Zwei Pioniere des Bibliothekswesens


Letzten Oktober wurde Ranga Yogeshwar in der Kölner Zentralbibliothek mit der Karl-Preusker-Medaille geehrt. Die Auszeichnung erinnert an den Beamten aus Sachsen, der in Großenhain 1828 die erste öffentliche Bibliothek Deutschlands begründete.  Auf dieses Ereignis bezieht sich seit 1995 auch der „Tag der Bibliotheken“.
Die vielschichtige Persönlichkeit dieses Bibliothekspioniers beleuchtet das Buch:  „Karl Benjamin Preusker. Archäologe – Reformer – Netzwerker“ (Sax-Verlag 2011), das die Städte Großenhain und Löbau sowie das Landesamt für Archäologie Sachsen gemeinsam herausgegeben haben. 17 Wissenschaftler befassen sich darin mit dem Leben und Wirken Preuskers.
Der Beitrag von Felicitas Marwinski behandelt die 185jährige Geschichte der Großenhainer Bibliothek. Preuskers Idee von einer „wahren Bürgerbibliothek“ fand großen Zuspruch, weil er „die Bedeutung der berufs- und praxisbegleitenden Fachliteratur erkannte“. Für ihn waren „Bibliotheken untrennbar mit dem Schul- und Bildungswesen verbunden.“ Mit seiner Bibliothekspraxis und -theorie löste Preusker eine Gründungswelle von öffentlichen Bibliotheken in Deutschland aus. Heute ist die Großenhainer Bücherei längst im Internet-Zeitalter ankommen. In ihr verbinden sich Moderne und Museales in einem denkmalgeschützten Gebäudekomplex.

67 Jahre sollte es dauern, bis die erste Frau in Deutschland hauptberuflich in einer Bibliothek arbeitete. 1895 beginnt Bona Peiser mit ihrer Tätigkeit gleich in zwei Bibliotheken. Zur Hälfte in der „Ersten öffentlichen Lesehalle zu Berlin“, zur anderen in der „Bibliothek des Kaufmännischen und gewerblichen Hilfsvereins für weibliche Angestellte“.
Diplom-Bibliothekarin Frauke Mahrt-Thomsen aus Berlin hat sich akribisch auf die Suche nach den verschütteten Spuren der Pionierin begeben und in Sisyphos-Arbeit ihr Leben rekonstruiert. Ihre Biographie „Bona Peiser. Die erste deutsche Bibliothekarin“ (BibSpider 2013) rückt die „Wegbereiterin der Bücher- und Lesehallen-Bewegung“ sowie „die Frauenarbeit in Bibliotheken“ in ein erhellendes Licht. Insbesondere würdigt sie Bona Peisers Einsatz für hohe Ausbildungsstandards, die Verbesserung der Arbeitsbedingungen und die Einflussnahme auf Ausrichtung und Ziele der Bibliotheksarbeit. Das Buch, so die Verfasserin, will „einer geschlechtssensibleren Darstellung der Bibliotheksgeschichte endlich zum Durchbruch verhelfen.“ Mittlerweile tragen in Berlin eine Straße und eine Bibliothek den Namen der Pionierin.

gp

Beide Bücher sind im Bestand der Stadtbibliothek unter der Signatur Ark 9 (Peiser bzw. Preusker) zu finden.
Layout / Umschlag oben: Birgit Röhling.
Layout / Umschlag unten: Heidi Sorg & Christof Leistl

Goodbye, Richie Havens!

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Richie Havens

* 21. Januar 1941  † 22. April 2013

US-amerikanischer Folk-Sänger und Woodstock-Legende

“Richie Havens is a self-taught man. He’s a high school dropout

who took his curiosity to the public library

and his natural gifts to the streets of Greenwich Village.”

Robert Siegel (2006)

Kirschblüte – Der Countdown

Die ersten Fotografen pirschen schon unter den Zweigen. Die ersten Blüten haben sich geöffnet. Und diese Woche wird sie nichts mehr aufhalten. Optimales frühsommerliches Wetter ist vorausgesagt. Der Knospenknall kann vor unserer Haustür in Echtzeit und Kirschblütengeschwindigkeit betrachtet werden. Zeit für Hanami op Kölsch, Entspannung pur mit japanischem Flair, all das im Josef-Haubrich-Hof, der Oase am Neumarkt. Und die besten Plätze gibt es auf den Etagen der Zentralbibliothek.

gp

 Bilder: oben (ba) unten (gp)

Wie man Monster kitzeln kann

„Wir sprechen viele Sprachen“ – Mehrsprachige szenische Lesung mit Musik
Kinder träumen manchmal von Monstern oder anderen unheimlichen Dingen. Tim passiert das auch. Doch als eines Tages plötzlich der kleine grünkarierte Hugo in seinen Traum fällt, ist alles ganz anders als sonst…
Kinder des 4. Jahrgangs der Gemeinschaftsgrundschule Alte Wipperfürther Straße in Köln-Buchheim lesen das Buch „Tims Traum – oder wie man Monster kitzeln kann“ in Deutsch und in ihren Herkunftssprachen szenisch vor und singen das „Monsterlied“. Die Geschichte einer ungewöhnlichen Begegnung, bei der Ängste besiegt und Freundschaften geschlossen werden. Die Dekoration für die Veranstaltung haben die Kinder gemeinsam mit ihrer Kunstlehrerin selbst gestaltet.
Sprachen: Deutsch, Türkisch, Albanisch, Englisch, Französisch, Griechisch, Iranisch, Italienisch, Kroatisch, Kurdisch, Portugiesisch, Russisch, Kölsch  und in Gebärdensprache.
Die Lesung wird etwa eine halbe Stunde dauern. Im Anschluss gibt es bei Kaffee und türkischem Tee die Gelegenheit, sich über die Angebote der Bibliothek zu informieren und Bücher und Medien auszuleihen.
Eingeladen sind Kinder ab Kindergartenalter und ihre Eltern, Großeltern, Freunde und Bekannten und alle, die sich für Mehrsprachigkeit interessieren. Der Eintritt ist frei.
24. April 2013, 15:00 Uhr, Stadtteilbibliothek Mülheim
Informationen zum Buch:
Hammer, Sybille: Tims Traum – oder Wie man Monster kitzeln kann
Erschienen im Hueber-Verlag in mehreren Sprachausgaben.

Kirschblüte – Es rührt sich was…

Lange kann es nicht mehr dauern und vor der Tür der Zentralbibliothek entfaltet sich die volle Kirschblütenpracht. Die ersten zarten Töne deuten an, dass die Explosion kurz bevor steht. Ein Bibliotheksbesuch beginnt dann mit einem rosafarbenen Teppich über dem Kopf und von den Logenplätzen auf den Etagen lässt sich der ganze verzauberte Josef-Haubrich-Hof überschauen.

Aber auch daheim kann die Kirschblüte gefeiert werden. Zum Beispiel mit einer Origami-Arbeit.

Hier die Instruktion und die weiteren Schritte im Video:

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Und als süße Köstlichkeit kann man die Kirschblüte auch genießen. Hier ein Sakura Mochi Repzept.

gp

Bild oben: ba

Bild unten: wikimedia commons, Masgatotkaca

Bist Du schlauer als ein Schimpanse?

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Schimpanse Ayumu reicht ein Blick auf zufällig angeordnete Zahlen zwischen 1 und 9, um seine Merkfähigkeit unter Beweis zu stellen. Nacheinander kann er sie antippen. Auch wenn die Zahlen auf dem Bildschirm hinter einem weißen Feld verschwinden, merkt er sich die richtige Reihenfolge und klickt sie blitzschnell an.

Mit der gleichen Geschwindigkeit löst er auch andere Aufgaben, an denen Studenten scheitern. Dies fand der japanische Schimpansen-Forscher Tetsuro Matsuzawa  heraus. Seit 30 Jahren erforscht er das Verhalten von Menschenaffen in seinem Labor an der Universität von Kyoto und in der westafrikanischen Wildnis. Ergebnis: die Affen sind viel klüger als bisher gedacht.

Zumindest was das Erfassen von Bildern betrifft. Geht es aber um die Deutung derselben, sind wir besser (manche zumindest). Im Memory jedenfalls hätten wir keine Chance gegen einen trainierten Schimpansen und sein unschlagbares Kurzzeitgedächtnis.

Das bezweifelst Du! Dann versuch doch mal bei diesem Test gegen Ayumu anzutreten!

gp

Die Daddy-Charts

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Aus erfreulichem Anlass und weil sich ein glücksfrisch gebackenes Exemplar im Kollegenkreis findet, heute und hier die ultimativen Daddy-Charts: Die besten Lieder über Väter aus den letzten 75 Jahren.

 Platz Nr. 1:

Papa was a rollin’ stone” The Temptations (1972)

Fünf Söhne besingen ihren Daddy, dessen Lebensleistung darin bestand, keinen einzigen Tag gearbeitet zu haben. Ein cooler groove katapultierte den Song auf Platz 1 der US-charts und später zu einem der „500 greatest songs of all time”. Psychedelic soul nannte man das in den 70zigern. Allein das Intro garantiert Ohrwurm-Qualität.

 Nr. 2

My heart belongs to Daddy(1938).

Welche Art von Daddy hier besungen wird, wollen wir mal unbeleuchtet lassen. Cole Porter schrieb den Song für das Musical „Leave it to me” (deutsche Version: „Wodka-Cola”) und fand dabei höchst kreative Reime auf „Daddy”. Zahllose Coverversionen, unsere drei besten: Ella Fitzgerald, Eartha Kitt und Marilyn Monroe.

 Nr. 3

Papa’s got a brand new bag” James Brown (1966)

Erster Erfolgskracher des „Godfathers of Soul”. Zählt inzwischen auch zu den „500 greatest songs of all time“. Schmeißt Justin Biebers Scheiben in den Mülleimer und holt James Brown aus dem Plattenschrank. Yeah! Papa „’s doing the twist” und die Beinarbeit des Godfathers macht ihm so schnell keiner nach.

Nr. 4

„Papa don’t preach” Madonna (1986):

Vierter Nr. 1-Hit in den USA für Madonna. Flotter dance-pop mit einem Text, der gleichzeitig Abtreibungsbefürworter und den Vatikan auf die Palme brachte. Ungeachtet dessen steht fest: Madonna liebt ihren Vater. Unvergessen, wie er sich einmal auf die Bühne verirrte und sie vor ihm die Knie ging.

 Nr. 5

„Do it yourself” Gloria Gaynor (1975)

Den Daddy-Ratschlag: “If you want it, go out and get it” hat Gloria für bare Münze genommen, und mit diesem Song die charts und die Herzen der schwulen Disco-Community erobert.

 Nr. 6:

“Daddy Cool” Boney M. (1976)

Keine wollte die Scheibe kaufen, bis die Retorten-Truppe im ARD- „Musikladen” auftrat. 3 Monate später war sie ein Millionenseller und eine goldene Schallplatte. Zum Mitgröhlen reichen zwei Zeilen: „She’s crazy like a fool. What about it Daddy Cool!”

 Nr. 7

„Papa, can you hear me?” Barbra Streisand (1983)

Nichts für Menschen mit Tränendrüsenschwäche und Herzerweichungtendenz. Die Liebeserklärung an den einzigen, den wahren, den unvergleichlichen… Erstmals von Barbra-Super-Star für den Film „Yentl” gesungen. Wahlweise zum Wegschmelzen noch die Versionen von Donna Summer (1984) oder Nina Simone (1993)

 Nr. 8

 „Don’t cry Daddy!” Elvis Presley (1969)

Der King bettelt aus der Sicht eines Kindes: „Weine nicht, Daddy!”. Denn Daddy ist (warum auch immer) Alleinerziehender von zwei Kindern und sehnt sich nach einer Mommy. Nur einer kann das so singen, dass ihm es jeder abkauft. (Wir bitten derweil für einen Song über das Heer der alleinerziehenden Mütter.)

 Nr. 9

„Papa” Paul Anka (1974)

 Inbrünstig und mit Elan singt hier ein Kanadier das hohe Lied auf den Vater. Diesmal ein täglich hart arbeitendes Exemplar, das auch als Witwer mit seiner ganzen Kraft dafür sorgt, dass der Nachwuchs auf die eigenen Beinen kommt und damit erfolgreich durchs Leben geht.

 Nr. 10

„Oh, mein Papa” Lilli Palmer (1954)

Einziger deutscher Daddy-Song (von Paul Burkhard), der es über die Landesgrenze schaffte. Nötig war dazu die Verfilmung der Musik-Komödie „Feuerwerk”, in der das Lied vom Star des deutschen Nachkriegsfilm gesungen wurde. Die englische Version von Eddie Fisher hielt sich acht Wochen auf Platz eins der US-charts.

Und hier die restlichen 90 der 100 besten Daddy-Songs aller Zeiten.

gp

Karten gewinnen: Marcel Pott – “Der Kampf um die arabische Seele”

Wieder einmal hat die Losfee Karten für eine Veranstaltung in Rodenkirchen für euch.
“Ist der “arabische Frühling” schon vorbei? Wie geht der Syrienkrieg aus? Wurden in Tunesien, Ägypten, Libyen oder im Jemen nur die Machteliten ausgetauscht? Oder kann eine islamische Demokratie erkämpft werden? Und was bedeutet dieses geschichtliche Novum für den Westen?” (Aus dem Veranstaltungskalender der Stadt Köln)
Die Veranstaltung mit dem Nahost- und Islam-Experten Marcel Pott findet am 19. April 2013 um 19:30 Uhr in der Stadtteilbibliothek Rodenkirchen statt.
Wenn ihr gerne zwei Karten gewinnen möchtet, hinterlasst uns bis zum 16. April einen Kommentar. Der Gewinner wird wie immer per Mail benachrichtigt.
Viel Glück dabei!
cd

Kompetent im Internet

Stadtbibliothek  Köln beteiligt sich an EU-Trainingskampagne
Mit seinen vielen Möglichkeiten erscheint das Internet manchen Menschen ganz schön kompliziert, besonders wenn sie spezielle Informationen suchen oder selbst aktiv werden und sich mit anderen austauschen möchten. Aber es kann den Alltag auch erheblich erleichtern, abhängig davon, wie gut man sich damit auskennt und wofür man welche Anwendung nutzt.

Hier setzt “Digital Literacy 2.0” an – ein Projekt, das die EU unter Leitung der Stiftung Digitale Chancen (Berlin) im Rahmen des Programms “Lebenslanges Lernen” fördert. Es soll sozial- und bildungsbenachteiligte Erwachsene in ganz Europa mit Web 2.0-Anwendungen und neuen Endgeräten vertraut machen und sie so zu einer stärkeren gesellschaftlichen Teilhabe befähigen. Das praxisnahe Konzept legt Wert darauf, dass die Teilnehmerinnen und Teilnehmer den Umgang mit den verschiedenen Diensten und Geräten vor allem selbst ausprobieren und einüben können – unter fachlicher Anleitung versteht sich. Deswegen verläuft die Trainingskampagne nach dem Motto “Trainer trainieren & Nutzer qualifizieren” in zwei Stufen. Dabei werden vor allem Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von nicht schulähnlichen Bildungseinrichtungen ausgebildet weil diese einen niederschwelligen Zugang zur Zielgruppe haben.
Zusammen mit Bibliotheken, Gemeindezentren und sozialen Einrichtungen aus Belgien, Bulgarien, Frankreich, Großbritannien, Portugal und Polen schulen professionelle Trainer auch die Bibliothekarinnen und Bibliothekare der Kölner Stadtbibliothek. Im zweiten Halbjahr sollen sie den weniger technikaffinen Kölner Bürgerinnen und Bürgern auf einfache und leicht verständliche Weise den Umgang mit Social Media, Tablets, Clouds, Wikis, Internettelefonie und anderen Diensten vermitteln können.
Nach den Sommerferien ist es dann soweit: In einer Veranstaltungsreihe mit dem Namen “Digitale Werkstatt” bietet die Stadtbibliothek zu den verschiedenen Diensten und Geräten öffentlich und kostenlos kurze Einführungen mit einer Dauer zwischen 90 und 120 Minuten an. Rechtzeitig vor dem Start gibt es detaillierte Informationen zu den Terminen und wo man sich anmelden kann.
Schon jetzt informiert die Zentralbibliothek am Neumarkt regelmäßig über neue Technologien – jeden Freitag von 16 bis 17 Uhr bei der “E-Reader-Sprechstunde”. Dabei kann man die neuesten Modelle und das Herunterladen von E-Book-Dateien ausprobieren (Anmeldung nicht erforderlich). Am 16. Mai und 11. Juni 2013 jeweils um 18 Uhr heißt es wieder “Was Google nicht findet” – Literatursuche in den professionellen Datenbanken der Stadtbibliothek (Anmeldung erforderlich unter 0221 / 221-23937).

Weitere Information zu dem EU-Projekt (finanziert durch Lifelong Learning) findet man im Internet.

“Lichtjahre voraus” am 24.4.

Astronaut (DLR CC-BY 3.0)

Wer hat gewusst, dass Köln eine Hochburg der Weltraumforschung ist? Tatsächlich befindet sich in Köln-Porz/Wahnheide sowohl der Hauptsitz des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) als auch das Europäische Astronautenzentraum der ESA. Mit welchen Projekten in Köln momentan die internationale Raumfahrt unterstützt und vorangebracht wird, erzählen uns bei “Lichtjahre voraus – Weltraumforschung in Köln” am 24. April Mitarbeiter der beiden Institutionen. Freut euch auf 3 halbstündige Vorträge:

  • Rosetta – Reise zum Ursprung des Sonnensystems” (Weltraumsonde und Landeeinheit zur Erforschung eines aktiven Kometen) – Den Vortrag hält Dr. Stephan Ulamec, Systemingenieur und Projektleiter des Rosetta Landers beim DLR.
  • C.R.O.P. – Combined Regenerative Organic-Food Production” (Biofilter-Systeme für Exploration und Langzeitmissionen) – Den Vortrag hält Dr. Jens Hauslage, Botaniker am Institut für Luft- und Raumfahrtmedizin des DLR.
  • Astronautentraining für die Internationale Raumstation – Wie bereitet sich ESA-Astronaut Alexander Gerst auf seinen Langzeitaufenthalt auf der Raumstation vor?” – Den Vortrag hält Dr. Hans Bolender, seit 2001 Leiter der Abteilung “Astronautentraining” des European Astronaut Centre der ESA.

Der Abend wird vom Kölner Elektro-Pop-Soloprojekt airman mit Musik und Visualisierungen atmosphärisch begleitet. In der Einlassphase und in einer 15-minütigen Pause zwischen dem 2. und dem 3. Vortrag lassen wir außerdem unseren 3-D-Drucker laufen und drucken euch was Spaciges. Die Ergebnisse verlosen wir dann zusammen mit CDs von airman und ein paar coolen Büchern von O’Reilly!
Die Veranstaltung ist kostenlos und startet am 24. April um 19 Uhr im Erdgeschoss der Zentralbibliothek am Neumarkt (Josef-Haubrich-Hof 1). Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Wenn ihr bei Facebook seid, könnt ihr uns aber mit einem Klick auf “Teilnehmen” bei der Getränkeschätzung helfen: “Lichtjahre voraus” bei Facebook.

“Lichtjahre voraus” findet passend zum “Themenjahr 2013 – Luft und Raumfahrt” der Kölner Wissenschaftsrunde statt und ist Teil unserer Reihe geeks@cologne, die sich an Technikaffine und Pixelverliebte in und um Köln wendet. Mehr Informationen findet ihr unter geekscologne.mixxt.de.
(ba)
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