Review: Die Luna-Chroniken

Wenn man in der Bibliothek arbeitet hat, man nicht nur dort mit Büchern zu tun, sondern kommt auch ab und zu zum selber lesen.  Und deshalb möchte ich euch heute eine ganz tolle Reihe vorstellen: Die Luna-Chroniken von Marissa Meyer.
Es ist keine ganz neue Reihe, der erste Band ist schon 2013 erschienen, aber das macht überhaupt gar nichts, denn sie ist zeitlos schön.
Die Luna-Chroniken umfasst vier Bände: Wie Monde so silbern, Wie Blut so rot, Wie Sterne so golden und Wie Schnee so weiß und ist bei uns im Jugendbuchbereich (Signatur 22.5) zu finden.

Märchen-Netzwerke

Sehr gut hat mir gefallen, dass die Autorin in ihren Büchern verschiedene Märchenelemente mit einfließ lässt. Im ersten Teil zum Beispiel lernen wir Cinder kennen, die ein Cyborg ist (also teilweise Körperteile durch mechanische Teile ersetzt bekommen hat). Sie lebt bei einer Pflegefamilie und ihre Stiefmutter behandelt sie wie eine Aussätzige. Cyborgs sind generell in Cinders Gesellschaft nicht gut gestellt. Durch einen Zufall lernt sie den Kronprinzen des Landes kennen und so entwickelt sich eine interessante Geschichte in einer dystopischen Welt. Ich verrate nicht zuviel, wenn ich sage, dass im ersten Buch das Märchen Aschenputtel (Original Cinderella) Vorbild war – aber durch das Zukunftsszenario erhält die Geschichte einen ganz neuen Charakter. Zum Beispiel ist dort der Mond besiedelt und es gibt eine eigene Mondrasse (die Lunarier), die dort lebt. So ist jedes Buch aus der Reihe mit einem anderen Märchen verknüpft und die Autorin versteht es fabelhaft, diese Elemente einfließen zu lassen, ohne sich zu strikt an die Märchenvorlage zu halten. Es entwickelt sich einfach eine ganz neue Geschichte.

Wir führen die Luna-Chroniken in der Jugendabteilung (22.5).

Denn neben einer gelungen Märchenadaption und einer dystopischen Welt hat man auch jede Menge Science-Fiction Elemente in der Reihe. Es ist also für jeden was dabei. Auch die Liebe kommt natürlich nicht zu kurz.
Dazu kommt, dass man in jedem Band einen neuen Charakter kennenlernt und dieser natürlich zum Märchen passt, aber auch dort gibt es Unterschiede zur Vorlage, denn die Entwicklungen der Charaktere sind natürlich individuell. Zum Beispiel Cinder, die einem in der ganzen Reihe erhalten bleibt, macht eine sensationelle Entwicklung durch. Denn obwohl sie eigentlich nur ein ruhiges Leben ohne Probleme führen möchte, entwickelt sie sich nach und nach zu einer kleinen Heldin, die für ihre Freunde einsteht und viel Mut und Stärke beweist.
Ich habe den ersten Band gelesen, mich sofort in diese fantastische Mischung mit ihren tollen Charakteren verliebt und kann diese Reihe nur uneingeschränkt weiterempfehlen. Obwohl es ein Jugendbuch ist, kann man es auch getrost als Erwachsener lesen.

Mehr Cinder

Ach ja – wer nach Beendigung der Reihe immer noch nicht genug von Cinder und ihrer Welt hat, für den gibt es als E-Books noch zwei Kurzgeschichten Das mechanische Mädchen und Die Armee der Königin. Diese könnt ihr dann bei uns in der E-Ausleihe ausleihen und lesen.
Also ran an die Bücher und viel Spaß beim Lesen!

ds

 

Wie finde ich eine Wohnung?

Das fragen sich in Köln viele.
Wir laden alle in der Flüchtlingsarbeit Engagierten und Geflüchteten zu unserer Infoveranstaltung am Donnerstag, dem 31. Januar, 16-17:30 Uhr im sprachraum ein.

©Stadtbibliothek Köln.

Die Wohnungssuche in Köln ist ein großes Problem. Dennoch gibt es grundlegende Schritte, mit denen die eigenen Chancen erhöht werden können. Die Veranstaltung richtet sich an Geflüchtete und in der Flüchtlingsarbeit engagierte Personen, weitere Interessierte sind ebenso herzlich willkommen.
Die Veranstaltung ist eine Kooperation zwischen der Stadtbibliothek Köln, dem Auszugsmanagement des Kölner Flüchtlingsrat e. V. und dem Forum für Willkommenskultur.
Das Forum für Willkommenskultur ist ein Kooperationsprojekt des Kölner Flüchtlingsrat e. V. und der Kölner Freiwilligen Agentur e. V. (kurz: KFA), gefördert durch die Stadt Köln.
Das Auszugsmanagement ist eine Kooperation zwischen Caritasverband für die Stadt Köln e. V., DRK Kreisverband Köln e. V. und Kölner Flüchtlingsrat e. V., gefördert durch die Stadt Köln.
Hier noch mal die wichtigsten Infos im Überblick:

  • Wo? sprachraum, gegenüber der Zentralbibliothek am Neumarkt, Josef-Haubrich-Hof 1a
  • Wann? Donnerstag, 31.01.2019 um 16:00 Uhr bis 17:30 Uhr
  • Kosten? Der Eintritt ist frei

senseBox:edu jetzt in der Ausleihe

Wie in unserem Beitrag zur senseBox (Auf’s Dach gestiegen: eine senseBox!) schon angekündigt, gibt es ab sofort drei Exemplare der senseBox:edu zum Ausleihen.
Damit könnt Ihr zuhause zahlreiche Messungen, wie zum Beispiel Temperatur, Luftfeuchtigkeit & Druck, Lautstärke und UV-Strahlung anstellen – perfekt für Hobbyforscher!
Zusätzlich haben wir noch ein kleines Heft beigelegt, das Euch bei den ersten Schritten unterstützt und durch kleine Aufgaben mit dem Umgang vertraut machen soll.
Für mehr Infos und Hinweise, was vor Gebrauch beachtet werden sollte, verweisen wir auf die Homepage der senseBox. Die Boxen findet Ihr – sofern nicht entliehen – auf der ersten Etage der Zentralbibliothek unter der Signatur Ihg 6 SenseBox / SenseBox:edu. Natürlich könnt Ihr sie auch vormerken und Euch in jede Zweigstelle schicken lassen via Online-Katalog.
Viel Spaß!

„Ich arbeite gerne hier“ – Ein Bufdi erzählt aus dem sprachraum

Mein Name ist Rami Shouha, ich komme aus Syrien und bin seit September 2018 als Bufdi (Bundesfreiwilligendienst) in der Stadtbibliothek Köln beschäftigt. Ich arbeite auf der zweiten Etage der Zentralbibliothek und im sprachraum mit.
Im sprachraum kümmere ich mich zum Beispiel darum, dass es saubere Tassen für den (kostenlosen) Tee gibt oder ich achte darauf, dass Papier im Drucker ist. Wenn eine Tafel kaputt ist, muss ich daran denken, dass der Hausmeister sie repariert. Zu meinen Aufgaben gehört es auch, dass ich die Bücher in die Regale sortiere. Ich habe auch schon einmal das Sprachlernprogramm Rosetta Stone erklärt: wie man sich kostenlos anmelden und wie man mit dem Programm Deutsch lernen kann.

Im sprachraum bin ich zusammen mit den Ehrenamtlichen verantwortlich für alle Besucher und Besucherinnen und ihre Fragen: Wie können wir uns anmelden? Wie viel kostet es? Was gibt es hier? usw.
Alle, die Unterstützung beim Deutschlernen brauchen, können in den sprachraum kommen, ohne sich anzumelden in der Öffnungszeit von
Montag – Freitag 14-18 Uhr
Samstag 10-15 Uhr.

  • Es gibt insgesamt fast 110 Ehrenamtliche, die im sprachraum helfen (es sind immer drei gleichzeitig dort): sie sind im sprachraum, sie helfen den Leuten (z. B. Hilfe bei Hausaufgaben oder sie erklären unverständliche Briefe vom Jobcenter).
  • Im sprachraum steht WLAN kostenlos zur Verfügung.
  • 4 PCs sind verfügbar zum Sprachenlernen und zur Internet-Recherche.
  • 508 Bücher und weitere Deutschlern-Materialien sind im sprachraum vorhanden. Man darf sie nicht mitnehmen und nicht in die Bücher schreiben, aber im sprachraum benutzen oder einzelne Seiten kopieren.
  • Es gibt zurzeit 6 regelmäßige offene Veranstaltungen pro Woche.
  • Es gibt auch einen Drucker/Kopierer, den man kostenlos nutzen kann (20 Seiten pro Tag).

Außerdem stehen viele weitere Infos in 15 Sprachen auf der Website der Stadtbibliothek.
Gerne arbeite ich hier, weil ich den Menschen helfen mag und in der gleichen Zeit meine deutsche Sprache verbessern kann. Schließlich möchte ich noch sagen, dass man in der Stadtbibliothek, besonders im sprachraum (z. B. als Bufdi) eine gute Chance hat, Deutsch zu sprechen und dadurch seine Kenntnisse zu verbessern. Zuletzt bedanke ich mich bei allen Leuten dafür, dass sie mich dabei unterstützen, meine deutsche Sprache zu nutzen.
Rami Shouha
 
Ab Mitte März wird wieder ein Platz frei im Bundesfreiwilligendienst im sprachraum/der Zentralbibliothek
Möchtest du gern im sprachraum, in der Zentralbibliothek und generell im interkulturellen Bereich mitarbeiten? Interessiert dich die Arbeit mit Menschen aus vielen verschiedenen Kulturen? Wir besetzen ab dem 15. März 2019 eine Stelle im Bundesfreiwilligendienst neu. Wir bieten eine abwechslungsreiche Arbeit in einem netten Team, viel Kontakt zu Menschen und ein Kennenlernen der Bibliotheksarbeit.
Bist du selbst geflüchtet und hast mindestens B1-Sprachkenntnisse im Deutschen?
Dann bewirb dich bei uns!
Kontakt: Sarah Dudek/Carolin Köhnen, sprachraum@stbib-koeln.de
 

,خدمة تطوعية في مكتبة مدينة كولن,

من منتصف أذار ، يصبح المكان شاغر مرة أخرى في الخدمة الاتحادية للمتطوعين في منطقة اللغة / المكتبة المركزية

هل ترغب العمل في غرفة تعلم اللغة, في المكتبة المركزية, و عموماً في المنطقة بين الثقفات ؟

هل انت مهتم بالعمل مع العديد من الاشخاص من الثقفات المختلفة ؟

اعتباراُ من ١٥ أذار ٢٠١٩ ,سوف نستأنف وظيفة في الخدمة الاتحادية للمتطوعين.

نحن نقدم العمل المتنوع مع فريق لطيف والكثير من التوصل مع الناس و التعرف على كيفية العمل في المكتبة.

؟ B1أو انت لاجئ ولديك مهارات في اللغة الألمانية على الاقل

!أذاً بادر بالتواصل معن

:للتواصل: سارة دوديك / كارولين كوهن

sprachraum@stbib-koeln.de

Du

 

Immer online! Was wisst Ihr über WhatsApp, Instagram und Co.

Es ist selbstverständlich, über WhatsApp das nächste Treffen zu planen oder mit Freunden Urlaubsbilder über Instagram zu teilen. Doch welche Daten werden dabei von mir gespeichert? Darf ich alle Bilder im Netz posten und was mache ich, wenn ich im Internet belästigt oder beleidigt werde?

©Stadtbibliothek Köln

 
Am 05.02.2019 findet unter dem Motto „Together for a better internet“ der internationale Safer Internet Day statt. Dabei gibt es weltweit verschiedene Veranstaltungen und Aktionen, um auf das Thema Internetsicherheit aufmerksam zu machen. Auch wir als Stadtbibliothek möchten uns an diesem Tag beteiligen und veranstalten einen Familienworkshop.
Unter dem Thema „Immer online! – Was wisst Ihr über WhatsApp, Instagram und Co.“ können Kinder, Jugendliche und ihre Eltern bei einem interaktiven Vortrag ihr Wissen testen und gleichzeitig Fragen stellen. In einem Quiz am Ende zeigt sich, wer fitter im sicheren Umgang mit dem Internet ist.  Darüber hinaus gibt es auch unterschiedliches Informationsmaterial für zu Hause. Die Zielgruppe des Workshops sind verstärkt Schüler*innen der 5. und 6. Klasse, sowie ihre Eltern.

Wochentag: Dienstag
Datum: 05.02.2019
Uhrzeit: 17:00 – 18:30 Uhr
Veranstaltungsort: Raum 303 in der Zentralbibliothek
Eintritt: frei

Anmeldungen bitte hier oder unter der Telefonnummer 0221-221-23924.

Verliebt in die Natur – Gemeinschaftliches Gärtnern in Köln

©Stadtbibliothek Köln.

Reicht Euch der Platz auf eurem Balkon zum Anbau von Tomaten, Gurken und Zucchini nicht mehr aus? Dann geben die beiden folgenden Referenten am Donnerstag, 14.02.19 Anregungen zum Thema Urban Gardening – gemeinschaftliches Gärtnern in der Stadt.
Frank Bowinkelmann vom Ernährungsrat Köln, wird das Projekt und den Aktionsplan „Essbare Stadt Köln“ vorstellen.
Des Weiteren wird Dr. Volker Ermert von der Gartenwerkstatt Ehrenfeld über „Gemeinschaftliches Gärtnern in Köln“ referieren: Die Entstehung der Gemeinschaftsgärten, deren Aktivitäten, die Zusammenarbeit und die Herausforderungen.
Der krönende Abschluss wird der Bau einer Pflanzkiste sein.
Begleitend zur Veranstaltung finden Ausstellungen auf der 1. wie auch 3. Etage der Zentralbibliothek statt.
Auf beiden Etagen habt Ihr die Gelegenheit, eine kleine Actionbound-Rallye zum Thema „Verliebt in die Natur“ schon vorab mitzumachen. Als Preis winkt ein Buch zum Thema “Urban Gardening”.
Noch mal die wichtigsten Fakten im Überblick:

  • Wann: Donnerstag, 14.02.2019
  • Uhrzeit: 17:30 – 19:45 Uhr
  • Veranstaltungsort: Zentralbibliothek am Neumarkt, 1. Etage im Bereich V
  • Eintritt: frei

Um Anmeldung wird gebeten unter zb-naturwissenschaften@stbib-koeln.de oder unter der Telefonnummer: 0221-221-23924.

Wie gestalte ich ein Bullet Journal?

Momentan hört man sehr viel davon, fast auf allen Social Media Kanälen wird davon gesprochen. Ich rede vom Bullet Journal.
Aber was ist das überhaupt und wofür braucht man das?
Zunächst seht Ihr hier erstmal eine Auswahl von den Büchern, die es bei uns zu diesem Thema gibt und die Ihr ausleihen könnt. Einfach bei uns im Katalog nach “Bullet Journal” suchen.

Bullet Journal Buchcover ©Stadtbibliothek Köln.

Die Idee stammt von Ryder Carroll, der die sogenannte Bullet Methode erfunden hat. Hierbei konzentriert man sich bei seinen Terminen auf das Wesentliche und fasst diese dann in kurzen Stichpunkten (oder Bullets) zusammen.
Diese Methode kann man nun beliebig erweitern. Und wie Ihr seht, haben das auch einige andere Autoren getan.
Das Grundgerüst ist also ein Index, der Future Log, der Monthly Log und der Daily Log.
So kann man seine Termine gut im Überblick behalten und rausfiltern was wichtig ist und was weniger wichtig.
Neben diesem Grundgerüst kann man allerdings sein Bullet Journal noch anderweitig verschönern und benutzen. Frei nach dem Prinzip: Nimm dir was du brauchst und nutze es.
Alles was einem wichtig erscheint, kann man hier unterbringen. Ob es eine Einkaufsliste ist, ein Rezept oder die gelesenen Bücher, für alles gibt es einen Platz. Man muss ihn nur schaffen.
Zusätzlich kann man auch noch einen Weekly Spread gestalten, um seine wöchentlichen Termine und Aufgaben unter einen Hut zu bekommen.
Viele nutzen ihr Bullet Journal nicht nur als Kalender, sondern man kann auch sogenannte Tracker unterbringen, wo man z.B. festhält wie häufig man Sport gemacht hat oder wie viel Wasser man getrunken hat. Und auch hier sind in der Gestaltung der Fantasie keine Grenzen gesetzt.
Man kann sich zusätzlich notieren wie das Wetter war oder die eigene Stimmung, alles was einem Freude bereitet oder durch den Kopf geht. Dazu kann man alles wunderbar farbig und graphisch illustrieren. Ob schöne bunte Rahmen oder kleine lustige Bildchen, alles findet im Bullet Journal seinen Platz.
Ich nutze meines hauptsächlich für meinen eigenen Blog und notiere dort meine Termine und Beiträge rund um diesen. Aber jetzt kurz vor Weihnachten habe ich dort auch eine Weihnachtsgeschenke-Liste angefertigt, damit ich den Überblick behalte.
Auch nutze ich mein Bullet Journal viel, um mir meine gelesenen Bücher zu notieren, oder mir eine kleine Lese-Liste für einen gewissen Zeitraum festzulegen. Aber auch kleine Erinnerungen von besonderen Erlebnissen im vergangenen Monat finden ihren Platz in meinem Bullet Journal. Man kann also wirklich fast alles tracken oder festhalten.
Um zu starten braucht man eigentlich nur ein leeres Notizbuch und einen Stift.
Und wenn Ihr jetzt Lust bekommen habt selber mal auszuprobieren, wie es ist, ein Bullet Journal zu führen, dann könnt Ihr zunächst in unseren Büchern stöbern oder Euch direkt für unser Lernteam im Januar anmelden. Denn da werden in einem kostenlosen 3-wöchigen Kurs kreative Ideen und Gestaltungsmöglichkeiten vorgestellt:
Das Lernteam trifft sich dienstags von 18:00 Uhr bis etwa 19:30 Uhr an folgenden Tagen:

  • 08.01.19
  • 15.01.19
  • 22.01.19

Eine Anmeldung ist hier und unter der folgenden E-Mail-Adresse möglich:
lernteams@stbib-koeln.de.
 

Auf’s Dach gestiegen: eine senseBox!

Seit heute steht auf dem Dach der Zentralbibliothek eine senseBox.

Eine was?

Die senseBox ist aus einem studentischen Projekt der Geoinformatiker der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster entstanden. Sie ist ein Do-it-yourself-Bausatz für stationäre und mobile Sensorstationen. Das Exemplar auf unserem Dach misst jetzt ständig Temperatur, Luftdruck, Helligkeit, Luftfeuchtigkeit, UV-Intensität und – ganz besonders aktuelles Thema! – die Feinstaubbelastung.
Selbstverständlich, und das ist ein wichtiges Ansinnen des Projekts, teilen wir unsere Messdaten auf der openSenseMap offen und für alle. Darum passt eine senseBox auch wunderbar zu einer Bibliothek: Wir beide setzen uns dafür ein, Informationen möglichst ohne Zugangsbeschränkung zur Verfügung zu stellen – Open Access und Open Data!

Hat Domblick: die senseBox auf dem Dach der Zentralbibliothek. Foto: Stadtbibliothek Köln

senseBox ausleihen

In Kürze werden wir auch drei senseBox:edu-Kits in die Ausleihe geben, so dass ihr selbst zu Hause aktiv werden könnt. Spannend für alle!
Die senseBox, die ab sofort unser Dach verziert, wurde uns vom Projekt kostenfrei zur Verfügung gestellt.
Wir möchten uns ausdrücklich bei unseren Hausmeistern Adam und Arkadius bedanken, die uns bei der praktischen Umsetzung geholfen haben.
P.S.: Die senseBox sendet Daten über unser LoRaWAN, zu sehen auf dieser Seite.
 
 

One Pot is all you need

Mit frischen Zutaten kochen, aber nur einen Topf nachher abspülen? Geht das?
Das geht! Und zwar besonders gut mit Nudelgerichten wie zum Beispiel aus dem Buch von Emilie Perrin: Pasta & Sauce aus 1 Topf

Pasta & Sauce aus 1 Topf ©Stadtbibliothek Köln.

Das ausprobierte Rezept heißt: Nudeln mit Ziegenkäse und Tomaten.
Das Wichtigste bei dieser Art der Zubereitung ist, dass die Garzeit der Nudeln mit der im Buch über einstimmt und man es mit dem Abmessen des heißen Wassers genau nimmt. Nur so kann gewährleistet werden, dass die Nudeln gar sind, bis das Wasser in die Nudeln eingezogen ist. Ist die tatsächliche Garzeit länger als im Rezept angegeben, kann es passieren, dass die mitgekochten Zutaten verkocht sind. Wird zu viel Wasser  in den  Topf gekippt, kann es passieren, dass die Nudeln schon gar sind, aber noch zu viel Wasser vorhanden ist, sodass eine Suppe entsteht.
Für den ersten Zubereitungsschritt braucht man:

  • eine Schalotte/ Zwiebel
  • getrocknete, in Öl eingelegte Tomaten und
  • grüne entsteinte Oliven.

Diese Zutaten braucht Ihr ©Stadtbibliothek Köln

Diese Zutaten werden zerkleinert und dann zusammen mit den ungekochten Nudeln in einen großen Topf gegeben.

Nun füllt man heißes Wasser nach und zwar genau die Menge, wie im Rezept beschrieben und lässt alles 15 Minuten garen.
Noch sieht es wie Suppe aus… ©Stadtbibliothek Köln.

Erst am Ende der Garzeit wird ein -in kleine Stücke gewürfelter- Ziegenkäse untergemischt.
Das Gericht wird abschließend mit Salz und Pfeffer abgeschmeckt. Wenn Ihr möchtet, könnt Ihr das Nudelgericht auf einen Teller anrichten und mit Schnittlauch-Röllchen garnieren und servieren.
Servier-fertig. ©Stadtbibliothek Köln.

Die 1 Pot-Pasta-Gerichte sind ideal für kleine Küchen (oder Singles).  Und am Ende habt Ihr ein wunderbares Essen und nur einen dreckigen Topf! Ok, zum Zerkleinern und Servieren gehören noch Besteck und Teller, aber man spart sich den zweiten Saucen-Topf!
Die Grundidee des “One Pots” hat mich so begeistert, dass ich weitere Rezepte (auch aus anderen Büchern) ausprobiert habe und sicherlich öfters mal wieder kochen werde. Wie wäre es mit:

  • Orecchiette mit Walnüssen und Gorgonzola
  • Conchiglie mit mariniertem Feta, Tomate & Walnüssen
  • Fusili mit Avocado & Tomate

Um die Bücher in unserem Katalog zu finden, sucht einfach nach „One Pot“.

fh

Ehrenamtliches Engagement für Geflüchtete – die Stadtbibliothek sucht Euch!

Wir suchen Menschen mit einem beruflichen Hintergrund im Medizinbereich, die sich ehrenamtlich für Geflüchtete engagieren möchten.

sprachraum ©Stadtbibliothek Köln.

Wir möchten im sprachraum der Stadtbibliothek eine berufsbezogene Veranstaltung anbieten. Die Veranstaltung richtet sich an Menschen, die Deutsch lernen und als Pflegekraft, Arzt oder Ärztin oder in einem anderen medizinischen Beruf in Deutschland arbeiten möchten. Geplant ist eine moderierte Gesprächsrunde oder Gruppenarbeit.

Die Veranstaltung soll donnerstags von 16–18 oder 17–18 Uhr im sprachraum der Zentralbibliothek am Neumarkt stattfinden.

Wer gerne neue Menschen trifft, sich im Team engagieren möchte und im alltäglichen Berufsleben durch Ausbildung oder Studium mit medizinischem Vokabular vertraut ist, ist hier richtig.
Wir bieten Fortbildungen, Austauschtreffen und eine kostenlose Jahresmitgliedschaft in der Stadtbibliothek an.

Mehr Infos zum sprachraum gibt es unter www.stbib-koeln.de/sprachraum
Bei Interesse wendet Euch bitte direkt an Sarah Dudek/ Carolin Köhnen unter der e-Mail-Adresse sprachraum@stbib-koeln.de

Wir freuen uns auf Euch!

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