App für Oscar nominiert

 [youtube=http://www.youtube.com/watch?v=z38EdtRHlnA]

Eine App ist für den Oscar in der Kategorie „Bester Kurzfilm (Animation)” nominiert. “The Fantastic Flying Books of Mr. Morris Lessmore” war vom Autor William Joyce ursprünglich nur als Buch geplant. Die Firma Moonbot-Studios (mitbegründet von Joyce) machten dann noch einen Kurzfilm und eine App für das iPad draus. Die Story dreht sich um lebendige Bücher, bei der Umsetzung für das Apple Tablet kam eine Mischung aus Spiel und E-Book heraus.

“We think that tablets are presenting a new narrative experience as big, as important, as television was, as books were,” meint Joyce. “They’ll have their own flavor. And discovering how to make that experience super-intensely different and emotionally involving — we’re just in the baby steps of that.”

 Tolle Effekte brachten den „fliegenden Büchern” schon ein Reihe von Preisen, mit dem Oscar kämen noch $ 50.000 dazu.

gp

Frisch im Netz: Dein Lieblingsbuch auf meinbuchtipp.de


Sehr schlank gehalten ist sie, eine neue Plattform für Buchrezensionen im Netz. Unter meinbuchtipp.de können Nutzer ihre Buchtipps einstellen, Bewertungen schreiben und sich untereinander vernetzen – hier ist sogar, ähnlich wie bei Twitter, das Abonnieren der Aktionen einzelner Mitglieder möglich. Daneben kann man den eigenen Tipp direkt auf Facebook, google+ oder Twitter per Klick seinen Freunden zeigen. Angeboten wird das von der adanbo GmbH, deren Portal druckfrisches.de wir hier bereits in der Vergangenheit vorgestellt hatten.
Neben librarything.com oder lovelybooks.de also ein weiterer Dienst zur Partizipation und Vernetzung der Lesehungrigen, hier allerdings in bisher noch stark eingeschränkter Funktion – geht es bei den vorher Genannten besonders darum, seine private Büchersammlung vollständig zu katalogisieren und z.T. sogar Leser von eBooks direkt mit Autoren oder Verlagen der jeweiligen Bücher zu vernetzen.
Aber vielleicht spricht genau deswegen meinbuchtipp.de diejenigen an, welchen die anderen Portale bereits viel zu unübersichtlich geworden sind. Ausprobieren lohnt doppelt: Für jeden ersten eingestellten Buchtipp spendet das Portal einen Euro an die Stiftung Lesen.
 

(mks)

‘Selber machen!’ mit der Dingfabrik – bei den Passagen2012

Am kommenden Montag startet wieder die größte Designveranstaltung Deutschlands, direkt vor der Tür, in Köln: die Passagen.
Dass man dort nicht nur Fertiges bestaunen, sondern auch selbst mit Schere und Papier, Holz und Säge oder dem Fotoapparat und professioneller Unterstützung etwas schaffen kann, zeigt uns die Dingfabrik, ein bzw. DAS FabLab in Köln.

Statt in Deutz, wo sonst das gesamte Programm der Dingfabrik für alle Interessierten zu besuchen ist, kann man kommende Woche dank der ‘Passagen’ in Ehrenfeld aktiv werden: u.a. beim Bau einer Holzleuchte, bei Origami für Fortgeschrittene, einem Fotoworkshop mit professioneller Unterstützung, dem Bau von PaperToys oder einer Einführung in Arduino.
Wenn da nicht mal für jeden Macher was dabei ist!

(mks)

2012: Das neue Jahr und geeks@cologne

Das alte Jahr ist rum! Wir hoffen ihr hattet schöne Weihnachten, erholsame Urlaubstage und seid gut ins neue Jahr gerutscht.
Wir haben viel für das neue Jahr geplant. Eine Menge guter Vorsätze, könnte man sagen. Vieles wird erst im Laufe des Jahres Wirklichkeit, aber mit einer Neuerung rücken wir heute schon raus.

geeks@cologne

Fünf Tage lang haben wir euch mit unserem Countdown im Dunkeln gelassen. Was dahinter steckt? Dieses Jahr erweitern wir unser Veranstaltungsprogramm um die neue Reihe geeks@cologne. Die Events dieser Reihe richten sich an Technikinteressierte und Pixelverliebte in und um Köln.
Sechs Mal im Jahr werden im Erdgeschoss der Zentralbibliothek Veranstaltungen rund um Themen wie Technologie, Wissenschaft, Netzkultur und Comics stattfinden – teilweise in Form von Vorträgen oder Lesungen, teilweise als informelle Treffen von Gleichgesinnten. Wichtig ist uns, euch eine lockere Atmosphäre und viele Möglichkeiten zum Networking zu bieten.
Den Anfang machen der 6. Gadget-Abend Köln und die Web-2.0-Lesung “Vergraemungen” mit Jan-Uwe Fitz (aka @vergraemer).
Natürlich werden wir alle Events auf unseren Web-2.0-Kanälen und auch ganz konventionell in unserem Veranstaltungsprogramm ankündigen. Mit der neu geschaffenen mixxt-Community zu geeks@cologne, gibt es aber auch einen zentralen Anlaufpunkt. Unter geekscologne.mixxt.de findet ihr alle Infos zu anstehenden und früheren Veranstaltungen. Wir stellen Fotos ein und halten euch auf dem Laufenden. Falls ihr Mitglied unserer Community werdet, könnt ihr Kommentare hinterlassen und wir können euch per Rundschreiben informieren. Mal sehen wohin sich die Community entwickelt. Es gibt auf mixxt noch viele Möglichkeiten, die wir gern mit euch ausprobieren werden.
Und vielleicht sieht am sich ja mal auf einer unserer Veranstaltungen!
In diesem Sinne,
Frohes Neues

(ba)

Noch 3 Tage: Das neue Jahr und … game glitches

Am 1. Januar beginnt nicht nur das neue Jahr, auch die Stadtbibliothek hat etwas Neues auf Lager. Bis es soweit ist, hüllen wir uns jedoch in Schweigen … und in Anspielungen. Heute sind es noch 3 Tage und wir werfen einen Blick auf game glitches.
Glitches sind Lücken oder Fehler in der Programmierung von Computerspielen, durch die das Verhalten der Umgebung und der Figuren von dem abweicht was die Spieleentwickler im Sinn hatten. Versagt zum Beispiel die automatische Kollisionserkennung, die normalerweise den Zusammenstoß von Objekten koordiniert, so kann sich der Spieler durch Wände und andere solide Gegenstände bewegen. Im schlechtesten Fall sorgen Glitches dafür, dass der Spielfluss gestört oder sogar unterbrochen wird, wenn sie z.B. Gegner unverwundbar machen oder man sich plötzlich nicht auf sondern in einem Felsen wiederfindet.
Für einige Zwecke kommt ein Glitch aber gerade recht. Im Multiplayer kann man sich durch Glitches einen Vorteil verschaffen … wenn man denn das Echo vertragen kann. Auch bei Speedruns, also dem möglichst schnellen Absolvieren aller Spiellevel, werden Glitches genutzt. Die Spieler gehen durch Wände und sorgen durch Sprung- oder Laufglitches für Extra-Beschleunigung. Bei Speedruns für den genialen Puzzle-Plattformer „Portal“ treten die Spieler sogar aus der normalen Spielumgebung heraus. So ein Out-of-Bounds-Glitch findet sich zum Beispiel in diesem extremen Speedrun für das 13. Level:
[youtube=http://www.youtube.com/watch?v=KsdMWRfe2As&feature=related]
Aber ein spektakulärer Glitch kann bei einem ansonsten gut gemachten Spiel auch einfach nur das Sahnehäubchen sein. So passiert es zum Beispiel in Red Dead Redemption, dass menschliche und tierische Spielfiguren verschmelzen. Die bekannteste Kreation dieses Glitches ist die Donkey Lady mit der man im Galopp über Stock und Stein reiten kann.
Habt ihr einen (jugendfreien) Lieblings-Glitch? Bei mir stehen die folgenden grad ganz hoch im Kurs:
Der Evil Swing Glitch aus GTA 4:
[youtube=http://www.youtube.com/watch?v=kN58iDVmL6Y]
Der Gate Glitch aus Skyrim:
[youtube=http://www.youtube.com/watch?v=MTMwjYgJsFQ]
Der Wagon Glitch aus Red Dead Redemption:
[youtube=http://www.youtube.com/watch?v=DKbTVOV6xpI]
In diesem Sinne:
Start thinking with portals … and glitches.

(ba)

Noch 5 Tage: Das neue Jahr und … memes

Am 1. Januar beginnt nicht nur das neue Jahr, auch die Stadtbibliothek hat etwas Neues auf Lager. Bis es soweit ist, hüllen wir uns jedoch in Schweigen … und in Anspielungen. Heute sind es noch 5 Tage. Wir starten den Countdown und werfen heute mal einen Blick auf Memes. So.

Yes, this is dog.

Memes (sprich miems) sind die Running Gags des Internets. Ursprünglich wurde der Begriff „meme“ vom Evolutionsbiologen Richard Dawkins geprägt und beschreibt die Ausbreitung und Weiterentwicklung von Ideen und Praktiken innerhalb einer Kultur. Im Netz kann man dies bestens beobachten. Meist beginnt es mit einem untertitelten Bild das spontane Anhänger findet. Es wird kommentiert, kopiert und verlinkt und verbreitet sich wie ein Lauffeuer um den Globus. Innerhalb kürzester Zeit entstehen Neuinterpretationen der Grundidee und das Internet schüttet ein Füllhorn an Kreativität aus. Das Meme entwickelt sich weiter, wird mit anderen Memes kombiniert und muss schließlich nur noch angedeutet werden, um seinen Effekt zu erzielen.
For Sale FAIL

Eines der klassischen Memes ist der Fail. Dabei prangt der Schriftzug FAIL auf einem Bild oder in einem Clip und weist darauf hin, dass dort jemand oder etwas (episch) gescheitert ist. Die Definition von Scheitern ist dabei weit gefasst und manchmal muss man zweimal hinschauen. Wo ein FAIL ist, ist übrigens oft auch ein WIN nicht weit.
Parenting FAIL

FAIL WIN FAIL

Arrow in the knee

Ein noch recht junges Meme ist dem Rollenspiel “Skyrim” zu verdanken, dem aktuellen Spross der Elder-Scrolls-Reihe. Die Stadtwachen, denen man im Spiel begegnet, rotieren durch verschiedene Standardsätze, zu denen auch der folgende gehört: „I used to be an adventurer like you, then I took an arrow in the knee.” („Einst war ich ein Abenteurer wie du, doch dann traf mich ein Pfeil ins Knie.“) Aus der absurden Vorstellung, dass eine ganze Wacheinheit das gleiche klägliche Schicksal teilt, erwuchs über Nacht ein neues Meme und ein Fundus an neuen Herrlichkeiten.
Aus vielen Memes gehen eigene Websites hervor, auf denen die Bilder und Videos gesammelt werden. Und wer sich einen Überblick verschaffen möchte ist bei Knowyourmeme.com gut aufgehoben.
Habt ihr ein (jugendfreies) Lieblings-Meme? Oder geht es euch wie mir und ihr könnt und wollt euch einfach nicht entscheiden? Hier mal 3 meiner vielen Favoriten:
Press Button, Receive Bacon: Das Meme versüßt das Händetrocknen, führt aber auch zu Enttäuschungen wenn wieder nur heiße Luft rauskommt.
Push Button, Receive Bacon

Om nom nom: Nahrungsaufnahme ist ein generelles Bedürfnis. Für Menschen, Tiere, Häuser, Bäume…
Om nom nom tree

Happiest Nom Ever

Soon: Das Horror-Meme über Dinge die da kommen werden.
SOON

SPOON

In diesem Sinne:
SOON

(ba)

Quellen:
Spiegel Online – Richard Dawkins

Nicht grüne Männchen, sondern grüne Punkte in der Stadtbibliothek

In letzter Zeit werden wir immer wieder gefragt, ob die Bücher, DVDs etc. mit den grünen Punkten entleihbar sind.

Die Antwort ist grundsätzlich ein JA !
Das Geheimnis des grünen Punktes wird nun gelüftet:
Der grüne Punkt bedeutet, dass wir unsere Medien fit für die Zukunft gemacht haben! Im kommenden Jahr erfolgt die Verbuchung Eurer Medien durch ein neues System (RFID) viel schneller.

Wenn es so weit ist, erfahrt Ihr natürlich mehr darüber!
eda/ck

Das perfide QR-Fundlesezeichen der Woche

Ich muss ja zugeben, dass ich wirklich drauf reingefallen bin:

Ein aufwändig und kurvenreich ausgeschnittener Zeitungsausschnitt in einem unserer Bücher von Seite 9 einer unbekannten – weil abgeschnittenen – Zeitung. Das ganze aus der Rubrik “POLIZEI AKTUELL” mit einer sehr haarsträubenden Beschreibung einer Mordserie durch einen Augenarzt. Für “aktuelle Informationen zum Fall” soll man den weiter unten abgedruckten QR-Code einscannen – und weil ich mich aufgrund eines Projektes gerade viel mit diesen Codes beschäftige, probierte ich dies natürlich – in diesem Fall sehr skeptisch – aus. Zum Glück wird auf Smartphones nach dem Scannen von QR-Codes ja immer zuerst der hinterlegte Link angezeigt, sonst hätte ich hier eine noch größere Finte befürchtet… andererseits fand ich die Auflösung doch wirklich sehr beruhigend! Wenn Ihr Euch auch beruhigen möchtet, dann packt doch mal Euer Smartphone aus (oder ladet euch gegebenenfalls eine App für QR-Codes herunter) und folgt dem Code..

mks

Die E-Reader feiern Premiere!

So, liebe Leserinnen und Leser,
es ist vollbracht: Letzten Freitag war die Premiere der ersten E-Reader-Beratungstunde in der Zentralbibliothek! In einer Regalnische auf der ersten Etage wurde ein kleiner, einladender “Präsentationsstand” mit gemütlichen Sitzgelegenheiten eingerichtet und die Reader zum fröhlichen Probieren ausgelegt.
Besonders gefragt war das iPad 2, die Sony Reader und der Amazon Kindle. Auch der OYO Reader von Thalia zog das Interesse auf sich, konnte sich aber nicht so richtig gegen diese Konkurrenz durchsetzen. Von Fragen über die allgemeine Benutzung bis hin zu tiefergehenden Detailfragen über Autorisierung, Einrichtung und Portabilität der E-Reader-Systeme war alles dabei. Die Zeit raste dahin und so konnten nicht alle Fragen geklärt werden. Das macht aber gar nichts: Wir stehen mit den Kunden in Mailkontakt und kümmern uns um die Beantwortung der ausstehenden Fragen. Im Anschluss zogen die Geräte dann zum ersten Mal in die Vitrine auf der ersten Etage und können seit Freitagnachmittag gegen Ausweis zur Benutzung augegeben werden.
Fazit: Aus unserer Sicht eine gelungene Veranstaltung mit Luft nach oben. Die Kunden waren interessiert, neugierig und aufnahmebereit. Man hat deutlich gemerkt, dass noch viele Fragen zu diesem neuen E-Reader-Thema ungeklärt sind und es sich lohnt hier Hilfestellung zu leisten. Begeisterung und Dankbarkeit rundeten die Veranstaltung zu unserer Zufriedenheit ab. Es kann also weitergehen, der nächste Freitag steht schon vor der Tür!
Mal schauen wohin die E-Reise noch geht… 🙂

mc

Blätterst du noch oder scrollst du schon?

E-Reader in der Stadtbibliothek

Liebe Leserinnen und Leser,

morgen, am Freitag den 14.10.11, ziehen zwölf E-Reader in die Zentralbibliothek auf die erste Etage und freuen sich auf rege Benutzung und umfangreiches Ausprobieren.
Nachdem die Nutzerzahlen unserer E-Ausleihe stetig steigen und die Nachfrage nach E-Book-Readern immer größer wird hat sich die Stadtbibliothek Köln dazu entschlossen eine Auswahl an Geräten in der Zentralbibliothek zu präsentieren und zur Benutzung im Hause verfügbar zu machen.
Die Auswahl-, Kauf-, Test- und Dokumentationsphasen sind nun vorbei und wir können beginnen! Startschuss ist um 16 Uhr mit einer Beratungsstunde eigens für E-Book-Reader auf der ersten Etage der Zentralbibliothek, die ab morgen jeden Freitag in der Zeit von 16 – 17 Uhr dort stattfindet.
Ab dann stehen die Geräte für Interessierte und Neugierige ganztags in einer formschönen Glasvitrine zur Verfügung und können munter ausprobiert werden.
Bis morgen also! 🙂

mc

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