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„Lesestart“ mit TV-Moderatorin Nina Moghaddam

18 Mrz

Nina Moghaddam

Viele Kinder und ihre Eltern kennen Nina Moghaddam aus Fernsehsendungen wie „Toggo“ oder „DSDS – Das Magazin“. In unserer Stadtteilbibliothek Sülz war sie live als Lesestart-Botschafterin zu erleben: Um auf das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung finanzierte und von der Stiftung Lesen durchgeführte bundesweite Leseförderprogramm „Lesestart – Drei Meilensteine für das Lesen“ aufmerksam zu machen, las sie  KiTa-Kindern aus dem Buch „Bitte anstellen!“ vor. Anschließend übergab sie den anwesenden Kindern gemeinsam mit Annette Beltermann, Lektorin bei der Stadtbibliothek Köln, und Stephanie Lange, PR-Managerin bei der Stiftung Lesen, Lesestart-Sets. Die Sets für dreijährige Kinder und deren Eltern enthalten je ein altersgerechtes Kinderbuch sowie Tipps und Informationsmaterialien zum Vorlesen und Erzählen für Eltern, die zusätzlich auf Polnisch, Russisch und Türkisch angeboten werden.

Nina Moghaddam engagiert sich aus persönlicher Überzeugung für die Leseförderung: „Ich liebe Lesen! Als Kind haben mir immer meine Eltern vorgelesen und später, als mein kleiner Bruder auf die Welt kam, durfte ich ihm jeden Abend vorlesen. Dass ich heute als Moderatorin arbeite, habe ich sicherlich auch dem Lesen zu verdanken, denn schließlich gehört es zu meinem Job, mich ausdrücken zu können und selber Texte zu schreiben. Noch heute lass‘ ich mich lieber mit einem Buch in spannende Welten entführen als einen Film zu gucken.“

Nina Moghaddam

Auch Annette Beltermann, Lektorin bei der Stadtbibliothek Köln, freut sich über die Umsetzung des Lesestart-Programms in der Stadtteilbibliothek Sülz: „Regelmäßiges Vorlesen ist wichtig für die Entwicklung eines Kindes, deshalb sollten Bücher ein selbstverständlicher Teil des Familienalltags sein. Lesestart ist ein wunderbares Angebot, um Hemmschwellen bei eher leseunerfahrenen Familien mit kleinen Kindern abzubauen und aus diesem Grund beteiligen sich die Kölner Bibliotheken sehr gern an dem bundesweiten Programm.“

Die Stiftung Lesen wurde vor Ort durch Stephanie Lange vertreten, die betonte: „Im Rahmen von Lesestart setzen die Bibliotheken erfolgreich nachhaltige Impulse in der Leseförderung, wie auch die wissenschaftliche Begleituntersuchung zum Programm belegt. Im Schnitt haben teilnehmende Bibliotheken ihr Veranstaltungsangebot durch Lesestart um 36 Prozent pro Monat gesteigert. Außerdem haben 72 Prozent der Bibliotheken neue Bücher und Medien für die Lesestart-Zielgruppe angeschafft.“ Die ersten beiden Programmphasen von Lesestart werden von der InterVal GmbH, Berlin, in Kooperation mit Prof. Dr. Christine Garbe von der Universität zu Köln und Dr. Claus Barkmann vom Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf wissenschaftlich begleitet. Ziele sind die laufende Optimierung der Programmumsetzung sowie die begleitende Wirkungsanalyse.

Im Rahmen des Programms, das vom Deutschen Bibliotheksverband e. V. (dbv), Borromäus-verein e. V., Evangelisches Literaturportal e. V., Sankt Michaelsbund und der Fachkonferenz der Bibliotheksfachstellen in Deutschland unterstützt wird, ist die Stadtteilbibliothek Sülz und ihrer Leiterin Nicole James (links im Bild) zusammen mit vielen weiteren Bibliotheken bundesweit eine zentrale Anlaufstelle für Familien und ihre dreijährigen Kinder, die dort ihr persönliches Lesestart-Set erhalten.

Nina MoghaddamBilder Copyrights: © Stiftung Lesen / BMBF / Jan Knoff

 

 

Unser Leseclub – eine Erfolgsstory!

28 Jan

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Alicia Maria mag Pferde, Gespenster und Dinos und sie findet „ausgedachte Sachen schön“, besonders „wenn sie lustig sind“. Die achtjährige fleißige Leserin ist Mitglied in unserem Leseclub und führt (wie sich das für ein Club-Mitglied gehört) ihr persönliches Lesetagebuch. Auf die eingehefteten Fragebögen schreibt sie wichtige Informationen zu ihrer Lektüre. Titel und Autor, Personen und Dinge, die eine Rolle spielen. Zusätzlich malt oder beschreibt sie die schönste Stelle des Buches. Schließlich begründet sie, warum ihr das Buch gefallen hat (bzw. warum nicht). Für jedes ausgefüllte Blatt bekommt sie 10 Punkte. Die Punkte kann sie sammeln und später in Preise einlösen. (In der Vitrine auf dem Bild oben sieht man einige davon.)

 Den „Leseclub“ der Stadtbibliothek Köln gibt es seit 2003. Das Konzept wurde von unseren Experten zusammen mit Pädagogen entwickelt. Vermittelt werden soll nicht nur Lesefähigkeit, sondern auch Interesse und Freude am Lesen und an der Literatur. Der „Club“ will zum regelmäßigen Lesen motivieren, die Lesefertigkeit fördern und zum „Viellesen“ animieren. Und der nachhaltige Erfolg des mittlerweile fest institutionalisierten Projekts belegt, dass man nicht früh genug mit der Leseförderung beginnen kann. Seit dem Start 2003 haben über 20.000 Kinder begeistert und engagiert beim Leseclub mitgemacht.

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Weitere Angebote der Stadtbibliothek:

Bücherbabys – Sprach- und Sinnesförderung der Kleinsten.

Papalapap – frühkindliche Leseförderung für Kinder von 3 bis 6 Jahren

Ran ans LesenEin Projekt für die Offenen Ganztagsgrundschulen

LeseWelten – Vorlese-Initiative

Kinder in aller Welt -Mehrsprachige Leseförderung

Hinzu kommt die Beteiligung an der Initiative der Stiftung Lesen:

Lesestart – Programm zur Sprach- und Leseförderung für 3-4jährige

Und hier drei Seiten, die Alica Maria gestaltet hat:
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Haus Balchem on tour

2 Dez

In der Sanierungszeit von Haus Balchem sind wir in der Südstadt unterwegs und besuchen u.a. die Kindertagesstätten im Veedel nach dem Motto „Wenn ihr nicht zu uns kommen könnt, kommen wir zu euch“.

Unsere Kita-Aktionen richten sich an 3-4 jährige Kinder und an Vorschulkinder. Wir singen, malen oder basteln und spielen zusammen. Aber natürlich kommt das Thema Buch und Bibliothek auch nicht zu kurz, denn wir erzählen etwas von der Bibliothek  und lesen ein Bilderbuch zu einem bestimmten Thema vor. Der Höhepunkt für die Kinder ist aber immer, wenn wir unseren mitgebrachten Koffer öffnen. Denn dort ist ein großer Bücherschatz drin, den wir uns zusammen anschauen.

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Die 3 bis 4 jährigen Kinder bekommen außerdem im Rahmen des Projekts „Lesestart – drei Meilensteine für das Lesen“ am Ende des Besuchs ein Lesestart-Set geschenkt. In dem Set befindet sich ein altersgerechtes Bilderbuch und für die Eltern Info-Materialien mit Tipps zum Vorlesen.

                                                                                                                                                                                           (Stb. Haus Balchem)

Lesestart in der Stadtbibliothek Köln

14 Nov

Lesestart – „Drei Meilensteine für das Lesen“ ist ein Programm zur Sprach- und Leseförderung, das sich schon an die Jüngsten richtet. Es wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung finanziert und von der Stiftung Lesen durchgeführt. Kinder, die mit Büchern und Geschichten aufwachsen, lernen besser lesen und haben mehr Spaß daran.

Ganz anschaulich wird dies im folgenden Video zusammengefasst:


Wir machen natürlich mit!

Ab dem 15. November 2013 begrüßen wir, als aktive Lesestart-Partnerin, Kindergartengruppen mit ihren Erzieherinnen und Erziehern. Die drei- bis vierjährigen Kinder erwartet ein speziell von uns entwickeltes Programm: Alle singen gemeinsam, erkunden den Kinderbereich und lesen zusammen ein Bilderbuch.

Im Anschluss an die Veranstaltung erhält jedes Kind ein Lesestart-Set mit einem altersgerechten Bilderbuch, einem Poster und mehrsprachigen Alltagstipps rund ums Vorlesen für die Eltern.

Selbstverständlich werden Lesestart-Sets auch an drei- bis vierjährige Kinder und ihre interessierten Eltern unabhängig von den Kindergartenführungen, beispielsweise bei Vorlesestunden, verschenkt.

(bel/mks)