Zwei sind gerne ein Paar. Ying und Yang, „Das doppelte Lottchen” oder die Brüder Grimm. Es sind auch die stärksten Gegensätze: Sonne und Mond, Ebbe und Flut, richtig und falsch. In unserem Katalog („Stichworte aus dem Titel”) finden sich unter „zwei” 2378 Einträge. Damit belegt die 2 – was sonst – einen zweiten Platz.
Der Liebesroman steht nahezu ausnahmslos im Zeichen der mehr oder weniger trauten Zweisamkeit. Unser Paar ist heute Jutta Speidel und Bruno Maccallini. Ihr deutsch-italienisches Abenteuer heißt „Zwei Esel auf Sardinien”. Es geht um eine Einladung zur Hochzeit. Auf der Insel gelandet, werden die beiden mit der ersten Katastrophe konfrontiert. Ein Streik zwingt sie, sich mit Eseln ins entlegene Hochzeits-Dorf zu begeben. Das allein reicht für eine Kette wunderbar komischer Erlebnisse.
Eins steht für einzigartig, für den Anfang und für alles. Für das Beste in der Schule und für den Sieg, wenn der Gegner kein Tor schießt. Jedes Kind sagt 1 bevor es 2 und 3 lernt.
Unser Adventskalender, der dieses Jahr ganz im Zeichen der Zahlen steht, beginnt mit einem Buch, das „Nr. 1″ heißt. Es passt bestens zum 1. Dezembertag, weil die kommenden 23 noch genutzt werden können, um Kochen zu lernen. „Das kann jeder” verspricht der Untertitel. Und als „Vorspeise” serviert es die Erkenntnis: „Es ist einfacher, als mache denken. Ein großartiges Vergnügen, schnell was mit frischen Ideen und ein paar Zutaten zu zaubern und mit lieben Leuten lecker zu genießen.”
Spannend und rätselhaft wurde es am 23.11. für 24 junge Detektive in der Bibliothek in Porz!
Zur Lesenacht wurden zwei Spezialagenten eingeladen, um den Nachwuchstalenten ein bisschen Nachhilfe im Spurenlesen zu erteilen.
Und da gehörte schon einiges dazu!
In dem Buch “Detektiv Pinky” von Gert Prokop, konnte man sich den ein oder anderen Trick abschauen.
Wer sich einen Detektivausweis verdienen wollte, musste nicht nur Personen identifizieren, sondern auch Geheimschriften entziffern und Tatorte sichern!
Die Spürnasen haben sich am Ende noch auf die Suche nach einem Schatz gemacht, der in der Bibliothek versteckt war – (natürlich) mit Erfolg!
Jeder von Euch hat sie sicher schon mal irgendwo in Köln gesehen, die “Stolpersteine” oder “Stumbling Stones” des Künstlers Gunter Demnig. Es sind 10 x 10 x 10 cm große Betonquader, in die eine Messingplatte verankert ist. Auf den Messingplatten werden die Namen und Daten von Menschen mit Schlagbuchstaben eingeschlagen, die während der Zeit des Nationalsozialismus verfolgt und ermordet wurden. Allein in Köln gibt es mehr als 1800 davon.
Jetzt ist der Kölner Künstler erneut ausgezeichnet worden und zwar dieses Mal in Dresden mit dem Erich-Kästner-Preis.
Eine Kollegin berichtete kürzlich zufällig vom Erich-Kästner-Museum in Dresden, einem mobilen interaktiven Micromuseum mit ganz neuer Konzeption einer alten Villa in der Dresdner Neustadt. Auch ein Museumsshop incl. gemütlichem Lesecafe mit Ausblick gehört dazu. Also, wer mal dort ist, reinschauen!
Ihr Spitzname ist „Nicki”. Gegeben haben ihr den ihre Eltern. Das ist in Thailand üblich und in ihrem Fall war der Vater Namensfinder. Er hatte ein Faible für die Nikon-Kamera. Sirirat Tinarat leitet im Goethe-Institut von Bangkok die Abteilung „Informationsarbeit und Bibliothek”. Letzte Woche war sie auf einem Seminar „Bibliotheksmanagement” in München in der Zentrale des Goethe-Instituts. Und als Einblick in die Praxis ergänzt nun eine einwöchige Hospitation in der Kölner Stadtbibliothek die Theorie.
Besonders gefiel Sirirat Tinarat das Design der Q-thek. „So was gibt es in thailändischen Bibliotheken nicht”, und auch „dass die Leute nicht nur wegen der Medien, sondern auch wegen anderer Aktivitäten kommen”, fand sie interessant. Ebenso wie die Geschwindigkeit der RFID-Verbuchung und das Konzept der Minibib im Stadtgarten. Bis zum Ende der Woche stehen noch eine Reihe von Stationen im Bibliothekssystem an: u.a. die Gamingzone in der Stadtbibliothek Kalk und die E-Reader-Beratung in der Zentralbibliothek.
Deutschland kennt sie schon von früheren Aufenthalten. Ihr landschaftlicher Favorit ist und bleibt der Rhein.
Am Mittwoch, den 05.12. um 16:00 Uhr, ist wieder eine Vorlesestunde in der Stadtteilbibliothek Bocklemünd.
Unsere Vorleserin Frau Lipp wird Nikolaus-Geschichten vorlesen und freut sich schon auf alle Kinder, die vorbeikommen.
Sogar der Nikolaus kommt zu Besuch und bringt allen Kindern schöne Geschenke mit.
Eine herzliche Einladung!
Herzlichen willkommen zum neunten Kölner … SCIENCE SLAM! Moderator Andreas ließ sein Publikum den Veranstaltungstitel brüllen, gab Tanzeinlagen und sorgte für Stimmung. Diesmal aber nicht im Bogen 2 am Hauptbahnhof, sondern in unserer Zentralbibliothek am Neumarkt. Der Moderator und sein Publikum
Sechs Slammer hatten sich angekündigt, die ihre Fachgebiete, Forschungsergebnisse und Abschlussarbeiten in kurzweiligen Vorträgen präsentieren wollten. Zuschauer Serkan wurde dazu auserkoren, über das Zeitlimit zu wachen (als “Custos Temporis”, wie Serkan und andere Lateinkundige sofort herausstellten), doch dazu kam es nicht: Alle Slammer blieben problemlos unter 10 Minuten.
Den Anfang machte das traditionelle Opferlamm, ein Slammer der außerhalb der Wertung läuft und als Warm-Upper das Publikum in Stimmung bringt. Auf Heinz Olivers Folien tummelten sich Katzen, Politiker und Lemminge, aber dahinter verbarg sich ein wichtiges Thema: Energiespeicherung bei Überproduktion. Dass Heinz Oliver ein alter Hase der Kurzvortragsturniere ist, beweist er nicht zuletzt heute Abend im Finale des “Science Slam im Wissenschaftsjahr” in Berlin. Wir drücken die Daumen. Vortrag über Energiespeicherung. Eindeutig.
Die Slammer, die sich der Wertung des Publikums stellten, kamen aus den verschiedensten Studiengängen und Arbeitsbereichen: von Linguisten bis zu Medizintechnikern. Daraus ergab sich eine spannende Themenmischung:
Peter sprach über Belastungstests mit instrumentierten Implantaten oder “Pimp my Implant”.
Frank referierte über heiße Schlitten oder das Zusammenspiel von Design, Marke und Preis beim Verkaufserfolg von Autos.
Jan deklarierte schlechtes Englisch zur Weltsprache und erzählte von den Sprachbarrieren zwischen EU und deutscher Politik.
Bei Felix traf Alien auf Gilgamesch, in seinem Vortrag über Storytelling in Film und Fernsehen.
Und Matthias erklärte die Grundlagen der Raketentechnik anhand von Duschköpfen.
Nach jedem Slam hatten die Zuschauer ein paar Minuten Zeit, um sich eine Meinung zu bilden und sich in kleinen Gruppen zu beraten. Dann hielt der Gruppensprecher die Wertungstafel hoch und der Moderator addierte mit dem kopfrechenstarken (und mit Smartphones bewaffneten) Publikum um die Wette. Am Ende kürten sie “rocketman” Matthias zum Sieger des 9. Kölner Science Slam.
Das Event fand im Rahmen unserer Veranstaltungsreihe geeks@cologne statt. Eine weitere Veranstaltung der Reihe folgt im Januar, aber mehr dazu demnächst unter geekscologne.mixxt.de. Wenn ihr euch dort anmeldet, werdet ihr sofort per Rundschreiben informiert, wenn eine neue Veranstaltung angekündigt wird.
„Was denken Sie, wenn Sie an Afrika denken?” Den meisten fällt bei dieser Frage nur „Hunger, Armut, Aids!” ein. Seit über 50 Jahren wird für Afrikas Elend gesammelt. Besonders gerne zur Weihnachtszeit. Mit Bildern von hungernden Kindern werben Plakate, Fernsehen und Internet für Spenden an unseren Nachbar-Kontinent. So wird ein falsches Bild über Afrika und die Afrikaner in den Köpfen betoniert.
SAIH (The norwegian Students’ & Academics international assistance fund) schlägt jetzt zurück. Mit diesem Charity-Video wird der Spieß umgedreht. Dramatische Bilder von frierenden Norwegern sollen Afrikaner animieren ihre Heizkörper in den hohen Norden zu schicken. „Radi-Aid” heißt ab sofort die Devise. Der vom südafrikanischen Jazzmusiker Wathiq Hoosain komponierten Song (Lyrics: Bretton Woods) wurde in wenigen Tagen 1,3 Millionen Mal aufgerufen. Mottto: “Spread some warmth –Spread some smiles –Say yes to Radi-Aid!”
P.S.: Da sind wir dabei! Irgendwo muss doch noch ein alter Heizkörper rumliegen. Zur Not tut’s auch eine Wärmflasche.
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Und das gleich um’s Eck:
Im neuen Gaming-Bereich der Stadtteilbibliothek Kalk: games4kalk
Beeilt Euch, es ist nicht mehr viel Zeit bis zur ersten Runde!
Alle Infos erhaltet Ihr im Video – und natürlich vor Ort in Kalk.
Hans Magnus Enzensberger und Michael Krüger eröffnen Buchausstellung
„Europäische Literatur ins Englische übersetzen und weltweit verlegen“, dieses ambitionierte Ziel hat sich der indische Literaturfreund Naveen Kishore mit seinem Seagull-Verlag in Kalkutta gesetzt. Auf seiner „German List“ stehen prominente Autoren wie Max Frisch, Theodor W. Adorno sowie die Heinrich-Böll-Preisträger Hans Magnus Enzensberger und der 2011 ausgezeichnete Ulrich Peltzer.
Eine Ausstellung in der Zentralbibliothek am Neumarkt zeigt 26 großformatige digitale Illustrationen und Umschlaggestaltungen von Büchern auf der „German List“ des Seagull-Verlags. Darunter ist auch der Titel „Viktor Halbnarr“ von Thomas Bernhard, der in die Liste der „50 best designed Books“ aufgenommen wurde. Die Drucke hat die indische Designerin Sunandini Banerjee gestaltet. Darüber hinaus sind in der Präsentation vom 29. November 2012 bis 26. Januar 2013 in der Literaturwelt auf der 2. Etage der Zentralbibliothek die bereits publizierten Bücher in bibliophilen Ausgaben zu sehen. Bürgermeisterin Angela Spizig und Ute Reimer-Böhner vom Goethe-Institut in Neu-Delhi eröffnen die Ausstellung am
Mittwoch, 28. November 2012, um 19 Uhr
Michael Krüger, Geschäftsführer des Hanser-Verlags, spricht mit Sunandini Banerjee und Naveen Kishore über den Seagull-Verlag und „The Art of the Book“ – so auch der Titel der Präsentation. Hans Magnus Enzensberger liest aus „Hammerstein oder Der Eigensinn“ und „A History of Clouds“. Die ANUBHAB-ACADEMY steuert indische Musik zu dem Abend in deutscher und englischer Sprache bei. Ein Umtrunk und eine Führung durch die Schau runden die Eröffnung ab. Bei der Ausstellung hat die Zentralbibliothek mit dem Goethe Institut in Neu-Delhi zusammengearbeitet. Kuratiert hat sie Dr. Gabriele Ewenz, Leiterin des Heinrich-Böll-Archivs. Der Eintritt ist frei. Wer Interesse an einer Teilnahme hat, kann sich per E-Mail unter kontakt@stbib-koeln.de oder telefonisch unter 0221-221 23939 anmelden. Illustration: Sunandini Banerjee