Die Tochter von Ingrid Bergman und Ex-Frau von Martin Scorsese zeigt’s uns!
Undzwar ganz ungeschminkt und recht komödiantisch:
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Das für unsereins bisher oft verborgene Sex-Leben der freizügigen weiblichen Libelle z.B. (das Männchen ist dagegen ganz fürsorglich), der Ente, welche schon ein Verhütungssystem biologisch inklusive hat oder der Biene, bei welcher das Männchen sein Leben hergibt um einziger Erzeuger derer Kinder zu sein.
Klingt rätselhaft, spiegelt aber die Vielfalt der tierischen Zeugungsrituale wider.
Die Videos sind kurz und einfach angelegt um auch ein Nutzen auf Smartphones und anderen Kleinformaten zu ermöglichen. Jegliche Kostüme sind aus Papier gefertigt, teilweise kam das Team hiermit auch an seine Grenzen, sodass manche Tierryten sogar verworfen werden mussten. Doch die Gestaltung macht diese Videos so besonders.
Könnte man vorerst meinen, die Filme wären für Kinder konzipiert – sind sie ja sehr cartoonhaft, witzig, unbedarft und bunt – so gehört dies doch eher zu der ironischen Art, mit welcher das Format spielen möchte. Kurze Aufklärungsfilme für Erwachsene, welche bisher nicht im Traum auf das Balzverhalten Ihrer kleinen Gartenbewohner kamen, das dürfte das eigentliche Ziel sein.
Neubrücker Literaturkreis
…war begeistert von diesem Buch.
Diejenigen, die eine Kirchenkritik erwarten, werden von dem Buch enttäuscht, und diejenigen, die ein Zeugnis für Christus bzw. das Klosterleben erwarten auch.
Der Autorin kam es darauf an, eine Geschichte zu erzählen und nicht für oder gegen etwas Zeugnis abzulegen.
Nun zu den Vorwürfen:
Frau Peters Klosterleben ist nicht gescheitert. Sie hat lange Jahre im Kloster verbracht und ausgehalten, sie läßt keinen Frust ab, sondern erzählt auch schöne Erlebnisse aus dem Klosterleben. Auch ist sie nicht einfach mit einem Typen abgehauen. Sie hat auf ihr Herz gehört und sich für die Liebe und ein Kind entschieden, sicherlich ein anspruchsvolleres Projekt, als im Kloster zu leben.
Im Buch befindet sich keinerlei narzisstischer Eigenkommentar. Wohl aber nimmt die Autorin ihre Mitmenschen so ernst, dass sie sie auch nur als Menschen sieht – Menschen, die Fehlentscheidungen treffen können und die hinterfragt werden müssen.
Die Klostergemeinschaft hat Frau Peters keine Ausbildung zur Buchhändlerin geschenkt, sondern die Priorin hat erkannt, das die junge Frau ihren eigenen Bereich, Verantwortung und Herausforderung braucht. Aber ganz deutlich haben in diese Entscheidung auch die finanziellen Hintergründe des Klosters mit gespielt. Die klösterliche Buch -und Kunsthandlung sollte zur Einnahmequelle werden, da die Altersversorgung der Schwestern auf dem Spiel stand.
Der Stil des Buches ist nicht platt, sondern einfach natürlich. Auch nicht ironisch, es ist einfach witzig, wo es Witziges aus dem Klosterleben zu berichten gibt. Frau Peters ist eine starke Frau, die das tut, was sie für richtig hält.
Sie hat keine Erfahrungen auf Kosten anderer gesammelt. Sie hat für die Gemeinschaft unentgeldlich gearbeitet, sich in die Gemeinschaft eingebracht und war eine Bereicherung für die Klostergemeinschaft. Sonst hätte man sich nicht dafür entschieden, sie zur ewigen Profess zuzulassen.
Die Autorin findet im Kloster “alles irgendwie komisch und rührselig”. Sie findet es nicht so, es ist so, Klosterleben ist nicht mehr zeitgemäß und man hält an alten und überholten Riten fest, die das Ganze nur starr und einengend machen.
Fazit: Das wahre Leben findet nicht hinter Klostermauern statt. Im wahren Leben geht es um eigenständiges Denken und Handeln und “Gottes Sohn” ist hinter Klostermauern nicht leichter zu finden als in der Freiheit.
Übrigens verrät die Autorin bewußt nicht den Namen des Klosters und führt uns -was das betrifft- auch auf falsche Fährten. Wir haben das Rätsel gelöst…einfach mal googeln…viel Erfolg!
Unser nächster Literaturkreis
in der Stadtteilbibliothek Neubrück: Freitag, 4.3. 2011 von 10.00 – 11.30
Wir lesen und diskutieren
lab
Auf ein Wort, Herr Martenstein!
Gibt es Liebe in der Bibliothek?
Harald Martenstein: “Bestimmt! Ich glaube, dass Museen und Bibliotheken sehr geeignete Anbandel-Orte sind. Während meiner Studienzeit habe ich auch Gebrauch davon gemacht. Und ich mag es sehr, ein Buch in die Hand zu nehmen. Ebensowenig wie die Liebe wird auch das Buch nie verschwinden.”
Harald Martenstein am 3. Februar 2011 zu Gast in der StadtBibliothek Köln anläßlich seiner Lesung aus seinem Buch “Gefühlte Nähe”.
gp
Vom Träumen und Wünschen
“Es gibt viele Wünsche und Träume, die wahr werden können. Sagt dem Wunschbaum euren Wunsch. Wer weiss, vielleicht werden auch eure Träume wahr.” Unter diesem Motto stand eine zweisprachige Lesung in der Stadtteilbibliothek Nippes aus dem Buch Der Wunschbaum / Dilek ağacı. Peter Körner vom Spielball Theater und Cem Ünal, Arkadaş Theater, lasen vor und fanden eine aufmerksame Zuhörerschaft.
Der Titel des Buches basiert auf einer alten türkischen Tradition. Vor allem in ländlichen Gegenden der Türkei hängen Menschen, die einen geheimen Wunsch haben, diesen als ein Stück Stoff in einen Wunschbaum außerhalb des Dorfes. Solche Wunschbäume sieht man immer wieder, wenn man in der Türkei übers Land fährt.
Bibliotheksleiterin Zita Jenniges brachte das auf die Idee, im Rahmen der Lesung für die zuhörenden Kinder und Erwachsenen einen Wunschbaum zu gestalten, in den jeder seinen heimlichen Wunsch hängen konnte. Die Idee wurde begeistert angenommen, und der Wunschbaum steht jetzt im Obergeschoß der Stadtteilbibliothek als Erinnerung an die schöne Veranstaltung.
Phil lebt… tja, wo wohnt er eigentlich in Wirklichkeit?
Punxsutawney Phil schoß heute wie ein Komet durchs www. Ob Twitter, FB oder Blog – das berühmteste Murmeltier der Welt hatte seinen jährlichen großen Auftritt. Wie immer am 2. Februar, dem “Groundhog Day” (Murmeltiertag), hat der kleine Petz seine Wettervorhersage abgegeben. In Punxsutawney im US-Bundesstaat Pennsylvania teilte er uns mit, ob der Frühling im Anmarsch ist. Und… was sollen wir glauben: zumindest der amerikanische Winter ist bald vorbei. In einem Drittel des Landes sah es allerdings gar nicht danach aus. Dort bereiten sich zur Stunde Millionen Amerikaner auf einen schweren Schneesturm vor.
Auch zum 125. Jubiläum des Rituals reisten Tausende Phil-Fans nach Punxsutawney, um die Prognose mitzuerleben. Pünktlich bei Sonnenaufgang wurde der schlaue Nager aus seinem Bau geholt. Die Regel lautet: Kann das Tierchen seinen Schatten sehen, muss weitere sechs Wochen gezittert werden. Sieht Phil ihn nicht, darf man auf ein baldiges Frühlingslüftchen hoffen. Und – er ließ sich nicht lumpen – zur Freude der Zuschauer vor Ort und vor den TV-Geräten daheim.
Was kaum einer weiss, Phil wird eigens für die Veranstaltung in den Bau gesteckt, den Rest des Jahres verbringt er…
da kommen Sie nie drauf…. in der
Stadtbibliothek vonn Punxsutawney.
gp
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Und wieder geht es um das berüchtigte Image der Bibliothekarinnen
Knolle Murphy ist die gefürchtete Bibliothekarin der Bücherei.
Wer will da schon hin. Da muss man doch immer leise sein und man darf überhaupt nichts!
Ähnliche Erfahrungen habe ich auch gemacht. Als kleines Kind habe ich schon in der Bibliothek am Hansaring gelesen und da war auch so eine “Hexe”.
Ich wollte so gerne Emil und die Detektive lesen, durfte aber nicht. Ich bekam erst einmal die Order sämtliche Dr. Dolittle zu lesen und dann würde sie mal weiter sehen…ein Jahr hat es gebraucht bis ich die Kästner Bücher ausleihen durfte!
Das ich dann später selbst Bibliothekarin geworden bin ….das liegt wohl an meiner Bücherleidenschaft…und Zähigkeit !
Dieses Buch ist ein Muss für jeden Eoin Colfer Fan. Für alle, die gerne auch lachen, ein Buch für jede Altersklasse.
Hundert Seiten reines Lesevergnügen!
lab
23 Liebesabenteuer
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“Stolpersteine” im Gespräch
Klaus Böldl: Der nächtliche Lehrer
Klaus Böldl erzählt die Geschichte des Kunstlehrers Lennart, der aus der Hauptstadt Schwedens in die Provinz geht.Wir begleiten diesen manchmal etwas eigenartigen , introvertierten und stillen Menschen fast ein halbes Leben.
Eine melancholische Geschichte über einen Eigenbrötler.
Böldl vermittelt in aller Stille ein nachdenklich stimmendes Buch.
lab
1 Jahr Juniorfirma Bocklemünd !
Heute vor einem Jahr ging die Stadtteilbibliothek Bocklemünd als Juniorfirma an den Start.
Konzept “Juniorfirma” bedeutet: Auszubildende der Stadtbibliothek Köln übernehmen Leitung und alle anfallenden Arbeiten.
Die Auszubildenden sollen dabei neue Erfahrungen sammeln und selbständig Veranstaltungen planen, Werbung machen und Kunden betreuen.
Im ersten Jahr hat sich viel getan. Folgende Veranstaltungen haben wir organisiert und waren sehr erfreut über die vielen Teilnehmer:
– Vorlesen (Lesewelten)
– Klassenführungen
– Ran ans Lesen
– Spanische Kinder- und Jugendbuchwochen
– Ausstellung Sport in Köln
– “Wii gut bist du?”
– Märchen aus aller Welt
– Lesenacht “Krmi”
– “Schöne Bescherung”
Wir stehen in Kontakt mit den örtlichen Kindergärten, Schulen, Jugendtreffs und Altersheimen. Wir freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit!
Die Bewährungsprobe ist vorbei und der Stein gerät so langsam ins Rollen.
Auf die nächsten Jahre!
Wir – die Auszubildenden –
EK
