Vor zwei Jahren, am 31. Oktober 2015, hat der sprachraum der Stadtbibliothek Köln zum ersten Mal seine Türen geöffnet: für Geflüchtete, Ehrenamtliche, Initiativen – für alle, die ihre neuen Nachbarinnen und Nachbarn kennenlernen und gemeinsam Deutsch lernen wollen.
Und heute?
Nach zwei Jahren ist der sprachraum zu einer festen Größe in Köln geworden. Einige Zahlen zur Verdeutlichung:
6 Tage pro Woche geöffnet
450 Veranstaltungen zum Deutschlernen allein im Jahr 2016
7 regelmäßige offene Veranstaltungen pro Woche
93 Ehrenamtliche sind im sprachraum aktiv
508 Bücher und weitere Deutschlern-Materialien stehen im sprachraum zur Verfügung
Vor einem Monat zeigten euch auf unserem “Tag der virtuellen Realität” zehn Firmen und Institutionen was man mit Virtual und Augmented Reality alles anstellen kann. Nun ist unser Nachbericht fertig. Viel Spaß beim Lesen!
Auswahl der “Schnelle Küche”- Bücher. Copyright: Stadtbibliothek Köln.
Für alle, die nicht lange am Herd stehen wollen oder können, haben wir in der Zentralbibliothek einen extra Interessenkreis bei den Kochbüchern: die sogenannte “schnelle Küche”. Dort findet ihr Rezepte, die kein langes Kochen verlangen und doch ausgefallener sind als Tiefkühl-Fertigprodukte. Die Bücher findet ihr in unserem Katalog, wenn ihr “schnelle Küche” eingebt. Dort seht ihr auch, ob das Buch in einer Zweigstelle von uns verfügbar ist.
Anlässlich dessen habe ich das Rezept: Avocado-Tomaten-Makkaroni aus dem Buch 15-Minuten-Singleküche : Schneller als der Pizza-Service von Martina Kittler ausprobiert. 15-Minuten-Singleküche von Martina Kittler. Copyright: Stadtbibliothek Köln.
Während die Nudeln also bissfest gekocht werden, muss man lediglich ein paar Dinge klein schneiden: Knoblauchzehe, Frühlingszwiebel, Avocado, Mozzarella-Kugeln.
Dann werden die Zutaten zusammen mit Gewürzen und stückigen Tomaten aus der Dose in einer Pfanne angedünstet und mit den fertigen Nudeln vermischt. Zuletzt kommen die halbierten Mozzarella-Kugeln, die Basilikumblätter und etwas Olivenöl obendrauf.
Der Mozzarella schmilzt langsam auf dem Teller und die Avocado ist ein überraschender Akzent auf dem einfachen Gericht. Fertiges Gericht. Copyright: Stadtbibliothek Köln.
Abwandeln ist aber auch kein Problem: Wie ihr auf dem Bild oben ganz richtig erkennt, sind dies keine Makkaroni, statt Frühlingszwiebel eine normale Zwiebel und statt der ganzen Basilikumblätter TK-Basilikum verwenden.
Und wenn man die doppelte Menge macht, zaubert man gleich ein Partner-Menü oder eine Mahlzeit für den nächsten Tag auf der Arbeit. So bleibt dann keine halbe Avocado und eine halbe Dose stückige Tomaten übrig…
Übrigens: dieses Buch ist im GU-Verlag erschienen. Wer sich noch an den Blog-Beitrag „Wenn das Smartphone beim Backen hilft“
(https://www.stadtbibliothek-koeln-blog.de/2016/09/22/wenn-das-smartphone-beim-backen-hilft/) erinnert, weiß, dass man mit der App „GU Kochen plus“ die Rezepte verwalten kann und damit auch gleich eine Einkaufsliste zur Hand hat. Also keine Ausreden mehr, den Lieferservice anzurufen!
Morgens etwas Warmes frühstücken und gesund in den Tag starten? Fit, vital und gerüstet für den Tag? Wir haben da ein paar Rezeptbücher im Angebot: Copyright: Stadtbibliothek Köln.
Eines der Rezeptbücher hat mich besonders angesprochen und so habe ich mir ein paar Tage die Zeit genommen, um morgens vor der Arbeit wirklich in Ruhe etwas zu frühstücken und etwas langsamer den Tag zu beginnen.
Kleiner Hinweis: Natürlich benötigt die Zubereitung (Extra-)Zeit! Zwar kann man die Zutaten vorab einkaufen. Und manche Gerichte werden am Abend zuvor vorbereitet. Die folgenden getesteten Rezepte bereitet man jedoch erst morgens frisch zu. Die Rezepte stammen aus dem folgenden Buch: Mein gesundes, warmes Wohlfühlfrühstück – 70 süße und pikante Rezeptideen von Julia Waldhart. Copyright: Stadtbibliothek Köln.
Zuerst habe ich mich an einem Porridge versucht. Porridge besteht aus Haferflocken mit heißem Wasser oder heißer Milch und wird in einer Pfanne warm gemacht. Man lässt es dann langsam quellen bis man einen Brei hat. Anschließend gibt man einen klein geschnittenen Apfel, Rosinen, Zimt und Zucker dazu und fertig ist das Apfelstrudel-Porridge. Für das richtige Apfelstrudel-Feeling könnte man auch noch Sahne obendrauf geben.
Das Gericht ist extrem sättigend durch die Haferflocken. Es ist wunderbar, etwas warmes im Bauch zu haben und die Früchte geben dem Porridge eine angenehme Süße.
Am anderen Morgen habe ich mit ausreichend Zeit im Rücken folgendes gebacken: Erdnuss-Bananen-Brownies.
Die Zubereitung ist denkbar einfach: Bananen, Datteln und Erdnussbutter zu einer gleichmäßigen Masse zerkleinern und zusammen mit zerkleinerten Pistazien Schicht um Schicht in eine kleine Auflaufform geben. Dann etwa 15-20 Minuten backen. Die Brownies sind fertig, wenn nichts mehr kleben bleibt, wenn man mit einem Messer in den Teig sticht. Die Auflaufform rausnehmen, etwas abkühlen lassen und in Stücke schneiden. Fertig zum Genießen.
Auch dieses Gericht ist unheimlich sättigend durch die Erdnussbutter und die Bananen. Die Süße gibt einem Kraft für den Start in den Tag. Ich finde die Brownies sind eine gute Alternative für diejenigen, die morgens keinen Brei zum Frühstück mögen. Allerdings sollte man genug Zeit einplanen für die Garzeit im Ofen und das Abkühlen, bevor man die Brownies genießt.
Fazit: Mit einem sättigenden Frühstück in den Tag zu starten braucht Zeit. Und die nehmen wir uns oft viel zu selten. Schnell einen Coffee “to go” schnappen und unterwegs ein Brötchen verdrücken ist stressig unbefriedigend.
Morgens in Ruhe etwas zu frühstücken hat sicherlich auch etwas mit Achtsamkeit zu tun: Ich esse jetzt und nehme wirklich wahr, was ich da gerade esse. Danach gehe ich zur Arbeit. Eins nach dem anderen. Und gleich geht man mit viel mehr Ruhe zur Arbeit. Und startet mit einem satten Gefühl im Bauch in den Arbeitstag.
Vorsatz: Sollte ich häufiger machen!
Das neueste Zeitschriften-Angebot in der Zentralbibliothek “BEEF – Männer kochen anders”
aber wie ? 😉
und “Mein Zaubertopf – Lieblingsrezepte für Thermomix”
Und…………..reinschauen und genießen!!!
Es gibt sie in groß, in klein, Solo, Standard, Basis, in Natur oder Apfel mit Fuß, glänzend oder seidenmatt, mit Mosaikring oder Zargenmuster…
Die Rede ist von Tischharfen. Bekannte Vertreter sind die Veeh-Harfe oder Zauberharfe.
Die Saitenzupfinstrumente bieten von Jung bis Alt einen leichten Einstieg in die Welt des Musikmachens, denn hier wird genau angegeben, wo gezupft werden muss, ohne Noten lesen können zu müssen.
Wenn du also schon immer gedacht hast „…wenn da nicht die verflixten Noten wären“, solltest du dich im Reich der Tischharfen einmal genauer umsehen. Sie werden sowohl in der Freizeit gespielt als auch in Kindergärten, Schulen, Senioreneinrichtungen oder bei der Therapie in Kliniken eingesetzt.
Noten für Tischharfen gibt es auch zu kaufen, allerdings ist die Auswahl nur begrenzt und nicht jedes Lied ist in diesem Format erhältlich. Deshalb gibt es von dem Anbieter der Veeh-Harfe eine passende Veeh-Noten Software. Mit diesem Programm ist es möglich, Tischharfen-Noten für die private Nutzung selber zu schreiben und individuell auf die eigene Tischharfe anzupassen. Vielleicht erklingt dann bald dein Lieblingslied auf deinem eigenen Musikinstrument. Die Software ist von nun an Teil unseres Makerspace Angebots auf der 4. Etage der Stadtbibliothek Köln am Neumarkt.
Zur Verfügung steht ein Computer mit der Software und den dazu passenden Anleitungen. Neben dem Handbuch stellen wir auch eine praktische Kurzanleitung für dich bereit. Eine Reservierung des PCs ist möglich, aber nicht unbedingt notwendig. Damit du die Musik während des Erstellens auch hören kannst, bring entweder deine eigenen Kopfhörer mit oder leih dir welche gegen Pfand an unserer Informationstheke. Damit du die fertigen Noten später Zuhause ausdrucken oder ein anderes Mal weiterbearbeiten kannst, bring unbedingt einen USB-Stick mit. Dann kann es schon losgehen!
Und wie hört sich eine Veeh-Harfe an? Hier ein Beispiel vom 🎶Veeh-Harfen Ensemble Saitenwind🎶
Neugierig geworden? Die Rheinische Musikschule In Köln bietet Kurse für Veeh-Harfenensemble, Gruppen- aber auch Einzelkurse an. Hier findest du die Ansprechpartnerin und alles zum Veeh-Harfenensemble: Veeh-Harfenensemble Saitenklänge
Falls du keine Tischharfe hast, aber gerne Noten für ein anderes Instrument schreiben möchtest, gibt es auf unserem Computer noch weitere Software wie Sibelius 7 First, Forte und Guitar Pro 6.
Unser sprachraum direkt neben der Zentralbibliothek ist ein Treffpunkt für Geflüchtete und Ehrenamtliche zum Kennenlernen und gemeinsamen Deutschlernen. Der sprachraum hat auch eine Website www.stbib-koeln.de/sprachraum , auf der unter anderem der Wochenplan veröffentlicht ist. Fast jeden Tag findet im sprachraum eine kostenlose Veranstaltung zum Deutschlernen statt, zu der man ohne Anmeldung kommen kann.
Kolleginnen und Kollegen in der Bibliothek, aber auch viele Übersetzerinnen und Übersetzer haben die sprachraum-Website nun in die Sprachen übersetzt, die viele unserer Besucherinnen und Besucher sprechen. An dieser Stelle möchten wir dem Land NRW für die Unterstützung der Übersetzungen durch das Programm KOMM-AN-NRW danken!
Welche Sprache ist das?
فارسی Shqip پښتو ትግርኛ
Auflösung: Farsi, Albanisch, Pashto und Tigrinya. Auf der Website www.stbib-koeln.de/sprachraum findet ihr oben die Sprachenauswahl in den jeweiligen Sprachen. Wenn man mit der Maus über die Sprachen geht, erscheint die deutsche Übersetzung.
Wie haben wir die Sprachen ausgewählt?
Auf der Welt gibt es rund 6.500 Sprachen. Wir haben uns zum einen Statistiken angeschaut, die aufführen, aus welchen Herkunftsländern die meisten Asylbewerber_innen kommen bzw. welche ihre Muttersprachen sind.
Quelle: „BAMF-Kurzanalyse 03|2016“. Mai 2016. URL: BAMF-Kurzanalyse 03|2016, Seite 4
Auch bei einer unserer Veranstaltungen, dem Gesprächskreis, wird nachgehalten, aus welchen Herkunftsländern die Teilnehmer_innen stammen. So sieht das Ergebnis aus:
Es ist schon beeindruckend, wie international der sprachraum ist. Beim Gesprächskreis sind immer mal wieder auch Erasmus-Studierende dabei. Wir freuen uns, dass der Kreis dadurch noch internationaler und heterogener wird.
Und natürlich haben wir es uns nicht nehmen lassen, auch eine Kölsche Übersetzung reinzuschmuggeln. „Mer es em Rubbedidupp en der Zentralbibliothek nevvenaan“ klingt einfach zu nett!
Weitersagen
Damit viele Menschen von den Übersetzungen profitieren, sagt weiter, dass sie ab sofort auf unserer Website www.stbib-koeln.de/sprachraum zu finden sind! Jede und jeder ist uns im sprachraum willkommen!
Dieses Jahr befasst sich die Stadtbibliothek Köln verstärkt mit den Themen Robotik und Virtuelle Realität.
In der Zentralbibliothek kann man die Funktionsweise des humanoiden Roboters NAO erkunden und die VR-Brillen Oculus Rift und HTC Vive testen. In unserer Veranstaltungsreihe geeks@cologne konnten die Besucherinnen und Besucher im Juli bereits Roboter und die Künstliche Intelligenz Watson live erleben und erhielten von Vortragenden von IBM, dem Fraunhofer Institut, Kuka Robotics und der Universität Bonn einen Überblick über den aktuellen Stand von Robotik und Künstlicher Intelligenz. Ebenso könnt ihr euch bei uns am 23. September detailliert über die Ausprägungen und Anwendungsgebiete der Virtuellen und Erweiterten Realität informieren und verschiedenste Hardware live ausprobieren: an unserem Tag der virtuellen Realität. Ein besonderes Highlight: Am Dienstag, 12. September um 19:30 Uhr widmen wir uns in unserer Veranstaltungsreihe „wissenswert – Gespräche am Puls der Zeit“den ethischen und gesellschaftlichen Konsequenzen von Virtual Reality und Künstlicher Intelligenz. Dazu haben wir zwei renommierte Gäste eingeladen: Philosoph Thomas Metzinger und Wissenschaftsjournalist Gert Scobel.
Virtual Reality und Robotic Re-Embodiment erlauben es prinzipiell durch den Einsatz von Gehirn-Maschine-Schnittstellen, dass ein Mensch nicht nur die Bewegungen eines Roboters kontrolliert, sondern diesen zunehmend auch zur Wahrnehmung benutzt und sich erlebnismäßig mit ihm zu identifizieren beginnt. Die neue Technologie berührt nicht nur die tiefsten Grundlagen unseres Ichgefühls, sondern verändert schrittweise auch das allgemeine Bild des Menschen. In den letzten Jahren ist hier ein interdisziplinärer Forschungsbereich entstanden, in dem Neurowissenschaftler, Informatiker, Ingenieure und Philosophen intensiv zusammenarbeiten. Die moderne Philosophie muss sich dringend um die ethischen und gesellschaftlichen Konsequenzen dieser neuen Handlungsmöglichkeiten kümmern. Das gilt besonders auch für die Künstliche Intelligenz, deren immer komplexer werdende Algorithmen unser Leben stärker denn je beeinflussen.
Im Gespräch wird auch auf die Stiftung für effektiven Altruismus (2015) Bezug genommen, die mit der Unterstützung von Experten aus Informatik und KI ein umfassendes Diskussionspapier zu den Chancen und Risiken der künstlichen Intelligenz verfasst hat und darin auf aktuelle, mittel- und langfristige Herausforderungen im Bereich der KI-Entwicklung eingeht. Thomas Metzinger
ist Professor für Theoretische Philosophie an der Universität Mainz, leitet dort den Arbeitsbereich Neuroethik und gilt weltweit als einer der profiliertesten Philosophen des Geistes. Seine Ergebnisse hat er auch in seinen Monographien „Subjekt und Selbstmodell“, „Being No One“ und „Der Ego-Tunnel“ veröffentlicht. Gert Scobel
ist vielfach ausgezeichneter Wissenschaftsjournalist und verantwortlich für die Wissenschaftssendung „scobel“ (3sat). Seit 2016 ist er Professor für Interdisziplinarität und Philosophie an der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg.
Informationen zur Veranstaltung und zum Vorverkauf gibt es im Veranstaltungskalender. Wir laden alle Interessierten ein, sich im Vorfeld mit der Thematik zu befassen und geben euch dazu einige weiterführende Links:
Unser Makerspace-Programm geht in die nächste Runde! Ab sofort liegen die Flyer aus, außerdem findet ihr online alle Termine bis Dezember.
Wir bieten euch Kurse zu Arduino, IoT, Robotik, Tontechnik, Game- und App-Design, Zeichnen, Fotografie und vielem mehr. Auch das senseBox-Team, das ihr vielleicht schon von unserer Maker Faire und unserem Open-Data-Abend kennt, ist mit einem Workshop vertreten. Hier könnt ihr euren eigenen Feinstaubsensor bauen! Außerdem finden bei uns regelmäßig Workshops statt, in denen wir euch zeigen, wie unser 3D-Drucker, unsere HTC Vive oder unsere Overlock-Nähmaschine bedient werden.
Am 14.07. machten Gunnar Lott und Christian Schmidt bei uns Halt, um ihren gemeinsamen Podcast “Stay Forever” im Live-Format “Stay Forever Live – Du kämpfst wie eine Kuh!” vorzustellen.
Gunnar Lott und Christian Schmidt waren früher beide Journalisten beim Spielemagazin Gamestar und sind auch heute weiterhin im weiteren Umfeld der Gaming-Szene anzutreffen. In ihrem Podcast diskutieren sie mal mehr mal weniger fundiert aber immer extrem unterhaltsam über alte Computerspiele.
“Es gibt immer ein übergreifendes Thema, ansonsten aber keine Regeln oder gar Rubriken oder sowas. Es ist den Herren auch nicht recht klar, warum das jemand außer ihren Müttern interessant finden sollte.” – stayforever.de
Zumindest in Schrift scheinen sich die Herren in Bescheidenheit zu üben, an diesem Freitagabend jedoch warten bereits eine Stunde vor Einlass die ersten Zuschauer vor den Türen der Stadtbibliothek – bis 19 Uhr formt sich eine beachtliche Schlange.
Als die zwei eine Stunde später unter Applaus auf die Bühne des ausverkauften Veranstaltungssaals treten merkt man davon nicht mehr viel. Es wird geklotzt, nicht gekleckert – in rasantem Tempo bewegen sich die beiden in Anekdoten durch ihre Gaming-Vergangenheit.
Erfrischend zu hören, dass selbst Vielspieler wie diese beiden häufig ganz anders an diverse (Text-)Adventures heran gehen: So klagt Christian darüber, dass er stundenlang den Ausweg aus Geheimraum im Spiel “Die Kathedrale” suchte, nur um später von Gunnar zu erfahren: “Ja das war einfach – ich hab mich halt in den Sarg gelegt – dann wurde ich rausteleportiert.” Passend dazu zieht Gunnar sein T-Shirt aus nur um ein anderes offen zulegen: “Zertifizierter Sarkophag-Teleportierer” Die Show lebt zum einen vom gewitztem Erzählfluss der geübten Unterhalter, zum anderen vom anwesendem Zielpublikum, dass das richtige Hintergrund(nerd)wissen mitbringt. So ist eben dieses T-Shirt eine Anspielung an ein ganz anderes berüchtigtes Computerspiel Puzzle aus dem Jahr 1984: Im “The Hitchhiker’s Guide to the Galaxy” muss an einer Stelle des Spiels ein sogenannter “Babelfisch” aus einem Automaten geholt werden. Der Fisch kann ins Ohr gesetzt werden und fungiert fortan als geübter Übersetzer alle Sprachen. Der Weg zum Fisch im Ohr gestaltet sich besonders schwierig und erst nach einer langwierigen Abfolge von Rätseln ist der Spieler erfolgreich. Seither berühmt gab es seither das T-Shirt “I got the babel fish” (Ich habe den Babelfisch bekommen). Ausführlicher kann man das auch hier lesen “The Six Most Infamous Puzzles In Adventure Game History”.
Der Abend schreitet locker und erfreulich kurzweilig voran, zu späterer Stunde nutzen die Podcaster ihr Sponsoring durch eine Pizzakette, um Pizza im Saal zu verteilen.
In einem unterhaltsamen Rollenspiel versucht Christian als fiktiver Entwickler Gunnar (als Geldgeber) angepasst an populäre Gaming-Regeln des jeweiligen Jahrzehnts den Spielklassiker “Pac-Man” zu verkaufen. Unterhaltsam, fast beiläufig wird so auch gleich Spielegeschichte abgehandelt.
Auf eben die kommt es auch beim Publikums-Quiz an, dass die beiden in jeder Stadt durchführen. Maximal acht Punkte können erlangt werden. Schnell wird ein Freiwilliger ausgewählt, der mithilfe des Publikums, die ausschlaggebende Antwort geben darf. Köln ist erfolgreich und kann gemeinsam mit Berlin die aktuelle Höchstpunktzahl von sieben Punkte erreichen.
Nach knapp 100 Minuten verabschieden sich Gunnar Lott und Christian Schmidt unter tosendem Beifall vom Kölner Publikum.