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Heute erscheint der neue Roman von John Irving (“In einer Person“) auf deutsch und heute steht er bei uns im Regal. Im Buch geht es um die fiktive Autobiographie von Billy Abbot, geschrieben aus dem Rückblick eines 70jährigen. Und wie so oft bei John Irving dreht sich die Geschichte um die vielschichtigen Aspekte sexueller Intoleranz, denn Billy ist bisexuell.
Der Autor dazu im Interview: “Ich interessiere mich für Außenseiter wie Billy, weil sie uns viel über uns und unsere Gesellschaft erzählen können. Aus der Sicht eines bisexuellen Mannes ist unsere Gesellschaft alles andere als liberal und offen. Ich wollte zeigen, wie fragil unsere Toleranz ist. Billy steht außerhalb des sexuellen Mainstreams.”
Mehr aus dem Mundes des Verfassers im Video oben. Eine Lesekostprobe liefert Rufus Beck unten. Er liest aus dem 1. Kapital, in dem beschrieben wird, wie Billy sich mit 15 Jahren in die Bibliothekarin Miss Frost verknallt.
Zitat Billy aus der amerikanischen Original-Ausgabe: “Don’t put a label on me – don’t make me a category before you get to know me!”
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gp


Ganz ruhig wird in Replay erzählt, was es mit einem UniCom auf sich hat. Es hat kein Gewicht, und nur ein dezentes Leuchten an der Schläfe verrät Mitmenschen, wer ein solches Implantat trägt. Das UniCom ermöglicht es Menschen, alle erlebten Situationen ihres Lebens nach Lust, Laune und (ganz wichtig) Variationen wieder erleben zu lassen. Verführerisch, da es wie Internet funktioniert: man kann sich stets online bewegen, ohne Kabel, ohne Gerätschaften. Ed Rosen, der es mit erfunden hat, trägt es von Anfang an, denn er ist Informatiker und maßgeblich am Erfolg dieses Projektes beteiligt.




