Karten gewinnen: Alfred Neven DuMont – “Vaters Rückkehr”

Der Kölner Verleger Alfred Neven DuMont wird am 24. Oktober seinen zweiten Roman “Vaters Rückkehr” in der Zentralbibliothek vorstellen.
” Karl, Anfang vierzig, ist gerade in den Vorstand seiner Bank aufgestiegen, er ist glücklich in der Ehe mit der jüngeren Marie und liebt seine beiden Töchter über alles. Ein Leben auf der Überholspur, nichts scheint ihn aufhalten zu können, als plötzlich sein Vater auftaucht. Der Vater, den er dreizehn Jahre lang für tot gehalten hat und der sich nun auf eine geradezu unheimliche Weise seines Lebens zu bemächtigen beginnt. Er demontiert nicht nur die glänzende Gegenwart, er zwingt den Sohn auch zu einer Auseinandersetzung mit der Vergangenheit, die Karl jahrelang verdrängt hat. ” (aus dem Veranstaltungskalender der Stadt Köln)
Eine Leseprobe des Romans findet Ihr übrigens hier.
Unter allen Kommentaren zu diesem Artikel verlosen wir wieder 2×2 Karten für die Veranstaltung. Eine Teilnahme an der Verlosung ist bis 15. Oktober möglich. Viel Spaß!
Und wenn es mit dem Gewinn nicht geklappt hat: reguläre Karten gibt es für 8 Euro bzw. ermäßigt 6 Euro über KölnTicket im Vorverkauf oder an der Abendkasse.
Beginn der Veranstaltung ist um 20 Uhr.
ck

Kleines Herbsträtsel für bibliothekarisch Bewanderte

[youtube=http://www.youtube.com/watch?v=KQ8RwoeVfXQ]

Hier wieder ein bisschen Gehirntraining für alle, die Bibliotheken mögen. Die Zitate stammen aus Veröffentlichungen der letzten Wochen.

„Den Bayerischen Filmpreis erhielt sie [?] 1992 für ihre Rolle einer in Alaska arbeitenden Ost-Berliner Bibliothekarin in dem Percy-Adlon-Film “Salmonberries”, Gewinner des World Film Festivals in Montreal.” (Quelle)

“Borges, der 1986 in Genf verstarb, war von Berufs wegen Bibliothekar. Als solchen hat ihn Umberto Eco im „Namen der Rose” verewigt. Ecos blinder Bibliothekar heißt [?]” (Quelle)

“Er war Marineoffizier, Buchhalter, Gärtner, Schaufensterdekorateur, Maler, Bibliothekar, Fremdenführer – 35 Berufe zählten Biografen von [?] in seinem 51-jährigen Leben.” (Quelle)

 [?]gilt als letzter Universalgelehrter, d.h. als Gelehrter, der auf allen (oder fast allen) Fachgebieten arbeitete. [Er] war Mathematiker, Naturwissenschaftler, Philosoph, Theologe, Historiker, Bibliothekar, Diplomat und Ingenieur.” (Quelle)

“Seinen Namen erhielt der Filmpreis übrigens von der Bibliothekarin und späteren Direktorin der den Preis verleihenden Akademie, Margaret Herrick. Sie meinte, die Statue sehe ihrem Onkel [?] ähnlich.” (Quelle)

 “Tatsächlich ist der Bürgermeister [?] redegewandt und humorvoll wie kaum ein anderer Politiker. Bei seinen öffentlichen Reden baut er jedes Mal wenigstens einen Witz ein. Allerdings schießt er damit oft übers Ziel hinaus, was für einen Politiker ein ernsthaftes Hemmnis sein kann. Eines seiner Lieblingsthemen sind Frauenwitze. ‘Wenn Frauen wegen ihres Intellekts bewundert werden wollten, würden sie in die Bibliothek gehen anstatt ins Kaufhaus Bloomingdales’, scherzte er einmal. (Quelle)

gp

Unsere Rückgabeautomaten

Liebe Leser,
Ihr kennt ja unsere Rückgabeautomaten unten im Erdgeschoss, die in letzter Zeit leider immer wieder technische Probleme haben.
Mal ist Automat A nicht gut drauf, kaum ist er repariert, wird Automat B krank… An schlechten Tagen funktionieren beide nicht =) Unser Hauptproblem besteht darin, dass es diese spezielle Automatenfirma nicht mehr gibt und somit auch keine Ersatzteile, für unsere Patienten im Erdgeschoss. Man munkelt, dass es oben in Island noch einen Berg aus genau unseren Ersatzteilen gibt… Falls einer von Euch einen Ersatzteilberg in Island sichtet, freuen wir uns über eine Nachricht. Am liebsten mit Foto 🙂

Zum Glück haben wir eine sehr einfallsreiche Wartungsfirma, die es immer wieder schafft, die beiden zum Laufen zu bringen. Wir haben hier in der Zentralbibliothek noch einen alten kaputten Automaten, der schon aus dem Verkehr gezogen wurde. Dieser dient zur Zeit noch als kleiner Ersatzteilspender.
Seid gewiss: Unsere lieben Kollegen aus der EDV-Abteilung telefonieren sich Ohren und Finger wund und setzen ihre ganze Kreativität ein, damit unsere zwei Sorgenkinder uns noch bis zu ihrer verdienten Ablöse im kommenden Jahr durchhalten.
ASo

Stadtteilbibliothek Rodenkirchen jazzte!

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Der Förderverein “LITERAMUS e.V.”, der sich höchst aktiv für die Belange der Stadtteilbibliothek Rodenkirchen einsetzt, landete mit seiner Veranstaltung “Songs und stories – Jazz! Musikalische Lesung” das Highlight des Jahres. Einmal mehr wurde der Stellenwert der Bibliothek als Kuturzentrum gefestigt, und der große Zuspruch des Publikums belegte überzeugend den Sinn dieses Engagements. Mitwirkende auf der Bühne waren: Andrew Carnegie (Erzähler), Wolfgang Behrendt (Flügel), Stefan Kaiser (Bass) und Tobias Stupeler (Schlagzeug).

Stadtteilbibliotheken länger geöffnet!

 

Ab sofort gelten die neuen Öffnungszeiten!

 Nachdem Anfang 2010 bereits unsere Bibliotheken in Chorweiler, Ehrenfeld, Mülheim, Porz und Rodenkirchen samstags von 10 bis 14 Uhr ihre Türen öffneten, gilt dies ab sofort kölnweit für alle Stadtteilbibliotheken. Neu dabei sind:
  • Bocklemünd-Mengenich
  • Haus Balchem (Südstadt)
  • Kalk
  • Neubrück
  • Nippes
  • Sülz

Bitte beachten, dass die Stadtteilbibliothek Sülz noch bis zum 25. Oktober 2011 wegen Renovierung geschlossen ist.
Der Ratsbeschluss vom 26. Mai 2011 machte die Samstagsöffnung und weitere flexibere Öffnungszeiten möglich. So verschiebt sich beispielsweise die Donnerstagsöffnung bei den meisten Filialen auf 11 bis 19 Uhr (Ausnahmen: Porz 12 bis 18 Uhr, Bocklemünd 10 bis 18 Uhr, Neubrück  14 bis 18 Uhr). Berufstätige Kundinnen und Kunden können die Angebote der StadtBibliothek Köln nun auch in den Stadtbezirken ohne Feierabendstress nutzen.
Die Samstagsöffnungszeiten der Zentralbibliothek am Neumarkt bleiben bestehen: 10 bis 15 Uhr.

Bild: Auch die Tür von Haus Balchem wird sich künftig samstags öffnen.

Morgen gibt es 10 Millionen für eine Edelfeder!


Zwei Poeten, ein Syrer und eine Schwede, liegen bei der Wettfirma Ladbrokes ganz vorne, wenn es morgen um den Literaturnobelpreis geht. An 3. Stelle nach Adonis und Tomas Tranströmer steht der schon vielfach literaturpreisgekrönte Haruki Murakami aus Japan.
Und so ist der aktuelle Stand beim Buchmacher:

Adonis 4/1

Tranströmer 7/1

Murakami 8/1

Eine Aufholjagd hat Außenseiter Bob Dylan hinter sich. Binnen einer Woche schob er sich von 100/1 auf 10/1. Wer lesen will, wofür es morgen die 10 Millionen schwedischen Kronen gibt, braucht nur in die Stadtbibliothek zu kommen. Wir haben Werke aller Favoriten im Regal.

gp

Das Fundlesezeichen der Woche

Ein höchst romantischer Lesezeichen-Fund!
Da hat wohl jemand in der Natur gelesen…oder im Zoo.
Wäre die Feder nicht etwas zu groß für das Buch gewesen, hätte ich sie niemals entdeckt..
 

Um welchen Vogel es sich hier wohl handelt? Ein Fall für’s Bestimmungsbuch, sind ja nur paar Schritte auf die 1. Etage.. mhhh.. Die Signatur Skr 7 war das.. Oder erkennt ihn jemand von Euch auch so?

mks

Anruf erwünscht: “Wer geht noch in die Bücherei?”

0800/5678-555

  WDR 5 – Donnerstag, 6. Oktober 2011

 15 bis 16 Uhr

 “Wer geht noch in die Bücherei?” Die WDR-Sendung „LebensArt” stellt diese etwas provozierende Frage nach der Bedeutung von Bibliotheken. Studiogast der Moderatorin Dorothee Dregger ist unsere Direktorin Dr. Hannelore Vogt (Bild).

 Unter der oben angegebenen Telefon-Nummer können sich Hörerinnen und Hörer live und kostenlos an der Sendung beteiligen.

Im Ankündigungstext schreibt der WDR:

„Bibliotheken sind für viele Menschen die erste Adresse, wenn ein Schmöker zum Lesen, ein Ratgeber, ein Kinderbuch oder ein Hörbuch gesucht wird. Mit einer großen Auswahl an Büchern, Zeitschriften, DVDs und CDs bieten kleine und große Bibliotheken ein breites Angebot. Doch im Zeitalter der elektronischen Medien holen sich viele ihre Informationen aus dem Internet und Experten sagen, dass dem E-book die Zukunft gehört. Außerdem stehen Bibliotheken fast immer ganz oben auf der Streichliste, wenn Städte und Gemeinden Geld einsparen. Sind die herkömmlichen Bibliotheken bedroht? WDR 5 LebensArt fragt nach der Bedeutung von Bibliotheken.”

 P.S.: Was den Publikumsandrang bei der Stadtbibliothek Köln betrifft, erübrigt sich die Fragestellung der Sendung. Bei rund 86.000 Mitgliedern (von denen 3000 bis 4000 täglich allein die Zentralbibliothek besuchen),  können wir uns über mangelndes Interesse an unserem Angebot nicht beklagen.

gp

Karten gewinnen: Heinrich von Kleist – Günter Blamberger

Zum 200. Todestag von Heinrich von Kleist hat die Stadtbibliothek Köln natürlich auch eine Kleist-Veranstaltung im Programm.
Günter Blamberger,  der mit Kleist gerne eine Runde fechten oder boxen würde, hat eine große Biografie aus der erlebten Perspektive Kleists geschrieben, die den Zündstoff in Kleists Leben und Werk offenbart.
Blamberger ist Professor für Neuere Deutsche Literatur an der Universität zu Köln und außerdem Präsident der Heinrich-von-Kleist-Gesellschaft und Herausgeber des Kleist-Jahrbuchs.
Thea Dorn moderiert die Veranstaltung.
Wir laden alle herzlich ein, sich bei dieser Lesung ein Bild über das in der Presse sehr gut besprochene Werk selbst ein Bild zu machen!
Wann: 13. Oktober 2011, 20 Uhr
Wo: Zentralbibliothek Köln
Eintritt: 8 Euro / ermäßigt 6 Euro
Unter allen Kommentaren zu diesem Blogeintrag werden 2×2 Karten für die Veranstaltung verlost. Sagt uns einfach, warum ihr gerne Karten gewinnen möchtet 🙂 Teilnahme bis 7. Oktober. Viel Spaß!
ck

Halbzeit

Die zweite Hälfte  meines Praktikums in der Stadtbücherei Köln bricht heute an. Mein Name ist Anna, ich bin 21 Jahre alt und  FaMI-Azubi im zweiten Lehrjahr. Seit zwei Wochen verbringe ich meine schulfreien Tage zwischen Reiseführern und Gesetzen. Die Profis wissen jetzt, dass ich auf der ersten Etage der Zentralbibliothek gelandet bin =)

Normalerweise arbeite ich in der wunderschönen Bücherei in Frechen. (Liebste Grüße an unser Team =) )Wir sind viel kleiner als die Kölner Stadtbibliothek und darum wollte ich mal schauen, wie es ist, in einer großen Bibliothek zu arbeiten.
Vor dem Praktikum habe ich mich einige Sachen gefragt – Wird es eher langweilig oder spannend? Sind die Mitarbeiter nett? Geht man als Praktikant einfach unter? Darf ich den ganzen Tag Bücher einstellen? Wie ist das Klima zwischen den Mitarbeitern usw.
Jetzt nach der Hälfte der Zeit kann ich diese Fragen positiv beantworten =)
In den ersten Tagen hab ich mir zwar gedacht, na toll die Zeit würde ich besser in Frechen verbringen und die Sachen erledigen die auf meinem Schreibtisch sehnsüchtig auf mich warten. Aber nach und nach wurde ich davon überzeugt, dass sich diese vier Wochen doch lohnen.
Erstens, weil es spannend ist zu sehen, wie sich so ein großes Haus organisiert, dass es auch hier spontane Änderungen gibt und nicht alles in Stein gemeißelt ist. Unten im Bücherrückgaberaum, den die Besucher leider nicht sehen, ist es so ähnlich wie in einem Bienenstock, alle schwirren geschäftig hin und her, ich kann keine Ordnung erkennen, aber alle anderen wissen GENAU was zu tun ist. =) Sehr schön finde ich dafür dieses Beispiel –

Keine Beschriftung, keine Nummerierung, nichts. Trotzdem weiß jeder, außer mir, genau welches Hörspiel in welches Fach kommt. Und dass mit einer Selbstverständlichkeit, dass ich mir dumm vorkomme zu fragen. Ist es auch =) Die Antwort lautet nämlich prompt, das kommt doch da rein, und die zweite Schublade von unten rechts wird aufgezogen. Achso… da rein. Ich schätze, das geht am Anfang allen Neuen so, trotzdem gibt es keine richtige Beschilderung, man muss sich seinen Weg durch den Sortierdschungel suchen, und das ist auch okay, denn wenn man es am Ende der Schicht geschafft hat, alle Sachen wegzusortieren und auch auf Anhieb weiß in welches Regal die Mathematikbücher kommen, fühlt man ein Stolzgefühl =) Und die Kinder-DVDs kommen in die Schublade unten links, ist doch klar.
Zweitens durfte ich einen Tag in der Stadtteilbibliothek Bocklemünd verbringen – diese Zweigstelle ist zwar klein aber unendlich süß. Die Decke ist sehr hoch und aus hellem Holz, zwei Seitenwände sind aus Glas und man kann in einen Kindergarten-Garten schauen =) Außerdem ist das Buchangebot toll. Am liebsten würde ich mich für 2 Wochen dort einschließen und lesen…
Drittens habe ich an einer Bi-In-Führung teilgenommen, diese Kooperation zwischen der Bibliothek und Intergrationskursen hat mir sehr gut gefallen, die Kursteilnehmer werden in der Büchererei herumgeführt und machen eine Ralley. Dieses Projekt finde ich toll.
Viertens – und das ist auch der Grund für diesen Blogbeitrag – durfte ich gestern an einer Schulung über Web 2.0 teilnehmen. Die Stadtbibliothek bekam Besuch von Christoph Deeg, einem sehr ambitionierten Social Media Verfechter =) Zusammen mit den Web 2.0 Beauftragten der Stadtbibliothek und den anderen Azubis hat er uns motiviert und mit Ideen versorgt, wie wir es schaffen, unsere geliebten Büchereien nicht im Kampf gegen Google, Amazon, Wikipedia, das Internet allgemein usw.  untergehen zu lassen. Dafür müssen wir ‘nur’ aus unserem Dornröschenschlaf aufwachen und ins Netz stürmen =) Diese Schulung war wirklich interessant – auch wenn ich nicht glaube, dass Google und Co eine Bücherei so schnell ersetzen können. Vielleicht (bestimmt) gibt es viele Informationen schneller im Internet, aber solange Wikipedia einem eins der wichtigsten Dinge, die man hier bekommt, nicht geben kann, müssen wir uns keine Sorgen machen.
Ich meine das freundliche Lächeln der Dame an der Ausleihe. Das verständnisvolle Kopfnicken der älteren Bibliothekarin, die einem hilft das Buch im Regal zu finden. Das schelmische Zwinkern des gutaussehnden Studenten in der Schlange vor einem. Die Mutter mit drei Kindern und Einkaufstüten, die dankbar lächelt, wenn man ihr den Aufzug aufhält.
Damit bin ich beim fünften und wichtigsten Grund warum es mir hier gut gefällt, die Nähe =) Das Klima hier ist wunderbar, natürlich weiß fast keiner meinen Namen, auf meinem Namensschild steht auch nur Auszubildende, nicht sehr hilfreich, aber das ist nicht schlimm. Menschen die ich noch nie gesehen habe, kommen morgens lächelnd-oder auch mal schlecht gelaunt in die Verwaltungsräume und geben einem das Gefühl dazu zu gehören. Man bekommt Kaffee angeboten, wird gefragt ob man Hilfe braucht und alles ist gut =)
Liebste Grüße Anna

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