Abschied von Nadine Gordimer

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“… by the time I was six years old I was inscribed in the children’s library and that library indeed I still regard as my principle source of education, because without that library I don’t think I would ever have been a writer…” [Quelle]

Nadine Gordimer

* 20. November 1923 – † 13. Juli 2014

Südafrikanische Schriftstellerin

 In ihrem Werk befasste sie sich vor allem mit der  Apartheidpolitik ihres Landes.

1974 erhielt sie den Booker Prize, 1991 den Nobelpreis für Literatur.

gp

 
 

Hello Dolly!

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Was gibt es über Dolly Partons musikalische Erfolge überhaupt noch zu erzählen? Aus ihren Wurzeln (Appalachian folk, country, und bluegrass music) wuchs ein Lebenswerk, bestehend aus rund 3.000 Songs aus ihrer Feder. Damit hatte sie Nr. 1 Hits und Grammys in Serie und verkaufte über 100 Millionen Platten.

Was uns jetzt und hier an Dolly begeistert, ist ihre „Imagination Library”. 1996 startete sie in ihrer Heimatgegend East Tennessee ein weltweit einmaliges Projekt: Vorschulkinder und ihre Familien erhielten monatlich per Post ein Buchgeschenk. Dolly, selber aus armen Verhältnissen stammend, wollte, dass jedes Kind (unabhängig vom Einkommen der Eltern) mit Büchern aufwachsen sollte.

Die Idee war so erfolgreich, dass sie im Jahr 2000 verkündete, dass jede Community in den USA, Canada, Australien bis hin zum United Kingdom sich beteiligen könnte. Inzwischen sind über 1.600 Gemeinden dabei, 700.000 Kinder von 0 bis 5 Jahren erhalten monatlich ihr Buch. Und aus den paar Dutzend Büchern der Anfangstage sind inzwischen fast 40 Millionen geworden. Und das Projekt wird immer größer.

Ein 9jähriges Mädchen, das ganz in der Nähe von Dollys Heimatort aufwächst, ist diesem Traum schon ganz nahe gekommen. Für Emi Sunshine ist Dolly Parton ein großes Vorbild und ihre Band „Rain” (bestehend aus Daddy, Onkel und Bruder) begleitet sie bei ihren Straßenkonzerten. Und im YouTube-Zeitalter geht das bei solchen Talenten ratz fatz… und schon hat man ein Millionen-Publikum. Dabei lässt Emi (hier mit einer Cover-Version von Dollys “Jolene”) keinen Zweifel daran, dass sie noch Großes vorhat.

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Und morgen abend gibt es ein Konzert von Dolly Parton in der Deutzer Arena.

Wir sagen: „Welcome to Cologne!”

Wie taufrisch sie mit ihren 68 Jahr rüberkommt bewies sie letztes Wochenende beim Glastonbury Festival in England. Normalerweise hat Country Music dort kaum eine Heimat, aber… schaut selbst und achtet auf die Security-Leute.

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gp

P.S.: Dolly Parton machte sich auch als Kinderbuch-Autorin einen Namen. In “Coat of many Colours” beschreibt sie ihre Kindheit (angelehnt an den gleichnamigen Song von ihr).

Kalk kickt, die Zweite!


Am vergangenen Freitag und Samstag begrüßten wir die Kalker FIFA 14 Profis in der Stadtteilbliothek Kalk. Der virtuelle Fussballwettkampf fand in unserer Gamingzone Games4Kalk statt.
Das zweite Games4Kalk FIFA-Turnier „Kalk kickt! E-Sport-Turnier mit FIFA 14“ bestach durch spielerisch hohes Niveau und die zwölf Teilnehmer zwischen 11-16 Jahren kämpften verbissen um den Sieg.
 

Das Turnier wurde im Double Elimination Verfahren abgehalten.
Als Double Elimination bezeichnet man eine Turnierform, die ihre Grundzügen auf dem K.O..System beruht, die wesentlichen Unterschiede des Double-Elimination-Formates im Gegensatz zum einfachen K.O.-System sind, dass jeder Teilnehmer erst nach der zweiten Niederlage aus dem Turnier ausscheidet.

Turnierverlauf

Am ersten Tag erreichten die Spieler das Achtelfinale, um am Samstag den restlichen Weg zum Finale zu bestreiten. Gespielt wurde 2x 5Minuten und 1vs1. Der glückliche Gewinner kam eine Runde weiter. Obwohl die Rivalität der Gegner deutlich zu spüren war, bemühten sich alle darum faire Spielduelle abzuhalten. Ein beglückwünschendes „Gutes Spiel!“ hörte man nicht nur einmal während des Turniers.
Im Finale spielte Köln gegen Köln um faire Verhältnisse zu gewährleisten.

Die ersten drei Gewinner wurden mit Sachpreisen und Urkunden geehrt und ausgezeichnet. Danach wurde gefeiert!
Die Gewinner!

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3Day: Die Gewinner

Unser 3Day hat nicht nur jede Menge toller Technik ausgestellt, sondern auch Euch selbst aktiv werden lassen. An unserem Stand gab es einen Wettbewerb mit unserem 3D-Stift 3Doodler. Wer innerhalb von 15 Minuten das schönste Objekt zusammendoodelte, hat eine Chance auf schicke Preise von uns und dem O’Reilly-Verlag.
Insgesamt acht Künstlerinnen und Künstler haben ihre Kreativität in Plastik fließen lassen. Eine unabhängige, unbestechliche und unfassbar kompetente Jury hat sich jetzt die feinziselierten Machwerke angesehen und fällt ihr unumstößliches Urteil im Namen der Bibliothek.
Kommen wir zur Einzelkritik der drei Gewinner.

Platz 3

“Bernhardiner” von Tine (Klick für volle Auflösung)

Der ehrenvolle dritte Platz geht an Tine und ihr Werk Bernhardiner. Die deskriptiv betitelte Skulptur zeigt einen, nun, Bernhardiner, kommt in flach gehaltener Struktur daher und erinnert im Phänotyp leicht an Jake the Dog aus Adventure Time. Auffallend ist die für Säugetiere untypische Farbgebung in Rot, den grünen Bereich interpretieren wir wohlwollend als spontanen Kuss einer Muse. Lob gilt dem klugen Einsatz von Stützstrukturen, damit die Skulptur auch aufrecht stehen kann, ohne dass dem Bernhardiner Augen, Nase und Schnauze aus dem Gesicht kullern. Dieser ausgefuchste Trick und die simple Schönheit der Skulptur sind uns einen guten dritten Platz wert, der mit dem Ultimate Guide to 3D Printing der Zeitschrift Make, einem Kölner Dom aus unserem Drucker sowie einer kostenlosen dreimonatigen Mitgliedschaft bei uns belohnt wird. Herzlichen Glückwunsch, Tine!

Platz 2

“Schlüsselschwert” von Semih (Klick für volle Auflösung)

Ein Schlüssel öffnet Türen, ein Schwert öffnet Körper. Oder so. Und was öffnet Semihs Schlüsselschwert? Auf jeden Fall unsere Herzen (im nicht-blutigen Sinne)! Semihs stabile Kreation ist dreifarbig (Gelb, Schwarz, Gold) und verglichen mit anderen Doodles richtig stabil. Zum anpacken… wie ein Schwert eben sein soll. Dreht man die Kreation um, erkennt man Semihs geschickte Doodle-Technik: Offensichtlich hat er zuerst die Außenkonturen gezogen und die Innenräume dann Schicht für Schicht aufgetragen. Wie ein Mensch gewordener 3D-Drucker. Ein netter Zusatz ist der filigrane Anhänger – der wackelt lustig, wenn man mit dem Finger dran schnippt. Und weil wir heillos verlorene Spielkinder sind, bekommt Semih dafür den zweiten Platz. Ihm winken als Preise: Ein Ultimate Guide to 3D Printing der Zeitschrift Make, ein E-Book-Gutschein vom O’Reilly-Verlag, ein Kölner Dom aus unserem Drucker sowie eine kostenlose dreimonatige Mitgliedschaft bei uns. Herzlichen Glückwunsch, Samih!

Platz 1

“Stuhl mit Füßen” von Sabine (Klick für volle Auflösung)

Sabines schlicht betitelter Stuhl mit Füßen ist ein idealtypisches Doodle mit kreativem Einschlag. Der geneigte Betrachter erkennt auf den ersten Blick tatsächlich ein wackeliges Sitzmöbel. Doch dann fällt der Blick auf die sonderbaren Details. Füße? Am Stuhl? Wie abgefahren! Das kleine Herzchen in der Rückenlehne lässt die Skulptur letztlich zur Kontemplation einladen – sie oszilliert zwischen anthropomorphem Sitzmöbel und Plumpsklo. Besonders beeindruckt hat uns, dass sich Sabines Stuhl tatsächlich in den Raum erhebt (und auch in die Luft gezeichnet wurde). Während die anderen preisgekrönten Objekte eigentlich Flach liegen, steht der Stuhl frei, ist echt 3D. Außerdem steht die Skulptur offenherzig zu ihrer krakeligen Doodle-Ästhetik. Für all dies vergeben wir gerne den ersten Platz. Als Preise bekommt die Künstlerin das Buch Make: 3D Printing, ein E-Book-Gutschein vom O’Reilly-Verlag, einen Wunschdruck auf unserem 3D-Drucker sowie eine kostenlose Jahresmitgliedschaft bei uns. Herzlichen Glückwunsch, Sabine!

Unter ferner liefen…

In Kürze melden wir uns bei den Gewinnern per E-Mail. Ein großes Dankeschön gilt an alle, die sich am Wettbewerb beteiligt haben. Ihr habt toll gedoodelt! Dafür, dass man nur 15 Minuten Zeit hatte sich mit dem doch recht schwierig zu bedienenden Gerät vertraut zu machen, sind durchweg tolle Doodles entstanden. In der Galerie die harte Konkurrenz für die Gewinner.

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kicken & lesen: Finale mit Book Slam in der Zentralbibliothek

Das Endspiel fand auf der Bühne statt. Vier Teams standen im Finale von „kicken & lesen”, dem gemeinsamen Wettbewerb von SK Stiftung Kultur und der Stiftung 1. FC Köln. Als letzter Wettbewerbsteil entschied ein Book Slam über die erste Vergabe des Wanderpokals. Dabei ging es darum ein Buch in drei Minuten möglichst „originell” auf der Bühne „darzustellen”.

Zuerst stand das Team der Eichendorff Realschule mit „Gregs Tagebuch – Von Idioten umzingelt” (von Jeff Kinney) auf der Bühne und spielte sich gleich mit flotten und witzigen Dialogen in die Favoritenrolle. Selbst ausgedachte Sketche präsentierten die Jungs von der Hauptschule Baadener Straße. Die Vorlage lieferte das Buch „Krasse Witze – Nix für Weicheier”. Mit lebensgroß nachgebauten Figuren aus dem Buch „Star Wars – Was macht ein Jedi-Ritter” (von Dorling Kindersley) trat die Mannschaft der Max-Planck-Realschule an. Und die Boys der Johann Amos Comenius Hauptschule ließen sich was Kreatives zu „Die Wilden Fussball-Kerle – Leon, der Slalomdribbler” (von Joachim Masannek) einfallen.

Die niederländische Schiedrichterin Veerle van Veen (bei uns seit Jahren als Moderatorin Britta Weyers ein Begriff) glänzte mit perfektem Holland-Dialekt, unbestechlicher Regelauslegung und Trillerpfeife und sorgte so für den reibungslosen Ablauf des Finales.

Als Sieger ließen sich schließlich die „wilden Kerle” von der Comenius Hauptschule feiern. Den Pokal überreichten Professor Hans-Georg Bögner (Geschäftsführung des SK Stiftung Kultur) und Tobias Kaufmann (Leiter Medien und Kommunikation des 1. FC Köln). S. Bild.

Mehr zum Projekt „kicken & lesen” findet sich hier.

 

Das war unser 3Day

Eventuell fasst der folgende Tweet den ersten 3Day in der Kölner Zentralbibliothek treffend zusammen:
Denn auch, wenn wir jetzt schon seit über einem Jahr mit unserem eigenen 3D-Drucker arbeiten, ihn täglich präsentieren und samstags Kundendrucke anfertigen – die 3D-Technologie bleibt eine Sensation. Vielleicht umso mehr, weil sie in einer Bibliothek nicht vermutet wird. Wo man eben zum Lernen hingeht und eher nicht, um sich die Technik von morgen anzusehen.
Tja, willkommen im Heute! Wenn sich unsere Q-thek für einen Samstag in eine sirrende, dröhnende und blinkende Publikumsmesse rund um 3D verwandelt, zeigt sich was Bibliotheken heute leisten (und vielleicht schon immer geleistet haben): Sie bringen Menschen zusammen.

Die anwesende Kompetenz war spannend und ist so in Köln wohl noch nie unter einem Dach zusammengetroffen. Denn der Sektor “3D” (Druck mehr als Scan) ist einer, der von zwei Seiten angegangen wird. Auf der einen Seite stehen kommerziell arbeitende Firmen mit auf Ästhetik und Benutzerfreundlichkeit ausgerichteten Geräten. Auf der anderen Seite stehen technisch begabte Enthusiasten, die sich – im Geiste der Open Hardware – ihr Gerät entweder selbst bauen oder Bestehendes modifizieren.
Diese beiden Seiten schlagen sich auch in der Erscheinungsweise der Geräte nieder. Wo z.B. Dominic Markerts Eigenbau-OrdBot Hadron aus einem filigranen Gestänge besteht, das von Kabelbäumen umschlungen ist, mutet iRapids Drucker in glänzendem Weiß sehr schick an.
Dieses Spektrum vom Prosumenten zum Profi sorgte für regen Austausch. Einerseits zwischen Ausstellern und Publikum, andererseits aber auch unter den Ausstellern selbst. Viel interessanter waren aber die Querverbindungen, die Synergien, die im Laufe des Tages entstanden. Zum Beispiel brauchte Dominic Markert ein Ersatzteil für seinen Extruder, das Lars Kollins wuchtiger Leapfrog Creatr kurzerhand ausdrucken konnte. Und dann war da noch der Besucher, der sich ein sehr filigranes Ersatzteil für eine Modelleisenbahn einscannen lassen wollte. Unser Digitizer war aufgrund der dunklen Oberfläche überfordert, also schickten wir ihn zum Streifenlichtscanner von 3DScanLab. Der war allerdings gerade auf große Gegenstände kalibriert, also blieb nur Moritz Wallasch, der das Objekt “von Hand” und mithilfe eines Messschiebers am Rechner nachbaute. Ohnehin: Was für Normalsterbliche wie Magie aussieht, macht Wallasch im Handumdrehen. So baute er innerhalb einer Stunde eine sehr exakte 3D-Version von Barad-Dûr, Saurons Turm aus Herr der Ringe.

Es sind viele Eindrücke, die von dem fünfstündigen 3Day übrig bleiben. (Und durch den 3Doodler-Wettbewerb blieben uns sogar ein paar Eindrücke in 3D. Die Jury tagt noch!) Im Vordergrund steht aber das freundliche Interesse, das unsere Besucher den Ausstellern und uns entgegengebracht haben, die leuchtenden (Studenten-)Augen und die Faszination, sich selbst in 3D zu sehen. Und so verwundert es nicht, dass noch während des Abbaus einige Aussteller fragten, ob und wann der 3Day denn wiederholt werde. Wir können nur sagen: Sehr gerne!
Unser Dank geht an alle unsere Aussteller (wir hatten einen großartigen Tag mit euch und sind begeistert euch kennengelernt zu haben!) und an den O’Reilly-Verlag für die tollen Buchpreise! Und natürlich auch ein großes Dankeschön an das Hochschulradio Kölncampus für die PR-Unterstützung!
Der 3Day war Teil der Veranstaltungsreihe geeks@cologne der Stadtbibliothek Köln. Alle Infos zur Reihe finden sich auf geekscologne.mixxt.de. Wenn ihr euch auf der Seite anmeldet, werdet ihr immer per E-Mail informiert, wenn eine neue Veranstaltung angekündigt wird.

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Das Lied zum Juni: “En Kväll I Juni” von Måns Zelmerlöw

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Skandinavien-Fans und besonders die „alten Schweden” unter ihnen kennen das: kaum kommt die Sonne raus, flippt der Schwede aus und ist nicht mehr wieder zu erkennen. Das gilt verstärkt in der Mittsommernacht. Also heute.

Passend dazu „Ein Abend im Juni” der alljährliche Hit von „Allsång på Skansen”. Das Mitsing-Fest im ältesten, schwedischen Open-Air-Museum auf Djurgården verschönt jährlich den Stockholmer Sommer. Es startete 1935 mit 50 Zuschauern. Heute sind es bis zu 25.000 und 2 Millionen sitzen bei der Live-Übertragung vor dem Fernseher und singen mit.

Immer wieder schwedische Lieder.

Dieses hier handelt vom Opa, der eine Melodie summt, plötzlich aufspringt, um mit der Oma barfuss auf der Wiese einen entfesselten Tanz hinzulegen. Und so wird es auch heute wieder zwischen Malmö und Kiruna sein, wobei (das ist das Schöne daran) alle Generationen zusammen feiern.

gp

3Day: Aktionstag zu 3D-Druck und 3D-Scan

Am Samstag, 21. Juni, dreht sich im Erdgeschoss der Zentralbibliothek alles um 3D-Druck und 3D-Scan. Unser 3Day bietet euch: Verschiedenste Gerätemodelle, Firmen die beide Technologien praktisch einsetzen, Enthusiasten die sich solche Geräte ins eigene Wohnzimmer gestellt haben und 3D-Modellierer die Objekte virtuell entstehen lassen.

Zwei Technologien: 3D-Scan und 3D-Druck

 
Wer in den letzten 16 Monaten in der Zentralbibliothek war kennt vermutlich unseren 3D-Drucker auf der 4. Etage. Mittlerweile verfügen wir auch über einen 3D-Scanner und einen 3D-Druck-Stift namens 3Doodler. Aber bislang repräsentierte bei uns jeweils nur ein Gerät eine ganze Technologie. Dies möchten wir mit dem 3Day ändern. Und wir möchten euch zeigen, wie viel sich in Köln bereits um 3D-Druck und 3D-Scan dreht.
Daher versammeln wir Enthusiasten und Firmen aus Köln und Umgebung, die sich mit den Technologien beschäftigen. Sie führen ihre Hard- und Software vor, zeigen Projekte, die mit 3D-Druck und 3D-Scan verwirklicht wurden, und stehen für Erklärungen und zum Fachsimpeln bereit. Nebenher wird live 3D-modelliert.
Hier der aktuelle Stand der Aussteller und 3D-Modellierer:

  • iRapid GmbH: iRapid
  • Dominic Markert: ORD BOT Hadron (aus 3D-gedruckten Teilen), 3D-Drucker Marke  Eigenbau (basierend auf Ultimaker-Prinzip), 3D-Modellierung
  • Lars Kollin: Leapfrog Creatr Dual Extruder
  • Dingfabrik Köln e.V. (D FAB CGN): Orcabot
  • Responsive Design Studios (D FAB CGN) sowie die freischaffenden Künstler Roman Hahlbrock und David Hahlbrock: Formlabs Form 1
  • CAD originalgetreu GmbH: Dubl 3D-Miniaturen
  • 3DScanLab Köln: Streifenlichtscanner, Quadrocopter zur 3D-Vermessung
  • 3Dmensionals: Felix 3.0 Dual Extruder, ASUS Xtion Pro Live mit RecFusion 3D Scan Software, 3D-Modellierung
  • Stadtbibliothek Köln: Makerbot Replicator 2, Makerbot Digitizer, 3Doodler
  • Thomas Rabbertz  (3D Systems): Cube 3D-Printer, 3D-Scanner, 3D-Modellierung
  • Moritz Wallasch: 3D-Modellierung

Außerdem könnt ihr am 3Day folgendes kostenlos bei uns machen:

  • Eigene 3D-Scans: Mit den 3D-Scannern vor Ort können Gegenstände eingescannt werden. Bringt also gern kleine Gegenstände mit, die ihr in eine 3D-Datei umwandeln wollt. Ihr habt auch die Möglichkeit einen 3D-Scan von eurem Kopf zu machen.
  • Eigene 3D-Drucke: Unser 3D-Drucker steht am 3Day auch im Erdgeschoss. Dort könnt ihr wie immer kleine 3D-Drucke von einer Druckdauer bis zu einer Stunde anfertigen. Auch die anderen Aussteller lassen euch an ihren Druckern eigene Dateien drucken. Benötigt wird wie immer eine STL-Datei. Am Form 1 werden leider keine eigenen Drucke möglich sein, da Drucke mit der Technik der Stereolithographie sehr lange dauern.
  • Wettbewerb 3Doodler: Wie wollen sehen, wie schnell ihr mit dem 3Doodler warm werdet und prämieren eure besten Ergebnisse. Überrascht uns! Die Preise des Wettbewerbs werden vom O’Reilly-Verlag gesponsort.
  • 3D-Modellierung nach Wunsch: An 4 Ständen könnt ihr euch ein Objekt wünschen, welches dann live für euch mithilfe einer 3D-Software erstellt wird. Damit unsere Modellierer nicht Stunden an einem Objekt arbeiten, werden sie mit euch einen Komplexitätsgrad aushandeln, den sie in relativ kurzer Zeit umsetzen können. Dem Modellierungsprozess können alle zuschauen und dabei auch gern Fragen stellen. Die fertige Datei könnt ihr per USB-Stick mit nach Hause nehmen.

Die Veranstaltung findet am 21. Juni zu unseren normalen Samstagsöffnungszeiten von 10 bis 15 Uhr statt. Sie ist für alle offen und kostet keinen Eintritt. Entscheidet selbst wann ihr kommt und wie lange ihr bleibt oder ob ihr nach einem Mittagspäuschen wiederkommen wollt. Und teilt unser Event gern auf Facebook. Veranstaltungsort ist die Zentralbibliothek am Neumarkt (Josef-Haubrich-Hof 1). In den Veranstaltungsraum im Erdgeschoss gelangt ihr ganz normal über den Haupteingang.
Der 3Day findet im Rahmen unserer Reihe geeks@cologne statt, die sich an Technikaffine und Pixelverliebte in und um Köln wendet. Mehr Informationen zur Veranstaltung und zur Reihe findet ihr unter geekscologne.mixxt.de. Vielen Dank schon jetzt an unsere Unterstützer Kölncampus und O’Reilly sowie an alle Aussteller und 3D-Modellierer unserer Veranstaltung.

Unter Umständen, möglicherweise, ganz sicher!!! Warum wir Weltmeister werden

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Als Deutschland vor 40 Jahren Fußball-Weltmeister wurde, hatte das auch musikalische Gründe. Erstmals trat unsere Nationalmannschaft mit einem offiziellen WM-Lied an: „Fußball ist unser Leben“. Schlagerkomponist Jack White komponierte diesen Gassenhauer, der als „König-Fußball-Lied” bis heute von den Rängen schallt, wenn es ums Eingemachte geht. (Hier in Köln wundert sich niemand über den Doppel-Erfolg, da Jack ja selbst Fußball spielte, von Hennes Weisweiler entdeckt wurde und bei Viktoria Köln seinen ersten Vertrag erhielt).

Anspornt von soviel Siegeswillen kam es bei den folgenden WMs zu neuen Versuchen, die allesamt (zumindest musikalisch) floppten. Auch wenn die nur bedingt stimmbandtauglichen Truppe von Schlager-Stars wie Udo Jürgens, Peter Alexander und Michael Schanze mit Klang-Flanken versorgt wurde.

Den kreativen (manche meinen auch den mentalen) Tiefpunkt erreichte das Team 1994 unter Berti Vogts. Der DFB kam auf die Idee, die Sache ein bisschen aufzupeppen, und heuerte die US-Disco-Band Village People an, um den deutschen Kickern den nötigen Sound-Kick zu verpassen. Angeblich hat Berti erst im Studio gemerkt, wer sich da mit seinen Jungs vermischte. Die „People” kostümiert als Cowboy und Indianer, Soldat, Biker und Bauarbeiter gaben alles, um unsere Männer aus der Reserve zu locken. Bis heute hält sich das Gerücht, dass sich der Indianer untersterblich in Maurizio Gaudino verliebt hätte. Auf jeden Fall wurden das Lied und die WM 94 in den USA für uns zum Debakel.

Seitdem singen deutsche Nationalspieler nicht mehr.

20 Jahre später, d.h. heute tritt Udo Alexander an (in Fachkreisen unter seinem Namen Arnd Zeigler ein Begriff), um mit einen sensationellen Song sämtliches Scharten der letzten 40 Jahre auszuwetzen. „Eventuell, vielleicht, bestimmt” eingespielt mit der Kölner Band Erdmöbel (mit dem genialen Ekki Mass, im Video erkennbar am Bart) hat das Zeug, uns auf den Olymp zu jubeln. Denn Erdmöbel, das muss an dieser Stelle wiederholt werden, ist die beste Band Mitteleuropas!

gp

Ununterbietbar, USA 1994:

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Kalk kickt! – Eure eigene WM mit FIFA 14

Am 27. und 28.6. findet in der Stadtteilbibliothek Kalk bei Games4Kalk zum zweiten Mal das FIFA-Turnier „Kalk kickt!“ statt.
Meldet euch zum Turnier an, um in 1:1 Wettkämpfen auf der Xbox One um den Sieg zu spielen.

Die glücklichen Gewinner vom letzten Mal.

Die drei Besten unter euch werden mit tollen Preisen belohnt.
Gespielt wird FIFA 14.

Fragt einfach in der Stadtteilbibliothek Kalk nach, um euch anzumelden.

Der Eintritt ist frei!

 
Wann?
Freitag, 27.06.2014, 15-18 Uhr
Samstag, 28.06.2014, 10-12:30 Uhr
Wo?
Stadtteilbibliothek Kalk
Bezirksrathaus Kalk
Kalker Hauptstraße 247-273
51103 Köln
Tel.: 0221 221-98701

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