Manchmal freut sich auch der Retro-Fan, wenn etwas Vergessenes aus einem unserer Bücher fällt:

die Stadtbibliothek Köln bloggt
Blog der Stadtbibliothek Köln
Sie lernen Japanisch und möchten mal etwas Landestypisches lesen?
Sie kommen aus Estland und kommen kaum an Zeitungen aus Ihrer Heimat?
Sie sind Fan der Niederlande und möchten up to date bleiben?
Sie würden gerne mal eine Zeitung auf Tagalog, Afrikaans oder Yiddish sehen?
Schon gewusst?
In der Zentralbibliothek können Sie kostenlos am PC in internationalen Zeitungen
lesen oder gezielt Artikel suchen.
Wo?
An jeweils einem PC in der Leselounge “Q-Thek” im Erdgeschoss und auf der 1. Etage.
Library Pressdisplay bietet einen Zugang zu den aktuellen Ausgaben von über 1.700 internationalen Zeitungen bzw. Magazinen aus 92 Ländern in 48
Sprachen. Die einzelnen Titel stehen komplett im Originallayout der
gedruckten Ausgabe zur Verfügung und können im Volltext durchsucht werden.
Dazu gibt es sogar ein 90-Tage-Archiv.
fel/mks
[youtube=http://www.youtube.com/watch?v=_k8BKX2eQ0Q&feature=related]
O.k.! Das VHS-Video ist von 1987. Aber die Wirkungen eines täglichen Fitness-Trainings lassen sich oft erst nach Jahren am Körper ablesen. Insofern hat Betty Glover Pionierarbeit geleistet. Und die 69,95 $ für die Kassette haben sich in allen Bibliotheken der USA tausendfach bezahlt gemacht.
Natürlich ist im Laufe der Jahrzehnte die technische Entwicklung über die damals gängigen Arbeits- bzw. Übungsgeräte hinweg gerollt. Und mit dem PC und der Maus lässt sich nun mal nur eingeschränkt Muskelaufbau betreiben. Aber kreativ (wie die Amerikaner sind) haben sie eine ganze Reihe völlig neuer bibliotheksspezifischer Sportarten erfunden.
Wie z.B. „Library dominoes“, wobei der sportliche Teil nicht aus dem Umkippen des ersten Buches besteht, sondern dem stundenlangen Aufstellen der Bücher. Was den Rücken wie die Konzentration stärkt.
Hochprofessionell geht es in der „New Hanover County Library” in North-Carolina zu, wo mittlerweile über 80 Krocket-Turniere stattfanden.
Massenhaft verbreitet in den Staaten ist „Library Minigolf“!
Beim Personal von Kinder-Bibliotheken extrem beliebt: „Stacking“
Und hier hört jeder Spaß auf, „Book Cart Drill” ist ein originär bibliothekarischer Mannschaftssport mit US-Meisterschaften (alle Teams haben eigene Videos auf you tube).
Und wie sieht es bei uns aus? In Deutschland gibt es noch viel Nachholbedarf, aber zumindest theoretisch hat man sich schon mal an das Thema heran gewagt.
gp
Was für ein rätselhaftes Buch? Ein Killer stirbt, bevor er seinen letzten Auftrag beenden kann. Jemand ist ihm zuvor gekommen. Aber wer? Und warum? Ein Buchhalter überlebt. Ein Junge lebt allein und träumt. Ein Auftraggeber löst sich langsam aus dem Schatten. Eine Frau stirbt. Ein Mann kann nicht mehr schlafen. Und 2 Cops umkreisen diesen Fall, ohne zu wissen, wen oder was sie suchen sollen. Alle sind unsichtbar und umkreisen das Licht. Motten klopfen ans Fenster.
„Den Trost.. fand er in der Dunkelheit. Er mochte es, wenn die Dunkelheit sich um ihn schloss, ihn umfing. Alles verlangsamte sich, wurde still und ruhig. Es war ein geheimnisvoller, unkalkulierbarer Moment von Freiheit, in dem sich ihm eine vollkommen neue Welt auftat.“
Was für ein rätselhaftes Buch. Großartig komponiert und geschnitten, wie immer bei James Sallis. Trauer, Einsamkeit, Träume, Phantasiereigen. Ein Nachtbuch. Man muss es zweimal lesen, unbedingt.
„Du hast gedacht, du würdest die Welt verändern… Vieleicht…. damals, … tun wir das nicht alle, wenn wir jung sind? Wir verlieren unsere Träume. Vielleicht müssen wir das, um weiterzumachen. Oder wir verlegen sie nur, weil wir so viel anderes zu tun haben. Sind wir deswegen alle so traurig? Sind wir das? Traurig? Wie könnten wir das, mit einem Leben um uns herum, das so reich ist und uns derart beschäftigt. Aber immer geht es schlecht aus. Ist es das Ende, auf das es ankommt?“
Dem Roman finden Sie unter “U *Krimi/Thriller* Sallis, James” in der Zentralbibliothek und in den Stadtteilbibliotheken Bocklemünd, Chorweiler, Mülheim und Porz.
bit/mks
Richtig!
Den Tatort in der ARD sehen.
Etwa 8 Mio. verfolgen regelmäßig von 20:15-21:45 Uhr die Ermittlungen der Kommissare aus Köln, Münster, Hamburg, München etc. Damit ist Tatort die erfolgreichste Krimireihe im deutschen Fernsehen und auch die am längsten andauernde. Den Startschuss machte 1970 die Folge “Taxi nach Leipzig”. (vgl. http://www.daserste.de/tatort/beitrag_dyn~uid,5tcmwk8npmvi6hxv~cm.asp)
Inzwischen läuft der Tatort nicht nur auf dem heimischen Fernsehgeräten. Der eingefleischte Fan kann sich mit Seinesgleichen in den sogenannten “Tatortclubs” (Kneipen, in denen Tatort auf großer Leinwand übertragen wird) treffen und austauschen.
Welches ist denn Euer Lieblingsermittlerteam?
Momentan macht der Tatort jedoch leider Sommerpause. Wer es nicht mehr bis zum 14. August (d.h. die nächste Erstausstrahlung) aushalten kann und sich nicht mit den Wiederholungen zufrieden gibt, für den ist vielleicht der Radio Tatort eine Alternative.
Seit 2008 kommt jeden Monat ein neuer Radio Tatort heraus. Man kann ihn über die regionalen Sender der ARD normal im Radio hören, aber auch als Podcast abonnieren (http://radiotatort.ard.de/) oder bei uns als CD ausleihen!
In diesem Sinne: eine schöne “Tatortfreie” Restzeit!
aFri
Auch für alle Smartphones und Tablets mit dem Android Betriebssystem ab der
Version 2.2 gibt es nun eine App, mit der ihr ganz einfach e-Books im
ePub-Format herunterladen könnt. Sie steht jetzt zum Download im Android
Market zur Verfügung. Voraussetzung für das Lesen von ePubs ist der Aldiko
2.0 eBook Reader, der ebenfalls kostenlos im Android Market zur Verfügung
steht.
Android Market aufs Smartphone holen. Gleich danach zusätzlich den
kostenlosen Aldiko 2.0 eBook Reader laden. Dann die “Onleihe”-App starten,
die Stadtbibliothek Köln auswählen und sich dort mit den persönlichen
Nutzerdaten anmelden. Über die “Onleihe”-Suchmaske das gewünschte Medium
finden und ausleihen oder sich per E-Mail-Benachrichtigung vormerken lassen.
Die übersichtliche Gliederung in aktuelle Rubriken und Themengebiete
erleichtert die Recherche. Und die umfangreiche Detailansicht zeigt alle
Informationen über Buch und Autor – inklusive einer Leseprobe.
Zu beachten bleibt, dass bei der ersten Nutzung eines E-Books mit DRM über
den zuvor installierten Aldiko Reader die persönliche Adobe ID angegeben
werden muss. Nach Ablauf der Leihdauer erlischt die Lizenz beim Nutzer und
der Titel steht automatisch wieder für den nächsten Download zur Verfügung.
Für iPhones, iPads und iPod-Touch gibts die eBook-App ja bereits. Und wie
gewohnt kann man den Download-Service auch weiterhin jederzeit bequem per
Rechner und Internet auf www.e-ausleihe.de nutzen. Viel Spaß!
dan/mks
Nun, sie ist bei allen Schülern unbeliebt, alles andere als freundlich! Sie verabscheut essen, trinken, reden und lachen sowie jedes andere verdächtige Verhalten in ihren Räumen! Sie ist groß, streng, dürr und reizbar! Stets schaut sie etwas missmutig drein. Kurz und ungut: sie ist eine Hexe! Sie beherrscht komplexe non-verbale Magie, kann mächtig fluchen und verwünschen. In den Augen der Schüler wirkt sie wie ein unterernährter Geier und ihr wird eine Affäre mit dem Hausmeister nachgesagt.
Für echte Potterianer keine Frage: Es handelt sich um Irma Pince, die Bibliothekarin von der Hogwarts-Schule für Hexe und Zauberei. Während sie in den Potter-Büchern des Öfteren auftaucht, erscheint sie im Film nur einmal (gespielt von Sally Mortemore) in der „Kammer des Schreckens“.
Sorry , Mrs. Rowling, diese Zeichnung eines Berufes ist wenig originell und bedient die stereotype Wahrnehmung. Schade! Bei allem Erfolg, der Ihnen gegönnt sei, hier wurde eine magische Chance verpasst, eine zauberhafte, die ganze Bibliothekswelt verblüffende Figur zu zeichnen. So wuchs die Potter-Generation mit Klichees auf, deren Gesetzmäßigkeit nun mal ist, sich selbst zu multiplizieren. So macht man auch aus Bibliotheken „Kammern des Schreckens“.
Unvergessen bleibt aber ihre Entschuldigung von 2006 , Ihr Engagement für den Erhalt der öffentlichen Bibliotheken in England im gleichen Jahr und all’ das andere Schöne, was Sie über Bücher und Bibliotheken gesagt haben.
gp
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“Mit der Kampagne will die Vereinigung Obra Cultural Balear das Selbstwertgefühl der Mallorquiner und die Verbundenheit mit der Inselsprache Katalanisch stärken”, schreibt die Mallorcazeitung. Gleich an mehreren Orten wurden in den letzten Monaten Image-Videos produziert. Motto: “Mallorca m’agrada” (“Ich steh’ auf Mallorca”). Den Vogel sch0ß dabei die Stadt Manacor ab. Tennis-Super-Star Rafael Nadal, gebürtiger Manacori, wirkte in Auftaktszene des lokalen Streifens mit. Und an welchem Ort könnte man besser das Selbstwertgefühl und sprachliche Identität stärken als in einer Bibliothek? So öffnet Rafael nicht nur die Bibliothekstür sondern in einem Atemzug das Herz der Bibliothekarin. Und uns wird ein Einblick in spanische Bibliotheksatmosphäre gewährt. Dann geht es durch die ganze Stadt, wobei die komplette Einwohnerschaft für Stimmung und gute Laune sorgt.
Also, beim nächsten Urlaub auf den Balearen auch mal die Bibliotheken besuchen!
gp
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„Library link of the day” ist nichts für Leute, die täglich 10 Bibliotheksblogs lesen, 20 Diskussionsgruppen abonniert haben und 30 bibliotheksbezogene Nachrichtenseiten abscannen. Was angesichts von allein über 1000 Bibliotheksblogs auch nur Tropfen auf heiße Steine wären. „Library link” präsentiert täglich eine interessante Fundstelle im Netz, die nicht kommentiert wird. Bibliotheksfans beschert sie evtl. die interessante Neuigkeit, von der sie bislang noch nicht gehört haben.
Wie z.B. heute, wo die Frage aufgeworfen wird, ob Bibliotheken ohne Bücher überhaupt noch Bibliotheken sind?
Und im Video eine weitere Variante des Themas.
Ein richtiger Schmöker: Wie immer muß das bewährte Strickmuster herhalten.
Starke Gefühle, Irrungen und Wirrungen, drei starke Frauen, die ihren Weg machen vor dem Hintergrund der Nachkriegsjahre.
Ein angenehmer Unterhaltungsroman, jedoch nicht wirklich mitreißend.
vorhanden in der Zentralbibliothek und in allen Stadtteilbibliotheken
lab