Twittwoch – Freitag schnell anmelden

Logo des Twittwoch

Am 23.1. geht es weiter mit geeks@cologne! Der Twittwoch kommt in die Zentralbibliothek. Zum 20. Mal lädt der Kölner Twittwoch alle zum Networking ein, die sich beruflich mit sozialen Netzwerken beschäftigen. Hier gibt es Vorträge, Kontakte, neue Impulse und eine Plattform zum Austausch. Für kostenlose Getränke ist dank der Unterstützung der denkwerk GmbH auch gesorgt!
Passend zum “Themenjahr Luft- und Raumfahrt 2013” der Kölner Wissenschaftsrunde ist das Schwerpunktthema des 20. Twittwochs der Weltraum. Sowohl Jan Piatkowski (denkwerk GmbH) als auch Marco Trovatello (Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt) berichten, wie die Raumfahrt sich die Sozialen Medien zunutze macht. Und weil ein Schwerpunkt auch anderen Themen Platz lässt, begrüßen wir außerdem Tobias Heim (Digitale Kultur e.V.) mit seinem Vortrag über Social Media in der Demoszene.
Hier der Ablauf des Abends:

  • 19.00 Uhr Einlass
  • 19.30 Uhr „Weltraum und Social Media: Zwei unendliche Weiten?“ – Jan Piatkowski (denkwerk GmbH)
  • 20.00 Uhr “Wie kommuniziert die Tech-Demoszene? – Tobias Heim (Digitale Kultur e.V.)
  • 20.30 Uhr “Über Social Media in der Raumfahrt” – Marco Trovatello (DLR)
  • 21.00 Uhr Freies Networking & Get together
  • 22.00 Uhr Ende

Wie ihr mit dabei sein könnt? Tatsächlich waren die 100 Plätze für den Twittwoch bereits wenige Stunden nach Öffnung der Anmeldung vergeben. Aber am 18. Januar (Freitag) werden um 12 Uhr noch einmal 20 zusätzliche Karten freigeschaltet. Eure Chance euch auf der XING-Seite der Veranstaltung kostenlos anzumelden.

(ba)

40 Jahre “Aloha from Hawaii”

[youtube=http://www.youtube.com/watch?v=y0Gh7VXtb9I]

Keine Show- oder Tanzeinlagen, keine spektakulären Effekte, ein typisches Elvis-Presley-Konzert der siebziger Jahre bestand aus einer Abfolge von Songs begleitet von Background-Chor und –Musikern. Im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit einzig und allein Elvis und seine Performance. Als Kostüm trug er einen „Jumpsuit”, ein maßgeschneiderter weißer Einteiler mit hohem Kragen, tiefem V-Ausschnitt, weitem Hosenschlag, einen breiten Gürtel sowie ein Cape.

Auf Tour ging seine Show nur in den USA, aber damit der Rest der Welt nicht zu kurz kam, gab es das TV-Special „Aloha from Hawaii”. Heute vor 40 Jahren per Satellit rund um den Erdball ausgestrahlt, schrieb es Fernseh-Geschichte. Über eine Milliarde Menschen sahen das erste in 40 Länder übertragene Konzert eines Solokünstlers. Die in den USA zeitversetzt gezeigte Version hatte eine höhere Einschaltquote als die Mondlandung.

Schon seit Donnerstag feiern Elvis-Fans aus aller Welt auf Hawai das Jubiläum. Höhepunkt natürlich heute Abend das Konzert vom 14. Januar 1973 auf Großleinwand. Remastered und besser als je zuvor.

gp

P.S.:  Das Video zeigt das Finale der öffentlichen Generalprobe einen Tag vor dem Konzert. Das komplette Live-Konzert ist bei uns auf DVD ausleihbar (Signatur: 4 72.3 Presley, Elvis).

Do It in the library!

[youtube=http://www.youtube.com/watch?v=Bj4Mo6TvfNQ]

Ihre temperamentvolle Antwort auf den Bibliothekskahlschlag in Großbritannien ist eindeutig. Mit ungehobeltem Spott und einer ungestümen Ballade besingt die schottische Comedy-Band „Johnny & the Baptists”, wie man Bibliotheksbesuche attraktiver gestalten kann. Frontmann Jonathan Donahoe, Geigerin Amy Butterworth und Gittarist Paddy Gervers feiern einen flotten Dreier zwischen den Regalen, der folkig-lärmend daher kommt. Da wird man doch gleich und glatt zu Konvertiten.

gp

Hörtipp: Françoise Hardy “L’amour fou”

[youtube=http://www.youtube.com/watch?v=2h2l80aq-2U]

In den sechziger Jahren waren viele deutsche Jungs in Françoise Hardy verliebt.* Die hübsche Französin sang ihre Chansons auf Englisch, Italienisch, Spanisch, Portugiesisch und …. Deutsch. Später fand sie ihre musikalischen Jugendsünden so grottenschlecht, dass sie jahrzehntelang versuchte, deren Wiederveröffentlichung zu verhindern. Inzwischen geht sie auf die 70 zu und zählt (neben Juliette Greco) zu den letzten „grandes dames” des französischen Chansons. Fast auf den Tag genau veröffentlichte sie 50 Jahre nach ihrer ersten LP ihr dreißigstes Album mit dem Titel „Amour fou”. Nach eigenem Bekunden eines ihrer Lieblingsalben.

„Amour fou” besingt die leidenschaftliche und unmögliche Liebe. Die Liebe zwischen verblendet und verrückt. Sie erzählt von Anziehungskräften und Verhaltensweisen, von typischen Verläufen, die immer in Fallen münden, die schmerzen. Die Sängerin steht zu ihren Fehlern. In jedem Song illustriert sie dies melancholisch und mit altersloser Stimme. Françoise Hardy hat nie verleugnet, dass sie ein Faible für langsame und romantische Lieder hat. Klavier und Streicher begleiten mit subtilen Facetten, was die Texte reflektieren. Anmutungen von Zerbrechlichkeit und Schwermut, magisch und vollkommen unprätentiös. Musik für eine Bar oder einen Club, feinfühlig-jazzy, ambitioniert. Einzig der letzte Song „Rendez-vous dans une autre vie” nimmt (von der Gitarrenbegleitung getrieben) Tempo auf. Ein Anflug von Euphorie und Optimismus, der mit dem gelebten Leben versöhnt.

gp

Parallel zur CD „Amour fou” erschien unter dem gleichen Titel der erste Roman von Françoise Hardy.

Die CD findet sich in unserem Bestand unter der Signatur: 4 71.3  Hardy, Françoise (derzeit nur gegen Vorbestellung ausleihbar)

*Ich gehörte auch dazu. Allein ihr französischer Akzent machte einen ganz wuschig und dazu sah sie einfach umwerfend aus. “Wir hätten sie doch alle sofort geheiratet, damals in den Sechzigern” sagte Sängerkollege Klaus Hoffmann, der ihr ein Lied widmete. Heute tröstet uns die Erinnerung und YouTube.

Andere Blog-Beiträge über französische Musik:

1. Zaz hat’s!

2. Trio Laurent et Amies

„Der, die, das! Wer, wie, was? Wieso, weshalb, warum? Wer nicht fragt, bleibt dumm!“

[youtube=http://www.youtube.com/watch?v=W3ZHPJT2Kp4]

Die Sesamstraße feiert heute 40. Geburtstag. Zumindest in Deutschland. Denn am 8. Januar 1973 lief die Sendung zum ersten Mal im deutschen Fernsehen, vier Jahre nach dem Start in den USA.
Natürlich gratulieren wir mit einem Spot, der in der Bibliothek spielt. In der Rolle des Bibliothekars Richard Hunt. Im Gegensatz zur deutschen Ausgabe fällt auf, dass Cookie Monster nicht gerade vorbildlich spricht. Hier mehr zur Bibliothek und den Bibliothekaren in der Sesamstraße.

gp

Gangnam war gestern – Ein Pfund Fisch räumt ab!

[youtube=http://www.youtube.com/watch?v=ETSl8gWsFZ0]

An seinem ersten Arbeitstag sagte sein Boss: „Du musst schreien!” Aber statt zu schreien, begann er zu singen ’Ein Pfund Fisch!’ “Es kam direkt aus meinem Kopf.” Muhammad Shahid Nazir, 31, aus Pakistan bekam seinen ersten Job in England als Fischverkäufer auf dem Queens Market, Upton Park, im Osten von London.

 Am zweiten Tag fiel ihm die 2. Zeile ein: ‘”Come on, ladies”

 Ein Hit war geboren. Mit seinem markanten Akzent, seinen ausgestreckten, flehenden Armen und den Fingergesten machte er die Performance rund.

Jugendliche filmten die Comedy-Show. Zack, war der Ohrwurm am 1. April dieses Jahres auf YouTube! Besucher aus aller Welt suchten seinen Marktstand in London. Kinder sangen „One pound fish”. Musiker remixten es. Alesha Dixon sang es im Fernsehen. Dann klopfte Warner Music bei Mr. Nazir an der Tür und nahm ihn unter Vertrag. Zur Weihnachtszeit belegte der Song Platz 29 in den britischen Charts. Inzwischen liegen die YouTube-Klicks bei über 7 Millionen.

 Leider reichte die Story nicht für ein Weihnachtsmärchen. Der Pakistaner, ursprünglich nach London gekommen, um Betriebswirtschaft zu studieren, wurde kurz vor den Feiertagen von den britischen Behörden ausgewiesen. Angeblich sei er mit einem Studentenvisum eingereist, arbeitete jedoch kurz darauf als Markthändler.

In Pakistan empfingen ihn hunderte Fans am Flughafen. Nächste Woche will er zurück nach London.

Mehr über den £1 Fish Man.

Geek Content: A merry geeky christmas!

Frohe Weihnachten! Ich hoffe ihr verbringt die Feiertage dort, wo ihr euch wohlfühlt und macht das, was euch guttut.
Und wem auch heute noch nicht festlich zumute ist, dem empfehle ich den Kultklassiker der weihnachtlich geschmückten Einfamilienhäuser und die “Wizards in Winter”:

(Mit “Geek Content” bringen wir euch geekige Blogbeiträge im Rahmen unserer Veranstaltungsreihe geeks@cologne. Im neuen Jahr geht es auch sofort mit Veranstaltungen weiter: Im Januar der Twittwoch und im Februar die Geeks in Education.)

(ba)

Adventskalender: Die 24

In weniger als 24 Stunden ist Heiligabend. Die 24 Tage dieses Adventskalenders sollten wie alle anderen, die Wartezeit bis zum 24. Dezember verkürzen und die Vorfreude steigern. Unser Kalender wollte das täglich mit ein bißchen Wissen über die  Kulturgeschichte,  die Symbolik und den Umgang mit Zahlen anreichern.

“Adventskalender sind ja so was von mega-out”, befindet die 13jährige Tochter von Autor  Klaus Modick. Die 15jährige Schwester sieht das  ähnlich. In dem Buch “Vierundzwanzig Türen”, das im Haus des Erzählers spielt, geht es vorweihnachtlich rund. Die Geschenkansprüche der Mädels werden teurer und die Rituale verlieren an Bedeutung. Doch als die Mutter einen alten Adventskalender zufällig geschenkt bekommt, beschäftigt dieser plötzlich die ganze Familie. Erzählt wird darin in 24 Bildern eine spannende Geschichte der Nachkriegszeit…

Die mobile Version verlassen