Ein Buch fürs Herz ist wohl Holly Hepburns Titel „Herzklopfen in der kleinen Keksbäckerei”.
Können Träume Wirklichkeit werden? Warum nicht?!
In diesem Fall handelt es sich dabei um eine kleine Keksbäckerei, die die beiden Freundinnen Cat und Sadie in ihrem Heimatstädtchen auf die Beine stellen. Natürlich kommt auch das Herz nicht zu kurz und die Liebe bringt die ein oder andere Wendung. Es macht einfach Spaß, dieses Buch zu lesen und obwohl es mit 606 Seiten etwas umfangreicher ist, kann man nicht genug bekommen.
Wie heißt es so schön auf dem Sticker des Buches: „Ein Roman so bezaubernd wie der Duft frisch gebackener Kekse”
Absolut passend!
Für Freunde von Manuela Inusa, Debbie Macomber, Jenny Colgan oder Sarah Morgan.
Die heutigen Empfehlungen sind alle als eBook bzw. als eMagazin in der Onleihe und im Pressreader vorhanden. „Dr. Oetker Schulkochbuch“ von Eva-Maria Dammeier und Carola Reich * „LECKER“ von Bauer Food Experts KG – Redaktion LECKER
Ja, auf einmal sitzt man daheim und soll sich jeden Tag etwas „möglichst“ frisches und gesundes kochen. Aber was, wenn einem das Kochen gar nicht so liegt und selbst die Spaghetti anbrennen? Dem sei das Dr. Oetker Schulkochbuch ans Herz gelegt. Das Buch enthält alle Klassiker der deutschen Küche und wird laufend mit neuen Rezepten, die sich bei uns etabliert haben, in neuer Auflage herausgebracht. (Die erste Ausgabe erschein 1911!) Es ist in mehrere Kategorien aufgeteilt wie Suppen, Geflügel, Gemüse, Reis, Snacks, Desserts… und vor jeder gibt es einen „Ratgeber“. Hier wird zum Beispiel erklärt, was es mit den verschiedenen Fleischstücken eigentlich auf sich hat und wie man sie richtig schneidet und zubereitet. Auch verschiedenste Gemüse- und Obstsorten werden beschrieben – alles reichlich bebildert. Jedes Rezept enthält Tipps und Abwandlungsmöglichkeiten und für die Kalorienbewussten sind auch diese Angaben enthalten. Am Ende werden Hinweise für den richtigen Einkauf und die Lagerung der Lebensmittel gegeben und auch die verschiedenen Zubereitungsmethoden werden verständlich erklärt. Wer hat sich nicht schon mal ein Rezept durchgelesen und dachte: „Was soll ich da tun? Legieren? Parieren? Was heißt das?“ Das Buch wird übrigens auch als Grundlage für Hauswirtschaftskurse genutzt. Hier kann man also wirklich beruhigt zugreifen.
Wenn die Grundlagen des Kochens schon sitzen, will man sicherlich auch mal neue Rezepte ausprobieren. Hier lohnt sich ein Blick in die Zeitschrift LECKER, welche es auch in unserem Pressreader zu lesen gibt. Im gut sortierten Supermarkt ist sie in der Zeitschriftenecke zu finden und gerne mal vergriffen. Sie erscheint 10x im Jahr und enthält zur Saison passende Rezeptideen. Das Layout ist modern und auf den ersten Seiten sind alle Rezepte abgebildet, jeweils mit Hinweis, ob hier Fisch, Fleisch, Vegetarisch, Pasta oder Süßes verarbeitet wird. Zubereitungsdauer und Schwierigkeitsgrad helfen beim Einschätzen des Aufwands und auch die Kosten pro Portion werden angegeben. Gerne werden auch Klassiker neu interpretiert und das Kapitel „Für jeden Tag“ hilft, wenn es mal ganz schnell gehen muss.
Na, Lust aufs Kochen bekommen? Dann jetzt schnell die digitalen Angebote der Stadtbibliothek ausprobieren! Viel Spaß dabei!
*Hinweis: Hier wird die Ausgabe von 2006 beschrieben. In der Onleihe ist die neueste Ausgabe von 2018 zu finden.
„Wu wei: Die Lebenskunst des Tao“ von Theo Fischer
Wu wei bedeutet wörtlich übersetzt „Nichtstun“ oder „Nichthandeln“ und ist ein Begriff aus dem Taoismus (auch Daoismus). Der Taoismus ist eine chinesische Philosophie und Weltanschauung und neben dem Buddhismus und Konfuzianismus eine der drei großen Lehren Chinas, die sich gegenseitig ergänzen.
Wu wei meint, dass man etwas durch nicht aktives Eingreifen erreicht . Handeln durch Nichthandeln. Im Westlichen würde man sagen: Nicht nachdenken und analysieren, sondern auf den Bauch hören.
Theo Fischer war über 20 Jahre lang Managementberater, bevor er seinen Beruf aufgab und zu schreiben begann. In seinem Buch erklärt er sehr schön, wie man lernt, wieder in Einklang mit sich selbst zu kommen und mehr auf seine Gefühle zu hören und danach zu handeln.
Obwohl es ein Sachbuch ist, ist es angenehm zu lesen und lädt mit Übungen ein, seine festgefahrenen Muster zu überdenken und zu durchbrechen.
Wer auf den Geschmack gekommen ist: Es gibt noch weitere Titel über das Thema Taoismus von Theo Fischer, wie zum Beispiel:
“Yu wei: Die Kunst, sich das Leben schwer zu machen”
„The portrait of a Lady / Bildnis einer Dame” von Henry James
Wie selbstbestimmt und emanzipiert konnte und durfte eine junge Frau in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts in Europa leben, wenn sie ökonomisch unabhängig war? Diese Frage liegt dem im Jahr 1881 veröffentlichten Roman „The portrait of a Lady (Bildnis einer Dame)“ des amerikanisch-englischen Autors Henry James zugrunde. Sympathische Heldin ist die junge und attraktive, aber mittellose Amerikanerin Isabel Archer, die in England überraschend eine große Erbschaft antritt und dadurch plötzlich frei über ihren weiteren Lebensweg entscheiden kann.
Die Geschichte ist nicht nur ein Emanzipations- und Bildungsroman, sondern zugleich ein großes gesellschaftliches Panorama dieser Epoche, mit lebendigen und glaubwürdigen Charakteren und hinreißend pointierten Dialogen. Und durch die genial komponierte Handlung spannend bis zur letzten (von über 600) Seiten!
Von Werther bis Harry Potter – Ein Psychiatrischer Streifzug durch die Literaturgeschichte
„Helden auf der Couch“ von Claudia Hochbrunn und Andrea Bottlinger
„In diesem Buch nehmen sich eine Literaturwissenschaftlerin und eine Psychiaterin gemeinsam berühmten fiktiven Figuren der Literatur an, um sie auf humorvolle Weise zu analysieren, auf die Couch zu legen und das Spielchen – was wäre, wenn sie rechtzeitig zum Psychiater gegangen wären – durchzuexerzieren. Hätte es überhaupt etwas geändert? Lag es in den Charakteren selbst oder doch eher in der Umwelt?“
Dieser Absatz aus dem Vorwort trifft es ziemlich gut. Obwohl ich kein Freund von Literatursammlungen bin und mich mit Sachbüchern schwer tue, ist dieses Buch eine wahre Freude. Leicht und unterhaltsam kommt es daher. Die Autorinnen nehmen dabei kein Blatt vor den Mund. So werden die Werke nicht nur in den zeitlichen und gesellschaftlichen Kontext gestellt, sondern auch einzelne Charaktere analysiert. „König Artus, oder : Wie Frauen alles ruinieren“ „Fifty Shades of Grey – der Bestseller, von dem keiner weiß, warum er ein Bestseller geworden ist“.
Für mich ist dieses Buch eine echte Überraschung. Ich habe nicht nur viel über berühmte Werke erfahren und ganz neue Einblicke in ihre Geschichten bekommen, ich konnte vor allem viel lachen. Etwas das man in diesen Zeiten gut gebrauchen kann. Außerdem passt auch der Titel hervorragend in diese verrückte Zeit des kollektiven Home-Office-Arbeitens und zu-Hause-bleiben-Müssens. Für alle Helden da draußen auf ihren Couchen und Sofas. 😉
Gerade jetzt hat man Zeit, zu Hause frisch zu kochen und sich an neuen Rezepten zu versuchen. Also warum nicht mal wieder in einem Kochbuch blättern und sich von der vegetarischen Küche begeistern lassen?
Denn für Vegetarier müssen es nicht immer nur Nudeln mit Tomatensauce sein. Das goldene Kochbuch von GU bietet über 440 vegetarische Rezepte aus aller Welt zum Ausprobieren und Nachkochen. Hier findet man sowohl schnelle Rezepte für jeden Tag als auch beeindruckende Gerichte für Gäste. Auch für die kleinen Esser sind einfache und leckere Rezepte dabei.
Wie wäre es zum Beispiel mit einem sommerlichen Glasnudelsalat oder einem süßen Orangen-Carpaccio mit Rotweinsauce?
Als praktischen Wegweiser gibt es den Rezept-Quickfinder, der dabei hilft, ein bestimmtes Rezept zu finden oder sich einfach durchs Buch durchzuprobieren.
Die „Küchenpraxis“-Seiten bieten Tipps und Tricks zur Verarbeitung der Zutaten und nützliche Lebensmittelkunde.
GUs Kochbuch ist nicht nur für Vegetarier, sondern auch für alle neugierigen Entdecker und Über-den-Tellerrand-Schauer eine absolute Empfehlung.
Viel Spaß beim Kochen und guten Appetit!
Es war ein wunderschöner Ostersamstag, als der Osterhase in seine Werkstatt zurückkehrte. Er war bereits sehr fleißig gewesen und hatte schon viele Ostereier bunt bemalt. In dieser Nacht würde er sie alle verstecken, damit die Kinder sie morgen suchen gehen konnten. Noch war er aber nicht ganz fertig. Er war neue Farbe holen gegangen, um die restlichen Eier fertigzubekommen. Doch als er wieder in seine Osterwerkstatt zurückkehrte, die sich ganz versteckt im Wald befand, wurde er stutzig. Irgendetwas… stimmte nicht. Nachdenklich sah er sich um. Doch, hier war definitiv etwas anders! Hier fehlte doch etwas! Findest du heraus, was sich alles in der Werkstatt verändert hat? Copyright: Stadtbibliothek Köln Copyright: Stadtbibliothek Köln
Oh nein! So viele Dinge waren gestohlen worden! Wie unordentlich es jetzt hier aussah! Und das einen Tag vor der Ostereiersuche! Wer machte denn so etwas? Völlig verzweifelt lief der Osterhase in seiner Werkstatt hin und her. Er überlegte fieberhaft, was er jetzt machen sollte. Da fiel ihm etwas am Boden auf. Da waren Farbkleckse. Nein… Pfotenabdrücke! Und der Osterhase erkannte auch sofort, zu welchem Tier diese Spur gehörte: dem Fuchs! Verärgert kräuselte sich die Nase des Hasen. Das hätte er sich ja denken können, dass der listige Fuchs dahintersteckte! Na, der konnte was erleben! Er musste schleunigst zu ihm und sich die gestohlenen Sachen wiederholen.
Der Osterhase ging hinaus und lief zielstrebig zum Fuchsbau. Es war ein sehr langer Weg. Er musste sich sputen, damit er noch heute mit seiner Arbeit fertig werden konnte. Lauf mit dem Osterhasen von seiner Werkstatt zum Fuchsbau. Findest du den richtigen Weg? Copyright: Stadtbibliothek Köln
Als der Osterhase den weiten Weg durch den dichten, verworrenen Wald geschafft hatte, sah er endlich den Fuchsbau. Zielstrebig lief er darauf zu und rief nach dem Fuchs. Doch er bekam keine Antwort. Vorsichtig steckte er den Kopf hinein, um im Inneren des Baus nachzusehen. Doch es schien niemand da zu sein. Der Osterhase verschränkte die Arme und trommelte nachdenklich mit seinem Fuß.
Da begegnete ihm eine Maus, die mitbekommen hatte, dass der Hase den Fuchs suchte. Sie erzählte ihm, dass sie den Fuchs vor ein paar Stunden gesehen hatte. Dieser hatte einen großen Sack getragen und den Bau verlassen. Aber wohin er gegangen war, wusste auch sie nicht.
Der Osterhase bedankte sich bei ihr und überlegte. Wo könnte der Fuchs denn noch sein? Welche Hinweise hatte er bisher? Half ihm das vielleicht weiter? Hilf dem Osterhasen bei seinen Überlegungen und finde heraus, wohin der Fuchs gegangen sein könnte. Copyright: Stadtbibliothek Köln
Hm, könnte das sein? War der Fuchs vielleicht dorthin gegangen? Er wusste, dass man ihn dort öfter mal antreffen konnte. Da er sonst nicht wusste, wo er ihn suchen sollte, wollte er es dort versuchen. Er hoppelte in die Richtung. Nach einiger Zeit verschwanden das dichte Dickicht und die Bäume und machten Häusern und Straßen Platz.
Oh je, wie sollte er den Fuchs hier bloß finden? Das war so ein großer Ort! Aber der Osterhase konnte und wollte nicht aufgeben. Voller Entschlossenheit suchte er den Fuchs überall. Kannst du den Fuchs finden? Größeres Wimmelbild
Copyright: Stadtbibliothek Köln / 3D-Objekte aus der Paint 3D-Bibliothek
Da war er! Dort saß er mit all seinen Sachen. Er hatte sich die Malerschürze umgebunden. Ein Farbeimer stand neben ihm, den Pinsel hielt er in der Hand und… er malte die geklauten Eier bunt an? Verwundert, aber auch verärgert, trat der Osterhase zum Fuchs. Erschrocken ließ dieser den Pinsel fallen.
Der Osterhase stellte den Fuchs schließlich zur Rede. Mit hängenden Ohren und voller Schuldgefühle sah der Fuchs zu Boden und entschuldigte sich. Er hatte die Eier gar nicht für sich haben wollen. Nun, anfangs schon, als er in die Werkstatt eingebrochen war. Allerdings hatte er da die vielen bereits bemalten Eier gesehen. Er war beeindruckt von der Arbeit gewesen, die dahintersteckte. Da packte den Fuchs der Ehrgeiz. Er hatte dem Osterhasen die Arbeit abnehmen und ihn mit den fertig bemalten Eiern überraschen wollen. Und damit es eine Überraschung blieb, konnte er sie natürlich nicht in der Werkstatt bemalen. Kurzerhand hatte er sich die noch unbemalten Eier sowie das Werkzeug des Osterhasen geschnappt und war damit in seinen Bau geflüchtet. Dummerweise hatten das aber andere Tiere mitbekommen. Er hatte befürchtet, dass der Osterhase ihn in seinem Bau finden könnte, bevor er mit seiner Arbeit fertig war. Also hatte der Fuchs erneut alle Sachen zusammengepackt und war schließlich hierher geflüchtet. Dass der Osterhase ihn auch hier finden würde, damit hatte er nicht gerechnet.
Nun war der Fuchs traurig, weil ihm seine Überraschung nicht gelungen war. Doch der Osterhase war ganz gerührt davon, dass gar keine böse Absicht hinter alldem gesteckt hatte. Lächelnd schlug er dem Fuchs vor, dass sie doch die restlichen Eier zusammen bemalen könnten. Der Fuchs freute sich, dass der Osterhase ihm nicht mehr böse war und willigte ein. Sie nahmen alles mit und kehrten in die Osterwerkstatt zurück.
Gemeinsam ging dann die Arbeit auch viel schneller voran und alles wurde rechtzeitig fertig. Der Osterhase bedankte sich beim Fuchs für die Hilfe. Der Fuchs versprach, dem Hasen auch nächstes Jahr wieder zu helfen. Doch dann würde er ihn einfach direkt fragen und das mit der Überraschung lieber sein lassen. Hilf dem Osterhasen und dem Fuchs, die Ostereier schön bunt zu bemalen. Hier ist das Ausmalbild Ostern zum Ausdrucken. Copyright: Stadtbibliothek Köln
Das komplette Rätsel als PDF-Datei findet ihr hier: Osterrätsel
Die Stadtbibliothek Köln wünscht euch frohe Ostern!
Lösungen Osterrätsel
Copyright: Stadtbibliothek Köln / 3D-Objekte aus der Paint 3D-Bibliothek
Endlich Ferien! Die Probephase des Homeschooling ist erst einmal vorbei, und unsere Kinder haben wieder mehr Zeit für eigene Aktivitäten. Leider macht uns Corona aber einen dicken Strich durch die Rechnung. Draußen spielen geht nur in Maßen, und dann auch nur in Zweiergruppen. Lesen ist da eine gute Alternative – das geht überall, egal ob im Bett, auf dem sonnigen Balkon oder in einem Indianerzelt im Kinderzimmer. Warum nicht mal einen Leseplatz so gestalten, dass er auch zum Buch passt?
Viele Kinder freuen sich aber auch über einen zusätzlichen Ansporn, über etwas Gaming bei der sonst so stillen Beschäftigung. Daher möchten wir euch unseren Leseclub vorstellen.
Er richtet sich an Kinder zwischen 6 und 15 Jahren. Spannend ist da im Moment vor allem das Lesetagebuch. Die jungen TeilnehmerInnen können zu jedem gelesenen Buch einen Tagebuchzettel ausfüllen. Je nach Alter werden unterschiedliche Fragen zum Inhalt und zu den Charakteren gestellt. Auch Sachbücher können angegeben werden. Schwein Lisa, Kuh Rosi und Cowboy Klaus
Für jedes so nachgehaltene Buch gibt es Punkte, die gesammelt und dann gegen attraktive Preise eingelöst werden können.
Wenn euer Kind nun noch gar nicht 6 Jahre alt ist, aber ihr trotzdem schon viele Bücher zusammen lest, dann könnt ihr auch bei Papalapap mitmachen, unserem Programm für die jüngsten LeserInnen. Hier werden keine Fragen beantwortet, sondern gemalt, was das Zeug hält. Zu jedem Buch ein Bild – das ist auch für später eine schöne Erinnerung!
Vielleicht kennt ihr das alles ja auch längst, weil euer Kind schon seit langem am Leseclub teilnimmt. Schließlich machen schon über 6000 Kinder beim Leseclub mit! Wir haben deshalb beschlossen, euch die Tagebuchblätter auch zu Hause zur Verfügung zu stellen. Solange die Bibliothek noch geschlossen ist, könnt ihr bei Bedarf einfach einen neuen Zettel ausdrucken, den euer Kind dann ausfüllen oder ausmalen kann.
Hier sind also die Vordrucke: Papalapap Sachbücher_6-15 Leseclub_13-15 Leseclub_10-12 Leseclub_6-9
Es empfiehlt sich übrigens, die Leseclub-Zettel im DIN A5-Format auszudrucken – so machen wir das auch, das spart Papier 🙂 Nur die kleinen Papalapap-KünstlerInnen brauchen viel Platz zum Austoben. Die dürfen gern auf DIN A4 malen. Wir freuen uns schon auf eure Beiträge!
Die heutigen Empfehlungen sind alle als eBook bzw. als eAudio („Die Pfaueninsel“) in der E-Ausleihe vorhanden.
„Pawlowa“ von Brian Sewell
Manchmal weiß man, dass man ein Buch allein aufgrund seines Einbands lieben wird – so wie bei diesem Buch. Wenn man eine bestimmte Art von britischem Roman mag, wie z.B. „Miss Pettigrews großer Tag“, wird man dieses Buch lieben.
„Die Pfaueninsel“ von Thomas Hettche
Thomas Hettche erzählt die Geschichte der kleinwüchsigen Geschwister Marie und Christian, die im 19. Jahrhundert beim königlichen Hofgärtner Ferdinand Fintelmann auf der Pfaueninsel aufwachsen. In einer Zeit von Technisierung, Industrialisierung und großen gesellschaftlichen Veränderungen, in der auch die Insel einer steten gärtnerischen Umgestaltung unterworfen ist, scheint Marie die einzige Konstante zu sein. Sie überlebt die meisten Inselbewohner, die da kommen, neben allerlei wechselnden exotischen Tieren, Pflanzen und Landschaften verweilen und schließlich wieder gehen.
„Der Typ ist da“ von Hanns-Josef Ortheil
Erstens ist es von Ortheil, also ist es gut geschrieben. Zweitens spielt es in Köln – noch ein Grund, es zu mögen.
„Ein ganzes Leben” von Robert Seethaler
Einfach und sehr präzise schildert Robert Seethaler das Leben des Andreas Egger, der als Kind nach dem Tod der Mutter zu seinem Onkel in ein österreichisches Tal kommt. Egger wird Knecht, später Arbeiter in einem Trupp, der eine der ersten Bergbahnen baut. Er lernt Marie kennen und lieben und verliert sie wieder.
Völlig unaufgeregt erzählt das Buch die Lebensgeschichte eines Menschen mit all ihren Höhen und Tiefen. Berührend der Protagonist, der sein Schicksal annimmt, ohne sich je zu beklagen.
In einer Welt, in der es nur Hexen und Zauberern bestimmt ist, Magie anzuwenden, wünscht sich das Mädchen Coco nichts sehnlicher, als eine Hexe zu sein. Da sie nicht mit magischen Kräften geboren wurde, scheint ihr Traum zunächst unerreichbar. Als der Zauberer Quiffrey eines Tages in ihrem Dorf auftaucht, kann Coco nicht anders, als ihn heimlich beim Wirken von Magie zu beobachten. Dabei stößt sie auf ein streng gehütetes Geheimnis. Nach einer Reihe unglücklicher Ereignisse nimmt Quiffrey Coco bei sich auf und sie darf zum Hexenlehrling in seinem Atelier ausgebildet werden.
Das Leben im Atelier ist nicht immer einfach, aber gerade die Beziehung unter den Lehrlingen sorgt für viel Witz und Spaß an der Geschichte. Die Magielehre ist sehr kreativ gestaltet und man lernt als Leser fleißig mit Coco mit.
Wer gerne Fantasy liest, ist hiermit gut aufgehoben. Auch für Nichtmangaleser ist diese Geschichte ein schöner Einstieg in die Mangawelt.
Bisher sind 6 Bände erschienen.