Gemeinsam lernen und sich engagieren- der sprachraum wurde eröffnet

Am vergangenen Samstag wurde unser sprachraum feierlich eröffnet.  Der sprachraum ist ein frei zugänglicher Begegnungs- und Lernort für Menschen unterschiedlicher Herkunft direkt neben dem Gebäude der Zentralbibliothek. Im sprachraum kann man gemeinsam lernen und sich bei verschiedenen Veranstaltungen wie Gesprächskreisen, Deutsch-Nachhilfestunden und Beratungsangeboten austauschen. Der Sprachraum wendet sich besonders an die zahlreichen Willkommensinitiativen, die sich im Bereich der Flüchtlingsarbeit engagieren.

Eröffnet wurde sprachraum durch unsere Kulturdezernentin Susanne Laugwitz-Aulbach. Im Anschluss stellten die Direktorin Dr. Hannelore Vogt und der Projektkordinator Markus Volz verschiedene Initiativen vor, die sich bereits im Flüchtlingsbereich engagieren. Die Schülerinnen und Schüler der Kaiserin-Augusta-Schule (KAS) mit ihren Lehrer Herr Spang erzählten selber auf der Bühne von ihrem Projekt. Sie haben im Rahmen ihres Religions-Unterrichts die Frage gestellt, wie sie einen Beitrag zur aktuellen Flüchtlingsproblematik leisten können. Das Ergebnis waren mehrere Lern-und Spiele-Apps und Lernvideos, die von den Schülern erstellt wurden. Diese sollen Kindern beim Erlernen der deutschen Sprache helfen.

Im Anschluss sorgten zwei Schülerinnen der KAS mit Gitarre und Gesang für einen schönen musikalischen Abschluss und Begleitung der vielen Netzwerkgespräche, die nach dem offiziellen Programm geführt wurden. Die verschiedenen Initiativen und Kooperationspartner des sprachraums stellten sich und ihre Projekte vor. Interessierte konnten so direkt mit den verschiedenen Initiativen im Flüchtlingsbereich ins Gespräch kommen und bereits in Willkommensinitiativen Engagierte konnten sich miteinander vernetzen.

Die Resonanz auf dieses Angebot war durchweg positiv: Der sprachraum kam bei den über 100 Besuchern  sehr gut an und kann ab sofort von allen Interessierten genutzt werden.

Was macht eigentlich ein FaMI?

Die Bewerbungsphase bei der Stadt Köln ist im vollen Gange – natürlich auch für unsere Fachangestellten für Medien- und Informationsdienste mit der Fachrichtung Bibliothek (Kurz FaMI).
Doch was macht ein FaMI überhaupt? Unsere Auszubildenden sind der Frage mal auf den Grund gegangen und herausgekommen ist dieser Kurzfilm:
https://www.youtube.com/watch?v=ZabGWCxG-38?rel=0
 
Weitere Informationen zu den Themen Ausbildung und Bewerbung finden sich auf der Seite der Stadt Köln hier.

Himmlisches Theater an der Zentralbibliothek


Spektakuläre Events bei der feierlichen Eröffnung der 15. Kölner Theaternacht am 2. Oktober
In der Zentralbibliothek wurde der komplette “Don Carlos” vom Blatt weg gelesen. Und an der Fassade des Gebäudes flogen die ANGEL Aerials, Deutschlands einziges Flugtheater. Die Choreografinnen Susanne Beschorner, Britta Happel und Simone Kieltyka sowie der Regisseur Herbert Hasters entführten die Zuschauer mit packendem Tempo und leiser Poesie in dynamische Bilderwelten.
Im Video gibt es einen kleinen Eindruck davon.

gp

„sprachraum – gemeinsam lernen, sich engagieren”

Stadtbibliothek Köln eröffnet Treffpunkt für Integrationsangebote

Seit einigen Jahren engagiert sich die Stadtbibliothek Köln erfolgreich mit bibliotheks-spezifischen Projekten im Bereich der Integration. Direkt gegenüber der Zentralbibliothek eröffnet sie am Samstag, 31. Oktober 2015, um 11 Uhr einen eigenen Treffpunkt für die Integrationsangebote, den „sprachraum”.

Nach einem Grußwort von Susanne Laugwitz-Aulbach, Beigeordnete für Kunst und Kultur der Stadt Köln, stellen sich Initiativen der Flüchtlingsarbeit im Gespräch mit der Bibli-otheksdirektorin, Dr. Hannelore Vogt, vor. Die musikalische Begleitung gestalten Lena und Paula, Schülerinnen der Kaiserin-Augusta-Schule.

„sprachraum” ist ein frei zugänglicher Begegnungs- und Lernort für Menschen unter-schiedlichster Herkunft – ein Treffpunkt für alle, die am interkulturellen Austausch interessiert sind und neue Ideen entwickeln wollen. Der Treffpunkt richtet sich besonders an die zahlreichen Willkommensinitiativen, die sich im Bereich der Flüchtlingsarbeit engagieren. In Zusammenarbeit mit den Initiativen soll ein vielfältiges Veranstaltungsangebot entstehen. Dazu gehören zum Beispiel die aktive Vermittlung der Lernmöglichkeiten in der Bibliothek, niederschwellige Erstinformation, themenbezogene Beratungsangebote, Hausaufgabenhilfe sowie mehrsprachige Lesungen für Flüchtlingskinder.

Der Raum kann sowohl für Gruppen als auch für die Einzelbetreuung durch ehrenamtliche Lernpaten genutzt werden. Ausgestattet mit Gruppen- und Einzelarbeitsplätzen, ei-ner Leselounge, einem Präsenzbestand mit Deutsch-Lernmaterialien, Alpha-Studio, PCs, Beamer sowie CD-Hörstationen bietet sich hier die Möglichkeit des gemeinsamen und individuellen Lernens. Der „sprachraum” wird in enger Anbindung zur Zentralbibliothek von engagierten Ehrenamtlichen betreut.

Flankiert wird die Eröffnung des Sprachraums durch die Ausstellung von 20 Porträtauf-nahmen von Flüchtlingen. Martin Lilkendey, Fotograf und Dozent an der Uni Koblenz-Landau, hat diese Bilder im Zuge seines Projekts „where are we going?” (www.wherearewegoing.net) in einem Kölner Flüchtlingswohnheim angefertigt. So ent-standen mehr als 100 Fotografien, von denen einige bereits an verschiedenen Stellen in der Stadt präsentiert wurden.

Impressionen unserer Maker Kids in den Herbstferien

Viele Kinder konnten in den Herbstferien bei unserem Ferienprogramm Maker Kids mitmachen. Vom Schüler-Experten bis zum ausgebildeten Programmierer waren auch einige kreative Köpfe da, um die Kinder im gestalterischen Prozess zu unterstützen. Von Coding-Einstiegen über konzentrierte Programmierung bis hin zum Fotografieren mit Spiele-Konsolen, T-Shirt-Druck, Musik-Komposition und rudimentärer Elektro-Technik war einiges geboten und die Begeisterung der Kinder war greifbar.
Allen künftig Interessierten sei verraten, dass wir in den Osterferien wieder starten wollen.

Wir danken auch an dieser Stelle noch mal ganz herzlich der HIT-Stiftung für ihre Unterstützung zur Verwirklichung der Programme!


Neuer Kampagnenfilm „Netzwerk Bibliothek“

“Stell dir vor, es gäbe einen Ort …
„… an dem man ungestört über die Zukunft nachdenken oder in eine gute Geschichte eintauchen kann, an dem man »das nächste große Ding« erfinden oder sich über das Weltgeschehen austauschen kann. Einen Ort, an dem man etwas ausprobieren, lernen und verstehen kann. Wo man sich vernetzt – mit Menschen aus aller Welt oder von nebenan. So ein Ort ist deine Bibliothek!“
Der neue Kampagnenfilm „Netzwerk Bibliothek“ ist der Auftakt einer dreiteiligen Reihe, die den Fokus auf die vielfältigen – häufig unvermuteten – Angebote der Bibliotheken richtet. Der erste Teil stellt die Bibliothek als Treffpunkt einer lokalen Gemeinde sowie digitalen Community vor. Dort findet jeder Besucher „seine“ Bibliothek.
Netzwerk Bibliothek, die bundesweite Kampagne des Deutschen Bibliotheksverbands (dbv) rückt das digitale Angebot der Bibliotheken in den Vordergrund und zeigt Bürgerinnen und Bürgern wichtige digitale Bildungsangebote und Services, zeitgemäße Veranstaltungsformate und aktuelle Trends. Weitere Informationen unter www.netzwerk-bibliothek.de.

Bibliotheksverband verleiht Auszeichnung im Rathaus

Stadtbibliothek Köln wird am Samstag „Bibliothek des Jahres 2015″

Hans-Joachim Grote und Dr. Frank Simon-Ritz, Präsident und Vorsitzender des Deutschen Bibliotheksverbandes, zeichnen die Stadtbibliothek Köln am kommenden Samstag, 24. Oktober 2015, um 16 Uhr in der Piazzetta des Historischen Rathauses als „Bibliothek des Jahres 2015″ aus. Die Kölner Bildungseinrichtung erhält damit den einzigen nationalen Bibliothekspreis, der zum sechzehnten Mal verliehen wird.

Die Stadtbibliothek habe in den letzten Jahren viele innovative Entwicklungen angestoßen. Sie verdeutliche, welch wichtige Rolle die Bibliothek als öffentlicher Raum in jeder künftigen Stadtgestaltung und -entwicklung spielen sollte, heißt es in der Begründung der Jury. Bei der Verleihung spricht Bürgermeisterin Elfi Scho-Antwerpes das Grußwort, die Laudatio hält der Wissenschaftsjournalist Gert Scobel. Für die musikalische Begleitung sorgt das Duo Manuel Marcos und Stefan Heidtmann.
Der Einladungskreis bei der Verleihung ist begrenzt, bei Interesse besteht jedoch die Möglichkeit zur Teilnahme. Die Stadtbibliothek bittet unter direktion@stbib-koeln.de bis zum 23. Oktober 2015 um Rückmeldung.
Anlässlich der Auszeichnung mit dem Bibliothekspreis hat die Zentralbibliothek am Josef-Haubrich-Hof ein ganztägiges attraktives Rahmenprogramm zusammengestellt. Es enthält unter anderem Workshops, Vorlesen und das Kinderspektakel „Ein Bündel Holz – oder wie gründet man eine Bande”. Bei dieser Mitmachaktion geht es um Wind, Rhythmus und viel Musik. Das Oboen-Ensemble „Music for a french mistress” – moderiert von Ulrike Neukamm – spielt um 11.30 Uhr und 13.30 Uhr für jeweils eine Stunde. Der Eintritt für alle Veranstaltungen ist frei.
Nähere Informationen zum Rahmenprogramm sind unter www.stadtbibliothek-koeln.de zu finden.
Bild: © Deutscher Bibliotheksverband

Zentralbibliothek künftig auch montags geöffnet


Von 10 bis 18 Uhr sind Ausleihe, Rückgabe und Recherche möglich
Nach über 30 Jahren öffnet die Zentralbibliothek ihre Türen nun auch wieder montags! Ab 5. Oktober steht die stark besuchte Einrichtung am Neumarkt den Bürgerinnen und Bürgern von 10 bis 18 Uhr zur Verfügung – als Treffpunkt und Lernort, für Recherche, Ausleihe und Rückgabe von Medien oder einfach fürs Schmökern in Zeitungen und Zeitschriften. Auch der begehrte Zugang ins Internet ist über das hauseigene WLAN möglich.
Die Öffnungszeiten der Bibliothek verlängern sich damit auf 49 Stunden in der Woche. Der Einsatz eines Wachdienstes macht die Montagsöffnung möglich. Zusätzliches Personal steht dafür jedoch nicht zur Verfügung. Den Vollservice mit fachlicher Beratung und Anmeldung, der Magazinnutzung, dem Leihverkehr sowie alle Angebote des Makerspace und der Leseförderung gibt es wie bisher von dienstags bis samstags.
Die ersten 50 Besucher und Besucherinnen dürfen sich auf einen Gutschein für eine Schnuppermitgliedschaft freuen!
Die Öffnungszeiten der Zentralbibliothek am Josef-Haubrich-Hof ab 5. Oktober 2015 auf einen Blick: montags von 10 bis 18 Uhr, dienstags und donnerstags von 10 bis 20 Uhr, mittwochs und freitags von 10 bis 18 Uhr, samstags von 10 bis 15 Uhr.

Klangfrisches Klavier in der Zentralbibliothek

“Ein Ton wird nicht nur gehört, sondern erlebt!” Klavierbaumeister Egon Zähringer hat schon des Öfteren dafür gesorgt, dass bei unserem Grotrian-Steinweg-Flügel das Tastengefühl und der Klang eine homogene Einheit bilden. Aber unser Klavier im 4. Stock der Zentralbibliothek hat 36 Jahre intensiver Nutzung hinter sich und so blieb eine Überholung nicht aus. Sie sollte die Klangqualität und einwandfreie Spielbarkeit wieder herstellen.

In Zentrum der Arbeit von Egon Zähringer und seinem Kollegen Markus Müller stand in den vergangenen Wochen die Mechanik (im Englischen auch „action” genannt). Sie stellt die Verbindung zwischen Pianist und Saiten her und brauchte dringend eine Runderneuerung. Hier galt es u.a. (und jetzt wird’s was für Spezialisten): Hammerköpfe neu befilzen, Hammerkapselachsen und Hammerrollen erneuern, Fänger neu beledern, Stoßzungen grafitieren, und Dämpfung neu aufsetzen, d.h. regulieren. Schlussendlich die Mechanik zu stimmen und zu intonieren. Alles klar!? Auch Nicht-Klavierspieler würde es faszinieren, die filigranen Fingerfertigkeit des Klavierbaumeisters zu bestaunen. Die nutzt er in seiner Freizeit auch gerne musikalisch. „Nicht um damit auf zu treten, sondern einfach, weil es mir Spaß macht!”

Und dass ihm sein Beruf genau soviel Freude bereitet, merkt man sofort, wenn man ihn erzählen hört. Die Nutzer unseres Klavierzimmers können sich ab morgen freuen: auf uneingeschränkten Spielgenuss und fein abgestimmten Klang.

gp

Makerkids starten im Oktober

Logo Maker Kids

Ferienprogramm für Acht- bis Zwölfjährige in der Zentralbibliothek
Mit ihrem neuen Programm Maker Kids wendet sich die Stadtbibliothek gezielt an jüngere Macherinnen und Macher im Alter von acht bis zwölf Jahren. Wie im vor zwei Jahren eröffneten Makerspace auf der 4. Etage in der Zentralbibliothek steht auch hier die Entfaltung eigener kreativer Potenziale im Vordergrund. Die jungen Teilnehmenden erhalten die Möglichkeit, durch eigenes Tun und außerhalb des institutionalisierten Bildungsangebots aktuelle Technik kennen zu lernen und für sich zu testen.
Die Angebote reichen von „Programmiere einen Finch-Roboter” über „Wie kommen die Noten aufs Papier? und „Wie erfindet man Musik” bis hin zu „MaKey Makey”. Durch die Terminierung des Programms in den Ferien möchte die Stadtbibliothek besonders Kinder und Jugendliche erreichen, die in den zwei Wochen nicht verreisen können. Die Workshops finden sowohl in der Zentralbibliothek als auch in einigen Stadtteilbibliotheken statt.
Eine Anmeldung durch die Eltern ist zwingend erforderlich unter www.stbib-koeln.de/makerspace. Die Teilnahme ist kostenlos.
Die Hit-Stiftung „Kinder brauchen Zukunft” unterstützt das Programm Maker Kids.
Bild: © panthermedia.net/izakowski

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