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Mini Maker Faire 2016: So war’s

10 Nov

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Entschuldigen Sie, wo geht’s denn hier zur Laserharfe? Dritter Stock, hinter den Lektürehilfen, gleich neben den Amateurfunkern? Und die tanzenden Pflanzen? Erdgeschoss? Danke.

Im Jahr 2016 können diese und ähnliche Sätze in einer Bibliothek fallen, ohne dass man sich in ein Paralleluniversum begeben muss. Hintergrund: Die erste Mini Maker Faire in Köln, die wir in Kooperation mit Heise/Maker Media GmbH ausgerichtet haben.

Die Faire ging am vergangenen Samstag über die Bühne und könnte kaum angenehmer gewesen sein. Nach mehr als einem halben Jahr intensiver Planung waren wir entsprechend aufgeregt – um dann im Laufe des Tages festzustellen, dass es sich gelohnt hat. Yes! Ein schlaglichtartiger Rückblick. (Wem das zu viel Text ist: siehe Video und Bildergalerie!)

Ein Samstag wie kein anderer

Rund 3.600 Besucher haben wir gezählt – das ist fast doppelt so viel wie an einem regulären Samstag. Hammer! Das gut gelaunte Gewusel startete ab 10 Uhr und ließ erst am späten Nachmittag nach. Familien, Techniker, Alte, Nerds, Junge, Dickdünngroßkleine spiegelten horizontal wie vertikal ein Abbild der Gesellschaft wieder, wie wir es ohnehin jeden Tag in der Bibliothek erleben. Gekommen waren sie, um sich die Maker-Projekte einzuverleiben, die unsere Bibliothek an diesem Tag grundlegend verwandelten.

Tanzende Pflanzen mit Pflegeroboter treffen auf kaputte Kaffeemühlen

Im Erdgeschoss ging es sehr technisch-mechanisch zu. So waren 3D-Drucker, CNC-Maschinen und Steuerungstechnik zu sehen, während Frank Mengel an seinem stets vollen Stand seine selbst entworfenen und 3D-gedruckten Roboter präsentierte – ungefähr acht Stunden am Stück, ohne Pause. Der Mann ist selbst ein Roboter! Er hätte sich also beim Repair Café generalüberholen lassen können, aber die Kollegen aus Porz waren schon beschäftigt mit defekten Radios, Kaffeemühlen, Tintenstrahldruckern und dem Messer aus unserem eigenen Schneideplotter – und vielem mehr.

Eines der Highlights war sicherlich das Projekt TAMULIMOBA – das steht für Tanz, Musik, Licht & Modellbau und ist eine crazy machine von Ralf, der Steuerungstechnik und Modellbau fusionieren wollte. Heraus kam eine Garde aus animatronisch anmutenden Gewächsen, die sich zu unterschiedlicher Musik bewegen können (hier im Video). Als Ralf sich um den Servomotor einer Pflanze sorgte – denn auch Maschinen bekommen manchmal steife Gelenke -, wussten die Freunde von der DingFabrik Abhilfe qua Ersatzmotor. Letztere präsentierten das gesamte Spektrum ihres sympathischen FabLabs, vom Origami über das internet of things bis zum CNC-motorisierten Filzstift. Plus Nähmaschine.

Das Jungvolk interessierte sich sehr für die World Robot Olympiad – das sind Mindstorms-Bots von Lego, die zusammen mit ihren menschlichen Kolleginnen und Kollegen an einer Weltmeisterschaft der Roboterprogrammierung teilnehmen. Noch in diesem Monat steigt das Finale in Indien – und das Team der Mini Maker Faire ist dort am Start! Besonders freuten wir uns auch über Vladimir aus Sankt Petersburg, der gleich neben TAMULIMOBA seinen Roboter zur Pflanzenpflege präsentierte – ein einfallsreiches Projekt aus Lego Mindstorms, das eine Pflanze vollautomatisch bewässert und beleuchtet.

An dieser Stelle sei auch herzlich unseren drei Food Trucks gedankt: mit Crêpes aus der Bretagne, Premium-Hotdogs und taiwanesischen Burgern konnte man sich multikulturell für’s Maker-Gewusel stärken.

Musikprojektion, Laserharfen und viel, viel Lötzinn

Auf der dritten Etage liefen dagegen die Lötkolben heiß. An drei Stationen kamen vor allen Dingen jüngere Menschen mit Kolben und Lötzinn in Kontakt, wenn sie sich ein wearable Display oder einen Tannenbaum bauen wollten. So hatte der Stand des DARC e.V. bis zum Abend sein komplettes Material von Kinderhand weglöten lassen – schön!

Aber nicht nur das: Musikalisch interessierte Feingeister konnten entweder airman mit seiner selbstgebauten Laserharfe lauschen, oder beim Projekt Musik für alle mit der Musik zu einer Klanginstallation verschmelzen. Der abgedunkelte, gedämpfte Raum transportierte eine sehr kontrastive Stimmung zur quirligen Lebendigkeit im Haus. Wir beobachteten eine Familie dabei, wie sie zwanzig Minuten ganz bei sich war, mit der Musik, der Projektion und dem Raum verschmolz.

Weitere tolle Projekte aus Aachen (FabLab, Informatik-Schülerlabor und 3D-Scanner) und zwei Klimastationen-Bausätze (OpenAir Cologne & senseBox) sorgten für einen echten hot spot auf der dritten Etage. Wie sagte ein Mitarbeiter der RWTH Aachen so schön? „Die Kinder sind toll, die stürzen sich direkt auf die ausgestellten Sachen und probieren einfach drauf los, was bei den simplen Coding-Spielzeugen am allerbesten funktioniert, und währenddessen können wir die Eltern zutexten!“ Der Stand von InfoSphere illustrierte das, weil dort Kinder auf dem Boden mit Codierblöcken und Steuerungsbrettern (Cubetto) spielten, während sich die Eltern vom Coding-Potenzial des Schülerlabors überzeugten.

 

Fotografie, Bücherkunst und viel Nähzeug

Eher handwerklich ging es auf der vierten Etage zu. Am Stand von Parlapier bestaunte man, wie aus altgedienten Büchern kleine Kunstwerke entstanden. Das Papercrafting war so beliebt, dass auch hier das Basismaterial – die alten Bücher – letztlich ausging. Gleich daneben stellte Herr Filmkorn Kameras aus den letzten 100 Jahren aus: ein verschwindendes Handwerk! Am Abend erzählte er uns wie begeistert er davon war, Kindern die aussterbende analoge Fotografie am Beispiel von alten Kameras zu erklären.

Auf der anderen Seite der Etage konnte man dabei zusehen, wie ein Bestellknopf Waren aller Art über den Äther in eine Einkaufslisten-App packt. Ein paar Meter weiter drängten sich Jung und Alt um die Upcycling-Station: Elke und Antje ließen zusammen mit euch die Nähmaschinen heiß laufen. Alabama Chanin heisst die Technik, bei der ein altes Kleidungsstück für die Verzierung eines anderen benutzt wird. Gleich daneben, sehr beliebt, konnte man sich aus alten Shirts – z.B. solche mit coolem Logo – praktische Einkaufsbeutel fertigen. Später glichen die Nähtische einem Schlachtfeld… und genau so soll es sein! Kollegin Babett kann jetzt z.B. ihr geliebtes (aber zu kleines) Heisenberg-Shirt als Heisenbag mit zum Einkaufen nehmen. Say my name!

Dahinter, in unserem gemütlichen Makerspace, zuguterletzt: Die Stadtbibliothek Köln. Unsere Auszubildenden haben sich voll ins Zeug gelegt und gezeigt, welche Making-Tools wir für euch haben: Alle meine Entchen auf dem Bananen-MaKey MaKey ging gut ab (für Frère Jacques fehlte eine Banane), genauso der 3D-Stift 3Doodler und der Schneideplotter. Besonderen Spaß hatten Kinder mit den littleBits – das sind kleine Technik-Gadgets, die sich einfach zusammenstecken und in Reihe schalten lassen. Sagt also ein Bruder zu seiner Schwester: “Guck mal, das Ding macht Furzgeräusche!”

Und genau so sieht der Erwerb digitaler Medienkompetenz aus.

Und wozu das alles?

Die Frage, warum sich eine Bibliothek mit diesem Maker-Thema beschäftigt, taucht immer wieder auf. Zum einen profitieren wir von Quersynergien: Einerseits waren am Samstag Leute im Haus, die unser alltägliches Medienangebot nutzen wollten – und dann letztlich zwei Stunden mit einer Nähmaschine verbrachten. Andererseits kamen viele Leute extra für die Mini Maker Faire zum ersten Mal in die Bibliothek und erkannten, dass wir ja auch sonst ganz nette Dinge anbieten. Beide Gruppen zeigten sich begeistert von diesem Event, das haben wir aus erster Hand erfahren.

Viel wichtiger ist aber noch etwas anderes: Die Maker-Kultur hat ihre Ursprünge in der Hackerbewegung. Also Leute, die Technologien durchdringen und verstehen wollen. Darum geht es bei Making-Themen so oft (aber eben nicht nur!) um Technologie und wie man ihre Grenzen auslotet – also auch um Coding! Und hier schließt sich der Kreis zum Auftrag von Bibliotheken, im Rahmen nonformaler Bildung zur Entwicklung von digitalen Medienkompetenzen beizutragen. Quod erad demonstrandum.

Wir danken unseren Kooperationspartnern von Heise/Maker Media, unseren Helferinnen und Helfern von der TH Köln, unseren Azubis, den Foodtrucks, unseren großartigen Hausmeistern (!) und vor allem allen Makerinnen und Makern – den Heldinnen und Helden des Gecrafteten und Gecodeten – für diesen unvergesslichen Tag.

Weitere Artikel über die Mini Maker Faire:

https://www.buchreport.de/2016/11/07/maker-mekka-in-der-domstadt/

http://machenstattkaufen.blogspot.de/2016/11/ruckblick-mini-maker-faire.html

sa

Mini Maker Faire: Die Maker – Teil 4

21 Okt

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Heute stellen wir euch die nächste Ladung Maker-Projekte vor, die zur Mini Maker Faire am 5. November bei uns aufschlagen. Knapp zwei Wochen noch!

Roboter zur Pflanzenpflege

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Foto: © Vladimir Ivanov

Wir freuen uns besonders über einen Schüler aus St. Petersburg: Vladimir Ivanov! Vladimir hat einen Roboter entwickelt, der Pflanzen am Leben hält – zum Beispiel für den Urlaub. Die Maschine mit dem grünen Daumen berieselt das Blattwerk und beleuchtet es nach Bedarf und ist dabei kinderleicht zu bedienen. Probiert es aus!

DARC – Technik (be)greifen

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Foto: © Martina Neid

Was wäre ein Technik-Event ohne Amateurfunk? Der DARC e.V. entsendet seine kölsche Fraktion und lässt euch löten, bis das Zinn vaporisiert! Unter fachkundiger Anleitung könnt ihr verschiedene Bausätze zusammenlöten.

InfoSphere – Schülerlabor Informatik

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Foto: © Nadine Bergner

Hinter InfoSphere verbirgt sich ein innovatives Schülerlabor aus Aachen. Es bietet 30 verschiedene Workshops im Bereich Coding und Informatik an – für Kinder und Jugendliche ab der dritten Schulklasse. Am Stand könnt ihr euch davon überzeugen lassen, wie vielfältig die Informatik ist. Wie wäre es mit Blinker-Jacken, 3D-Druck-Modellen oder dem Aufbau einer Schaltung?

FabScan Pi

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Foto: © Mario Lukas

Fabscan Pi ist ein auf  Raspberry Pi basierender Open Source 3D Laser Scanner. Bei Mario Lukas aus Aachen könnt ihr Objekte in 3D-Modelle verwandeln lassen: In der Holzkiste rotiert euer Objekt, während ein Laser die Konturen abtastet und in den Rechner überträgt. Ein bisschen wie bei Star Trek. ;)

senseBox

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Foto: © Matthias Pfeil

Die senseBox ist ein DIY-Photonik-Bausatz für stationäre und mobile Sensorstationen – ein Citizen Science Toolkit für jedermann. Mit der senseBox könnt ihr Umweltdaten über Klima, Luftqualität, Verkehrsaufkommen, Lärmbelästigung und vieles mehr messen und so zu genaueren Aussagen über lokale Umweltphänomene beitragen. Die Daten können im Internet als Open Data bereitgestellt und auf einer Karte sichtbar gemacht. Am Stand könnt ihr eine senseBox zusammenbauen und Live-Daten messen!

FabLab Aachen

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Foto: © Jan Thar

Nochmal Aachen: Das FabLab ist die Werkstatt vom Lehrstuhl Medieninformatik der RWTH Aachen. Hier wird letztlich die Hardware zur Erforschung der Benutzerschnittstellen der Zukunft gebaut – und jeden Dienstag ist die Werkstatt offen für alle und bietet Lasercutter, Platinenfräse, 3D-Drucker und vieles mehr. Am Stand auf der Mini Maker Faire könnt ihr euch die Ergebnisse dieser Einrichtung ansehen, vor allem eine Navigationsweste für sehbehinderte Menschen!

Nächste Woche gibt es dann den letzten Teaser vor der Mini Maker Faire. Yay!

sa

Mini Maker Faire: Die Maker – Teil 3

14 Okt

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Hier stellen wir euch die nächsten fünf Projekte vor, die auf unserer Mini Maker Faire zu bestaunen sein werden. Außerdem haben wir die Blogseite zur Faire ein bisschen ausgebaut. Schaut sie euch an!

Jukebox4Kids

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Foto: © Huy Do

Diese Jukebox ist ein kindgerechter MP3-Player für kleine Menschen ab zwei bis drei Jahren. Die Kiste wird mit RFID-Chips gesteuert, sodass sie technisch flexibel bleibt. Das Innenleben besteht aus Raspberry Pi, Arduino, STM32 Discovery-Board und mehr – das Team aus Rommerskirchen zeigt euch gerne, was drin steckt!

OpenAir Cologne

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Foto: © Marcel Belledin

Marcel Belledin aus Köln kommt mit einem Projekt des Internet of Things: OpenAir Cologne! Das ist ein Projekt, das Klimasensoren an verschiedenen Orten in Köln anbringen möchte. Wo und wie entstehen Schadstoffkonzentrationen in Köln? Wie verbreiten sie sich? Bringt euren eigenen Arduino mit oder benutzt Marcels Arduinos, um live Messergebnisse zu visualisieren!

In den Rechner -> In den Drucker -> In die Welt

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Foto: © Frank Mengel

Frank Mengel aus Köln ist ein guter Freund aus unserem Makerspace. Als Nutzer der ersten Stunde hat er schon verschiedene Robotermodelle am Rechner entworfen und Stück für Stück bei uns ausgedruckt – so auch die beiden Maschinen oben im Bild. Links das CAD-Modell, rechts das Ergebnis. Beeindruckend! Zur Mini Maker Faire bringt er seine Modelle mit und lässt sie auf die Menschheit los.

Bestellknopf

In Nürnberg ist man amazon um Lichtjahre voraus: Mit diesem Selbstbau-Bestellknopf könnt ihr verschiedene Produkte per Knopfdruck in eine Einkaufslisten-App hinzufügen. Am Stand könnt ihr euch das Projekt erklären lassen, selbst einen Knopf konstruieren und gegen Materialkosten mit nach Hause nehmen. DIY-Smart Home!

Musik für alle

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Foto: © Martin Simpson

Martin Simpson aus Köln lädt mit seinem Projekt zwischenmenschliche Interaktion auf eine musikalische Ebene. Ein Sensor nimmt eure Bewegungen auf und erzeugt daraus Bild und Ton – und sofern ihr darauf wiederum mit Bewegung reagiert, entsteht eine Feedbackschleife, ein audiovisueller Dialog zwischen Instrument und Publikum. Je mehr mitmachen, desto opulenter das Werk.

Nächste Woche geht’s weiter! :)

sa

Mini Maker Faire: Die Maker – Teil 2

7 Okt

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In der letzten Woche haben wir euch die ersten fünf Projekte gezeigt, die unsere Mini Maker Faire am 5. November bereichern werden. Heute geht’s weiter!

Parlapier

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Foto: © Ute Gross

Ute aus Köln fertigt sehr ansehnliche Objekte aus alten, abgeliebten Büchern. Sie zerschneidet, bedruckt, faltet und übernäht die antiquarischen Werke und verhilft ihnen so zu neuem Leben. Dabei könnt ihr zuschauen, selber mitfalten oder kleine Kunstwerke kaufen.

DingFabrik Köln e.V.

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Foto: © Stadtbibliothek Köln

Echte Fründe! Das weltberühmte FabLab aus Köln steht für den interdisziplinären Austausch durch Workshops und Vorträge, sowie die Bereitstellung von Werkzeugen, Maschinen und einer Bastelwerkstatt. Mit im Gepäck haben die waschechten Maker diesmal u.a. eine CNC14-Workshop-Fräse, Makey Makey und ein Projekt zum Internet der Dinge. Am Stand gibt es außerdem Origami-Workshops.

Mithotronic LEDmePLAY

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Foto: © Thomas Laubach

Thomas und Michael von Mithotronic zeigen ihre selbst entwickelte Spielekonsole LEDmePlay, bestehend aus einem Arduino Mega 2560 und einer 32*32 RGB LED-Matrix. Zocken könnt ihr verschiedene dafür programmierte Arcade-Spiele. Auf der Webseite gibt es außerdem eine Anleitung zum Nachbau und die Quellcodes der Games. Die Spielkonsole im Bilderrahmen passt sogar ins Wohnzimmer!

World Robot Olympiad

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Foto: Rainer Koss

Die World Robot Olympiad ist ein internationaler Roboterwettbewerb für Kinder und Jugendliche im Alter von 8 bis 19 Jahren in ganz Deutschland. Mitmachen können Teams in 2er- oder 3er-Gruppen, egal ob als Schulteam, als Privat-Gruppe oder Team einer Jugendeinrichtung. Die verwendeten Roboter basieren auf Lego-Mindstorms-Kits. Bei uns präsentiert sich die Olympiade und zeigt, was die Roboter alles drauf haben. Programmiert selbst einen Lego-Mindstorms-Roboter!

TAMULIMOBA

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Foto: © Ralf Herting

Wenn Modellbau auf Bühnensteuertechnik trifft, tanzen Pflanzen. Logisch, oder? Das ganze nennt sich dann TAMULIMOBA und ist ein ziemlich abgefahrenes Projekt, bei dem ihr mit einer webbasierten Oberfläche Modelle steuern könnt.

That’s it! Nächste Woche geht es weiter.

Alle Infos zur Mini Maker Faire Köln sammeln wir auf www.stbib-koeln.de/makerfaire

sa

Mini Maker Faire: Die Maker – Teil 1

30 Sep

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Am 5. November steigt unsere Mini Maker Faire. Wir sind sehr gespannt und freuen uns drauf!

In den kommenden Wochen werden wir euch in loser Reihenfolge zeigen, welche spannenden Projekte wir im Haus haben werden. Let’s ride the hype train!

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Foto: © airman

Visuell phantastisch und musikalisches Neuland – airman aus Köln bringt seine selbst gebaute Laserharfe mit, die mit viel Nebel ein Instrument für Augen und Ohren gleichermaßen ist. Auch ihr könnt unter seiner Anleitung mit Laserharfe, Datenhandschuh und Wii-Controller Musik erzeugen! airman war übrigens schon einmal bei uns zu Gast.

Spaß mit Microcontrollern & Raspberry Pi

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Foto: © Michael Schwab

In verschiedenen kleinen bis mittelgroßen Projekten könnt ihr das Arbeiten mit Microcontrollern ausprobieren – von einfachen Lichtspielereien bishin zu selbstentwickelten Programmen. Ihr könnt löten!

Repair Café Porz

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Foto: © Dagmar Langel

Alte Freunde: Nachdem sie im Rahmen des Maker Day schon einmal bei uns waren, freuen wir uns sehr über einen erneuten Auftritt des Repair Café aus Porz. Bringt defekte Geräte mit, die ihr zusammen mit den fachkundigen Tüftlern reparieren könnt! Kostet nix.

Hacklace2

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Foto: © Frank Andre

Mit Hacklace2 könnt ihr die Programmierung von Wearables kennen lernen: Löte dein eigenes elektronisches Schmuckstück und steige ein in die faszinierende Welt der elektronischen Leuchtanzeigen und Pixelgrafiken. Das Hacklace kann eine ganz persönliche Message rüberbringen.

Herrn Filmkorn seine Welt

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Foto: © Jörg Schaden

Herr Filmkorn ist Fotograf und hat Kameras (Film wie Foto) aus den Jahren 1930 bis 2002 dabei. Auf der Mini Maker Faire zeigt er euch Meilensteine aus der Fotografiegeschichte – außerdem könnt ihr euch fotografieren lassen. Das Bild bekommt ihr dann als Dia-Positiv.

Das muss als Teaser reichen ;) – in der nächsten Woche stellen wir euch die nächsten fünf Maker vor.

Alle Infos zur Mini Maker Faire Köln sammeln wir auf www.stbib-koeln.de/makerfaire

sa

Erste Mini Maker Faire Köln

27 Jun

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Zentralbibliothek der Stadtbibliothek Köln

Samstag, 5. November 2016

10 bis 18 Uhr

Grund zur Freude: Wir holen das Erfolgskonzept der Maker Faire nach Köln – in die Bibliothek!

Ob Roboter, Handwerk, Upcycling, Steampunk, 3D-Druck, Quadrocopter, Wearables, Crafting oder etwas anderes zum Thema Making – eine Maker Faire bringt das alles unter einem Dach zusammen. Und sie lebt vom Engagement der Maker, denn sie ist ein Festival für Inspiration, Kreativität und Innovation.

Unsere Bibliothek wird sich an diesem Tag verwandeln. Auf jeder Etage halten spannende, bunte, kreative und vielleicht auch laute Projekte Einzug. (Die Möglichkeiten zur Medienausleihe bleiben aber unberührt.)

Der Eintritt ist kostenlos!

Für die Verpflegung konnten wir mehrere Kölner Foodtrucks gewinnen.

Die Maker Faire lebt von den Makern

Wenn ihr ein Projekt habt und es gerne bei der Maker Faire ausstellen möchtet: meldet euch an!

Call for Makers / Anmeldung

Beschreibt euer Projekt, teilt uns euren Platz- und Strombedarf mit und wir bringen euch unter. Wir brauchen eure Anmeldung bis zum 21. August. Noch sind ein paar Plätze frei. Die Anmeldung wurde bis zum 4. September verlängert!

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Wir veranstalten die Mini Maker Faire in Kooperation mit dem Heise-Verlag/Maker Media GmbH.

Alle Infos zur Mini Maker Faire Köln sammeln wir auf www.stbib-koeln.de/makerfaire

Power to the people!

Allerdings sind wir schon seit mehr als drei Jahren aktiv im Thema Making. Mit dem ersten Makerspace in einer deutschen Bibliothek vermitteln wir Medienkompetenz, ermächtigen Bürgerinnen und Bürger zur Selbstverwirklichung an Hard- und Software und – am allerwichtigsten – bringen Menschen zusammen. Denn das haben Bibliotheken sowieso schon immer gemacht.

Begleitet wird der Makerspace von einem Workshop-Programm, übrigens auch für Kinder. Wir entwickeln ihn stetig weiter und schaffen neue Hardware an – jüngst die HTC Vive sowie eine Overlock-Nähmaschine.

Falls ihr ein Thema habt, das euch besonders am Herzen liegt und das ihr in unserem Haus gerne als Workshop/Tech-Stammtisch/whatever sehen würdet: Sprecht uns gerne an!

sa