… das Bilderbuchkino in Porz!
Donnerstag, 19.01. um 15 Uhr.
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die Stadtbibliothek Köln bloggt
Blog der Stadtbibliothek Köln
… am 08.12. bewies er es in der Stadtteilbibliothek Porz!
Weitere Informationen zu und über Ludwig Kroner können auch unter www.kriminalistenroman.de nachgelesen werden.
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… hiess es am 01. Dezember in der Stadtteilbibliothek Porz.
Pfeffer, Rheinländer aus Überzeugung und ausgebildet in der Kunst des Erzählens, gab Texte von Rafik Schami, Marc-Uwe Kling und Jürgen von der Lippe zum Besten.
Ob als näselndes Känguru, als betrunkener Alter oder orientalische Ehefrau: er verstand es meisterlich, seinen Figuren Leben einzuhauchen.
Stimme und Sprache, Gestik und Mimik des Erzählers schufen Geschichten, denen sich die rund 90 Zuhörer nicht entziehen konnten!
Nachdem das kleine Reh in der letzten Vorlesestunde vergeblich den “richtigen” Schnee gesucht hat, wird sich beim nächsten Vorlesen Mama Muh mit Weihnachten beschäftigen.
Diesmal schaukelt sie nicht, braucht kein Pflaster…
Nein: “Mama Muh feiert Weihnachten“!
Am 15.12.11 um 15.00 Uhr, hier bei uns in der Stadtteilbibliothek Porz!
Die Älteren werden sich an die Zeit erinnern, die Jüngeren können gerne weiterlesen. Es begab sich also vor 40 Jahren, als die Jugend weltweit aufbegehrte. Und das schon eine ganze Weile. Musikalischer Höhepunkt der amerikanischen Hippie-Bewegung war 1969 das Festival von Woodstock. Dessen akustische Vibrationen erreichten auch die 1970 eröffnete Stadtteilbibliothek Köln-Neubrück. Wenige Monate später signierten 90 junge Leser dort eine „Unterschriftensammlung” mit folgendem Text:
„Die hier Unterzeichnenden stimmen dafür, die der Stadtbücherei Filiale Neubrück angegliederte Musikbücherei möge in speziellen Punkten, d.h. in speziellen Stilrichtungen erweitert werden und wenn dies auch nur durch Anschaffung einzelner Platten (Tonbandkassetten) geschähe. Insbesondere ist dabei der Bereich der modernen Musik angesprochen. Im Speziellen jedoch würden die hier Unterzeichnenden es sehr begrüßen, wenn sich die kompetente Stelle der Stadtbücherei dazu entschließen könnte, ihrer Filiale 22 die Anschaffung der LP: „Woodstock II” zu genehmigen, zumal die LP „Woodstock” schon vorhanden ist und die Ergänzungsschallplatte eine wertvolle Bereicherung bedeuten würde. Als letzteres wäre vielleicht noch darauf hinzuweisen, dass die schon vorhandene LP auf ein unerwartet hohes Interesse von Seiten der Büchereibesucher stieß, was nicht zuletzt durch Vorbestellungslisten zu bestätigen ist, die bis zum 20 Vorbestellungen zu berücksichtigen hatten.”
Und weil die Bibliothekare und die Bibliotheksleitung von Neubrück offensichtlich den selben Musikgeschmack hatten wie ihre jungen Leser unterschrieben sie den Text gleich mit. Die Antwort des damaligen Bibliotheksdirektors Dr. Horst-Johannes Tümmers ließ nicht lange auf sich warten:
„An alle Unterzeichner der Unterschriftensammlung in der Stadtbücherei Neubrück”, schrieb er am 09. Juni 1971:
„Liebe Leser und Hörer, Euren Wunsch, auch „Woodstock II” in der Stadtbücherei entleihen zu können, wollen wir erfüllen. Wir haben einen Kassensturz gemach und beschlossen, von „Woodstock I” noch ein zweites Exemplar und „Woodstock II” gleich zweimal zu kaufen. Viel Spaß beim Hören!”
So war das damals.
gp
P.S.: Heute reicht für den Anschaffungsvorschlag ein Mausklick!
Ein Trend geht um, ein Trend geht um.. und macht auch vor Köln nicht Halt: Strick-Graffiti, auf Englisch “yarn bombing” genannt, was in etwa “Garn bomben” heißt. Die friedliche Variante von Spray-Graffiti – werden hier ja keine öffentlichen Bereiche permanent verändert sondern nur vorübergehend – wie lange es Wetter, das Ordnungsamt oder Passanten zulassen – gestaltet.
Besonders ambitionierte Projekte, wie komplett eingestrickte Baumstämme oder Autos, habe ich hier bisher noch nicht erblicken können. Bisher waren es meist ein paar Dezimeter Schlauchstrick um Laternen- und Ampelpfähle, wie beispielsweise kürzlich von meinem radelnden Kollegen (gp) entdeckte Pfahlumstrickungen rund um den Neusser Platz (s.u.) oder ein paar ähnliche Objekte im Kwartier Latäng.
Die Gruppe, die hinter diesen Strick-Graffiti steckt, weist sich, bzw. ihre Seite, gleich noch ganz wetterfest aus: Cologne-knitarts.de.tl
Sollte jemand von Euch noch etwas Aufregendes sichten, dann freuen wir uns über Hinweise oder noch besser: Fotos!
Und wer selber loslegen will und gerne für alles gleich mal eine Anleitung hat, dann gibt’s diese sogar auf dem deutschen Buchmarkt (und bei uns) schon in gedruckter Form:
mks
Freitag (18.11.), spät abends, als es draussen schon schaurig dunkel war, fanden sich in der Bibliothek allerlei Gauner, Räuber und Abenteurer
zusammen. Die Ansprüche waren hoch, schliesslich sollte eine neue Bande gegründet werden. Und da brauchte es keine Saubermänner! Ob man die Schuhe
ausziehen durfte? “Nur wer Stinkefüsse hat. Der Rest muss sie anbehalten!”
Und wie sollte die Bande heissen? Ganz klar… Porz-Blitz!
Angeführt von zwei erfahrenen Gaunern, Chris Boge und Ralf Paprotta (Referenten von Jugendstil, dem Kinder-und Jugendliteraturzentrum NRW),
wurde gebastelt, gemalt, gejagt, gelesen und nach den Vorbildern Räuber Hotzenplotz und der Roten Zora, das ein oder andere Abenteuer durchlebt!
Die mal etwas anderen (drei) Stunden in der Bibliothek waren rasend schnell rum!
Bla
Sechs Wochen lang war die Stadtteilbibliothek Sülz wegen einer umfassenden Renovierung geschlossen und erstrahlt nun im neuen Glanz. Das wurde letzte Woche vom 17.11. bis 19.11.2011 zum Anlass genommen, um mit einem bunten Programm für Jung und Alt, die renovierte Bibliothek zu feiern.
Am ersten Festtag fand eine Kinderlesung für Kinder ab 3 statt. Damit die Eltern dabei nicht zu kurz kamen, bot der Förderverein der Stadtteilbibliothek Sülz Lesezeichen e.V. kostenlos Kaffee und Kuchen an. Um 20 Uhr lass dann der Kölner Autor und Journalist Walter Filz aus seinem Buch Der Affe zu Köln. Oder: Petermanns Rache. In diesem Buch vergleicht er den berühmten Kölner Affen Petermann mit der Mentalität der Kölner, was nicht nur einen echten Kölner zum Schmunzeln brachte.
Am nächsten Festtag wurde nachmittags die neue Wii der Stadtteilbibliothek bespielt. Die spielfreudigen Kinder konnten mit Hilfe von unseren Azubis verschiedene Wii-Spiele ausprobieren. Und auch an diesem Tag lud der Förderverein zu Kaffee und Kuchen ein.
Am Abend fand schließlich eine Lesung mit Lale Akgün statt. Die Politikerin und Autorin lass Auszüge aus ihrem Buch Der getürkte Reichstag, das einen amüsanten Einblick in den deutschen Bundestag und in ihre türkische Familie zeigt.
Am letzten Festtag gab es ein buntes Kinderprogramm mit Kinderschminken, Lesezeichen bemalen, Glücksrad drehen und Wii-Spielen. Um 12 Uhr wurde außerdem das Bilderbuch Elmar erst auf Spanisch und dann auf Deutsch vorgelesen.
Während ihre Kinder durch die verschienden Aktionen “bespaßt” wurden, konnten sich die Eltern bei einem Kaffee und Kuchen vom Förderverein ruhig zurücklehnen.
Der krönende Abschluss des Tages war dann das Kinder-Mitmachkonzert Wi-Wa-Wackelzahn von Johannes Kleist. Mit seinen Liedern und Texten, unterstützt von seiner Gitarre, brachte er nicht nur die kleinen, sondern auch die “großen Kinder” zum Mitsingen, Mithüpfen und Mitklatschen.
Einen kleinen Eindruck von den drei ereignisreichen und bunten Festtagen können vielleicht die Bilder vermitteln!
Donnerstag, 01.12.11, 19 Uhr
Stadtteilbibliothek Porz
Eintritt frei!
Alles wird komplizierter und auch Kulturelles können Sie heute nicht mehr bedenkenlos konsumieren. Lernen Sie wahrhaft Erhebendes von lauernden Gefahren zu unterscheiden und studieren Sie ein bisschen die Literaturheilkunde. Aus erzähl-ärztlicher Sicht verabreicht Robert Pfeffer unter dem Arbeitstitel „Lese und genese!“ rezeptfreie Geschichten mit garantierten Nebenwirkungen!
Hören Sie Episoden aus Werken von Rafik Schami, Marc-Uwe Kling und Jürgen von der Lippe sowie zwei Kurzgeschichten-Gewächse aus seiner eigenen Feder.
Robert Pfeffer, 45, bekennender Rheinländer, ist seit 2006 jedes Jahr mit einem neuen Bühnenprogramm in der Region unterwegs, erzählt aber auch in Hessen und Bayern.
Wer mehr erfahren möchte:
www. gepfeffertes.de