“Geeks in Education” am 15. Februar

Diesmal liegt nur wenig Zeit zwischen den Veranstaltungen von geeks@cologne, denn einer unserer Vortragenden ist ein US-Amerikaner auf Deutschlandtour. Am 15. Februar geht es unter anderem um Tablets, Apps, Ebooks, Gaming und Social Media, wenn euch Eli Neiburger (Bibliothekar der Ann Arbor District Library, Michigan) und André Spang (Lehrer der Kaiserin-Augusta-Schule in Köln) die geekige Seite des Bildungswesens zeigen. In Bibliotheken und Schulen tut sich schon lange mehr als den meisten Menschen bewusst ist.

Nach den je etwa halbstündigen Vorträgen folgt ein moderiertes Podiumsgespräch, in dem die beiden über ihre Arbeit und über die Herausforderungen für den Bildungssektor sprechen. Ihr seid herzlich eingeladen, Fragen zu stellen und mitzudiskutieren. Und ihr werdet es an dieser Stelle schon ahnen: Durch unseren englischsprachigen Gast wird zumindest ein Vortrag und ein großer Teil des Podiumsgespräches auf Englisch erfolgen.
Die Veranstaltung findet am 15.2.2013 um 19 Uhr in der Zentralbibliothek am Neumarkt (Josef-Haubrich-Hof 1) statt. Der Eintritt ist kostenlos und eine Anmeldung ist nicht nötig. Wir würden uns aber freuen, wenn ihr euch auf der Facebook-Seite der Veranstaltung eintragt, damit wir die Gästezahl (und damit die notwendigen Mengen für unseren Getränkeverkauf) einschätzen können.
Mehr Infos zur Veranstaltung findet ihr unter geekscologne.mixxt.de.
Für den Besuch von Eli Neiburger geht unser Dank an die zukunftswerkstatt und die US-Botschaft, die seine Deutschlandtour organisieren und finanzieren.

(ba)

Vom Spaß, eine Bibliothek zu zerlegen…

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In den USA wird gerade darüber diskutiert, welcher Spot beim Super Bowl der beste, bzw. lustigste war. Zur Erinnerung: die Werbepausen des amerikanischen Football-Finales sind die teuersten der Welt. Ein 30-Sekunden-Spot zu senden kostet 3,5 Millionen Dollar.
Ganz vorne liegt dieses Jahr ein Keks, der in einer Bibliothek die Gemüter dermaßen in Rage bringt, dass ein echter riot ausbricht, allerdings ohne Plünderungen. Der Flüster-Streit beginnt mit der Frage, was besser schmeckt am Keks, der Gebäckanteil oder die Creme. Nach dem der Laden zerlegt ist, darf der Konsument entscheiden, ob er zum Team Füllung oder zum Team Knusper gehört.

gp

P.S.: Das Klischee, dass in Bibliotheken nur geflüstert werden darf, bleibt unausrottbar. Noch mehr nach diesem Spot, den 800 Millionen Zuschauer sahen.

Bastelnachmittag

Für alle Bastelbegeisterten ist es wieder soweit, am 08.02. werden in der Stadtteilbibliothek Bocklemünd wieder Schere und Klebstoff rausgeholt.
Diesmal basteln wir, passend zum Karneval, tolle Masken.
Kölle Alaaf!
Hier noch ein Bild vom Ergebnis beim letzten Basteln. Dieses tolle Mobilee hängt jetzt bei uns in der Stadtbibliothek.
Stadtteilbibliothek Bocklemünd
Görlinger Zentrum 13-15
50829 Köln
Telefon: 0221/503276
E-Mail: bocklemuend@stbib-koeln.de
(Cora Fischer)

Impressionen vom 20. Kölner Twittwoch

Unser Lichttrichter und eine Weltraumveranstaltung – ein wahres Traumpaar. Das haben wir schamlos ausgenutzt und dieses Jahr gleich zwei Raumfahrtthemen in unser Programm aufgenommen. Während das eine Event noch vor uns liegt (Näheres dazu demnächst auf geekscologne.mixxt.de), können wir auf das andere bereits zurückblicken. Am 23.1. besuchte uns der Kölner Twittwoch in der Zentralbibliothek – Schwerpunktthema Weltraum. Das Team von denkwerk versorgte die Veranstaltung mit kostenlosen Getränken und Snacks – wobei vor allem die Brause-UFOs den Themenabend wunderbar unterstützten.

Unter dem Lichttrichter

Das Orga-Team des Kölner Twittwoch (vertreten von Michael Wand und Markus Jakobs) begrüßte die rund 100 Gäste und schon stieg Jan Piatkowski in den ersten Vortrag des Abends ein. Der Projektleiter der denkwerk GmbH sprach über die verschiedensten Formen der Information, Kommunikation und Interaktion, die vor allem von us-amerikanischen Raumfahrtprojekten betrieben werden. Von Online-Communitys über Crowdsourcing-Projekte bis hin zu twitternden Marsrovern und ISS-Astronauten. Seine Vortragsfolien findet ihr auf Slideshare.
Tobias Heim vom Digitale Kultur e.V. machte einen kurzen Abstecher zurück zur Erde. Er berichtete über die Entstehung der Demo-Szene und ihre Kommunikationsprozesse, und ließ dabei eine große Nostalgiewelle durch das Publikum schwappen. Wer Demos nicht kennt, kann sich hier ein paar prämierte Beispiele anschauen oder konsequenterweise dieses Jahr die Evoke in Köln besuchen. 😉
Im Anschluss ging es wieder zurück in den Weltraum. Marco Trovatello, Abteilungsleiter Crossmedia im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR), führte Jans Vortrag aus europäischer Sicht fort: Vom Twitter-Account des Philae Landers bis zum SpaceTweetup des DLR. Vom Weltraumpanel auf der re:publica bis zur Lizensierung aller DLR-Fotos unter Creative-Commons-Lizenzen.
Einige Gäste blieben noch gut eine weitere Stunde um sich auszutauschen. Hier ein paar Bilder der Veranstaltung:

Das Event fand im Rahmen unserer Veranstaltungsreihe geeks@cologne statt. Eine weitere Veranstaltung der Reihe folgt am 15.2., wenn der us-amerikanische Bibliothekar Eli Neiburger und der Kölner Lehrer André Spang euch zeigen, was Bibliotheken und Schulen mit iPads, Games und Social Media machen. Mehr dazu unter geekscologne.mixxt.de. Übrigens: Wenn ihr euch auf unserer mixxt-Seite anmeldet, werdet ihr immer per Rundschreiben informiert, wenn eine neue Veranstaltung angekündigt wird.

(ba)

Unser Lied für Lance oder Leistung als Lebenslüge

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„Yes, I have!” Das Geständnis von Lance Amstrong, seine 7 Tour-de-France-Siege herbeigedopt zu haben, verbinden wir mit der Erinnerung an seinen Bestseller „Tour des Lebens” von 2001 (steht bei uns im Regal mit der Signatur Xas 8 Armstrong), Untertitel „Wie ich den Krebs besiegte und die Tour de France gewann” (heute wissen wir endgültig wie).

Aber lassen wir Lance mit seinen damaligen Worten auf uns wirken. 1998 ist er  als TV-Kommentator bei der Tour de France . Zitat: „Es wurde das umstrittenste, traumatischste Rennen in der Geschichte des Radsports. Bei gezielten Razzien in verschiedenen Mannschaftswagen stöbert die französische Polizei ganze Wagenladungen von Epo, Wachstumshormonen und Stereoiden auf.”

Schlussfolgerung: „Doping gehört zu den unseligen Begleiterscheinungen im Radsport…”

Ein Jahr später (und etwas schlauer als die Kollegen vom Vorjahr) ist er  wieder am Start der für ihn „vielleicht heldenhaftesten Sportveranstaltung der Welt.” Nach einigen Etappen wittert die französische Presse Betrug. Für Lance eine „Verleumdungskampagne […] völlig an den Haaren herbeigezogen […] ich war schockiert […] Ich hatte absolut nichts zu verbergen, und die Dopingkontrollen bewiesen das auch.” Die Vorwürfe werden immer heftiger. Lance stellt sich in einer Presse-Konferenz: “Ich kann nur ausdrücklich sagen, dass ich nicht gedopt bin […] Sie haben es mit einem sauberen Burschen zu tun.”

Bis zum Ende der Tour und seinem ersten Sieg lassen die französischen Journalisten nicht locker.

„Es verletzte mich […] ich liebte dieses Land […] Frankreich ist das strengste Land der Welt, wenn man mit leistungsteigernden Mitteln erwischt wird…”

Da kommen einem im Nachhinein die Tränen. In weiser Voraussicht ging das Geld aus dem Buchverkauf an seine Stiftung zur Förderung der Krebshilfe. Sonst müsste er eigentlich die 8,45 Euro, die es gekostet hat, an alle Käufer zurück zahlen.

 gp

P.S.: Zwei Sätze des Buches hätten uns aber damals schon stutzen lassen müssen: „…bei Sportlern, und bei Radfahrern ganz besonders, gehört das Verdrängen zum Geschäft.” Und: „Ich hatte für alles eine Entschuldigung.”

Eigens für Lance oben der Tour-de-France-Sommerhit 2007. “Epo te quiero”, von La Plage. Übersetzt: “Epo, ich liebe Dich”. Oder vielleicht in diesem Fall “Epo, ich will Dich!”.

Vorsicht, fliegende Fußballer!

Hat man in englischen Fußballstadien einen Platz in der ersten Reihe, kann es schon mal vorkommen, dass man tiefer sitzt als die Grasnarbe. Aus der Spielerperspektive schauen dann die Zuschauer wie Kohlköpfe aus dem Untergrund. Dass diese Plätze nicht ganz ungefährlich sind, zeigt  sich z.B. im Fratton Park von Portsmouth. Der dortige FC (Spitzname „Pompey”, bis 2010 in der Premier League und mittlerweile drittklassig) warnt sein Publikum an der Front mit diesem Schild:

Während also bei uns Zäune und andere Barrieren, die Spieler vor der erdrückenden Liebe ihrer Fans schützen sollen, kann es in England passieren, dass einem ein oder besser gleich zwei sich gerade attackierende Spieler auf dem Schoß landen.

Interessant auch dieses Schild an allen Eingängen des Stadions. Offensichtlich eine Auflistung britischer Fan-Aufrüstung der letzten Jahre:

Eine Waffe allerdings lässt sich beim Betreten des Fratton Parks nicht entschärfen. Deshalb dieser letzte Appell an Fans (vermutlich männliche), die mit Vorliebe fluchen. Aber bitte, doch nicht vor den Frauen und Kindern!

 Schön, dass es auf dieser Welt Fußball-Vereine gibt, die an alles denken.

gp

Twittwoch – Freitag schnell anmelden

Logo des Twittwoch

Am 23.1. geht es weiter mit geeks@cologne! Der Twittwoch kommt in die Zentralbibliothek. Zum 20. Mal lädt der Kölner Twittwoch alle zum Networking ein, die sich beruflich mit sozialen Netzwerken beschäftigen. Hier gibt es Vorträge, Kontakte, neue Impulse und eine Plattform zum Austausch. Für kostenlose Getränke ist dank der Unterstützung der denkwerk GmbH auch gesorgt!
Passend zum “Themenjahr Luft- und Raumfahrt 2013” der Kölner Wissenschaftsrunde ist das Schwerpunktthema des 20. Twittwochs der Weltraum. Sowohl Jan Piatkowski (denkwerk GmbH) als auch Marco Trovatello (Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt) berichten, wie die Raumfahrt sich die Sozialen Medien zunutze macht. Und weil ein Schwerpunkt auch anderen Themen Platz lässt, begrüßen wir außerdem Tobias Heim (Digitale Kultur e.V.) mit seinem Vortrag über Social Media in der Demoszene.
Hier der Ablauf des Abends:

  • 19.00 Uhr Einlass
  • 19.30 Uhr „Weltraum und Social Media: Zwei unendliche Weiten?“ – Jan Piatkowski (denkwerk GmbH)
  • 20.00 Uhr “Wie kommuniziert die Tech-Demoszene? – Tobias Heim (Digitale Kultur e.V.)
  • 20.30 Uhr “Über Social Media in der Raumfahrt” – Marco Trovatello (DLR)
  • 21.00 Uhr Freies Networking & Get together
  • 22.00 Uhr Ende

Wie ihr mit dabei sein könnt? Tatsächlich waren die 100 Plätze für den Twittwoch bereits wenige Stunden nach Öffnung der Anmeldung vergeben. Aber am 18. Januar (Freitag) werden um 12 Uhr noch einmal 20 zusätzliche Karten freigeschaltet. Eure Chance euch auf der XING-Seite der Veranstaltung kostenlos anzumelden.

(ba)

40 Jahre “Aloha from Hawaii”

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Keine Show- oder Tanzeinlagen, keine spektakulären Effekte, ein typisches Elvis-Presley-Konzert der siebziger Jahre bestand aus einer Abfolge von Songs begleitet von Background-Chor und –Musikern. Im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit einzig und allein Elvis und seine Performance. Als Kostüm trug er einen „Jumpsuit”, ein maßgeschneiderter weißer Einteiler mit hohem Kragen, tiefem V-Ausschnitt, weitem Hosenschlag, einen breiten Gürtel sowie ein Cape.

Auf Tour ging seine Show nur in den USA, aber damit der Rest der Welt nicht zu kurz kam, gab es das TV-Special „Aloha from Hawaii”. Heute vor 40 Jahren per Satellit rund um den Erdball ausgestrahlt, schrieb es Fernseh-Geschichte. Über eine Milliarde Menschen sahen das erste in 40 Länder übertragene Konzert eines Solokünstlers. Die in den USA zeitversetzt gezeigte Version hatte eine höhere Einschaltquote als die Mondlandung.

Schon seit Donnerstag feiern Elvis-Fans aus aller Welt auf Hawai das Jubiläum. Höhepunkt natürlich heute Abend das Konzert vom 14. Januar 1973 auf Großleinwand. Remastered und besser als je zuvor.

gp

P.S.:  Das Video zeigt das Finale der öffentlichen Generalprobe einen Tag vor dem Konzert. Das komplette Live-Konzert ist bei uns auf DVD ausleihbar (Signatur: 4 72.3 Presley, Elvis).

Do It in the library!

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Ihre temperamentvolle Antwort auf den Bibliothekskahlschlag in Großbritannien ist eindeutig. Mit ungehobeltem Spott und einer ungestümen Ballade besingt die schottische Comedy-Band „Johnny & the Baptists”, wie man Bibliotheksbesuche attraktiver gestalten kann. Frontmann Jonathan Donahoe, Geigerin Amy Butterworth und Gittarist Paddy Gervers feiern einen flotten Dreier zwischen den Regalen, der folkig-lärmend daher kommt. Da wird man doch gleich und glatt zu Konvertiten.

gp

Hörtipp: Françoise Hardy “L’amour fou”

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In den sechziger Jahren waren viele deutsche Jungs in Françoise Hardy verliebt.* Die hübsche Französin sang ihre Chansons auf Englisch, Italienisch, Spanisch, Portugiesisch und …. Deutsch. Später fand sie ihre musikalischen Jugendsünden so grottenschlecht, dass sie jahrzehntelang versuchte, deren Wiederveröffentlichung zu verhindern. Inzwischen geht sie auf die 70 zu und zählt (neben Juliette Greco) zu den letzten „grandes dames” des französischen Chansons. Fast auf den Tag genau veröffentlichte sie 50 Jahre nach ihrer ersten LP ihr dreißigstes Album mit dem Titel „Amour fou”. Nach eigenem Bekunden eines ihrer Lieblingsalben.

„Amour fou” besingt die leidenschaftliche und unmögliche Liebe. Die Liebe zwischen verblendet und verrückt. Sie erzählt von Anziehungskräften und Verhaltensweisen, von typischen Verläufen, die immer in Fallen münden, die schmerzen. Die Sängerin steht zu ihren Fehlern. In jedem Song illustriert sie dies melancholisch und mit altersloser Stimme. Françoise Hardy hat nie verleugnet, dass sie ein Faible für langsame und romantische Lieder hat. Klavier und Streicher begleiten mit subtilen Facetten, was die Texte reflektieren. Anmutungen von Zerbrechlichkeit und Schwermut, magisch und vollkommen unprätentiös. Musik für eine Bar oder einen Club, feinfühlig-jazzy, ambitioniert. Einzig der letzte Song „Rendez-vous dans une autre vie” nimmt (von der Gitarrenbegleitung getrieben) Tempo auf. Ein Anflug von Euphorie und Optimismus, der mit dem gelebten Leben versöhnt.

gp

Parallel zur CD „Amour fou” erschien unter dem gleichen Titel der erste Roman von Françoise Hardy.

Die CD findet sich in unserem Bestand unter der Signatur: 4 71.3  Hardy, Françoise (derzeit nur gegen Vorbestellung ausleihbar)

*Ich gehörte auch dazu. Allein ihr französischer Akzent machte einen ganz wuschig und dazu sah sie einfach umwerfend aus. “Wir hätten sie doch alle sofort geheiratet, damals in den Sechzigern” sagte Sängerkollege Klaus Hoffmann, der ihr ein Lied widmete. Heute tröstet uns die Erinnerung und YouTube.

Andere Blog-Beiträge über französische Musik:

1. Zaz hat’s!

2. Trio Laurent et Amies

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