Holzköpfe feiern: 65 Jahre Augsburger Puppenkiste

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Mehr als viereinhalb Millionen Besucher, über 20.000 Aufführungen und 6.000 Puppen: das bekannteste deutsche Marionettentheater hat allen Grund zu feiern (mal ganz abgesehen von den TV-Zuschauerzahlen, Büchern, DVDs).

Heute vor 65 Jahren öffnete sich der erste Vorhang für die Augsburger Puppenkiste. Theater-Gründer Walter Oehmichen ließ den „gestiefelte Kater” an seinen Fäden baumeln und im Laufe der Jahre lieferte die „Kiste” Stars am Fließband.

 Jim Knopf, Lukas der Lokomotivführer, Urmel, die Preußler-Figuren Hotzenplotz, Mikesch und der kleine Wassermann und viele mehr verzauberten Kinder und bis heute alle, die sich gerne in „Lummer”-Länder der Phantasie entführen lassen.

 Als der Kinderkanal von ARD und ZDF nach 60 Jahren die „Kiste” versenkte („Nicht mehr zeitgemäß!”), erhob sich ein Proteststurm. Mit Erfolg, noch in diesem Jahr kommt das Comeback der Holzköpfe. Für Pfingsten und den Sommer plant der Hessische Rundfunk ein „Puppenkisten-Feuerwerk”. Gut möglich, dass dann mehr Erwachsene als Kinder vor der Glotze hocken.

 Zum 65-jährigen erscheint heute„Das große Buch der Augsburger Puppenkiste” und die Doppel-CD „Die großen Songs der Augsburger Puppenkiste”.

Und wen es nach Augsburg führt, der sollte nicht nur das Theater sondern auch das Museum der Puppenkiste besuchen.

gp

P.S.: Bei uns gibt’s natürlich auch jede Menge “Kiste” im Bestand!

Wii-Dance Zumba – Girls only!

Tanzwettbewerb an der Wii-Konsole für Mädchen ab 8 Jahren

Bei dem Tanzwettbewerb am 05.03. um 16.00 Uhr treten Mädchen ab 8 Jahren an der Wii-Konsole gegeneinander an und zeigen ihr Können. Im Vordergrund steht dabei vor allem der gemeinsame Tanzspaß. Die Siegerin erhält einen tollen Preis. Die Veranstaltung dauert etwa zwei Stunden.

Eintritt frei!

Stadtteilbibliothek Bocklemünd-Mengenich
Görlinger Zentrum 13-15
50829 Köln
Tel.: 0221/503276

Karten gewinnen: “Die erschöpfte Gesellschaft. Warum Deutschland neu träumen muss” – Stephan Grünewald

Wir rühren wieder unsere Lostrommel! Zu vergeben sind 2×2 Karten für unsere Veranstaltung am 26. Februar (20 Uhr) in der Zentralbibliothek!
Stephan Grünewald wird sein neues Buch “Die erschöpfte Gesellschaft. Warum Deutschland neu träumen muss” vorstellen.

“Unsere Gesellschaft ist in sich zerrissen. Allmacht und Ohnmacht wechseln sich ab: Social Media macht aus jedem von uns einen potenziellen Revolutionär, der ganze Regierungen stürzen kann. Euro- und Finanzkrise aber rollen über uns hinweg und lassen uns auf Zwergengröße schrumpfen.

Wir drehen auf, aber wir kommen nicht vom Fleck. Das Ergebnis ist eine erschöpfte Gesellschaft. Stephan Grünewald ist Experte für die Seelenlage der Deutschen. Er analysiert unser Befinden mit erstaunlichen psychologischen Methoden, unterstützt durch den Fundus seiner einzigartigen Daten. Sein Befund ist eindeutig: Wir müssen lernen, neu zu träumen. Nur dann können wir Wichtiges von Unwichtigem unterscheiden und echte Fortschritte erzielen. Denn in seinen besten Zeiten war Deutschland stets das Land der Träumer und Querdenker.” (aus dem Veranstaltungskalender der Stadt Köln)

In der Reihe “Wissenswert – Themen am Puls der Zeit”

Unter allen, die hier bis zum 21.Februar 2013 einen Kommentar abgeben, verlosen wir 2×2 Karten zur Veranstaltung! Die Gewinner benachrichtigen wir per Mail.

Viel Spaß!

ck

“Geeks in Education” am 15. Februar

Diesmal liegt nur wenig Zeit zwischen den Veranstaltungen von geeks@cologne, denn einer unserer Vortragenden ist ein US-Amerikaner auf Deutschlandtour. Am 15. Februar geht es unter anderem um Tablets, Apps, Ebooks, Gaming und Social Media, wenn euch Eli Neiburger (Bibliothekar der Ann Arbor District Library, Michigan) und André Spang (Lehrer der Kaiserin-Augusta-Schule in Köln) die geekige Seite des Bildungswesens zeigen. In Bibliotheken und Schulen tut sich schon lange mehr als den meisten Menschen bewusst ist.

Nach den je etwa halbstündigen Vorträgen folgt ein moderiertes Podiumsgespräch, in dem die beiden über ihre Arbeit und über die Herausforderungen für den Bildungssektor sprechen. Ihr seid herzlich eingeladen, Fragen zu stellen und mitzudiskutieren. Und ihr werdet es an dieser Stelle schon ahnen: Durch unseren englischsprachigen Gast wird zumindest ein Vortrag und ein großer Teil des Podiumsgespräches auf Englisch erfolgen.
Die Veranstaltung findet am 15.2.2013 um 19 Uhr in der Zentralbibliothek am Neumarkt (Josef-Haubrich-Hof 1) statt. Der Eintritt ist kostenlos und eine Anmeldung ist nicht nötig. Wir würden uns aber freuen, wenn ihr euch auf der Facebook-Seite der Veranstaltung eintragt, damit wir die Gästezahl (und damit die notwendigen Mengen für unseren Getränkeverkauf) einschätzen können.
Mehr Infos zur Veranstaltung findet ihr unter geekscologne.mixxt.de.
Für den Besuch von Eli Neiburger geht unser Dank an die zukunftswerkstatt und die US-Botschaft, die seine Deutschlandtour organisieren und finanzieren.

(ba)

Vom Spaß, eine Bibliothek zu zerlegen…

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In den USA wird gerade darüber diskutiert, welcher Spot beim Super Bowl der beste, bzw. lustigste war. Zur Erinnerung: die Werbepausen des amerikanischen Football-Finales sind die teuersten der Welt. Ein 30-Sekunden-Spot zu senden kostet 3,5 Millionen Dollar.
Ganz vorne liegt dieses Jahr ein Keks, der in einer Bibliothek die Gemüter dermaßen in Rage bringt, dass ein echter riot ausbricht, allerdings ohne Plünderungen. Der Flüster-Streit beginnt mit der Frage, was besser schmeckt am Keks, der Gebäckanteil oder die Creme. Nach dem der Laden zerlegt ist, darf der Konsument entscheiden, ob er zum Team Füllung oder zum Team Knusper gehört.

gp

P.S.: Das Klischee, dass in Bibliotheken nur geflüstert werden darf, bleibt unausrottbar. Noch mehr nach diesem Spot, den 800 Millionen Zuschauer sahen.

Bastelnachmittag

Für alle Bastelbegeisterten ist es wieder soweit, am 08.02. werden in der Stadtteilbibliothek Bocklemünd wieder Schere und Klebstoff rausgeholt.
Diesmal basteln wir, passend zum Karneval, tolle Masken.
Kölle Alaaf!
Hier noch ein Bild vom Ergebnis beim letzten Basteln. Dieses tolle Mobilee hängt jetzt bei uns in der Stadtbibliothek.
Stadtteilbibliothek Bocklemünd
Görlinger Zentrum 13-15
50829 Köln
Telefon: 0221/503276
E-Mail: bocklemuend@stbib-koeln.de
(Cora Fischer)

Impressionen vom 20. Kölner Twittwoch

Unser Lichttrichter und eine Weltraumveranstaltung – ein wahres Traumpaar. Das haben wir schamlos ausgenutzt und dieses Jahr gleich zwei Raumfahrtthemen in unser Programm aufgenommen. Während das eine Event noch vor uns liegt (Näheres dazu demnächst auf geekscologne.mixxt.de), können wir auf das andere bereits zurückblicken. Am 23.1. besuchte uns der Kölner Twittwoch in der Zentralbibliothek – Schwerpunktthema Weltraum. Das Team von denkwerk versorgte die Veranstaltung mit kostenlosen Getränken und Snacks – wobei vor allem die Brause-UFOs den Themenabend wunderbar unterstützten.

Unter dem Lichttrichter

Das Orga-Team des Kölner Twittwoch (vertreten von Michael Wand und Markus Jakobs) begrüßte die rund 100 Gäste und schon stieg Jan Piatkowski in den ersten Vortrag des Abends ein. Der Projektleiter der denkwerk GmbH sprach über die verschiedensten Formen der Information, Kommunikation und Interaktion, die vor allem von us-amerikanischen Raumfahrtprojekten betrieben werden. Von Online-Communitys über Crowdsourcing-Projekte bis hin zu twitternden Marsrovern und ISS-Astronauten. Seine Vortragsfolien findet ihr auf Slideshare.
Tobias Heim vom Digitale Kultur e.V. machte einen kurzen Abstecher zurück zur Erde. Er berichtete über die Entstehung der Demo-Szene und ihre Kommunikationsprozesse, und ließ dabei eine große Nostalgiewelle durch das Publikum schwappen. Wer Demos nicht kennt, kann sich hier ein paar prämierte Beispiele anschauen oder konsequenterweise dieses Jahr die Evoke in Köln besuchen. 😉
Im Anschluss ging es wieder zurück in den Weltraum. Marco Trovatello, Abteilungsleiter Crossmedia im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR), führte Jans Vortrag aus europäischer Sicht fort: Vom Twitter-Account des Philae Landers bis zum SpaceTweetup des DLR. Vom Weltraumpanel auf der re:publica bis zur Lizensierung aller DLR-Fotos unter Creative-Commons-Lizenzen.
Einige Gäste blieben noch gut eine weitere Stunde um sich auszutauschen. Hier ein paar Bilder der Veranstaltung:

Das Event fand im Rahmen unserer Veranstaltungsreihe geeks@cologne statt. Eine weitere Veranstaltung der Reihe folgt am 15.2., wenn der us-amerikanische Bibliothekar Eli Neiburger und der Kölner Lehrer André Spang euch zeigen, was Bibliotheken und Schulen mit iPads, Games und Social Media machen. Mehr dazu unter geekscologne.mixxt.de. Übrigens: Wenn ihr euch auf unserer mixxt-Seite anmeldet, werdet ihr immer per Rundschreiben informiert, wenn eine neue Veranstaltung angekündigt wird.

(ba)

Unser Lied für Lance oder Leistung als Lebenslüge

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„Yes, I have!” Das Geständnis von Lance Amstrong, seine 7 Tour-de-France-Siege herbeigedopt zu haben, verbinden wir mit der Erinnerung an seinen Bestseller „Tour des Lebens” von 2001 (steht bei uns im Regal mit der Signatur Xas 8 Armstrong), Untertitel „Wie ich den Krebs besiegte und die Tour de France gewann” (heute wissen wir endgültig wie).

Aber lassen wir Lance mit seinen damaligen Worten auf uns wirken. 1998 ist er  als TV-Kommentator bei der Tour de France . Zitat: „Es wurde das umstrittenste, traumatischste Rennen in der Geschichte des Radsports. Bei gezielten Razzien in verschiedenen Mannschaftswagen stöbert die französische Polizei ganze Wagenladungen von Epo, Wachstumshormonen und Stereoiden auf.”

Schlussfolgerung: „Doping gehört zu den unseligen Begleiterscheinungen im Radsport…”

Ein Jahr später (und etwas schlauer als die Kollegen vom Vorjahr) ist er  wieder am Start der für ihn „vielleicht heldenhaftesten Sportveranstaltung der Welt.” Nach einigen Etappen wittert die französische Presse Betrug. Für Lance eine „Verleumdungskampagne […] völlig an den Haaren herbeigezogen […] ich war schockiert […] Ich hatte absolut nichts zu verbergen, und die Dopingkontrollen bewiesen das auch.” Die Vorwürfe werden immer heftiger. Lance stellt sich in einer Presse-Konferenz: “Ich kann nur ausdrücklich sagen, dass ich nicht gedopt bin […] Sie haben es mit einem sauberen Burschen zu tun.”

Bis zum Ende der Tour und seinem ersten Sieg lassen die französischen Journalisten nicht locker.

„Es verletzte mich […] ich liebte dieses Land […] Frankreich ist das strengste Land der Welt, wenn man mit leistungsteigernden Mitteln erwischt wird…”

Da kommen einem im Nachhinein die Tränen. In weiser Voraussicht ging das Geld aus dem Buchverkauf an seine Stiftung zur Förderung der Krebshilfe. Sonst müsste er eigentlich die 8,45 Euro, die es gekostet hat, an alle Käufer zurück zahlen.

 gp

P.S.: Zwei Sätze des Buches hätten uns aber damals schon stutzen lassen müssen: „…bei Sportlern, und bei Radfahrern ganz besonders, gehört das Verdrängen zum Geschäft.” Und: „Ich hatte für alles eine Entschuldigung.”

Eigens für Lance oben der Tour-de-France-Sommerhit 2007. “Epo te quiero”, von La Plage. Übersetzt: “Epo, ich liebe Dich”. Oder vielleicht in diesem Fall “Epo, ich will Dich!”.

Vorsicht, fliegende Fußballer!

Hat man in englischen Fußballstadien einen Platz in der ersten Reihe, kann es schon mal vorkommen, dass man tiefer sitzt als die Grasnarbe. Aus der Spielerperspektive schauen dann die Zuschauer wie Kohlköpfe aus dem Untergrund. Dass diese Plätze nicht ganz ungefährlich sind, zeigt  sich z.B. im Fratton Park von Portsmouth. Der dortige FC (Spitzname „Pompey”, bis 2010 in der Premier League und mittlerweile drittklassig) warnt sein Publikum an der Front mit diesem Schild:

Während also bei uns Zäune und andere Barrieren, die Spieler vor der erdrückenden Liebe ihrer Fans schützen sollen, kann es in England passieren, dass einem ein oder besser gleich zwei sich gerade attackierende Spieler auf dem Schoß landen.

Interessant auch dieses Schild an allen Eingängen des Stadions. Offensichtlich eine Auflistung britischer Fan-Aufrüstung der letzten Jahre:

Eine Waffe allerdings lässt sich beim Betreten des Fratton Parks nicht entschärfen. Deshalb dieser letzte Appell an Fans (vermutlich männliche), die mit Vorliebe fluchen. Aber bitte, doch nicht vor den Frauen und Kindern!

 Schön, dass es auf dieser Welt Fußball-Vereine gibt, die an alles denken.

gp

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