Karten gewinnen: Kraut und Rübchen – Elke Pistor liest aus ihrem neuen Landkrimi


Ihr glaubt, ein Spaziergang durch die Natur sei harmlos und ungefährlich? Weit gefehlt. Wie aus schönen Blumen am Wegesrand gefährliche Mordwerkzeuge werden und aus einer harmlosen Pilzsuppe eine letzte Mahlzeit, erfahrt Ihr auf der Lesung am
Freitag, 17. Januar 2014 um 19:30 Uhr
in der Stadtteilbibliothek Rodenkirchen, Schillingsrotter Str. 38, 50996 Köln
Hier erwartet Euch nicht nur ein spannender und unterhaltsamer Krimiabend, sondern auch jede Menge interessante Hintergrundinformationen: Die erfolgreiche Kölner Krimiautorin Elke Pistor liest aus ihrem aktuellen Krimi „Kraut und Rübchen“, berichtet allerlei Wissenswertes und Erstaunliches über heimische Giftpflanzen und lädt die Zuhörer zu einer Verkostung des „Teufelszeugs aus Kapitel 8“ ein. Wer schwarzen Humor von seiner grünsten Seite mag, ist hier genau richtig.
Eintritt 5,– Euro
Kartenvorverkauf im Teekesselchen Rodenkirchen, Hauptstr. 79, Restkarten an der Abendkasse
Wir verlosen 1×2 Karten für die Veranstaltung unter allen, die diesen Blogartikel bis einschließlich Sonntag, 12. Januar, kommentieren. Die Gewinnerin/der Gewinner wird per Mail benachrichtigt. Viel Erfolg!
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Christmas-Countdown-Charts Bonus: “25th December” von Everything But The Girl.mp4

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Für alle, die sich heute entspannt zurück lehnen können, gibt es noch einen Bonus von „Everything but the girl”. 1994 erschien vom britischen Pop-Duo das eher akustisch orientierte Album „Amplified Heart”. Desillusionierte Lieder mit anspruchsvollen Texten, die vor Selbstmitleid triefen.

Deshalb ist es vielleicht empfehlenswert, heute mal gar nicht auf den Text zu achten, sondern sich ganz der Stimme von Tracey Thorn hinzugeben, einer der schönsten und nachhaltigsten, die die 80er und 90er Jahre hervorgebracht haben.

gp

Christmas-Countdown-Charts Nr. 1: “Happy Xmas (War Is Over)” von John Lennon

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Ein Protestsong entpuppte sich als Weihnachtsklassiker. 1969 starteten John Lennon und Yoko Ono ihre Anzeigenkampagne „War is over” gegen den Vietnam-Krieg. Zwei Jahre später ging es mit diesem Lied weiter. Den Hintergrundschor der Weihnachts- und Friedensbotschaft sangen die Kinder des Harlem Community Choirs aus New York.

Über 40 Jahre sind seitdem vergangen. Kriege gibt es immer noch. Daran erinnert dieses Lied mehr als alle anderen und ist deshalb heute und hier die Nr. 1.

gp

Und hier noch mal alle anderen Platzierungen 2013:

Nr 2: “Merry Christmas (I Don’t Want To Fight Tonight)” von The Ramones

Nr. 3:  “Fairytale Of New York” von The Pogues & Kirsty McColl

Nr. 4: “Angels We Have Heard on High” von The Piano Guys

Nr. 5: “Driving home for Christmas” von Chris Rea

Nr. 6: “Coming home” von K.D. Lang

Nr. 7  “2000 Miles” von The Pretenders

Nr. 8. “Christmas Rappin” von Kurtis Blow

Nr. 9  “Merry Xmas Everybody” von Slade

Nr. 10 “Christmas Time Is Here” vom Vince Guaraldi Trio

Nr. 11: “Jingle bells” von Amasic

Nr. 12: “Lametta” von Erdmöbel und Maren Eggert

Nr. 13 „Le noël de la rue” von Edith Piaf

Nr. 14: “När Det Lider Mot Jul” von Agnetha och Frida (ABBA)

Nr. 15:  “Feliz Navidad” von José Feliciano

Nr. 16: “Last Christmas” von Wham

Nr. 17: “I Saw Mummy Kissing Santa Claus” von Amy Winehouse

Nr. 18: “Santa Bring My Baby Back To Me” von Elvis Presley

Nr. 19: “Lasst uns froh und munter sein” – Rolf Zuckowski

Nr. 20: “Santa Baby”  von Eartha Kitt

Nr. 21: “Have Yourself A Merry Little Christmas” von Judy Garland

Nr. 22: “Run run Rudolph” von Lemmy Kilmister

Nr. 23: “Rudolph, The Red – Nosed Reindeer” von Ella Fitzgerald

Nr. 24: “Winter in Canada” von Elisa Gabbai

gp

Christmas-Countdown-Charts Nr. 2: “Merry Christmas (I Don’t Want To Fight Tonight)” von The Ramones

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 Letzter Aufruf an alle, sofort jede Streitigkeit zu beenden, bzw. gar nicht erst anzufangen! Wer noch nicht erlebt hat, wie das schönste Familienfest des Jahres sich von einem Moment auf den anderen in das stressigste verwandeln kann, braucht gar nicht weiter zu lesen.

Der Song vom 1989er Album „Brain Drain” ist für jeden gestandenen Punk ein Weihnachts-Muss. Für alle anderen eine letzte Warnung, dem „Gehirn-Abfluss” der morgen massenhaft droht, noch einen Funken Verstand entgegen zu setzen.

gp

Weihnachtsfilm mit Bibliothekarin: “Ist das Leben nicht schön?”

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Was wäre Weihnachten ohne Weihnachtsfilm im Fernsehen? Zum Beispiel der Klassiker „Ist das Leben nicht schön?” von 1946. Zwar gewann er keinen Oscar, gilt aber trotzdem als einer der besten Filme der Filmgeschichte. ARD oder ZDF zeigten ihn immer zum Fest (zuletzt wenigsten nachts), aber diesmal läuft er nur im Bezahl-TV. Umsonst und dank YouTube könnt Ihr ihn gleich hier und in voller Länge sehen.

Bibliothekarinnen genießen die Tragikkomödie mit James Stewart und Donna Reed allerdings nur mit gemischten Gefühlen. Denn der Erfolg des Streifens von Regisseur Frank Capra prägte maßgeblich (und das leider bis heute) das Image ihres Berufsstandes.

 Zur Erinnerung kurz die Story: Kleinstadtbürger George Baily (James Stewart), ein Gutmensch wie er im Buche steht, erleidet ähnlich wie Hiob in der Bibel, schwerste Schicksalsschläge. Ausgerechnet am Heiligabend verlässt ihn der Lebensmut. Schutzengel Clarance (Henry Travers) verhindert seinen Selbstmord. Quasi therapeutisch erfüllt er Georges Wunsch, nie geboren worden zu sein. Dadurch erlebt George, was aus seinem sein Heimatstädtchen geworden wäre (ein nacktes Grauen), hätte es ihn und seine guten Taten nicht gegeben. Geläutert kehrt er ins reale Leben zurück und wird mit einem Happy Ending belohnt, das schwer auf die Tränendrüse drückt.

 In der Schlüsselszene des Films will er vom Engel erfahren, wie es seiner Ehefrau ergangen wäre? Diese Begegnung verläuft für ihn besonders niederschmetternd und ist der Wendepunkt der Story. Seine hübsche, lebensfroh blühende Mary (Donna Reed) hat sich in eine schwache ängstliche „alte Jungfer” verwandelt, eine Bibliothekarin.  So sahen die Amerikaner 1946 die Frauen in diesem Beruf: unattraktiv, unverheiratet und unglücklich. Ohne George ist Mary ein lediges Nichts und in einer Bibliothek trifft sie keinen Mann fürs Leben.

 Glücklicherweise hat sich inzwischen auch im Film das Bild der Bibliothekarin gewandelt. Aber die ständige Wiederholung dieses Films mit seiner extrem emotionalen Wirkung, ausgestrahlt für ein sentimental weihnachtlich gestimmtes Publikum, lässt doch Zweifel aufkommen, ob sich Klischees jemals ausrotten lassen. In diesem Fall zumindest nicht unbedingt bei jenen, die nie eine Bibliothek betreten.

gp

P.S.: Die kurze aber umso bedeutendere Szene mit Mary als Bibliothekarin beginnt ab 1:54 h/min. Zur ihrer Entschuldigung muss man natürlich sagen, dass jede Frau ähnlich reagieren würde. Schließlich wird sie von einem vermeintlich Irren aufgelauert, der behauptet, ihr Mann zu sein.

Bilder aus dem Film: Oben glückliche Ehefrau, unten unglückliche Bibliothekarin.

Christmas-Countdown-Charts Nr. 3: “Fairytale Of New York” von The Pogues & Kirsty McColl

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Für viele der beste Christmas-Song aller Zeiten! Angeregt vom fast gleichnamigen Roman des irischen Autors J.P. Donleavy geht es im Lied um die Träume eines irischen Immigranten in einer New Yorker Ausnüchterungszelle. Den aussichtslosen Wunsch nach einem besseren Leben teilt er mit der ebenso alk- und drogenabhängigen Freundin.

Den Pogues gelang 1987 mit diesem Lied die gelungene Verbindung von Celtic Folk und geigenhimmlischer Weihnachtsstimmung. Die leider im Jahr 2000 tödlich verunglückte Kirsty MacColl reisst beim Call and Response Shane Mac Gowans trunkene Stimme aus der Lethargie und treibt das Duett in jubelnde Höhen, die alle Tristesse vergessen lassen.

Wohl dem, der diesen Song live in einer irischen Kneipe hört und aus voller Brust mitsingen kann.

gp

Der Polizist am Anfang des Videos ist übrigens Matt Dillon.

Spielen im Namen der Bildung – Next Level Conference im Dortmunder U

Foto: Svenja Isken

In beeindruckender Kulisse des Dortmunder U’s besuchte ich vor kurzem für die Stadtbiliothek Köln, in der ich für den Bereich Gaming zuständig bin, die Next Level Conference. Auf insgesamt fünf Etagen wurde das Thema „Kunst und Kultur der digitalen Spiele“ nicht nur in Vorträgen und Workshops behandelt, sondern konnte auch selbst beim Spielen an den zahlreichen Gamingstationen erfahren werden. Die Ausstellung „Computerspielen – Perspectives of Play“ zeigte außerdem eindrucksvoll wie aus Spielen Kunst werden kann.
Foto: Nina Kiel

In seiner Eröffnungsrede „Spielräume eröffnen – Gamification in Bildungskontexten“ berichtete Markus Haberkorn von der Universität Trier, dass Kinder mit wachsendem Alter den Spaß am Lernen verlieren. Gamification, also das spielerische Vermitteln von Wissen, kann diesen wieder zurückbringen. So kann Angry Birds verwendet werden um die Newtonschen Gesetze zu erklären und auszutesten oder mit Civilization eine Ergänzung zum Geschichtsunterricht geschaffen werden.
In Vorträgen wie „Spielen ist gut für dich“ von Prof. Linda Breitlauch wurde anschaulich gezeigt, was mit Spielen gerade im Bereich der Serious Games möglich ist. So haben britische Studenten in Zusammenarbeit mit der British Library u.a. in mühevoller Kleinarbeit eine Computersimulation erstellt, in welcher man nun das London des 18. Jahrhunderts erforschen kann. Die Initiative „Teach with Portals“ ermöglicht es Schulen und Bildungsträgern eine vereinfachte Form des Spiels Portal kostenlos zu nutzen, um eigene Rätsel und Level zu kreieren, in denen z.B. physikalische Problemstellungen praktisch gelöst werden.
Dass Spiele auch auf einer anderen Ebene nicht mehr nur ausschließlich Spaß sind, zeigten auch die Vorträge unter dem Thema „eSport als jugendkulturelles Phänomen“. Mit zunehmender Verbreitung des Internets entwickelt sich eSport immer mehr zu einem Sport, in dem nicht nur die Preisgelder, sondern auch die Akzeptanz immer weiter steigt. Erst vor kurzem stellten die USA einem südkoreanischen Profispieler ein offizielles Sportlervisum aus.
Neben Wirtschaft, Kunst und Bildung wurde auch das Thema Gender näher betrachtet. Während im Panel „Women N Games“ vor allem Erfahrungen ausgetauscht wurden, berichtete am Samstag Journalistin Helga Hansen von der Konstruktion von Geschlecht in den Medien und zeichnete das Bild einer immer noch von Männern dominierten Spielewelt. Mit „Zelda starring Zelda“, in dem die Rollen getauscht werden und Zelda Link rettet oder dem Blog Repair her Armor, der den weiblichen Protagonistinnen per Retusche eine richtige Rüstung verpasst, zeigte Sie interessante Beispiele zur andauernden Diskussion zur Gleichberechtigung von Frauen im Spielesektor.
Wie sieht also die Zukunft des Gaming aus? In fast allen Vorträgen wurden die Chancen der Spielbranche gerade jenseits des Mainstreams im Bereich der Independent Spiele gesehen. Neue und offenere Spielkonzepte deren spielerische Möglichkeiten nur durch die eigene Kreativität beschränkt sind, waren allgemein gewünscht. Marco Siegmund von den Spieletestern NRW wünschte sich für die Zukunft allgemein eine Dezentralisierung des Marktes, eine Personalisierung der Geschichten und einen Schritt hin zur Deprofessionalisierung. Als Positivbeispiel wurde nicht selten das Spiel Minecraft genannt, welches in die Kategorie der Open-World-Spiele fällt. Solche bieten nahezu unendliche Möglichkeiten und Freiheiten kreativ tätig zu werden. Vom detailgetreuen Nachbau der Enterprise bis zur eigenen Stadt ist alles möglich.
Neue Spielkonzepte wie Second Screen (z.B. Wii U, Google Glasses), ein wachsender Markt im Bereich des mobilen Spielens auf Smartphones und Tablets sowie immer mehr Spiele die Sensorik (z.B. Xbox Kinect) nutzen, zeichnen zusätzlich ein spannendes Zukunftsbild.
Foto: Nina Kiel

Neben aktuellen Trends und spannenden Konzepten, bot die Next Level Conference vor allem aber auch die Möglichkeit nach Herzens Lust verschiedenes anzuspielen und auszutesten. Im interaktiven Workshop „Street Games“ wurde deutlich, dass für Spaß am Spielen nicht zwingend Konsole oder PC nötig sind. Benötigt wird lediglich ein System, Spieler, klare Regeln und ein angestrebtes Ziel – gespielt werden kann letztendlich überall.
Foto: Svenja Isken

Im Abschlusspanel „Spiele machen ernst – Games in der Kulturgesellschaft“ wurde diskutiert wie Spiele zukünftig stärkeren Einzug in den Bildungs- und Kultursektor halten können. Hierzu müssen Angebote geschaffen werden, die das Spielen allen Akteuren – auch generationsübergreifend – nahebringen.
Die Next Level Conference trägt jedes Jahr mit ihrem vielfältigen Programm einen wichtigen Teil zu dieser Entwicklung bei.
Fotos: Svenja Isken / Nina Kiel

Chrismas-Countdown-Charts Nr. 4: “Angels We Have Heard on High” von The Piano Guys

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Noch nicht in Weihnachtsstimmung? Mit diesem Video kann sich das sofort ändern. Ein Piano, 32 Finger, 8 Daumen und die 4 Stimmen von Paul Anderson, Jon Schmidt, Al van der Beek und Steven Sharp Nelson entlocken dem Weihnachtsklassiker “Angels We Have Heard on High”  ein völlig neues Klanggefühl.

The Piano Guys ist ein Quartett aus Utah (USA), dass sich 2013 mit einem Video bei YouTube in die Christmas Charts katapultiert hat. Über 5 Millionen Klicks und der Beweis, das Weihnachtsmusik auch frisch produziert blitzschnell erfolgreich sein kann. Die vier Tonakrobaten:

“Our vision to create music and videos that inspire & uplift.
Whatever we do, we put our heart and souls into every note and frame.”

gp

Ein Weihnachtsgruß aus Maryland

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Die “final exams” an den Unis der USA führen im Dezember regelmäßig zu Angstzuständen bei den Studenten. Zwischen einer Überdosis Koffein und einem Nervenzusammenbruch taumeln sie vor Weihnachten den Prüfungen entgegen.

Die Kolleginnen und Kollegen der University of Maryland libraries haben ein prima Rezept für dieses Problem gefunden. Zur Melodie des beliebten Weihnachtsliedes „Carol of the bells”, schrieben sie einen neuen Text: „The Carol of Final Exams”. Das einminütige Weihnachtsgruß-Video hat therapeutische Qualität und  ist ebenso witzig wie unterhaltsam.

Am besten gefiel uns natürlich der Reim:

“No need to fear,

Library’s here”

Dankeschön liebe Kolleginnen und Kollegen und „Happy Holidays” wünschen wir Euch nach Maryland!

gp

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