…sind keine Essgeräusche sondern der Originaltitel von
Black Mask
welcher diesen Freitag auf Tele 5 ausgestrahlt wird.
Warum wir hier davon berichten? Superheld dieses Film noir-Actionfilms ist diesmal kein Journalist und auch kein Milliardär, sondern: ein Bibliothekar!
Aussehen tut das dann so:
oder so:
Wer sich schon gewundert haben mag, dass Männer in China die Handtasche ihrer Freundin spazieren tragen und Partnerlook im Micky-Maus-Shirt recht In zu sein scheint, kann in folgendem Film vom großen Wong Kar Wai(„2046“) etwas tiefer in die Seele verliebter, junger (Hongkong-) chinesischer Männer blicken.
Da häufen sich knuffigste Kuscheltiere in der Wohnung des einen, welcher sich auch gerne mit diesen über deren Seelenleben unterhält. Anderer kauft einen Monat lang täglich eine Dose Ananas, welche das Ablaufdatum des kommenden Monatsersten zu tragen hat – um die Tage bis zum Einsehen des Scheiterns seiner Beziehung zu zählen. Nachdem in beider Leben wieder zwei Frauen treten, wird die Sache aber nicht unbedingt gewöhnlicher.
Da der Film von 1994 stammt und somit 7 Jahre vor „Die fabelhafte Welt der Amélie“ erschien, wird bald klar, wer von wem abgeguckt haben mag – erinnern werden wir uns nämlich an letzteren Film, in welchem die Protagonistin in Abwesenheit ihres Nachbarn diverse Streiche in dessen Wohnung einbaute. Da hat man wohl also in Hongkong geklaut.. Ähnlich phantastisch – aber daneben ebenso dramatisch, wie auch mysteriös oder romantisch, geht es in Chungking Express zu. Gleiche Schlagworte vergibt imdb.com, die Filmdatenbank, für diesen Film, wo dieser sogar 8 von 10 Sternen errungen hat.
Ein paar Eindrücke schon mal hier:
663 spricht mit seinem Stofftier
663 spricht mit seiner Handseife
Wem’s gefällt, der findet den Film auch zur Ausleihe in der Stadtbibliothek!
“kostenlos, einfach und ohne Registrierung” – so wird das Angebot auf der zugehörigen Seite beworben. Und wirklich, ein erster Test klappt problemlos und schnell. Um was es hier geht:
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Schon werden Sie, sobald passendes erscheint, per Email völlig kostenlos und ohne Registrierung informiert. Finden wir super, daher heute unser Tipp des Tages!
Langsam werden alle Kanäle des web2.0 erklommen, von daher musste dringendst ein Wikipedia-Eintrag zur Stadtbibliothek Köln her! Gesagt, getan, der Literat unter uns hat sich ans Werk begeben und zack, da ist sie nun:
haben eins gemeinsam:
sie sind seit neuestem Nobelpreisträger!
Was der eine für die Literatur getan hat, hat der andere für den Frieden getan. Nur sitzt letzterer, Liu Xiaobo, zum dritten Mal in chinesischer Haft, war davor gar im Umerziehungslager. 10 Jahre soll dies nach chinesischer Urteilverkündung noch andauern. Seit Freitag ist er um 1,1 Millionen Euro reicher. Nur was bringt dies in der Haft?
Verdient gemacht hat Liu sich mit seinem Kampf für die Menschenrechte, Ende 2008 unterstützte er mit 302 anderen Intellektuellen das im Internet veröffentlichte Bürgerrechtsmanifest Charta 08 zum Internationalen Tag der Menschenrechte und wurde wegen „Untergrabung der Staatsgewalt“ festgenommen. Von daher ist die chinesische Macht auch nicht sonderlich über die Ehrung Ihres Landsmannes erfreut und drohte im Vorfeld mit einer Verschlechterung der Beziehungen zu Norwegen, wo das Nobelkomitee angesiedelt ist.
Weniger kontrovers geht es in Peru zu, wo die Bekanntgabe der Literaturnobelpreisvergabe an Mario Vargas Llosa durchgehend mit Freude aufgenommen wurde. Zu seinen bekanntesten Werken zählen “Das Fest des Ziegenbocks” und “Das Paradies ist anderswo”. Damit Sie sich Ihr eigenes Bild schaffen können, haben wir in der Literaturwelt der Zentralbibliothek einen Thementisch mit seinen Werken zusammengestellt. Also schnell reinlesen und vielleicht mit nach Hause nehmen!
An wem der Friedensnobelpreis möglicherweise nur knapp vorbeiging, sehen Sie auf oberem Bild..
Wer sich vielleicht über das aktuell laufende Video in der Literaturwelt gewundert haben mag, tiefer in die Kölner Literaturszene eintauchen will oder etwas Underground-Lyrik der 60er lauschen möchte, der sollte heute abend um 19 Uhr in die Literaturwelt der Zentralbibliothek kommen, denn dort liest der Schauspieler Karl-Heinz Zmugg aus dem Werk Brinkmanns. Der Eintritt ist frei.
Eine Übersicht der Werke finden Sie hier
Heute abend wird der Deutsche Buchpreis 2010 verliehen und um 19 Uhr der Öffentlichkeit bekanntgegeben.
Aus der Longlist wurde die Shortlist und wenn Sie schon mal knobeln wollen wer es sein wird, dann finden Sie hier die letzten 6 Finalisten: Shortlist-Titel
Um ein bisschen mehr über die Autoren und deren Werke zu erfahren, reicht es, sich zurückzulehnen und einfach fernzusehen: Kandidatenfilm Shortlist Und: Wer wird’s wohl Ihrer Meinung nach?
Übrigens: Sämtliche Titel gibt es natürlich hier in der StadtBibliothek zur kostenlosen Ausleihe! (Und natürlich auch sämtliche Titel der Longlist…)