Impressionen von “Vergraemungen 2”

Nein, losgeworden sind wir ihn wirklich nicht mehr, den Vergrämer. Am 10.06., zeitgleich mit dem Erscheinen seines neuen Buches und am Vorabend seines Geburtstags, hatten wir Jan-Uwe Fitz (@Vergraemer) nach gut einem Jahr erneut bei uns zu Gast. „Wenn ich was kann, dann nichts dafür“ heißt das neue Buch, aber so recht konnte man ihm das nicht glauben. Hatte er doch wieder namhafte Twitterati mitgebracht, die ihm beim Vergrämen nach Leibeskräften halfen: @Menschette, @Lasermaki, @Wortmusik und @Hubertsrevier.

Eigentlich hätten wir den Abend auch gleich in „Blood, Sweat and Tears“ umbenennen können, denn Körperflüssigkeiten waren das vorherrschende Thema. Das Publikum wurde auf Herz und Nieren geprüft, vor allem aber die Mägen hatten einiges auszuhalten.
Dabei begann es noch fast harmlos. Der Gastgeber erzählte von seinem Arbeitsalltag als Taubenvergrämer, von Frauenleichen im Schlafzimmer und telefonierenden Tauben, und unterhielt wie immer in einer Mischung aus Charme und Hysterie. Für 2014 versprach er eine Hörbuchversion seines Buches, gelesen von der Synchronstimme von George Clooney. Wir harren der Dinge, die da kommen.

Danach las @Wortmusik seinen ersten Text über einen Bücherstapel in einer Szenebuchhandlung. Wen Fitzens Frauenleiche irritiert hatte, durfte sich kurz entspannen und  über Beziehungskrisen lachen, bis @Lasermaki kam. Inspiriert vom Frühwerk Peter Jacksons, zeigte dieser die Folgen der Selbstvernachlässigung und was so alles im Bett passiert, wenn man da nicht mehr rauskommt. Schmutzig? Ja: Fruchtwasser, Milben, Schweiß … Damit nichts fehlte,  nahm er sich in seinem zweiten Text der studentischen Inkontinenz beim Vortrag von Referaten an. Auch die Frauenperspektive auf das Thema durfte nicht fehlen. @Menschette erzählte offenherzig vom Schrottwichteln mit Schwangerschaftshalbwissen im Geburtsvorbereitungskurs und den Ängsten und Nöten, denen die Schwangere ausgesetzt ist, wenn sie sich mit anderen austauscht, anstatt „Breaking Bad“ zu sehen. Was in den Texten an physiologischen Details fehlte, wurde per Tweet nachgereicht.

Neu im Konzept der Lesung, aber eine große Bereicherung war die musikalische Begleitung durch Hubert Dingenskirchen mit seinem Emscher-Delta-Blues. Hubert (@hubertsrevier) war perfekt auf das Motto des Abends vorbereitet, bekannte sich als Stehpinkler und sang über Lola, die Frau aus PVC.

(c) @llesAnna

Seine getwitterte Unkenntnis, wie man ein Spannbetttuch zusammenlegt, mussten wir aber noch auf die Probe stellen. In einem kleinen Intermezzo traten zwei Zuhörerinnen, Kathrin und Alexandra, im Spannbetttuch-zusammenlegwettbewerb gegen Hubert an, der Vergrämer fungierte als Schiedsrichter. Kathrin legte in der Hälfte der Zeit zusammen und gewann (die CD von Hubert Dingenskirchen), Alexandra wurde als Zweite mit dem neuen Buch des Vergrämers getröstet, Hubert sah immerhin aus und gewann aufgrund seiner Schuhmode sicher neue Follower.
Ein sehr außergewöhnlicher und gelungener Abend, dem nur eines fehlte: die Anwesenheit von @_miel, die leider aufgrund der schlechten Zugverbindungen wegen des Hochwassers nicht kommen konnte. Wer noch mehr Bilder sehen möchte, dem seien die Kritzelbilder von Wibke Ladwig (@sinnundverstand) empfohlen, die mit leerem Akku zur Veranstaltung kam. Ihre Eindrücke des Abends hat sie in einem Flickr-Album festgehalten.
Das Event “Vergraemungen 2” war übrigens Teil der Veranstaltungsreihe geeks@cologne der Stadtbibliothek Köln.  Alle Infos finden sich auf geekscologne.mixxt.de. Übrigens: Wenn ihr euch auf der mixxt-Seite anmeldet, werdet ihr immer per E-Mail informiert, wenn eine neue Veranstaltung angekündigt wird.
(cd)

Samstag, 15.06.: Musik, Medien, Makerspace – Eröffnung der „4“

Zentralbibliothek: Eröffnung der “4”
Völlig umgebaut und zu einem modernen Medialab umgestaltet hat die Stadtbibliothek ihre Musikbibliothek auf der vierten Etage.  Die Eröffnung ist am

 Samstag, 15. Juni 2013,

10 Uhr bis 16 Uhr

Programm:

Schnuppern Sie:

10:30 und 12:30 Uhr  3. OG Erstellung von 3-D-Modellen mit Patrick Geiss

11:30 Uhr  4. OG Sampling – vom Loop zum Song mit dem Drumcomputer 4.  og mit Alessandro Fama von „Moglebaum“

13:30 und 14:30 Uhr   4. OG Musik machen und Komposition mit dem iPad mit  Rebekka Hennig und Leon Beutel (Kaiserin-Augusta-Schule)

Lassen Sie sich informieren:

11:30 und 13:30  4. OG Uhr Backstage-Führungen durch die Zentralbibliothek

12:30 und 14:30 Uhr  4. OG Führungen durch die „4“

12.15 Uhr 4. OG Präsentation des Sonic Chairs

12.45 Uhr  4. OG Präsentation des Digital Signage-Screens

13.00 Uhr  4. OG Präsentation des DIN A3-Scanners

10:00 bis 15:00 Uhr  4. OG

Digitalisierung von Schallplatten an der Vinyl-Bar

 Druck von mitgebrachten Dateien

Digitalisierung von Fotos mit dem Scanner

M usikaufnahme und Mischen mit E-Gitarre,

E-Piano, Erstellung von Noten auf dem PC

Hören und singen Sie:

11:00 Uhr „Scant Attention“

EG Schülerband der Kaiserin-Augusta-Schule

12:00 Uhr „Kinder helfen Kindern, das ist doch klar!“

EG Kinderchor vom „Förderverein Kinder feiern den

Kindertag e.V.“ präsentieren ihren Song mit Tolga

13:00 Uhr Moglebaum – Elektronische Musik,

EG Live – Instrumente und Beats

15:00 Uhr „Frau Höpker bittet zum Gesang“

Was für Adele-Fans, die gerne lesen…

[youtube=http://www.youtube.com/watch?v=S8fKjItF-j0]

 „Rolling in the deep”, der Adele-Song, in dem eine verlassene Geliebte mit ihrem Ex-Freund abrechnet, ist die beste musikalische Therapie gegen Liebeskummer. Der Charts-Abräumer von 2011 ist eine Ohrwurm-Hymne, die Adeles vielseitige Stimme in den Soul-Himmel befördert.

 Eine schöne Parodie des Liedes gelang Sarah Ada für die „ New York State Reading Association”, die sich für die Leseförderung engagiert. Sarah machte aus „Rolling in the deep” „If You Love to Read” und die NYSRA warb mit dem Loblied aufs Lesen für ihre letzte Jahreskonferenz.

 Und wir bedanken uns für Zeilen wie diese:

 „When I’m feeling there’s no place for me

I know I’ll always feel at home

in a library”

Oder:

 “Throw yourself into every open book

there’s something for everyone if you take a look 
Turn the pages, and then before you know 
Books will pay you back in kind just watch your knowledge grow.”

Und weil das Orignal unübertreffbar ist, hier noch mal Adele in einer ihrer Sternstunden:

[youtube=http://www.youtube.com/watch?v=PaEhQ51BvSw]

gp

Frau Höpker und Moglebaum in der Zentralbibliothek

Kult-Sängerin und Düsseldorfer Band treten bei der Eröffnung der „4“ auf.

Wer einen Abend bei Frau Höpker verbringt, wird mit guter Laune belohnt und geht beschwingt nach Hause. Denn die charmante Künstlerin serviert eine mitreißende Mischung bekannter Lieder und Songs quer durch alle Genres und Jahrzehnte, und das Mitsingen der Gäste ist Programm. Ob aus voller Kehle oder leise für sich – jeder nach seiner Fasson.

Was als Geheimtipp in Köln begann, ist längst eine Veranstaltung mit Kultcharakter in ganz Nordrhein-Westfalen. Talent, das tiefe Timbre ihrer vollen Stimme und musikalische Begabung sind die eine Seite, Ausbildung und Erfahrung die andere. Als ausgebildete Pianistin und Sängerin hat Katrin Höpker im Studio und auf der Bühne, solo oder mit Bands, bei Fernsehaufzeichnungen und Konzerten, in erstaunlich kleinen Bars und auf großen Veranstaltungen Erfahrung gesammelt hat. Davon profitieren Gäste, Gastgeber und professionelle Organisatoren. Neben dem Klavier gehören auch Querflöte und Orgel zum Instrumenten-Repertoire der Musikerin.

Die Düsseldorfer Band Moglebaum kocht nach Reggae- und Hip-Hop-Projekten nun vornehmlich in der elektronischen Küche mit frikkeligen Rhythmen und neuartigen Klängen. Als Zutaten verwenden die Mitglieder Synthesizer, Midicontroller und ihre Stimmen. Moglebaums teils heiter ironische, teils melodiös verträumte elektronische Kompositionen stehen nicht ausschließlich im Dienste der Tanzbarkeit. Mal treibend, mal stolpernd begreift sich die Band als Kollektiv, das akustische Elemente (Saxophon, Geige, Gesang) mit elektronischen Beats (Drumcomputer, Synthesizer) auf der Bühne verbindet.

Musik, Medien und Makerspace

Eröffnung der 4. Etage der Zentralbibliothek

Samstag, 15. Juni 2013, 10 bis 16 Uhr

Program mit digitalen Schnupperkursen,

jeder Menge Musik und

dem Ausprobieren neuester Technik

13 Uhr Auftritt von Moglebaum

15 Uhr Singen mit Frau Höpker

Bild: copyright Katrin Höpker

Bibliothekarisches Austauschprojekt Köln – Indianapolis

[youtube=http://www.youtube.com/watch?v=IqulY6qA9DU&feature=youtu.be]

 Im Mai besuchte Cordula Nötzelmann die Indianapolis Public Library. Zweieinhalb Wochen hospitierte sie in der Bibliothek der Kölner Partnerstadt. Ihr Aufenthalt war Teil eines Austauschprojektes, das der „Freundeskreis Köln – Indianapolis e.V” initiiert hatte. Im letzten Jahr hatten wir zum Auftakt Nicole James bei uns begrüßen können.

Am Ende ihres Aufenthaltes erstellten die Kollegen und Kolleginnen der IPL ein Interview mit Cordula Nötzelmann. Jon Barnes befragte sie nach ihrer Sicht auf das dortige Bibliothekssystem und ihren Erlebnissen in der Hauptstadt des Bundesstaates Indiana.

Ihr Fazit als sie wieder hier war: „Die Reise nach Indianapolis war eine großartige berufliche und persönliche Erfahrung!”

Ausführlicher nachlesen lässt sich der Besuch in ihrem Blog:

Interessant auch das YouTube-Engagement der IPL.

gp

Am Start: Krimi to go

Heute startete die Ausleihe des weltweit ersten Krimi-Automaten. In der immer belebten unterirdischen Passage der U-Bahn-Station am Kölner Neumarkt hat die Stadtbibliothek Köln das Gerät installiert. Mit Ausleihe und Rückgabe rund um die Uhr. Man entschied für Krimis  nicht nur weil sie beliebt sind, sondern auch gut zur U-Bahn und einem Automaten passen. Ausgewählt werden kann unter ca. 800 Titeln, wöchentlich durch Neuerscheinungen aktualisiert.

 Am integrierten Online-Katalog kann man auf einem Touchscreen Interface nach dem Wunschtitel suchen. Für die Nutzung braucht man einen Mitgliedsausweis der Stadtbibliothek, schnell erhältlich in der wenige Schritte entfernten Zentralbibliothek.

Realisiert wurde das Projekt über Sponsoren. Die Troisdorfer Firma mk sorting systems stellt den Krimiautomaten für mehrere Jahre als Leihgabe zur Verfügung, die Kölner Verkehrsbetriebe (KVB) sorgten  für den optimalen Standort, der Netzprovider Netcologne für die netzwerktechnische Einbindung.

 Ziel ist, Menschen fürs Lesen zu begeistern. Sie werden eingeladen, einmal innezuhalten, sich etwas Spannendes mit auf den Weg zu nehmen, nach Hause oder auf die U-Bahnfahrt. Dabei erscheint das Genre für diesen besonderen Ort überaus passend – ein wenig „action” muss hier schon sein, um die Menschen zu erreichen.

Bild oben: Bürgermeisterin Angela Spitzig und Dr. Hannelore Vogt, Direktorin der Stadtbibliothek Köln,

Bild unten von links: Jürgen Fenske, Chef der KVB, Dr. Hannelore Vogt, Angela Spitzig und Markus Flory “mk sorting systems”.

“Vergraemungen 2” am 10. Juni

Maskottchen des @Vergraemer

Twitterer, Blogger und Bewunderer unangepasster Kurzliteratur versammelt euch! Am 10. Juni beehrt uns zum zweiten Mal Autor, Twitterer und Vergraemer Jan-Uwe Fitz. In seinem Handgepäck: sein brandneuer Roman “Wenn ich was kann, dann nichts dafür. Aus dem Leben eines Vergrämers.” Daraus wird er nicht erstmalig (und in gewohnt unvergesslicher Art) lesen – Kopien des Buches werden am Veranstaltungsabend auch verkauft und signiert.
Ebenfalls in seinem Handgepäck (oder eher Überseekoffer): Die Twitterer @Menschette, @lasermaki, @_miel und @wortmusik, die ihre Texte jenseits der 140-Zeichen-Grenze zum Besten geben.
Und dieses Mal ist auch ein musikalischer Gast dabei: @HubertsRevier kommt mit Gitarre, EmscherDeltaBlues und abwaschbarem GrossStadtFolk. Man kann gespannt sein.
Die Veranstaltung “Vergraemungen 2” ist kostenlos und startet am 10. Juni um 19.30 Uhr im Erdgeschoss der Zentralbibliothek am Neumarkt (Josef-Haubrich-Hof 1). Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Wenn ihr bei Facebook seid, könnt ihr uns aber mit einem Klick auf “Teilnehmen” bei der Getränkeschätzung helfen: “Vergraemungen 2” bei Facebook.

Die Lesung wird von Kölncampus unterstützt! “Vergraemungen 2” ist Teil unserer Reihe geeks@cologne, die sich an Technikaffine und Pixelverliebte in und um Köln wendet. Mehr Informationen zur Veranstaltung und zur Reihe findet ihr unter geekscologne.mixxt.de.
(ba)

Design-Ikone in der Zentralbibliothek

Eileen Gray war in den Zwanziger Jahren des letzten Jahrhunderts die feminine Persönlichkeit des Art Deco. Die irische Designerin, Architektin und Freundin wie Nachbarin von Le Corbusier liebte das Leben und Licht an der Côte d’Azur. Zwischen 1925 und 1929 widmete sie sich ganz dem Bau ihres ersten Hauses (E.1027) an der Küste bei Menton. Beraten ließ sie sich dabei vom rumänischen Architekten und Herausgeber der wichtigen Architekturzeitschrift L’Architecture Vivante Jean Badovici. Und bei der Konzeption berücksichtigte sie Le Corbusiers Architektur-Prinzipien.

Mit dem Hausbau gelang ihr ein eigener Stil, der Freiheit und Geborgenheit vereinte. Äußeres und Inneres sah sie als homogene Ganzheit. Gekennzeichnet durch Geräumigkeit, fließende Übergänge und überraschende Gestaltungsideen, die sich ebenso praktisch wie originell erwiesen. Gleichzeitig zitierte sie mit Gestaltungselementen des Schiffbaus die Nähe zu Meer (u.a. Relings, Liegestühle bis hin zur Fahnenstange auf dem Dach).

Parallel entwarf sie Möbel speziell für dieses Haus. Tisch und Stühle, Schränke und Spiegel konnten mit leichten Handgriffen neue Funktionen erfüllen. Mit viel praktischer Phantasie begnadet fand sie ungewöhnliche ästhetische Lösungen. Dazu gehört der höhenverstellbare Glastisch von 1927, der mit „E 1027″ den gleichen Namen wie das Haus trägt und inzwischen als eine der beliebtesten Design-Ikonen des 20. Jahrhunderts gilt. Kompakt und funktional aus Stahlrohr und Glas, ursprünglich von ihr als Beistelltisch für Bettfrühstücker gedacht, lässt er sich bequem unter das Bett schieben und umgreift durch die Höhenverstellbarkeit der Tischplatte auch hohe Betten.

In der Zentralbibliothek finden sich auf den Etagen mehrere „E 1027″. Als praktische Beistelltische zu unseren Palladio-Sesseln laden sie dazu ein, sich mit dem Design von Eileen Gray zu beschäftigen.

 P.S.: Das Centre Pompidou in Paris widmete ihr kürzlich eine Ausstellung und als virtuelles Erlebnis wurde der Tisch zum Aushängeschild der Präsentation.

gp

Bei uns im Bestand:

Peter Adam: Eileen Gray. Architektin – Designerin. 1989.  Signatur: Gv Gray, Eileen  Adam

Bild unten: wikimedia commons

3-D-Druck im Zeitraffer

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Der Replicator 2 der Stadtbibliothek Köln druckt den Makerbot-Oktopus. Das benutzte Material ist PLA (natur). Durch die Zeitraffer-Aufnahme hat das Video keinen Ton. Der 3-D-Drucker befindet sich auf der 4. Etage der Zentralbibliothek am Neumarkt. Zu unseren Öffnungszeiten gibt es täglich zwei Vorführungen und Erläuterungen des Gerätes. Samstags kann man von 11 bis 15 Uhr selbst mitgebrachte Vorlagen ausdrucken.

„Wie Deutschland für Israels Sicherheit haftet“

Seit Jahrzehnten versorgt Deutschland den israelischen Staat mit Waffen, zumeist unter Ausschluss der Öffentlichkeit. Darüber hinaus gibt es eine enge militärische und geheimdienstliche Zusammenarbeit, deren Ausmaß kaum bekannt ist. Werner Sonne beschreibt in seinem neuen Buch „Staatsräson? Wie Deutschland für Israels Sicherheit haftet“ die intensive militärpolitische Kooperation beider Länder und stellt die weitgehend tabuisierte Frage, wie weit Deutschland im jederzeit möglichen Ernstfall für Israel eintritt.

Sonne hat mit Geheimdienstchefs, Verteidigungspolitikern, Sicherheitsexperten gesprochen und vor Ort in Israel wie auch in deutschen Archiven recherchiert. Angesichts der sich zuspitzenden Lage im Nahen Osten, insbesondere des atomaren Showdowns zwischen Israel und Iran, sind Sonnes Erkenntnisse von höchster Aktualität und Brisanz.

Über sein Buch spricht Sonne am

Dienstag, 28. Mai 2013, um 20 Uhr in der Zentralbibliothek

am Neumarkt mit dem Journalisten Joachim Frank.

Werner Sonne hat lange Jahre als Korrespondent der ARD aus Bonn, Washington und Warschau berichtet und arbeitet jetzt im ARD-Hauptstadtstudio in Berlin. Zusammen mit Mort Ehudin veröffentlichte er bereits zwei Romane: „Es war einmal in Deutschland“ (1998) und „Allahs Rache“ (1999). Joachim Frank ist Chefkorrespondent der DuMont Mediengruppe mit Kölner Stadt-Anzeiger, Berliner Zeitung und Mitteldeutscher Zeitung (Halle).

Die Stadtbibliothek veranstaltet das Gespräch zwischen Frank und Sonne in der Reihe

„Wissenswert — Themen am Puls der Zeit“.

Der Eintritt kostet acht Euro, ermäßigt sechs Euro. Die Karten sind eine halbe Stunde vor Veranstaltungsbeginn an der Abendkasse oder im Vorverkauf bei „Köln Ticket“ erhältlich. Unter der Telefonnummer 0221/221-23939 nimmt die Stadtbibliothek Reservierungen entgegen.

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