Bücherzwerge – eine literarische Krabbelgruppe in Bocklemünd

Im Zentrum der Bücherzwerge steht die Sprach- und Sinnesförderung der Kleinsten (von 6 Monaten bis 2 Jahre) mit Liedern, Singspielen, Kniereitern und Fingerspielen. Wir sehen uns gemeinsam ein Bilderbuch an oder die Kleinen stöbern mit ihren Eltern in einer Bilderbuchkiste.
Am 08.10. um 10.15 Uhr geht es los, Dauer ca. 45 Minuten. Weitere Termine sind der 15.10. und 22.10.
Der Eintritt ist frei – Anmeldung erforderlich
Wir freuen uns auf Euch!
Stadtteilbibliothek Bocklemünd-Mengenich
Görlinger Zentrum 13-15
50829 Köln
Tel.: 0221503276
E-Mail: bocklemuend@stbib-koeln.de

Bastelstunde in Bocklemünd: Wir bedrucken Stoffbeutel

Auf die Farben, fertig, los! Am Samstag den 27. Juli von 11 bis 12 Uhr wird es in der Stadtteilbibliothek Bocklemünd-Mengenich wieder kreativ. Wir bedrucken Stoffbeutel. Wie man auf dem Bild sehen kann sind beim letzten Mal sehr tolle Ergebnisse entstanden.

Alle Kinder ab 8 Jahren sind herzlich eingeladen, der Eintritt ist frei.

 

Stadtteilbibliothek Bocklemünd-Mengenich
Görlinger Zentrum 13-15
50829 Köln
Tel.: 0002/503276
E-Mail: bocklemuend@stbib-koeln.de

Zombies – ein Nachtrag

Ein Zombiecomic als Bibliotheksführer

Zum gestrigen Blogbeitrag „Zombies in Köln“ gab es einige Fragen, die ich an dieser Stelle gesammelt beantworten möchte. Sie betreffen hauptsächlich den organisatorischen Background und passen deshalb gut zusammen in einen Artikel.
Zur Idee
Diese Zombie-Idee spukt schon eine Weile in meinem Gehirn rum. Eigentlich kam sie übers Hintertürchen rein, nämlich über einen Bibliotheksführer in Comicform – das hatte mich primär interessiert, und dann ging es in diesem Comic halt um Zombies. Berk, dachte ich, aber was soll’s, Hauptsache, die Studis lesen es … Und dann stellte sich in einer Konversation auf Twitter heraus, dass eine Kollegin mal privat an einem Zombie-Survival-Training teilgenommen hat. Immer diese Zombies. Also habe ich die Zombie-Idee einfach in unser normales Methodentraining eingesetzt.
Das ursprüngliche Schulungskonzept
Normalerweise führen wir mit Schülern der Stufe 10 ein 2,5-stündiges Methodentraining durch. Den Ablauf seht ihr an dieser Prezi . Nach kurzem theoretischen Input üben die Schüler an ihrem eigenen Thema, dann kommt wieder Input mit praktischer Phase usw.
Manche Schulen machen schon in der 10. Stufe kurz vor den Sommerferien eine Projektwoche mit Methodenschwerpunkt und nutzen das, um den Bibliotheksbesuch vorzuziehen. Diese Schüler sind gedanklich noch weit weg von ihrer Facharbeit – die Ferien liegen sehr viel näher. Da hat die Motivation nicht ganz so große Chancen. Für die schien das Zombieszenario eine gute Idee zu sein. Also: ausprobieren!
Was meinten die Schüler…
 … zum Zombiethema?
Natürlich gab es Schüler, die das Thema nicht mochten. Eklig fand’s keiner, da wir ja nicht anhand von Bild- oder Filmmaterial gearbeitet haben. Es ging immer nur um die Theorie. Peinlich fand es auch keiner. Aber ich habe die Schüler vorher gefragt, ob sie Lust dazu haben. Bei der zweiten und dritten Gruppe habe ich zur Auflage gemacht, dass höchstens drei Leute dagegen sein dürfen – bei nur einem mehr hätte ich das normale Programm durchgezogen.
Der Vorteil lag auf der Hand: Bei diesem Thema fängt man die ein, die sonst wenig Lust mitbringen – die aber zum Teil unglaublich fundiertes Wissen haben, nicht nur, wenn es um Zombies geht. Dieses Szenario bietet endlich mal eine sinnvolle Anwendung von Schulwissen über Elektrik, Biologie usw. Schüler, die im Unterricht vielleicht eher stören, können sich super einbringen und bekommen für ihr Expertenwissen auch noch Anerkennung.
… zum ausgefallenen Methodentraining?
Die kritischen Stimmen bezogen sich zumeist auf zwei Punkte:

  • Das Thema sei zu fiktiv, um damit wissenschaftlich zu arbeiten. (Mein Einwand: Das trifft nur auf die medizinische Ursachenforschung zu.)
  • Sie hätten nicht gelernt, für die Facharbeit im Katalog und in Datenbanken zu recherchieren. (Mein Eindruck: Diese Schüler wollten offensichtlich nur eine Schritt-für-Schritt-Anleitung für die Recherche.)

Die Schüler, die hinterher sagten, sie hätten es als verschenkte Zeit empfunden, hätten das aber auch über das normale Methodentraining gesagt (bestätigte mir die Lehrerin hinterher ungefragt). Denn die Veranstaltung ist, was sie selbst daraus machen. Wer lernen will, kann das auch mit Zombies tun – das haben einige messerscharf erkannt und ihre Mitschüler auch darauf hingewiesen 😉 Es gab dieselben Inhalte (Einführung in den Katalog, in die Digitale Bibliothek), aber nicht mit dem erhobenen Zeigefinger vorgesetzt, sondern kontextbezogen eingebunden. Das war wohl einigen nicht deutlich genug …
Und was sagen die Lehrer dazu?
Drei Lehrer, drei Meinungen. Von Begeisterung über stille Akzeptanz bis hin zur Besorgnis, ob die Schüler genügend Recherchemethodik gelernt hätten. Schwierig ist das Unterthema „Selbstverteidigung“. Da kommen die Schüler leider schnell zum Thema Waffen – das mochten die Lehrer nicht so gern, und mir gefielen die besuchten Internetseiten auch nicht so recht. Da musste ich halt eingreifen. (Running Gag in einer Gruppe war dann mein Spruch „Lasst uns mal versuchen, legal zu bleiben.“ 😉  )
Im  Kollegenkreis hatten wir schon überlegt, ob wir die Lehrer vorher über das Thema informieren. Letzten Endes wird das Zombie-Szenario aber vermutlich eher selten eingesetzt, nämlich wenn Gruppen sehr unmotiviert sind oder das Wetter der Konzentration entgegenspielt – das wissen wir aber vorher nicht unbedingt. Solange ich aber weiß, welche Inhalte ich da unterschummele, kann ich das den Lehrern gegenüber aber auch verantworten.
Wie geht es damit weiter?
Wenn ihr diese Idee gut findet, probiert sie aus. Passt sie an eure Bibliothek bzw. eure Gruppen an. Und erzählt davon! (Mir bitte auch!) Wenn euch das Thema Gamifizierung generell interessiert, meldet euch mal auf Facebook in der Gruppe Games4culture. Und wenn ihr es nicht selbst anwenden könnt oder wollt, aber einen Verbesserungsvorschlag habt, dann her damit!
(cd)

Einbruch in der Bibliothek! – Detektivseminar für Kinder mit einem echten Detektiv!


Spannendes Detektivseminar für Kinder

Gemeinsam mit Alexander Schrumpf, einem echten Detektiv, können Kinder im Alter von 8 bis 12 Jahren am Mittwoch, 31. Juli 2013, von 14 bis 17 Uhr den Einbrecher in der Stadtteilbibliothek Rodenkirchen anhand seiner Spuren überführen und so den spannenden Fall lösen!
Außerdem lernen sie im Gebäude an der Schillingsrotter Straße 38 Nützliches und Interessantes aus dem Alltag eines Detektivs kennen und erhalten einen Einblick in die Arbeitsweise einer richtigen Detektei. So zeigt Alexander Schrumpf am nachgestellten Tatort in der Bibliothek verschiedene Techniken der Spurensicherung und berichtet Wissenswertes aus seinem Alltag als Detektiv.
Die Teilnahme an dem Seminar ist kostenlos, aber eine Anmeldung unter der 0221 / 221-92370 erforderlich.
Stand 26. Juli: Das Seminar ist mittlerweile ausgebucht.
ck

Bastelnachmittag in der Stadtteilbibliothek Bocklemünd

Am Freitag, den 17. Mai um 15:30 Uhr sind wieder alle Kinder ab 8 Jahren herzlich zum Basteln in die Stadtteilbibliothek Bocklemünd eingeladen.

Passend zum (leider durchwachsenen) Wetter wollen wir dieses Mal Windräder selber machen.

Hier ein paar Eindrücke vom letzten Mal. Im April hatten wir einen sehr lustigen Nachmittag beim Bedrucken und Bemalen von Stoffbeuteln. :

Interessierte Kinder finden uns hier:

Stadtteilbibliothek Bocklemünd

Görlinger Zentrum 13-15

50829 Köln

Telefon: 0221/503276

E-Mail: bocklemuend@stbib-koeln.de

Wir freuen uns!

(BF)

Wie man Monster kitzeln kann

„Wir sprechen viele Sprachen“ – Mehrsprachige szenische Lesung mit Musik
Kinder träumen manchmal von Monstern oder anderen unheimlichen Dingen. Tim passiert das auch. Doch als eines Tages plötzlich der kleine grünkarierte Hugo in seinen Traum fällt, ist alles ganz anders als sonst…
Kinder des 4. Jahrgangs der Gemeinschaftsgrundschule Alte Wipperfürther Straße in Köln-Buchheim lesen das Buch „Tims Traum – oder wie man Monster kitzeln kann“ in Deutsch und in ihren Herkunftssprachen szenisch vor und singen das „Monsterlied“. Die Geschichte einer ungewöhnlichen Begegnung, bei der Ängste besiegt und Freundschaften geschlossen werden. Die Dekoration für die Veranstaltung haben die Kinder gemeinsam mit ihrer Kunstlehrerin selbst gestaltet.
Sprachen: Deutsch, Türkisch, Albanisch, Englisch, Französisch, Griechisch, Iranisch, Italienisch, Kroatisch, Kurdisch, Portugiesisch, Russisch, Kölsch  und in Gebärdensprache.
Die Lesung wird etwa eine halbe Stunde dauern. Im Anschluss gibt es bei Kaffee und türkischem Tee die Gelegenheit, sich über die Angebote der Bibliothek zu informieren und Bücher und Medien auszuleihen.
Eingeladen sind Kinder ab Kindergartenalter und ihre Eltern, Großeltern, Freunde und Bekannten und alle, die sich für Mehrsprachigkeit interessieren. Der Eintritt ist frei.
24. April 2013, 15:00 Uhr, Stadtteilbibliothek Mülheim
Informationen zum Buch:
Hammer, Sybille: Tims Traum – oder Wie man Monster kitzeln kann
Erschienen im Hueber-Verlag in mehreren Sprachausgaben.

Kostenloses Onlinemagazin für Kreative: Eigenwerk-Magazin #09 KIDS

Neben Buchhandel, Bibliothek und der E-Book-Ausleihe gibt es noch eine weitere Möglichkeit, jenseits von Blogs und Co., zu lesen: kostenlose Onlinemagazine, meist veröffentlicht auf issuu.com.

Eine Perle der kreativen Inspiration ist hier seit geraumer Zeit das Eigenwerk-Magazin, welches von Wiebke und Christian (hier wird geduzt) gegründet wurde.  Jedes Heft widmet sich einem übergeordneten Thema. Nach beispielsweise “Stoff”, “Erde” und “Wedding” richtet sich das aktuelle Heft nun an alle Eltern unter uns. Da die beiden Gründer hier nicht aus Erfahrung sprechen können, versuchten sie sich an ihre eigene Kindheit zurück zu erinnern und befragten Eltern zu den Herausforderungen des Alltags mit Kind, der Möglichkeit das Bloggen zwischen Nachwuchs und Job zu integrieren oder den Missstand, dass jegliche Kinderprodukte unsere Sprösslinge in “Prinzessinen und Piraten” einordnen wollen. Was mich freut aber natürlich zu erwarten war: Vorgestellt wird auch das (gedruckte) “kleinformat”-Magazin. Hier erscheinen regelmäßig Tipps für kreativ-interessierte Eltern.
Den Direktlink zum Eigenwerk-Magazin auf issuu.com gibt’s hier. Es lohnt sich aber auf jeden Fall, auch den Blog der beiden Macher zu besuchen.
Inzwischen gibt es das Heft auch gedruckt für alle, welche lieber etwas Handfestes zur Kaffeepause haben.

(mks)

Werbung für Kinder – gegen Konsum: Build. Make. Hack. Grow.

Was etwas gegensätzlich klingt – “Werbung gegen Konsum” – gibt es. Völlig produktfrei. Ob unsere Kinder so etwas einmal auf dem Kinderkanal zwischen Lillifee, Barbie und Hello Kitty sehen werden?
[vimeo 51529828 w=500 h=281]
Build. Make. Hack. Grow. from DIY on Vimeo.
Klar ist jedenfalls, was sich inzwischen in der Erwachsenenwelt, jenseits von entwickelnden Geeks und bastelnden Müttern, etabliert hat, könnte ins heimische Kinderzimmer zurückkehren – oder, wo noch nicht von Konsolen und Handys verdrängt, bewahrt bleiben. Packt die Bastelscheren aus, wir bauen uns ein Abenteuer!
Ganz ohne moderne Technik geht es hier aber auch nicht zu. Beworben wird eine Online-Community für kreativ-interessierte Kinder, welche sich hier neue handwerkliche Ideen holen können und zudem die Möglichkeit haben, sich mit Gleichgesinnten auszutauschen.
Wer jetzt wegen seines fortgeschrittenen Alters eifersüchtig werden sollte: für die Reiferen und Strick-/Häkelinteressierten unter uns gibt es die Seite ravelry.com, für alles andere handmadekultur.de.

(mks)

Bastelnachmittag

Bastelfreunde aufgepasst, am 08.03. um 15.30 verwandelt sich die Stadtteilbibliothek Bocklemünd in eine Bastelwerkstatt. Alle Kinder ab 8 Jahren sind herzlich dazu eingeladen. Mit lustigen Ostertieren basteln wir uns den Frühling herbei.
Die Masken sind beim letzten Basteln entstanden und durften vielleicht sogar mit zum Zoch.
Stadtteilbibliothek Bocklemünd
Görlinger Zentrum 13-15
50829 Köln
Telefon: 0221/503276
E-Mail: bocklemuend@stbib-koeln.de
(Cora Fischer)

Holzköpfe feiern: 65 Jahre Augsburger Puppenkiste

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Mehr als viereinhalb Millionen Besucher, über 20.000 Aufführungen und 6.000 Puppen: das bekannteste deutsche Marionettentheater hat allen Grund zu feiern (mal ganz abgesehen von den TV-Zuschauerzahlen, Büchern, DVDs).

Heute vor 65 Jahren öffnete sich der erste Vorhang für die Augsburger Puppenkiste. Theater-Gründer Walter Oehmichen ließ den „gestiefelte Kater” an seinen Fäden baumeln und im Laufe der Jahre lieferte die „Kiste” Stars am Fließband.

 Jim Knopf, Lukas der Lokomotivführer, Urmel, die Preußler-Figuren Hotzenplotz, Mikesch und der kleine Wassermann und viele mehr verzauberten Kinder und bis heute alle, die sich gerne in „Lummer”-Länder der Phantasie entführen lassen.

 Als der Kinderkanal von ARD und ZDF nach 60 Jahren die „Kiste” versenkte („Nicht mehr zeitgemäß!”), erhob sich ein Proteststurm. Mit Erfolg, noch in diesem Jahr kommt das Comeback der Holzköpfe. Für Pfingsten und den Sommer plant der Hessische Rundfunk ein „Puppenkisten-Feuerwerk”. Gut möglich, dass dann mehr Erwachsene als Kinder vor der Glotze hocken.

 Zum 65-jährigen erscheint heute„Das große Buch der Augsburger Puppenkiste” und die Doppel-CD „Die großen Songs der Augsburger Puppenkiste”.

Und wen es nach Augsburg führt, der sollte nicht nur das Theater sondern auch das Museum der Puppenkiste besuchen.

gp

P.S.: Bei uns gibt’s natürlich auch jede Menge “Kiste” im Bestand!

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