Fruit Infused – Was?

Dieses Jahr gibt es eine neue Trend-Welle in Punkto Wasser trinken. Das Infused Water, sprich Wasser, welches mit Früchten, Kräutern etc. angereichert wird. Fruit Infused Water also.
Das gewöhnliche (Kran-)Wasser kann mit erfrischenden Früchten wie Zitronen, Limetten, Erdbeeren, Trauben oder Orangen angereichert werden. Dazu kommen Kräuter wie Pfefferminze, Melisse, Vanille, Lavendel, Petersilie, Basilikum oder Dill. Dem Experimentieren sind keine Grenzen gesetzt.
Mein eigenes Experiment lautete:

Lavendel-Zitronen-Wasser

 
Aus dem Buch Fruit Infused Water von Susan Marque

Dafür habe ich meinen Lavendel vom Balkon abgeschnitten und nur die Blüten in eine Kanne gestreut. Darüber werden 3 in Scheiben geschnittene Zitronen gelegt. Das ganze mit Eiswürfeln auffüllen und mit Wasser übergießen. Die Kanne sollte im besten Falle über Nacht, mindestens aber 2 Stunden im Kühlschrank runterkühlen.
Dann kann man das kalte Wasser mit Zitronen-Geschmack und einem Hauch von Lavendel trinken. Nicht nur vom Aussehen eine tolle Sache!

 
Weitere Kombinationen aus dem Buch, die ich spannend fand sind:

  • Gurke-Basilikum-Wasser
  • Kirsch-Vanille-Wasser
  • Thymian-Basilikum-Wasser

 
In dem Buch Aroma-Wasser von Anne Iburg stehen verspieltere Rezepttitel, die aber ziemlich gut zum Ausprobieren animieren, oder?

  • Sternenhimmel
  • Seelenschmeichler
  • Winterruhe

 
Ein bisschen erinnert das angereicherte Wasser an einen kalten Tee. Auch Pfefferminz- oder Früchte-Tee schmeckt aus dem Kühlschrank an warmen Tagen wunderbar. Und die Tatsache, dass man nicht nur pures Wasser trinkt, sondern Geschmack auf die Zunge bekommt, bringt einen dazu, mehr zu trinken.
Weitere Bücher zu dem Thema findet ihr auf der 1. Etage der Zentralbibliothek und im Katalog unter der Signatur: Vgn, Schlagwort: Wasser.

fh

Pantwitterspiele – So ist Twitter

Vor einem Monat passierte etwas wunderbares in den deutschen Twitter-Gefilden. Der IOC hatte gerade strenge Social-Media-Regeln für Olympia-Teilnehmende und Unternehmen bekannt gegeben und die Twitteria schüttelte fassungslos den Kopf. Doch aus trotzigen und aufmüpfigen Reaktionen brach bald herrlichste Kreativität hervor. Die “Herbergsmütter“, ein Kölner Kultur-Power-Trio bestehend aus Wibke Ladwig, Ute Vogel und Anke von Heyl, sponnen ein paar Tweets lang über die Konsequenzen der Regularien und riefen dann (in Anlehnung an die Panhellenischen Spiele) die #pantwitterspiele aus.
 

Die etwas andere Olympiade (Abb.: Herbergsmütter)

Am 5. August, pünktlich zur großen Eröffnungsfeier in Brasilien, begann auch in ihrer Twitter-Timeline ein buntes Durcheinander von Fackelläufern, Athleten, Zeremonien und Zuschauerreaktionen und immer mehr Twitterer sprangen auf den Zug auf. So viele, dass auch wir davon Wind bekamen und uns die Tweet-Flut zu erklären versuchten. Bald hatten wir begriffen: An jedem geraden Tag bis zum 21. August würde es eine neue Disziplin bei den #pantwitterspielen geben. An jedem ungeraden Tag würden die Herbergsmütter die Einreichungen vom Vortag sichten und die kreativsten und schönsten Beiträge ehren.
Wir sind angetreten und wir möchten euch berichten wie wir die #pantwitterspiele erlebt haben. Dabei zeigen wir euch sowohl unsere eigenen Umsetzungen als auch ein paar ausgewählte Schätze anderer Sportler.
 
Disziplin 1: Verbeugen, Umarmen, Herumkugeln
Spätestens nach der Verkündung der ersten Disziplin war klar, dass in den nächsten Tagen niemand sein Sport-Outfit anziehen und Dehydration fürchten musste. Die #pantwitterspiele waren ein Fest des Wortes und der Bilder, der Verspieltheit und Kreativität. Es war eine liebevolle Aktion mit viel Flausch, wie wir auf Twitter sagen. Und so wurde verbeugt, umarmt und herumgekugelt. Mit Menschen, Tieren und Büroartikeln, als Text, als Zeichnung, als Film. Wir entschieden uns für eine eigenwillige Interpretation in Textform: “Verb äugen in umarmendem Reim über das Herumkugeln”.
 

 
Ehrungen nach Disziplin 1
Am nächsten Tag warteten alle gespannt darauf, wie die Ehrungen aussehen würden. Nicht Gold, Silber, Bronze, sondern Güldenes, Buntes, Schräges, Gebasteltes, Verziertes. In mühevoller Kleinarbeit widmeten sich die Herbergsmütter den Tweets der Athletinnen und Athleten. Hier eine kleine Auswahl der Ehrungsobjekte.
 

 
Disziplin 2: Schönschreiben
Nach den schönen Tweets der ersten Disziplin und liebevollen Ehrungswelle merkte man, wie der Ehrgeiz und die Hingabe der Sportler wuchsen. Für die zweite Disziplin zogen wir durchs Haus und sammelten Schöns von unseren Kolleginnen und Kollegen. Motto: “Ihr müsste nicht schön schreiben, ihr sollt nur ‘schön’ schreiben”.
 

 
Disziplin 3: Wattebauschkunststapeln
Wer weiß wie viele Twitterer an diesem Morgen zur Drogerie liefen, um ihre Wattebauschsammlung aufzustocken. Aber wie immer war alles erlaubt. Und so stapelte sich viel Weiches und Weißes zu kleineren oder größeren Stapeln. Wir entschieden uns dagegen, unsere Erste-Hilfe-Packungen zu plündern und machten einen weichen Kollegenstapel.
 

 
Disziplin 4: Partyhutjonglieren
Als rheinische Frohnatur ist man natürlich um einen Partyhut nicht verlegen. Als sich in privaten Beständen noch Jonglierbälle und Googly Eyes fanden, war das Ziel klar. Eine schöne Möglichkeit die eigenen Fähigkeiten im Umgang mit der Vine-App zu verbessern. Eine Fortbildung sozusagen. 😉

Bei anderen Athleten flogen die Hüte…

Unser Bibliothekskollegen aus Düsseldorf jonglierten so schnell, dass man man meinen konnte sie hätten mehr als 2 Arme…

 
Disziplin 5: Schüttelreime
Es war Sonntag, schönes Wetter und die Bibliotheksmenschen waren auf Balkonien und in der Region verteilt. Doch für einen Reim ist immer Zeit und mit Vine kannten wir uns ja jetzt aus. Das Zeitlimit bei Vine sind übrigens 6 Sekunden und bei diesem Video solltet ihr den Ton anschalten sonst entgeht auch die Dichtkunst. 😉

Geschüttelte Reime brauchen nicht immer Ton…

Aber sie brauchen vollen Einsatz!

 
Disziplin 6: Luftsprünge
Das Wetter war schön, die Kamera hatte Saft und das Sprungteam schaffte es über seine eigenen Schatten zu springen. 😉 Ach ja, und irgendwie hat sich noch der Dom in den Hintergrund geschmuggelt.

 
Andere Sportler wollten noch höher hinaus…

 
Und wieder andere hatten doch tatsächlich ein Trampolin. Beneidenswert.

 
Disziplin 7: Hausgymnastik
Die vorletzte Disziplin bahnte sich an. Gymnastik in den eigenen vier Wänden. Während in der Düsseldorfer Bibliothek Armmuskeln trainiert wurden und eine der Veranstalterinnen in der Dusche Übermenschliches leistete, grübelten wir über Bücherwagen-Küren und DVD-Hochstapeln. Schließlich entschied sich der Kollege, in der Bibliothekarischen Kombination anzutreten: Hebefigur mir DVD-Balanceakt.
 

 
Disziplin 8: Lobpreisen
Zwei Wochen waren rum und die letzte Disziplin sollte noch mehr als andere anderen den Flausch in uns wecken. Lobpreisen, lobhudeln, vergöttern, applaudieren. Jemandem sagen: “Hast du toll gemacht. Du bist dufte.” Und nach zwei Wochen in denen die Herbergsmütter anscheinend von morgens bis abends mit der Beantwortung von Tweets, dem Basteln von Lorbeerkränzen und dem Ehren von Athleten beschäftigt waren, galt unsere Lobpreisung ihnen.
 
 

 
Abschlussveranstaltung
Am 21. August vollzogen die Herbergsmütter dann die Abschlussveranstaltung und um 11:04 Uhr wurde die Ewige Flamme der #pantwitterspiele zeremoniell ausgepustet.

So ist Twitter.

(ba)

Holt uns die Gold-Medaille!

Letzte Woche wurden wir vom TÜV Rheinland zu den TÜVlympics herausgefordert. Die Aktion lief parallel zu Olympia. Firmen und Institutionen sollten Olympia-Disziplinen möglichst kreativ als Bürosport umsetzen. Für jedes Video floss vom TÜV eine Geldspende an das Projekt „Brasilien: Aufklärung und Bildung“ der Kindernothilfe.
Da waren wir natürlich gern dabei:

Dem TÜV gefiel unser Video so gut, dass wir nun in den TOP 3 sind und Chancen auf den ersten Platz haben. Ab jetzt zählt, wer die meisten Stimmen sammeln kann. Und abstimmen darf jeder!
Darum unsere ganz liebe Bitte an euch: Folgt diesem Link zur Voting-Seite und klickt bei unserem Video auf “Vote”! Und teilt den Link gern mit anderen!
Lasst die Stadtbibliothek Köln Olympia-Gold holen!!!! 🙂

Wenn die BBC eine Top 100 Liste der Filme des 21. Jahrhunderts macht …

… dann sind wir in der Filmabteilung gleich ganz elektrisiert. Hier ist die Liste im Original zu finden. Viele von euch kamen auch schon zu uns und haben Filme dieser Liste nachgefragt. Um es für euch noch einfacher zu machen, hier mal die Liste mit den deutschen Titeln. Alle grünen Filme sind bereits im Bestand, die orangenen Titel werden noch angeschafft und an die anderen kommen wir im Moment leider nicht heran.
100. Toni Erdmann (Maren Ade, 2016)
100. Requiem for a Dream (Darren Aronofsky, 2000)
100. Carlos – Der Schakal (Olivier Assayas, 2010)
99. Zwei Jahre danach (Agnès Varda, 2000)
98. Ten (Abbas Kiarostami, 2002)
97. White Material (Claire Denis, 2009)
96. Findet Nemo (Andrew Stanton, 2003)
95. Moonrise Kingdom (Wes Anderson, 2012)
94. So finster die Nacht (Tomas Alfredson, 2008)
93. Ratatouille (Brad Bird, 2007)
92. Die Ermordung des Jesse James durch den Feigling Robert Ford (Andrew Dominik, 2007)
91. In ihren Augen (Juan José Campanella, 2009)
90. Der Pianist (Roman Polanski, 2002)
89. The Headless Woman (Lucrecia Martel, 2008)
88. Spotlight (Tom McCarthy, 2015)
87. Die fabelhafte Welt der Amélie (Jean-Pierre Jeunet, 2001)
86. Dem Himmel so fern (Todd Haynes, 2002)
85. Ein Prophet (Jacques Audiard, 2009)
84. Her (Spike Jonze, 2013)
83. A.I. Künstliche Intelligenz (Steven Spielberg, 2001)
82. A Serious Man (Joel and Ethan Coen, 2009)
81. Shame (Steve McQueen, 2011)
80. Die Rückkehr (Andrey Zvyagintsev, 2003)
79. Almost Famous – Fast berühmt (Cameron Crowe, 2000)
78. The Wolf of Wall Street (Martin Scorsese, 2013)
77. Schmetterling und Taucherglocke (Julian Schnabel, 2007)
76. Dogville (Lars von Trier, 2003)
75. Inherent Vice (Paul Thomas Anderson, 2014)
74. Spring Breakers (Harmony Korine, 2012)
73. Before Sunset (Richard Linklater, 2004)
72. Only Lovers Left Alive (Jim Jarmusch, 2013)
71. Tabu – Eine Geschichte von Liebe & Schuld (Miguel Gomes, 2012)
70. Stories We Tell (Sarah Polley, 2012)
69. Carol (Todd Haynes, 2015)
68. Die Royal Tenenbaums (Wes Anderson, 2001)
67. Tödliches Kommando – The Hurt Locker (Kathryn Bigelow, 2008)
66. Frühling, Sommer, Herbst, Winter, … und Frühling (Kim Ki-duk, 2003)
65. Fish Tank (Andrea Arnold, 2009)
64. La Grande Bellezza – Die große Schönheit (Paolo Sorrentino, 2013)
63. The Turin Horse (Béla Tarr and Ágnes Hranitzky, 2011)
62. Inglourious Basterds (Quentin Tarantino, 2009)
61. Under the Skin – Tödliche Verführung (Jonathan Glazer, 2013)
60. Syndromes and a Century (Apichatpong Weerasethakul, 2006)
59. A History of Violence (David Cronenberg, 2005)
58. Moolaadé – Bann der Hoffnung (Ousmane Sembène, 2004)
57. Zero Dark Thirty (Kathryn Bigelow, 2012)
56. Die werckmeisterschen Harmonien (Béla Tarr, director; Ágnes Hranitzky, co-director, 2000)
55. Ida (Paweł Pawlikowski, 2013)
54. Once Upon a Time in Anatolia (Nuri Bilge Ceylan, 2011)
53. Moulin Rouge (Baz Luhrmann, 2001)
52. Tropical Malady – Liebe kennt nur den Moment (Apichatpong Weerasethakul, 2004)
51. Inception (Christopher Nolan, 2010)
50. The Assassin (Hou Hsiao-hsien, 2015)
49. Goodbye to Language (Jean-Luc Godard, 2014)
48. Brooklyn (John Crowley, 2015)
47. Leviathan (Andrey Zvyagintsev, 2014)
46. Die Liebesfälscher (Abbas Kiarostami, 2010)
45. Blau ist eine warme Farbe (Abdellatif Kechiche, 2013)
44. 12 Years a Slave (Steve McQueen, 2013)
43. Melancholia (Lars von Trier, 2011)
42. Liebe (Michael Haneke, 2012)
41. Alles steht Kopf (Pete Docter, 2015)
40. Brokeback Mountain (Ang Lee, 2005)
39. The New World (Terrence Malick, 2005)
38. City of God (Fernando Meirelles and Kátia Lund, 2002)
37. Onkel Boonmee erinnert sich an seine früheren Leben (Apichatpong Weerasethakul, 2010)
36. Timbuktu (Abderrahmane Sissako, 2014)
35. Tiger & Dragon (Ang Lee, 2000)
34. Son of Saul (László Nemes, 2015)
33. The Dark Knight (Christopher Nolan, 2008)
32. Das Leben der Anderen (Florian Henckel von Donnersmarck, 2006)
31. Margaret (Kenneth Lonergan, 2011)
30. Oldboy (Park Chan-wook, 2003)
29. WALL-E (Andrew Stanton, 2008)
28. Sprich mit ihr (Pedro Almodóvar, 2002)
27. The Social Network (David Fincher, 2010)
26. 25 Stunden (Spike Lee, 2002)
25. Memento (Christopher Nolan, 2000)
24. The Master (Paul Thomas Anderson, 2012)
23. Caché (Michael Haneke, 2005)
22. Lost in Translation (Sofia Coppola, 2003)
21. Grand Budapest Hotel (Wes Anderson, 2014)
20. Stage Play (Charlie Kaufman, 2008)
19. Mad Max: Fury Road (George Miller, 2015)
18. Das weisse Band (Michael Haneke, 2009)
17. Pan’s Labyrinth (Guillermo Del Toro, 2006)
16. Holy Motors (Leos Carax, 2012)
15. 4 Monate, 3 Wochen und 2 Tage (Cristian Mungiu, 2007)
14. The Act of Killing (Joshua Oppenheimer, 2012)
13. Children of Men (Alfonso Cuarón, 2006)
12. Zodiac – die Spur des Killers (David Fincher, 2007)
11. Inside Llewyn Davis (Joel and Ethan Coen, 2013)
10. No Country for Old Men (Joel and Ethan Coen, 2007)
9. Nader & Simin – eine Trennung (Asghar Farhadi, 2011)
8. Yi Yi (Edward Yang, 2000)
7. The Tree of Life (Terrence Malick, 2011)
6. Vergiss mein nicht (Michel Gondry, 2004)
5. Boyhood (Richard Linklater, 2014)
4. Chihiros Reise ins Zauberland (Hayao Miyazaki, 2001)
3. There Will Be Blood (Paul Thomas Anderson, 2007)
2. In the Mood for Love (Wong Kar-wai, 2000)
1. Mulholland Drive (David Lynch, 2001)
Wir finden, dass die Liste teils verblüfft und teils ist man voll und ganz einverstanden. Wir wünschen auf jeden Fall viel Spaß beim Anschauen oder kennt ihr womöglich schon alle?

BP

Virtuelle Welten auf der Gamescom

Letzte Woche besuchte unser Gaming-Team die Gamescom, um Eindrücke und Ideen zu sammeln und vor allem so viele Spiele wie möglich auszuprobieren.
Die Gamescom ist die weltweit größte Messe für interaktive Unterhaltungselektronik und neben der E3 in den USA auch eine der bedeutensten Messen, insbesondere für Video- und Computerspiele. Zahlreiche Hersteller aus aller Welt präsentieren an fünf Tagen neue Soft- und Hardware.

Die diesjährige Messe stand ganz im Zeichen von Virtual Reality. In fast allen Hallen konnten die Besucher in virtuelle Welten eintauchen.
Sony, deren Playstation VR noch dieses Jahr im Oktober im Handel erscheint und dabei erstmals Preissegmente erreicht, die für eine breitere Masse geeignet ist, präsentierte sich groß auf der Messe. Unser Team hatte sich vorsorglich bereits im Voraus einen Timeslot gesichert und konnte so ohne lange Wartezeiten die Playstation VR testen. Wir konnten uns virtuell wie Batman anziehen, Billard spielen und den neu entwickelten Controller bei Farpoint testen. Der Stand für Batman Arkham VR hatte die Brillen sogar mit passenden Ohren ausgestattet – dies kann man bewerten wie man möchte, ein schöner Zusatz war es allemal.  Die Immersion war auf jeden Fall sehr gut und das Spielerlebnis wurde durch die virtuelle Brille bereichert.

Batman Arkham VR

Oculus VR stellte neben der „normalen“ Oculus Rift mit  Oculus Touch auch die neuen Controller für die Brille vor. Wir testeten „Ripcoil“.
[youtube https://www.youtube.com/watch?v=N_0kMHcZDHM?rel=0&w=560&h=315]
 
In „Ripcoil“ stehen sich zwei Spieler in einer virtuellen Arena auf schwebenden Plattformen gegenüber und versuchen eine Frisbee ins gegnerische Tor zu werfen. Über das Headset von Oculus VR kann man sich außerdem mit seinem Gegner – der physisch vor Ort in einem benachbarten Raum untergebracht ist – unterhalten. Durch leichte Bewegungen des eigenen Körpers nach links und rechts bewegt man sich auch im Spiel entsprechend und kann mithilfe der Controller versuchen die Frisbee abzufangen. Ist die Steuerung am Anfang noch ungewohnt und seltsam, so findet man sich doch schnell in die Technik ein. Bereits in der zweiten Spielrunde konnten wir wesentliche Verbesserungen in Werf- und Bewegungstechnik feststellen und auch das Tragegefühl war sehr angenehm.

Die Oculus Rift könnt ihr bei uns auf der vierten Etage bereits jeden Mittwoch von 17-18 Uhr vor Ort testen.
Die Samsung Gear VR ging auf der Messe noch einen Schritt weiter und ergänzte mithilfe von hydraulischen Sitzen auch noch die vierte Dimension. Bei Samsung Gear VR 4D fuhren wir virtuell in einem amerikanischem Vergnügungspark Achterbahn. Das Tragegefühl der Brille war etwas schlechter als beim Rest der ausprobierten VR Brillen – die Immersion führte jedoch erfolgreich das Schwindelgefühl einer richtigen Achterbahn herbei. Wie das aussah könnt ihr hier sehen:
[youtube https://www.youtube.com/watch?v=NKzr_7VPHRQ?rel=0&w=560&h=315]
Samsung Gear VR 4D – Achterbahn fahren im Vergnüngspark

Auch die HTC Vive war vor Ort vertreten und zeigte Spiele wie z.B. Bogenschießen. Die HTC Vive könnt ihr bei uns auf der vierten Etage jeden Freitag von 17-18 Uhr ausprobieren. Anbei Eindrücke von weiteren VR-Stationen.

In vielen dargebotenen Spielen wurde auch der Trend „gemeinsames Spielen (in virtuellen Welten)“ deutlich. Ob nun bei „Headis“ (Tischtennis mit Softball und dem eigenen Kopf als Schläger), „Need for Seat“ (Hindernisparcour mit einem Bürostuhl absolvieren), verschiedenen (virtuellen) Kartenspielenvarianten von bekannten Spielen wie The Witcher oder der stärkeren Immersion durch Green Screen statt Virtual Reality. So wurden zwei unserer Mitarbeiter zum Teil des Mafia 3 Trailers. Der Stand zum Spiel erhielt den Preis für das beste Standkonzept bei den Gamescom Awards. Die Spieleanbieter haben viel aufgefahren, um zu beeindrucken – erfolgreich wie wir finden! Mittlerweile können die Besucher nicht nur Schlüsselanhänger und T-Shirts mit nach Hause nehmen, sondern auch Fotos oder animierte gifs und Videos von sich und ihrem Spielerelebnis.
Insgesamt war es laut, die Schlangen lang, die Füße irgendwann müde – aber vor allem war es sehr spannend und wir arbeiten mithilfe der zahlreichen Eindrücke an neuen Veranstaltungsideen und Ergänzungen unserer Hardware für unser eigenes Angebot.
Abschließend möchten wir noch das Platine Festival erwähnen, welches flankierend zur Gamescom seit 2010 stattfindet. Das Festival bietet eine Plattform für Künstler und Entwickler aus ganz Europa, die sich im Spannungsfeld zwischen elektronischer Kunst und alternativen Spielformen bewegen. Dieses Jahr wurden die meist interaktiven Kunstwerke in sechs urbanen Locations in Köln-Ehrenfeld präsentiert. Wir empfehlen, sich nächstes Jahr selbst einen Eindruck zu verschaffen und das Staunen neu zu lernen.
[youtube https://www.youtube.com/watch?v=1SNrJbNXlgU?rel=0&w=560&h=315]

Is

Neuheiten im Spielebestand

Ab sofort bieten wir in der Zentralbibliothek und unserer Gaming-Stadtteilbibliothek in Kalk eine kleine Auswahl an Spielen für die PlayStation 4 ab 16 und 18 Jahren an.
Letzte Woche rezensierte der Kollege bereits Dark Souls 3 – nun könnt ihr es auch bei uns ausleihen!

Nutzt die Leihfrist von zwei Wochen um die Spiele anzutesten und teilt uns euer Spielerlebnis über die Rezensionsfunktion in unserem Onlinekatalog mit.
In der Zentralbibliothek findet ihr die Spiele auf der 4. Etage!

 

Is

Sommerferien-Smoothies Teil 6/6

Die letzte Ferienwoche ist fast vorbei. Damit noch mal alle Kräfte gesammelt werden können, bevor es zurück in den (Schul-)Alltag geht, gibt es einen „Smoothie“ mit Kaffee; wie aus der Eisdiele. Naja, eigentlich ist es mehr eine Art Shake…

Super Smoothie, super lecker – super Tag – durchgedrehte Rezepte für die ganze Familie von Susanne Schanz

 

Iced Coffee

 Hinein kommt:
 

100 Ml Milch, 100 Ml Sahne, 150 g Vanilleeis, 1 doppelter Espresso & ca. 6 Eiswürfel

 
 
Zuerst werden die Eiswürfel im Mixer zerkleinert.

 
 
 
 
 
Milch, Sahne und Vanilleeis hinzufügen.

 
 
Dann alles noch mal richtig durchmixen. Anschließend den Smoothie auf etwa 2 Gläser verteilen.
 
Espresso kochen oder von der Kaffeemaschine fertigen lassen.

 
 
Den Espresso ganz langsam in die Gläser füllen, damit sich 2 Schichten ergeben. Wenn ihr ab und an Cocktails selber mixt, habt ihr vielleicht ein Layering Tool. Mit diesem Einsatz läuft der Espresso ganz langsam ins Glas und verbindet sich nicht sofort mit dem restlichen „Smoothie“. Das ist aber nur etwas fürs Aussehen und hat auf den Geschmack keinen Einfluss, denn letztendlich rührt ihr alles durcheinander und genießt diesen Iced Coffee.
 

 
Für die Extra-Süße könnt ihr natürlich noch eine Kugel Vanilleeis ins Glas befördern. Oder für die Extra-Kälte noch mehr Eiswürfel einfüllen.
Jetzt habt ihr einen typischen Eiskaffee, nur ohne Sahnehaube. Schmeckt vanillig, sahnig und bringt einen Koffein-Schub. Am Besten in der Sonne genießen und noch mal entspannt an die 6 Wochen Sommerferien zurückdenken.
Apropos zurückdenken:
Hier noch mal alle 6 Sommerferien-Smoothies im Überblick:

 
 
 
 
 
 
 
 

  • Der Orange-Granatapfel-Petersilie -Smoothie aus Smoothies – Power aus der Natur von Erica Bänziger.
    Vorsicht vor den spritzenden Granatapfelkernen!

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

  • Der Charcoal-Smoothie aus Detox Smoothies – Entschlacken mit Power-Drinks von Nicole Staabs.
    Lasst euch nicht vom Aussehen abschrecken!

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

  • Den Summer Dream aus Smoothies – Power for you! von Irina Pawassar.
    Wirklich super einfach und sehr erfrischend.

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

  • Last but not least: Iced Coffee aus Super Smoothies, super lecker – super Tag – durchgedrehte Rezepte für die ganze Familie von Susanne Schanz.
    Davon bekommt man einen Koffein-Schub und ein Glücksgefühl wie in der Eisdiele.

 
 
 
 
 
 
 
 
Die vorgestellten Bücher sind größtenteils unter der Signatur: Vgn zu finden. Es gibt aber auch Smoothies, die einen gesundheitlichen Aspekt beinhalten, wie z.B. der Detox-Smoothie. Diese Bücher haben die Signatur: Wcl oder Wcl 3. Ein Blick in unseren Online-Katalog verrät, wo ihr die entsprechenden Smoothie-Bücher findet.

fh

FIFA United Auftakt

Letzten Donnerstag kämpften die Teilnehmer aus Köln um den Einzug in das internationale FIFA United Turnier. In knapp dreieinhalb Stunden spielte jeder gegen jeden, sodass sich schließlich zwei Favoriten herauskristallisierten. Das letzte Spiel wurde von allen Teilnehmern mit Spannung verfolgt und die Tore von Jubel begleitet. Der Gewinner konnte sich über einen Pokal und kleine Sachpreise freuen.
Anbei eine Zusammenstellung von Eindrücken vom Turnier.

[youtube https://www.youtube.com/watch?v=90x4XJIGSqo?rel=0&w=560&h=315]
 
Nächste Woche wird das Turnier mit dem ersten von vier weiteren Spielen mit den Siegern/Siegerinnen aus Santiago de Chile, Jakarta, Peking und Lima fortgesetzt.
Das Finale übertragen wir am 22.10.2016 von 13-16 Uhr live in der Q-Thek der Zentralbibliothek für euch. Seid dabei!

Is

 

Game-Rezension: Dark Souls 3

FROM SOFTWARE – Dark Souls™ III

Bereits seit Demon’s Souls bzw. Dark Souls 1 weiß man um den Schwierigkeitsgrad dieser Reihe. Vermutlich sind seit Release des 3. Teils wieder einmal unzählige Controller durch die Gegend geflogen und es wurde mehr denn je gezetert und geflucht. Denn eins ist sicher bei Dark Souls: Der digitale Tod und damit das Versagen im Spiel. Bereits 2012 erschien eine Neuauflage des ersten Teils, die sich nicht umsonst „Prepare to Die – Edition“ nannte. Aber ein Gutes hat das erbarmungslose Gameplay: Es bringt den Spieler dazu seine Taktik zu überdenken, andere Vorgehensweisen auszuprobieren, zu beobachten, besser zu werden – und damit  einhergehend auch weiterzukommen und schlussendlich zu siegen. Man könnte also von einer Entwicklung des Spielers sprechen, analog zum Spielverlauf selbst.
Und umso intensiver ist das Erfolgserlebnis, wenn endlich mal eine besonders schwierige Passage überwunden oder ein Boss besiegt wird, dem man zuvor schon dutzendfach selbst erlegen war.
► Dark Souls ist herausfordernd
 
Düster, bedrohlich, melancholisch.
Das sind nur einige der Begriffe, die Dark Souls in Worte einkleiden. Die unerreichte Atmosphäre ist das, was die Souls-Reihe so besonders macht und sich von anderen Spielen abzeichnet.
Im Spiel tauchen nicht besonders viele NPCs (Non-Player Characters) auf und wenn, gibt es wenig zu bereden. Quests? Nope, zumindest nicht so, wie man sie in anderen RPGs gewohnt ist. Story? Wird einem nicht um die Ohren gehauen und die Interpretation bestimmter Verläufe bzw. Begebenheiten ist dem Spieler teilweise selbst überlassen – insbesondere auch die verschiedenen Enden des Spiels. Es gibt mittlerweile ganze YouTube Kanäle, die sich mit der Hintergrundgeschichte der Souls-Reihe beschäftigen. Die Story in Kurzform: Der Spieler ist ein so genannter Unentfachter (Unkindled One), dessen Ziel es ist, die fünf Aschefürsten (Lords of Cinder) zu suchen und zu ihren Thronen zurückzuführen. Da die Welt im Begriff ist in Finsternis zu versinken, gilt es mit ihrer Macht das Feuer erneut zu entfachen.
Das Meiste der Hintergrundgeschichte erfährt man beim Introvideo und insbesondere während des Spiels beim Lesen von Itembeschreibungen. Liest sich an dieser Stelle vielleicht ein wenig witzlos, ist bei dieser Reihe aber interessant gestaltet und macht für das Gameplay sehr viel aus; Wired beschreibt das Storytelling schön im Detail: https://www.wired.de/collection/life/wie-der-entwickler-von-dark-souls-das-geschichtenerzaehlen-games-neu-erfand
► Dark Souls ist vielschichtig
 
FROM SOFTWARE – Dark Souls™ III

Neben dem Prinzip trial and error gestaltet sich das weitere Gameplay rollenspieltypisch: Man kann verschiedene Eigenschaften hochleveln um mächtigere Waffen zu schwingen, dickere Rüstungen tragen oder weitere Zauber sprechen zu können.
Das Sammeln von Items, speziell Ausrüstungsgegenstände, ist zwar wichtig, artet aber nicht in übliche Rollenspielverhältnisse aus, bei dem gefühlt 99% wieder in den digitalen Trash-Nexus verschwinden. Darüber hinaus gibt es verschiedene Eide, die man ablegen kann: Diese bewirken jeweils etwas anderes und schalten je nach Eid und Erfolg weitere spezielle Items frei.
Kämpfen ist das Hauptelement im Spiel; es gibt viele verschiedene Waffen- und Rüstungsarten und selbst pro Waffengattung unterschiedliche Kampfstile, was das Ganze unheimlich komplex macht. Gut gelungen: Das Tragen von leichten oder besonders schweren Rüstungen wirkt sich auf die Bewegung (Laufen, Rollen, Ausweichen) der Spielfigur aus.
In der Regel kämpft man sich allein in der Welt von Lordran durch, was im Übrigen auch beim erstmaligen Spielen empfohlen wird, auch um die erwähnte Atmosphäre zu genießen. Daneben gibt es aber auch die Möglichkeit sich ingame mit anderen Dark Souls Spielern zu treffen und gemeinsam Abenteuer zu bestreiten. PVP (Player vs. Player) ist ebenfalls möglich und wird bei einigen Gamern groß geschrieben.
► Dark Souls ist kampflastig
 
Kenner der Reihe werden viele wiederkehrende Elemente der alten Teile (wie z.B. der deprimierte Ritter am Lagerfeuer, Brückendrachen, ähnliche Settings) vorfinden. Das kann man gut oder schlecht finden. Aufgrund des kaum geänderten Spielprinzips werden sie sich sehr schnell im Spiel einfinden.
Neulinge werden es am Anfang hingegen sicherlich etwas schwer haben. Wer dem Genre und allen voran der Stimmung etwas abgewinnen kann, bleibt am Ball und wird weiter kommen. Versprochen.
Unten stehend zwei Screenshots, wie die typische Ritter-Klasse aussehen und welche Settings im Spiel man bewundern kann:

Dark Souls gibt es demnächst bei uns in der Zentralbibliothek im 4. OG für die PS4 zur Ausleihe und ist ab 16 Jahren freigegeben.
 
Dazu passend Besprechungen mit medienpädagogischem Hintergrund:
Spieleratgeber NRW – Dark Souls 1
http://www.spieleratgeber-nrw.de/Dark-Souls.3329.de.1.html
 
Spieleratgeber – Dark Souls 2
http://www.spieleratgeber-nrw.de/Dark-Souls-2.3976.de.1.html
 
Die etwas andere Form des Storytelling in Video Games:
https://www.wired.de/collection/life/wie-der-entwickler-von-dark-souls-das-geschichtenerzaehlen-games-neu-erfand

(wd)

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