Literamus, der Förderverein der Stadtteilbibliothek Rodenkirchen, feierte letzten Samstag mit einem stimmungsvollen Musik- und Kabarettprogramm seinen unglaublichen 10. Geburtstag! Auch Bürgermeisterin Angela Spizig gratulierte! Die Bibliothek dankte den beiden Vorstandsliteramusen Gerda Laufenberg und Brigitte Klipper stellvertretend für den ganzen Förderverein mit Blumen und Torte für die tolle Arbeit!
Unter den Gratulanten, die per Videobotschaft zugeschaltet wurden, befanden sich Dr. Hannelore Vogt, Direktorin der Stadtbibliothek Köln, Gerd Köster, die Bläck Fööss und Wilfried Schmickler, sowie bedeutende Vertreterinnen und Vertreter aus Politik und Medien.
Mehr zur Arbeit des Fördervereins Literamus: www.literamus.de
Alle Fördervereine der Stadtbibliothek Köln : http://www.stadt-koeln.de/5/stadtbibliothek/foerderaktionen/foerdervereine/
Bild 1: B. Klipper (links) und G. Laufenberg (rechts) im Kreise der Literamusen.
Bild 2: Bürgermeistern A. Spizig (Mitte) gratuliert.
Bild 3: Blumen und Geburtstagstorte – v.l.n.r.: B. Klipper, 2. Vorsitzende Literamus; J. Kossul, Leiterin der Stadtteilbibliothek Rodenkirchen; G. Laufenberg, 1. Vorsitzende Literamus, C. Nötzelmann, Abteilungsleitung Stadtteilbibliotheken; E. Röttgen, ehemalige Leiterin der Stadtteilbibliothek Rodenkirchen; C. Reinke, stv. Leiterin der Stadtteilbibliothek.
Fotos © mit freundlicher Genehmigung: Petra Esser
Wiedersehen auf DVD: „Im Jahr der Schildkröte“
Zugegeben, hätte dieser Film von 1988 nicht Szenen, die in unserer Stadtteilbibliothek Kalk spielen, würde er kaum an dieser Stelle Erwähnung finden. Aber eben weil „Im Jahr der Schildkröte” Einblicke in die Bibliotheksvergangenheit gewährt und weil die Bibliotheksleiterin Doris Köpping damals dabei war, ist es für uns interessant, ihn jetzt auf DVD im Bestand zu haben. Andere wiederum freuen sich über zusätzliches Kölner Lokalkolorit der achtziger Jahre, etwa das Krankenhaus Holweide, den Kölner Zoo oder das Lokal „Blue Shell” an der Luxemburger Straße.
In gewisser Weise bildeten die „Stadtbücherei Kalk” und das „Blue Shell” die passenden Gegensätze zur Story des Streifens: der unmöglichen Liebe zwischen dem 60jährigen arbeitslosen Buchhalter Heinz August Kamp (gespielt Heinz Bennent) und der 21jährigen vermeintlichen „Studentin” Claudia (Karina Fallenstein). Als Vorlage diente der Roman von Hans Werner Kettenbach „Sterbetage” (ebenfalls bei uns im Bestand). „Oldie und Girlie”, schrieb damals die Kritik oder „Opa und Twen” und „bitter-süß”. So richtig konnte man sich nicht entscheiden zwischen Veriss und gelungenem Regiedebüt. Regisseurin Ute Wieland wurde für den Bundesfilmpreis nominiert, aber letztlich ging er an Heinz Bennent, der den drögen kaufmännischen Angestellten überzeugend ins Bild rückte.
„Vermutlich wurde die 1957 gebaute Kalker Bibliothek an der Hollwegstraße als Drehort ausgewählt, weil sie auch noch in der Einrichtung an die 50ziger Jahre erinnerte”, meint Doris Köpping im Rückblick. „Aber schon 1987 war klar, dass die Tage dieses Hauses gezählt waren und der Umzug ins Bezirksrathaus anstand.”
Das Flachdachgebäude verfügte im öffentlichen Bereich über zwei Stockwerke, in denen die rund 30.000 Bände der Erwachsenen- und Kinderbibliothek untergebracht waren. Im lichtdurchfluteten Raum befand sich eine Galerie, zu der eine Treppe hinauf führte. Vor dieser Treppe wurden die Bibliotheksszenen gedreht. U.a. gibt es ein Wiedersehen mit dem Mikrofiche-Gerät und auf der Auskunftstheke steht bereits der erste Computer. Und das Schöne an einer DVD ist ja die Stop-Taste, die ein ausgiebiges Beschäftigen mit den Details ermöglicht. Als diensttuende Bibliothekarinnen bewährten sich die Schauspielerinnen Anke Tegtmeyer („Herta Klose”) und Claudia Burkhardt („Frau Hohlsaum”), s. Bild oben.
Alles in allem das passende Ambiente für die Recherchen des Heinz August Kamp, der sich (in seinem Bemühen, für die flippige „Studentin” Bafög-Tips zu finden) zum August macht. „Freundin” Claudia wiederum ist freizeit-technisch eher im „Blue Shell” angesiedelt und für alle, die den Laden aus den 80ziger Jahren kennen, gibt es einen flashback in die gruftig-punkige Kneipen-Atmosphäre jener Jahre.
Aber ganz so holzschnittartig überlässt uns Ute Wieland nicht dem Geschehen. Bibliothekarin Herta und Buchhalter Heinz haben Sex und die Bedienung der Männerphantasie von der wesentlich jüngeren Geliebten entpuppt sich als komisch-tragischer Versuch, dem Lebensrest noch etwas Liebenswertes abzugewinnen. Heinz August: „Ich geh’ kaputt daran!” Claudia: „Riskier doch mal was, dann hast Du wenigstens geliebt.”
„Irre Tage waren das”, erinnert sich Doris Köpping an die Dreharbeiten. „Das ganze fand bei laufendem Betrieb statt, und manchmal schrillte mittendrin das Telefon und die Szene musste wiederholt werden.”
gp
P.S.: Für den Film wurde am Bibliothekseingang das Plakat von Klaus Staek aufgehängt, auf dem er den Zensor-Spruch: „Bibliotheken sind gefährliche Brutstätten des Geistes” mit dem Spitzwegschen „Bücherwurm” kombinierte. Dieses Plakat hing damals tatsächlich in der Kalker Stadtbücherei.
Bild oben: Heinz Bennent, Anke Tegtmeier und Claudia Burkhardt.
Bild Mitte: DVD Cover
Diese beiden Bilder oben wurden uns freundlicherweise von der STUDIOCANAL GmbH zur Verfügung gestellt.
Bild unten: Die ehemalige Kalker Stadtbücherei an der Hollweghstr. 21
Bücherbus geht wieder auf Fahrt
Förderverein Stadtbibliothek beteiligte sich maßgeblich an Reparatur
Die rollende Bibliothek der Stadtbibliothek Köln ist ab Montag, 17. Juni 2013, wieder regulär nach Fahrplan unterwegs. Als erste von 19 Stationen im Raum Köln bedient der Bücherbus von 13.30 bis 14.30 Uhr die Haltestelle Frankenplatz in Porz-Gremberghoven. Auch die anderen Stationen liegen in Stadtteilen, wo eine öffentliche Bibliothek fehlt. An Bord stehen 7500 aktuelle Medien, darunter 4000 Kinder- und Jugendbücher, zur Ausleihe bereit. Der imposante, 18 Tonnen schwere Bus bedurfte im Alter von zehn Jahren einer umfassenden Instandsetzung. Einen großen Teil der teuren Reparatur finanzierte der Förderverein Stadtbibliothek Köln e.V. Die Verbundenheit des Vereins mit der rollenden Bibliothek hat Geschichte. 2003 bewahrte er den Bus vor der Schließung und betrieb ihn drei Jahre lang in eigener Regie, bis er im November 2007 erneut in städtische Trägerschaft gelangte.
Der durch die Reparatur bedingte zweimonatige Ausfall des Busses war für die fast 2000 Kundinnen und Kunden in den betroffenen Stadtteilen mit schmerzhaften Einschnitten verbunden. Kinder und Menschen mit Behinderung konnten nicht ohne Weiteres auf weiter entfernte Stadtteilbibliotheken oder die Zentralbibliothek ausweichen. Der Bücherbus passt in das Konzept der Kölner Stadtbibliothek. Sie präsentiert ihre Angebote nicht nur in den eigenen Häusern, sondern auch dort, wo sie die Menschen ganz unmittelbar erreichen. Mit der minibib im Stadtgarten und seit kurzem dem Krimiautomaten in der Neumarktpassage verfolgt sie diese Strategie konsequent weiter.
Bastelnachmittag in der Stadtteilbibliothek Bocklemünd
Am Freitag, den 17. Mai um 15:30 Uhr sind wieder alle Kinder ab 8 Jahren herzlich zum Basteln in die Stadtteilbibliothek Bocklemünd eingeladen.
Passend zum (leider durchwachsenen) Wetter wollen wir dieses Mal Windräder selber machen.
Hier ein paar Eindrücke vom letzten Mal. Im April hatten wir einen sehr lustigen Nachmittag beim Bedrucken und Bemalen von Stoffbeuteln. :
Interessierte Kinder finden uns hier:
Stadtteilbibliothek Bocklemünd
Görlinger Zentrum 13-15
50829 Köln
Telefon: 0221/503276
E-Mail: bocklemuend@stbib-koeln.de
Wir freuen uns!
(BF)
Karten gewinnen: Martin Stankowski – Was die Sprache verrät – Geschichten über Alltagsrituale und Redensarten
Am 22. Mai 2013 erhellt er für uns den Ursprung von Alltagsritualen, Redensarten und täglichen Gewohnheiten.
Warum eigentlich ist der Norden oben? Wieso bohren Männer im Auto an der Ampel in der Nase? Weshalb macht der Letzte die Tür zu und warum mögen wir kein Pferdefleisch?
Was bedeutet es, dass wir mit Gläsern anstoßen und was ist der Ursprung der Aussage „tabula rasa“ machen? Seit wann gibt es Zahnbürsten?
Solche Fragen hat Stankowski in der ihm eigenen, lockeren und sehr unterhaltsamen Art regelmäßig im WDR beantwortet und sich laut Gedanken zu diesen und ähnlichen kulturhistorischen Themen gemacht. Sie erhellen den Ursprung von Alltagsritualen, Kalendergeschichten und Redensarten.
Vom Roten Faden zum Blau machen, Freitags Fisch und Kaffee zum Frühstück, die tägliche Rasur und die Symbolik des Traurings.
In Rodenkirchen geht es um die Wurzeln unserer Verhaltensweisen und täglichen Gewohnheiten, über deren Herkunft und Bedeutung wir uns keine Rechenschaft mehr ablegen. Aber das könnte sich ändern…
Wo: Stadtteilbibliothek Rodenkirchen
Wann: 22. Mai, 19.30 Uhr
Für die Veranstaltung verlosen wir 2×2 Karten unter allen, die hier bis zum 15. Mai einen Kommentar hinterlassen!
Die Gewinner werden per Mail benachrichtigt.
Viel Erfolg! 🙂
ck
(Foto: Martin Stankowski / Privatarchiv)
Wie man Monster kitzeln kann
„Wir sprechen viele Sprachen“ – Mehrsprachige szenische Lesung mit Musik
Kinder träumen manchmal von Monstern oder anderen unheimlichen Dingen. Tim passiert das auch. Doch als eines Tages plötzlich der kleine grünkarierte Hugo in seinen Traum fällt, ist alles ganz anders als sonst…
Kinder des 4. Jahrgangs der Gemeinschaftsgrundschule Alte Wipperfürther Straße in Köln-Buchheim lesen das Buch „Tims Traum – oder wie man Monster kitzeln kann“ in Deutsch und in ihren Herkunftssprachen szenisch vor und singen das „Monsterlied“. Die Geschichte einer ungewöhnlichen Begegnung, bei der Ängste besiegt und Freundschaften geschlossen werden. Die Dekoration für die Veranstaltung haben die Kinder gemeinsam mit ihrer Kunstlehrerin selbst gestaltet.
Sprachen: Deutsch, Türkisch, Albanisch, Englisch, Französisch, Griechisch, Iranisch, Italienisch, Kroatisch, Kurdisch, Portugiesisch, Russisch, Kölsch und in Gebärdensprache.
Die Lesung wird etwa eine halbe Stunde dauern. Im Anschluss gibt es bei Kaffee und türkischem Tee die Gelegenheit, sich über die Angebote der Bibliothek zu informieren und Bücher und Medien auszuleihen.
Eingeladen sind Kinder ab Kindergartenalter und ihre Eltern, Großeltern, Freunde und Bekannten und alle, die sich für Mehrsprachigkeit interessieren. Der Eintritt ist frei.
24. April 2013, 15:00 Uhr, Stadtteilbibliothek Mülheim
Informationen zum Buch:
Hammer, Sybille: Tims Traum – oder Wie man Monster kitzeln kann
Erschienen im Hueber-Verlag in mehreren Sprachausgaben.
Karten gewinnen: Marcel Pott – “Der Kampf um die arabische Seele”
Wieder einmal hat die Losfee Karten für eine Veranstaltung in Rodenkirchen für euch.
Die Veranstaltung mit dem Nahost- und Islam-Experten Marcel Pott findet am 19. April 2013 um 19:30 Uhr in der Stadtteilbibliothek Rodenkirchen statt.
Wenn ihr gerne zwei Karten gewinnen möchtet, hinterlasst uns bis zum 16. April einen Kommentar. Der Gewinner wird wie immer per Mail benachrichtigt.
Viel Glück dabei!
cd
Karten gewinnen: Professor Dr. Gunther Nogge – Zoogeschichten
Unsere Losfee lädt euch diesmal nach Rodenkirchen ein!
“Professor Dr. Gunther Nogge blickt im Gespräch mit der der Kulturjournalistin Irmgard Sellmann auf sein Leben als Direktor des Kölner Zoos, den er 25 Jahre lang geleitet hat. Er erzählt spannende und auch amüsante Geschichten von Tieren und Menschen im Zoo und er berichtet von der Entwicklung der zoologischen Gärten – von der Menagerie alten Stils bis hin zum modernen Naturschutzzentrum.” (aus dem Veranstaltungskalender der Stadt Köln)
Die Veranstaltung findet am 22. März 2013 um 19.30 Uhr in der Stadtteilbibliothek Rodenkirchen statt.
Wenn ihr gerne 2 Karten gewinnen möchtet, hinterlasst uns bis zum 17. März einen Kommentar. Die oder den GewinnerIn benachrichtigen wir per Mail.
Viel Spaß!
ck
Bastelnachmittag
Bastelfreunde aufgepasst, am 08.03. um 15.30 verwandelt sich die Stadtteilbibliothek Bocklemünd in eine Bastelwerkstatt. Alle Kinder ab 8 Jahren sind herzlich dazu eingeladen. Mit lustigen Ostertieren basteln wir uns den Frühling herbei.
Die Masken sind beim letzten Basteln entstanden und durften vielleicht sogar mit zum Zoch.
Stadtteilbibliothek Bocklemünd
Görlinger Zentrum 13-15
50829 Köln
Telefon: 0221/503276
E-Mail: bocklemuend@stbib-koeln.de
(Cora Fischer)
Wii-Dance Zumba – Girls only!
Tanzwettbewerb an der Wii-Konsole für Mädchen ab 8 Jahren
Bei dem Tanzwettbewerb am 05.03. um 16.00 Uhr treten Mädchen ab 8 Jahren an der Wii-Konsole gegeneinander an und zeigen ihr Können. Im Vordergrund steht dabei vor allem der gemeinsame Tanzspaß. Die Siegerin erhält einen tollen Preis. Die Veranstaltung dauert etwa zwei Stunden.
Eintritt frei!
Stadtteilbibliothek Bocklemünd-Mengenich
Görlinger Zentrum 13-15
50829 Köln
Tel.: 0221/503276
