QUIP-Day: Quilting in Public am 16.06.18

Quip-Day-Plakat ©Stadtbibliothek Köln.

Jedes Jahr am 3. Samstag im Juni treffen sich Quilt- und Handarbeitsbegeisterte an öffentlichen Plätzen, um sich auszutauschen und ihr Hobby anderen zu zeigen.
Quilting – Was ist das?
Die Quilterinnen setzen aus kleinen, verschiedenfarbigen, zugeschnittenen Stoffstücken eine kunstvoll gesteppte Decke – den Quilt –  zusammen.
Im März 2017 hat die Stadtbibliothek Köln im Rahmen der Nacht der Bibliotheken in Kooperation mit verschiedenen Quilterinnen auch selbst einen Quilt erstellt.
Bibliotheksquilt. ©Stadtbibliothek Köln

Am 16.06.2018 gibt es nun wieder den QUIP-Day: Quilten in der Öffentlichkeit. Von 10-14 Uhr wird gequiltet, was das Zeug hält. Macht ihr mit?
Veranstaltungsort ist die Stadtteilbibliothek Haus Balchem auf der Severinstraße (Hausnummer 15) in der südlichen Altstadt.
Weitere Informationen über den QUIP-Day findet ihr hier:

 
In der Zentralbibliothek am Neumarkt könnt ihr übrigens auch abseits des QUIP-Day nähen. Auf der 4. Etage beim Makerspace steht euch eine Overlock-Nähmaschine zur Verfügung. Diese bekommt in den nächsten Wochen ein kleines “Geschwisterchen”: eine Nähmaschine des Typs Janome Skyline S5.
Die Janome ist eine “normale” Nähmaschine, die vieles kann – über 170 verschiedene Stiche, zehn Knopflöcher und vier Nähschriften. Sie ist gut beleuchtet, hat einen Einhandeinfädler und vernäht auf Knopfdruck, sie kann Zwillingsnadel und hat eine elektronische Fadenschere. Was für ein Komfort! Sie ist damit eine praktische Ergänzung zur Overlock.
Die Janome steht euch ab Mitte Juni zur Verfügung.
 

Hochsensibilität – Was ist das?

Hochsensibilität – was ist das?

Ungefähr jeder 6. Mensch nimmt seine Umgebung intensiver wahr, als es sein Umfeld tut.
Der Hochsensible spürt mehr, er sieht, hört und fühlt mehr und er macht sich laufend Gedanken über sich und die Welt. Diese verstärkte Wahrnehmungsfähigkeit bringt besondere Hürden, aber auch sehr große Chancen mit sich.
Viele hochsensible Personen fühlen sich der Welt nicht zugehörig. Sie sind schneller erschöpft, fühlen sich „irgendwie anders“ und oft missverstanden. Probleme im sozialen Umfeld sind keine Seltenheit.

  • Was genau ist Hochsensibilität eigentlich und was ist an Hochsensiblen denn „anders“?
  • Was sagt die Wissenschaft dazu und wie verhält es sich mit hochsensiblen Kindern?
  • Sollten Sie im Beruf auf etwas Bestimmtes achten?
  • Was sagt der nicht-hochsensible Partner zu seinem „Vielfühler“?
  • Und jetzt? Was kann ein Hochsensibler tun, um sein Leben entspannter und reizärmer zu gestalten?

Lassen Sie sich von Referentin Kristin Wirtz  einführen in die Welt der Hochsensibilität …
Datum: Dienstag, 12.06.2018
Ort: Zentralbibliothek, 3. Etage Forum Lernwelt
Zeit: 18:00 – 20:00
Der Eintritt ist frei.
Anmeldungen sind erwünscht unter Tel.: 0221/221-23937 oder per Mail an zb-paedagogik@stbib-koeln.de
Für Unentschlossene gibt es hier noch den Hochsensibilitätstest von Elaine Aaron.
Begleitend zur Veranstaltung gibt es eine Buchausstellung auf der 3. Etage.

Urlaubsplanung mit GPS-Geräten und Navigation-Smartphone-Apps

Sven von Loga , Geologe, GPS-Experte und über die Grenzen von Köln als Natur- und Landschaftsführer bekannt, bietet GPS-Seminare nicht nur „trocken“ in der Stadtbibliothek sondern auch im Gelände an und hat schon zahlreiche Wanderführer veröffentlicht.
Er zeigte am Dienstag anschaulich und unterhaltsam wie jeder seinen Wander- bzw. Radwanderurlaub, ob in Deutschland oder Ausland, mithilfe von GPS-Geräten oder Smartphone-Apps planen kann. Er stellte Portale (outdoor-active, komoot, garmin basecamp u.a.) vor,  die meist kostenlos Tracks und/oder Open-Street-Maps zum Downloaden anbieten. Er erläuterte Vor- und Nachteile von verschiedenen GPS-Geräten und auch die Unterschiede bei der Benutzung des Smartphones zur Navigation.

Die Teilnehmer hörten gespannt zu und stellten viele Fragen. Die Veranstaltung fand im neugeschaffenen Raum auf der 1. Etage der Zentralbibliothek statt.
GPS-Geräte gibt es zum Ausleihen in der Zentralbibliothek. Im Online-Katalog finden Sie die Geräte unter Eingabe des Stichworts “Navigationsgerät”.
E.D. und N.J.
 

Eltern LAN – Gemeinsam spielen

Am 7.6. veranstalten wir in der Stadtteilbibliothek Chorweiler von 15-19:30 Uhr eine Eltern-LAN!
Kinder und Jugendliche begeistern sich für Computerspiele. Erwachsene stehen der Faszination, die digitale Spielwelten für die jüngere Generation besitzen, oft ratlos gegenüber. Diese Veranstaltung schlägt eine Brücke zwischen den Generationen und gibt Eltern wie Pädagogen Einblicke in jugendliche Medienwelten.
Bei der Eltern-LAN erhalten Eltern und pädagogische Fachkräfte die Möglichkeit, eigene Computerspielerfahrungen zu sammeln und sich über Inhalte und Wirkungen virtueller Spielwelten zu informieren als auch sich mit jugendlichen Gamern und MedienpädagogInnen darüber auszutauschen.
Ablauf der Veranstaltung: 

  • Medienpädagogische Einführung
  • Spielphase
  • Gespräch mit Computerspielern/-spielerinnen
  • Vortrag zum Thema “Exzessives Spielen”
  • Pädagogische Nachbesprechung

Ausführliche Infos findet ihr hier auf der Seite der Bundeszentrale für politische Bildung unter Informationen Eltern-LAN und auf unserer Homepage unter folgendem Link: Eltern-LAN 
Kontakt und Anmeldung:
Die Teilnehmerzahl ist auf 15 Personen begrenzt, meldet euch daher bitte bis zum 31.05.18 unter gaming@stbib-koeln.de an!
Veranstalter
Die Veranstalter der Eltern-LAN sind spielbar.de, das Online-Angebot der Bundeszentrale für politische Bildung zum Thema Computerspiele, der Spieleratgeber-NRW des Vereins ComputerProjekt Köln e.V. und die Akademie der Kulturellen Bildung des Bundes und des Landes NRW e.V. mit freundlicher Unterstützung des BITKOM – Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V.
 

(si)

Dienstags, 18 Uhr: Deutsch Dialog – eine Ehrenamtliche erzählt aus dem sprachraum

Jeden Dienstag um 18 Uhr trifft sich eine buntgemischte Gruppe im sprachraum der Stadtbibliothek – der Treffpunkt Freundeskreis mit dem Sprachangebot Deutsch Dialog. Entstanden ist die Gruppe aus einer Initiative von Studierenden, die zunächst einige Unterkünfte der Stadt Köln besuchten und dort Spieleabende mit Geflüchteten veranstalteten. Irgendwann wandelten sich diese Treffen zu gemeinsamen Ausflügen oder Aktionen wie Fußball, Klettern, Wandern, Theater- und Konzertbesuchen oder internationalen Kochabenden. Seit gut zwei Jahren ist auch das Sprachangebot Deutsch Dialog im sprachraum ein fester Treffpunkt geworden. Unsere Treffen sind also mittlerweile eine „feste Größe“ und doch jedes Mal anders.
Jede Woche kann ich mich darauf freuen, bekannte Gesichter wieder zu treffen und meist einen ganzen Haufen neuer Leute kennenzulernen. Denn jede Woche verändert sich die Gruppe. Am Anfang starten wir immer mit einer Vorstellungsrunde oder einem Kennenlernspiel, wobei ich immer wieder staune, wie vielfältig sich die Gruppe oft zusammensetzt.  Anschließend machen wir – ein Team aus ehrenamtlichen jungen KölnerInnen – verschiedene Angebote, in denen jedoch stets das gemeinsame Sprechen im Fokus steht. Wir lesen Texte zu aktuellen Themen oder sprachlichen Besonderheiten, üben Briefe oder Bewerbungen schreiben und unterstützen individuell bei Hausaufgaben oder Prüfungsvorbereitungen.

Lernende im sprachraum. ©Stadtbibliothek Köln.

Am schönsten ist es für mich immer, wenn sich nach kurzer Zeit Gespräche und Diskussionen entwickeln, die einen mitgebrachten Text oder eine Übung nebensächlich werden lassen. Es herrscht immer eine lockere, offene Atmosphäre. Ich bin immer wieder begeistert, was für ein gegenseitiges Interesse herrscht und wie sich alle untereinander unterstützen – mit Erklärungen auf Deutsch oder durch kleine Übersetzungen in der jeweiligen Muttersprache. Oft sind einige BesucherInnen auch viel besser in der Lage, grammatische Phänomene zu erklären, da wir Ehrenamtlichen uns mit den meisten Regeln nie explizit auseinandersetzen mussten. So gelingt es, dass alle aktiv an den Gesprächen teilnehmen können und die gegenseitige Unterstützung umfasst wirklich alle, die beim Deutsch Dialog zusammenkommen. Ohne dieses Engagement wäre der Deutsch Dialog in so einer Form gar nicht möglich!
Für viele BesucherInnen sind gerade die „Selbstläufer-Gespräche“ besonders wichtig, da sich für viele in ihrem Alltag leider nicht die Gelegenheit ergibt, regelmäßig deutsch zu sprechen. Deshalb kommen viele immer wieder in den sprachraum und besuchen neben dem Deutsch Dialog auch andere Gruppen. Dies geht aus den Gesprächen bei unseren Treffen immer wieder hervor.
Ich komme vor allem deshalb immer wieder, weil es jedes Mal auf eine andere Art und Weise bereichernd ist. Ich habe im Deutsch Dialog eine Menge spannender, persönlicher Geschichten gehört, erlebe immer wieder eine unglaublich offene und freundliche Atmosphäre und kann mich in diesem Rahmen mit einerseits sehr unterschiedlichen Menschen austauschen, die andererseits aber immer wieder viele Gemeinsamkeiten untereinander feststellen, die man vorher vielleicht nicht vermutet hätte.
Ein Beitrag von Laura Leimbach, seit 5 Jahren in Köln und angehende Lehrerin, begeistert sich für interkulturellen Austausch und neue Erfahrungen.
 
Siehe auch:

Wenn DOT Vader gegen R2DASH2 kämpft

 
Azubi-Projekt mit den Robotergeschwistern Dash&Dot
Umgeben von 7 gespannten Kindern, saßen wir Azubis in der Stadtteilbibliothek Bocklemünd. Bewaffnet mit iPads, Robotern und Euphorie, galt es für die WorkshopteilnehmerInnen jetzt das erste Mal einen Roboter zu programmieren! Mit der App „Wonder“ lernten sie anschaulich etwas über einfache Coding-Bausteine.
 

 
In zwei Gruppen eingeteilt machten sich die Kinder peu à peu mit Kategorien wie Sound – Bewegung – Aktion vertraut und unternahmen erste virtuelle Gehversuche.
Mit großen Augen beobachteten wir, wie schnell sich die „Nachwuchs-Coder“ zurechtfanden und im Team schon die ersten Ideen entwickelten. Beide Gruppen überlegten sich jeweils eine kurze Story, die mit den Robotern nachgestellt werden sollte. Dafür konnten sie ihrer Phantasie freien Lauf lassen – Dash&Dot verwandelten sich in Superhelden, Piraten, Aliens, Tiere… und schließlich Star Wars-Charaktere.
Um die Roboter-Geschwister auch möglichst echt wirken zu lassen, durfte natürlich die richtige Verkleidung nicht fehlen. Dot wurde der berühmt-berüchtigte Dot Vader und Dash sein Widersacher R2Dash2.
 

© Stadtbibliothek Köln

 
Ihre Filmpremiere in den Produktionen feierten ebenfalls die Minions, Prinzessin Leia oder Luke Skywalker!
Nun entwarfen die Kinder ein kurzes Coding-Konzept: Wie programmiert man Handlungsabläufe, um die erdachte Geschichte wirkungsvoll zu verfilmen? Ginge es nach den jungen Programmierern, wäre hier bereits der nächste abendfüllende Blockbuster entstanden. Wir mussten den Elan der ambitionierten Storyteller fast schon bremsen, so viele Szenen wollten sie nachstellen.
 
© Stadtbibliothek Köln

 
Durch die Funktionen der App standen viele Möglichkeiten zur Verfügung: Geräusche, eigens aufgenommene Sounds, Bewegungen, Lichter und vieles mehr versetzten nicht nur die Roboter-Motoren in Schwung, sondern erfüllten die ganze Bibliothek mit Leben. Um die Früchte der harten Arbeit auch für nachfolgende Generationen junger Coder festzuhalten, haben wir die Geschichten aufgenommen, geschnitten und bearbeitet. So besitzen die Kinder eine jederzeit abrufbare Erinnerung an ihr erstes Programmieren mit Dash und Dot.
 
© Stadtbibliothek Köln

© Stadtbibliothek Köln

 
 
Azubis der Stadtbibliothek Köln – Eileen, Kira, Zoraya und Simon

Musizieren mit Tischharfen – Schön war’s!


Vor einiger Zeit durften wir auf einer Tagung ein uns bisher unbekanntes Instrument kennengelernt – die Tischharfe!
Wir waren sofort begeistert. Denn das besondere an Tischharfen ist, dass man damit musizieren kann, ohne Noten lesen können zu müssen. Es eignet sich für jedermann, für Jung, für Alt, ob alleine oder in einer Gruppe. Jeder kann damit unkompliziert Musik machen.
Und da wir dieses neue Wissen natürlich nicht für uns behalten wollten, sondern gerne allen Interessierten die Möglichkeit geben wollten, Tischharfen kennenzulernen, haben wir einen Schnuppertag geplant.
Unser Schnuppertag für Tischharfen fand am Samstag, 21. April, trotz herrlichen Sommerwetters, viele Interessenten.  Der stetige Zulauf von jungen und älteren Besuchern ließ zwei Stunden lang nicht nach.
Dr. Sibylle Hoedt-Schmidt, Dozentin an der rheinischen Musikschule, hatte 3 Harfen mitgebracht  (davon eine Zauberharfe), die alle ausprobiert werden konnten.
Sie beantwortete geduldig Fragen von Groß und Klein und gab Tipps zum praktischen Üben.
Besonders Familien mit Kindern waren begeistert von den schön geschwungenen Harfen, denen sie nach kurzer Zeit, ohne Noten lesen zu können, sanfte Klänge und Melodien entlockten.

(ck)

 

Gut einschlafen gut schlafen – Nach(t)bericht

Zitat von Chuang Tzu ©Stadtbibliothek Köln

Schlaf ist so selbstverständlich wie geheimnisvoll…
Er ist lebensnotwendig und die wichtigste Säule unserer Gesundheit. Ohne Schlaf kann das wache Leben nicht gelingen. Und der Schlaf ist individuell. So wie unser Lachen, unsere Stimme und unsere Persönlichkeit. Dass uns etwas Wichtiges abhanden gekommen ist, spüren wir oft erst, wenn sie gestört ist – die Nachtruhe, die eigentlich wie von selbst leicht über uns kommen sollte. Aber es gibt eine frohe Botschaft: Schlaf ist trainierbar!
Aufmerksame Zuschauer ©Stadtbibliothek Köln.

Einen multi-funktionalen Baukasten dafür stellte Schlafexperte Dr. Ralf Maria Hölker im Forum Lernwelt der Zentralbibliothek vor. Die 10. Veranstaltung der Reihe Gesund leben mit der Stadtbibliothek stieß auf großes Interesse. Anschaulich und unterhaltsam vermittelte der Referent, dass Schlaf bei jedem Menschen einzigartig ist. Die genetisch verankerte Schlafzeit gilt es herauszufinden und einzuhalten, wenn man gesund und im Einklang mit dem vom eigenen Körper vorgegebenen Rhythmus leben will. Auch am Wochenende!
Störfaktoren und Schlafverhinderer sind Stress, zu viele Informationen, sogenanntes Blaulicht (AV-Medienkonsum) oder auch Leistungssport am Abend, die das Gehirn auf Tag programmieren. Auch Neonlicht verhindert ein gutes Einschlafen, dieses kann im Schlaf- und Badbereich durch Licht des Orangespektrums ersetzt werden.
Grafik der Schlafphasen. ©Stadtbibliothek Köln.

Fleisch, Rohkost, Kaffee nach 16.00 Uhr und Alkohol stören auch den Schlaf – langkettige Kohlenhydrate (Kartoffeln, Brot, Nudeln) hingegen wirken schlaffördernd. Empfehlenswert sind feste Einschlafrituale, positive Gedanken, ruhige Musik; ebenso entspannen Lavendel- und Zirbel-Duft sowie Tees mit Baldrian, Hopfen und Melisse.
Ralf Hölkers wichtigster Tipp zum morgendlichen wach werden: Beginnen Sie den Tag sportlich im Freien! Tageslicht ist über 100 mal heller als Raumlicht (Tageslichtlampen können im Winter durchaus eine Alternative sein).
Anleitung zur Gesichtsmassage ©Stadtbibliothek Köln.

Langeweile kam während des Abends nicht auf. Der Referent verstand es unterhaltsam, immer wieder neue Impulse zu setzen: mit Ratespielen, Übungen in Selbstmassage und Atmung zu ruhiger, meditativer Musik.
Fragen von Zuschauern beantwortete er kompetent und hilfreich:

  • Ja – Powernapping ist gesund, sollte allerdings 30 min. nicht überschreiten!
  • Das Aufwachen erleichtert ein Lichtwecker oder eine Uhr mit Sensor und Weckfunktion im Leichtschlaf.

Am Ende hatte Schlafexperte Hölker es geschafft, sein begeistertes Publikum nach Hause zu entlassen in freudvoller Erwartung eines erholsamen Schlaferlebnisses.

Schlafexperte Dr. Ralf Maria Hölker ©Stadtbibliothek Köln.

Weiterführende Links:

 

Ostern 2018 mit den Maker Kids

Die Osterferien brachten das siebte Maker Kids Programm mit sich und wie immer möchten wir euch hier ein bisschen teilhaben lassen an der Vielfalt. Mit Foto und Video haben wir wieder die thematisch neuen Kurse begleitet.

Aus alt mach neu

Ganz neu war eine Zusammenarbeit mit den Abfallwirtschaftsbetrieben der Stadt Köln, Dank derer wir Tanz auf Ruinen ins Boot holen konnten. Thomas Zighan machte einen Spitzen-Kurs zu Upcycling. Hier werden alte Gegenstände, also Müll, zu neuem Leben erweckt.

Planeten-Flummis

Bereits im Herbst wurde bei einem Workshop Google Expeditionen eingesetzt, damals noch mit Dinosauriern. Dieses Mal wollten wir etwas anderes anbieten und schnell war ein Thema gefunden: Hüpfend durch die Galaxie. Die Kombination aus virtueller Realität und der Herstellung von Planeten-Flummis war einfach fantastisch.

Kreativ zur Musik

Habt ihr schon mal etwas von Waldteufeln und Rührtrommeln gehört? Wir bis dahin jedenfalls nicht. Aber wir freuten uns sehr, dass sich dahinter ein Workshop zum Instrumentenbau versteckte. Wie die Instrumente klingen, könnt ihr auch ganz unten im Video noch erleben.

Robotik zum Malen

Auch bei der Robotik konnten wir mit etwas Neuem aufwarten: es gab kleine farbsensitive Mini-Roboter, die Ozobots. Von Codiviti wurde alles spielerisch in einen Oster-Kontext gebracht, was man bestens bei den Roboter-Modifikationen sieht.

Am besten kann man alles in Wort und Bild genießen, daher hier noch ein paar filmische Eindrücke zu unseren schönen neuen Kursen:

Auch an dieser Stelle danken wir allen Workshop-Anbietern und den Kindern für schöne Zeit.
Das neue Programm beginnt pünktlich zu den Herbstferien. Dieses Mal können wir Dank großen Sondermitteln von Seiten der Stadt mit einem riesigen Programm in allen Stadtteilbibliotheken und der Zentralbibliothek aufwarten. Voraussichtlich werden etwa 60 Workshops in den zwei Wochen laufen – seid gespannt!

bp

refugeelives.eu – Webseite mit Geschichten geflüchteter Menschen online

Neulich feierten wir die Veröffentlichung einer besonderen Webseite. Denn: Unser EU-Projekt A Million Stories geht endlich an die Öffentlichkeit! Ab sofort sind unter

www.refugeelives.eu/de

zahlreiche Geschichten geflüchteter Menschen zu sehen – in Bild, Ton und Text. Mit einem Klick auf den Globus unten rechts lassen sich die jeweiligen Stories in andere Sprachen übersetzen. (Die Übersetzung der ursprünglich ins Englisch übertragenen Stories übernimmt ein Algorithmus, wodurch entsprechende Fehler entstehen können, die wir aber nach und nach beseitigen werden.)

Von Afghanistan bis Vietnam

Die Geschichten wurden von uns und unseren Projektpartnern in Dänemark, Schweden und Griechenland zusammen mit Ehrenamtlichen aufgezeichnet. Anhand der Kategorien könnt ihr die Stories nach Herkunftsländern filtern oder sie mit der Suche nach Stichworten durchsuchen – im Ergebnis entsteht eine interkulturelle und multimediale Sammlung. Das Projekt macht diese Migrationsgeschichten im Sinne der Integration einer breiten Öffentlichkeit zugänglich.

Und wozu?

In Köln leben zur Zeit rund 10.000 geflüchtete Menschen. Zum Vergleich: Vor acht Jahren waren es lediglich ca. 1.600. Diese Zahlen sind abstrakt – und das Projekt möchte die Menschen hinter diesen Zahlen eine Stimme geben. Wer sind diese Menschen? Warum mussten sie flüchten? Wie sah ihr Leben in ihren Herkunftsländern aus? Wie nehmen sie Deutschland und Köln wahr? Welche Ziele, welche Wünsche haben sie für die Zukunft?
Darauf gibt die Webseite Antworten – mit Geschichten von Menschen, die geflüchtet sind. Individuelle Geschichten, einzigartige Geschichten. Geschichten, die uns helfen können, unsere neuen Nachbarinnen und Nachbarn besser zu verstehen und kennenzulernen.

Die Geschichte hinter den Geschichten

Während einer kleinen Feier in unserem sprachraum stellten wir die Webseite vor, gaben ein paar Hintergründe zum Projekt und erzählten von Chancen und Schwierigkeiten, denen wir auf dem Weg begegneten. Höhepunkt war sicherlich die Lesung einiger Auszüge der Geschichten von Milena Karas und Thomas Balou Martin. Wir hörten hier Erzählungen voller Furcht, Trauer und Verderben – aber auch Geschichten von Neuanfängen, Begegnungen und Hoffnungen.

Thomas Balou Martin und Milena Karas (v.l.) lasen einige Geschichten – mit Respekt und Einfühlsamkeit. Foto: (c) Herr & Frau Martin

Und das Projekt geht weiter! Bis 2019 werden wir weitersammeln – und sind dankbar für jede Unterstützung und Vermittlung, für jeden Hinweis auf Storyteller und solche, die Geschichten aufzeichnen möchten.

sa

Die mobile Version verlassen