“Bühne frei für Robert Pfeffer und die ‘Literaturheilkunde'”

… hiess es am 01. Dezember in der Stadtteilbibliothek Porz.
Pfeffer, Rheinländer aus Überzeugung und ausgebildet in der Kunst des Erzählens, gab Texte von Rafik Schami, Marc-Uwe Kling und Jürgen von der Lippe zum Besten.
Ob als näselndes Känguru, als betrunkener Alter oder orientalische Ehefrau: er verstand es meisterlich, seinen Figuren Leben einzuhauchen.
Stimme und Sprache, Gestik und Mimik des Erzählers schufen Geschichten, denen sich die rund 90 Zuhörer nicht entziehen konnten!

 
Foto: Rainer Buttkereit
Foto: Rainer Buttkereit
 
Wer selber in den Genuss kommen möchte:
Unter www.gepfeffertes.de sind ab Frühjahr 2012 die neuen Termine zu erfahren.
 
 
Bla
 

Heute wieder: Bitte nicht nachahmen!

So genau weiß ich ja nicht, wie ich das einzustufen habe – auf jeden Fall fehlt scheinbar manchen Lesern weiterhin – trotz web2.0 und der Mitmachkultur im Netz – ein Kanal um sich auszudrücken. Wenn das dann direkt innerhalb unserer Bücher geschieht, ist das aber auch nicht der richtige Weg.
Bei folgendem Buch hat der Eintrag jedenfalls erreicht, was wohl in der Intention des Schreiberlings lag: Der Kunde, der das Buch aufschlug, wollte es just nicht mehr ausleihen und gab es freundlicherweise gleich an uns weiter. Was mit dem guten Stück jetzt passiert, wird noch entschieden. Was würdet Ihr tun?

Zugegebenermaßen bin ich auch oft überrascht, was alles so auf der Bestsellerliste steht. Aber die machen ja nicht wir!
In Zukunft: lieber mit uns reden – ob nun in natura oder im Netz..

mks

Gestern haben wir etwas Erfreuliches in der Feedbackbox gefunden:

Eure Hinweise in unserer Feedbackbox (sie steht gegenüber der Verbuchungstheken in der Zentralbibliothek) nehmen wir sehr ernst – manches fällt uns vielleicht nicht (mehr) auf oder manchmal kommt die zündende Idee von außerhalb. Dass aber zwischen Anregungen und Kritik auch immer ein Lob für uns ausgesprochen wird, freut uns jedes Mal! Dieses wollen wir euch nicht vorenthalten, immerhin hat uns der anonyme “Fan” sogar extra eine Postkarte dafür gespendet:

mks

Ich lese gerade… Nino Haratischwili

Mein sanfter Zwilling

Klaus Bittner

Stella und Ivo sind die Protagonisten dieses Romans. Beide werden sie im Kindesalter Mitwisser des Verhältnisses von Stellas Vater und Ivos Mutter. Dieses Geheimnis verbindet sie und mit kindlicher Loyalität hüten sie es vor der Außenwelt. In Rückblenden wird die Geschichte ihrer Familien aus der Sicht Stellas geschildert; ab dem Moment, in dem Ivo in ihr Leben tritt und eine durch nichts zu trennende Freundschaft zwischen beiden beginnt. Sie verlieben sich, trennen sich immer wieder schmerzvoll, da beide die Intensität und Verlorenheit ihrer Beziehung nicht aushalten. Schritt für Schritt wird ein Familiendrama enthüllt, welches den Rahmen des Romans bildet.
Heute ist Stella Mitte dreißig, verheiratet und Mutter eines 5jährigen Sohnes, als Ivo eines Tages wieder auftaucht. Und sofort beginnt ihre Beziehung wieder ihr Leben zu zerstören. Endlich stellt Stella sich ihrer Vergangenheit, schmeißt ihr bisheriges Leben hin und trifft die Entscheidungen, die sie schon längst hätte treffen sollen, um sich von Ivo zu lösen.
Nino Haratischwili erzählt sprachgewaltig, mit einem unglaublichen Sog und einer Radikalität die Geschichte einen leidenschaftlichen und subversiven Liebe, die zu keiner Zeit einen Ort findet.
Dem Roman finden Sie unter “U Haratischwili, Nino” in der Zentralbibliothek.

Die mobile Version verlassen