Bring deine eigenen Noten aufs Papier – für Tischharfen

Es gibt sie in groß, in klein, Solo, Standard, Basis, in Natur oder Apfel mit Fuß, glänzend oder seidenmatt, mit Mosaikring oder Zargenmuster…

Die Rede ist von Tischharfen. Bekannte Vertreter sind die Veeh-Harfe oder Zauberharfe.

Die Saitenzupfinstrumente bieten von Jung bis Alt einen leichten Einstieg in die Welt des Musikmachens, denn hier wird genau angegeben, wo gezupft werden muss, ohne Noten lesen können zu müssen.

Wenn du also schon immer gedacht hast „…wenn da nicht die verflixten Noten wären“, solltest du dich im Reich der Tischharfen einmal genauer umsehen. Sie werden sowohl in der Freizeit gespielt als auch in Kindergärten, Schulen, Senioreneinrichtungen oder bei der Therapie in Kliniken eingesetzt.

Noten für Tischharfen gibt es auch zu kaufen, allerdings ist die Auswahl nur begrenzt und nicht jedes Lied ist in diesem Format erhältlich. Deshalb gibt es von dem Anbieter der Veeh-Harfe eine passende Veeh-Noten Software. Mit diesem Programm ist es möglich, Tischharfen-Noten für die private Nutzung selber zu schreiben und individuell auf die eigene Tischharfe anzupassen. Vielleicht erklingt dann bald dein Lieblingslied auf deinem eigenen Musikinstrument. Die Software ist von nun an Teil unseres Makerspace Angebots auf der 4. Etage der Stadtbibliothek Köln am Neumarkt.

Zur Verfügung steht ein Computer mit der Software und den dazu passenden Anleitungen. Neben dem Handbuch stellen wir auch eine praktische Kurzanleitung für dich bereit. Eine Reservierung des PCs ist möglich, aber nicht unbedingt notwendig. Damit du die Musik während des Erstellens auch hören kannst, bring entweder deine eigenen Kopfhörer mit oder leih dir welche gegen Pfand an unserer Informationstheke. Damit du die fertigen Noten später Zuhause ausdrucken oder ein anderes Mal weiterbearbeiten kannst, bring unbedingt einen USB-Stick mit. Dann kann es schon losgehen!

Und wie hört sich eine Veeh-Harfe an? Hier ein Beispiel vom 🎶Veeh-Harfen Ensemble Saitenwind🎶

Neugierig geworden? Die Rheinische Musikschule In Köln bietet Kurse für Veeh-Harfenensemble, Gruppen- aber auch Einzelkurse an. Hier findest du die Ansprechpartnerin und alles zum Veeh-Harfenensemble: Veeh-Harfenensemble Saitenklänge

Falls du keine Tischharfe hast, aber gerne Noten für ein anderes Instrument schreiben möchtest, gibt es auf unserem Computer noch weitere Software wie Sibelius 7 First, Forte und Guitar Pro 6.

Makerspace: August bis Dezember 2017

Unser Makerspace-Programm geht in die nächste Runde! Ab sofort liegen die Flyer aus, außerdem findet ihr online alle Termine bis Dezember.

Wir bieten euch Kurse zu Arduino, IoT, Robotik, Tontechnik, Game- und App-Design, Zeichnen, Fotografie und vielem mehr. Auch das senseBox-Team, das ihr vielleicht schon von unserer Maker Faire und unserem Open-Data-Abend kennt, ist mit einem Workshop vertreten. Hier könnt ihr euren eigenen Feinstaubsensor bauen! Außerdem finden bei uns regelmäßig Workshops statt, in denen wir euch zeigen, wie unser 3D-Drucker, unsere HTC Vive oder unsere Overlock-Nähmaschine bedient werden.

Zur Workshop-Liste!

Ihr seid herzlich willkommen.

“Tag der virtuellen Realität” in der Zentralbibliothek

Virtuelle Elemente und virtuelle Umgebungen – am Samstag, dem 23. September, werfen wir einen Blick auf die Technologien, die unsere Sicht auf die Realität verändern wollen!

Mit einer VR-Brille eine virtuelle Umgebung sehen! (Abb.: © contrastwerkstatt – Fotolia.com)

Für euch laden wir Firmen, Institutionen und Privatpersonen ein, die sich mit Augmented Reality und Virtual Reality beschäftigen. An ihren Ständen könnt ihr von 10 bis 15 Uhr ausprobieren, euch informieren, fachsimpeln, vergleichen und auf andere treffen, die sich für VR und AR interessieren!
Wovon ist die Rede? Hier eine kurze Erklärung zu den beiden Technologien:
Augmented Reality (AR): Über eine durchsichtige Augmented-Reality-Brille, ein Smartphone oder ein Tablet sieht der Nutzer sowohl seine Umgebung als auch zusätzliche virtuelle Objekte und Informationseinblendungen. Letztes Jahr sorgte mit Pokémon Go eine Augmented-Reality-App für weltweites Aufsehen.
Virtual Reality (VR): Über eine undurchsichtige Virtual-Reality-Brille (verbunden mit einem Smartphone oder einem PC) sieht der Nutzer eine computergenerierte Umgebung, die ihn komplett umgibt und in der je nach Brille und Programm auch Bewegung und Interaktion möglich sind. Eine weitere und eigentlich die ursprüngliche Version der Virtuellen Realität ist die stereoskopische Projektion der virtuellen Umgebung auf eine große Leinwand oder die Wände eines Raumes. Dabei wird meist die Position des Betrachters im Raum erfasst (getrackt).
Freut euch auf:

  • Anwendungen aus Bereichen wie Bildung, Architektur, Raumfahrt und Gaming
  • VR- und AR-Brillen wie die Oculus Rift, die Microsoft Hololens, die Occipital Bridge und die IDEALENS
  • neue Erfahrungen wie Duft-VR, einen VR-Multiplayer, eine Reise in die Vergangenheit Kölns oder reale Bedienelemente für ein virtuelles Flipperspiel

Sprecht mit Experten, die an VR und AR forschen, es zu Bildungszwecken nutzen oder es in ihrer Firma einsetzen. Alle Infos zu den Ausstellern und der Hardware und alle weiteren Infos zur Veranstaltung findet ihr auf unserer Veranstaltungsseite.
Das Event ist in unsere Veranstaltungsreihe geeks@cologne eingebunden, die sich an Technikinteressierte und Pixelverliebte aus Köln und Umgebung wendet.

(ba)

Das war “Robotik und Künstliche Intelligenz”

Am 10. Juli widmete sich unsere Veranstaltungsreihe geeks@cologne den Themen Robotik und Künstliche Intelligenz. Ein Abend mit Roboter-Live-Demos, Kurzvorträgen und einer abschließenden Diskussion. Hier unser Nachbericht mit Fotos, Vortragsfolien und Mitschnitten der Vorträge!

Reale Lizenz für virtuelle Realität


Am 20. Juni starten wir ein neues Angebot:

die VR-Lizenz!

Bedeutet: Wir bringen euch in Workshops bei, wie man die Brille und den dazugehörigen Computer richtig bedient – und danach könnt ihr Termine reservieren und unsere HTC Vive kostenfrei und selbstständig nutzen. Bis zu drei Stunden täglich.

Voraussetzungen

  • ein gültiger Bibliotheksausweis
  • ein Mindestalter von 16 Jahren

That’s it. Wenn ihr das erfüllt, steht einer Lizenz für die virtuelle Realität nichts im Wege. Es entstehen keine weiteren Kosten.

Kick-Off

Am 20. Juni findet um 14:00 Uhr die Eröffnung der VR-Station auf der dritten Etage der Zentralbibliothek statt. Wer direkt eine Lizenz erwerben möchte, muss sich anmelden!

Zur Anmeldung

Die Plätze sind für diesen ersten Termin auf 15 beschränkt. Ab Juli wird es dann regelmäßige Termine geben, sodass möglichst viele Leute die Chance erhalten eine Lizenz zu erwerben.

Was ist die VR-Station?

Zur Zeit bauen wir noch dran, daher gibt es noch keine Bilder. Aber die VR-Station ist ein Ort, der euch alles bietet, was ihr für ausgedehnte Spaziergänge in der virtuellen Realität braucht: Ein Gaming-Rechner ist integriert und wir ermöglichen euch den Zugang zu zwei Vive-Controllern und der Brille. Ihr bedient Hard- und Software selbstständig. Unter Steam findet ihr eine Auswahl von Spielen, die laufend aktualisiert wird.
Noch Fragen? Dann ab in die Kommentare. Wir freuen uns auf den 20. Juni und die Zukunft!

sa

“Open Data” am 24. Mai

Erstmalig widmen wir uns dem Thema Open Data: Offene Daten sind strukturiert und maschinenlesbar. Jeder kann sie ohne Einschränkungen nutzen, verarbeiten und weiterverwenden. Nur, wie geht das? Warum muss man Daten „öffnen“? Wo findet man offene Daten? Was kann man damit machen?
Zusammen mit Leuten von und aus der Stadt, die sich ganz konkret mit Kölner Daten beschäftigen, wollen wir euch nicht nur einen kleinen Einstieg in das Thema geben, sondern auch gleich handfeste Beispiele zum ausprobieren, mitmachen und nachnutzen an die Hand geben. Mit dabei sind findige Coder vom OK LAB Köln, die zum Beispiel die Idee hinter Codefor.de vorstellen, einer Initiative, die bürgerliches Coding-Engagement für Deutschland aggregiert. Zum diesjährigen Hack your City Event arbeitete das Team kräftig an dem neuen Tool PublicDepartCologne, dass Nahverkehrsinformationen aufbereitet und ebenfalls ein Thema sein wird. Unsere städtischen Kollegen aus dem Amt für E-Government und Onlinedienste, die sich ganz offiziell mit offenen Daten in Köln beschäftigen, berichten ihrerseits über aktuelle Denkanstöße und Konzepte wie das Projekt Smart City Cologne.
All das sollen aber vor allem auch Impulse für Diskussionen sein. Denn schließlich ist jeder Kölner und damit auch du persönlich involviert und offene Daten können die und deine Welt verändern!
An unserer Getränkebar könnt ihr euch kostenlos versorgen. Weitere Infos zur Veranstaltung findet ihr auf unserer Veranstaltungsseite.
„Open Data” ist Teil unserer Reihe geeks@cologne, die sich an Technikaffine und Pixelverliebte in und um Köln wendet. Vielen Dank an den Hochschulradiosender Kölncampus für die Unterstützung. Mehr Informationen zur Reihe gibt es unter www.geeks.cologne.

bp

Kinderwelten – Medienwelten

Ist mein Kind reif genug für das Internet? Wie viel Fernsehen am Tag ist in Ordnung? Welche Medien gehören nicht ins Kinderzimmer – und welche Medien können mein Kind fördern?

Kinder werden immer früher mit elektronischen Medien konfrontiert: Recherchen im Internet für die Hausaufgaben, Verabredungen mit Freunden über das Handy, surfen auf dem iPad. Wie Medien genutzt werden wird in der Regel als erstes durch die Familie begleitet und beeinflusst.
Der Infoabend “Kinderwelten – Medienwelten” richtet sich an Eltern von Kindern der 1. und 2. Grundschulklasse, die sich gerne über ihre eigenen Erfahrungen austauschen möchten, Tipps und Tricks mitnehmen und eine Entdeckungsreise in die frühkindliche Medienwelt wagen wollen.
Dabei werden sie begleitet von Frau Dr. Bettina Lendzian des Grimme Instituts im Rahmen der Initiative Eltern+Medien, ein Angebot der Landesanstalt für Medien Nordrhein-Westfalen (LfM).
“Kinderwelten – Medienwelten” findet am 23.05.2017 von 17 – 19 Uhr in Raum 303 in der Zentralbibliothek am Neumarkt statt. Die Anmeldung erfolgt über unsere Homepage, oder über gaming@stbib-koeln.de. Die Veranstaltung ist kostenlos.
 
 

Maker Kids Ferienprogramm Ostern 2017

Mit den Osterferien endet ein tolles erstes Maker Kids Programm im Jahr 2017. Wir konnten mit externen Partnern wieder Tolles auf die Beine stellen. Ein ganz großes Dankeschön vorab an alle Workshop-Anbieter und auch an die Kinder für den tollen Einsatz. Wie immer stellen wir hier nun die neuen Angebote vor, die wir auf die Beine stellen konnten.

Programmiere den humanoiden NAO-Roboter

Einen humanoiden Roboter zu programmieren – das wurde insbesondere dadurch möglich, dass wir im letzten Jahr einen bekommen haben. Die Kinder konnten nun Bewegungsabläufe und Dialoge mittels der Software Choregraphe vorgeben. Im besten Fall hat der Roboter das so ausgeführt, wie die Kinder das wollten, doch die Tücken steckten im Detail.
 

Fiete – von der Zeichnung zur App

Ehrenfeld ist die Heimat des App-Entwicklers Ahoiii und diese machten sich mit ihrer Hauptfigur Fiete erstmals auf den Weg (und zwar alle mit dem Rad), um bei uns eine tolle Veranstaltung anzubieten. Die Kinder durften erst Papiertiere basteln und auf weißes Papier aufkleben, ehe diese fotografiert und freigestellt wurden. Anschließend konnten die Kinder ein passendes Geräusch einsprechen und Futter für ihr Tier basteln. Zwischendurch gab es sogar ein Bilderbuchkino, denn das App-Entwickler-Studio hat auch eigene Literatur in petto. Vorgelesen wurde aus dem brandneuen “Fiete – Das verrückte Rennen” und parallel schuftete man im Hintergrund ganz viel, um auch die letzten Tiere in die App zu integrieren. Demnächst erscheint dann die neue Version von “Fiete KinderZoo” mit allen Neuzugängen.
 

Roboterbau

Roboter bauen, das scheint Jungssache zu sein, denn erstmalig in der Geschichte der Maker Kids, waren bei einem Workshop nur Jungen. Und das bei 20 Teilnehmerplätzen. Roboter können so abschreckend nicht sein, denn schließlich bieten wir das schon länger an, es muss also am Bau liegen. Völlig unabhängig davon war es aber ein großer Spaß, denn etliche Rotoren und Motoren sorgten für einigen Wirbel. Heißklebepistolen und Lötkolben liefen heiß und die Ergebnisse konnten sich sehen lassen!
 

©Jugend hackt

Dieser Workshop gehört übrigens zum Programm “Jugend hackt – Hello World” und wurde von der Fachstelle für Jugendmedienkultur NRW durchgeführt.
 
 

Entdecke Calliope mini – einen kleinen Computer voller Sensorik

Die Platine Calliope mini ist derzeit in aller Munde, wenn es um die Zukunft von Coding für Kinder geht und ist bereits in manchen Bundesländern für den schulischen Lehrplan angedacht. Bei uns durften die Kinder den kleinen Computer jetzt ganz entspannt kennenlernen und ein erstes Beschnuppern förderte einen digitalen Würfel und ein Rechenprogramm für das Ein-mal-Eins zu Tage. Und das wo doch eigentlich Ferien sind.
 


Hier noch mal alle neuen Workshops in bewegten Bildern.

In den Herbstferien starten wir dann wieder durch und wie immer wird ab vier Wochen vor Ferienbeginn das Programm feststehen und die Anmeldung geöffnet.

bp

Von Markisen. Eine Begegnung im Makerspace

Neulich kam eine Dame an die Auskunft und zückte ein sonderbares Ding aus Plastik

Eine Blende für eine alte Markise, fast marode. Foto: Stadtbibliothek Köln

“Meine Markise ist bestimmt schon 50 Jahre alt und ich glaube, dieses Teil hier gibt demnächst den Geist auf.”

Sie hatte gehört, dass man bei uns Dinge einscannen und auch ausdrucken kann – also ab zur Stadtbibliothek! Nach kundiger bibliothekarischer Analyse des Gegenstandes war klar: Unser 3D-Scanner wird davon keine maßgetreue Kopie herstellen können, sondern höchstens eine künstlerisch wertvolle Interpretation. Und der Hersteller der Markise ist ebenfalls nicht aufzutreiben…
Und nun? War guter Rat teuer. “Kennen Sie vielleicht Designer oder Ingenieure in Ihrem Umfeld?”, fragten wir. “Ach, wissen Sie, ich bin schon über 80, die sind alle so alt wie ich…”
Und gerade, als wir sie auf kostenpflichtige Dienstleister aufmerksam machen wollten – die Rettung! Namens Tobias Bode. Aus Overath. Student der Fahrzeugtechnik. Inhaber einer 3D-Lizenz. Belegt zur Zeit verstärkt unseren 3D-Drucker, weil er an seiner Bachelor-Arbeit werkelt.
Er hörte das Gespräch zufällig mit und machte sich mit einem Messschieber aus dem Inventar unseres Hausmeisters freimütig an die Arbeit. Kaum 30 Minuten später war der Zauber mit Solidworks vollbracht.

Weitere 45 Minuten später können wir das Ergebnis in Händen halten. Sieht ziemlich präzise aus, oder?

Rechts das Original, links die Kopie. Foto: Stadtbibliothek Köln

Herr Bode wurde währenddessen von unserer Markisen-Dame mit Kaffee und Brötchen versorgt. Und Schokolade! Win-Win!

Und was lernen wir daraus?

Ein Makerspace ist nicht nur eine Ansammlung von Technik und Werkzeug – das sind höchstens Startbedingungen. Viel wichtiger: er bringt Menschen unterschiedlichster Interessen und Herkünfte zusammen. Gerade in Bibliotheken, deren Besucherstruktur äußerst heterogen ist, sind die Chancen auf solch fruchtbare Begegnungen hoch.
Die Effekte daraus sind nicht abzusehen – aber umso schöner zu beobachten. Danke, Herr Bode!

sa

Urban Screens in der Zentralbibliothek

Dass das Digitale und das Analoge schon seit Jahrzehnten verschmelzen, ist mittlerweile eine Binsenweisheit. Manche finden das gut, manche finden das schlecht. Wir halten es mit Richard David Precht: Die Digitalisierung ist ohnehin nicht aufzuhalten! Darum brauche man positive Utopien, statt nur zu sagen: “Mag ich nicht.”
Wir wären nicht wir, wenn wir nicht an der Umsetzung dieser positiven Utopien arbeiten würden.

Smart City Cologne – die Stadtbibliothek zieht vor

Smart ist eine City, wenn sie u.a. technologisch fortgeschritten ist. Aus diesem Grund installieren wir ab sofort in der gesamten Zentralbibliothek so genannte Urban Screens. Das besondere: Es sind nicht einfach Bildschirme, die an der Wand hängen oder in der Gegend herumstehen, sondern diese Urban Screens ersetzen sämtliche Fenster im Gebäude.
Die Fenster werden mit einer touch-sensitiven AMOLED-Folie beschichtet, sodass sie weiterhin transparent bleiben. Es lassen sich aber alle möglichen denkbaren Anwendungen hinzuschalten. Unsere Auszubildende Eileen hat den serienreifen Prototypen für euch getestet.

Der Urban Screen in der Praxis

Eileen kann die Beleuchtung der Etagen über Schieberegler am Urban Screen steuern. Foto: Stadtbibliothek Köln

Es handelt sich hier um ein effizientes Werkzeug für das Gebäudemanagement. Statt dass der Hausmeister das Licht auf jeder Etage separat an- und ausschalten muss, kann er nun an einem beliebigen Fenster die Innenlichtsteuerung aufrufen. Das selbe gilt für die Aufzugsteuerung und alle anderen vitalen Gebäudefunktionen.
Pause! Eileen entspannt mit einer Runde DOOM. Foto: Stadtbibliothek Köln

Selbstverständlich kann der Urban Screen jedwede Anwendung aufrufen, die an anderem Ort, quasi in der Cloud, betrieben wird. Das Computerspiel im Bild wird von einem leistungsfähigen Zentralrechner aus gestreamt. Nutzerinnen und Nutzer vor Ort werden ihre Geräte via WLAN mit einem Urban Screen verbinden können.
Stadtbild: ein Fluss in Oklahoma. Foto: Stadtbibliothek Köln

Stellt es euch so vor: Ihr sitzt auf der zweiten Etage und büffelt für eine Klausur. Hebt ihr den Blick, seht ihr nicht die – durchaus attraktive – Umgebung des Kölner Neumarktes, sondern einen Sandstrand in der Karibik, ein Pyrenäen-Panorama oder den Westerwald. Mehr Holodeck geht nicht! Die Urban Screens vermögen, in Reihe geschaltet, ein ganzes Stadtbild neu zu prägen.

Durch eine spezielle Beschichtung ist es außerdem möglich geworden, dass der Urban Screen Wärme abstrahlt. Gerade in den kalten Jahreszeiten können wir unsere Heizung so entlasten.

Und jetzt?

Dies sind nur einige wenige Anwendungsbeispiele – die wahre Wirkungsmacht der Urban Screens wird sich in Zukunft zeigen. Ab sofort werden wir das neuartige Display nach und nach in der Zentralbibliothek installieren. Bald auch schon auf eurer Lieblingsetage!
Eure Stadtbibliothek Köln – die Smart Library für Smart People in der Smart City Cologne.
P.S.: Übrigens können wir die Screens auch so bespielen, dass sie von außen sichtbar sind. Wir planen, künftig alle FC-Spiele auf der Außenfläche unseres Gebäudes zu übertragen.

sa

EDIT:

Ihr werdet es schon vermutet haben: Nach dem Einsatz von Google Glass 2014, dem Transport von Medien per Quadrokopter 2015 und der Dating-Plattform 2016 waren die Urban Screens unser Aprilscherz 2017! 😉 Aber: Tatsächlich gibt es für eine unserer Zweigstellen Planungen für Urban Screens. Wie sich dieses Projekt entwickelt, werden wir natürlich auch hier im Blog berichten.

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