Impuls Plus – Einführungsworkshop zum Konzert »Night Shift«

Connect: Das Publikum als Künstler

Im Konzert »Night Shift« am 5. März 2023 in der Kölner Philharmonie wird das Publikum selbst zum Akteur. Ausgestattet mit einem Instrumenten-Paket, Stiften und Papier kreiert es gemeinsam mit dem Ensemble Modern und weiteren Künstler*innen eine poetische Klangwelt. Dabei werden die Beziehungen zwischen Komponist*innen, Musikschaffenden und Publikum neu erkundet. Während die erste Konzerthälfte aus einer gemeinsamen Probe mit dem Ensemble Modern besteht, wird das Entstandene in der zweiten Konzerthälfte gemeinsam live aufgeführt. Von Catherine Milliken kommt die Musik zu diesem einmaligen Nachmittag. Sie ließ sich von Texten aus Shakespeares »Sommernachtstraum« inspirieren.

Im »Impuls Plus« in der Stadtbibliothek Köln führt Musiker und Komponist Marco Mlynek in das einzigartige Konzerterlebnis vorab ein. Was kann Musik alles sein? Wie können Klänge mit Ausdrucks- und Gestaltungsmitteln verfremdet werden? Und welchen Inspirationsquellen bedienen sich zeitgenössische Komponist*innen? Über interaktive Elemente möchte der »Impuls Plus« die Sinne für die partizipative Programmgestaltung des Konzerts öffnen.

Link zum Konzert: www.koelner-philharmonie.de/de/programm/night-shift/3193

Video zum Konzert mit Einblicken in die gemeinsame Programmentwicklung

TerminSonntag, 05.03.2023

13:00 – ca. 14.15 UhrEinführungsworkshop mit Marco Mlynek
(Musiker/Komponist) in der Stadtbibliothek
14:15 – 14:45 UhrFührung durch die Musikbibliothek
16:00 UhrKonzertbesuch »Night Shift« in der Kölner Philharmonie
(Einlass ab 60 Minuten vor Konzertbeginn)

Kosten                               

29 €/12 €* pro teilnehmende Person inkl. Einführungsworkshop, Konzertkarte und VVK-Gebühren.

Ein VRS-Ticket ist in der Konzertkarte erhalten.

Informationen zur Online-Buchung und elektronischen Bezahlung erhalten Sie nach Ihrer Anmeldung.

*Ermäßigung für Schüler*innen und Studierende unter 29 Jahren sowie Köln-Pass-Inhabende.

Anmeldeschluss                

15. Februar 2023

Frist der Ticketbuchung       

28. Februar 2023

>>>Für die Anmeldung bitte hier klicken<<<

Beitragsbild © Wonge Bergmann

Eine Kooperation mit der Kölner Philharmonie.

© Kölner Philharmonie

„Ein Tag voll Musik – offener Aktionstag für die ganze Familie“

Am 12. November fand in unserer Musikbibliothek „Ein Tag voll Musik – offener Aktionstag für die ganze Familie“ statt. Der Tag war Teil unseres Jubiläumsprogramms zu „100 Jahre Musikbibliothek“.

Bereits kurz nach Öffnung der Bibliothek bevölkerte sich die 4. Etage, vor allem mit Familien.

© Stadtbibliothek Köln

Im Erdgeschoss wurden die Besucher*innen bereits mit unserem Bodenklavier empfangen und Klein und Groß probierten sich, mal direkt ohne Scheu, mal nach erstem Zögern, lachend daran aus. 😀 Die entleihbaren Exemplare waren im Nu vergeben. Auch unser dort präsentierte entleihbare Kofferplattenspieler wurde neugierig entdeckt. Für einige Eltern eine Gelegenheit ihren Kindern zu erklären, wie ein Plattenspieler eigentlich funktioniert. Die große Übersichtstafel zu allen weiteren Angeboten machte Lust danach direkt auf die 4. Etage zu gehen.

Dort ging es dann weiter mit:

  • unsere E-Drums, E-Gitarre und Gitarren im Makerspace ausprobieren,
  • mit einer VR-Brille und Beat Saber den Rhythmus im Blut fühlen und ihn mit Lichtschwertern ausleben,
  • mit einer VR-Brille an unserem E-Piano Klavier spielen lernen,
  • mit einer VR-Brille einer virtuelle Zirkusvorstellung von Circe du Soleil beiwohnen,
  • die eigenen Tanzfähigkeiten bei Just Dance testen oder sich einfach mal auszappeln,
  • mit der Nintendo Switch und Taiko no Tatsujin die Trommelfähigkeiten unter Beweis stellen
  • oder eine Pause am Maltisch einlegen, Wissen im Band-Logo-Raten testen und Gedanken zur Musik auf unserer Pinwand aufschreiben,
  • unser offenes Musikzimmer besuchen und das Gefühl genießen auf einem Flügel zu spielen.

Natürlich hatten wir auch eine große Auswahl unserer entleihbaren Instrumente vor Ort, die alle Besucher – klein und groß – wie magisch anzogen. Da wurde getrommelt, Akkordeon gespielt, Violine ausprobiert, mit Percussion-Instrumenten und Metallophonen musiziert. Aber auch Tischharfe gespielt, mit dem iPad oder Mini-Synthesizer Musik gemacht oder mit der Populele erste Schritte beim Ukulele spielen getätigt.

© Stadtbibliothek Köln

Manche Familien hielten sich stundenlang bei uns auf und probierten alle Angebote an den Stationen aus. Und es war einfach klasse, wie belebt der gesamte Tag war! 😀

Alle Fotos inkl. Titelbild: © Stadtbibliothek Köln

Digitale Noten ohne Hände blättern. Geht das?

Mit unserem neuen Bluetooth-Pedal, dem „PageFlip Firefly“, können Noten aus unserer digitalen Notenbibliothek nkoda mit den Füßen umgeblättert werden. Dies ist sehr praktisch, denn das Notenblättern während des Spielens eines Instrumentes ist oft gar nicht so einfach und umständlich. Neben Noten können natürlich auch eBooks oder diverse PDF-Dokumente gewendet werden. 

Hier findet ihr mehr Informationen zu unserer digitalen Notenbibliothek nkoda.

Tablet-Computer mit einer geöffneten Noten-App. Am oberen Rand steht: "Soprano & Piano Reduction - Arie per soprano". Im oberen und unteren Bereich des Bildschirms sind Funktionsschaltflächen mit englischen Bezeichnungen wie "My Library", "Store offline" und "Settings". Den Großteil des Bildschirms füllt aber ein Notenblatt. Es hat die Überschrift: "La Bohème, Quadro I, Part one, Mi chiamano Mimì" und in Klammern steht: "Mimì". Der Text und die Noten von "Mi chiamano Mimì" werden mit drei fünflinigen Notensystemen dargestellt. Das erste und zweite Notensystem starten mit einem Violinschlüssel. Das dritte Notensystem startet mit einem Bassschlüssel. Das zweite und dritte Notensystem sind mit einer geschweiften Klammer verbunden. Ein Popup bedeckt einen Teil der Noten. Es zeigt eine Auswahl von Annotationsmöglichkeiten wie zum Beispiel Erhöhungszeichen, Auflösungszeichen und Lautstärkezeichen.
© nkoda

Das Pedal reagiert auf die Berührung des Fußes, je nachdem, ob das linke oder rechte Fußpedal gedrückt wird, geht der Pfeil nach oben oder unten bzw. wird die Seite nach links oder rechts geblättert. So könnt ihr Tablet oder Smartphone (Android oder iOS) bequem mit dem PageFlip Firefly verbinden und die Notenseiten in unserer digitalen Notenbibliothek nkoda während des Spielens eines Instrumentes mit den Füßen umdrehen. 

Damit das Notenblättern funktioniert, wird das PageFlip Firefly über Bluetooth oder ein USB-Kabel mit einem digitalen Endgerät verbunden. Einzelne Pedal-Modi können über die Firefly-Software (Mac und Windows) programmiert werden. Die Stromversorgung des Bluetooth-Pedals erfolgt über 2 AA-Batterien. Die typische Batterielebensdauer liegt bei ca. 200 Stunden, was ungefähr das Umblättern von ca. 200 000 Seiten entspricht. Nach 30-minütiger inaktiver Nutzung schaltet sich das Pedal automatisch in den Sleep-Modus, welcher durch das Drücken einer beliebigen Taste wieder unterbrochen werden kann. 

PageFlip mit Originalverpackung
© Stadtbibliothek Köln

Das Bluetooth-Pedal ist im Katalog mit dem Begriff „PageFlip Firefly“ zu finden. Wendet euch gerne an die Information auf der 4. Etage der Zentralbibliothek oder merkt es in einer unserer Stadtteilbibliotheken vor. Die Leihfrist beträgt vier Wochen, bei Bedarf kann ggf. bis zu zweimal verlängert werden.

Viel Spaß beim Ausprobieren!

Dann leg ich mir ’ne Platte auf und find’ es wunderbar…

„Totgesagt und nicht gestorben“ sang einst die hervorragende Band Blumfeld in „Status quo vadis“. Sie war damit zwar nicht gemeint, aber es trifft dennoch auf sie zu – die gute alte Schallplatte. Einst als Medium von gestern verschrien fristet sie mittlerweile kein Schattendasein mehr, im Gegenteil: Zum ersten Mal seit 1986 wurden im Jahr 2020 mehr Schallplatten als CDs verkauft.

© Stadtbibliothek Köln

Das spiegelt sich auch im Angebot der Musikbibliothek wider, wo eine kleine, aber feine Vinylauswahl präsentiert wird, die wir ständig erweitern. Aus allen Bereichen ist etwas dabei, Klassik, Jazz, Rock, Pop, Hip-Hop bis hin zu elektronischer Musik. Lokale Künstler*innen wie Veedel Kaztro oder AnnenMayKantereit stehen dabei einträchtig neben Weltstars wie Can oder Pink Floyd. Selbstverständlich sind alle Schallplatten entleihbar.

Solltet ihr über keinen Schallplattenspieler verfügen, könnte unser neuestes Angebot Abhilfe schaffen: ein entleihbarer Kofferplattenspieler. Er verfügt über eingebaute Stereolautsprecher, kann jedoch auch per Cinchkabel  an einen Hi-Fi-Verstärker angeschlossen werden. Wem das zu laut ist, nutzt den eingebauten Kopfhörerausgang. Zum Sichern seiner Vinylschätze steht auch eine Digitalisierungsfunktion zur Verfügung, die die Musik ins MP3 Format komprimiert und auf einen USB Stick speichert. Die gängigen Geschwindigkeiten von 33/45/78 Umdrehungen in der Minute kann man manuell einstellen, sodass der Allrounder Singles, LPs und Schellacks abspielt.

Vinylinteressierten bieten wir also ein kleines Rundum-Paket, denn: Vinyl ist chic, Vinyl ist Lebensgefühl, Vinyl is forever…

Der Kofferplattenspieler ist im Katalog mit dem Begriff „Schallplattenspieler“ zu finden. Wendet euch gerne an die Information auf der 4. Etage der Zentralbibliothek oder merkt ihn in einer unserer Stadtteilbibliotheken vor. Die Leihfrist beträgt zwei Wochen, bei Bedarf kann ggf. bis zu zweimal verlängert werden.

Musizieren in der Stadtbibliothek – vom „über die Saiten gleiten“ und Tastenenthusiasten

Die Kölner Musikbibliothek feiert in diesem Jahr ihr 100jähriges Jubiläum mit vielen Veranstaltungen, Workshops und Konzerten. Neben dem Angebot einer enormen Auswahl von Tonträgern, Noten, Literatur und musikpädagogischem Material, lag der Fokus von jeher auch auf aktivem Musizieren, sodass mittlerweile auch verschiedenste Instrumente ausgeliehen werden können.

Doch auch in der Bibliothek selbst ist es nicht mucksmäuschenstill, nein, auch dort wird musiziert.

Bereits seit Eröffnung der Zentralbibliothek im Jahr 1979 kann im Musikzimmer ein Grotrian-Steinweg-Konzertflügel bespielt werden. Übrigens: Der Raum kann auch mit eigenen mitgebrachten Instrumenten oder zum Singen genutzt werden. Hier geht’s zur Reservierung des Musikzimmers.

© Stadtbibliothek Köln

Ein sehr beliebtes und vom Anfänger bis zum Berufsmusiker rege genutztes Angebot, ebenso wie das vor Ort jederzeit zur Verfügung stehende E-Piano.

© Stadtbibliothek Köln

Ihren inneren Johnny Marr können geneigte Interessenten an einer echten Fender Stratocaster E-Gitarre auslassen, spielbar über einen Verstärker oder gegebenenfalls Kopfhörer. Und auch Freunde lauschigerer Töne kommen hier auf ihre Kosten, sie müssen sich nur zwischen einer Westerngitarre und einer Ukulele entscheiden, auch diese beiden Instrumente sind jederzeit verfügbar.

© Stadtbibliothek Köln

Bumm-Bumm-Bumm-Ksch-Bumm-Bumm-Bumm-Ksch-Bumm-Bumm-Bumm-Ksch

Was sich hier seltsam liest, lässt sich sehr gut hören, es ist ein Schlagzeugbeat, getrommelt auf unserem E-Drum. Das digitale Schlagzeug kann gespielt werden, ohne dass sich Familie oder Nachbarn gestört fühlen. Der Prozessor verfügt über hunderte von voreingestellten Schlagzeug-Soundsets, von Jazz und Funk über Techno bis zum härtesten Heavy Metal-Kit.

Die Musikbibliothek mit all diesen Angeboten befindet sich auf der 4. Etage der Zentralbibliothek. Außer für das Musikzimmer mit dem Flügel ist keine Reservierung notwendig.

Noch mehr Musik: Musizieren in den Stadtteilbibliotheken Nippes und Rodenkirchen

Auch die Stadtteilbibliotheken in Nippes und Rodenkirchen laden zum Musizieren vor Ort ein. In Nippes gibt es ein E-Piano, das auf flinke Finger wartet und ohne Anmeldung genutzt werden kann. Wem etwas majestätischer zumute ist, kann den Stutzflügel von Schimmel in Rodenkirchen nach vorheriger Absprache mit der dortigen Leitung spielen.

Der Flügel in der Stadtteilbibliothek Rodenkirchen.
© Stadtbibliothek Köln

Ein Notenschatz für alle Musikinteressierten – mit nkoda Noten digital ausleihen

Wer musizieren will, braucht meist Noten. Über den Dienst “nkoda” haben wir nun sowohl für musikalische Anfänger*innen als auch für Profis ein neues Angebot! Mit einem Bibliotheksausweis bieten wir Zugang zu einem riesigen Angebot an lizenzierten digitalen Noten für fast alle Instrumente von klassisch bis zeitgenössisch. Ob Klassik, Rock, Pop oder Jazz, Partituren oder Unterrichtsmaterial – das Angebot umfasst über 100.000 Noten aus mehr als 80 Verlagen.

© nkoda Mit der nkoda-App Noten digital bearbeiten, markieren und kommentieren – und mit anderen teilen!

Die nkoda-App ermöglicht die digitale Nutzung auf allen gängigen Betriebssystemen (Android, iOS, Windows, macOS) und zwar nicht nur online, sondern auch offline. Es können Markierungen und Kommentare eingefügt und eigene Titellisten zusammengestellt werden, die man bei Bedarf mit anderen Nutzer*innen teilen kann. Auch eigene Noten werden als PDF-Dokument problemlos in die Notenbibliothek hochgeladen. “nkoda” erlaubt im Angebot sowohl zu stöbern, als auch gezielt nach bestimmten Noten zu suchen. Eine Personalisierung nach gespieltem Instrument, Niveaustufe und Besetzung ist ebenfalls möglich und kann laufend flexibel angepasst werden.

Für Mitglieder der Stadtbibliothek Köln ist der neue Service jederzeit und von überall her kostenlos nutzbar!

“nkoda” – und eine Anleitung zur Registrierung – ist auf unserer Website unter den Digitalen Angeboten oder direkt unter www.stbib-koeln.de/nkoda zu finden.

Musikinteressierte können viele weitere spannende Angebote, wie beispielsweise entleihbare Instrumente und Musik-Streaming in der Stadtbibliothek entdecken. Außerdem gibt es bei uns natürlich weiterhin eine sehr große Auswahl an gedrucktem Notenmaterial zum Entleihen. Und im Rahmen von „100 Jahre Musikbibliothek“ finden bis Jahresende noch viele verschiedene musikalische Veranstaltungen und Workshops für alle Altersgruppen statt.