Tag Archives: sprachraum

Engagiere dich im sprachraum

27 Mai

Derzeit suchen wir wieder Leute, die Lust hätten, sich im sprachraum zu engagieren! Konkret suchen wir Menschen, die sich eine Mitarbeit in einem der folgenden Projekte dort vorstellen könnten:

Tandem Deutsch, montags 17-18 Uhr:

Hier spricht man eine Stunde Deutsch und zwar meistens in einer kleinen Gruppe von Deutschlernenden, die je nach Sprachniveau einer*m Ehrenamtlichen zugeteilt werden. Da meist viel mehr Deutschlernende als Ehrenamtliche zur Veranstaltung kommen, sind wir (fast) immer auf der Suche nach weiteren Personen, die bereit sind, sich regelmäßig jede oder jede zweite Woche hier einzubringen.

Offene Deutschhilfe, samstags 12-14 Uhr:

Ein Team aus etwa zehn Ehrenamtlichen wechselt sich im 2-Wochen-Rhythmus ab. Jeweils zwei bis drei Ehrenamtliche sind samstags vor Ort und meist gibt es eine Vorstellungsrunde. Es werden Spiele gespielt und bisweilen findet Hausaufgabenhilfe statt. Darüber hinaus gibt es kleine Gesprächsrunden, je nach Nachfrage.

Sprachraum-Betreuung, dienstags 14-18 Uhr alle 2 Wochen (in den ungeraden Kalenderwochen):

Im Team mit zwei anderen Ehrenamtlichen beantwortet man die Fragen der Besucherinnen und Besucher, gibt Hausaufgabenhilfe, informiert über den sprachraum und hilft bei Adressen zu Beratungsstellen und Ähnlichem.

Ehrenamtlich helfen im sprachraum. © Stadtbibliothek Köln

Bei Interesse bitte eine Mail an sprachraum@stbib-koeln.de oder per Telefon unter 0221/221-23932

bp

Wie finde ich eine Wohnung?

28 Jan

Das fragen sich in Köln viele.
Wir laden alle in der Flüchtlingsarbeit Engagierten und Geflüchteten zu unserer Infoveranstaltung am Donnerstag, dem 31. Januar, 16-17:30 Uhr im sprachraum ein.

Wohnungssuche in Köln

©Stadtbibliothek Köln.

Die Wohnungssuche in Köln ist ein großes Problem. Dennoch gibt es grundlegende Schritte, mit denen die eigenen Chancen erhöht werden können. Die Veranstaltung richtet sich an Geflüchtete und in der Flüchtlingsarbeit engagierte Personen, weitere Interessierte sind ebenso herzlich willkommen.

Die Veranstaltung ist eine Kooperation zwischen der Stadtbibliothek Köln, dem Auszugsmanagement des Kölner Flüchtlingsrat e. V. und dem Forum für Willkommenskultur.
Das Forum für Willkommenskultur ist ein Kooperationsprojekt des Kölner Flüchtlingsrat e. V. und der Kölner Freiwilligen Agentur e. V. (kurz: KFA), gefördert durch die Stadt Köln.
Das Auszugsmanagement ist eine Kooperation zwischen Caritasverband für die Stadt Köln e. V., DRK Kreisverband Köln e. V. und Kölner Flüchtlingsrat e. V., gefördert durch die Stadt Köln.

Hier noch mal die wichtigsten Infos im Überblick:

  • Wo? sprachraum, gegenüber der Zentralbibliothek am Neumarkt, Josef-Haubrich-Hof 1a
  • Wann? Donnerstag, 31.01.2019 um 16:00 Uhr bis 17:30 Uhr
  • Kosten? Der Eintritt ist frei

„Ich arbeite gerne hier“ – Ein Bufdi erzählt aus dem sprachraum

24 Jan

Mein Name ist Rami Shouha, ich komme aus Syrien und bin seit September 2018 als Bufdi (Bundesfreiwilligendienst) in der Stadtbibliothek Köln beschäftigt. Ich arbeite auf der zweiten Etage der Zentralbibliothek und im sprachraum mit.

Im sprachraum kümmere ich mich zum Beispiel darum, dass es saubere Tassen für den (kostenlosen) Tee gibt oder ich achte darauf, dass Papier im Drucker ist. Wenn eine Tafel kaputt ist, muss ich daran denken, dass der Hausmeister sie repariert. Zu meinen Aufgaben gehört es auch, dass ich die Bücher in die Regale sortiere. Ich habe auch schon einmal das Sprachlernprogramm Rosetta Stone erklärt: wie man sich kostenlos anmelden und wie man mit dem Programm Deutsch lernen kann.

rami shouha mit rosetta stone

Im sprachraum bin ich zusammen mit den Ehrenamtlichen verantwortlich für alle Besucher und Besucherinnen und ihre Fragen: Wie können wir uns anmelden? Wie viel kostet es? Was gibt es hier? usw.

Alle, die Unterstützung beim Deutschlernen brauchen, können in den sprachraum kommen, ohne sich anzumelden in der Öffnungszeit von

Montag – Freitag 14-18 Uhr

Samstag 10-15 Uhr.

  • Es gibt insgesamt fast 110 Ehrenamtliche, die im sprachraum helfen (es sind immer drei gleichzeitig dort): sie sind im sprachraum, sie helfen den Leuten (z. B. Hilfe bei Hausaufgaben oder sie erklären unverständliche Briefe vom Jobcenter).
  • Im sprachraum steht WLAN kostenlos zur Verfügung.
  • 4 PCs sind verfügbar zum Sprachenlernen und zur Internet-Recherche.
  • 508 Bücher und weitere Deutschlern-Materialien sind im sprachraum vorhanden. Man darf sie nicht mitnehmen und nicht in die Bücher schreiben, aber im sprachraum benutzen oder einzelne Seiten kopieren.
  • Es gibt zurzeit 6 regelmäßige offene Veranstaltungen pro Woche.
  • Es gibt auch einen Drucker/Kopierer, den man kostenlos nutzen kann (20 Seiten pro Tag).

Außerdem stehen viele weitere Infos in 15 Sprachen auf der Website der Stadtbibliothek.

Gerne arbeite ich hier, weil ich den Menschen helfen mag und in der gleichen Zeit meine deutsche Sprache verbessern kann. Schließlich möchte ich noch sagen, dass man in der Stadtbibliothek, besonders im sprachraum (z. B. als Bufdi) eine gute Chance hat, Deutsch zu sprechen und dadurch seine Kenntnisse zu verbessern. Zuletzt bedanke ich mich bei allen Leuten dafür, dass sie mich dabei unterstützen, meine deutsche Sprache zu nutzen.

Rami Shouha

 

Ab Mitte März wird wieder ein Platz frei im Bundesfreiwilligendienst im sprachraum/der Zentralbibliothek

Möchtest du gern im sprachraum, in der Zentralbibliothek und generell im interkulturellen Bereich mitarbeiten? Interessiert dich die Arbeit mit Menschen aus vielen verschiedenen Kulturen? Wir besetzen ab dem 15. März 2019 eine Stelle im Bundesfreiwilligendienst neu. Wir bieten eine abwechslungsreiche Arbeit in einem netten Team, viel Kontakt zu Menschen und ein Kennenlernen der Bibliotheksarbeit.

Bist du selbst geflüchtet und hast mindestens B1-Sprachkenntnisse im Deutschen?

Dann bewirb dich bei uns!

Kontakt: Sarah Dudek/Carolin Köhnen, sprachraum@stbib-koeln.de

 

,خدمة تطوعية في مكتبة مدينة كولن,

من منتصف أذار ، يصبح المكان شاغر مرة أخرى في الخدمة الاتحادية للمتطوعين في منطقة اللغة / المكتبة المركزية

هل ترغب العمل في غرفة تعلم اللغة, في المكتبة المركزية, و عموماً في المنطقة بين الثقفات ؟

هل انت مهتم بالعمل مع العديد من الاشخاص من الثقفات المختلفة ؟

اعتباراُ من ١٥ أذار ٢٠١٩ ,سوف نستأنف وظيفة في الخدمة الاتحادية للمتطوعين.

نحن نقدم العمل المتنوع مع فريق لطيف والكثير من التوصل مع الناس و التعرف على كيفية العمل في المكتبة.

؟ B1أو انت لاجئ ولديك مهارات في اللغة الألمانية على الاقل

!أذاً بادر بالتواصل معن

:للتواصل: سارة دوديك / كارولين كوهن

sprachraum@stbib-koeln.de

Du

 

Ehrenamtliches Engagement für Geflüchtete – die Stadtbibliothek sucht Euch!

21 Nov

Wir suchen Menschen mit einem beruflichen Hintergrund im Medizinbereich, die sich ehrenamtlich für Geflüchtete engagieren möchten.

sprachraum Foto

sprachraum ©Stadtbibliothek Köln.

Wir möchten im sprachraum der Stadtbibliothek eine berufsbezogene Veranstaltung anbieten. Die Veranstaltung richtet sich an Menschen, die Deutsch lernen und als Pflegekraft, Arzt oder Ärztin oder in einem anderen medizinischen Beruf in Deutschland arbeiten möchten. Geplant ist eine moderierte Gesprächsrunde oder Gruppenarbeit.

Die Veranstaltung soll donnerstags von 16–18 oder 17–18 Uhr im sprachraum der Zentralbibliothek am Neumarkt stattfinden.

Wer gerne neue Menschen trifft, sich im Team engagieren möchte und im alltäglichen Berufsleben durch Ausbildung oder Studium mit medizinischem Vokabular vertraut ist, ist hier richtig.
Wir bieten Fortbildungen, Austauschtreffen und eine kostenlose Jahresmitgliedschaft in der Stadtbibliothek an.

Mehr Infos zum sprachraum gibt es unter www.stbib-koeln.de/sprachraum

Bei Interesse wendet Euch bitte direkt an Sarah Dudek/ Carolin Köhnen unter der e-Mail-Adresse sprachraum@stbib-koeln.de

Wir freuen uns auf Euch!

Dienstags, 18 Uhr: Deutsch Dialog – eine Ehrenamtliche erzählt aus dem sprachraum

7 Mai

Jeden Dienstag um 18 Uhr trifft sich eine buntgemischte Gruppe im sprachraum der Stadtbibliothek – der Treffpunkt Freundeskreis mit dem Sprachangebot Deutsch Dialog. Entstanden ist die Gruppe aus einer Initiative von Studierenden, die zunächst einige Unterkünfte der Stadt Köln besuchten und dort Spieleabende mit Geflüchteten veranstalteten. Irgendwann wandelten sich diese Treffen zu gemeinsamen Ausflügen oder Aktionen wie Fußball, Klettern, Wandern, Theater- und Konzertbesuchen oder internationalen Kochabenden. Seit gut zwei Jahren ist auch das Sprachangebot Deutsch Dialog im sprachraum ein fester Treffpunkt geworden. Unsere Treffen sind also mittlerweile eine „feste Größe“ und doch jedes Mal anders.

Jede Woche kann ich mich darauf freuen, bekannte Gesichter wieder zu treffen und meist einen ganzen Haufen neuer Leute kennenzulernen. Denn jede Woche verändert sich die Gruppe. Am Anfang starten wir immer mit einer Vorstellungsrunde oder einem Kennenlernspiel, wobei ich immer wieder staune, wie vielfältig sich die Gruppe oft zusammensetzt.  Anschließend machen wir – ein Team aus ehrenamtlichen jungen KölnerInnen – verschiedene Angebote, in denen jedoch stets das gemeinsame Sprechen im Fokus steht. Wir lesen Texte zu aktuellen Themen oder sprachlichen Besonderheiten, üben Briefe oder Bewerbungen schreiben und unterstützen individuell bei Hausaufgaben oder Prüfungsvorbereitungen.

Lernende im sprachraum. ©Stadtbibliothek Köln.

Lernende im sprachraum. ©Stadtbibliothek Köln.

Am schönsten ist es für mich immer, wenn sich nach kurzer Zeit Gespräche und Diskussionen entwickeln, die einen mitgebrachten Text oder eine Übung nebensächlich werden lassen. Es herrscht immer eine lockere, offene Atmosphäre. Ich bin immer wieder begeistert, was für ein gegenseitiges Interesse herrscht und wie sich alle untereinander unterstützen – mit Erklärungen auf Deutsch oder durch kleine Übersetzungen in der jeweiligen Muttersprache. Oft sind einige BesucherInnen auch viel besser in der Lage, grammatische Phänomene zu erklären, da wir Ehrenamtlichen uns mit den meisten Regeln nie explizit auseinandersetzen mussten. So gelingt es, dass alle aktiv an den Gesprächen teilnehmen können und die gegenseitige Unterstützung umfasst wirklich alle, die beim Deutsch Dialog zusammenkommen. Ohne dieses Engagement wäre der Deutsch Dialog in so einer Form gar nicht möglich!

Für viele BesucherInnen sind gerade die „Selbstläufer-Gespräche“ besonders wichtig, da sich für viele in ihrem Alltag leider nicht die Gelegenheit ergibt, regelmäßig deutsch zu sprechen. Deshalb kommen viele immer wieder in den sprachraum und besuchen neben dem Deutsch Dialog auch andere Gruppen. Dies geht aus den Gesprächen bei unseren Treffen immer wieder hervor.

Ich komme vor allem deshalb immer wieder, weil es jedes Mal auf eine andere Art und Weise bereichernd ist. Ich habe im Deutsch Dialog eine Menge spannender, persönlicher Geschichten gehört, erlebe immer wieder eine unglaublich offene und freundliche Atmosphäre und kann mich in diesem Rahmen mit einerseits sehr unterschiedlichen Menschen austauschen, die andererseits aber immer wieder viele Gemeinsamkeiten untereinander feststellen, die man vorher vielleicht nicht vermutet hätte.

Ein Beitrag von Laura Leimbach, seit 5 Jahren in Köln und angehende Lehrerin, begeistert sich für interkulturellen Austausch und neue Erfahrungen.

 

Siehe auch:

Neue Stimmen der arabischen Literatur

22 Nov

Die Berliner Schriftstellerin Tanja Dückers stellte bei Meet your neighbours am 19. Oktober in der Kölner Stadtbibliothek die in Trier lebende syrische Lyrikerin Rasha Habbal, den syrisch-palästinensischen Lyriker, Schriftsteller und Journalisten Ramy Al-Asheq und Galal Alahmadi, einen der bekanntesten Dichter des Jemen, vor und berichtet hier über den Abend.

von Tanja Dückers
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Larissa Bender, Ramy Al-Asheq, Rasha Habbal, Galal Alahmadi und Tanja Dückers. Foto: Almut Elhardt

Der große Saal der Zentralbibliothek in Köln ist einfach riesig, ein bisschen verloren sehen unsere Gäste hier aus. Aber die Stimmung ist gut: Freunde und Bekannte von Galal Alahmadi, Ramy Al-Asheq und Rasha Habbal, ein paar Arabisch-Studenten sowie interessierte Kolleg*innen von mir und den Veranstalter*innen vor Ort sind gekommen – der Raum ist trotz seiner Größe von lebhaften Gesprächen in Arabisch erfüllt.

Auf der Bühne geht es bald um die Unterschiede zwischen dem Schreiben zuhause, in der Heimat, und dem Scheiben in der Fremde – oder neuen Heimat – Deutschland.

Larissa Bender, die wir zum Glück für die Veranstaltung gewinnen konnten, übersetzt in sagenhaftem Tempo. Sie hat auch (sehr gut) die auf Weiter Schreiben publizierten Gedichte von Rasha Habbal  übersetzt, was sie für diesen Abend erst recht zu einer perfekten Partnerin macht.

Wie hat sich der Ortswechsel auf das Schreiben ausgewirkt – inhaltlich, stilistisch? Während Rasha Habbal meinte, sie hätte nicht „so weiterschreiben“ können und in ihren Texten, ähnlich wie Ramy Al-Asheq zum Teil stark das eigene Erleben vor oder während der Flucht thematisiert (Rasha Habbal liest unter anderem ihren eindrucksvollen Text Kinder singen in einem kleinen Schutzbunker), ist für Galal Alahmadi das Schreiben eher ein unberührter Schutzraum im Kopf – er glaubt, dass seine Themen die gleichen geblieben sind, das ist ihm wichtig. Oft handeln seine Gedichte von „universellen Themen“, Einsamkeit, Sehnsucht, Selbstbefragungen. Auch meint er, dass Schriftsteller lange brauchen, um auf solche existenziellen Umwälzungen adäquat zu reagieren. Auf die Frage, ob er seine Texte nicht oft sehr melancholisch findet, meint Galal, dass er versucht, alle seine Melancholie in die Texte einfließen zu lassen, gewissermaßen dort zu „parken“, und dass er eigentlich ein sehr glücklichr Mensch sei. Etwas von diesem Glück kann man in den Gedichten (wie z.B. Zuhause), die wir vortragen (Galal auf Arabisch, ich auf Deutsch) erspüren – vor allem in der überbordenden Phantasie, in den vielen Momenten des Zauber- und Rätselhaften. In seinen Gedichten Vom Krieg und Weniger Hass wird er jedoch politisch und prangert unter anderem, mit ebenso treffsicheren wie überraschenden Bildern, die Zerstörung der Kultur der Indianer an. Wichtig ist ihm, dass Gewalt überall vorkommt und kein Spezifikum des Nahen Ostens ist.

Ramy Al-Asheq, dessen Literatur sich weniger „introvertiert“ liest, berichtet von Schwierigkeiten, in seiner Heimat zu publizieren  – Freiheit in der Themenwahl ist ihm wichtig. Viele seiner Texte sind explizit politisch und von gerade geballter Energie. Er liest Seit ich nicht gestorben bin, einen packenden poetischen Bericht über nichts Geringeres als das schiere Überleben. Wir sprechen auch über Abwab (zu deutsch: Türen), die erste arabischsprachige Zeitung von Geflüchteten und für Geflüchtete, die es in Deutschland gibt und deren Chefredakteur er war.

Rasha Habbal liest Scheckige Hände – ein sehr berührender Text, in dem sie sich an ihren Vater erinnert und sich fragt, was Heimat ausmacht. Möglicherweise der Geruch von Okraschoten? Oder die deutliche Erinnerung an die von der Weißfleckenkrankheit gezeichneten Hände des Vaters, die sich leitmotivisch durch den Text ziehen? Rasha Habbal hat eine knappe, eindringliche Diktion, amalgamiert wie Ramy Prosa und Lyrik. Sie berichtet auch noch von der Anthologie Ohne Worte? Mit anderen Worten. Texte von exilierten Autorinnen aus dem arabischen Sprachraum, in der sie gerade veröffentlicht hat und die von der Kölner Grafik-Designerin Uta Kopp sehr schön gestaltet wurde.

Das Publikum lauscht den Lesungen und Gesprächen mit großer Konzentration – eigentlich sollte die Veranstaltung nicht länger als zwei Stunden dauern, aber am Ende werden sehr viele Fragen gestellt. Unser Publikum ist zahlenmäßig heute nicht sehr groß (ca. 30 Gäste), aber dafür ist das Interesse an den drei Autor*innen umso größer. Am Ende müssen uns die Techniker hinauswinken. Als ich gehe, kommt mir der Saal nicht mehr leer vor. Er ist voller gesprochener Worte, voller Leben.

Danke an Galal, an Ramy und an Rasha!

Hier noch einige Bilder von Almut Elhardt:

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Larissa Bender

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Ramy Al-Asheq

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Rasha Habbal

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Galal Alahmadi

Bild 6

Tanja Dückers

Meet your neighbours ist eine bundesweite Veranstaltungsreihe von WIR MACHEN DAS in Zusammenarbeit mit der Allianz Kulturstiftung und der Stiftung :do. Der Abend in Köln war eine gemeinsame Veranstaltung mit der Stadtbibliothek Köln.

Dieser Artikel ist zuerst erschienen auf: http://wirmachendas.jetzt/neue-stimmen-der-arabischen-literatur/

Der sprachraum in 15 Sprachen

31 Aug

Unser sprachraum direkt neben der Zentralbibliothek ist ein Treffpunkt für Geflüchtete und Ehrenamtliche zum Kennenlernen und gemeinsamen Deutschlernen. Der sprachraum hat auch eine Website www.stbib-koeln.de/sprachraum , auf der unter anderem der Wochenplan veröffentlicht ist. Fast jeden Tag findet im sprachraum eine kostenlose Veranstaltung zum Deutschlernen statt, zu der man ohne Anmeldung kommen kann.

Kolleginnen und Kollegen in der Bibliothek, aber auch viele Übersetzerinnen und Übersetzer haben die sprachraum-Website nun in die Sprachen übersetzt, die viele unserer Besucherinnen und Besucher sprechen. An dieser Stelle möchten wir dem Land NRW für die Unterstützung der Übersetzungen durch das Programm KOMM-AN-NRW danken!

 

Welche Sprache ist das?

فارسی

Shqip

پښتو

ትግርኛ

Auflösung: Farsi, Albanisch, Pashto und Tigrinya. Auf der Website www.stbib-koeln.de/sprachraum findet ihr oben die Sprachenauswahl in den jeweiligen Sprachen. Wenn man mit der Maus über die Sprachen geht, erscheint die deutsche Übersetzung.

 

Wie haben wir die Sprachen ausgewählt?

Auf der Welt gibt es rund 6.500 Sprachen. Wir haben uns zum einen Statistiken angeschaut, die aufführen, aus welchen Herkunftsländern die meisten Asylbewerber_innen kommen bzw. welche ihre Muttersprachen sind.

statistik muttersprache

Quelle: „BAMF-Kurzanalyse 03|2016“. Mai 2016. URL: BAMF-Kurzanalyse 03|2016, Seite 4

Auch bei einer unserer Veranstaltungen, dem Gesprächskreis, wird nachgehalten, aus welchen Herkunftsländern die Teilnehmer_innen stammen. So sieht das Ergebnis aus:

Karte Gesprächskreis3

Es ist schon beeindruckend, wie international der sprachraum ist. Beim Gesprächskreis sind immer mal wieder auch Erasmus-Studierende dabei. Wir freuen uns, dass der Kreis dadurch noch internationaler und heterogener wird.

Und natürlich haben wir es uns nicht nehmen lassen, auch eine Kölsche Übersetzung reinzuschmuggeln. „Mer es em Rubbedidupp en der Zentralbibliothek nevvenaan“ klingt einfach zu nett!

 

Weitersagen

Damit viele Menschen von den Übersetzungen profitieren, sagt weiter, dass sie ab sofort auf unserer Website www.stbib-koeln.de/sprachraum zu finden sind! Jede und jeder ist uns im sprachraum willkommen!