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Günstige Urlaubslektüre

3 Aug

Für viele Menschen bedeutet Urlaub auch, endlich mal wieder Zeit für ausgedehnte Lektüre zu haben. Also her mit den guten Büchern! Ihr habt viele Möglichkeiten und müsst nur auswählen, was für eure Bedürfnisse am besten passt. Schauen wir uns doch mal an, wie ihr euren Lesehunger stillen könnt.

Erstens: Ihr gehört zur Haptik-Fraktion und wollt auf jeden Fall Papier in der Hand haben.

Bücherregal

Regale voll mit Büchern. Copyright: Stadtbibliothek Köln.

 

Wenn euer Budget nicht begrenzt ist, könnt ihr natürlich kaufen, was ihr wollt. Selbst gekaufte Bücher müssen nicht dringend mit Vorsicht behandelt werden, sondern dürfen auch mal Wasserspritzer oder Eselsohren abbekommen. Im Koffer nehmen sie aber Platz weg, vor allem, wenn man sich nicht recht entscheiden kann.

Mit geliehenen Büchern aus der Bibliothek umgeht ihr finanzielle Limitierungen, der Bibliotheksausweis lässt euch bis zu 25 Teile ausleihen, egal ob Buch oder Hörbuch. So lassen sich auch längere Autofahrten überstehen. Falls ihr mit der Leihfrist nicht hinkommt, könnt ihr auch von unterwegs online verlängern – oder uns eine nette Postkarte schreiben 🙂 Aber Vorsicht: Bibliotheksmitarbeiter quengeln schon mal, wenn das Buch ein Bad im Meer genommen hat. Und ein verlorenes oder in der Ferne vergessenes Buch müsst ihr ersetzen.

Die immer noch billige, aber robuste Alternative sind die von uns ausgemusterten Bücher im Antiquariat, die ihr günstig erstehen könnt. Die kann man im Hotel oder Flugzeug liegen lassen (auch wenn sie manchmal zurückkommen), und niemand meckert über Kleckse und Risse. Lesen und wegwerfen, das ist das Motto. Im Buchverkauf jedoch etwas zu finden, das auch als Urlaubslektüre willkommen ist, ist eher Glückssache.

Zweitens: Ihr seid glückliche Besitzer eines E-Book-Readers und wollt ihn auch benutzen.

Schlafende Tolinos

E-Reader aufladen nicht vergessen! Copyright: Stadtbibliothek Köln.

 

Der E-Reader ist für die Ferien natürlich schon sehr praktisch. Das kleine Gerät fasst viele Bücher, ist leicht und passt in jeden Koffer. Man kann ihn mit Büchern füllen und entscheidet erst im Urlaub, was man wirklich lesen will.

Auch hier ist es praktisch, wenn man über einen Bibliotheksausweis verfügt und damit die E-Ausleihe nutzen kann. Manchmal muss man auch hier einen gewünschten Titel rechtzeitig vormerken, damit er rechtzeitig runtergeladen werden kann. Eine WLAN-Verbindung ist eigentlich nur beim Downloaden nötig, so dass man den E-Reader auch auf einsamen Inseln oder in den Bergen nutzen kann – es sei denn, man möchte neue Titel laden. Und wehe, man hat das Ladegerät vergessen … wobei viele E-Reader richtig lange durchhalten.

Wer selbst E-Books kaufen will, der kann auch hier aufs Geld achten. Viele Online-Buchhändler bieten neben dem regulären Sortiment auch Schnäppchen an, z.B. Leseproben von bekannten Autoren oder auch gemeinfreie Bücher. Das sind kostenlose Werke, deren Autor bereits seit mehr als 70 Jahren tot ist. Ihr findet diese gemeinfreien Bücher nicht nur auf den großen Buchhandelsseiten, sondern auch auf extra Portalen wie dem Projekt Gutenberg. Eine Übersicht über Anbieter kostenloser E-Books findet ihr u.a. auf Lesen.net.

Wenn Ihr keinen E-Reader habt, könnt ihr auch mit dem Smartphone oder Tablet E-Books lesen, Anleitungen dazu findet Ihr hier.

Habt ihr noch Ergänzungen dazu? Dann schreibt sie uns – wir freuen uns über eure Tipps!

(cd)

Günter Grass: „Es gibt keinen Ersatz fürs Lesen!“

13 Apr

„Ich bin in einfachen Verhältnissen aufgewachsen. Meine Mutter war zwar Mitglied in einem Buchclub, es gab also ein paar Bücher zu Hause, aber die hatte ich bald durch. Als Zwölfjähriger bin ich dann zur Stadtbibliothek gegangen und habe mir dort die Backen rot gelesen. Diese Eindrücke und Erlebnisse wirken ein ganzes Leben nach.“*

Günter Grass

* 16. Oktober 1927   † 13. April 2015

 Deutscher Schriftsteller, Bildhauer, Maler und Grafiker

Nobelpreis für Literatur 1999

* Interview in BuB 5, 2011

Bücherzwerge – eine literarische Krabbelgruppe in Bocklemünd

10 Sep

Bearbeitung1Im Zentrum der Bücherzwerge steht die Sprach- und Sinnesförderung der Kleinsten (von 6 Monaten bis 2 Jahre) mit Liedern, Singspielen, Kniereitern und Fingerspielen. Wir sehen uns gemeinsam ein Bilderbuch an oder die Kleinen stöbern mit ihren Eltern in einer Bilderbuchkiste.

Am 08.10. um 10.15 Uhr geht es los, Dauer ca. 45 Minuten. Weitere Termine sind der 15.10. und 22.10.

Der Eintritt ist frei – Anmeldung erforderlich
Wir freuen uns auf Euch!

Stadtteilbibliothek Bocklemünd-Mengenich
Görlinger Zentrum 13-15
50829 Köln
Tel.: 0221503276
E-Mail: bocklemuend@stbib-koeln.de

Elternseminar am kommenden Dienstag in der Zentralbibliothek Köln

22 Jun

Am Dienstag, den 26. Juni findet um 10 Uhr wieder ein Elternseminar bei uns statt. Das Seminar richtet sich an mehrsprachige Eltern sowie an ErzieherInnen, LehrerInnen und Multiplikatoren (Deutsche Eltern sind natürlich auch willkommen und werden nicht ausgeschlossen). Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist dringend erforderlich (s.u.).

Im Rahmen des etwa zweistündigen Seminars erfahren die Teilnehmenden jede Menge Wissenswertes rund um die Einbindung der Herkunftssprache in den familiären Alltag:

  • über die Bedeutung des Vorlesens für die Entwicklung der Sprach- und Lesekompetenz,
  • über geeignete Literatur für verschiedene Altersstufen und
  • darüber, wie man Kinder an das Lesen heranführen kann.

In einer Pause wird deutscher Kaffee und türkischer Tee gereicht. Im Anschluss an die Veranstaltung besteht für die Teilnehmenden die Möglichkeit, an einer Führung durch unsere Kinderbücherei teilzunehmen.

Für das Seminar gibt es noch freie Plätze: Bitte meldet Euch schnell an – am besten telefonisch bei Gabriele Ceseroglu (Fon: 0174 877 97 21) oder per E-Mail an Waltraud Reeder-Dertnig (reeder@stbib-koeln.de).

(mks)

Frisch im Netz: Dein Lieblingsbuch auf meinbuchtipp.de

13 Jan

Sehr schlank gehalten ist sie, eine neue Plattform für Buchrezensionen im Netz. Unter meinbuchtipp.de können Nutzer ihre Buchtipps einstellen, Bewertungen schreiben und sich untereinander vernetzen – hier ist sogar, ähnlich wie bei Twitter, das Abonnieren der Aktionen einzelner Mitglieder möglich. Daneben kann man den eigenen Tipp direkt auf Facebook, google+ oder Twitter per Klick seinen Freunden zeigen. Angeboten wird das von der adanbo GmbH, deren Portal druckfrisches.de wir hier bereits in der Vergangenheit vorgestellt hatten.

Neben librarything.com oder lovelybooks.de also ein weiterer Dienst zur Partizipation und Vernetzung der Lesehungrigen, hier allerdings in bisher noch stark eingeschränkter Funktion – geht es bei den vorher Genannten besonders darum, seine private Büchersammlung vollständig zu katalogisieren und z.T. sogar Leser von eBooks direkt mit Autoren oder Verlagen der jeweiligen Bücher zu vernetzen.

Aber vielleicht spricht genau deswegen meinbuchtipp.de diejenigen an, welchen die anderen Portale bereits viel zu unübersichtlich geworden sind. Ausprobieren lohnt doppelt: Für jeden ersten eingestellten Buchtipp spendet das Portal einen Euro an die Stiftung Lesen.

 

(mks)

Neues Lernstudio für Alphabetisierung in der Stadtteilbibliothek Mülheim

8 Sep

Heute ist Weltalphabetisierungstag der UNESCO. Der Tag soll an die Problematik des Analphabetismus erinnern.  In der Stadtteilbibliothek Mülheim wurde heute das zweite Lernstudio für Alphabetisierung und Grundbildung Erwachsener eröffnet (Das erste startete letztes Jahr in Chorweiler). Dazu gehören zwei PC’s mit Leichtlese- und Hörmaterialien sowie ein Zugang zum Lernportal ich-will-lernen.de. Geschulte ehrenamtliche Paten unterstützen die Lernenden. Kooperationspartner im Hause ist die Volkshochschule.

Die Stadtbibliothek Köln ist Partner im „Kölner Bündnis für Alphabetisierung und Grundbildung.“ Der Verein Lernende Region – Netzwerk Köln hat die Lernstudio-Idee im Rahmen des Projektes „Pages – Alphabetisierung und Grundbildung Erwachsener“ in Leben gerufen. Gesponsert wird es von der Firma Japan Tobacco International (JTI).

Weltweit können rund 860 Millionen Erwachsene nicht ausreichend lesen und schreiben; in Deutschland gelten laut der Bundesvereinigung für Alphabetisierung und Grundbildung e. V. rund 7 Millionen Menschen als Analphabeten. In Köln geht man von 95.000 Menschen aus, die mangels Schreib- und Lesekenntnissen im Abseits stehen. Bibliotheken spielen eine wichtige Rolle bei den Bemühungen, diesen Betroffenen die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben zu ermöglichen.

Im Bild von rechts: Prof. Georg Quander, Beigeordneter für Kunst und Kultur, bei der Eröffnungsansprache. Dr. Hannelore Vogt, Direktorin der Stadtbibliothek Köln, Christoph Schenk (JTI), Gisela Robens, Leiterin der Stadtteilbibliothek Mülheim, Cordula Nötzelmann, Leiterin der Stadtteilbibliotheken, Kai Sterzenbach, Geschäftsführer des Vereins „Lernende Region“ und Jakob Schüller (VHS)

Rainy day/…gute Gelegenheit zum Stöbern

27 Apr

Das Wetter hatte uns wirklich verwöhnt….und jetzt gießt es aus Kübeln…kein Buch weit und breit…und der Weg zu uns einfach zu nass.

Vielleicht sind nachstehende Foren eine Alternative, zumindest bieten sie sehr gute Informationen.

http://www.perlentaucher.de/

http://fantasy-forum.org/

http://www.buechereule.de/wbb2/index.php

http://www.krimi-couch.de/

http://www.histo-couch.de/

http://www.happy-end-buecher.de/

http://www.phantastik-couch.de/

lab

PS: Falls Sie schon in der Stadt sind: Bei uns gibt’s auch Regenschirme zum kostenlosen Verleih!