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MINTköln – das MINT-Festival der Stadtbibliothek Köln

20 Aug

Abstrakt, kompliziert und lebensfern: das hört man oft, wenn von Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik die Rede ist – kurz: von den MINT-Fächern. Für Division und Multiplikation greift man schnell zum Taschenrechner. Sowieso gibt es für fast jedes Problem eine App oder ein technisches Gerät, aber wenn die mal nicht funktionieren, ist guter Rat oft teuer. Und Physik und Chemie? Schön wäre es, solche Zusammenhänge zu verstehen, aber allein der Gedanke an die Formelsammlungen…

Weil viele so denken, möchten wir als Stadtbibliothek Köln ein Zeichen setzen. Wir sind der festen Überzeugung, dass jede und jeder für MINT begeistert werden kann, wenn man die Leute bei ihrer Neugierde packt, Wissen erfahrbar macht und den Spaß nicht aus den Augen verliert. Um den Beweis anzutreten veranstalten wir im Oktober ein Festival:

17 Tage, 13 Veranstaltungsorte, über 100 Workshops und Events – das ist unser Festival MINTköln!

 

Hier finden Kinder, Jugendliche und auch Erwachsene Angebote zum Ausprobieren, Mitmachen und Selbermachen. Wir wollen euch experimentieren, programmieren und tüfteln sehen!

Das Festival startet am 11. Oktober. Bei der Auftaktveranstaltung leitet Ranga Yogeshwar, der Botschafter unseres Festivals, zusammen mit Gesche Joost (Deutschlands Digitalbotschafterin), Achim Berg (Bitcom Digitalverband) und Dr. Ekkehard Winter (Telekom Stiftung und Nationales MINTForum) in die Herausforderungen und Chancen der MINT-Bildung ein. An mehreren Experimentierständen, von Virtual Reality bis Robotik, wird das Thema greifbar.

Danach folgt ein wahres Event-Feuerwerk: rund 90 Workshops und Vorführungen zu Maker- und MINT-Themen, ein Zocker-Abend mit dem YouTuber Sarazar, Vorlese- und Experimentierstunden, ein Science Slam und eine Abendveranstaltung zu digitalem Humanismus und künstlicher Intelligenz.

Den krönenden Abschluss der MINTköln bildet am 27. Oktober unser MINT-Aktionstag – die Experimentierschau für die ganze Familie. Hier stellen zukunftsweisende Unternehmen, Vereine und prominente Forschungsinstitute ihre Produkte und Ergebnisse vor. An zahlreichen Ständen kann man selbst forschen, Dinge ausprobieren und sich mit MINT-Experten und MINT-Expertinnen austauschen.

Alle Veranstaltungen findet ihr auf der Festival-Website www.mint-festival.de!

Doch MINT wird auch fester Bestandteil der Stadtbibliothek Köln. Die MINT-Regale der Zentralbibliothek, in denen sich passende Sachbücher aber auch ausleihbare Dinge wie z.B. Mikroskope, Teleskope, Magnete, Physik-Experimentierkästen, Coding-Spielzeug und Roboter befinden, werden auf alle Zweigstellen ausgeweitet. Im Erdgeschoss der Zentralbibliothek entsteht ein MINTspace mit 3D-Drucker, Schneideplotter, Minirobotern, Experimentierkästen, Codingtools, wechselnden interaktiven Experimentierstationen und einem Ameisenhotel mit Livestreaming. Auch der humanoide Roboter NAO zieht ab Oktober in den MINTspace. Und wenn Ende September unsere neu gestaltete Stadtteilbibliothek Kalk wieder eröffnet wird, beheimatet sie das Makermobil – ein extra für uns designtes E-Bike mit einem Pop-up-Makerspace. Es kommt im gesamten Stadtgebiet zum Einsatz und ist mit spannenden MINT- und Maker-Angeboten ausgestattet.

Wir können den Oktober kaum erwarten! Falls es euch auch so geht: Für einige Veranstaltungen könnt ihr euch jetzt schon anmelden! Darunter sind die Auftaktveranstaltung, der Science Slam, der Gaming-Zockerabend mit Sarazar, die Veranstaltung „Digitaler Humanismus. Eine Ethik für das Zeitalter der künstlichen Intelligenz“ und die Makerspace-Kurse. Die Anmeldung für die restlichen anmeldepflichtigen Veranstaltungen wie z.B. die Maker-Kids-Kurse startet am 3. September!

 

refugeelives.eu – Webseite mit Geschichten geflüchteter Menschen online

25 Apr

Neulich feierten wir die Veröffentlichung einer besonderen Webseite. Denn: Unser EU-Projekt A Million Stories geht endlich an die Öffentlichkeit! Ab sofort sind unter

www.refugeelives.eu/de

zahlreiche Geschichten geflüchteter Menschen zu sehen – in Bild, Ton und Text. Mit einem Klick auf den Globus unten rechts lassen sich die jeweiligen Stories in andere Sprachen übersetzen. (Die Übersetzung der ursprünglich ins Englisch übertragenen Stories übernimmt ein Algorithmus, wodurch entsprechende Fehler entstehen können, die wir aber nach und nach beseitigen werden.)

Von Afghanistan bis Vietnam

Die Geschichten wurden von uns und unseren Projektpartnern in Dänemark, Schweden und Griechenland zusammen mit Ehrenamtlichen aufgezeichnet. Anhand der Kategorien könnt ihr die Stories nach Herkunftsländern filtern oder sie mit der Suche nach Stichworten durchsuchen – im Ergebnis entsteht eine interkulturelle und multimediale Sammlung. Das Projekt macht diese Migrationsgeschichten im Sinne der Integration einer breiten Öffentlichkeit zugänglich.

Und wozu?

In Köln leben zur Zeit rund 10.000 geflüchtete Menschen. Zum Vergleich: Vor acht Jahren waren es lediglich ca. 1.600. Diese Zahlen sind abstrakt – und das Projekt möchte die Menschen hinter diesen Zahlen eine Stimme geben. Wer sind diese Menschen? Warum mussten sie flüchten? Wie sah ihr Leben in ihren Herkunftsländern aus? Wie nehmen sie Deutschland und Köln wahr? Welche Ziele, welche Wünsche haben sie für die Zukunft?

Darauf gibt die Webseite Antworten – mit Geschichten von Menschen, die geflüchtet sind. Individuelle Geschichten, einzigartige Geschichten. Geschichten, die uns helfen können, unsere neuen Nachbarinnen und Nachbarn besser zu verstehen und kennenzulernen.

Die Geschichte hinter den Geschichten

Während einer kleinen Feier in unserem sprachraum stellten wir die Webseite vor, gaben ein paar Hintergründe zum Projekt und erzählten von Chancen und Schwierigkeiten, denen wir auf dem Weg begegneten. Höhepunkt war sicherlich die Lesung einiger Auszüge der Geschichten von Milena Karas und Thomas Balou Martin. Wir hörten hier Erzählungen voller Furcht, Trauer und Verderben – aber auch Geschichten von Neuanfängen, Begegnungen und Hoffnungen.

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Thomas Balou Martin und Milena Karas (v.l.) lasen einige Geschichten – mit Respekt und Einfühlsamkeit. Foto: (c) Herr & Frau Martin

Und das Projekt geht weiter! Bis 2019 werden wir weitersammeln – und sind dankbar für jede Unterstützung und Vermittlung, für jeden Hinweis auf Storyteller und solche, die Geschichten aufzeichnen möchten.

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Logo AMS

Noch zu retten? Dias und Filmstreifen digitalisieren

9 Feb

Wer noch Dias und Filmstreifen irgendwo auf dem Dachboden stehen hat, fragt sich das beim Aufräumen bestimmt jedes Mal. Was macht man damit? Lassen sich die Fotos noch retten oder hilft nur noch wegschmeißen?

Halt! Bevor die güldenen Schätze in der Mülltonne laden:

Mit unserem brandneuen „Epson Perfection V550 Photo Scanner“ können Sie selbständig 35mm-Dias, 35mm-Filmstreifen und auch Filmstreifen im Mittelformat (sog. Mittelstreifen) einscannen und als Dateien auf einem USB-Stick speichern.

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Die Dias und Filme werden in passende Halterungen eingelegt und dann, wie bei einem normalen Scanner, auf dem Scannerglas positioniert. Nur noch Deckel zu und schon kann es losgehen!

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Aus jedem einzelnen Dia und Filmfoto macht der Scanner automatisch eine Fotodatei. Es gibt verschiedene Scan-Modi, mit denen weitere Einstellungen angepasst oder geändert werden können. Beispielsweise lässt sich die Bildschärfe einstellen, Farbkorrekturen vornehmen und das Bild mit einer umfassenden Auswahl von Werkzeugen, wie Farbwiederherstellung, Staubentfernung und Hintergrundbeleuchtung-Korrektur bearbeiten.

 

Eine Anleitung steht in gedruckter Form bei dem Gerät oder lässt sich (detaillierte Anleitung) als Anwendung „Epson-Benutzerhandbuch“ auf dem angeschlossenen PC finden. Dieses Angebot ist ein Teil unseres Makerspaces auf der 4. Etage unserer Zentralbibliothek.

Eine Reservierung des PCs, der für die Digitalisierung verwendet wird, ist möglich, aber nicht unbedingt notwendig.

 

Auf der 4. Etage gibt es bereits verschiedene Geräte zur Digitalisierung von Schallplatten an unserer Vinylbar, von Audio-Kassetten an unserer Kassettenbar und von VHS-Kassetten an unserer Filmbar.

 

Viel Spaß beim Digitalisieren!

Wir schwimmen neuerdings mit Haien…

29 Dez ©Stadtbibliothek Köln

Seit jetzt nun mehr als zwei Monaten ist Google Expeditions bei uns in der Bibliothek im Einsatz. Eins ist klar, ob als Bestandteil von Klassenführungen, als offene Veranstaltung oder im Rahmen des MakerKids Programms – die Google VR-Cardboards sorgen regelmäßig für strahlende Kinderaugen und versetzen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer jedes Mal in große Begeisterung. Im Nachfolgenden präsentieren wir Ihnen/Euch deshalb ein paar Impressionen der vergangenen Veranstaltungen in Form von Text und Bild. Anschließend gibt es einen kleinen Ausblick für das neue Jahr.

Kleiner Exkurs: Was ist Google Expeditions?
Google Expeditions ist ein Virtual-Reality-Tool für Kinder, ursprünglich konzipiert für den Schulunterricht. Die App ermöglicht virtuelle Expeditionen zum Mond oder Unterwasserlandschaften – und das alles ohne das Klassenzimmer – oder in unserem Fall die Bibliothek – zu verlassen. Expeditions steht dabei nie allein und wird in der Regel in andere Aktivitäten mit eingebunden.

©Stadtbibliothek Köln

Das Google Expeditions-Kit besteht aus einem Tablet, Smartphones (auf denen die Expeditions App vorinstalliert ist), einem Router, mit dem die Expeditions App über ein eigenes WLAN ausgeführt werden kann sowie VR-Cardboards ©Stadtbibliothek Köln

Bisherige Veranstaltungen:
BIPARCOURS-Medienmarathon in der Kinderbibliothek:
Seit Anfang Oktober ist Google Expeditions Bestandteil des BIPARCOURS-Medienmarathons. Dafür wurde der bestehende Parcours für Klassenführungen um die Komponente „Google Expeditions“ erweitert. Während dieser Etappe nehmen die Kinder an einer Expedition teil. Dabei gibt der Expeditionsleiter wichtige Informationen, die sich die Kinder merken müssen und anschließend werden im Parcours Fragen dazu beantwortet.

Ran ans Lesen:
Auch im Rahmen von „Ran ans Lesen“ wird Google Expeditions bereits eingesetzt. Die Kinder besuchen hier während der Veranstaltung ausgewählte Expeditionen (z.B. Vulkane) und tragen dabei ihr Wissen zu dem Thema zusammen. Im Anschluss werden drei Geschichten zum Thema vorgestellt und angelesen. Jedes Kind kann sich dann eines dieser Bücher aussuchen und ausleihen. Das ermöglicht uns, spielerisch Wissen zu vermitteln und zum Lesen anzuregen.

Offene Veranstaltung zum Ausprobieren:
Im Rahmen dieser Veranstaltung werden immer ausgewählte Themen (z.B. Mond, Vulkane, Weihnachten) vorgestellt. Kinder haben hier die Möglichkeit, die Google VR-Brillen auszuprobieren und verschiedene Orte zu besuchen – und das alles ohne die Bibliothek zu verlassen. Die Reisen werden durch Wissensfragen angereichert und anschließend werden passende Bücher präsentiert, die von den Teilnehmern ausgeliehen werden können. Im Dezember gab es ein Weihnachts-Spezial mit einer Vorlesung und passendem Weihnachtsgebäck.

MakerKids:
Das MakerKids-Programm führte die Abenteurer durch Museen auf der ganzen Welt. Ausstellungsobjekte waren Dinosaurier-Skelette. Nach dieser Reise gruben die Kinder mit Hammer und Meißel T-Rex-Knochen aus Gips aus und bauten die Knochen anschließend zu einem vollständigen T-Rex-Skelett zusammen. Eine Riesensauerei – und ein Riesenspaß! Mehr dazu: hier

©Stadtbibliothek Köln

©Stadtbibliothek Köln

Sonstiges:
Darüber hinaus wurde Expeditions bereits auf vielen Sonderveranstaltungen gezeigt und vorgeführt. Mit dabei war beispielsweise der „Tag der virtuellen Realität“, der „Digital Education Day“ und unser Auftritt im EU-Parlament in Brüssel #GenerationCode. Expeditions war außerdem Teil des Workshops „Bau dein eigenes Cardboard“.

Ausblick:
Im kommenden Jahr wird Expeditions fortgesetzt und das Medium bietet noch zahlreiche Verwendungsmöglichkeiten, um Themen anschaulich zu gestalten, Wissen zu vermitteln und neugierig auf Bücher zu machen. Wir wollen deshalb weitere Bausteine entwickeln, die für allgemeine Führungen geeignet sind. Expeditions ist eine wunderbare Ergänzung, um mit Worten und Sprache zu spielen und zu Aktivitäten anzuregen. Wir freuen uns deshalb auch im Jahr 2018 auf eine spannende Zeit mit dem Projekt und freuen uns auf noch viele weitere „Ohhhs und Ahhhs“.

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Reale Lizenz für virtuelle Realität

3 Jun

HTV Vive-Nutzerin

Am 20. Juni starten wir ein neues Angebot:

die VR-Lizenz!

Bedeutet: Wir bringen euch in Workshops bei, wie man die Brille und den dazugehörigen Computer richtig bedient – und danach könnt ihr Termine reservieren und unsere HTC Vive kostenfrei und selbstständig nutzen. Bis zu drei Stunden täglich.

Voraussetzungen

  • ein gültiger Bibliotheksausweis
  • ein Mindestalter von 16 Jahren

That’s it. Wenn ihr das erfüllt, steht einer Lizenz für die virtuelle Realität nichts im Wege. Es entstehen keine weiteren Kosten.

Kick-Off

Am 20. Juni findet um 14:00 Uhr die Eröffnung der VR-Station auf der dritten Etage der Zentralbibliothek statt. Wer direkt eine Lizenz erwerben möchte, muss sich anmelden!

Zur Anmeldung

Die Plätze sind für diesen ersten Termin auf 15 beschränkt. Ab Juli wird es dann regelmäßige Termine geben, sodass möglichst viele Leute die Chance erhalten eine Lizenz zu erwerben.

Was ist die VR-Station?

Zur Zeit bauen wir noch dran, daher gibt es noch keine Bilder. Aber die VR-Station ist ein Ort, der euch alles bietet, was ihr für ausgedehnte Spaziergänge in der virtuellen Realität braucht: Ein Gaming-Rechner ist integriert und wir ermöglichen euch den Zugang zu zwei Vive-Controllern und der Brille. Ihr bedient Hard- und Software selbstständig. Unter Steam findet ihr eine Auswahl von Spielen, die laufend aktualisiert wird.

Noch Fragen? Dann ab in die Kommentare. Wir freuen uns auf den 20. Juni und die Zukunft!

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Unser Neuer: der kleine NAO

29 Sep

Heute war es soweit: Wir haben einen großen Karton geöffnet und einen kleinen NAO in die Welt gehoben! Unser erster humanoider Roboter!

img_7314_1500In unserer EDV-Abteilung wurde er mit Strom und Internet versorgt und stand wenig später mit den Worten OGNAK GNOUK auf. Er schaute vom einen zum anderen, blinzelte und schien manchmal zu erröten. Nun schauen wir, was wir ihm so alles entlocken und beibringen können.

Am 7. Oktober kommt seine große Schwester zu Besuch. Schülerinnen und Schüler der Kölner Liebfrauenschule gewannen letztes Jahr mit ihrer NAO-Dame einen deutschlandweiten Programmierwettbewerb für NAO-Roboter und waren auch dieses Jahr wieder sehr erfolgreich. Am 7.10. um 16 Uhr treffen die beiden NAOs in der Zentralbibliothek aufeinander und ihr seid alle herzlich dazu eingeladen!

Am 28. November sind wir mit unserem NAO dann auf dem Tag der Medienkompetenz im Düsseldorfer Landtag zu Besuch. Bis dahin wird er sicher schon einiges dazugelernt haben!

()°.°)

 

EDIT: Alle Infos zu NAO unter www.stbib-koeln.de/nao!

 

 

Unser neuer Newsletter

22 Jul

Wie oft wurden wir schon gefragt, ob wir einen Newsletter haben.

Bisher mussten wir verneinen. Wir haben dann auf die vielen Infos auf unserer Homepage verwiesen, besonders auf die Neuigkeiten und auf den Veranstaltungskalender. Wir haben von unseren Blog-Artikeln erzählt und von unseren Social-Media-Kanälen auf Twitter, Facebook und Instagram.

Aber ab sofort können wir sagen: Ja, wir haben einen Newsletter und er bringt euch monatlich die wichtigsten Infos zur Stadtbibliothek Köln. Alle Highlights aus unseren Veranstaltungen und Angeboten, und die wichtigsten Neuigkeiten. So verpasst ihr nichts.

Meldet euch einfach an und probiert es aus: Newsletter-Anmeldung.

(ba)