Ich lese gerade…

Don Winslow, Tage der Toten

 
 

Klaus Bittner

 
Was für ein Krimi! 2 lange Nächte, fast 700 Seiten, rote Augen, ununterbrochen gelesen. Ärgerlich eine Schlaf- und Arbeitsphase eingeschoben. Weitergelesen bis zum Ende.
Art Keller, US-Drogenfahnder, braucht zähe Jahre, um in die Strukturen der mexikanischen Drogenmafia einzudringen, und um sich das Vertrauen einiger Bosse zu erkaufen. Von nun an arbeitet er – trotz seiner Erfolge – gegen die Widerstände seiner Behörde, ständig Gefahr laufend, aufzufliegen und draufzugehen. Seine Ehe scheitert, sein Privatleben geht vor die Hunde, doch er ist besessen davon, diesen Sumpf auszurotten. Erst recht, nachdem einer seiner Mitarbeiter brutal ermordet wird. Keller schwört Rache und wird immer perfider in der Wahl seiner Mittel. Damit macht er sich nur noch mehr Feinde in wichtigen Kreisen der USA (Iran-Contra Affäre), während nicht nur die Drogenbarone immer mächtiger, reicher und skrupelloser werden.
„Winslow ist einfach der Hammer“, schreibt James Ellroy, und was für ein Hammer. Mit Tage der Toten liefert er einen unglaublich spannenden, intelligenten Politthriller ab, der seinesgleichen sucht und zu Recht gerade als bester ausländischer Krimi 2010 ausgezeichnet worden ist. Ein absolutes Muss für jeden Krimileser.

Klaus Bittner

Don Winslows ‘Tage der Toten’ finden Sie bei uns unter der Signatur U *Krimi/Thriller* Winslow, Don

Depardieu geht in die Bibliothek!

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blaue,
rote,
lustige,
spannende,
dicke,
dünne,
besinnliche,

große,

kleine,

alte,
neue,
gelbe,
schwere,
hilfreiche,
leichte

… Bücher…

alle findet Gérard bei uns:

in der StadtBibliothek Köln!

Roe

Wenn es in Porz am Tage düster wird…

…dann ist es Zeit für die Vorlesestunde mit Frau Schirmer in der Stadtteilbibliothek Porz!

Das heißt dann

Bücher-Kino!

Große und auch Kleine Leute ab 4 Jahren sind herzlich dazu eingeladen, an der bunten Runde teilzunehmen. Damit auch wirklich jeder mitfiebert, gibt es jetzt zusätzlich ein großes Bilder-Kino, auf dem auch alles gesehen und gefunden werden kann.

In einer gemütlichen Runde begeben wir uns auf eine interaktive Reise durch die verschiedensten Bilder-Geschichten!
Die Teilnahme ist kostenlos und ohne Anmeldung.
Wir freuen uns auf Ihren/Euren Besuch!
Kommen Sie doch vorbei!

Der nächste Termin findet am Donnerstag, den 17.02.2011 um 15.00 Uhr statt.
Unser Buch heisst: “Mamas neuer Freund“.

Impressionen der letzten Veranstaltung:

Ihre Porzer Stadtteilbibliothek

Im Wohnzimmer des Bücher-Nerds

Super Einrichtungsideen finden sich ja für jeden auch nur denkbaren Stil in zig Einrichtungs- und Designbildbänden. Von Pariser Interieurs zu Strandhäusern, die vom Boden bis zur Decke mit Strandgut übersät sind. Doch auch für Unsereins, die Belesenen oder wenigstens Sammler von möglichen Lektüren der Zukunft, gibt es Vorbilder.
Mein persönlicher Favorit:

Karl Lagerfelds Leserefugium. Hier muss man nichtmal den Kopf schieflegen, um die Titel zu entziffern.

Für die kleinere Bibliothek – oder für Faule, die nur den Arm ausstrecken wollen – ganz heiß:
Der Bibliochaise, gefunden bei http://bibliothekarisch.de

…oder der Bookinist für 1998 Euro (vielleicht lieber noch paar Bücher kaufen…)

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Wer davon vorerst nur träumen kann oder will, der blättere doch in folgenden Büchern. Diese kann er ganz kostenfrei bei uns ausleihen und währenddessen auf die 1998 Euro sparen:

Mehrsprachigkeit: ein brandaktuelles Thema!

Unter dem Thema “Sprache ist Macht” lädt die StadtBibliothek zu einer spannenden Podiumsdiskussion ein.
Termin: Donnerstag, 27. Januar 2011, 20 Uhr, Zentralbibliothek am Neumarkt, Eintritt frei.
Hintergrundinformationen zu den Teilnehmern:
Renan Demirkan:
Werke im Bestand der StadtBiblothek:

  • Schwarzer Tee mit drei Stück Zucker. Roman, 1991.
  • Die Frau mit Bart. Erzählung, 1994.
  • Es wird Diamanten regnen vom Himmel. Roman, 1999
  • Über Liebe, Götter und Rasenmähn. Geschichten und Gedichte, 2003.
  • Septembertee. Autobiographie, 2008.

Auf CD:
Ich bin so gierig nach Leben : Hörspiel / Brigitte Reimann. U.a. mit Renan Demirkan. Berlin, 2004
Gesteuertes Spiel : Hörspiel/ Raymond Chandler. U.a. mit Renan Demirkan. Berlin,  2004.
Interviews zum Thema Sprache: Nets-News, General-Anzeiger, planetlife.tv.
Franz Legewie:
Vorsitzender des Deutsch-Türkischen Vereins Köln e.V. und Schulleiter an der GGS An St. Theresia Köln.
Prof. Dr. Claudia Maria Riehl:
Stellvertrende Vorsitzende des Zentrums “Sprachenvielfalt und Mehrsprachigkeit”, Leiterin von Forschungsprojekten zur Förderung von Mehrsprachigkeit bei Migrantenkindern.
Im Bestand der StadtBibliothek:
Claudia Maria Riehl: Sprachkontaktforschung : eine Einführung, 2. Aufl. Tübingen: 2009.
Weitere Publikationen.
Murat Vural:

Gründer des interkulturellen “IBFS Chancenwerke e.V.”, Mitbegründer des “Social Lab Köln”.

gp

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İki dil ile büyümek / Mit zwei Sprachen groß werden

Projekt Mehrsprachige Leseförderung


Peter Körner und Figen Canatalay

Bei der anschließenden Bewirtung gab es türkischen Tee und deutschen Kaffee und Gebäck beider Länder und viel Lob für die Lesung. Eingeladen hatte das Projekt “Mehrsprachige Leseförderung” der StadtBibliothek. Gekommen waren 60 Kinder  und Eltern von Grundschulen und KiTas aus Köln-Mülheim und Umgebung. Im Mittelpunkt stand (es war Dezember) der “Demreli Nikolaus – Nikolaus von Myra” ein Kinderbuch von İmdat Ulusoy. Es lasen Figen Canatalay vom Arkadaş Theater und Peter Körner vom Spielball Theater. Aufmersam lauschten Groß und Klein und stellten anschließend viele Fragen.
Fast 50 Prozent Kinder und Jugendlichen in Köln wachsen mit mehr als einer Sprache auf. Es ist erwiesen, dass Kinder schneller deutsch lernen, wenn sie ihre Muttersprache altersgemäß beherrschen. Sie dabei zu begleiten ist Ziel des Projektes. Hauptsächlich in Nippes und Mülheim arbeiten Stadtteilbibliotheken und ausgewählte Grundschulen zusammen. Ziel ist die Bedeutung des Vorlesens in zwei Sprachen zu stärken. Hand in Hand mit dem Ausbau zweisprachiger Buchbestände und Veranstaltungsangeboten.
Projektleiterin Waltraud Reeder von der StadtBibliothek:
“Vorlesen ist aktive Sprach- und Leseförderung, die beiden Seiten Spaß macht. Wenn man dabei noch eine zweite Sprache vermitteln kann, ist das ein Geschenk und eine Chance für das Kind.”


Waltraud Reeder

 Wissenschaftlich begleitet wird das Projekt von Gabriele Ceseroğlu. Sie ist auch  zuständig für die Eltern- und Veranstaltungsarbeit und meint:
“Die natürliche Mehrsprachigkeit von Menschen mit Migrationsgeschichte stellt eine wichtige Ressource für die Gesellschaft dar, die es zu nutzen gilt.”
Gabriele Ceseroğlu

Nächste Veranstaltung des Projektes “Mehrsprachige Leseförderung der StadtBibliothek Köln”:

“Sprache ist Macht – Was bedeutet Mehrsprachigkeit und wie fördern wir sie?”

Donnerstag, 27. Januar 2011, 20 Uhr, Eintritt frei.

Was können Bildungssysteme wie Kindergärten, Schulen, aber auch Bibliotheken tun, um Eltern und Kinder sinnvoll bei der Erziehung zur Mehrsprachigkeit zu unterstützen?

Renan Demirkan, vielfach ausgezeichnete Schauspielerin und Autorin, nimmt als Gesprächspartnerin teil und liest aus ihren Werken.
Franz Legewie übernimmt die Moderation. Er ist Schulleiter an der GGS An Sankt Theresia in Köln-Buchheim und Vorsitzender des Deutsch-Türkischen Vereins Köln.
Claudia Maria Riehl ist stellvertretende Vorsitzende des Zentrums “Sprachenvielfalt und Mehrsprachigkeit” und leitet Forschungsprojekte zur Förderung von Mehrsprachigkeit bei Kindern mit Migrationshintergrund.
Murat Vural, Gründer des interkulturellen IBFS Chancenwerk e. V. und Mitbegründer des “Social Lab Köln” wurde im Dezember 2011 mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet.

gp

Wunschbaum

 

Wunschbaum in der Zentralbibliothek am Neumarkt

Auch im vergangenen Jahr funkelte der Weihnachtsbaum in der Zentralbibliothek am Neumarkt wieder in voller Pracht. Jedoch zierten die stolze Tanne nicht nur Weihnachtskugeln und Lichter, sondern auch viele Wunschzettel.

Während der Vorweihnachtszeit hatten die Besucher der Stadtbibliothek die Möglichkeit, ihre Wünsche an uns zu richten. Und so hingen die Zweige schwer mit insgesamt 342 Wünschen und Träumen, die unterschiedlicher nicht sein könnten.

Allein 161 Wünsche gingen an das Christkind. Die naheliegendsten Wünsche waren natürlich: „Ein frohes Fest für alle Menschen…“ oder speziell für die Liebsten um uns herum. Die Wünschenden blickten für das Jahr 2011 hoffnungsvoll auf ein erfolgreiches Jahr, ob privat oder beruflich. Um das Jahr in all seinen Facetten genießen zu können, hatte der Wunsch nach „Gesundheit“ besondere Priorität.

Selbstverständlich gab es auch materielle Wünsche, doch Handys, Haustiere und Lego liegen leider nicht in unserem Rahmen der Möglichkeiten. Wir hoffen jedoch, dass das gewünschte Päckchen bei der Bescherung dabei war.

Ein gutes Buch oder Veränderungen in der Stadtbibliothek gingen dagegen an die richtige Adresse. Auf der Wunschliste standen zum Beispiel ein Kinoraum, mehr Internet-PCs, keine Ausleihgebühren, ein ausgeweitetes Onlineangebot und vieles mehr.

Jeder Wunsch wurde gesichtet und mancher wurde oder wird in der nächsten Zeit vielleicht erfüllt werden. Selbst fremdsprachige Wünsche waren mit dabei, wie z.B. japanisch und russisch, die von unseren Mitarbeitern übersetzt wurden.


Aber bei einem könnt Ihr sicher sein! „Macht Euch auf etwas gefasst!“

Denn auch 2011 wird sich wieder einiges verändern. So wird der Lesesaal der Zentralbibliothek zu einer Leselounge und die Kinderbibliothek präsentiert sich bald in ganz neuem Look. Und wer weiß was Euch noch erwartet?

Wir sind zusammen mit Euch gespannt und bedanken uns bei den zahlenreichen „Schreiberlingen“ für Eure Wünsche, Anregungen und Euer Lob. Aber auch ein Dank an die, die uns mit ihren Karten ein Schmunzeln auf die Lippen gezaubert haben.

TR

Maile Meloy: Tochter einer Familie


Abby schreibt einen Roman über ihre Familie: Alle haben ihre eigene Geschichte, ungelöste Probleme, nicht gelebte Träume…
viele Themen werden angesprochen.
Ein origineller Schreibstil gepaart mit einer Liebe zum Detail ermöglichen ein aussergewöhnliches Buch!
Die Autorin erhielt schon einige hochkarätige Auszeichnungen.
 
 Lab
 
 
 
 
 
 

Mehr Sprache in Sülz

Nicht nur in den Stadtteilen mit einem vergleichsmäßig hohen Migrantenanteil, wie Chorweiler, Mülheim und Kalk, wachsen Kinder zwei- oder mehrsprachig auf. Auch in Sülz wird diese Mehrsprachigkeit oft schon über Generationen weitergereicht.
Zusammen mit dem in Sülz ansässigen Verein mehrSprache e.V., möchte die Stadtteilbibliothek Sülz diese Mehrsprachigkeit fördern und unterstützen. Einmal im Monat findet deshalb eine zweisprachige Kinderlesung in den Sprachen Italienisch, Spanisch und Englisch statt. Die Vorleser/innen werden von dem Verein mehrSprache e.V. gestellt.  Wie auch bei der letzten Lesung am 14.01.2011, bei der Der gestiefelte Kater erst auf Italienisch und dann auf Deutsch vorgelesen wurde, sollen auch Kinder, die die vorgelesende (Fremd)sprache nicht beherrschen, angesprochen werden. Dadurch lernen sie den Klang von  anderen Sprachen und den Unterschied zur Deutschen Sprache kennen.

 Die nächste zweisprachige Lesung findet am Freitag, den 04.02.2011, um 17 Uhr in der Stadtteilbibliothek Sülz, Wichterichstr. 1, statt. Dann soll das Buch Der Regenbogenfisch entdeckt die Tiefsee/ El pez Arcoiris descubre el fondo del mar auf Spanisch und Deutsch vorgelesen werden.

Wir freuen uns auf Euren und Ihren Besuch!

aFri

Fundlesezeichen-Charts?

Bei der Fülle an auf dem Markt erhältlichen Lesezeichen wundert es uns schon, wenn eines vermehrt in unseren Büchern gefunden wird. Wenn es aber ein solch spezielles ist und seine “Schwester” erst vor Kurzem in einem anderen Buch gefunden wurde, ist das doch schon bemerkenswert.
Oder kauft sich hier ein Vergesslicher (im wahrsten Sinne) immer wieder die gleiche Geisha? Oder ist das gerade DER Lesezeichen-Trend bei unseren Kunden?
Also weil’s so schön ist, diesmal aus Chorweiler:

Falls jemand die Antwort kennt, dann gerne an uns.
Die aktuelle Lesezeichen-Bestsellerliste liegt uns leider gerade nicht vor..

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