wurde das 2007 mit einer Film-Retrospektive bei der Cologne Conference. Und das Kölner Museum für Angewandte Kunst widmete ihr 70 Jahre nach ihrer Geburt erstmals eine vielbeachtete multimediale Schau (Oktober 2008 – Februar 2009), die Mode, Film und Musik Nicos zeigte.

gp

Bücher über Nico in unserem Bestand:

Axel von Cossart: Kult um Nico. 1995.

James Young: Nico – Reise in die Finsternis: die letzten Jahre einer Rocklegende. 1992.

Musik-CDs im Katalog  unter „Velvet Underground“ und „Nico“.