Die Nummer mit der Drohne gestern war übrigens ein Aprilscherz.
Dennoch möchten wir noch ein paar Worte dazu sagen: Die beste Idee bringt nichts ohne die Hardware, um sie umzusetzen. Darum bedanken wir uns mega-herzlich bei der Firma CopterTec.de. Die fanden die Idee hinreichend geil und haben uns ganz unbürokratisch mit Drohnen, Piloten und einem Kameramann (für wertvolle Ratschläge) ausgeholfen. Danke, Daniel Toelke, Fabian Briese und Guido Berscheidt!
Hat Spaß gemacht mit Euch.
Jeder kennt das: der Feierabend oder das Wochenende naht und zum Freizeit-Glück fehlen noch die Medien aus der Stadtbibliothek. Aber jetzt noch mal durch die Stadt quälen, um an den begehrten Stoff zu kommen? Mancher überlegt sich das zweimal. Derweil haben wir die Lösung für dieses Problem gefunden:
Wer den aktuellen Stand des Drohnen-Frachtverkehrs verfolgt (sei es in den USAoder an der Nordseeküste), erkennt das große Potential der neuen Transportmethode. Die wendigen und flexiblen Flugkörper schlagen sämtliche anderen Liefer-Optionen, was Geschwindigkeit und Punktgenauigkeit von Start und Ziel betrifft.
Aus diesem Grund ist die Stadtbibliothek Köln heute besonders stolz, ihren Start ins Drohnen-Zeitalter bekannt zu geben. Eine kleine hoch motivierte Tech-Unit des Hauses stemmte in den letzten Monaten die Herkulesaufgabe: Galt es doch als weltweit erste Bibliothek einen Leihverkehr durch die Luft zu realisieren. Frei nach dem Motto:
The sky is the limit
In einem langwierigen Einigungsprozess mit den Behörden, der Luftaufsicht und dem ortsansässigen Flughafen gelang es uns schließlich, die notwendigen Genehmigungen einzuholen. Bei der Beschaffung der Flitzer achteten wir auf die spezifischen Anforderungen unserer Medien. Vier Drohnen stehen jetzt zur Verfügung: Vom wendigen „Bee Speeder“ für leichte CDs und DVDs, über zwei „Quadrocopter Air Dogs“ für normale Bücher bis zum „Sky Bull“ für schwere Kunstbände.
Anfang Juli heißt es lift off für das Projekt LAT-EX. Das steht für Library Air Transportation-Express. Im Video oben haben wir die entscheidenden Abläufe zusammengefasst.
Und so wird es funktionieren:
Telefonisch nehmen wir die Bestellung entgegen. Sofern Sie vom Smartphone aus abgesetzt wird, empfangen wir danach die GPS-Daten, sodass wir den genauen Standort des Lesers kennen. Ein Mitarbeiter sucht die Medien im Haus zusammen und schickt sie per interner Logistik an den UAV-Beauftragten.
Dieser bestückt die Drohne, die inzwischen mit den Standortdaten gefüttert wurde. Die Route berechnet der Bordcomputer – und schon geht’s los. Je nach Auslastung kann die Drohne mehrere Ziele im Kölner Stadtgebiet anfliegen, bevor sie zur Zentrale zurückkehrt. Zur Zeit funktioniert jedoch nur die Ausleihe von Medien – die Rückgabe wird wahrscheinlich ab Herbst 2015 zur Verfügung stehen.
gp & sa
P.S.: Wer sich für den Service interessieren, kann sich ab sofort bei unserem Kundenservice registrieren lassen. Einfach eine Mail mit der Mitgliedsnummer an: kundenservice@stbib-koeln.de
Dort erfährt man auch, was der Spaß kostet, aber keine Bange, es wird nach Gewicht abgerechnet.
Karl May kannte keine Gnade. In seinem Buch „Winnetou III” wird der Häuptling der Mescalero-Apachen von einem Sioux erschossen. So niedergeschrieben im Jahr 1893.
Bereits in den Zwanziger Jahren flimmerten die ersten Karl-May-Verfilmungen in den Kinos. Die ganz große Welle wurde 1962 mit „Der Schatz im Silbersee” los getreten. Maßgeblichen Anteil am Erfolg der Produktionen für die Leinwand hatte die Musik von Martin Böttcher, der damit auch die Charts stürmte. Obwohl in den Streifen von der literarischen Vorlage oft nicht viel übrig blieb, eins stand fest: in „Winnetou III” musste der „edle, gute Indianer” sterben. Das widersprach nun allen auf „Happy Ending” programmierten Sehgewohnheiten. Entsprechend wurde 1965 in allen deutschen Kinos Rotz und Wasser geheult, als Bösewicht Rollins Winnetou hinterhältig abknallte. Dabei hatte er eigentlich Old Shatterhand im Visier, aber selbstlos warf sich Winnetou in die Schussbahn.
Der Übeltäter wurde vom italienischen Schauspieler Rick Battaglia gespielt. Und in kompletter Verkennung von Schein und Sein hatte er anschließend in Deutschland nicht mehr viel zu melden. Bei Veranstaltungsauftritten wollte niemand etwas mit ihm zu tun haben. Jahrelang war er „der Mann, der Winnteou erschoss”. “Sie haben es mir nie verziehen, dass ich ihren Winnetou erledigt habe. Ich bekam Morddrohungen und wurde selbst von kleinen Kindern böse angeschaut“, sagte Battaglia im Rückblick. “Aber die Bösen kriegen nun einmal die besten Mädels. Also bereue ich gar nichts!”
Als kleine Entschädigung erhielt er 1995 den Karl-May-Preis „Scharlih“. Letzten Freitag starb Rick Battaglia in seinem Heimatort Corbola im Alter von 88 Jahren friedlich in seinem Bett. Und wir sind dankbar, dass er uns verziehen hat: Möge er in Frieden ruhen!
gp
P.S.: Die entscheidende Szene, die die Tränenflut auslöste, kann hier ab 1:20 min gesehen werden.
Kommissarin Jeanette Kihlberg ist fassungslos. Sie steht vor der schwer misshandelten Kinderleiche eines Jungen in einem Stockholmer Park. Identität unbekannt, ein Flüchtlingskind aus dem Ausland, das niemand vermisst. Ähnliche Todesfälle mehren sich, aber alle Ermittlungen verlaufen sich im Sand. Kihlberg wendet sich an die Psychologin Sofia Zetterlund, bei der eines der letzten Opfer in Behandlung war. Die Profile zweier Frauen stellen sich gegenüber: Auf der einen Seite Kihlberg, verloren zwischen Arbeit und Ehe, auf der anderen Seite Zetterlund, gefangen in der Verbindung zu ihrer Patientin Victoria Bergmann. In einem Strudel von Gewalt, Grausamkeit und Brutalität öffnen sich immer wieder Einblicke in die Vergangenheit der verletzten Kinderseele Bergmanns und machen aus „Krähenmädchen“ den packenden und sicherlich auch verstörenden Start einer Trilogie.
Es sind die Autoren Jerker Eriksson und Hakan Axlander Sundquist (Zusammengefasst Erik Axl Sund), aus deren Feder die vielschichtigen und fehlbaren Persönlichkeiten aus „Krähenmädchen“ entsprungen sind. Mit ihrer Debüt-Trilogie verlangen sie den Lesern ein mehr als starkes Nervenkostüm ab, denn ihr Krimi ist nichts für Zartbesaitete. Schon direkt von Anfang an wird klar, in welche Richtung die Geschichte tendiert: Es geht um Kindesmissbrauch, um Schattenseiten der Menschen und um die tiefen Abgründe der Psyche. In ihrer Wortwahl sind die Autoren gnadenlos – keine Umschreibungen, keine Aussparungen und das alles auf Kosten von Opfer und Patientin Viktoria Bergmann und ihrer vernichtenden Lebensgeschichte.
„Krähenmädchen“ ist erbarmungslos und genau das mag der Grund sein, wieso sich die Gemüter unter den Rezipienten scheiden. Was der eine als abstoßend bewertet, empfindet der andere als genial.
Spannung, Härte und das Entsetzen, mit dem man zurückgelassen wird, sind die Faktoren, die mir an diesem Buch so gut gefallen haben.
„Krähenmädchen“ sowie die Fortsetzungen „Narbenkind“ gibt es als Buch und Hörbuch in der Stadtbibliothek. Der Abschluss der Reihe „Schattenschrei“ ist bei uns ebenfalls als Buch ausleihbar.
„Als spannende Überraschungsgeschichte” hatte Hubert Winkels den Abend angekündigt, flankiert von Gert Scobel: „Wir improvisieren. Da ist alles offen!”
Zum vielversprechenden Auftakt geriet gestern der neue Literatur-Talk der Stadtbibliothek. Das Publikum auf den gefüllten Stuhlreihen freute sich über zwei Moderatoren, mit denen es die Leidenschaft fürs Lesen teilte. „scobel & winkels – Von Büchern und Buchmessen” heißt das neue Format des Kulturprogramms und von Beginn an ging es mit Leidenschaft zur Sache.
Interessantes über den „Preis der Leipziger Buchmesse” wusste Winkels als Jury-Vorsitzender zu berichten. Sieben Mitgliedern oblag die Prüfung von 450 Büchern, um drei davon als Preisträger in den Kategorien Belletristik, Sachbuch und Übersetzung zu küren. Wie das zu bewältigen ist, garnierte er mit humorvollen Details.
Einen lebhaften Dialog entfachten Scobel/Winkels über Houellebecqs jüngsten Literatur-Coup „Unterwerfung”. Die Parallelität zum Charlie-Hebdo-Attentat führte, so Winkels, „zu wild konstruierten Zusammenhängen”. Scobel attestierte dem Autor auch bei zwei anderen Büchern „ein seltsames Gespür für Dinge, die passieren” und bescheinigte ihm „eine geschickte Analyse der Fehler der westlichen Welt.” So flogen die Bälle hin und her: „Nihilistisch” (Winkels) – „Sehnsucht nach einem anderen Leben” (Scobel) – „Kompensation des Sinndefizits durch Essen, Trinken, Sex” (Winkels) – „clevere Darstellung von Politik” (Scobel). Fazit: „Wenn man den Roman zu ernst nimmt, ist es kein guter Roman” (Winkels) – „Muss man lesen!” (Scobel).
So richtig in Fahrt gerieten die beiden beim „Langen Sommer der Theorie”. Autor Philipp Felsch begab sich auf die Spuren einer „Revolte”, die zwischen 1960 und 1990 stattfand. Zwischen Frankfurt/M., Berlin und Frankreich, dem Suhrkamp und dem Merve Verlag verorteten die Moderatoren einen „Diskurs-Pogo”, der an den abstrusesten Orten ausgefochten wurde – nur nicht im Hörsaal. Texte von Adorno, Habermas, Barthes, Foucault, Derrida erhitzten die Gemüter. Graue Theorie („Text ist Arbeit” Winkels) fand sich in bunten Taschenbuch-Einbänden wieder. Und die Debatten darüber entluden sich in Künstlerkneipen wie dem “Ratinger Hof” oder Tanzclubs wie dem „Dschungel“, wo in den siebziger Jahren auch David Bowie auftauchte. Was „neomarxistisch” begann, endete in der Kunst. Kippenbergers Buch im Merve Verlag ersetzte die Theorie durch Frauenbilder. Scobels Fazit zum „Langen Sommer”: „Glänzend geschrieben, wie ein Roman!”. Winkels: „Das Buch für Bibliotheksliebhaber!”
Als heimlicher Star des Abends entpuppte sich Cordula Paar! Sie hatte sich für die Teilnahme beworben und durfte als Überraschungsgast ihren Lieblings-Klassiker vorstellen. Bei aller Unerfahrenheit auf dem Podium erstarrte sie nicht in Respekt vor den versierten Moderatoren, sondern vertrat selbstbewusst ihren Standpunkt. Dieser bezog sich auf das ausgewählte Buch von Hans Fallada: „Jeder stirbt für sich allein” (in der ungekürzten Neuausgabe von 2011). Geschildert wird die authentische Geschichte des Ehepaars Quangel, das Postkarten-Flugblätter gegen Hitler ausgelegt hatte und denunziert worden war. Es gilt als das erste Buch eines deutschen nicht-emigrierten Schriftstellers über den Widerstand gegen den Nationalsozialismus. Cordula Paar: „Ein heißes Eisen, als die erste Ausgabe direkt nach dem Krieg erschien.” Zur dritt diskutierte das Podium die Rolle des Buches in der DDR. Während Scobel/Winkels die literarische Qualität relativierten („Grob geschrieben, teilweise unplausibel”), verteidigte Paar ihre Wahl „jede Figur wird verständlich dargestellt”. Besonders imponierte ihr die Ehefrau Anna Quangel, bei der sie eine emanzipatorische Entwicklung feststellt. Geschickt und strategisch klug verstand sie es, ohne aufzufallen, sich dem Griff einer Nazi-Frauenschaft zu entziehen. Cordula Paar las abschließend eine Passage aus dem Buch und erhielt für ihren Auftritt den wohlverdienten Applaus des Publikums.
Zum Kehraus präsentierten Scobel/Winkels vier Buchtipps (s. Liste unten). Fazit insgesamt: Ein unterhaltsamer, kurzweiliger Abend mit vielen Anregungen und Inspirationen und ein voller Erfolg für das neue Veranstaltungskonzept der Stadtbibliothek.
gp
Bild unten von links: Gert Scobel, Cordula Paar, Hubert Winkels.
Liste der vorgestellten Bücher:
Jan Wagner: “Regentonnenvariationen. Gedichte”
Philipp Ther: “Die neue Ordnung auf dem alten Kontinent. Eine Geschichte des neoliberalen Europa”
Michel Houellebecq: „Unterwerfung”
Philipp Felsch: „Der lange Sommer der Theorie. Geschichte einer Revolte 1960-1990″
Hans Fallada: „Jeder stirbt für sich allein”
Arno Geiger: „Selbstporträt mit Flusspferd”
Norbert Scheuer: “Die Sprache der Vögel”
Jürgen Werner: „Tagesrationen. Ein Alphabet des Lebens”
Vladimir Nabokov : „Gesammelte Werke. Band 18: Vorlesungen über westeuropäische Literatur”
Am Montag ging in der Q-thek der Zentralbibliothek der 56. Vorlesewettbewerb des Deutschen Buchhandels über die Bühne. Ermittelt wurden die Gewinner des nördlichen Regierungsbezirks Köln. Am bundesweit größten Lesewettstreit nehmen jährlich rund 700.000 Kinder teil.
Begrüßt wurden die Vorleserinnen und Vorleser und ihre Freunde und Familienangehörigen im Publikum von der Schauspielerin und Moderatorin Britta Weyers, die mit viel Humor und Spaß durch das Programm führte. Mit Ihrer vertrauensvollen Art nahm sie den Kindern die Angst und Nervosität vor Ihrem Auftritt.
Fünf Mädchen und vier Jungen (alle aus der 6. Klasse) hatten sich qualifiziert und traten gegeneinander an. In der ersten Runde konnten alle durch das Vorlesen aus selbst gewählten Kinder- und Jugendbüchern glänzen. Dafür hatten sie jeweils drei Minuten Zeit. Nach dieser Runde zog sich die Jury für eine erste Beurteilung kurz zurück. Die Jury (im Bild von links) bestand aus Annette Beltermann (Stadtbibliothek Köln), Cäcilia Böhler (Buchhandlung Klaus Bittner), Stefan Palm (Presseamt der Stadt Köln), Petra Hoffmann (Känguru Colonia Verlag) und im Vordergrund mit roten Haaren Britta Weyers.
In einem zweiten Durchgang wurde aus dem unbekannten Text aus dem Buch „Nicht drücken!” von Gernot Gricksch zwei Minuten vorgelesen. Diese lustige Geschichte meisterten die beiden Gewinnerinnen Zeria Aymaz und Lioba Konrad am eindrucksvollsten und brachten das Publikum zum Lachen.
Die nächste Hürde für Zeria und Lioba ist der Landesentscheid und vielleicht sehen wir eine unserer Gewinnerinnen auch noch im Bundesentscheid in Berlin.
So vielseitig wie die Schauspielerin sind auch ihre Bücher!
Mit ihrem Debütroman „Ein allzu braves Mädchen“, ein Psychokrimi, schaffte sie es auf Anhieb in die Bestsellerlisten.
Bei ihrem zweiten Roman „Tief durchatmen, die Familie kommt” zeigt sie erstmals komödiantisches Talent und beschreibt ein gescheitertes Weihnachtsfest mit der lieben Familie Bundschuh.
Und nun liegt die Fortsetzung vor, „Von Erholung war nie die Rede“, wieder eine schräge Komödie mit Gundula Bundschuh und den anderen Familienmitgliedern…
Sie schreibt einfach aus dem Bauch heraus, für alle geplagten Mütter und Ehefrauen – authentisch und humorvoll.
“Wem es gelingt, mich zu vereinnahmen, ist noch nicht geboren.”
Dieses Zitat stammt von Michel Houellebecq. Sein Roman “Unterwerfung” gehört zu den ersten Büchern, die Gert Scobel und Hubert Winkels im neuen Format “scobel & winkels” der Stadtbibliothek diskutieren und vorstellen. Zweimal im Jahr, jeweils unmittelbar nach den großen Buchmessen in Leipzig und Frankfurt a. M., präsentieren die beiden versierten Moderatoren Buchneuerscheinungen – aus der Vielfalt der wissenschaftlichen und fiktionalen Literatur. Premiere ist kommenden Dienstag, 24. März 2015, um 20 Uhr in der Zentralbibliothek am Neumarkt.
Auf der gerade beendeten Leipziger Buchmesse wagten Scobel und Winkels einen Blick hinter die Kulissen, berichten von Hypes und Flops. Hubert Winkels war sogar Jury-Vorsitzender des großen Buchpreises der Messe.
In dem neuen Veranstaltungsformat der Stadtbibliothek sprechen die beiden aber nicht nur miteinander über aktuelle Bücher, sondern auch über einen “Klassiker”, den Kölner Bürgerinnen und Bürger vor der Veranstaltung vorgeschlagen haben. Dazu kommt der Gast, der für die Buch geworben hat, aufs Podium und spricht mit den beiden über den Text. Das Publikum darf sich jetzt auf den ersten bereits feststehenden Überraschungsgast und sein Lieblingsbuch freuen.
“Die erste Nummer muß gleich knallen!” Für Robert Biberti, die markante Bass-Stimme der Comedian Harmonists stand fest: „wenn wir dann ‘Veronika, der Lenz ist da’ sangen, da hatten wir das Publikum und konnten nachher singen, was wir wollten”.
Das ulkige Frühlingslied von 1930 knallt bis heute! Mit seiner schwungvollen Melodie und den erotischen Anspielungen ist es längst ein deutscher Schlager-Klassiker. Ein Ohrwurm, der es sich im Gehörgang gerne gemütlich macht.
Und was beschert uns der heutige Tag sonst noch?
Es ist jetzt kurz nach 9 Uhr, gleich ist So-Fi, aber im Moment sieht es hier in Köln eher nach nebeligem Winterabschied aus. Mal sehen, wer schneller ist? Die Sonne oder die Finsternis.
Gefeiert wird heute u.a. der “Tag der Frankophonie“; Höhepunkt bei uns ist die Party in Berlin. Geschichte gemacht hat bereits der Welt-Geschichtentag, Motto diesmal: “Wünsche”. Viele Wünsche und noch mehr Forderungen prägen seit 1966 den Equal Pay Day, der auf die Gender Pay Gap aufmerksam macht (auf deutsch: Geschlechter-Einkommenslücke, geschlechtsspezifischer Lohnunterschied, geschlechtsspezifisches Lohngefälle).
Wenn das alles nicht knallt, weiß ich’s auch nicht!
gp
P.S.: Was vergessen? Ach ja, heute ist Frühlingsanfang!
Die “Public Libraries 2020 Tour” machte heute Station in Köln, um zwei Videos über unsere Bibliothek zu drehen. Dieses Projekt plant europaweit interessante Geschichten aufzuspüren, alle mit einer zentralen Botschaft: „Libraries change lives!” Tour-Ziel ist es, über die „fantastische Arbeit der 65.000 europäischen Bibliotheken” zu berichten. Im Focus stehen Bibliotheksnutzer, visionäre Bibliothekare und europäische Politiker.
Als Berichterstatter für „2020″ besuchten uns Erik Boekesteijn (im Bild links) und Jaap van de Geer (in Bibliothekskreisen durch TWIL und DOKLAP ein Begriff). Sie interessierten sich besonders für unser Projekt „Wir sprechen viele Sprachen” und die persönliche Geschichte einer unsere Nutzerinnen, die erzählte, wie die Stadtbibliothek Köln ihr Leben veränderte.