“Tag der virtuellen Realität” in der Zentralbibliothek

Virtuelle Elemente und virtuelle Umgebungen – am Samstag, dem 23. September, werfen wir einen Blick auf die Technologien, die unsere Sicht auf die Realität verändern wollen!

Mit einer VR-Brille eine virtuelle Umgebung sehen! (Abb.: © contrastwerkstatt – Fotolia.com)

Für euch laden wir Firmen, Institutionen und Privatpersonen ein, die sich mit Augmented Reality und Virtual Reality beschäftigen. An ihren Ständen könnt ihr von 10 bis 15 Uhr ausprobieren, euch informieren, fachsimpeln, vergleichen und auf andere treffen, die sich für VR und AR interessieren!
Wovon ist die Rede? Hier eine kurze Erklärung zu den beiden Technologien:
Augmented Reality (AR): Über eine durchsichtige Augmented-Reality-Brille, ein Smartphone oder ein Tablet sieht der Nutzer sowohl seine Umgebung als auch zusätzliche virtuelle Objekte und Informationseinblendungen. Letztes Jahr sorgte mit Pokémon Go eine Augmented-Reality-App für weltweites Aufsehen.
Virtual Reality (VR): Über eine undurchsichtige Virtual-Reality-Brille (verbunden mit einem Smartphone oder einem PC) sieht der Nutzer eine computergenerierte Umgebung, die ihn komplett umgibt und in der je nach Brille und Programm auch Bewegung und Interaktion möglich sind. Eine weitere und eigentlich die ursprüngliche Version der Virtuellen Realität ist die stereoskopische Projektion der virtuellen Umgebung auf eine große Leinwand oder die Wände eines Raumes. Dabei wird meist die Position des Betrachters im Raum erfasst (getrackt).
Freut euch auf:

  • Anwendungen aus Bereichen wie Bildung, Architektur, Raumfahrt und Gaming
  • VR- und AR-Brillen wie die Oculus Rift, die Microsoft Hololens, die Occipital Bridge und die IDEALENS
  • neue Erfahrungen wie Duft-VR, einen VR-Multiplayer, eine Reise in die Vergangenheit Kölns oder reale Bedienelemente für ein virtuelles Flipperspiel

Sprecht mit Experten, die an VR und AR forschen, es zu Bildungszwecken nutzen oder es in ihrer Firma einsetzen. Alle Infos zu den Ausstellern und der Hardware und alle weiteren Infos zur Veranstaltung findet ihr auf unserer Veranstaltungsseite.
Das Event ist in unsere Veranstaltungsreihe geeks@cologne eingebunden, die sich an Technikinteressierte und Pixelverliebte aus Köln und Umgebung wendet.

(ba)

Günstige Urlaubslektüre

Für viele Menschen bedeutet Urlaub auch, endlich mal wieder Zeit für ausgedehnte Lektüre zu haben. Also her mit den guten Büchern! Ihr habt viele Möglichkeiten und müsst nur auswählen, was für eure Bedürfnisse am besten passt. Schauen wir uns doch mal an, wie ihr euren Lesehunger stillen könnt.
Erstens: Ihr gehört zur Haptik-Fraktion und wollt auf jeden Fall Papier in der Hand haben.

Regale voll mit Büchern. Copyright: Stadtbibliothek Köln.

 
Wenn euer Budget nicht begrenzt ist, könnt ihr natürlich kaufen, was ihr wollt. Selbst gekaufte Bücher müssen nicht dringend mit Vorsicht behandelt werden, sondern dürfen auch mal Wasserspritzer oder Eselsohren abbekommen. Im Koffer nehmen sie aber Platz weg, vor allem, wenn man sich nicht recht entscheiden kann.
Mit geliehenen Büchern aus der Bibliothek umgeht ihr finanzielle Limitierungen, der Bibliotheksausweis lässt euch bis zu 25 Teile ausleihen, egal ob Buch oder Hörbuch. So lassen sich auch längere Autofahrten überstehen. Falls ihr mit der Leihfrist nicht hinkommt, könnt ihr auch von unterwegs online verlängern – oder uns eine nette Postkarte schreiben 🙂 Aber Vorsicht: Bibliotheksmitarbeiter quengeln schon mal, wenn das Buch ein Bad im Meer genommen hat. Und ein verlorenes oder in der Ferne vergessenes Buch müsst ihr ersetzen.
Die immer noch billige, aber robuste Alternative sind die von uns ausgemusterten Bücher im Antiquariat, die ihr günstig erstehen könnt. Die kann man im Hotel oder Flugzeug liegen lassen (auch wenn sie manchmal zurückkommen), und niemand meckert über Kleckse und Risse. Lesen und wegwerfen, das ist das Motto. Im Buchverkauf jedoch etwas zu finden, das auch als Urlaubslektüre willkommen ist, ist eher Glückssache.
Zweitens: Ihr seid glückliche Besitzer eines E-Book-Readers und wollt ihn auch benutzen.
E-Reader aufladen nicht vergessen! Copyright: Stadtbibliothek Köln.

 
Der E-Reader ist für die Ferien natürlich schon sehr praktisch. Das kleine Gerät fasst viele Bücher, ist leicht und passt in jeden Koffer. Man kann ihn mit Büchern füllen und entscheidet erst im Urlaub, was man wirklich lesen will.
Auch hier ist es praktisch, wenn man über einen Bibliotheksausweis verfügt und damit die E-Ausleihe nutzen kann. Manchmal muss man auch hier einen gewünschten Titel rechtzeitig vormerken, damit er rechtzeitig runtergeladen werden kann. Eine WLAN-Verbindung ist eigentlich nur beim Downloaden nötig, so dass man den E-Reader auch auf einsamen Inseln oder in den Bergen nutzen kann – es sei denn, man möchte neue Titel laden. Und wehe, man hat das Ladegerät vergessen … wobei viele E-Reader richtig lange durchhalten.
Wer selbst E-Books kaufen will, der kann auch hier aufs Geld achten. Viele Online-Buchhändler bieten neben dem regulären Sortiment auch Schnäppchen an, z.B. Leseproben von bekannten Autoren oder auch gemeinfreie Bücher. Das sind kostenlose Werke, deren Autor bereits seit mehr als 70 Jahren tot ist. Ihr findet diese gemeinfreien Bücher nicht nur auf den großen Buchhandelsseiten, sondern auch auf extra Portalen wie dem Projekt Gutenberg. Eine Übersicht über Anbieter kostenloser E-Books findet ihr u.a. auf Lesen.net.
Wenn Ihr keinen E-Reader habt, könnt ihr auch mit dem Smartphone oder Tablet E-Books lesen, Anleitungen dazu findet Ihr hier.
Habt ihr noch Ergänzungen dazu? Dann schreibt sie uns – wir freuen uns über eure Tipps!

(cd)

Das war “Robotik und Künstliche Intelligenz”

Am 10. Juli widmete sich unsere Veranstaltungsreihe geeks@cologne den Themen Robotik und Künstliche Intelligenz. Ein Abend mit Roboter-Live-Demos, Kurzvorträgen und einer abschließenden Diskussion. Hier unser Nachbericht mit Fotos, Vortragsfolien und Mitschnitten der Vorträge!

Wie werden Menschen zu Freunden?

Freundschaften gehören zum Leben dazu, egal in welchem Alter. Kinder können schnell Freundschaften schließen und sie im Streit ebenso schnell wieder kündigen – um sich fünf Minuten später wieder zu versöhnen. Jugendliche und Erwachsene sammeln auf Facebook unzählige Freunde, doch viele davon sind eigentlich nur Bekannte. Dale Carnegie hat ein ganzes Buch darüber geschrieben, wie man Freunde gewinnt – und hat 30 Millionen Exemplare davon weltweit verkauft.
Dieses Dauerbrenner-Thema hat Lehrer und Schüler der Paul-Kraemer-Schule, der Gemeinschaftsgrundschule Grefrath und der Hauptschule Herbertskaul in einem inklusiven Kunstprojekt beschäftigt. Nach dem Kennenlernen in einer Kunst-Projektwoche im Rahmen des Landesprogramms „Kultur und Schule“ haben sie sich für die Dauer eines Schulhalbjahres regelmäßig zu Museumsbesuchen und praktischer Atelierarbeit getroffen. Dabei sind vielfältige, bunte, große und kleine Skulpturen aus unterschiedlichen Materialien entstanden, die seit dem 28.06. bis zum 07.09. in der Lernwelt der Zentralbibliothek ausgestellt werden.
Ein besonderer Hingucker sind die beiden lebensgroßen Statuen, die direkt neben den Internet-PCs aufgestellt sind. Disco!

Auf dem Weg dorthin fallen die beiden Röhrenskulpturen auf. Die Flaschenskulpturen zeigen, wie vielfältig Freunde sein können: egal ob Junge oder Mädchen, Einhorn oder Hund – jeder Freund ist willkommen. Pinselfreunde versammeln sich in beleuchteten Landschaften. Weitere Freunde aus Alufolie, Wachs und Ton bevölkern die Vitrinen.
 

In den Regalen leuchten Puppen aus Glasflaschen – schöne Objekte, die Licht ins Dunkel bringen. Das wünscht man sich doch von Freunden!
Die Ausstellung kann kostenlos während der Öffnungszeiten der Zentralbibliothek besucht werden.
(cd)

Ein Jahrhundert, ungezählte gezeichnete Leben

Comic und Einwanderungsbewegungen

Plakat zur Ausstellung

Nicht erst seit Marjane Satrapis wundervoller Comic-Autobiographie „Persepolis“ aus dem Jahr 2000 – verfilmt 2007 – ist das Thema Migration in Comics und Graphic Novels im Mainstream angekommen. Die Wanderausstellung „Comic und Einwanderungsbewegungen: ein Jahrhundert Geschichte(n)“ zeigt, dass es auch im Jahrhundert zuvor vieles zu entdecken gibt. Die Ausstellung gibt einen Überblick über die Entwicklung des Comics vom 19. Jahrhundert bis heute und verdeutlicht, wie Migration und Flucht Triebfeder des künstlerischen Schaffens wurden.
Die Ausstellung des „Musée national de l’histoire de l’immigration – Palais de la Porte dorée“ ist noch bis zum 7. Juli im sprachraum zu sehen. Und wo wäre sie besser aufgehoben? Ist doch der sprachraum der Stadtbibliothek – direkt gegenüber der Zentralbibliothek am Neumarkt gelegen – ein Begegnungsort für Menschen verschiedenster Kulturen. Hier lernen Ehrenamtliche  und geflüchtete Menschen zusammen Deutsch.

Begleitend zur Ausstellung haben wir ein paar unserer Lieblingscomics zum Thema im sprachraum präsentiert.
 Eröffnet wurde die Ausstellung am 19. Juni mit einer Lesung des Künstlers und Illustrators Hamid Sulaiman. 2011 floh er aus Syrien und lebt seitdem in Paris. In seiner Graphic Novel „Freedom Hospital“ erzählt er die Geschichte eines Untergrund-Krankenhauses im Syrien des Jahres 2011, für das sich Menschen sehr unterschiedlicher Überzeugungen und Konfessionen engagieren. „Ein dunkles Meisterwerk über den Weltkrieg vor unserer Tür”, nennt Tobias Rapp vom Spiegel das in schwarz-weiß gehaltene Comic.
Der Lesung folgte ein Gespräch mit dem Islamwissenschaftler Stefan Weidner.
Kooperationspartner bei dem Projekt sind die Stadtbibliothek Köln, das Institut français und das Literaturhaus Köln.
Die Ausstellung ist zu den Öffnungszeiten des sprachraums geöffnet: montags bis freitags 14-18 Uhr, samstags 10-15 Uhr. Der Eintritt ist frei.

Backen für Nerds

Nicht jeder ist fürs Backen geschaffen. Ich bin es definitiv nicht, aber ab und zu wage ich mich doch an kleine Experimente. Halloween ist zum Beispiel eine große Ausnahme. Die Leckereien können kreativ verziert werden und es muss noch nicht mal hübsch aussehen. Vor einiger Zeit bin ich auf den YouTube-Kanal von Rosanna Pansino gestoßen. Sie lädt darin regelmäßig Videos zu ihrer “Nerdy Nummies” Serie hoch. Dazu zählen Backrezepte, die von Serien, Filmen, Games, Technik und Co. inspiriert wurden.

Copyright: Stadtbibliothek Köln

 
Das hat mich als großer Film- und Serien-Fan sehr angesprochen. Die Videos sind fast nie länger als 10 Minuten und werden von Rosanna immer sehr anschaulich gestaltet. Sie ist außerdem eine leidenschaftliche Cosplayerin und präsentiert in so gut wie jedem Video ein passendes Kostüm. Es ist nicht zu übersehen, dass viel Herzblut in jedes Rezept und in jedes Video mit einfließt. Ihre Videos haben mich sehr inspiriert und ich freue mich deswegen besonders, dass sie auch ein eigenes Backbuch veröffentlichen konnte. Ihre Videos sind für Englisch-Grundkenntnisse durchaus gut verständlich, aber ich bin dennoch dankbar, dass inzwischen eine deutschsprachige Version ihres Backbuchs erschienen ist. Das “Nerdy Nummies” Backbuch ist bei uns in der Zentralbibliothek im 1. OG zu finden (Vgn *Backen* Pansino).
In dem Buch ist für jeden etwas dabei. Ich kann mir gut vorstellen, dass man sich hier für Geburtstagspartys vieles abgucken kann. Für diesen Blogeintrag habe ich mich klischeehafterweise für das Rezept “S’mores Bücher” entschieden. Hierbei handelt es sich um kleine Marshmallow-Keksbücher.
Copyright: Stadtbibliothek Köln

 
Hierzu ist lediglich die Herstellung einer Marshmallow-Masse erforderlich. Dabei hätte ich nie gedacht, dass es so einfach sein kann. Die Marshmallows werden anschließend mit Butterkeksen zu kleinen Büchern zusammengeklebt. Zuletzt bleibt das Verzieren der Bücher. Das ist keine meiner Stärken, aber ich habe mich sehr bemüht und bin sehr zufrieden mit dem Ergebnis. Und selbst wenn die Dekoration nicht glückt, alleine die selbstgemachten  Marshmallows schmecken schon sehr lecker.
Das Backbuch ist eine wunderbare Ergänzung zu Rosanna Pansinos YouTube-Kanal. Zu diesem Rezept gibt es auch ein passendes Video. 
Hier noch einige meiner Lieblingsrezepte aus ihrem YouTube-Kanal:
Dornröschen-Torte
Harry Potter Lakritz-Zauberstäbe
Alice im Wunderland Kekse
Game of Thrones Trüffel-Dracheneier
Ich wünsche viel Spaß beim Ausprobieren!

mc

Quilting in Public


QUIP-Day – Quilten in der Öffentlichkeit
17.06.2017, 11-14 Uhr
Jedes Jahr am 3. Samstag im Juni treffen sich Quilt- und Handarbeitsbegeisterte an öffentlichen Plätzen, um sich auszutauschen und ihr Hobby anderen zu zeigen.
Die Quilterinnen setzen aus kleinen, verschiedenfarbigen, zugeschnittenen Stoffstücken eine kunstvoll gesteppte Decke – den Quilt –  zusammen.
Im März hat die Stadtbibliothek Köln im Rahmen der Nacht der Bibliotheken in Kooperation mit verschiedenen Quilterinnen auch selbst einen Quilt erstellt, der ebenfalls in diesem Rahmen präsentiert wird.
Weitere Informationen über den QUIP-Day unter https://www.patchworkgilde.de/aktivitaeten/aktionen/quip-day

Mug Cakes – Kuchenbacken in Tassen

Mug Cakes sind Tassenkuchen, die in der Mikrowelle „gebacken“ werden. Es sind nur ein paar Minuten nötig, um sie zu backen, anschließend lässt man sie ein paar Minuten auskühlen, bevor sie verzehrt werden können. Ganz wichtig: die Mug Cakes sollten zeitnah gegessen werden, da sie sonst nicht mehr schmecken. Für Partys mit vielen Leuten sind sie also eher ungeeignet, da man die Mug Cakes schlecht vorbereiten kann. Stattdessen sind Mug Cakes etwas für Spontane und Kurzentschlossene, die mal eben Lust auf einen Kuchen haben. In den meisten Mug Cake-Büchern sind die Zutaten-Angaben für eine Tasse berechnet worden.
Die Tassenkuchen sind auch was für Singles, die nicht ¾ des Kuchens einfrieren wollen. Stattdessen könnt ihr euch einen leckeren warmen Marmor Mug Cake machen. Ganz für euch allein!
Ich hatte nach Durchsicht zahlreicher Mug Cake-Bücher Lust auf einen Crumble Mug Cake. Grundvoraussetzung ist natürlich eine Mikrowelle! Dieser Erdbeer-Schoko Tassencrumble ist aus dem Buch Crumble Mug Cakes – (Vgn 1 *Backen* Huet-Gomez).

Crumble Mug Cakes – Neue fruchtige Tassenkuchen von Christelle Huet-Gomez

So geht’s

Als Zutaten benötigt ihr Butter, Mehl, Zucker, weiße und dunkle Schokolade, einen Apfel und ein paar Erdbeeren.

Zutaten. Copyright: Stadtbibliothek Köln

Zuerst wird der Apfel kleingeschnitten und in einer Tasse mit Butter und Zucker vermengt.
Apfelstücke mit Zucker und Butter vermengt. Copyright: Stadtbibliothek Köln

Danach wird die Tasse mit Klarsichtfolie überzogen und diese mit Löchern durchstochen. Anschließend kommt die Tasse bei 800 Watt für eine Minute in die Mikrowelle. Danach ist der Apfel heiß und weich; der Zucker hat sich in der Butter aufgelöst. Auf diese Mischung in der Tasse kommen nun die Erdbeeren in kleinen Stückchen, sowie die dunkle Schokolade. Alles wird gut vermischt.
Schokolade und Erdbeeren in Stücke schneiden. Copyright: Stadtbibliothek Köln

In einer separaten Schale werden Butter, Zucker, weiße Schokolade, Mehl und etwas Salz vermengt und der daraus entstehende Teig wird in abgezupften Stückchen auf dem Inhalt der Tasse verteilt.
Teig für den knusprigen Teil des Mug Cakes. Copyright: Stadtbibliothek Köln

Anschließend kommt die Tasse wieder für eine Minute bei 800 Watt in die Mikrowelle. Fertig ist der Crumble Mug Cake! Vorsicht: er ist sehr heiß und sollte eine bis zwei Minuten abkühlen, bevor er genossen wird!
Copyright: Stadtbibliothek Köln

Dieser Erdbeer-Schoko-Tassencrumble schmeckt wirklich wunderbar, obwohl die Mikrowelle leider nicht imstande war, den Teig knusprig („crumble“) werden zu lassen. Auch ein paar Sekunden länger haben in diesem Fall nichts gebracht, sondern die Schokolade nur heißer werden lassen. Dem Geschmack tat das aber absolut keinen Abbruch.
Ein tolles Dessert, der im Gegensatz zu einem Kuchen im Backofen wesentlich schneller (verzehr -)fertig ist.
Die Mug Cake-Bücher lassen sich im Katalog recherchieren, wenn ihr im Suchfeld “Tasse*” eingebt.

Alles aus der Tasse

Es gibt aber nicht nur Tassenkuchen, sondern auch Tassensuppen, Tassengärten (echt süß!), Salate im Glas etc. Lasst euch inspirieren!

Copyright: Stadtbibliothek Köln

fh

Reale Lizenz für virtuelle Realität


Am 20. Juni starten wir ein neues Angebot:

die VR-Lizenz!

Bedeutet: Wir bringen euch in Workshops bei, wie man die Brille und den dazugehörigen Computer richtig bedient – und danach könnt ihr Termine reservieren und unsere HTC Vive kostenfrei und selbstständig nutzen. Bis zu drei Stunden täglich.

Voraussetzungen

  • ein gültiger Bibliotheksausweis
  • ein Mindestalter von 16 Jahren

That’s it. Wenn ihr das erfüllt, steht einer Lizenz für die virtuelle Realität nichts im Wege. Es entstehen keine weiteren Kosten.

Kick-Off

Am 20. Juni findet um 14:00 Uhr die Eröffnung der VR-Station auf der dritten Etage der Zentralbibliothek statt. Wer direkt eine Lizenz erwerben möchte, muss sich anmelden!

Zur Anmeldung

Die Plätze sind für diesen ersten Termin auf 15 beschränkt. Ab Juli wird es dann regelmäßige Termine geben, sodass möglichst viele Leute die Chance erhalten eine Lizenz zu erwerben.

Was ist die VR-Station?

Zur Zeit bauen wir noch dran, daher gibt es noch keine Bilder. Aber die VR-Station ist ein Ort, der euch alles bietet, was ihr für ausgedehnte Spaziergänge in der virtuellen Realität braucht: Ein Gaming-Rechner ist integriert und wir ermöglichen euch den Zugang zu zwei Vive-Controllern und der Brille. Ihr bedient Hard- und Software selbstständig. Unter Steam findet ihr eine Auswahl von Spielen, die laufend aktualisiert wird.
Noch Fragen? Dann ab in die Kommentare. Wir freuen uns auf den 20. Juni und die Zukunft!

sa

Wenn Spongebob und Pingu aufeinandertreffen

Laut, quirlig, grell und schnell – Das ist die einstimmige Meinung zu der Kinderserie “Spongebob” unter den Erwachsenen im Plenum der Veranstaltung Kinderwelten – Medienwelten.
“Die Musik ist sehr hektisch und die Szenen wechseln schnell. Das kann aufregend wirken und das Kind nervös machen. Kann – muss aber nicht. Wichtig ist, dass mit den Kindern über das Gesehene gesprochen wird”, empfiehlt Dr. Bettina Lendzian vom Grimme Institut. Den nur so könne man erfahren, wie das eigene Kind Eindrücke verarbeitet.
Kindermedien als Erwachsener durch die Augen des Kindes wahrnehmen, hieß die Herausforderung des Abends. Damit diese Aufgabe gelingen konnte, ging es auf kurze Entdeckungsreise in die eigene Vergangenheit. Fernsehen geguckt, haben wir alle – und einen ganz persönlichen Helden, hatte jeder:

Wer war mein Medienheld und warum fand ich sie/ihn so toll?

Von Sailor Moon, zu Jim Knopf und über Little Joe zu Michel aus Lönneberga. Jeder der Teilnehmer kannte einen Medienhelden, den er irgendwie “cool” fand. Aber warum ist das so? “Besondere Kräfte, Spannung, Mystisches und Lustiges zieht Kinder an”, erklärt Dr. Lendzian. Ein Sachverhalt, der für die Kinder der heutigen Generation nicht anders ist.
Vier- bis Fünfjährige sollen am Tag nicht mehr als 30min mit einem Erwachsenen Fernsehen, lautet die Empfehlung. Eine Aussage, die viele der Anwesenden zum Schmunzeln bringt, war doch der eigene Fernsehkonsum in der Kindheit deutlich höher. Doch noch wichtiger als die Frage Wie viel ist die Frage nach dem Was. In der gemeinsamen Analyse erhält die Kinderserie “Pingu” eine deutlich bessere Kritik als Spongebob. “Spongebob ist für 3-4jährige einfach zu früh”, fasst Dr. Lendzian zusammen. Was hingegen für Pingu spricht, ist der gleichmäßige Ablauf des Spannungsbogens, die ruhige Musik und die nachvollziehbare Handlung.
Dr. Lendzian stellt hilfreiche Internetseiten vor

Bei der Meinung zu Vorleseapps auf iPad und Tablet spaltet sich das Plenum. “Vielleicht bin ich altmodisch, aber ich kann mich mit diesen Medien nicht anfreunden. Ein Buch bleibt für mich nicht ersetzbar”, erklärt einer der Teilnehmer. Auch dazu hat Frau Dr. Lendzian eine klare Meinung: “Ob App oder Buch, das ist eigentlich egal. Für das Kind geht es um die gemeinsame Zeit, die beim Vorlesen miteinander verbracht wird.”
Das Fazit der Veranstaltung ist die Kommunikation. “Schauen sie sich eine Serie gemeinsam an, beobachten sie ihr Kind und reden sie mit ihm darüber, warum eine Serie oder ein Charakter gut gefunden wird, oder etwas Angst gemacht hat”, empfiehlt Dr. Lendzian.
Die Veranstaltung fand im Rahmen der Initiative Eltern+Medien, einem Angebot der Landesanstalt für Medien Nordrhein-Westfalen (LfM), statt.

MR

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