Was gibt es nicht mittlerweile alles aus dem 3D-Drucker! Und was wird noch kommen? Barilla möchte individualisierte Nudeln drucken, in Amsterdam entstehen bald gedruckte Häuser (die FAZ berichtete am 16.2.2014, Seite V 7 und http://neuerdings.com/2014/03/16/3d-druck-kanalhaus/ ), Gartenfreunde drucken ihre Gras- und Blumenarrangements und sogar Prothesen können – wenn man einmal eine gute angepasste Vorlage erstellen konnte – mittlerweise mit äußerst geringen Materialkosten hergestellt werden.
Dass der Drucker auch ganz tollen Schmuck zaubern kann, haben uns zwei Studenten bewiesen. Für ein Studienprojekt haben sie mehrfach den Weg von Wuppertal nach Köln nicht gescheut und das Ergebnis spricht doch wirklich für sich! 🙂
Schmuck aus dem 3D-Drucker konnten wir auch im Herbst auf der Euromold in Frankfurt in die Hand nehmen und bestaunen. Eine finnische Firma repräsentierte hier ihre gedruckten Metallanhänger für Ketten, die im Inneren zum Teil mit Elektronik ausgestattet waren, so dass der Anhänger auf Knopfdruck aus kleinen Aussparungen leuchtet.
Ihr wollt gerne eigene 3D-Modelle erstellen? Einen Einblick in die Welt der 3D-Modellierung bekommen? Dann werft doch einen Blick in unser Makerspace-Programm. Bei Workshops für Selbermacher darf 3D-Modellieren natürlich nicht fehlen 🙂 Momentan gibt es noch freie Plätze für den Workshop am 24. Mai “123D Creature – Digitales Modeling auf dem iPad” und für den Workshop am 28. Juni “Von der Idee zum 3D-Druck – Ein 3D-Crashkurs für Anfänger mit SketchUp”.
Eine weitere Möglichkeit bietet unser 3D-Scanner, den ihr eigenständig nutzen und bedienen könnt.
(ck)
“Die Bücherdiebin” im Kino
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„…. die Worte fanden Eingang in einen Raum, der voller kalter Luft und Bücher war. Überall Bücher! Die Wände waren mit überfüllten, doch ordentlichen Regalen bestückt. Den Wandanstrich konnte man fast nirgends sehen. Die Schrift auf den Bücherrücken war überall unterschiedlich, geschwungen und gerade, groß und klein. Die Buchrücken selbst waren nicht nur schwarz, rot und grau; sie wiesen jede vorstellbare Farbe auf. Der Anblick gehörte zu den schönsten, die Liesel Meminger je gesehen hatte.
Erfüllt von diesem Wunder, lächelte sie.
Dass ein solcher Raum existierte!”
So fühlt es sich an, wenn große Bücherliebe erstmals auf eine Bibliothek trifft. Beschrieben vom australischen Autor Markus Zusak, dessen 2005 erschienenes Jugendbuch „Die Bücherdiebin” weltweit ein Bestseller wurde. Es ist die Geschichte der neunjährige Liesel, die 1939 im Nazi-Deutschland zu Pflegeeltern kommt, lesen lernt und lesesüchtig wird. Sie rettet Bücher, indem sie sie stiehlt, ihnen die Kraft der Veränderung entnimmt und die Fähigkeit Herzen zu erreichen.
Zwar spielt die Bibliothek im Buch nur eine Nebenrolle, umso mehr feiert es das Verschlingen von Büchern, die Macht der Fantasie und die Magie der Worte.
Heute kommt die Verfilmung der „Bücherdiebin” in die deutschen Kinos.
gp
P.S.: Bei uns im Bestand als Buch und Hörbuch.
Diskussionsrunde “Inside Wikipedia” am 24. März
- Wie helfen wir Anfängern?
- Wie bewahren wir Qualität und Neutralität?
- Angriff der PR-Agenturen?
- Wie lösen wir Konflikte?
- Was ist dieses “Lizenzdingens”? Oder auch: “Die freie Enzyklopädie” und das Urheberrecht. Ein Widerspruch?
- Wikipedia wird von Nerds im dunklen Keller gemacht; oder doch nicht?
Was noch angesprochen wird liegt in eurer Hand. Bringt Fragen mit und bringt euch in die Diskussion ein. Auf dem Podium sitzen Elke Wetzig, Achim Raschka und Robert Schlappal. Die Moderation des Panels übernimmt Alice Wiegand, Mitglied des Kuratoriums der Wikimedia Foundation.
Die Veranstaltung ist kostenlos und startet am 24. März um 19.00 Uhr im Erdgeschoss der Zentralbibliothek am Neumarkt (Josef-Haubrich-Hof 1). Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Wenn ihr bei Facebook seid, könnt ihr uns aber mit einem Klick auf “Teilnehmen” bei der Getränkeschätzung helfen: “Inside Wikipedia” auf Facebook.
Die Veranstaltung ist eine Kooperation mit der Kölner Wikipedia-Community rund um den Kölner Stammtisch und wird von Kölncampus unterstützt! Sie findet im Rahmen unserer Reihe geeks@cologne statt, die sich an Technikaffine und Pixelverliebte in und um Köln wendet. Mehr Informationen zur Veranstaltung und zur Reihe findet ihr unter geekscologne.mixxt.de.
(ba)
Roboter-Workshop für Mädchen
Langsam ist er Tradition: unser Lego-Mindstorms-Workshop für Mädchen im Alter von 11 bis 13 Jahren. Schon zweimal haben Mädels bei uns mit leuchtenden Augen programmiert und an ihrem Roboter gebastelt.
Der zweitägige Roboter-Workshop “go4IT” ist eine Kooperation mit der RWTH Aachen und dient der spielerischen Einführung von Mädchen in die Bereiche Technik und Informatik. Für den 23. und 24. April laden wir alle Mädchen im Alter von 11 bis 13 Jahren herzlich in die Zentralbibliothek am Neumarkt ein. In Zweierteams und unter der Aufsicht von geschulten Pädagoginnen und Pädagogen bauen sie eigene Roboter aus Lego-Mindstorms-Bausätzen. Schrittweise werden die Teilnehmerinnen an die Programmierung mit NXC (Not eXactly C) herangeführt. Sie hauchen ihren Robotern Leben ein und sind bald in der Lage, sie für die Lösung komplexerer Aufgaben einzusetzen. Spielerisch lernen die Mädchen den Umgang mit Motoren, Sensoren und ihrer vermutlich ersten Programmiersprache. Ein genauer Ablauf der Tage ist in unseren Blog-Artikeln zu früheren Workshops nachzulesen: Blogeintrag 1. Workshop, Blogeintrag 2. Workshop.
Der Workshop beginnt an beiden Tagen um 10:15 Uhr und endet um 16:15 Uhr. Die Teilnahme ist kostenlos. Da die Gruppe maximal 16 Teilnehmerinnen aufnehmen kann, ist eine Anmeldung unter schulservice@stbib-koeln.de unbedingt erforderlich. Es handelt sich nicht um einen Aufbaukurs, daher gibt es außer einem allgemeinen Interesse an der Materie keine Voraussetzungen.
(ba)
Bastelstunde in der Stadtteilbibliothek Neubrück
Und wieder trafen sich die Kinder aus Neubrück am Freitag 21.02.2014 von 16:00 bis 18:00 Uhr zum basteln in der Stadtteilbibliothek.
Diesmal bastelten wir gemeinsam zum Thema Australien und Aborigines.
Wir starteten eine Entdeckungsreise mit unseren Sachbüchern über Australien und lernten viel über die Kultur und die Bräuche der Aborigines.
Denn in unseren Bastelstunden möchten wir vor allem die Kulturen der verschiedenen Länder näher kennen lernen.
Wie hört sich das Didgeridoo an?
Wurde mit dem Bumerang gespielt?
Welche Tiere leben in Australien?
Heißt der Berg Uluru oder Ayers Rock? …
Diese und viele weitere Fragen konnten wir gemeinsam beantworten.
Gleich darauf zückten wir unser Scheren und Stifte und malten unsere eigene Höhlenmalerei mit original Symbolen der Aborigines.
Wir verewigten unseren Händeabdruck auf der schwarzen Pappe und erfanden unsere eigene kleine Geschichte mit Hilfe der Symbole.
Zum Beispiel: „Ein Känguru springt über den Fluss und sieht eine Schlange am Wasserloch“ 🙂
Jedes Kind ist zu unseren monatlichen Bastelstunden herzlich Willkommen und kann sich bei uns anmelden.
Emel Yüksel
Stadtteilbibliothek Neubrück
An St. Adelheid 2-8 / 51109 Köln
Das Lied zum Februar: “February Rain” von Susan Levine
[youtube=http://www.youtube.com/watch?v=giYkXLo90-A]
Der Februar ist was für Zahlen-Freaks, Schneeliebhaber oder Fans obskurer Feiertage. Alle anderen sind wahrscheinlich Februar-Hasser.
Als kürzester Monat dauert er normalerweise 28 Tage und in Schaltjahren 29. Als einziger kann er auch ohne einen Vollmond vorüber gehen (Das passierte zuletzt 1999 und das nächste Mal 2018). Alle sechs Jahre besteht er aus 4 kompletten 7-Tage-Wochen. Das alles und noch viel mehr wissen alle, die am 29. Februar Geburtstag haben (so wie Khaled, Dana Schweiger oder Benedikt Höwedes). Z.B., dass ein Jahr 365 Tage, 5 Stunden, 49 Minuten und 16 Sekunden dauert, was 365.2425 Tagen entspricht und er oder sie Pech hatte, da irgendwo hinter dem Komma zur Welt zu kommen.
Leute, die sich noch daran erinnern, dass es mal 4 Jahreszeiten in Deutschland gab und dem hinterher trauern, vermissen vermutlich den Schnee, bzw. den Spaß im Schnee. Aus Kölner Perspektive wird der Februar 2014 als 5- bis 9-Grad-Monat in Erinnerung bleiben (wahlweise sonnig, wolkig oder regnerisch). Zumindest lautete so die gängige Ansage im morgendlichen Wetterbericht. Aber Schneeglöckchen ohne Schnee, was soll das? Da freut man sich doch auf Verlässliches, wie Karneval (oft im Februar) oder den Valentinstag (14.2.). Längst ergänzt durch den Tag des Regenwurms (15.2.), des Nylonstrumpfs (16.2.), des Eisbären (27.2.) oder den der Schwertschlucker (28.2.).
Ein Feiertag, den die UNESCO 1997 ins Leben gerufen hat, könnte zumindest in deutschsprachigen Räumen für Irritationen sorgen. Der „Welttag der Feuchtgebiete” (2.2.) ist keine clevere Werbung für den Bestseller von Charlotte Roche, sondern hat tatsächlich ein ökologisches Anliegen.
Passend zum Kölner Februar (besonders optisch) das Video dem Song “February Rain” von Susan Levine.
Très chic: Unsere Stadtteilbibliothek Sülz
2011 wurde unsere Stadtteilbibliothek Sülz renoviert (u.a. Wand- und Deckenanstrich und neuer Bodenbelag), was großen Anklang bei unseren Mitgliedern fand. Letztes Jahr erhielt das Haus einen Anstrich und ist seitdem der Eyecatcher der Sülzburgstraße. Und gestern kam das Werbeschild hinzu, was dem Ganzen die Krone aufsetzte.
Dann stieg das Schild in die Luft, wurde auf dem Kasten installiert und noch mal schön geputzt.
Et voilà! Sülz hat ein neues Schmuckstück!!!
gp
Makerspace: Spannende Zeiten voraus
Im Zentrum dieser Workshops steht einerseits der Do-It-Yourself-Gedanke und die Einbindung von Prosumenten (das sind Produzenten und Konsumenten in Personalunion) und andererseits die Einbindung von Profis auf dem jeweiligen Gebiet. Denkt man beides zusammen, entsteht eine experimentelle Umgebung, in der Ihr Euch ungezwungen und spielerisch Technologien, Software und Handwerk erschließen könnt.
So die Theorie. In der Praxis werden dann Songs komponiert, 3D-Modelle erstellt, Kreativtexte geschrieben, Streetart-Schablonen geschnitten, Podcasts eingesprochen, Arduinos programmiert, E-Books gelayoutet und vieles mehr. Wir sind uns sicher: Da entstehen großartige Projekte.
Das liegt insbesondere an unseren großartigen Dozentinnen und Dozenten: Viele Workshops laufen in Kooperation mit der Kaiserin Augusta Schule in Köln, die ihre junior experts entsendet. Für andere haben wir uns unter anderem den Kölner Nerd-König Thomas Riedel (@boydroid) ins Boot geholt und Reinhard Nickels und Uwe Ziegenhagen der Kölner DingFabrik sind ebenfalls am Start. Und dann noch professionelle Texter, Industrial Designer und Scrapbooker…
Wir freuen uns drauf. Spannende Zeiten voraus!
Hier könnt Ihr Euch das Programm im Detail ansehen und Euch anmelden (alternativ oben im Blog auf “Makerspace” klicken). Vor Ort gibt es das Programm natürlich auch in Papierform.
Gefördert vom Land NRW!
(sa)
Zur Feier des Tages: Unsere Top-Ten-Hits über Küssen
Wenn nicht heute, wann dann? Damit nicht nur die Blumen- und Süßwarengeschäfte jubeln: Zum Feiertag der Verliebten heute unsere zehn Besten über Küssen!
Platz 10: Adele: “Set Fire To The Rain”, 2011
Der Kuss kommt zwar nur einmal vor, aber dafür um so heftiger.
“It was dark and I was over
Until you kissed my lips and you saved me“.
Das Lied geht traurig weiter, aber hier ist Adele at her best und der perfekte opener für unser Kussfeuerwerk.
[youtube=http://www.youtube.com/watch?v=Ri7-vnrJD3k]
Platz 9: Emiliana Torrini: “Jungle Drum”, 2009
Die direkte Verbindung vom Kuss zum Herz schlägt die Isländerin (Papa Italiener) mit Hochdruck. „Hey read my lips, ’cause all they say is kiss kiss kiss kiss kiss!!!” Kurz darauf folgt die Transkription der Auskultation des Herzens in vokale Percussion (s. Songtitel)
[youtube=http://www.youtube.com/watch?v=p92zWiEX37o]
Platz 8: Hall & Oates: “Kiss On My List”,1980
War mal ein Nr.-1-Hit und läuft seitdem regelmäßig in US-Sportarenas in den Pausen, wenn die „Kiss cam” aktiv ist.
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Platz 7: Jimmie Rodgers: “Kisses Sweeter Than Wine”, 1957
Was für die ältere Generation (oder deren Ur-Enkel). Song mit langer Geschichte und irischen Wurzeln. Damals konnte ein Kuss umstandslos in Ehe und Elternschaft münden. Vor allem, wenn er wie hier „mmm, mmm, …. sweeter than wine” schmeckte.
[youtube=http://www.youtube.com/watch?v=FlT2wvkP2Ms] „Zur Feier des Tages: Unsere Top-Ten-Hits über Küssen“ weiterlesen
„Das Tier in dir”
Neue Folge der beliebten Mitrateschau „Fang den Bösen” in der Zentralbibliothek.
Nachwuchsdetektive (ab sechs Jahren) können am
Samstag, 15 Februar 2014, um 16 Uhr
wieder einen kniffligen Kriminalfall lösen. Im Lesesaal der Zentralbibliothek, Josef-Haubrich-Hof 1, Köln-Innenstadt, geht die nächste Folge der beliebten Mitrate-Schau „Fang den Bösen!” unter dem Titel „Das Tier in dir” über die Bühne.
Fünf junge Schauspielerinnen und Schauspieler tragen einen Ratekrimi von Dr. Ralf Winnen als Hörspiel vor. Es versetzt die jungen Zuschauerinnen und Zuschauer in das „Pfötchen-Paradies”, eine Fünf-Sterne-Wellness-Oase für das moderne Haustier von heute. Doch auch im Paradies ist die Sünde nicht weit. Am Ende liegt der Besitzer mit zermalmtem Körper in der Knochenmühle für die Futterzubereitung. Ein Motiv, ihn umzubringen, hatten viele… Die Junior-Ermittler dürfen nach dem Hörspiel einen Tipp abgeben, wen sie für den Täter oder die Täterin halten und haben so Gelegenheit, ihm oder ihr das Handwerk zu legen. Wer klug kombiniert, kann Publikumsgewinner werden: Er oder sie erhält als Belohnung die Auszeichnung „Die große Leuchte” und einen attraktiven Sachpreis.
„Fang den Bösen!” ist die kindgerechte Variante des erfolgreichen Formats „Fang den Mörder!”, das im Kölner Gloria Theater bereits im zwölften Jahr präsentiert wird. Britta Weyers, bekannt als Außenmoderatorin der „Sendung mit der Maus” und aus vielen Kindertheater-Auftritten, moderiert und inszeniert die Show. „Fang den Bösen!” gibt es regelmäßig einmal im Monat immer an einem Samstag. Beginn jeweils um 16 Uhr, Einlass ab 15.30 Uhr. Clevere Kids können hier die Zeit an den vielfach ungeliebten Einkaufsnachmittagen der Eltern verbringen oder aber gemeinsam mit ihnen ausklingen lassen.
Der Ticketpreis beträgt taschengeldgerechte sechs Euro an der Tageskasse. Gebührenfreie Kartenreservierung (nur für Kindergeburtstage) unter Telefon 258 25 85 bei DoppelPlusGut oder unter 221-23822 bei der StadtBibliothek.
Bild: Moderatorin Britta Weyers © Frank Lustig / doppelplusgut Entertainment
